RKI: Einschränkungen bleiben trotz Impfstoff

RKI Chef Wieler

Unsere Politik ist an Zuverlässigkeit kaum noch zu überbieten. Der zweite Lockdown war lange im Gespräch, jetzt ist er da ab dem 2. November 2020.

Und gerade heute nach Verkündung der Maßnahmen konnte ich das Entsetzen bei zahlreichen Menschen in ihren Gesichtern sehen. Angst und Schrecken wird weiter verbreitet.

Aber in Berlin denkt man sich anscheinend immer neue „Gags“ aus, wobei die Politiker nicht einmal in Betracht ziehen, dass die neuen Botschaften vielleicht in einem vollkommenen Gegensatz zu früher geäußerten Botschaften stehen könnten.

Schön, der Lockdown im November kommt jetzt, wenn Gerichte das nicht kippen.

Die meisten Menschen hoffen ja auf den „Impfstoff“, mit dem sich dann alles wieder normalisieren soll – angeblich. Aber da solltet ihr mal genau hinhören und aufpassen, denn:

Das hatten wir doch schon einmal

Eine Botschaft des RKI, die am 13. Oktober 2020 von der FAZ kommuniziert wurde, lautet, dass mit der Verfügbarkeit eines Corona-Impfstoffs die momentan bestehenden Einschränkungen nicht hinfällig werden. Ach so? Aber ich dachte doch…

Ja richtig, unsere verehrte Frau Bundeskanzler hatte mehr als einmal betont, dass nur eine Impfung die Rückkehr zur Normalität garantieren könne.

Jetzt stellt die Politik sich vor, es gäbe eine Impfung, kündigt aber sofort an, dass das mit der Normalität wohl auch wieder so eine Propaganda-Lüge war.
So neu ist diese Idee allerdings nicht.

Erst Ende August gab es eine sehr ähnliche Verlautbarung seitens der WHO, wo dessen Direktor mit dem unaussprechlichen Namen davor warnte, „sich zu sehr auf einen Impfstoff zu verlassen“. Hiermit war allerdings nicht gemeint, dass es möglicherweise nie zu einem Impfstoff kommen könnte.

Nein, der Impfstoff scheint beschlossene Sache zu sein. Nur wenn er dann da ist, dann heißt das nicht automatisch, dass „AHA“ der Vergangenheit angehören würde.

Das hört sich nach nie endender Pandemie an. Und das hört sich nach nie endenden Pandemie-Maßnahmen an. Und das hört sich nach nie endender Corona-Diktatur an.

Mit einer fragwürdigen Impfung gegen ein Husten-Schnupfen-Heiserkeit-Virus und staatlich verordneten Gegenmaßnahmen, die nur Wirkung auf die Bevölkerung haben, nicht aber auf das Virus, hat man das optimale Rezept für eine politische Landschaft, in der es keine Opposition und keine Grundrechte für die Bevölkerung mehr gibt.

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Das RKI und die ewige Pandemie

Der erwähnte Beitrag in der FAZ geht genüsslich auf die Aussichten ein, die vom RKI sogar in einem gesonderten Papier verbreitet wurden. In diesem Papier heißt es unter der Rubrik „Szenarien der Pandemieentwicklung in den nächsten Monaten“ (sogar in Fettbuchstaben):

„Auch wenn die Impfung ein wichtiger Teil der Pandemie¬bekämpfung ist, wird diese allein –insbesondere in der ersten Phase der sicher limitierten Verfügbar¬keit – nicht ausreichen und muss weiterhin einhergehen mit verantwortlichem Verhalten und gewissen Modifikationen des Miteinander-Seins, insbesondere im Sinne der weiteren Einhaltung der AHA+A+L-Regeln (Abstandhalten – Hygiene¬regeln beachten – Alltags¬masken tragen, Corona-Warn-App nutzen und Lüften) sowie der Verlegung von Freizeit¬aktivitäten möglichst nach draußen, so dass geschlossene Räume mit schlechter Belüftung und Gedränge mit vielen Menschen an einem Ort vermieden werden.“

Die FAZ macht aber Mut, denn es würden angeblich im kommenden Jahr ein oder sogar mehrere Impfstoffe auf den Markt kommen, die dann die Bekämpfung des Coronavirus entscheidend verbessern würden.

Interessant: Es gibt noch keine Impfung, aber bei der FAZ ist man sich sicher, dass die neue(n) Impfung(en) so wirksam sind, dass sie Coronaviren bekämpfen können. Richtig! Warum dann noch Impfstoff-Tests machen?

Einfach nur die FAZ fragen, ob die Impfungen wirksam sind. Und wenn die ja sagt, dann sofort mit der Produktion beginnen. Das erspart eine Menge Zeit und Geld.
Während der WHO-Direktor uns im August erzählt hatte, dass trotz Impfungen keine Normalität eintreten kann und die „Schutzmaßnahmen“ weiterhin bestehen, ist man beim RKI etwas schlauer (oder glaubt es zu sein).

Man erzählt hier, dass es zu Beginn einen „Engpass“ geben würde, der dafür sorge, dass nicht jeder in den „Genuss“ der Impfung käme. Und dieser Engpass wäre dann verantwortlich dafür, dass die „Schutzmaßnahmen“ auch weiterhin Bestand hätten.

Während der WHO-Direktor so unklug ist, seinen Zuhörern und Lesern jede Hoffnung zu rauben, lässt das RKI noch das Hintertürchen offen, dass bei einer ausreichenden Versorgung mit der neuen Impfung dann doch noch die Normalität Einzug halten könnte.

Wenn es dann so weit sein sollte – wetten, dass auch dann neue „Argumente“ auftauchen werden, die begründen wollen, dass das mit der Normalität jetzt leider doch nicht funktionieren kann? Wie es aussieht, wird hier nicht nur der Großverkauf einer Impfung orchestriert, sondern auch die Einschränkung bis Abschaffung der Demokratie vorbereitet. Jedenfalls wird der Verdacht hierfür stärker und stärker.

Wer ist schuld an der ewigen Pandemie?

Das RKI-Papier spielt dann einige Szenarien durch, drei an der Zahl. Die Schuldigen an pandemischen Ausbrüchen sind natürlich die verantwortungslosen Bürger. Denn die wollen einfach nicht auf Familienfeiern und Partys verzichten. Wenn die Heinsberg-Studie ein Gutes gehabt hatte, dann war es die Botschaft, dass Karnevalsfeiern „Hotspots“ erzeugen können.

Und die müssen verhindert werden, indem man das Feiern verhindert. Dies ist auch eine zentrale Forderung von Karl Klabauterbach, dem Ober-Panikmacher der Nation: Virologe nennt Lauterbachs Corona-Warnungen „hochgefährlich“.

Dass die Heinsberg-Studie auch festgestellt hatte, dass in einem 4-Personen-Haushalt die Übertragungsrate nur 18 % betrug, muss man hier natürlich ausblenden. Und man hat auszublenden, dass die IFR in diesem Hotspot (Heinsberg) bei etwas über 0,3 % lag, einem Wert, der etwas über dem der Grippe liegt.

Man könnte auch sagen, dass dieser Wert für einen Hotspot in der Grippezeit relativ beziehungsweise überraschend gering ausfällt. Hier noch einmal die Quelle für diese Aussagen: Infection fatality rate of SARS-CoV-2 infection in a German community with a super-spreading event. Ein weiterer Schuldiger für die Pandemie sind, man glaubt es kaum, die Kinder. Warum?

Weil:

„Das RKI beschäftigt sich auch mit Schulen und Kitas: Bisherige Erkenntnisse zeigten klar, dass ‚Bildungseinrichtungen einer der Orte sind, die eine Rolle im Infektionsgeschehen haben‘. Dennoch sei es wichtig, sie durch Einhalten von Hygienekonzepten weiter offen zu halten.“

Wo in aller Welt wurde dies „klar gezeigt“? Um welche Erkenntnisse handelt es sich hier? Wo kann man das nachlesen?

Ich schätze, dass man hier Bezug auf das Drosten-Pamphlet nimmt, welches als Pseudo-Studie veröffentlicht wurde und genau diese Schlüsse „errechnet“ (aber nicht beobachtet) hatte.

Was von dieser „Studie“ zu halten ist, das habe ich hier beschrieben: Drosten-Studie über ansteckende Kinder grob falsch.

Auch hier werden wieder Fakten ausgeschlossen und zwar in einem pandemischen Ausmaß. Denn das, was inzwischen an Corona-Kinder-Studien existiert, ist mit „bisherigen Erkenntnissen“ gespickt, die „klar zeigen“, dass Kinder keine Rolle im Infektionsgeschehen spielen: Kinder übertragen kaum Coronaviren?Und jetzt?

Selbstverständlich muss man auch die Schul-Studie aus der Universität Leipzig ignorieren, die zu dem Ergebnis kam, dass Kinder und Jugendliche beim Infektionsgeschehen keine Rolle spielen können, da sie bei über 2300 Tests von Schülern und Schulpersonal keine aktive Infektion haben feststellen können.

Wäre die Schule ein „Ort, der eine Rolle im Infektionsgeschehen hat“, müssten dann nicht gehäuft Infektionen bei dieser Studie zu beobachten gewesen sein?
Sachsen Schulstudie: keine aktiven Infektionen, Kinder klagen über Isolation und Verlust an Lebensqualität.

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Das Geschäft mit den Impfungen

Da es „bedauerlicherweise“ noch keine Corona-Impfung gibt und damit das Geschäft mit dieser Impfung noch nicht starten kann, tut es Not, sich anderweitig zu orientieren. Und hier hat das RKI einen tollen Vorschlag. Es will nämlich Risikogruppen „breit auf Influenza und Pneumokokken“ impfen. Jetzt hat man auf einmal die Grippe wiederentdeckt. Toll!

Die FAZ zitiert das RKI weiter, dass solche Impfungen in der kalten Jahreszeit eine entscheidende Schutz-Rolle spielten. Aber warum denn? Haben wir nicht alle Masken auf und halten ordentlich Abstand? „AHA“ ist doch so effektiv! Warum dann noch eine Impfung?

Danach relativiert die FAZ sogar eine weitere Maßnahme, nämlich die häusliche Quarantäne. Die soll jetzt angeblich auch nicht mehr ausreichen.

Was also erwartet man von uns? Dass wir die Maßnahmen nicht hinterfragen, wie es Herr Wieler auch bereits auf einer Pressekonferenz mit viel Pathos kommuniziert hatte.

Und dass wir alle Maßnahmen über uns ergehen lassen, auch wenn sie noch so widersprüchlich sind, also Quarantäne, Masken, Abstand, Hygiene, PCR-Tests, „Lüften“ und sich nur draußen versammeln (wenn man sich versammeln muss), und nicht zu vergessen, jede Menge Impfungen – je mehr desto besser.

Dies drückt das RKI mit dem Pathos aus, mit welchem es wissenschaftliche Erkenntnisse ersetzt:

„Dieser Schutz kann nur durch eine Verantwortung der Gemeinschaft entstehen.“

Oder mit anderen Worten: Die Gemeinschaft ist verantwortlich. Und wenn die Gemeinschaft sich den Anordnungen der Regierung widersetzt, dann kann die Gemeinschaft zur Verantwortung gezogen werden.

Fazit

Ein neues Überraschungsei erwartet uns. Jeder, der inbrünstig auf die erlösende Corona-Impfung hofft, dürfte sich enttäuscht sehen. Wo ursprünglich die Bundeskanzlerin gebetsmühlenartig verkündet hatte, dass nur eine Impfung zurück in die Normalität führe, bahnt sich wieder ein neuer Kurswechsel an, der den Bestand der restriktiven Maßnahmen zementiert, trotz einer Impfung.

Unter diesen Voraussetzungen werden wohl viele Abstand von der Impfung nehmen, da eine Zustimmung zu der Impfung im Wesentlichen darauf beruht, diese elenden Masken, Verhaltensregelungen etc. endlich loszuwerden und zur Normalität zurückzukehren.

Und wenn der Zuspruch zu den Impfungen nicht hoch genug ausfällt, dann dürfte auch ein Impfzwang im Raum stehen. Warum auch nicht? Wir werden ja auch zu den unsinnigsten Eskapaden in Sachen „Infektionsschutz“ gezwungen.

5 Wundermittel auf die ich in der Praxis nicht verzichten würde

Beitragsbild: 123rf.com – gajus

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Ein Kommentar Kommentar hinzufügen

  1. Avatar

    Hallo,
    Habe heute den 1.Teil angeschaut, ich war verblüfft und er spricht mir aus dem Herzen; was halten Sie davon?
    https://www.youtube.com/playlist?list=PL7mFJTDa9eCoY_qhcW1oTqTjjByp0PiLH

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