Wir leben im Zeitalter der Hochleistungsmedizin – und gleichzeitig sinkt in vielen Industrieländern die Lebenserwartung. Trotz Milliarden für Medikamente, Screeningprogramme und „Durchbrüche“ bleibt die entscheidende Frage offen: Verlängern Pillen tatsächlich unser Leben – oder verhindern sie nur, dass wir früher sterben?
Eine große Auswertung der UK Biobank mit rund 60.000 Teilnehmern deutet auf etwas hin, das deutlich weniger spektakulär ist als jede neue Spritze oder Tablette: fünf Minuten mehr Schlaf, zwei Minuten mehr Bewegung, eine halbe Portion Gemüse zusätzlich – und statistisch ein zusätzliches Lebensjahr.
Kein Wunder. Keine Gentechnik. Kein „medizinischer Meilenstein“. Sondern schlichte Lebensführung.
Aber wie belastbar sind solche Aussagen? Und geht es hier wirklich um eine Verlängerung der biologischen Lebensspanne – oder lediglich darum, das eigene Potenzial endlich auszuschöpfen? Genau hier beginnt die eigentliche Diskussion.
Die Schulmedizin rühmt sich ja fortwährend, dass ihre „Heilkunst“, in der es zudem noch von „medizinischen Durchbrüchen“ wimmelt, das Leben von Patienten retten würde und sogar deren Leben verlängern könnte.
Derartige Ansprüche halte ich für maßlos übertrieben bis falsch, wenn wir einmal die Notfallmedizin ausklammern, die derartige Ansprüche zu Recht geltend machen kann. Denn hier werden medizinische Maßnahmen durchgeführt, die Leben retten. Aber lebensverlängernde Maßnahmen im Sinne einer Veränderung des natürlichen Todeszeitpunkts in die Zukunft hinaus werden auch hier nicht durchgeführt.
Die medikamentöse Behandlung hat bis heute auch nicht einmal zeigen können, dass sie die Lebenserwartung verlängern könnte. Die Statine z.B. sollen angeblich die Plaques in den Arterien verhindern, was die Zahl der Herz- und Hirninfarkte verhindere, was sich dann wohl in einer Senkung der Todesfälle bemerkbar machen sollte. Macht es das? Nein, es gibt keine nachgewiesene Senkung der Mortalität bei den Statinen.
Und schlimmer noch: Trotz gewaltiger Propaganda, wie effektiv die Schulmedizin inzwischen sei, sieht die Lebenserwartung ziemlich „daneben“ aus. Schon 2009 gab es Grund für Aufmerksamkeit bezüglich der Lebenserwartung in Deutschland. [1]
Inzwischen gibt es eindeutige Hinweise, dass die Lebenserwartung sinkt: [2][3]
Und als dann „Corona“ kam und uns mit einer „lebensrettenden“ Genspritze überraschte, gab es noch mehr Rückgang bei der Lebenserwartung. [4][5]
Gibt es also keine Möglichkeit, nicht nur etwas für seine Gesundheit, sondern auch für eine höhere Lebenserwartung zu tun? Doch, die scheint es zu geben. Allerdings handelt es sich hier nicht um den Erwerb und Einsatz von Pillen: [6]
Oh, nein… das hört sich nach einem gewaltigen Aufwand an, den kaum jemand auf sich nehmen möchte, oder? Und Fasten ist ja auch „ungesund“, oder? Wie soll da die Lebenserwartung erhöht werden, wenn man ungesund lebt? Dann kann man gleich richtig ungesund leben und sich vollstopfen, rauchen und saufen. Dann hat man was vom Leben, oder?
Aber nicht jeder sollte oder kann fasten. Wie jede medizinische Maßnahme gibt es auch hier Kontraindikationen, die, wenn sie übersehen werden, in der Tat zu ungesunden Konsequenzen führen können. Außerdem sollte, je nach Gesundheitszustand, das Fasten unter ärztlicher Aufsicht erfolgen, am besten in einer auf Fasten spezialisierten Klinik: [8][9]
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Die Wende
Fasten bzw. Kalorienrestriktion sind die einzigen Möglichkeiten, die Lebenserwartung zu erhöhen. Oder? Man hat es für Mäuse, Insekten, Würmer etc. nachgewiesen, nicht jedoch für den Menschen, wenn man es genau nimmt. Denn ein Experiment, das diesen Effekt beim Menschen versuchen würde nachzuweisen, wäre ethisch nicht zu vertreten.
Dazu kommt, dann man das Vollfasten auch nur über einen gewissen Zeitraum durchführen kann. Denn sonst verhungert man, was die Lebenserwartung signifikant verkürzt. Die Kalorienrestriktion dagegen lässt sich über einen sehr langen Zeitraum durchführen. Das wäre schon ein erster Ansatz.
Aber es gibt noch mehr. Statt sich auf nur eine mögliche Komponente zur Verbesserung von Gesundheit und Lebenserwartung zu konzentrieren, gibt es jetzt sogar eine Studie, die vorschlägt, viele kleine Verbesserungen in vielen Bereichen des Lebens durchzuführen. [10]
Was haben die australischen Autoren herausgefunden?
Die Forscher analysierten Daten von fast 60.000 Personen der UK Biobank, einer Datenbank mit medizinischen und Lebensstildaten von Hunderttausenden Erwachsenen in Großbritannien.
Das Team verknüpfte die dokumentierten Gewohnheiten der Teilnehmer mit ihrer theoretischen Lebenserwartung und ihrem Gesundheitszustand, berechnet mithilfe statistischer Modelle. Sie fanden heraus, dass Menschen, die täglich nur fünf Minuten länger schliefen, sich nur zwei Minuten länger mäßig bis intensiv körperlich betätigten und eine halbe Portion Gemüse mehr aßen, tendenziell deutlich länger lebten als die leistungsschwächsten Personen – also diejenigen, deren Schlaf-, Bewegungs- und Ernährungsgewohnheiten sie zu den 5 % der Gesamtgruppe mit den schlechtesten Werten zählten.
Laut dem statistischen Modell hatte die erste Gruppe im Vergleich zur zweiten ein zusätzliches Lebensjahr.
Das heißt aber nicht, dass ein paar Minuten mehr Bewegung oder Schlaf und kleine Ernährungsumstellungen ein zusätzliches Lebensjahr garantieren, erklären die Autoren.
„Diese Studie allein beweist nicht, dass diese Gewohnheiten die Gesundheit verbessern“, warnen sie. „Sie modelliert, was mit unserer Lebenserwartung passieren könnte, wenn die Veränderung dieser Faktoren die Gesundheit tatsächlich verbessert.“
Interessanterweise deuten die Daten darauf hin, dass Verbesserungen in verschiedenen Bereichen des Wohlbefindens „mehr als die Summe ihrer Einzelteile“ sind, so Studienleiter Nicholas Koemel, Diätologe und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der „ Universität Sydney“. Um beispielsweise allein durch Schlaf ein zusätzliches Lebensjahr zu gewinnen, müsste man laut der Studie 25 Minuten länger pro Nacht schlafen – ein Luxus, den sich viele nicht leisten können. Doch schon sehr kleine Verbesserungen bei Schlaf, Bewegung und Ernährung können in Kombination eine signifikante Wirkung haben.
Koemel erklärte, die Ergebnisse legten nahe, dass „gesunde Gewohnheiten als Gesamtpaket besser wirken. Jedes unserer Verhaltensweisen beeinflusst unser Handeln. Nach einer unruhigen Nacht verändern sich oft unsere Essgewohnheiten und unser Bewegungsverhalten. Und das sehen wir bei all diesen verschiedenen Verhaltensweisen.“
Dem Modell zufolge hatten die Studienteilnehmer mit der optimalen Kombination dieser Verhaltensweisen – mindestens 40 Minuten mäßig bis intensiv Sport, sieben bis acht Stunden Schlaf pro Tag und eine insgesamt gesunde Ernährung – im Vergleich zu den 3 % der Teilnehmer mit den schlechtesten Werten eine um neun Jahre längere Lebenserwartung und eine um neun Jahre längere Lebenserwartung bei guter Gesundheit.
Aber…
Studien wie diese, sogenannte Kohortenstudien, sind aufgrund ihres Designs mit Vorsicht zu genießen. Sie vergleichen zwei Gruppen rückwirkend, anstatt die Teilnehmer zu bitten, ihre Gewohnheiten zu ändern und die Auswirkungen dieser Änderung auf ihre Gesundheit zu beobachten. Daher können sie nie endgültig beweisen, dass eine bestimmte Veränderung einen bestimmten Effekt verursacht hat; sie können lediglich einen Zusammenhang zwischen beiden herstellen.
Beispielsweise wurden Schlaf- und Bewegungsgewohnheiten in der UK Biobank-Kohorte nur bis zu einer Woche lang erfasst, und die Daten setzen voraus, dass die Teilnehmer diese Gewohnheiten langfristig beibehielten. Auch die Ernährung wurde nur zu Beginn der Studie erfasst und nicht über einen längeren Zeitraum beobachtet. Es ist also möglich, dass die Teilnehmer ihre Gewohnheiten nach diesen Erhebungen geändert haben, was die Wahrscheinlichkeit verringern würde, dass ihre Gewohnheiten ihre Lebenserwartung verbessert haben.
All dies lässt Raum für die Möglichkeit, dass nicht diese Unterschiede im Lebensstil, sondern ein anderer, nicht erfasster Faktor die Verbesserung der Lebenserwartung bewirkt hat.
Es könnte beispielsweise sein, dass eine Gruppe wohlhabender ist und es ihr dadurch leichter fällt, Sport zu treiben, gut zu schlafen und sich gesund zu ernähren. Letztendlich lässt sich dieser Unterschied aber nicht nur durch das Verhalten, sondern auch durch den Wohlstand erklären.
Wohlhabende Menschen könnten auch in einer weniger verschmutzten Gegend leben als ärmere, was zu dem Unterschied in der Lebenserwartung beitragen könnte. Allein anhand dieser Studie lässt sich das nicht beurteilen.
Neujahrsvorsätze scheitern oft, weil wir uns zu viel vornehmen. Und das bedingt das Scheitern der guten Vorsätze. Diese Arbeit legt nahe, dass es einen „anderen Weg von A nach Z“ geben könnte, indem man kleinere Veränderungen in verschiedenen Bereichen des Wohlbefindens vornimmt, die sich zu gesünderen Gewohnheiten entwickeln und gleichzeitig die allgemeine Gesundheit verbessern können.
Noch ein Aber…
Ob es sich hier um eine echte Verlängerung der Lebenserwartung handelt, wage ich erst einmal zu bezweifeln, was nicht abwertend gemeint ist. Eine Verbesserung der vielen kleinen Parameter wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit dazu führen, dass die Menschen ihre natürlich (biologisch) vorgegebene Lebenserwartung erreichen können, was heute aufgrund von chronischen Erkrankungen häufig nicht mehr der Fall ist. Die biologische Lebenserwartung noch einmal nach oben zu schrauben, ist eine andere Kategorie. Und hier soll als Einzige die Kalorienrestriktion effektiv sein, aber auch nur, wenn alle gesundheitlichen Parameter stimmen.
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Manche Beiträge machen mich zum Feindbild der Pharmalobby. Andere verunsichern Leser. Und das ist gut so.
Denn wer nie ins Fragen kommt, bleibt krank im System.
Ich möchte Ihnen heute zeigen, warum viele Menschen erst nach Jahren voller Tabletten, Operationen und Enttäuschungen erkennen, dass der Schlüssel zur Gesundheit ganz woanders liegt – und was sie konkret tun können, um diesen Weg zu gehen.
Ich gebe Ihnen einmal einen kurzen Überblick über die Kommentare dazu:
Die Reaktionen auf meine Beiträge fallen unterschiedlich aus. Manche sind dankbar, manche wütend, manche ratlos.
Drei Stimmen, drei Perspektiven:
Monika: „Was tun bei 220er-Blutdruck? Keine Tabletten nehmen? Ich will doch einfach nur wieder raus aus dem Krankenhaus!“ Frau Kähler: „Ich werde fast verrückt durch das Lesen solcher Berichte. Ich wünsche mir einfach klare, alternative Wege!“ Herr Beer: „Nach meinem Schlaganfall habe ich alles abgesetzt und mein Leben umgekrempelt – heute bin ich gesund. Ihre Seite hat mir geholfen.“
Und ja, die sind wirklich echt. Drei Menschen – drei Etappen auf einem Weg, den viele gehen. Ich möchte diesen Weg hier einmal in fünf einfachen, aber entscheidenden Schritten beschreiben.
Die Kommentare zeigen ganz deutlich die unterschiedlichen Situationen in denen sich Menschen bzw. Patienten befinden können.
Frau Kaehler beklagt die Verunsicherung, die solche Beiträge von mir auslösen. Herr Beer beschreibt dagegen eher das Ende eines für ihn langen Weges.
Ich möchte diese Kommentare einmal als Anlass nehmen, diesen „Weg“ aus meiner Sicht zu beschreiben:
Schritt 1: Verstehen, dass das Symptom nicht die Ursache ist
Ich sollte mir erst einmal klar darüber werden, dass bestimmte Therapien, Operationen oder Medikamente das „Problem“ nicht wirklich lösen, sondern oftmals nur ein Symptom „zudecken“ oder abstellen. Ursache und Wirkungen werden in der Medizin oftmals nicht wirklich benannt – wofür es natürlich einige Erklärungen gibt.
Übrigens: Über die Sache mit den Medikamenten usw. beschreibe ich ausführlich in meinem kostenlosen Newsletter:
Die Behandlung akuter Fälle und von Unfällen (Traumatologie, Chirurgie) stellen sicher Sternstunden der Schulmedizin und unseres „Fortschritts“ dar (auf den wir uns ja so viel einbilden). Und natürlich gibt es die exotischen medizinischen Fälle, die zum Beispiel wöchentlich im STERN zu lesen oder bei Dr. House zu sehen sind. Das sind aber nicht die „Sternstunden“, die Praktiker in der täglichen Praxis sehen.
In der Praxis sehen wir nämlich das geballte chronische Leid unzähliger Patienten:
Ja, die Schmerzen habe ich doppelt genannt, weil Schmerzen die Patienten wirklich in die Praxis treiben. Unsere „klassische Medizin“ (auch Schulmedizin, bzw. Hochschulmedizin), bietet eine Menge Verfahren und Apparate an, die viele Diagnosen liefern und in deren Folge „Lösungen“.
Ob diese Lösungen aber immer so optimal sind (wie diese angepriesen werden), wage ich zu bezweifeln. Und so kommen auch viele meiner Beiträge zustande: die Patienten sagen mir ja, was sie schon alles gemacht, bekommen oder geschluckt haben. Und da sie (die Patienten) damit nicht zufrieden sind, suchen sie nach Alternativen. Und damit wären wir dann bei Schritt 2.
Schritt 2: Die Entscheidung zur Veränderung
Wenn ich das weiß (und ich zur Erkenntnis komme), dass ICH etwas ändern muss, beginne ich mit der Suche nach Alternativen. Und: Gesundheit beginnt mit dem Entschluss, selbst Verantwortung zu übernehmen. Nicht der Arzt heilt – sondern der Körper. Wenn man ihn lässt.
Schritt 3: Die Suche nach Alternativen
Diese Suche kann sich oftmals als „schwierig“ gestalten. Auf diesem Weg gibt es zahlreiches „nicht stimmiges“ – und auch im Bereich der Alternativmedizin „nicht hilfreiches“. Das bedeutet (aus meiner Sicht) aber keineswegs, das alles „Mist“ ist oder alle Kollegen „inkompetent“, „Abzocker“ o.ä. sind. Da wird von vielen Suchenden gerne schnell verallgemeinert und Urteile rasch gefällt. Vielleicht hilft Ihnen bei der Suche ja mein Beitrag: Wie man einen guten Heilpraktiker findet.
Schritt 4: Beharrlichkeit statt Wunderpillen
Dies ist (für mich) ein entscheidender Punkt: Sehr viele Patienten geben bei Schritt 3 auf. Sie besuchen mal einen Alternativ-Mediziner oder Heilpraktiker, nehmen mal dieses oder jenes „Wundermittel“ und wundern sich, dass nicht alle Beschwerden gleich verschwunden sind.
Es tut mir leid: Aber „wirkliche“ Naturheilkunde funktioniert so nicht. Viele Beschwerden kommen zwar „über Nacht“ – aber zu den allermeisten dieser Beschwerden gibt es eine Vorgeschichte. Und statt nur das Symptom zu behandeln (was man auch „Alternativ“ durchaus machen kann), sieht man sich vor der Notwendigkeit, etwas an seinem bisherigen Verhalten zu ändern: Bewegung, Ernährung, Umweltgifte, Denken & Verhalten, möchte ich nur als wichtige Stichpunkte nennen.
Schritt 4 ist also: Konsequenz und Beharrlichkeit. Wenn man diesen Weg konsequent beschreiten möchte, kann man aber immer noch an Schritt 5 scheitern…
Anmerkung: Ich habe dennoch einen kostenlosen Newsletter, der sich „5 Wundermittel“ nennt. Der Grund ist ganz einfach: Ich versuche die Leser bei Schritt 1 – 3 „abzuholen“. Nur wenige Patienten / Leser sind bereits bei Schritt 5 – leider…
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Kleine Anmerkung: Die Sache mit den „5 Wundermitteln“ ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen…
Schritt 5: Vom Wissen zum Tun
Vom Wissen zum Tun. Das ist der letzte und der entscheidende Schritt: Wenn ich erkannt habe, was zu tun ist, es dann auch tatsächlich zu tun. Gerade in unserer heutigen Zeit wird mehr „gewusst“ als jemals zuvor. Mit dem Internet stehen uns unglaubliche Möglichkeiten offen. Hierzu ein Beispiel: Informationen die noch vor 15-20 Jahren in Insiderkreisen (unter Kollegen) als „Geheimtipp“ gehandelt wurden, sind heute jedermann frei zugänglich.
Ich kann mich noch erinnern, dass mich bei einem Fachvortrag über Ulcus cruris ein älterer befreundeter Kollege zur Seite nahm und sagte: „René, das sage ich nur Dir. Es gibt ein Rezept wie das zu behandeln ist und das bei allen Patienten wirkt. Du darfst es aber nicht weitersagen. In solchen Fällen gibt man Padma28 und Sauerstoff-Ozon-Therapie. Wir holen damit sogar Fälle, die kurz vor der Amputation standen, vom OP Tisch herunter.“
So wurde Wissen „damals“ weitergegeben. Und wenn das mit der „Z-e-n-s-u-r“ bestimmter Informationen hier so weitergeht, dann werden wir diese „Zeiten“ bald wieder haben…
Bevor ich zum Padma 28 gefragt werde: Damals kannte das fast keiner meiner Kollegen und die Ärzte (die ich kannte) schon gleich gar nicht. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, aber ich glaube ich war einer der Ersten die damals im Jahr 2006 über Padma28 im Internet etwas veröffentlicht hatten.
An dieser Stelle muss ich noch etwas zum „Internet“ im Bereich der Medizin sagen. Es gibt viele Informationen die einfach „rausgepustet“ werden. Jedes Online-Medium ist quasi dazu verdonnert etwas veröffentlichen zu müssen – dessen sollte man sich immer bewusst sein.
Zweitens: Es gibt unglaublich viele Webseiten, die von Marketing und Suchmaschinen-Genies betrieben werden. Ganz viele Betreiber (auch populärer Webseiten) haben (diese Aussage sei mir auch gestattet), noch nie einen Patienten behandelt oder deren „Produkte“ / Empfehlung selbst ausprobiert. Ich rate daher zur Vorsicht. Aber genau darum geht es ja auch bei Schritt 3: Die Informationsflut. Heute muss man lernen zu filtern, früher mussten wir lernen zu suchen.
Zurück zu Schritt 5:
Vom Wissen zum Tun. Dieser Weg ist nicht leicht; manchmal ist er sogar steinig, manchmal einfach – es kommt halt darauf an. Sie entscheiden sich immer für einen Weg. Und wenn sie sich nicht „aktiv entscheiden“, wird ihnen die Entscheidung halt von einem Therapeuten / Arzt abgenommen. Ich kenne noch genug Ärzte, die das gerne für sie machen.
Mein Weg ist die klassische Naturheilkunde. Aus meiner Sicht lohnt sich dieser Weg. Nicht weil alle meine Bücher kaufen oder zu mir in die Praxis kommen sollen (auch das wird mir manchmal vorgeworfen) – sondern weil mich dieser Weg von meinen eigenen Leiden befreit hat, so wie Herrn Beer (siehe oben) auch.
Mit meinen Beiträgen und Artikeln setze ich vor allem an Schritt 1 und Schritt 2 an – das ist mir bewusst. Meine Erfahrung zeigt mir, dass sehr sehr viele Patienten so tief im Glauben an die schweren Geschütze der Schulmedizin stecken, dass sie die Alternativmedizin „höchstens“ als Alternative wahrnehmen – wenn alles andere nicht mehr hilft oder geholfen hat.
Mir ging es ja bereits in jungen Jahren nicht anders. Wenn ich nicht aus der Uniklinik mit der Aussage entlassen worden wäre: „Wir können ihnen auch nicht mehr helfen“ – hätte ich den Weg der Naturheilkunde wahrscheinlich niemals betreten. Und das aus einem ganz einfachen Grund: er ist länger und unbequemer. Kuchen, Zucker, Mikrowellen-Essen, Fast Food sind die schnellen Verführungen. WLAN, Handy, Auto, Rolltreppe, sind die „Bequemen“, ebenso wie bestimmte Medikamente (ASS usw.) oder Operationen.
Und in einigen Fällen muss auch ich in der Praxis einfach nur noch kapitulieren und sagen: „Sie hätten bereits vor 10 Jahren kommen sollen“. Genau solche Geschichten sind es aber, die mich an den PC treiben um zu schreiben.
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Dieser Beitrag wurde im Jahr 2014 erstellt und am 14.6.2025 letztmalig geringfügig aktualisiert.
https://renegraeber.de/blog/wp-content/uploads/2025/06/5-schritte-zur-gesundheit.jpg720940adminhttps://renegraeber.de/blog/wp-content/uploads/2024/11/bloga.pngadmin2025-06-14 08:20:122025-11-03 07:43:015 Schritte zur Gesundheit, die jeder Patient irgendwann geht
Die Schulmedizin rühmt sich etlicher Durchbrüche, die angeblich laufend Leben retten würden. Ich würde die Notfallmedizin und Teile der Chirurgie mit einer solchen Auszeichnung versehen. Aber alles, was sich mit chronischen Leiden beschäftigen muss, scheint hoffnungslos überfordert zu sein. Denn hier ändert sich nichts. Und wenn, dann eher zum Schlechten.
Das findet nicht zuletzt seinen Ausdruck in A) Zunahme von chronischen Erkrankungen und B) Abnahme der Lebenserwartung als Resultat zunehmender schweren Erkrankungen. In Deutschland hat dieser Trend schon längst begonnen. Nur redet niemand darüber. [1][2]
In den beiden genannten Beiträgen gehe ich auch kurz auf die amerikanischen Verhältnisse ein, die teilweise sogar noch dramatischer ausfallen. Und neue Daten bestätigen dies sogar: Amerika steht vor einer Gesundheitskrise. In den 1930er Jahren litten nur 7,5 % der Amerikaner an chronischen Krankheiten. [3]
Heute ist diese Zahl um über 700 % gestiegen, d. h. 60 % der Amerikaner leiden an einer oder mehreren chronischen Krankheiten. Amerika ist außerdem dicker als je zuvor – die Fettleibigkeitsrate hat 40 % erreicht und steigt weiter an. [4][5]
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Noch alarmierender ist, dass die USA das einzige Industrieland sind, in dem sowohl die gesunde Lebenserwartung als auch die Gesamtlebenserwartung sinken – ein Trend, der schon vor COVID-19 begann. Mit anderen Worten: Wir leben trotz aller technologischen Fortschritte nicht so lange wie unsere Großeltern.
Die folgende Tabelle zeigt die Lebenserwartung in Jahren, ausgestellt von der WHO. Viele der Daten stehen im Widerspruch zu den Quellen, die ich in meinen Beiträgen zitiert hatte. So liegt die Lebenserwartung der Amerikaner laut „National Center for Health Statistics“ für das Jahr 2021 bei 76,1 Jahren. Laut WHO liegt sie bei nur 66,1 Jahren für das Jahr 2019, also massive 10 Jahre weniger als beim Statistikbüro der Amerikaner. Hat etwa die Lebenserwartung der Amerikaner von 2019 bis 2021 um 10 Jahre abgenommen? Unwahrscheinlich…
Ich glaube, es ist müßig, sich darüber zu streiten, welche Zahlen jetzt die „Echten“ sind. Beide Tabellen zeigen, dass die Lebenserwartung in den USA seit geraumer Zeit abgenommen hat – und zwar als einziges Land in dieser Aufzählung. Die Zahlen für Deutschland zeigen hier einen Aufwärtstrend, der aber bei genauem Hinsehen zu täuschen scheint.
Wie kommt ein solcher Trend zustande?
Eine Antwort liegt in den beunruhigenden Parallelen zwischen Big Pharma und Big Agrarindustrie – zwei Branchen, die enormen Einfluss auf unsere Gesundheit haben. Die Beziehung zwischen unseren Nahrungsmittelsystemen und unseren Gesundheitssystemen ist kein Zufall. Lebensmittel werden auf eine Weise produziert, die unsere Gesundheit untergräbt und uns von Arzneimitteln abhängig macht.
Die Geschäftsmodelle der Pharma- und der Agrarindustrie leben von der Behandlung von Symptomen, anstatt sich mit den Grundursachen zu befassen, und sorgen so für einen anhaltenden Kreislauf der Abhängigkeit.
Pharmaunternehmen profitieren enorm davon, sich auf die Symptombehandlung zu konzentrieren, statt die zugrunde liegenden Krankheiten zu heilen. Chronische Krankheiten wie Diabetes oder Bluthochdruck sind beispielsweise zu lukrativen Märkten geworden, da die Patienten oft lebenslang Medikamente einnehmen müssen und keine einmaligen Behandlungen mehr benötigen.
Die Agrarindustrie spiegelt diesen Ansatz wider. Die Landwirte sind in Systeme eingebunden, die auf synthetische Düngemittel, Pestizide, Herbizide und gentechnisch veränderte Pflanzen angewiesen sind – Betriebsmittel, die sie jede Saison neu kaufen müssen. Anstatt die Bodengesundheit wiederherzustellen oder regenerative Landwirtschaft zu betreiben, verewigen diese Praktiken die Abhängigkeit von Chemikalien. (Und sie liefern keine wirklich nahrhaften, gesundheitsfördernden Lebensmittel.)
Beide Branchen versprechen Lösungen, schaffen aber oft neue Probleme. In der Landwirtschaft entwickeln Schädlinge Resistenzen, was den Bedarf an noch stärkeren Chemikalien weckt. Im Gesundheitswesen erfordern die Nebenwirkungen eines Medikaments oft ein anderes Medikament zur Behandlung.
Dieser Kreislauf der Abhängigkeit kommt den Konzernen zugute, lässt den Rest von uns aber krank, übermedikamentiert und leidend zurück. Die bedauerliche Realität ist, dass die Macht über unsere Gesundheit in den Händen einiger weniger Konzerne konzentriert ist.
Das Verständnis dieser Verbindung zwischen Big Agrarindustrie und Big Pharma ist der erste Schritt zur Veränderung. Indem wir alternative Systeme unterstützen – sei es regenerative Landwirtschaft oder ganzheitliche Gesundheitspraktiken – können wir beginnen, unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit zurückzugewinnen.
Bayer – Brücke zwischen Big Pharma und Big Agrarindustrie
Bei der Untersuchung der Überschneidungen zwischen Big Pharma und Big Agrarindustrie sticht Bayer als krasses Beispiel hervor. Im Dezember 2023 umfasste Bayer 340 konsolidierte Unternehmen, die in 80 Ländern tätig waren. [6][7]
Seine enorme Reichweite stellt sicher, dass sein Einfluss nahezu jeden Aspekt der Gesundheit und Landwirtschaft umfasst und die Grenzen zwischen Branchen verwischt, die Gesundheit vor Profit stellen sollten.
Bevor Bayer 2018 Monsanto übernahm, waren die beiden Unternehmen in getrennten Bereichen tätig. Monsanto war ein Schwergewicht in der Landwirtschaft und dominierte die Saatgut- und Agrochemiemärkte, während Bayer sich hauptsächlich auf Arzneimittel und Gesundheitsprodukte für Verbraucher konzentrierte. Die 63 Milliarden Dollar teure Fusion fusionierte diese Sektoren und schuf einen globalen Giganten, der sowohl auf die Lebensmittelproduktion als auch auf die Gesundheitsversorgung erheblichen Einfluss ausübt. [8]
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Diese Übernahme festigte Bayers Dominanz in der Landwirtschaft. Bis 2018 kontrollierte Bayer 18,2 % des weltweiten Agrochemiemarktes. Zwischen 2018 und 2020 machten Bayer und Corteva zusammen mehr als die Hälfte des US-Einzelhandelsumsatzes mit Saatgut für Mais, Sojabohnen und Baumwolle aus. Weltweit dominieren Bayer, Syngenta, BASF und Corteva den Agrarmarkt und kontrollieren einen erheblichen Anteil. [9][10]
Bayer ist ein multinationales Unternehmen, das heute in den Bereichen Pharma, Verbrauchergesundheit und Landwirtschaft tätig ist – eine Struktur, die ernsthafte Bedenken aufwirft. Bayers Pharmasparte umfasst mehrere Therapiebereiche:
Kardiologie – Medikamente wie Xarelto (Rivaroxaban) behandeln Blutgerinnsel, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Probleme.
Onkologie – Krebsbehandlungen wie Stivarga (Regorafenib) und Nexavar (Sorafenib) behandeln Dickdarmkrebs, Leberkrebs und Nierenkrebs.
Frauengesundheit – Zu den Produkten gehören hormonelle Verhütungsmittel und Behandlungen für Wechseljahrbeschwerden.
Augenheilkunde – Medikamente wie Eylea (Aflibercept) bekämpfen die Makuladegeneration.
Zu Bayers Consumer-Health-Sparte zählen namhafte Unternehmen, die den Einfluss von Bayer auf alltägliche Gesundheitsentscheidungen stärken:
Mittel gegen Allergien und Erkältungen – Claritin und Alka-Seltzer.
Verdauungsgesundheit – MiraLAX und Rennie.
Haut- und Wundpflege – Bepanthen und Canesten.
Bayers Agrarsparte, gestärkt durch Monsantos Expertise, konzentriert sich auf „Pflanzenwissenschaften“ und Nahrungsmittelproduktion. Dies scheint zwar der öffentlichen Gesundheit zu dienen, indem es die Ernährungssicherheit verbessert, doch die Realität ist komplizierter. Bayers Fokus auf gentechnisch verändertes Saatgut, synthetische Düngemittel und Pestizide fördert Abhängigkeitssysteme, die der Bodengesundheit schaden und den Einsatz von Chemikalien aufrechterhalten.
Bayers Doppelrolle in der Pharma- und Agrarindustrie ist ein Beispiel dafür, wie eng diese Sektoren mittlerweile miteinander verflochten sind. Die Machtkonzentration in beiden Branchen wirft dringende Fragen zur Gesundheit der Menschen und des Planeten auf. Ist es wirklich möglich, dass ein Unternehmen sich für die Gesundheit einsetzt und gleichzeitig zu landwirtschaftlichen Praktiken beiträgt, die sie untergraben?
Machtkonsolidierung und CR4 – ein manipuliertes System
Die Zentralisierung der Macht in der Agrar- und Pharmaindustrie hat Systeme geschaffen, die den Unternehmensgewinnen Vorrang vor der Gesundheit der Menschen, der Landwirte und der Umwelt einräumen. Durch die Untersuchung des CR4 (Konzentrationsverhältnis von 4) – ein Maß, das den Marktanteil der vier größten Unternehmen einer Branche misst – können wir sehen, wie konzentriert diese Branchen geworden sind. Das CR4 liefert ein klares Bild der Marktwettbewerbsfähigkeit:
Wenn der CR4-Wert > 50 % ist, kontrollieren die vier größten Unternehmen mehr als die Hälfte des Marktes, was auf eine erhebliche Konzentration schließen lässt.
Ein CR4-Wert > 80 % deutet auf einen stark konzentrierten, oligopolistischen Markt hin.
Ein CR4-Wert < 40 % spiegelt eine relativ wettbewerbsintensive Branche wider.
Hohe CR4-Werte bedeuten einen geringeren Wettbewerb und geben marktbeherrschenden Unternehmen erheblichen Einfluss auf Preisgestaltung, Politik und Marktzugang, oft auf Kosten der Verbraucher und kleinerer Akteure. Im US-Agrarsektor sind die CR4-Werte alarmierend hoch und zeigen, wie eine Handvoll Unternehmen wichtige Märkte dominieren:
Rindfleischverpackung – Von einem CR4 von 25 % im Jahr 1977 stieg dieser Wert bis 2018 auf 85 %.
Schweinefleischverpackung – Anstieg von 33 % im Jahr 1976 auf 70 % im Jahr 2018.
Broilerverarbeitung (Hühnchen) – Anstieg von 34 % im Jahr 1986 auf 54 % im Jahr 2018.
Saatgutmarkt – Bis 2023 kontrollierten BASF, Bayer, Corteva und Syngenta 95 % des US-amerikanischen Mais und 84 % des geistigen Eigentums an Sojabohnen.
Stickstoffdünger (Nordamerika) – CR4 liegt bei 77 %.
Landwirtschaftliche Maschinen – Der CR4 liegt bei etwa 60,8 %.
Landwirte werden in ein System gezwungen, in dem sie kaum eine Wahl haben, was Betriebsmittel, Feldfrüchte, Vieh oder Märkte angeht, und in ein System, das eine „go big or go home“-Mentalität fördert, damit die Zahlen stimmen. Dieses industrialisierte und konzentrierte System marginalisiert Kleinbauern und entfremdet Verbraucher von den Familienbetrieben, die ihre Lebensmittel anbauen. Gleichzeitig leiden die Artenvielfalt, ländliche Gemeinden und die Bodengesundheit, da die Konzerne Monokulturen und die Abhängigkeit von Chemikalien vorantreiben.
Während die Pharmaindustrie etwas stärker fragmentiert ist, weisen bestimmte Sektoren hohe CR4-Werte auf:
Impfstoffe – Pfizer, GSK, Sanofi und Merck kontrollieren fast 80 % des Weltmarkts.
Diabetesmedikamente – Dominiert von Novo Nordisk, Eli Lilly und Sanofi mit einem CR4 von etwa 70 %.
Onkologie – Die vier größten Unternehmen (Roche, Merck, BMS und Novartis) kontrollieren 45 % bis 50 % des Marktes.
Hohe CR4-Werte unterstreichen eine beunruhigende Realität: Konzentrierte Macht schafft ein System, das anfällig für Marktmissbrauch ist. Ob die Agrarindustrie kontrolliert, was die Bauern anbauen, oder die Pharmaindustrie entscheidet, welche Behandlungen verfügbar sind – diese Industrien haben unverhältnismäßig viel Macht über unsere Lebensmittel- und Gesundheitssysteme.
Das Ergebnis? Die Verbraucher zahlen mehr, die Bauern verdienen weniger und die umfassenderen Systeme, von denen wir abhängen – unsere Gesundheit und unsere Umwelt – erodieren weiter.
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Staatliche Finanzierung – Stärkung nicht nachhaltiger Systeme
Sowohl die großen Agrar- als auch die großen Pharmakonzerne sind auf staatliche Finanzierung und Politik angewiesen, die ihre gewinnorientierten Modelle in den Vordergrund stellen. Diese institutionelle Unterstützung führt nicht nur Abhängigkeitskreisläufe fort, sondern manipuliert auch die öffentliche Wahrnehmung durch Lobbyarbeit und Kontrolle von Bildungsnarrativen.
Staatliche Subventionen priorisieren leider industrielle Landwirtschaftspraktiken und begünstigen Monokulturen, die chemische Zusätze benötigen, um Schädlinge zu bekämpfen und Erträge aufrechtzuerhalten. Monokulturen mit ihrem Mangel an Artenvielfalt schaffen Umgebungen, in denen Schädlinge gedeihen, was die Landwirte dazu veranlasst, mehr synthetische Pestizide zu verwenden.
Das „Federal Crop Insurance Program“ in den USA garantiert den Landwirten dort Mindestgewinne. Dies verringert zwar das Risiko für die Landwirte, treibt aber auch die Inputkosten in die Höhe, da die Lieferanten diese garantierte Einnahmequelle ausnutzen. Angesichts steigender Kosten für Düngemittel, Pestizide und Maschinen machen die geringen Gewinnmargen der Landwirte sie zunehmend abhängig von Subventionen.
Subventionierte Ernteversicherungen fördern auch konventionelle Anbaumethoden gegenüber nachhaltigen Alternativen. Um sich zu qualifizieren, müssen Landwirte häufig ertragsstarke Praktiken, gentechnisch verändertes Saatgut und chemische Zusätze verwenden. Dieses System belohnt ertragreiche, chemieintensive Landwirtschaft und bietet keinen finanziellen Anreiz für regenerative Methoden wie Fruchtwechsel, Direktsaat und Zwischenfruchtanbau.
Subventionen tragen zur Aufrechterhaltung der Chemieabhängigkeit in der Landwirtschaft bei, daher wollen die großen Agrarkonzerne sicherstellen, dass die Subventionen erhalten bleiben.
Die Gesundheitspolitik spiegelt die Landwirtschaft wider, indem sie konventionellen Methoden den Vorrang gibt und die Vorsorge vernachlässigt. Der Krankenversicherungsschutz konzentriert sich auf Medikamente, Operationen und Krankenhausbesuche, vernachlässigt aber Vorsorgemaßnahmen wie Ernährung, Bewegung oder alternative Therapien.
Ist es nicht frustrierend, dass Ihre Mitgliedschaft im Fitnessstudio oder Ihre Besuche beim Chiropraktiker nicht von der „Krankenversicherung“ abgedeckt sind? Chronische Krankheiten werden oft mit Medikamenten behandelt, die die Symptome behandeln, aber selten die Grundursachen angehen.
Dadurch entsteht ein Abhängigkeitskreislauf ähnlich dem in der Landwirtschaft, wo konventionelle Praktiken fortgeführt werden und gesündere Alternativen unterfinanziert und untergenutzt bleiben.
Manipulation und Kontrolle der Erzählung
Beide Branchen investieren massiv in die Beeinflussung der öffentlichen Wahrnehmung und der Regulierungsergebnisse durch umfangreiche Lobbyarbeit.
Im Jahr 2024 gaben US-Agrarunternehmen 32,7 Millionen Dollar für Lobbyarbeit aus, um Einfluss auf Politik und Regulierung zu nehmen.
Der Pharma- und Gesundheitsproduktesektor gab unglaubliche 294 Millionen Dollar für Lobbyarbeit aus.
Im Jahr 2024 gab Bayer allein in den USA 6,46 Millionen Dollar für Lobbyarbeit aus.
In der EU gab Bayer im Jahr 2023 Lobbying-Ausgaben zwischen 7 und 8 Millionen Euro aus – mehr als jedes andere Unternehmen. [11][12][13][14]
Darüber hinaus beeinflussen sowohl die Agrar- als auch die Pharmaindustrie die Lehrpläne, um sie ihren eigenen Interessen anzupassen.
Lehrbücher betonen häufig konventionelle Anbaumethoden, darunter synthetische Pestizide, Düngemittel und gentechnisch veränderte Organismen, während nachhaltige Alternativen weniger Beachtung finden.
Große Agrarkonzerne gestalten die Agrarprogramme an Universitäten und fördern Praktiken, die ihre Produkte unterstützen.
Pharmaunternehmen sponsern Fortbildungsprogramme für Ärzte und fördern die neuesten Medikamente gegenüber nicht-pharmazeutischen Behandlungen.
Viele medizinische Lehrbücher sind von Pharmaunternehmen beeinflusst und enthalten manchmal Werbung oder Inhalte, die ihre Produkte begünstigen.
Unternehmen wie Bayer beeinflussen auch die öffentliche Gesundheitspolitik durch Aufklärungskampagnen zu Krankheiten wie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Diese Kampagnen schärfen zwar das Bewusstsein, zielen aber häufig auf pharmazeutische Produkte ab und nicht auf ganzheitliche oder vorbeugende Maßnahmen. Beide Branchen haben Systeme geschaffen, die …
konventionelle, nicht nachhaltige Praktiken belohnen.
Alternativen durch Lobbyarbeit und narrative Kontrolle unterdrücken.
die Abhängigkeit von synthetischen Stoffen und pharmazeutischen Behandlungen fördern.
Die Grundlage ihrer enormen Gewinne liegt in der Schaffung einer ständigen Abhängigkeit durch die Konzentration auf die Symptombehandlung, die einen konstanten Einnahmestrom sicherstellt.
Heilmittel hingegen, wie die Anpassung der Ernährungsgewohnheiten und Lebensgewohnheiten oder die Umsetzung regenerativer landwirtschaftlicher Praktiken, würden die langfristige Abhängigkeit verringern und das kontinuierliche Gewinnmodell untergraben.
Es ist unbestreitbar ein cleveres Geschäftsmodell – allerdings eines, das auf Kosten unserer Gesundheit und unseres Wohlbefindens geht. Landwirte und Patienten sind nicht schuld! Sie tun ihr Bestes, um sich in diesen schwierigen Systemen zurechtzufinden.
Die Strukturen selbst – gestärkt durch staatliche Finanzierung und den Einfluss von Unternehmen – schränken die Möglichkeiten für gesündere, nachhaltigere Alternativen ein.
Parallelen zwischen Darmgesundheit und Bodengesundheit
Die Analogie zwischen Darmgesundheit und Bodengesundheit unterstreicht eine tiefere Verbindung zwischen der menschlichen Gesundheit und der Landwirtschaft. Die Darmgesundheit wird heute wissenschaftlich mit einer Vielzahl chronischer Krankheiten in Verbindung gebracht (Diabetes, Autoimmunerkrankungen, neurologische Erkrankungen, Verdauungsstörungen und mehr), was die entscheidende Rolle des Darmmikrobioms bei der Erhaltung der allgemeinen Gesundheit unterstreicht.
So wie ein ausgewogenes, gesundes Mikrobiom für das menschliche Wohlbefinden unerlässlich ist, ist ein blühendes Bodenmikrobiom entscheidend für die Produktion nährstoffreicher, nachhaltiger Lebensmittel.
Ein unausgewogenes Bodenmikrobiom stört die wesentlichen Ökosystemfunktionen, die einen gesunden Boden erhalten, und löst weit verbreitete Probleme wie Schädlingsbefall, Nährstoffmangel und Störungen des natürlichen Kohlenstoff- und Wasserkreislaufs aus.
Überbearbeiteter Boden, dem organische Stoffe entzogen und der mit Chemikalien wie Pestiziden und synthetischen Düngemitteln überschwemmt ist, destabilisiert das Mikrobiom. Infolgedessen nehmen Bodenfruchtbarkeit und Pflanzengesundheit ab, was zu einer stärkeren Abhängigkeit von schädlichen Chemikalien führt, um die Ernteproduktion aufrechtzuerhalten.
Stellen Sie sich nun vor, Sie würden jeden Tag ein Antibiotikum einnehmen. Mit der Zeit könnte dies das empfindliche Gleichgewicht der nützlichen Bakterien in Ihrem Darm stören und zu Verdauungsproblemen, geschwächtem Immunsystem und allgemeinen Gesundheitsproblemen führen. Oder kann man das noch gesunde Vorgehensweise ansprechen?
Derselbe Effekt tritt im Boden auf, wenn wir uns stark auf Agrochemikalien verlassen. Viele dieser Chemikalien wirken wie ein „Antibiotikum“ auf das Bodenmikrobiom und töten oder unterdrücken nützliche Mikroorganismen, die für die Bodengesundheit und das Pflanzenwachstum unerlässlich sind. Ohne eine blühende Gemeinschaft nützlicher Mikroben wird der Boden weniger widerstandsfähig, anfälliger für Schädlinge und Krankheiten und kann Wasser und Nährstoffe schlechter aufnehmen.
Mit der Zeit führt dies dazu, dass wir noch mehr chemische Zusätze benötigen, um die Produktivität aufrechtzuerhalten. Ähnlich wie der übermäßige Einsatz von Antibiotika dazu führen kann, dass wir stärkere Medikamente zur Bekämpfung von Infektionen benötigen.
So wie eine verbesserte Darmgesundheit unsere Abhängigkeit von Medikamenten verringert, ist eine verbesserte Bodengesundheit unerlässlich, um die Abhängigkeit von giftigen Chemikalien in der Landwirtschaft zu verringern. Außerdem sind diese beiden Mikrobiome eng miteinander verbunden – gesunder Boden unterstützt nährstoffreiche Pflanzen, die sich wiederum positiv auf das menschliche Mikrobiom auswirken.
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Intellektuelle Macht und Saatguterhaltung
Die Parallelen zwischen der Agrar- und der Pharmaindustrie werden noch deutlicher, wenn man ihre Herangehensweise an die Entwicklung geistigen Eigentums (gE) untersucht. Beide Branchen profitieren von der Entwicklung sogenannter „neuartiger“ Produkte, die als Innovationen zur „Verbesserung unserer Gesundheit“ vermarktet werden. Dieser gE-Fokus legt großen Wert auf technologische Lösungen, oft auf Kosten nachhaltigerer, natürlicher Alternativen.
In Wirklichkeit konzentrieren sich diese Bemühungen oft auf die Marktbeherrschung und die Sicherung des exklusiven Zugangs zu Ressourcen, um deren Kontrolle und Rentabilität sicherzustellen, anstatt echte Gesundheit oder Nachhaltigkeit in den Vordergrund zu stellen.
In der Landwirtschaft war die Saatgutaufbewahrung eine langjährige Tradition, die es den Bauern ermöglichte, die Vielfalt der Nutzpflanzen zu bewahren und ihre Unabhängigkeit zu wahren. Indem sie jedes Jahr Saatgut aufbewahrten und neu pflanzten, stellten die Bauern sicher, dass sie Zugang zu Nutzpflanzen hatten, die an ihre lokalen Umgebungen angepasst waren.
Mit dem Aufkommen patentierter gentechnisch veränderter (GV) Saaten von Unternehmen wie Bayer und Monsanto wurde diese Praxis jedoch weitgehend untergraben. Diese Konzerne lassen sich nicht nur das Saatgut patentieren, sondern verbinden es oft auch mit der Verpflichtung, proprietäre Herbizide, Pestizide und Düngemittel zu kaufen. Dadurch entsteht ein „Paketangebot“, das die Bauern in einen Teufelskreis der Abhängigkeit gerät.
Wie das in der Praxis aussieht und welche deletären Konsequenzen das hat, das hatte ich in folgendem Beitrag dargestellt: [15]
Der weitverbreitete Einsatz gentechnisch veränderten Saatguts hat zu Monokulturen geführt, bei denen große Landstriche nur einer einzigen Nutzpflanze vorbehalten sind. Diese Praxis ist anfällig für Schädlinge, Krankheiten und Bodenerosion, was den Bedarf an giftigen chemischen Eingriffen erhöht.
Gleichzeitig hat die Konsolidierung der Saatgutindustrie in einigen wenigen mächtigen Konzernen die Saatgutpreise in die Höhe getrieben, den Zugang für Kleinbauern eingeschränkt und traditionelle Sorten zugunsten kommerzieller Nutzpflanzen verdrängt, die auf hohe Erträge und nicht auf Artenvielfalt ausgelegt sind.
Die großflächige Einführung von Monokulturen begann um 1950, angetrieben von der „Grünen Revolution“. In dieser Zeit wurden ertragsstarke Nutzpflanzensorten, chemische Düngemittel, Pestizide und moderne Bewässerungstechniken eingeführt, was die Landwirtschaft deutlich in Richtung Monokultur verlagerte.
Sie revolutionierte die Landwirtschaft, insbesondere in Entwicklungsländern, wo Nutzpflanzen wie Weizen, Reis und Mais auf riesigen, einheitlichen Feldern angebaut wurden, um die Produktion zu maximieren. Zuvor waren die landwirtschaftlichen Systeme vielfältiger und umfassten eine Mischung aus Nutzpflanzen und Viehzucht. Praktiken wie Fruchtwechsel, Polykultur und die Integration von Weideland und Viehzucht waren weit verbreitet und trugen zur Pflege des Bodenmikrobioms bei.
Während einige behaupten, dass die industrielle Landwirtschaft notwendig sei, um die wachsende Weltbevölkerung zu ernähren, produzieren wir in Wirklichkeit bereits genug Nahrung, um das 1,5-fache der Weltbevölkerung zu ernähren. Das Problem liegt in der Lebensmittelverteilung, der Verschwendung und politischen Barrieren, die verhindern, dass nahrhafte Lebensmittel diejenigen erreichen, die sie am dringendsten benötigen. [16]
Die großen Agrarkonzerne investieren massiv in synthetische und technologische Lösungen – wie Gentechnik, Präzisionslandwirtschaft und chemische Behandlungen –, die patentiert, geschützt und gewinnbringend genutzt werden können. Bei diesen Innovationen stehen oft kurzfristige Ertragssteigerungen im Vordergrund, ohne Rücksicht auf die langfristige Gesundheit des Bodens oder des Ökosystems.
Im Gegensatz dazu können natürliche landwirtschaftliche Praktiken wie Agrarökologie und Permakultur, die sich auf Artenvielfalt und das Gleichgewicht des Ökosystems konzentrieren, nicht patentiert werden. Schließlich kann man die Märkte nicht dominieren, wenn man im Einklang mit Mutter Natur arbeitet!
Diese Verlagerung des Fokus auf geistiges Eigentum und technische Lösungen gegenüber natürlichen Methoden spiegelt die Situation in der Pharmaindustrie wider. So wie Agrargiganten den Saatgutmarkt durch Patente und proprietäre Technologien kontrollieren, besitzen Pharmaunternehmen wie Pfizer, Merck und Johnson & Johnson Patente auf „lebensrettende“ Medikamente und beschränken so den Zugang zu erschwinglichen Alternativen.
Generika sind aufgrund des Patentschutzes häufig mit Hindernissen konfrontiert, und kleinere Hersteller haben Mühe, mit diesen Branchengiganten zu konkurrieren.
Die „Innovation“ der großen Pharmaunternehmen konzentriert sich in erster Linie auf die Entwicklung neuer Medikamente, Therapien oder medizinischer Geräte und übersieht dabei häufig kostengünstige, auf den Lebensstil abgestimmte Interventionen, von denen sie keinen Gewinn erzielen können (wie Verbesserungen der Ernährung, des Lebensstils und der körperlichen Betätigung).
In beiden Sektoren hat sich der Fokus von unabhängigen Lösungen hin zu einer Abhängigkeit von konzerngesteuerten Produkten verlagert. Für die Landwirtschaft bedeutet dies die Abhängigkeit von gentechnisch verändertem Saatgut und Chemikalien; für das Gesundheitswesen bedeutet es die Abhängigkeit von patentierten Arzneimitteln.
Dieses Modell sichert einen kontinuierlichen Einnahmestrom, begrenzt jedoch die Erforschung ganzheitlicherer oder alternativer Ansätze – sei es Fruchtwechsel und Erbstücksaatgut in der Landwirtschaft oder vorbeugende Pflege und natürliche Behandlungen in der Medizin.
Wie man echte Veränderungen bewirkt
Die aktuellen Systeme im Gesundheitswesen und in der Landwirtschaft sind darauf ausgelegt, sicherzustellen, dass Unternehmen auf Kosten der öffentlichen Gesundheit und Nachhaltigkeit profitieren. Diese Branchen priorisieren Effizienz, Profit und Unternehmenskontrolle gegenüber dem langfristigen Wohlergehen der Menschen oder des Planeten.
So wie der Zugang zu gentechnikfreiem oder traditionellem Saatgut in der Landwirtschaft immer eingeschränkter und teurer wird, stoßen alternative Gesundheitsbehandlungen oft auf ähnliche Hindernisse. Natürliche Heilmittel oder integrative Ansätze sind oft vom Versicherungsschutz ausgeschlossen oder zu teuer, ähnlich wie Bio- oder traditionelle Nutzpflanzen teurer sind als ihre konventionellen Gegenstücke.
Verstehen Sie mich nicht falsch – Technologie- und Effizienzverbesserungen sind wichtig, und pharmazeutische und chemische Eingriffe haben durchaus ihre Berechtigung! Es ist jedoch klar, dass unser aktueller Ansatz, der auf starken Abhängigkeiten beruht, nicht funktioniert. Wir verlassen uns auf diese Lösungen für kurzfristige Erleichterungen, aber sie haben oft langfristige Folgen.
In der Landwirtschaft liegt der Schwerpunkt auf ertragsstarker, chemieintensiver Landwirtschaft, die auf Kosten der Artenvielfalt und der Bodengesundheit geht. Im Gesundheitswesen liegt der Schwerpunkt auf der Symptombehandlung durch Medikamente, anstatt die Grundursachen der Krankheit anzugehen.
Beide Branchen konsolidieren sich gefährlich, was die Auswahl einschränkt, die Kosten erhöht und einen Kreislauf der Abhängigkeit von unternehmensgesteuerten Lösungen vertieft.
Echte Veränderungen werden nicht von oben kommen, da die etablierten Unternehmensinteressen zu viel Macht haben. Sie werden von unten kommen – durch Verbraucher, Patienten und Landwirte, die bewusste Entscheidungen treffen, um eine gesündere, nachhaltigere Zukunft zu unterstützen.
Die Alternative ist klar: regenerative Landwirtschaft, die das Land pflegt und die Artenvielfalt fördert, gepaart mit einem Gesundheitssystem, das den Einzelnen durch vorbeugende, ganzheitliche Ansätze stärkt.
Wir haben die Macht, etwas zu verändern. Indem wir Landwirte unterstützen, die regenerative Praktiken anwenden und Lebensmittel vermeiden, die mit schädlichen Chemikalien hergestellt wurden, können wir einen Marktwechsel hin zu gesünderen, nachhaltigeren Lebensmitteln vorantreiben. Ebenso können wir unsere Abhängigkeit von Arzneimitteln verringern, indem wir die Kontrolle über unsere Gesundheit übernehmen und uns auf Prävention konzentrieren – durch richtige Ernährung, Bewegung und Stressbewältigung.
Die Veränderung, die wir brauchen, beginnt bei uns selbst. Indem wir uns dafür entscheiden, in regenerative Landwirtschaft und präventive Gesundheitsfürsorge zu investieren, können wir uns von den Systemen befreien, die von unserer Abhängigkeit profitieren. Gemeinsam können wir eine Zukunft aufbauen, in der Gesundheit und Nachhaltigkeit Vorrang vor der Kontrolle durch Unternehmen haben.
Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter „Unabhängig. Natürlich. Klare Kante.“ dazu an:
[5] Products – Data Briefs – Number 508 – September 2024
(https://www.cdc.gov/nchs/products/databriefs/db508.htm#:~:text=During%20August%202021%E2%80%93August%202023%2C%20the%20prevalence%20of%20obesity%20among,for%20understanding%20trends%20over%20time)
https://renegraeber.de/blog/wp-content/uploads/2012/11/agriculture-1359862_640.jpg367640S.St.https://renegraeber.de/blog/wp-content/uploads/2024/11/bloga.pngS.St.2025-06-13 10:22:302025-06-13 19:36:33Gesundheit im Visier von Agrar- und Pharmaindustrie
Wir sind mit der freudigen Botschaft aufgewachsen, dass die Lebenserwartung für uns alle langsam und stetig steigt. Diese an sich freudige Botschaft ist natürlich von der Politik sofort negativ ausgelegt worden. Denn es geht wieder mal um das liebe Geld.
In diesem Fall um Versicherungsbeiträge und Renten. Denn je länger ein Versicherter oder Rentner lebt, desto mehr Geld muss den Leuten ausbezahlt werden. Natürlich wird diese freudige Botschaft sofort zum Anlass genommen, daraus höhere Beitragszahlungen zu stricken. Denn es wird gefragt: „Wer soll das bezahlen?“
Was früher einmal ein Karnevalslied war und Heiterkeit auslöste, ist heute eine ernst gemeinte Frage, die von den verantwortlichen Narren immer wieder als Argument ins Feld geschickt wird. Und das allen Ernstes!
https://renegraeber.de/blog/wp-content/uploads/2022/02/Haut_Hand-in-Hand_Fotolia_50514863.jpg379470adminhttps://renegraeber.de/blog/wp-content/uploads/2024/11/bloga.pngadmin2024-03-22 12:00:522024-03-22 12:00:52Von wegen „Wir werden alle älter“ – Die Lebenserwartung sinkt!
Und täglich grüßt das Murmeltier: Deutschland sitzt wieder vor dem Fernseher und wartet auf den nächsten Lockdown. Lockdown? Nein, das wird jetzt sicher anders heißen: „Wellenbrecher light“ oder so ähnlich.
Denn das „Drohszenario“ geht wie folgt: Wenn nicht jetzt in einer „Light-Version“, dann müsse in einigen Wochen ein Total-Lockdown erfolgen.
https://renegraeber.de/blog/wp-content/uploads/2020/10/ich-habe-einen-traum-min.jpg349610adminhttps://renegraeber.de/blog/wp-content/uploads/2024/11/bloga.pngadmin2020-10-28 12:12:562020-10-28 12:12:56Deutschland wartet auf den zweiten Lockdown — Und: Ich habe einen Traum
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