Kritik an Merkels Pandemiepolitik

Ärztepräsident kritisiert Merkel

Gerade lese ich die Stellungnahme des Präsidenten der Bundesärztekammer: „Man kann Menschen nicht in einer Tour Angst machen.“

Meine Idee: Doch – kann man. Das wird seit einem halben Jahr gemacht! Gut – eine Spitzfindigkeit, denn der Ärztepräsident implizierte da wohl, dass man es NICHT mehr machen sollte.


Denn er sagt: „Also ganz so ernst kann ich die Lage aktuell nicht nachvollziehen, wenn ich ehrlich bin“ und: In Deutschland seien rund 700 Patienten auf der Intensivstation, verfügbar seien aber rund 8.800 Intensivbetten.

ACH WAS?

Das ist doch genau das, was ich hier seit Monaten berichte.

Aber die Regierungen (allen voran Frau Merkel, Herr Söder und Herr Spahn, Herr Lauterbach in Kooperation mit dem RKI und Herrn Drosten verbreiten weiterhin Panik.

Ja, auch Herr Drosten, der meint, man solle sich vor Weihnachten in Selbstisolation begeben, um das Weihnachtsfest mit der Verwandtschaft begehen zu können. Der Herr Drosten, der mit seinen Prognosen zu den Todesfallzahlen in Deutschland derart daneben lag („Am Coronavirus könnten in Deutschland 278.000 Menschen sterben“), der Herr Drosten, der bereits bei der Schweinegrippe-Prognose 2009 genauso daneben lag.

Ohrfeige von der WHO: Infektionssterblichkeit viel tiefer als bisher angenommen

Die Maximal-Ohrfeige kommt aber von der Stanford University in den USA: Bei Covid-19 ist die Infektionssterblichkeit viel tiefer als bisher angenommen.

Die Daten Studie ergaben nämlich, dass im Schnitt gerade mal 0,23 Prozent der mit Corona infizierten Menschen in der Folge auch daran sterben. Bei Patienten unter 70 Jahren liegt der Wert sogar bei 0,05 Prozent. Diese Zahlen werden von der WHO bestätigt. Damit liegen wir auf dem Niveau einer „normalen Grippe“ – nicht mehr und nicht weniger. Ein ausführlicher Beitrag dazu folgt von mir!

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter „Unabhängig. Natürlich. Klare Kante.“ dazu an:

Noch ein paar persönliche Worte:

Mir wird teilweise vorgeworfen hier „Panik“ zu verbreiten und ich solle mich doch wieder auf die Therapie und die Naturheilkunde konzentrieren. Ja, das tue ich – jeden Tag in der Praxis.

Ich sehe aber das Dauerthema: Corona. Menschen die Angst haben, Angst sich zu infizieren, Angst zu sterben, Angst ihren Arbeitsplatz zu verlieren, Angst davor, dass nichts wieder wird wie zuvor, Angst vor der Pleite, usw. Ich sehe aufgrund dieser Angst deutliche Verschlechterungen der Symptome bei Patienten – und da hilft es überhaupt nicht, wenn man so schlaue Sprüche bekommt wie: „Die sollte man mal zwei Wochen nach Aleppo schicken, dann wissen die, was die hier haben.“

Nein ihr Lieben, nicht ich verbreite Panik, sondern die Regierungen und ihre Helfer tun das.

Kritik aus dem Parlament

Und mittlerweile merken auch einige Parlamentarier im Bundestag, dass die Exekutive (=Bundesregierung und Landesregierungen) am Parlament (=gesetzgebende Gewalt und Kontrolle der Regierung) „vorbei regieren“.

Nach der „Ansprache“ von Frau Merkel per „Podcast“ („Bleiben Sie zuhause“), fordern SPD, Grüne und FDP mehr Mitsprache des Bundestags.

Was ist das eigentlich für ein Regierungsstil?

Auf der Pressekonferenz am 19.10. fragte dies auch ein Journalist, warum sich Frau Merkel keine Interviews stelle und quasi „Eigen-Marketing“ per Podcast betreibe?

Spahn arbeitet weiter an seinem „Ermächtigungsgesetz“

Unterdessen arbeitet Herr Spahn daran die vorübergehenden Ermächtigungen durch das Infektionsschutzgesetz bis Ende März in ein dauerhaftes Gesetz zu überführen.

Zum Glück mehren sich bereits die Stimmen von Parlamentariern, dass mit ihnen diese dauerhafte Ausweitung und Beschneidung von Grundrechten nicht zu machen sei.

Carsten Schneider, parlamentarischer Geschäftsführer der SPD, kritisiert Spahns Plan mit folgenden Worten: „Eine bedingungslose Ausweitung oder Verlängerung von Verordnungsermächtigungen für den Gesundheitsminister , mit denen Grundrechte eingeschränkt werden, lehnen wir ab.

 

 

René Gräber

René Gräber

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5 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Avatar

    Das wird doch nun jetzt immer und immer wieder kommuniziert. Kann mir einer sagen warum das da oben bei denen die an der Macht sitzen denn nicht ankommt? Wird da alles abgeschmettert? Ich glaube manchmal die leben in einer Parallelwelt bei denen kommt gar nichts mehr an.

  2. Avatar
    Karl Heinz Wolter

    19. Oktober 2020 um 20:31

    Ich lese Ihre Gesundheitsreports schon seit Jahren uns bin begeistert. Noch mehr begeistert bin ich allerdings davon, wie Sie sich zum Thema Corona äussern. Ich finde, Sie zeigen Mut und Zivilcourage. Bitte machen Sie weiter.

  3. Avatar

    Moin Herr Gräber,
    den Rest der Studie bzw. erweiterte Aussagen sollten Sie auch veröffentlichen:

    Das Resultat der Studie ist nicht überall repräsentativ:

    Grund zum Aufatmen ist die relativ tiefe Infektionssterblichkeit aber nicht. Denn Ioannidis selbst betont: «Die Sterblichkeitsrate bei Infektionen ist keine feste Konstante und kann erheblich variieren.» Mitentscheidend sei, in welchen Ländern und Regionen sich die Menschen mit dem Virus infizieren würden und welche Altersstruktur der Bevölkerung dort vorherrscht. Die Stanford-Studie sei also nicht für alle Regionen der Welt repräsentativ.
    Freundliche Grüße
    D. Weber

  4. Avatar

    Wir haben den schrecklichsten Gesundheitsminister, den man sich nur vorstellen kann: ein Banker und Pharmalobbyist. Könnte es eine giftigere Mischung für die Gesundheit jedes einzelnen und besonders für Kinder geben?
    Jeder andere wäre eine bessere Wahl gewesen!
    Schlimm genug, dass seine Sonderbefugnisse noch bis Ende März 2021 gehen. Was der bis dahin noch alles anrichten kann und vermutlich auch wird, ist der blanke Horror.
    Und jetzt piepsen die endlich mal zaghaft im Bundestag und wollen der neuen Selbstermächtigungserweiterung dieses Herrn nicht zustimmen? Wow! Reaktionsschnell wie immer!
    Und von den öffentlich Rechtlichen werden wir ganz legitim dauerbeschallt im Sinne der Interessen die hinter Drosten und Spahn stehen.

  5. Avatar

    Hallo,
    auch ich finde es inzwischen unzumutbar, wie über das Thema „Covid-19“ bzw „Corona“ berichtet wird.
    Ebenso die dazu immer mehr ausufernden Maßnahmen…
    Das Schlimmste an der ganze Situation – finde ich zumindest – ist die Hilflosigkeit des Großteils der Bevölkerung, das alles mitmachen ZU MÜSSEN!
    Wieso hört denn die Regierung nur noch auf den Halbgott Drosten??? Andere Experten werden garnicht gehört! Nur immer „HUCH, wieder so und soviele Neuinfektionen“.
    Eine Aussage wie „von 100.000 getesten waren 7.500 positiv, davon mußten 120 ins Krankenhaus, davon sind 25 schwer erkrankt und wurden intensiv behandelt, und davon sind 3 verstorben“. Das wäre mal eine Aussage!

    Man könnte verzweifeln, wenn man bedenkt, daß man irgendwie das Gefühl hat, nichts, ABSOLUT GARNICHTS, dagegen tun zu können 🙁

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