Das große Lockdown „Märchen“ der Regierungen

Lockdown in Coronazeiten - Geschlossener Laden

Die Politiker setzen nach wie vor auf Lockdown, um eine Verbreitung des „Pandemie“-Virus SARS-CoV-2 einzudämmen. Die Logik hierfür scheint vordergründig richtig: Wenn Leute sich nicht mehr treffen, dann können sie auch keine Viren untereinander austauschen, und schon ist die Pandemie besiegt.

Wenn das also so klar ist, wie es scheint, dann bleibt die Frage, warum wir nach all diesen Lockdowns immer noch Pandemie haben? Wir machen immer das Gleiche, bekommen immer wieder die gleichen unerwünschten Resultate, um dann mit genau derselben erfolglosen Strategie wieder von vorne zu beginnen.

Das erinnert mich an ein Zitat von Albert Einstein:

Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.

Und Belege für die Milchmädchen-Strategie der Politik gegen steigende „Infektionszahlen“, und dass diese keinen Effekt zeigen, gibt es genug:

Wahnsinn oder Strategie?

Unlängst wurde in Großbritannien eine Mutation von SARS-CoV-2 entdeckt, die angeblich 70 % gefährlicher = ansteckender wäre als das Original. Bereits hier gibt es den ersten Fehlschluss: Ansteckender heißt nicht notwendigerweise auch gefährlicher.

Wenn dem so wäre, dann wären Herpes-Viren super gefährlich, denn über 80 % der Weltbevölkerung sind mit diesen Viren infiziert. Die meisten wissen dies noch nicht einmal, da sie keinerlei Symptome der Infektion erfahren (Dank eines funktionierenden Immunsystems!).

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter „Unabhängig. Natürlich. Klare Kante.“ dazu an:

Selbstverständlich reagierte man in Großbritannien mit dem scheinbar „bewährten“ Mittel: Noch ein Lockdown. Jetzt tauchen erste Berichte in den Medien auf, die zeigen, dass dieser erneute Lockdown die Ausbreitung des neuen Coronavirus so gut wie gar nicht bremst.

Darüber berichtet sogar das österreichische Mainstream Medium ORF in einer kurzen Note.

Und es gibt eine ebenso kurze Note diesbezüglich vom OE24.tv.

Der Leser erfährt hier, dass zehn Tage nach der Verschärfung von Kontaktbeschränkungen keine Abnahme der „Fallzahlen“ zu beobachten ist. Und die Zahl der Covid-19-Patienten in den Krankenhäusern sei zurzeit extrem hoch.

Wenn Lockdowns so effizient sind, wieso kann es dann zu solchen Ergebnissen kommen? Oder sind Lockdowns vielleicht doch nicht effizient/geeignet?

Am 5. Januar 2021 erschien eine Studie von Professor John Ioannidis, die genau dieses Thema zum Inhalt hatte.

In dieser Studie untersuchte er und sein Team zehn Länder mit unterschiedlichen Lockdown-Maßnahmen. Dazu zählten auch zwei Länder, die nur sehr leichte Lockdown-Maßnahmen unterhalten hatten, nämlich Schweden und Südkorea.

Das Ergebnis war, dass Spanien mit einem scharfen Lockdown keine signifikante Verbesserung zeigte. Die anderen Länder zeigten signifikante Effekte (reduzierte Steigerung beziehungsweise Verminderung der „Fallzahlen“), was man aber nur vorschnell auf die Lockdown-Maßnahmen zurückführen kann. Denn die beiden Länder mit den kaum ausgeprägten Maßnahmen zeigten diese signifikanten Veränderungen ebenfalls.

Die Schlussfolgerung des Teams um Professor Ioannidis war, dass man einen geringen Nutzen nicht ganz ausschließen könnte. Aber es zeichneten sich keine signifikanten Effekte auf das Wachstum der „Fallzahlen“ unter verschärften Lockdown-Maßnahmen ab. Vergleichbare Abnahmen der Wachstumsraten wären genauso mit weniger scharfen Maßnahmen zu erreichen.

Das heißt also, dass die Abnahme von Fallzahlen (oder auch deren Wachstum) von ganz anderen Faktoren abhängig zu sein scheint als dem Einfluss von politisch bedingten Maßnahmen.

Weiß man das in der Politik nicht? Halten sich die Politiker für eine neue Kaste von Wissenschaftlern mit Allwissenheitsanspruch? Warum wollen sie nicht sehen, dass das, was sie fast wöchentlich neu inszenieren, nicht funktioniert und auch nicht funktionieren kann?

Oder täuscht die Politik hier wissenschaftliche Kompetenz vor, die sie nie gehabt hat, um ihre ureigene politische Agenda, wie immer die auch aussehen mag, durchzuziehen?

Wenn dem so ist, dann sieht es fast so aus, dass diese Agenda nichts mit dem Wohl der Bevölkerung zu tun hat.

Ein Lockdown Interview

Professor Bhattacharya ist ein Kollege von Professor Ioannidis an der Stanford Universität und Mitautor der soeben diskutierten Studie über die Effektivität der Lockdowns. Von ihm liegt ein Interview vor, in dem er erklärt, warum Lockdowns unweigerlich scheitern werden.

Er betrachtet Lockdowns als ein Versagen der Vorstellungskraft in der öffentlichen Gesundheitspolitik. Und genau diese Lockdowns haben weltweit katastrophale Schäden verursacht.

Er sagt weiter, dass die Lockdowns nur die Reichen geschützt haben, die es sich leisten konnten und können, entweder überhaupt nicht oder von zu Hause aus zu arbeiten. Ottonormalverbraucher jedoch hat dieses Privileg nicht und muss daher sein Haus verlassen, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen.

Er sagt weiter, dass die Lockdowns unweigerlich scheitern müssen, da die Menschen keine Ratten seien, die man auf unbegrenzte Zeit in Käfigen einsperren kann. Dazu kommt noch, dass die Abriegelungen das Vertrauen in Politik und Gesundheitsbehörden zerstören, da diese nur zu oft willkürlich erschienen, alldieweil sie mit unterschiedlichen Begründungen durchgesetzt wurden.

Für ihn ist die Pandemie politisiert worden, was nichts anderes heißt, als dass die Maßnahmen politisch motiviert sind und keine wissenschaftliche Basis haben. Und diese Politisierung der Pandemie ist so weit fortgeschritten, dass es inzwischen sogar zu einer unerträglichen Zensur in der Wissenschaft gekommen ist.

Offensichtlich werden jetzt auch Wissenschaftler, die mit ihren Befunden vom politischen Narrativ abweichen, „dämonisiert“. Und das, man kennt es nur zu gut aus der Vergangenheit, bedeutet das Ende der Wissenschaft, wenn dies weiter Einzug in die Beurteilung von wissenschaftlichen Ergebnissen hält. Also auch hier ist eine Umkehr zu wissenschaftlichen Prinzipien absolut notwendig.

Professor Bhattacharya fordert die Politik auf, statt Lockdown-Maßnahmen Risikogruppen effektiv zu schützen, die Schulen zu öffnen und die Lockdown-Maßnahmen, soweit sie noch bestehen, sukzessive zu entfernen.

Fazit

Es gibt keinen noch so geringen Hinweis auf die Effektivität von Lockdown-Maßnahmen. Die fast kindische Vorstellung von „Isolation senkt Infektionszahlen“, die die Politiker an den Tag legen, lässt sich durch die Realität nicht bestätigen. Dies liegt mit Sicherheit auch daran, dass sich biologische Prozesse nicht an Infektionsschutzverordnungen halten. Selbige sollten aber diese biologischen Prozesse berücksichtigen.

Wenn dies geschähe, dann wäre es vorbei mit Lockdown und „AHA“-Regeln. Wenn dies geschähe, dann würde eine verantwortungsbewusste Gesundheitspolitik Sorge tragen, dass die Bevölkerung ein starkes Immunsystem aufbaut. Und dazu sind eine Reihe von Maßnahmen notwendig, die leider die Pharmaindustrie vor der Tür lassen.

5 Wundermittel auf die ich in der Praxis nicht verzichten würde

Beitragsbild: 123rf.com – Heiko Kueverling

Dieser Beitrag wurde am 24.01.2021 erstellt.

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17 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Avatar

    Hallo Herr Gräber,
    die Auswertungen des Prof. Ioannidis bezieht sich auf den Zeitraum bis April 2020. Die Zahlen sind also nicht aktuell. Zudem ist es m.E. nicht richtig verschiedene Länder mit unterschiedlichen Bevölkerungszahlen und Ballungsräumen miteinander zu vergleichen.
    Zudem können wir doch zum jetzigen Zeitpunkt sehen, dass sich die Infektionszahlen und auch die Todesfallzahlen vermindern.
    Eine Studie der Universität Edinburgh kam zu dem Ergebnis, dass besonders das Verbot von öffentlichen Veranstaltungen wirksam gewesen sei. Da hat man hier in Deutschland mit dem Zulassen der Querdenker-Demonstrationen leider nicht aufgepasst.
    Freundliche Grüße

  2. Avatar

    Sehr geehrter Herr Gräber,
    was besonders ärgerlich ist das Verdummen der Bevölkerung. Jeder hat die Möglichkeiten (vorausgesetzt er ist interessiert) sich zu informieren. Was mich besonders ärgert ist die Tatsache, dass die Intensivbettenanzahl Anfang 2020 bei ca. 31000 Betten lag wobei davon ca. 21000 Betten mit „normal Intensiv“ schon belegt sind. Die Reserve war bei ca. 11000 Betten. Heute sind wir bei ca. 25000 Betten wovon auch wiederum ca. 20000 mit normal intensiv belegt sind. Die Reserve beträgt nach wie vor ca. 10000 Betten. Hier on einer Überforderung des Gesundheitssystem zu sprechen ist einfach nicht korrekt. (DIVI-Intensivregister) Warum sind die „alten auf einmal schützenswert?! wo doch zwei junge Arbeitnehmer für einen Rentner aufkommen müssen. Was für eine Heuchelei!
    Viele Grüße

  3. Avatar

    @Detlef
    ich frage mich, warum ein Professor Ioannidis Zahlen veröffentlicht, die nicht mehr aktuell sind? Könnte es daran liegen, dass diese alten Zahlen vom Frühjahr 2020 etwas Prinzipielles beschreiben, nämlich den Einfluss von Lockdowns auf die Verbreitung eines bestimmten Virus? Machen die Lockdowns vom Vorjahr einen signifikanten Unterschied zu denen, die wir jetzt haben? Ist das Virus vom Vorjahr ein anderes, als das, was wir jetzt haben?
    Da taucht natürlich sofort der Gedanke an die Mutationen auf, die jetzt so en vogue sind. Aber Mutationen seit dem Auftauchen von SARS-CoV-2 gibt es inzwischen um die 40.000 laut GISAID – Mutanten um die 4000. Ich habe bislang auch nicht gehört, dass die neuen Lockdowns so modifiziert wurden, dass sie auf die Besonderheiten der Mutationen Rücksicht nehmen.
    Also was hier in der Studie von Ioannidis beschrieben wird, das sind Phänomene der Epidemiologie und Mikrobiologie, für die ausreichend viele Daten mit dem richtigen Bezug notwendig sind. Und die gibt es offensichtlich.

    Außerdem trifft der Vorwurf, dass Zahlen nicht aktuell sind, für so ziemlich jede Veröffentlichung zu. Auch die Zahlen zu Einsteins Relativitätstheorie sind nicht aktuell, was aber niemanden dazu bewegt, selbige als irrelevant zu bezeichnen.

    In der Folge vergleicht Ioannidis Zahlen aus dem Frühjahr 2020 mit Zahlen vom Herbst 2020 (erste Welle gegen zweite Welle) und bezieht sich dabei auf eine Veröffentlichung, die er selber im November 2020 gemacht hatte (siehe Fußnote 39). Hier stellt er fest, dass die Maßnahmen unter der zweiten Welle genauso sinnlos waren wie die bei der ersten Welle.
    Also der Vorwurf, keine aktuellen Zahlen zu haben bzw. nur solche vom Frühjahr 2020, ist schlichtweg irreführend.

    Zu den unterschiedlichen Bevölkerungszahlen und Ballungsräumen gibt es in der Arbeit Hinweise, dass er diese Problematik sehr wohl sieht: „Because the location and timing of policies is endogenous to perceived epidemic stage, the noise in case counts is associated with the policies, making bias possible and very difficult to eradicate.“
    Und er kommt sofort mit der Lösung des Problems: „The fixed effects approach provides unbiased estimates so long as the location or timing of policies is quasi-arbitrary with respect to the outcome.“

    Es wäre toll, bei der Diskussion zu angeblichen Studien einen Link zu haben, mit dessen Hilfe der Leser Ihre Behauptung zu überprüfen beziehungsweise nachzuvollziehen in der Lage ist. Ohne Quellenangabe müssen wir Ihnen glauben. Aber das Glauben ist die Domäne der „Qualitätsmedien“ und hat keinen Platz in einer wissenschaftlichen Diskussion.

  4. Avatar

    @Ganodolon: Vollständiges Zitat aus Mimikama
    Zitat Anfang:
    Auf einer Internetseite wird folgende Botschaft verbreitet: „Für die Wirksamkeit von Lockdowns zur Eindämmung von Epidemien, die Reduktion von Infektionszahlen und/oder Todesfällen, hat es nie eine Evidenz gegeben.“ Als Beleg wird eine Studie der Stanford-Universität herangezogen. Doch die Behauptungen können aufgrund der Studie so nicht getroffen werden.

    Menschen in Deutschland und Österreich leben nun seit mehreren Wochen mit härteren Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus. Von Seiten Corona-Verharmloser*Innen wird nun eine Studie, bei der u.a. Stanford-Professor John Ioannidis mitgewirkt hat, als Beleg für die Unsinnigkeit der Härte dieser Maßnahmen herangezogen.

    Ioannidis Thesen sind bei Corona-Verharmloser*Innen recht beliebt und wurden bereits des Öfteren für Behauptungen, die die Gefahren des Corona-Virus als übertrieben und Maßnahmen als ungerechtfertigt darstellen, benutzt.

    Stanford-Studie stellt Effizienz harter Maßnahmen in Frage

    In der neuen Studie von Ioannidis heißt es, dass harte Maßnahmen zwar geringe Auswirkungen auf Reduktion von Fallzahlen bewirkt hätten, diese jedoch nicht signifikant gewesen seien. Für eine Senkung hätten auch leichtere Maßnahmen genügt hätten. Für die Ergebnisse haben die Wissenschaftler*Innen Infektionszahlen und die Art der Maßnahmen bis April 2020 in mehreren Ländern, darunter auch Deutschland, die USA, Frankreich, Südkorea und Schweden, ausgewertet.

    Harte Maßnahmen beinhalteten demnach Schul- und Betriebsschließungen, Einschränkungen in der Mobilität sowie Besuchsverbote. Im Gegensatz dazu führt die Studie Südkorea und Schweden an, die leichtere Maßnahmen hatten, die ‚nur‘ auf Empfehlungen beruhten. Die Wissenschaftler*Innen konnten aus dem Vergleich der Länder nicht herauslesen, dass härtere Maßnahmen auch mehr in Bezug auf die Senkung der Infektionszahlen gebracht hätten.

    Studie der Universität Stanford mathematisch nachvollziehbar

    Laut einem BR Faktenfuchs haben sich der Infektiologe Christoph Spinner vom Klinikum rechts der Isar in München und der Statistiker Helmut Küchenhoff von der LMU München, der seit Anbeginn der Corona-Pandemie Infektionszahlen in Bezug auf die Wirksamkeit von Maßnahmen in Bayern untersucht, die Studie genau angesehen und halten die mathematischen Berechnungen demnach für nachvollziehbar.

    Laut Küchenhoff sei es demnach tatsächlich für die erste Welle der Pandemie nicht vollständig ersichtlich, inwiefern harte Maßnahmen für den Rückgang der Fallzahlen verantwortlich waren. Der Rückgang der Fallzahlen trat damals bereits schon vor den härteren Maßnahmen ein, was Küchenhoff auf die Appelle der Politik und das freiwillige zurückgezogene Verhalten der Bevölkerung zurückführt. Laut BR, eine Situation, die auch Ioannidis in der Studie beschreibt.

    Doch Küchenhoff stellt auch Mängel an der Studie fest:
    Zum Einem sei sie bereits wieder veraltet, da nur die Entwicklungen bis April untersucht werden. Küchenhoff stellt für Bayern in seinen Untersuchungen über die letzten Wochen hinweg fest, dass es einen klaren senkenden Effekt des harten Lockdowns auf die Infektionszahlen gibt.

    Zum anderen könnte eine mögliche Erklärung für die Unterschiede zwischen den beiden Wellen Reisen sein, auf die Bürger*Innen im Frühjahr 2020 noch verzichteten, aber während dem „Lockdown light“ vor Weihnachten wieder stärker betrieben.

    Auch berücksichtige die Studie nicht, dass z.B. in Deutschland Infektionen oft im Nachhinein gemeldet werden und man erst ein paar Wochen später sehen kann, wie ein Lockdown wirkt. Die Ioannidis-Studie sei deswegen „mit großer Vorsicht zu genießen“.

    Auch sei der Vergleich zwischen den Ländern schwierig, da Ioannidis die unterschiedliche Datenerhebungsformen der Länder unberücksichtigt lasse. Zudem hänge die Wirkung eines Lockdowns noch von anderen Bedingungen ab, wie z.B. dem Klima, der Bevölkerungsdichte oder wie viel Menschen sich in Innenräumen aufhalten müssen. Einen Hinweis, den auch der australische Epidemiologe Gideon Meyerowitz-Katz macht:
    Auch berücksichtige die Studie nicht, dass z.B. in Deutschland Infektionen oft im Nachhinein gemeldet werden und man erst ein paar Wochen später sehen kann, wie ein Lockdown wirkt. Die Ioannidis-Studie sei deswegen „mit großer Vorsicht zu genießen“.

    Auch sei der Vergleich zwischen den Ländern schwierig, da Ioannidis die unterschiedliche Datenerhebungsformen der Länder unberücksichtigt lasse. Zudem hänge die Wirkung eines Lockdowns noch von anderen Bedingungen ab, wie z.B. dem Klima, der Bevölkerungsdichte oder wie viel Menschen sich in Innenräumen aufhalten müssen. Einen Hinweis, den auch der australische Epidemiologe Gideon Meyerowitz-Katz macht.
    Zitat Ende.
    Nun noch ein paar eigene Worte:
    Die 40.000 Mutationen und die 4.000 Mutanten habe ich auf GISAID nicht gefunden
    Die Zahlen von Einstein beruhen nicht auf Schätzungen und Statistik – taugen nicht für den Vergleich aktuell – nicht aktuell
    Die beiden englischen Sätze verstehe ich weder im Englischen noch in der deutschen Übersetzung
    Quellenangaben habe ich nachgeholt
    Ich glaube nicht, sondern lasse meinen gesunden Menschenverstand arbeiten. Und der sagt, dass der Lockdown zurzeit wirkt.
    Freundliche Grüße

  5. Avatar

    Die Aussagen von Professor Ioannidis mit Mimikaka zu „widerlegen“ halte ich für einen Witz. Oder ist Mimikaka einer der meistzitierten Wissenschaftler der Welt, während Ioannidis nichts als ein Corona Leugner ist?
    Da tritt in der Mimikaka-„Widerlegung“ jemand auf, der die Daten von Ioannidis anzweifelt, weil sie zu alt sind (was nicht stimmt, da die Daten bis November, siehe Fußnote 29 in seiner Veröffentlichung, berücksichtigt sind), dies und das nicht berücksichtigen und deshalb „mit großer Vorsicht zu genießen“ sind.
    Aber Untersuchungen aus Bayern, offensichtlich jetzt der Nabel der Welt, dagegen können bedenkenlos genossen werden, da sie bewiesen haben, dass der Lockdown wirkt. Was können Daten aus Bayern „beweisen“, was Daten aus der ganzen Welt nicht können? Oder passen sie einfach nur in das, was man hier vermitteln will?
    https://www.yamedo.de/blog/wirkungslosigkeit-von-lockdown-maksen/
    In diesem Beitrag wird eine Studie des „National Bureau of Economic Research“ verhandelt, die zu einem sehr ähnlichen Ergebnis kam. Allerdings handelt es sich hier um „veraltete“ Daten, da sie im August 2020 veröffentlicht wurde, zu dem damaligen Zeitpunkt aber aktuell waren. Auch hier waren etliche Länder aus aller Welt miteinander verglichen worden, zzgl. 25 US Bundesstaaten. Bayern fehlte hier leider ebenfalls. Ich schätze, dies alleine mindert die Aussagekraft dieser Studie ebenfalls.
    Noch einmal zu den Quellenangaben. Wie üblich werden bei Mimikaka Namen und Veröffentlichungen genannt, ohne sich die Mühe zu machen, die entsprechenden Links anzugeben, sodass man als Leser die Quellen selbst studieren könnte. Darf der Leser diese Quellen nicht studieren? Warum werden diese Links nicht geliefert? Muss der Leser die Aussagen nur glauben und darf sie NIE hinterfragen?
    Zu Ihren eigenen Worten:
    https://www.gisaid.org/phylodynamics/european-union/
    hier steht geschrieben, dass 3921 Genome zwischen Februar 2020 und Januar 2021 beobachtet wurden.
    Der weltweite phylogenetische Baum für SARS-CoV-2 ist hier zu sehen:
    https://www.gisaid.org/phylodynamics/global/nextstrain/
    http://cov-glue.cvr.gla.ac.uk/#/home
    Hier werden die Replacements (32.435), Insertions (73) und Deletions (650) für SARS-CoV-2 im Vergleich zur Wuhan-Variante aufgelistet, also insgesamt gut 33.000 Mutationen seit Wuhan. Bei dieser Mutationsfreudigkeit wird es nicht lange dauern, bis die 40.000 erreicht werden.
    Die beiden englische Sätze sind aus der fraglichen Ioannidis-Arbeit entnommen und zeigen, dass selbiger sich einiger Probleme bezüglich der verwendeten Daten und ihrer Aussagekraft durchaus bewusst ist.
    Quellenangabe nachgeholt? Mimikaka als Quellenangabe? Ich dachte da eher an die Studie aus Edinburgh. Wo kann man die einsehen?
    Noch etwas zum Nachdenken: https://renegraeber.de/blog/corona-sterblichkeit-usa-schweden-deutschland-philippinen/
    Hier gibt es ein Schaubild, welches zeigt, dass in einer Reihe von Ländern erst nach dem Lockdown die Mortalität in den jeweiligen Ländern signifikant in die Höhe ging. Ich bin überzeugt, dass Sie mir jetzt sagen werden, dass ohne den Lockdown diese Kurven noch höher ausgefallen wären. Vielleicht gibt es für diese Annahme Studien aus Bayern?
    Hier ein Nobelpreisträger, der Mimikaka ebenfalls nicht gelesen hat, ganz wie Ioannidis:
    https://renegraeber.de/blog/lockdown-rettete-keine-leben/
    Ich bin überzeugt, dass Sie an Ihren gesunden Menschenverstand glauben. Leider sind Ihr gesunder Menschenverstand und Mimikaka, sowie Bayern Studien, keine ernstzunehmenden Größen in der Wissenschaft.
    Oder wollen Sie allen ernstes behaupten, dass Leute wie Ioannidis und Levitt keinen gesunden Menschenverstand haben? Gehören die, die den Lockdown nicht loben, in die Klapse, da sie ja damit zeigen, dass sie keinen gesunden Menschenverstand haben?

  6. Avatar

    Nun, ich kann nichts dafür das ein „Nobelpreisträger“ Berechnungen anstellt und etwas herausfindet, was dann der Wirklichkeit (den Tatsachen wie wir sie zurzeit erleben), nicht entspricht. Wir können sehen, dass der verschärfte Lockdown wirkt und die Infektionszahlen und Sterbezahlen zurzeit zurückgehen.
    Ich habe den Lockdown nicht gelobt. Ich habe nur widersprochen, weil Herr Gräber aufgrund des „Nobelpreisträgers“ behauptet, dass er nicht wirkt.
    Abgesehen davon, kann ich wirklich nicht erkennen, warum ich einem „Nobelpreisträger“ unbedingt vertrauen muss. Was habe ich davon? Soll ich den Lockdown, weil ein „Nobelpreisträger“ geschrieben hat, dass dieser nicht wirkt, ignorieren? Und wenn Sie alles wissenschaftliche hier so betonen: Sind die Wissenschaftler, welche unsere Regierung beraten keine Wissenschaftler?
    Aber Herr Gräber ist eine ernstzunehmende Größe in der Wissenschaft?
    Und immer Mimikaka zu schreiben, ist wirklich infantil.
    Freundliche Grüße

  7. Avatar

    Weil Herr Gräber keine ernstzunehmede Größe in der Wissenschaft ist, wirkt der Lockdown. Mimikaka zu schreiben ist infantil… wer hat denn Mimikaka zu erst erwähnt? Wie infantil ist diese Argumentation denn?
    Aber es gibt Studien aus Bayern und Edinburg… toll. Wo sind die Links dazu? Oder gibt es die am Ende gar nicht?
    Selbstverständlich haben Nobelpreisträger und der meist zitierte Wissenschaftler der Welt keine Ahnung im Vergleich zu den „Wissenschaftlern“, die die Regierung beraten. Wer sind diese Leute überhaupt? Kennt man die? Die Leute von der Leopoldina, die dieses „Beratungspapier“ verbrochen haben, das wohl in Zusammenarbeit mit Mimikaka entstanden sein muss, so hoch qualitativ war das….
    Lockdown wirkt, Lockdown wirkt, Lockdown wirkt, diese gebetsmühlenartige Beschwörung ohne Evidenz, ohne Evidenz, ohne Evidenz ist reine Propaganda. Oder gibt es auch Quellen zu diesen sinkenden Infektionszahlen und vor allem Sterbezahlen? Welche Studie zeigt das? Vielleicht die aus Bayern, die es nur in Ihrer Fantasie zu geben scheint? Oder müssen einfache Behauptungen heute ausreichen, die alle zu glauben haben und wo dieser Glaube uns auch noch als „gesunder Menschenverstand“ verkauft wird? Schöne neue Welt, prost…

  8. Avatar

    Tja, wenn man nicht richtig lesen kann, dann schreibt man Mimikaka statt Mimikama.

    Und wenn man sich nicht in Deutschland aufhält, sondern irgendwo in seinem kleinen zurechtgestricktem Universum, immer nur Eva Herrmann auf YouTube schaut, dann merkt man natürlich nicht, dass die Infektionszahlen zurückgehen.
    Das liegt dann aber nicht an dem verschärften Lockdown, sondern daran, dass eine Grippewelle immer irgendwann zu Ende ist. Kann der „Nobelpreisträger“ und Herr Gräber ganz sicher berechnen. Eigentlich ist jedes Wort, dass ich hier an „Ganzohnehoden“ schreibe völlig sinnlos. Aber ich wollte halt auch noch mal ein paar Beleidigungen loswerden.
    Freundliche Grüße

  9. Avatar

    Jetzt ersetzen Beleidigungen Argumente? Vielleicht in der „neuen Normalität“. Und „völlig sinnlos“ scheinen meine Fragen nach Quellen zu den angeblichen Studien aus Bayern und Edinburgh zu sein, weil die offenbar von Ihnen erfunden wurden, um ihre Agenda hier zu verbreiten.
    Ihre Beleidigungen nehme ich als das zur Kenntnis, was sie zu sein scheinen: Ein Ersatz für eine Zensur, wie sie von den „Qualitätsmedien“ und YT & Co. veranstaltet werden, und die Sie in Ermangelung an administrativen Rechten hier nicht durchführen können. Vielleicht sollten Sie Herrn Gräber empfehlen, mich hier zu sperren…

  10. Avatar

    Ich brauche hier keine Agenda zu verbreiten. Macht absolut keinen Sinn bei euch selbsternannten Wissenschaftlern, welche sich auf Studien beziehen, die absolut keinen „Mehrwert“ ergeben. Im Grunde kann jeder vernünftige, mit gesundem Menschenverstand ausgestattete Selbstdenkende erkennen, das die Studie des „Nobelpreisträgers“ nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmt.
    Und auch die von Ihnen gesetzten „Links“ verweisen zumeist auf Aussagen die Herr Gräber selbst getätigt hat. Der Beweis lässt sich also mit dem eigenen Beweis beweisen, hochgradig wissenschaftlich (das nennt sich übrigens Ironie).
    Freundliche Grüße
    P.S. Sie sitzen tatsächlich im Ausland. Das war in meinem vorigen Beitrag nur so aus der Luft gegriffen. Dann können Sie sich ja mit Wodarg (Griechenland), Herrmann (Kanada) trefflich über die Situation hier in Deutschland auslassen. Das hilft der Heimat.
    Auf jeden Fall.

  11. Avatar

    Tja, wenn man nicht richtig lesen kann, dann verwechselt man auch schon mal Links. Vor allem wenn man selbst nicht in der Lage ist, Links von behaupteten Studien aus Bayern zu liefern. Ist schon ganz schön schwer mit den Links, nicht wahr?
    Sofern ich Links von Herrn Gräber angegeben hatte, beinhalten die Beiträge, die dahinter stehen, die entsprechenden Links zu den angesprochenen Arbeiten/Veröffentlichungen. Man braucht kein Wissenschaftler zu sein, sondern nur gesunden Menschenverstand haben, um das rauszufinden. Und man muss die Beiträge auch gelesen haben, um die Links zu finden.
    Die Behauptung vom „selbsternannten Wissenschaftlern“ zeigt, wie unbedarft Sie zu sein scheinen. Woher wissen Sie, dass ich mich selbst ernannt habe?
    Da Sie ja herausgefunden haben, dass ich im Ausland lebe, sollten Sie auch herausgefunden haben, dass ich einen Uni-Abschluss habe, den man sich nicht selbst verleihen kann; und auch wo ich diesen erworben habe… Oder kann man inzwischen in DE sich selbst einen universitären Abschluss zukommen lassen?
    Ihr penetrantes Hochleben lassen des „gesunden Menschenverstandes“, der wohl jetzt auch die wissenschaftliche Erkenntnis ersetzen kann, zeigt mir, dass es mit Ihren wissenschaftlichen Kenntnissen nicht weit her sein kann. Sie können noch nicht einmal Links abliefern, wenn man Sie darum bittet – es sei, diese Inkompetenz ist integraler Bestandteil des „gesunden Menschenverstandes“, worauf Sie so unendlich stolz zu sein scheinen.

    Schöne Grüße aus dem Land der Sonne mit seichtem Lockdown und nur 1/6 der Mortalität von DE, trotz deutlich höherer Bevölkerungszahl. Wie erklärt Ihr „gesunder Menschenverstand“ das denn? Kaum Maßnahmen hier im Vergleich zu DE, aber nur ein Bruchteil an Mortalität etc.? Haben die Leute hier keinen „gesunden Menschenverstand“ und weigern sich deshalb, lockdowngerecht zu versterben?
    Freu mich auf Ihre klärende Antwort diesbezüglich aus der Blase der Corona- und Lockdown-Anbeter –
    Ihr treu ergebener „GanzohneHoden“

    PS. Ich mach mich jetzt auf zum Strand. Viel Spaß noch in den sicheren eigenen 4 Wänden. Lüften nicht vergessen. Und in die Hände klatschen, wenns zu kalt wird… :-))

  12. Avatar

    Lieber „GanzohneHoden“,
    Also auf den Philippinen gibt es nur ca. 10.000 Menschen die an oder mit Corona verstorben sind. Das ist ja sehr erfreulich.
    Ich habe mal spaßeshalber einen Link verfolgt.
    Thema: Übersterblichkeit in Europa. Leider ist der Beitrag vom Mai 2020. Das habe ich hier schon in verschiedenen Beiträgen angemerkt. Herr Gräber, und damit auch Sie, beziehen sich immer auf „alte“ Daten. Im Mai 2020 konnte Euro-Momo noch gar keine Übersterblichkeit feststellen. Wenn Herr Gräber und Sie dann mal aktuell schauen würden, könnten Sie die Übersterblichkeit in Europa ablesen. Aber solche Daten passen dann ja nicht in Ihre „Agenda“. Warum Sie mir von Ihrem „Uni-Abschluss“ erzählen müssen – kann ich nicht verstehen. Ist man durch solch einen Abschluss vor falschen Aussagen gefeit? Macht man durch einen solchen Abschluss automatisch alles richtig? Oder ist man durch solch einen Abschluss eher dazu geneigt den noch besseren Abschlusskandidaten („Nobelpreisträger“) alles vorbehaltlos zu glauben? Da sollten Sie sich mal ein wenig in sich gehen.
    Auch Wodarg hat jede Menge Abschlüsse und Fachausbildungen und verbreitet letztlich nur Unsinn. Leider gibt es zu viele Menschen, die durch die Aussagen von Wodarg und Konsorten verunsichert werden und tatsächlich dann auf eine Corona-Impfung verzichten, weil diese dann unfruchtbar machen könnte.
    So, dass muss erst mal reichen für heute.
    Freundliche Grüße

  13. Avatar

    Lieber Detkläff,
    Sie sind in der Tat ein Meister der Selbstwiderlegung. Das kommt wohl vom „gesonnten Menschenverband“.
    Ja, es mag einen Beitrag vom Mai 2020 geben. Und solche Beiträge werden mit der Zeit alt. Überrascht Sie das? Sie bleiben wohl immer jung…. Klar „gesunde Männchen am Stand“….

    Deswegen macht man dann auch mal Updates, wie beim Computer: https://www.yamedo.de/blog/uebersterblichkeit-herbeigerechnet/
    Hochaktuell von Mitte Januar 2021. Mit Euro-Momo (hört sich fast wie Mikimama an) Grafik OHNE Übersterblichkeit für DE. Ja, für Hessen gibt es einen Peak, der sofort in die Untersterblichkeit abfällt. Da is nix mit „immer alte Daten“… Man muss nur die Neuen gelesen haben. Gesunder Menschenverstand…
    Und in Europa gibt es die unterschiedlichsten Zahlen, meist auf einem höheren Altersdurchschnitt beruhend. In dem soeben erwähnten Link (das sind die vielen Buchstaben mit der langen Linie darunter) gibt es dazu Arbeiten, die nicht auf Wodarg, Ioannidis etc. Bezug nehmen, sondern jetzt sind mal andere Schwurbler dran. z.B. von der LM Universität. Denn es gibt nicht nur die netten Zeichnungen von Euro-Mama.

    Warum ich mal meinen Uni-Abschluss erwähne, das können Sie nicht verstehen? Leiden Sie bereits an einer Amnesie? Sie hatten mir doch bescheinigt, dass ich ein „selbsternannter Wissenschaftler“ sei. Ich hatte lediglich darauf geantwortet, dass nicht ich, sondern die Uni, an der ich studiert hatte, mich dazu ernannt hatte. Is also nix mit „selbsternannt“, Herr Wahrsager.
    Aber wenn man selber kein Studium vorweisen kann, sondern nur einen „geronnenen Milchverstand“, dann kann man das ja auch nicht wissen.
    Menschen ohne Studium, aber mit gesundem Menschenverstand, dagegen wissen so etwas. Nur nicht unser Detkläff…. Der bellt mal wieder den falschen Baum an.

    Schützt ein Uni-Abschluss vor Fehlern? So was kann auch nur jemand fragen, der seinen Vorlesungen in der Kneipe beigewohnt hat. Meinen Sie wirklich, dass die wissenschaftlichen Arbeiten das Produkt von Meinungen und Meinungsumfragen sind? Oder einer Laune, die in 10 Minuten zusammengeschrieben wird? Haben Sie schon mal eine wissenschaftliche Arbeit erstellt und veröffentlicht? Machen Sie das erst einmal, bevor Sie anderen gute Ratschläge in Bezug auf Wissenschaft geben.
    Offensichtlich müssen für Sie diese Arbeiten alle falsch sein, weil sie nicht mit Ihrer Weltanschauung vom erlösenden Lockdown übereinstimmen.
    Wenn der so erlösend ist, warum gibt es nur 10.000 Corona Opfer in einem Land mit 110 Millionen Einwohnern mit nur leichten Maßnahmen im Vergleich zu DE, welches jetzt 60.000 Opfer hat bei nur 83 Mill. Einwohnern? Müsste eigentlich genau anders rum sein, oder?
    Da wäre ich mal sehr gespannt, was der Herr Detkläff mit dem „gerundeten Mememverstand“ als Erklärung auf Lager hat.
    Wetten dass….? Dass Sie genau so inkompetent sind, diese Frage zu beantworten wie Sie auch keine Links von Studien aus Bayern liefern können. Das nenn ich mal einen „geschundenen Krähenverstand“.

    Wenn Wodarg und Ioannidis „letztlich nur Unsinn“ verbreiten, dann würde ich Ihnen vorschlagen, den Posten von Ioannidis in Stanford zu besetzen. Bewerben Sie sich und zeigen Sie denen da mal, was eine deutsche Harke ist.
    Und Impf-Experte sind Sie auch, keine Frage. Ich wäre auch erstaunt gewesen, wenn dem nicht so gewesen wäre. Auch da kennen sich diese Leute und ich noch weniger aus. Daher möchte ich den Kläff-Experten noch eine Frage stellen: Welche Wirkung haben die in der Impfung von BionTech enthaltenen kationischen Lipide?
    Wetten dass… Sie auch das nicht auf die Reihe bekommen!!!
    Aber Detkläffs, die bellen, wissen nix.
    Quod erat demonstrandum

  14. Avatar

    Lieber GanzohneHoden,

    Selbstwiderlegung – klingt ja richtig philosophisch. Das Problem mit der Übersterblichkeit wird im Grunde auch nur von den Corona-Leugnern angeführt. Corona ist eine normal Grippe – kann man an Sterbefällen ablesen. Eine Übersterblichkeit mag es ja für Deutschland auch nicht geben, da haben wir im Vergleich zu den anderen europäischen Ländern vieles „richtiger“ gemacht. Aber auf europäischer Ebene kann doch deutlich eine Übersterblichkeit abgelesen werden. Das habe ich hier in diesen Kommentaren auch schon mehrfach geäußert, scheint aber nicht zur Kenntnis genommen zu werden.
    Tja, und zu den Philippinen: Die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus scheinen funktioniert zu haben und ich nehme an, dass die Bevölkerung im Durchschnitt jünger ist und somit eine Infektion leichter überstanden werden kann, also nicht tödlich endet.
    Zu den kationischen Lipiden: Ja, das ist schon sehr technisch. Aber hochspannend.
    Soweit erst mal.
    Freundliche Grüße

  15. Avatar

    Mein lieber Herr Detkläff
    Das Problem mit der Übersterblichkeit wird im Grunde eben nicht nur von Corona-Leugnern angeführt, sondern ist das zentrale Argument der Zeugen Coronas, warum Corona so gefährlich und der Lockdown so effektiv sei. Dabei wird von Übersterblichkeit gesprochen, wenn in diesem Jahr mehr Menschen gestorben sind als entweder im letzten Jahr oder als im Durchschnitt der letzten fünf Jahre. Dabei ist ein Vergleich von absoluten Zahlen unter Umständen (sehr häufig) irreführend, wenn sie nicht in Relation gesetzt werden.
    Als das Statistische Bundesamt seine Zahlen mit den „deutlichen Befunden zur Übersterblichkeit in anderen europäischen Ländern“ präsentierte, ging der Nebensatz, der diese absoluten Zahlen und deren Aussage relativierte, vollkommen unter. Denn das Statistische Bundesamt sagte auch Folgendes:
    „Neben den direkten und indirekten Folgen der COVID-19-Pandemie können auch Verschiebungen in der Altersstruktur der Bevölkerung zu überdurchschnittlichen Sterbefallzahlen beitragen. Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie können allerdings auch dafür sorgen, dass weniger Sterbefälle durch andere Infektionskrankheiten wie beispielsweise die Grippe verursacht werden, was sich ebenfalls auf die Differenz zum Durchschnitt auswirkt. Über die Häufigkeit einzelner Todesursachen können die Sterbefallzahlen jedoch keine Auskunft geben.“
    https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2021/01/PD21_032_12621.html
    Also die Altersstruktur (deutlich mehr ganz alte Leute als vorher) kann dazu beigetragen haben. In einem anderen Statement wusste das Statistische Bundesamt von einer 36-prozentigen Zunahme der Bevölkerung in der Altersgruppe über 80 Jahre zu berichten. Da kann man auch von einer ca. 36-prozentigen Zunahme der Sterblichkeit ausgehen (rein theoretisch), denn in dieser Altersgruppe wird erfahrungsgemäß häufiger gestorben als bei den Jüngeren. Oder etwa nicht?
    Diese Zunahme bei den über 80 Jahre alten Menschen ist auch in anderen europäischen Ländern zu sehen. Warum die Mortalitätsraten innerhalb der europäischen Länder differieren, ist ein Hinweis dafür, dass der Lockdown hier nur wenig dazu beigetragen hat. Denn…
    1. warum gibt es überhaupt eine Übersterblichkeit in den Ländern, wo es den Lockdown gegeben hat? Dürfte eigentlich nicht auftreten, wenn alles so gut funktioniert?
    2. warum gibt es in Finnland und Norwegen überhaupt keine Übersterblichkeit? Meines Wissens war in diesen beiden Ländern der Lockdown wesentlich lockerer als in den Staaten, die eine hohe Euro-Momo Übersterblichkeit zeigten. Selbst wenn Finnland und Norwegen, rein hypothetisch, einen ähnlich scharfen Lockdown hatten wie die anderen europäischen Ländern, wieso kommt es dann zu diesen Unterschieden, wenn der Lockdown der zentrale Mechanismus zur Verhinderung der Übersterblichkeit ist?
    Oder liegt es vielleicht auch daran, dass es Unterschiede in der medizinischen Versorgung gibt, als eine mögliche Ursache? Oder Unterschiede in der Altersstruktur, also dass es Länder gibt, die noch mehr über 80-Jährige haben als Deutschland?
    Sie sagen ja selbst, dass auf den Philippinen die Bevölkerung im Durchschnitt jünger ist (was richtig ist) und dass dies ein wichtiger Faktor sei. Vielen Dank für die Bestätigung, dass die Altersstruktur einer Gesellschaft einen entscheidenden Einfluss auf Mortalität, Übersterblichkeit etc. zu haben scheint. Da sind wir uns endlich einmal einig geworden.
    Ihre Kommentare werden schon zur Kenntnis genommen, denn sonst würden wir uns hier nicht unterhalten, oder? „Nicht zur Kenntnis nehmen“ und „ihnen nicht zustimmen“ sind aber zwei verschiedene Paar Schuhe.
    Maßnahmen zur Eindämmung des Virus hier auf der Insel:
    Welche Maßnahmen waren das? Was wissen Sie über diese Maßnahmen? Wodurch unterscheiden sie sich zu denen in Deutschland? Ich sehe hier in erster Linie eine Zunahme beziehungsweise Abnahme von „neuen Fällen“ in direkter Abhängigkeit von den PCR-Testaktivitäten. Das hiesige Gesundheitsministerium gibt auf seiner Webseite dankenswerterweise nicht nur Kurven über den Infektionsverlauf (Zahl der positiven PCR-„Tests“), sondern auch eine Kurve über die Zahl der Tests zum Besten. Wenn man diese beiden Kurven übereinander legt, sieht man eine auffällige Deckungsgleichheit. Sogar die Abnahme der Tests zwischen Weihnachten und Neujahr spiegelt sich in der Kurve der „Neuinfektionen“ wider.
    Zu den kationischen Lipiden: Das ist keine Frage der Technik, sondern der Wissenschaft. Ich würde mich freuen, wenn Sie meine Frage mithilfe Ihres „gesunden Menschenverstandes“ beantworten könnten. Aber ich sehe, zumindest bis jetzt, dass dieser Menschenverstand nicht in der Lage zu sein scheint, eine erhellende Antwort zu geben. Ich darf Ihnen ein Geheimnis verraten: Mit Menschenverstand, gesund oder krank, lässt sich hier nichts erklären, sondern nur mit Wissen.
    „Hoch spannend“ ist das kaum, da es sich hier nicht um einen ARD-Tatort handelt. Hoch spannend wird es aber dann, wenn diese Substanzen in Impfungen gepackt werden, wie zum Beispiel die von BioNTech. Kationische Lipide sind extrem toxisch. Und das weiß man nicht erst seit 2020, wie diese Arbeit dokumentiert:
    https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16240994/
    Da sagt mir mein gesunder Menschenverstand, dass eine Impfung (die per Definition eigentlich keine Impfung ist) mit dieser toxischen Substanz (von den Verunreinigungen und anderen problematischen Zusätzen abgesehen) mit von der Partie kaum eine gesundheitliche Maßnahme sein kann. Es sei denn, wir befinden uns wieder im finstersten Mittelalter, wo man auch Quecksilber und Arsen für Heilmittel gehalten hatte.
    Wenn Corona gefährlich ist, dann ist dieses Lipid um einiges gefährlicher.
    Sie dürfen sich gerne „impfen“ lassen, aber sagen Sie nicht, man hätte Sie nicht gewarnt.

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    Hallo GanzohneHoden,
    aus Tagesschau:
    Stand: 14.08.2020 03:50 Uhr
    Auf den Philippinen herrscht seit Monaten ein strenger Corona-Lockdown. Tausende wurden wegen Verstößen bereits verhaftet. Präsident Duterte setzt seine Hoffnung nun auf den russischen Impfstoff.
    Polizisten in Tarnanzügen und mit Sturmgewehren durchkämmen das enge Gassengewirr in Quezon, einem Stadtteil Manilas. Sie scheuchen Menschen in ihre Hütten zurück oder legen ihnen Handfesseln an. Tausende wurden festgenommen, weil sie gegen die strengen Pandemieregeln verstoßen haben, zwei Menschen wurden sogar von der Polizei erschossen. Auf den Philippinen herrscht der längste und strikteste Lockdown der Welt.
    Auf den Philippinen herrscht eine Ausgangssperre und ein Alkoholverbot. Geschäfte und Restaurants sind geschlossen. Der Flug- und Nahverkehr wurde eingestellt, das öffentliche Leben liegt in Folge der Pandemie brach. Zitat Ende.

    Keine Ahnung auf welcher der 7.000 Inseln Sie sich aufhalten, wenn Sie das nicht mitbekommen haben.

    Es ist wunderbar, wie die Corona-Leugner immer wieder die Sachlagen verdrehen. Der erste der von „keiner“ Übersterblichkeit sprach war Herr Wodarg, nach meiner Erinnerung Anfang März 2020 oder so. Keine Übersterblichkeit – ergo normale Grippe. Herr Wodarg wies dann immer auf Euro-Momo hin und Herr Gräber tat das gleiche. Nachdem dann Euro-Momo (im Herbst/Winter 2020) eine erhebliche Übersterblichkeit für Europa, nicht für Berlin und Hessen, feststellte (und noch immer feststellt) war das Thema bei Herrn Wodarg und bei Herrn Gräber beendet, also nicht zur Kenntnis genommen.
    Soweit erst mal.
    Freundliche Grüße

  17. Avatar

    Tagesschau August 2020? Herr Detkläff, Sie haben mir doch vorgeworfen, immer mit alten Kamelen zu kommen, weil es so schön passt, und jetzt das. Sie machen selbst, was Sie anderen vorwerfen. Toll!
    Ich lebe in der Provinz, aber nicht so weit weg von Manila. Doch, wir haben TV und Internet.
    https://www.youtube.com/watch?v=-mlfSPh9WME
    Das ist ein frisches Video vom 11.2.2021. Sieht so ein Lockdown aus?
    Suchen Sie mal nach neuen Videos von hier und vergleichen Sie, statt Tagesschau zu inhalieren.
    Seit August 2020 ist der Lockdown weg. Er besteht noch auf dem Papier in abgeschwächter Form. Das heißt im Wesentlichen nur als Maskenpflicht, Abstand und Hygiene. Außer der Hygiene werden die beiden anderen Forderungen sehr unterschiedlich und wenig strikt befolgt. In Manila mehr als auf dem Land.
    Aufgrund dessen müssten die Sterbezahlen in die Höhe geschnellt sein, was wohl nicht ist. Die offiziellen Zahlen zeigen auf jeden Fall keine erhöhte Sterblichkeit im 2. Halbjahr im Vergleich zum ersten.
    Die reißerische Darstellung der Tagesschau ist wieder mal typisch für diese Art des Sensationsjournalismus. Es gab diese Vorkommnisse, aber als Ausnahme. In DE hab ich auch genug Videozeugnisse zur Brutalität der deutschen Polizei gesehen, die in nichts der unterstellten Brutalität der hiesigen Polizei nachsteht. Aber auch das würde ich als Ausnahme ansehen. Oder ist es das etwa nicht? Vielleicht sollte die philippinische „Tagesschau“ mal solche Bericht über DE ausstrahlen.
    Euro-Mama…
    Als letztes Jahr das Covid Theater begann, da hatte Euro-Momo mit als erstes einiges an Zahlen zu zeigen. Aber das änderte sich im Laufe der Zeit. Die jeweiligen Staaten fingen an, ihre eigenen Zahlen zu sammeln und zu veröffentlichen, was sie natürlich erst deutlich später durchführten.
    Diese Zahlen sind viel aussagekräftiger als die Momo-Kurven. Die sind gut als eine Art „Erste-Hilfe“ Statistik, aber weitestgehend unvollständig. Bei DE gibt es nur 2 Bundesstaaten, die Zahlen liefern. Wie sieht es mit den anderen Ländern aus?
    Damit ist auch diese Frage geklärt, dass bei Analysen zur Sterblichkeit die Originalzahlen der jeweiligen Länder angeschaut werden. Die sind aussagekräftiger als Momo.
    https://www.wto.org/english/res_e/statis_e/natl_e.pdf
    Das ist eine Liste der staatlichen Statistikämter aus aller Welt. Einfach Momo fragen reicht nicht, auch nicht für DE. Das Gleiche gilt für Tagesschau-Berichte vom letzten Jahr.
    Euro-Momo hat eine erhebliche Übersterblichkeit „für Europa“ festgestellt?
    Gehören Norwegen, Zypern, Dänemark, Estland, Irland, Malta, Nordirland nicht mehr zur EU? Ach ja, die hatten alle einen strikten Lockdown das ganze Jahr über.
    Wie sieht es aus mit Spanien, Italien, Portugal, Österreich mit den Ü-Kurven? Ach ja, das waren die Länder, die keinen Lockdown hatten und jetzt die Rechnung präsentiert bekamen.
    Sie machen es sich sehr einfach mit Momo und Tagesschau. Dann werfen Sie Leuten „Fehler“ vor, die Sie postwendend selbst begehen, ohne es zu merken. Und die Tagesschau ist nicht das einzige Medium, was Berichte bringt. Sehr wahrscheinlich das Einzige, was Ihre Vorurteile voll bestätigt.

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