Die Ausgaben für Arzneimittel kennen nur eine Richtung: noch oben. Und dieser Trend beschleunigt sich auch noch.
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Im Windschatten von Corona werden weitere Dinge vorangetrieben, von denen die Meisten gar nichts mitbekommen. Man muss fast sagen: auch gar nichts mitbekommen wollen.
Ich mache diesen Menschen auch keinen Vorwurf. Die meisten Menschen möchten „nur“ ihr Leben leben und / oder sich mit den Dingen beschäftigen, die sie gerne tun. Naja… wenn sie es denn täten…
Die meisten Menschen gehen zu einer Arbeit (die sie nicht mögen) um damit Geld zu verdienen um in ihrer spärlichen Freizeit das zu tun, was sie gerne tun wollen würden. Aber die „Freizeit“ ist derzeit ja ganz schön eingeschränkt – gell? Macht aber nichts, weil wir machen das ja um andere zu schützen – angeblich.
Eigentlich wählen wir ja auch Vertreter (Politiker) und haben Beamte, die für „uns“ die Entscheidungen finden und umsetzen, damit wir das nicht selbst tun müssen. Soweit so gut. Alles nichts Neues mehr.
Allerdings haben wir es seit einigen Jahren mit Akteuren und Einflußnahmen zu tun, die über eine Finanzkraft (=Geld) verfügen, die jeden Staatshaushalt bei weitem übersteigen. Bestes Beispiel ist die Firma Blackrock. Wer die übrigens nicht kennt, sollte sich mal die ARTE Doku „Die unheimliche Macht eines Finanzkonzerns“ ansehen. Auch nichts Neues mehr. Das alte Sprichwort „Geld regiert die Welt“ kennt ihr ja… (oder ist das jetzt auch schon Neusprech-Fake-News?)
Und die Pharmaindustrie (Big-Pharma) ist dabei. Ihr wollt eine krisensicher Aktie? Big-Pharma. Krank sind Menschen immer. Und die chronischen Krankheiten nehmen zu:
Trotz (oder wegen?) unserer tollen High-Tech-Pharma-Medizin. Die meisten Menschen glauben immer noch gerne, dass sie so weitermachen können wie bisher und sie dann „nur“ eine Pille nehmen müssen – so wie es die Werbung suggeriert.
Mit im Spiel: Astroturfing. Was ist das? Fake-News auf hohem Niveau. Nein, ich meine nicht Corona… Schaut mal in folgenden Beitrag:
Den habe ich 2018 veröffentlicht.
Die so getarnten Astroturfer betreiben dann Blogs, veröffentlichen Briefe, betreiben Facebook- und/oder Twitter-Accounts, editieren Wikipedia-Seiten oder tummeln sich in den entsprechenden Foren, um dort als vermeintliche Einzelperson die entsprechenden „Glaubensbekenntnisse“ zu verbreiten.
Und dass es ein gigantisches Pharmakartell gibt, ist auch seit Jahrzehnten bekannt:
Wer immer noch glaubt, der mächtigen Pharmaindustrie wäre an der Gesundheit und dem Wohle des Menschen gelegen, der irrt gewaltig und glaubt vermutlich auch noch an den Weihnachtsmann – so könnte ein Fazit lauten. Alles bekannt – VOR Corona.
Ich berichte seit jetzt fast 20 Jahren dazu. Warum? Weil Menschen durch Medikamente krank werden (können). Krankheiten nehmen einen bestimmten Verlauf, so wie das Dr. Reckeweg vor vielen Jahrzehnten bereits zeigen konnte:
Das ist Grundwissen eines Heilpraktikers im ersten Lehrjahr. Aber genau diese Heilpraktiker sind jetzt die „neue Gefahr“. Die müssen also abgeschafft werden.
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Abschaffung der Heilpraktiker?
Tja… Dazu wird mächtig Front gemacht und die entsprechenden Lobbyisten (siehe oben) werden nicht müde, die Heilpraktikerschaft als Gefahr für die Volksgesundheit darzustellen.
Dabei kann dies relativ einfach ermittelt werden. Man muss nur einmal die Versicherer fragen.
Herr Zellerer von der Continentalen hat dazu auf seinem fb Profil einmal Stellung genommen:
Herr Zellerer schreibt:
„Von insgesamt rund 47.000 bundesweit tätigen Heilpraktikerinnen und Heilpraktikern sind derzeit rund 24.000 bei der Continentale mit Ihrer Berufshaftpflicht versichert. Davon entfallen ca. 12.000 auf unsere Landesdirektion: Die Zellerer GmbH, die ihren Sitz in München und somit im Bundesland Bayern hat, in dem von allen 47.000 bundesweit tätigen Heilpraktiker(inne)n nahezu die Hälfte praktiziert.
Wie schätzen Sie die Gefahrenlage in den Heilpraktikerpraxen ein: Kommt es häufig zu Schadensfällen?
Die Gefahrenlage ist definitiv sehr gering! Die Anzahl der Schadensfälle ist dermaßen minimal, dass ‚Die Continentale‘ nicht einmal einen eigenen Punkt in der Schadenstatistik für Heilpraktiker-Risiken vorsieht. Bei anderen Versicherern sieht es ähnlich aus. Weder bei manuellen Therapieverfahren wie Chiropraktik oder Osteopathie, noch bei invasiven wie Akupunktur oder Injektionen gibt es nennenswerte Schäden.
War das schon immer so?
Ich bin nun seit 35 Jahren in dieser Branche aktiv. In dieser Zeit hat sich der jährliche Beitrag für Berufshaftpflicht-Versicherungen von Heilpraktikern beim Unternehmensverbund Continentale nahezu halbiert: von 300,- DM netto (1985) auf 90,- Euro netto (2020). Dagegen hat sich die Versicherungssumme für Personen- und Sachschäden nahezu versechsfacht: von 1.000.000,- DM auf 3.000.000.- Euro.
Und dass eine Versicherung den Beitrag nicht senkt bzw. die Versicherungssumme erhöht, wenn tatsächlich viele Schadensfälle vorliegen würden, dürfte wohl jedem einleuchten. Wir Versicherer würden und müssten, wenn Heilpraktiker tatsächlich so schadensträchtig wären, die Beiträge schon entsprechend nach oben anpassen. Und dass man bei 35 Jahren durchaus von einem repräsentativen Zeitraum sprechen kann, steht wohl außer Zweifel: Zahlen lügen nicht!“
Und zur Ausbildung von Heilpraktikern möchte ich mit den Worten von Prof. Dr. med. Julius Hackethal antworten:
„Die Medizinstudenten haben zum Staatsexamen zwar großes Wissen an biochemischen Formeln und biophysikalischen Gesetzen angesammelt, sind in der Geheimsprache Medizinbabylonisch weiterhin perfekt, aber weit weniger als Heilpraktiker in der Lage, nützliche Heilhilfe selbst bei leichten Erkrankungen zu leisten.
Jeder frischgebackene Heilpraktiker beherrscht nach zwei Jahren Abend- und Wochenendstudium mehr an praktischem Können.“
Prof. Dr. med. Julius Hackethal, in: Der Meineid des Hippokrates, 1992, Seite 184.
Wer Prof. Hackethal nicht kennt: der sollte sich mal anschauen wofür er seine Professur bekommen hat und was der in der Chirurgie zu seiner Zeit alles erfunden und verbessert hat. Mein Großvater (Chirurg) kannte den übrigens noch…
Ach ja… und wegen der Astroturfer usw.:
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Wir kennen den gebetsmühlenartigen Anspruch der Schulmedizin und der mit ihr verbandelten Pharmaindustrie, dass nur „ordnungsgemäß“ zugelassene Medikamente in der Lage sind, zu heilen. Und gerade in Corona-Zeiten bekommen wir das seit Monaten zu hören!
Natürliche Heilmittel gibt es demnach nicht, beziehungsweise kann es nicht geben, da diese keine Zulassung haben und damit unwirksam sein sollen – entgegen aller Studien und Erfahrungswerte.
Schon hier kristallisiert sich die Lächerlichkeit des Anspruchs auf eine Monopolstellung in Sachen Heilung heraus. Denn die Kritik, dass die Schulmedizin nicht heilt, sondern Symptome verarztet, wird mit solchen formalisierten Argumenten bestätigt.
Wenn man diese krude Logik für sich vereinnahmt hat, dann hat man auch die idealen Scheuklappen auf, die die Sicht auf die negativen Folgen zahlreicher „Mediziner“-Verordnungen ausblenden. Und damit wäre das rosarote Bild der klassischen Medizin Wirklichkeit geworden.
Und bevor mir wieder was unterstellt wird: Es geht hier nicht darum, dass ich gerne einen guten Chirurgen hätte, der mich operiert, wenn mein Bein nicht mehr da ist, wo es eigentlich hingehört. Es geht hier um die Millionen chronisch Kranken (und auch um akut Kranke), die täglich irgendwelche Tabletten, Arzneimittel und Medikamente einnehmen sollen.
Kein Medikament ohne Nebenwirkungen
Ein alter pharmakologische Leitspruch besagt, dass es bei pharmakologischen Substanzen ohne Nebenwirkungen auch keine Wirkungen gibt. Oder mit anderen Worten: Je besser eine Substanz wirkt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte andere Wirkungen, kurz „Nebenwirkungen“ genannt. Und eine dieser „Nebenwirkungen“ ist der Tod.
Wie sehr die Schulmedizin diese Wahrheit verdrängt oder unterdrückt, dies dokumentiert ihre wissenschaftsfeindliche Herangehensweise an diese Tatsachen.
Diese Ideologie hat Konsequenzen für die Art und Weise, wie Medikamente neu zugelassen werden. Denn die Pharmaindustrie darf ihre eigenen Studien bauen und somit ihr eigener „Richter“ sein.
Und diese Praxis hat Konsequenzen für die Patienten, die ich in einer „Unmenge“ an Beiträgen bereits beschrieben habe:
- Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs mehr als umstritten
- Antazida – Bedenkliche Mittel bei Sodbrennen
- Schwere Nebenwirkungen bei ADHS Arznei Strattera
- Xarelto – Mittel der Wahl oder Mittel der Qual?
- Rotaviren-Impfung – Empfehlung für kostenpflichtige Nebenwirkungen
- Die Leiden mit der Kortisonspritze oder: „killing me softly“
- Fettblocker – die unterschätzte Gefahr der Nebenwirkungen
- Die besten Medikamente zum Krankwerden?
- Cortisontherapie: Nebenwirkungen unerwünscht
- Medikamente – Nebenwirkung: Diabetes!
- Medikamente-Nebenwirkungen – verstehen und verhindern
- Acetylsalicylsäure: Wirkung, Nebenwirkungen, Dosierung, Studien und Wechselwirkungen
- Biologika in der Rheumatherapie – Gute Wirkung, gute Nebenwirkung
- Blutdruckmittel – Nebenwirkung: Schlaganfall?
- Bekanntes Krebsmedikament: Mehr Schaden als Nutzen?
Tod auf Rezept: Aber nicht verraten!
„Tod auf Rezept“ – so hieß ein Beitrag der ARD aus dem Jahr 2000. Hier kommt ein renommierter Bremer Pharmakologe, Professor Schönhofer, zu Wort, dessen Spezialgebiet die Erforschung von Nebenwirkungen von Medikamenten ist. Er beurteilt die Vorgehensweise der Pharmaindustrie so:
„Der Profit ist oft wichtiger als der Patient, Medikamente kommen häufig vorschnell auf den Markt.“
Am Beispiel eines heute praktisch unbekannten Medikaments, das Antibiotikum Trovan, wird das Prinzip erklärt, das hinter dieser desolaten Praxis steht.
Das Antibiotikum von der Firma Pfizer war nur ein Jahr auf dem Markt. Aufgrund schwerer Nebenwirkungen plus Todesfälle wurde es wieder vom Markt genommen. Immerhin, möchte man fast denken. Aber eigentlich hätte eine solche Substanz nie zugelassen werden sollen.
Denn die Studien vor der Zulassung zeigten erhöhte Leberwerte bei den Probanden, was aber vom Hersteller unter den Teppich gekehrt wurde. Pfizer behauptete sogar höchst offiziell, dass Trovan „das am besten untersuchte Mittel aller Zeiten“ sei, und sogar noch besser dokumentiert sei als Penicillin. Nach einem Jahr war das am besten untersuchte Mittel aller Zeiten weg vom Markt.
Für Professor Schönhofer war klar, dass die Zulassung dieser Substanz nicht auf wissenschaftlichen Grundlagen beruhen konnte, sondern einzig und allein auf Profitstreben, wie er sich ausdrückte.
Dies ist nur ein Beispiel von vielen und damit keine Ausnahme, die irgendeine Regel bestätigt. Vielmehr scheint es sich hier um die Regel zu handeln, bei der man nach einer Ausnahme suchen muss. Da wir gerade bei den Antibiotika sind: Da gibt es auch noch die unschöne Gruppe der Fluorchinolone. Eine tolle Sache!
Nach Berechnungen von Prof. Schönhofer gab es zu diesem Zeitpunkt jährlich 16.000 Tote durch medikamentöse Nebenwirkungen, die zur Hälfte vermeidbar gewesen wären. Und zu diesem Zeitpunkt gab es nach seinen Aussagen noch über 20.000 Arzneimittel, die im Verkehr waren, für die es aber überhaupt keine Zulassung gegeben hatte. Aber das war im Jahr 2000.
Hier wird die Scheinheiligkeit von Schulmedizin und Pharmaindustrie besonders deutlich, die eine Zulassung, Neubewertung, Nachzulassung usw. für seit Jahrzehnte bewährte Naturheilmittel verlangen, selbst aber nicht im geringsten bereit sind, ihren eigenen chemischen Dreck einer wissenschaftlichen Prüfung unterziehen zu lassen.
Und da sich an dieser Praxis wenig geändert zu haben scheint, hat sich die Zahl der 16.000 Toten von 2000 evidenzbasiert und signifikant auf 58.000 Tote durch medikamentöse Nebenwirkung im Jahr 2013 erhöht.
2018 sollen alleine 0,3 % aller Klinik-Patienten während der stationären Therapie an Medikamenten-Nebenwirkungen verstorben sein. Bei 20 Millionen Einweisungen sind das 60.000, worauf der Medizin-Kritiker Dr. Gerd Reuther (Selbstbezeichnung. Medizin-Aufklärer) hinweist. Ohnehin ist der Radiologe der Überzeugung, dass die Schulmedizin die häufigste Todesursache in Deutschland ist. Die Zahlen belegen, wie leichtfertig mit Medikamenten in Deutschland umgegangen wird. Schmerzmittel werden wie Smarties verteilt, dabei haben sie oft schwere Nebenwirkungen. So verdoppelt Diclofenac das Herzinfarkt-Risiko, wie Reuther exemplarisch anmahnt.
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Der Karneval der Schulmedizin
Die Definition von Intelligenz ist sehr einfach: Es ist die Fähigkeit zu lernen. Damit erhebt sich der Verdacht, dass eine Disziplin, die vor 17 Jahren noch 16.000 Tote produzierte und dann 13 Jahre später fast das Vierfache davon, eine eingeschränkte bis nicht vorhandene Fähigkeit zum Lernen besitzt. Die fehlende Wissenschaftlichkeit wäre ein weiterer Hinweis darauf. Aber ich denke, dass es viel schlimmer ist.
Wie Professor Schönhofer bereits festgestellt hatte, ist es weniger die fehlende Intelligenz, sondern das Interesse, dass hinter dieser Praxis steht: Steigender Umsatz und Profit. Dies hat höchste Priorität. Und die vorhandene Intelligenz wird genutzt, um idealistische Ärzte und Patienten nachhaltig zu täuschen.
Diese Abteilung nennt man Marketing, die in der Lage ist, aus einem Killer-Medikament das Sicherste aller Zeiten zu schnitzen. Darum entsteht nicht selten der Eindruck, dass mit all dieser Evidenzbasiertheit, Wissenschaft im weißen Kittel, gravitätischem Gehabe der Medizin-Professoren, und anderen werbewirksamen Methoden Medikamente ähnlich unter das Volk geworfen werden können, wie die Kamellen im Kölner Karneval. Denn die medizinischen Kamellen sind ja total sicher und heilen auch noch. Und wenn es dazu sogar noch eine „Zulassung“ gibt, dann kann ja nichts mehr schief gehen.
Wir wissen spätestens seit Contergan in den frühen Sechzigern und Avandia, Lipobay und Vioxx nach 2000, dass sich was geändert haben muss – und zwar etwas, was die 16 durch eine 58 mal Tausend zu ersetzen in der Lage war.
RP-online.de brachte diesen sehr glaubwürdigen Artikel im Jahr 2013, aus dem diese Zahlen hervorgehen. Im Mittelpunkt dieses Beitrags steht Professor Sönnichsen vom Institut für Allgemeinmedizin der Universität Witten/Herdecke. Er bemängelt, dass fast 1/3 aller Medikamente ohne „Evidenzbasis“ verordnet werden. Dies halte ich für eine bestürzende Erkenntnis für eine Disziplin, die die Evidenzbasiertheit für sich in Anspruch nimmt und Naturheilverfahren als nicht evidenzbasiert abstempelt.
Der Artikel zitiert eine Studie, die gezeigt hat, dass 90 Prozent der Patienten mindestens ein Arzneimittel ohne entsprechende Indikation (=unbegründet) verschrieben bekommen.
Bei den älteren Herrschaften (=über 65 Jahre alt) werden in 63 Prozent der Fälle Medikamente gegeben, die für diese Altersgruppe so gut wie kontraindiziert oder wirkungslos sind. Ein ähnliches Vorgehen kenne ich nur vom Kölner Karneval.
10% der Notaufnahmen wegen Arzneimittel-Wechselwirkungen
Eine Studie des Salzburger Klinikums aus dem Jahr 2008 hatte ergeben, dass 10 Prozent der Notaufnahmen in einem engen Zusammenhang mit medikamentösen Wechselwirkungen standen. Professor Sönnichsen weiß von weiteren Studien, die zu ähnlichen Ergebnissen gekommen sind. Das heißt also, dass im Karneval der Schulmedizin nicht nur blaue oder gelbe oder rote Kamellen gerne und reichlich gegeben werden, sondern alle Farben bunt durcheinander gemischt nach dem Motto: je mehr desto besser.
Wie sehr diese Narren im weißen Kittel die bunten Kamellen schätzen, beschreibt Professor Haefeli vom Universitätsklinikum Heidelberg:
„Der durchschnittliche Patient verlässt heute mit 5 Medikamenten unsere Klinik. Daraus ergeben sich bereits 26 verschiedene Kombinationen, die sich gegenseitig beeinflussen können.“
Und Durchschnitt heißt hier nicht etwa maximal. Denn es sind Fälle bekannt, wo Patienten 20 und mehr verschiedene Medikamente täglich haben schlucken müssen. Alaaf und Helau!
Aber Interaktionen (Wechselwirkungen) sind doch keine Nebenwirkungen oder vielleicht doch?
- Medikamente & Wechselwirkungen – ein Fall für evidenzbasierte Unkenntnis
- Wechselwirkungen – Neue Medikationspläne für multiple Medikamentenschlucker
Mal wieder: die Cholesterinsenker
Wie fragwürdig dieses System ist, das verdeutlicht Professor Sönnichsen am Beispiel der Lipidsenker. Der wird nämlich gerne verschrieben, um „das Risiko für Herzinfarkte zu senken“. Denn es gibt von der Pharmaindustrie durchgeführte Arbeiten, die dies gezeigt haben wollen. Und die müssen es ja wissen, nicht wahr?
Für Professor Sönnichsen jedoch stellt sich die Situation vollkommen anders dar:
„Bei 100 Patienten verhindert man dadurch innerhalb von 10 Jahren 5 Herzinfarkte. 75 von ihnen hätten statistisch bewertet ohnehin keinen bekommen und 20 von ihnen bekommen ihn trotz der Behandlung mit dem Medikament.“
Vom Risiko für Nebenwirkungen und Art und Weise von Nebenwirkungen wird hier selten gesprochen. Denn läge die Priorität bei der Sicherheit der Medikation, dann wäre schon längst Aschermittwoch in der Schulmedizin. Und ein Büchlein zu diesem „Zeug“ habe ich auch verfasst:
„Prognosehemmung“ und Gießkannenprinzip
Besagter Artikel gibt eine interessante Erklärung für dieses Phänomen in Deutschland. Er sieht die Ursache darin, dass „in Deutschland prognosehemmend verschrieben wird.“
Das heißt, dass es sich hier um ein Gießkannenprinzip handelt, das jeden einschließt, der ein bestimmtes Risiko besitzt, das sich wiederum von Grenzwerten bei bestimmten Laborwerten ableiten lässt. Wer also einen Cholesterinwert von mehr als 200 sein Eigen nennt, der ist schulmedizinisch gesehen ein Risikopatient, wenn auch nur statistisch. Aber das reicht schon, um diesen Patienten einem Sack voll Risiko für Nebenwirkungen auszusetzen. Denn die Statistik hat es ja „bewiesen“.
Naja, und wenn der Patient zum Beispiel auch noch, wie nicht selten üblich, nachhaltig gesenkte Grenzwerte für Prädiabetes und Hypertonie übersteigt, dann greift der Arzt reflexartig zum Rezeptblock, um noch ein paar bunte Kamellen dazu zufügen. Wir wissen alle, wie unterschiedlich der Organismus von Patienten funktioniert, was auch auf eine differenzierte Genetik zurückzuführen ist.
Aber die Schulmedizin macht mit ihren karnevalistischen Veranstaltungen der Verteilung von Kamellen im Gießkannenprinzip alle Patienten gleich. Wen wundert es da noch, dass auch aus diesem Blickwinkel Nebenwirkungen entstehen müssen, selbst wenn es sich nur um ein einzelnes Medikament handelt.
Ein Beitrag von T-online (Pharmakologe warnt vor Schmerzmitteln) beschreibt die Risiken von Medikamenten, die heute als normal, sicher, gut verträglich etc. gelten. Hier kommt ein Professor für Pharmakologie der Universität Erlangen zu Wort, Professor Brune. Er veranschaulicht dem Leser, wie viel Chemie die Deutschen im Verlauf ihres Lebens schlucken oder schlucken müssen:
„Im Schnitt nimmt jeder Deutsche von der Geburt bis zum Tod 2 Monate im Jahr Schmerzmittel ein. 10 Prozent der Deutschen schlucken sie sogar jeden Tag.“
Paracetamol und Acetylsalicylsäure können bei einer Überdosierung zum Tode führen. Andere vergleichbare, aber modernere Wirkstoffe wie Ibuprofen, Diclofenac und Naproxen haben diese „Nebenwirkung“ nicht. Dafür zeichnen sich diese, zum Beispiel Ibuprofen und Diclofenac, durch eine nierenschädigende Wirksamkeit aus, die in letzter Konsequenz ebenfalls zum Tode führen kann. Aber nicht nur die Nieren sind gefährdet. Magen-Darm-Trakt und Lungen können auch betroffen sein.
Paracetamol hat eine schädigende Wirksamkeit auf die Leber, die auch dann gegeben ist, wenn keine hohen Dosen eingenommen werden. Laut Professor Brune würde Paracetamol heute nicht mehr zugelassen, da die Substanz auch für Herzinfarkte, Hypertonie und Hirnschäden verantwortlich ist.
Acetylsalicylsäure ist ein beliebter Wirkstoff, der als Prophylaxe gegen Schlaganfall zum Einsatz kommt, da er „blutverdünnend“ wirkt. Mal ganz nebenbei: „blutverdünnend“? Wer sich diesen Begriff hat einfallen lassen, dem gebührt der Medizin-Marketing-Nobelpreis. Das Blut kann ich verdünnen, wenn ich Flüssigkeit dazu gebe. Was aber wirklich passiert ist höchstens eine „Gerinnungshemmung“.
Aber wir sehen hier wieder das kamellenhafte Gießkannenprinzip der Schulmedizin, nahezu jeden Patienten, der ein statistisches Risiko für einen Schlaganfall zu haben scheint, auf die Substanz einzustellen.
Auch hier abstrahieren die behandelnden Mediziner von den Risiken für unkontrollierbare Blutungen, Darmgeschwüre, Asthmaanfälle etc., weil die Hersteller ihnen vorgaukeln, dass die Vorteile die Risiken von Nebenwirkungen übertreffen. Der Focus zitiert hierzu eine schwedische Studie aus der Universität Linköping, der zufolge
„die mit Abstand häufigste tödliche Nebenwirkungen Blutungen waren, die nach der Einnahme Blut verdünnender Medikamente auftraten.“
Da es sich hier auch um Schmerzmittel handelt, die ausgiebig und gerne genommen werden, gesellt sich noch ein weiterer kritischer Punkt hinzu. Und das ist das Ausschalten von Schmerz als Warnsignal durch eine chemische Keule. Dieses Ignorieren der „Körpersprache“ des Organismus alleine kann schon zu nachhaltigen Komplikationen führen, wenn die Ursache für den Schmerz nicht erkannt und beseitigt wird.
Aber Ursachenbehandlung hat kaum Priorität in der Schulmedizin. Das ist nichts Neues. Kein Wunder also, wenn diese Substanzen vom Mediziner verschrieben oder empfohlen werden.
Ein Dänischer Poltergeist der die Sache auf den Punkt bringt
Und es gibt noch einen professoralen Poltergeist in der klassischen Medizin: Professor Gøtzsche. Professor Gøtzsche ist ein Internist und hat jahrelang klinische Studien für Pharmafirmen durchgeführt. Er ist Mitbegründer der Cochrane Collaboration, sowie Direktor des Nordic Cochrane Centers am Rigshospitalet in Kopenhagen.
Die Cochrane Collaboration ist bekannt geworden durch die Durchführung von einer Reihe von Metaanalysen zu verschiedenen Fragestellungen. Meine Vorbehalte gegen Metaanalysen liegen in der Möglichkeit, nur ausgesuchte Studien in das Datenmaterial aufzunehmen, die dann das gewünschte Ergebnis herbeischaffen. Wie es aussieht, scheint Professor Gøtzsche diese Ansicht zu teilen: Data Extraction Errors in Meta-analyses That Use Standardized Mean Differences.
Es handelt sich hier offensichtlich um eine weitere Form von bewusster „Informationswäsche“, wie er das nennt. Weiter behauptet er, dass Pharmafirmen keine Medikamente, sondern Lügen über Medikamente verkaufen. Und die Fachzeitschriften sind nichts als Informationswaschanlagen für die Pharmaindustrie.

Medikamentenskandale: Die bitteren Pillen und die schlechten Nachrichten Bild: (c) fotolia – Jürgen Flächle
Pharmaindustrie als organisiertes Verbrechen
In einem Beitrag des Schweizer Rundfunks (Tödliche Medizin?) wird er so zitiert, dass er die Pharmaindustrie als organisiertes Verbrechen bezeichnet.
Ein Grund für diese Behauptungen ist die Tatsache, dass Pharmafirmen selber über die Art und Weise entscheiden dürfen, in welcher Weise ihr neues Produkt getestet wird; sie selber entscheiden, wie sie die Daten auswerten und auch selber entscheiden dürfen, welche der Daten an die Zulassungsbehörden weitergereicht werden.
Kein Wunder also, wenn Daten so frisiert werden, dass rosarote Wolken am Pharmahimmel schweben, die uns vom Pharmamarketing als neue „Durchbrüche“ verkauft werden. Wenn dann die Realität mit Blitz und Donner evidenzbasiert über die Patienten hereinbricht, dann ist man in den Pharmafirmen nur besorgt darüber, dass vor einer Rücknahme der neuen Substanz vom Markt wenigstens die Entwicklungskosten wieder hereingefahren werden können, auch wenn das einige Tote kosten sollte. Wie kann man dem guten Professor da vorwerfen, diese Machenschaften als kriminell zu bezeichnen?
Ärzte: Vollstrecker und Handlanger der Pharmaindustrie
Für Professor Gøtzsche sind die Ärzte selbst nichts anderes als „Vollstrecker“ und „Handlanger“ der Pharmaindustrie, die sich von ihr korrumpieren lassen mit Geldgeschenken, teuren Essen, teuren Reisen, die als „Weiterbildung“ verkleidet werden und so weiter.
Wer also fragwürdige Medikamente aufgrund dieser Stimuli seinen Patienten verordnet und nicht aufgrund von medizinischen Notwendigkeiten, der wird früher oder später bei einigen seiner Patienten ein pharmakologisches Desaster verursachen. Betroffen werden dann die Patienten sein, denen es am schlechtesten geht und die auf eine gute ärztliche Betreuung angewiesen sind.
Die Gesünderen halten den pharmakologischen Stress mehr oder weniger gut aus, was darauf hinweist, dass sie auch ohne Arztbesuch gut zurecht gekommen wären. Die fragilen Patienten dagegen brechen unter der pharmakologischen Last zusammen und werden Teil einer desaströsen Statistik für Nebenwirkung und vielleicht Todesfolgen.
USA: Im Jahr 2016 wurden 500 Medikamente alleine gegen Erkältungen und Allergien vom Markt genommen!
Die Zahl der Medikamente, die angeblich evidenzbasiert zugelassen worden, dann aber nach einigen Jahren vom Markt entfernt worden sind, ist inzwischen so gut wie unüberschaubar. Allein 2016 nahm die amerikanische FDA 500 Medikamente gegen Erkältungen und Allergien vom Markt. Grund: gesundheitliche Bedenken.
Diese Situation scheint die Vermutung zu bestätigen, dass Zulassungen nichts als eine aufwändige Form staatlichen Marketings für das Gesundheitswesen darstellt. Mit einer Zulassung kann man immer argumentieren, dass man den staatlichen Segen für die Substanz hat, die man unter die Leute bringt. Zulassung und Medikamentensicherheit werden als Synonym begriffen, was aber schnell in Rauch aufgeht, wenn man sich die Realität anschaut.
Denn wenn zugelassene Medikamente sicher wären, warum werden dann so viele wieder vom Markt zurückgenommen? Warum gibt es die Skandale um Avandia, Vioxx, Lipobay etc.?
Antwort: Es gibt sie, weil Personen wie Professor Gøtzsche und andere den Unterschied zwischen Medikamentensicherheit und staatlicher Absegnung kennen. Und diese staatliche Absegnung ist meist das Resultat von Lobbyarbeit der Pharmaindustrie, die die verantwortlichen Politiker mit profitablen Beraterverträgen „zwingen“, zu ihren Gunsten zu entscheiden.
Fazit
Das Geschäft mit der Gesundheit beziehungsweise Krankheit von Millionen von Patienten ist so lukrativ, dass von Seiten der Medikamentenhersteller alles getan wird, diesen Markt zu erhalten und zu erweitern. Und Teil dieser Marketingstrategie ist einfach die Produktion von Substanzen, die nicht wirken, den Patienten schaden, sich aber gut verkaufen lassen.
Andersherum: Substanzen, die gut wirken und den Patienten helfen, sich aber schlecht verkaufen lassen, oder einen zu kleinen Markt abdecken, werden von der Pharmaindustrie erst gar nicht ins Visier genommen.
Die Unmengen von Substanzen, die vom Markt genommen wurden, sind Beleg dafür, dass die evidenzbasierte klinische Testphase erst nach der offiziellen Zulassung durchgeführt wird. Versuchskaninchen hier sind dann Menschen, die nicht Teil eines Großversuchs sein wollen, schon gar nicht ohne deren Wissen, sondern die aufgrund ihrer maroden Gesundheit auf ernst zunehmende Hilfe angewiesen sind. Stattdessen bereichern sich Arzt und Pharmafirmen an deren Not und gaukeln Verantwortung und Fürsorge vor, in der Hoffnung, die Patienten an sich zu binden und somit den zahlenden Kunden für sich zu erhalten.
Fazit vom Fazit: Solange die Gesundheit des Menschen nichts als eine Ware und kein Gegenstand für „Gefühlsduselei“ ist, wird sich an der gesamten Situation nichts ändern, und wenn, dann nur zum Schlechteren. Die Steigerung der Todesfälle von 16.000 auf 58.000 in 13 Jahren zeigt an, wohin dieser Weg führt. Warum noch eine Zulassung? Woanders werden die Feigenblätter doch auch schon entfernt.
Interessante Beiträge auf YouTube dazu:
- Tödliche Medizin (Teil 1) – Unwissenheit oder vorsätzliche Tötung? | 21. Februar 2015 | www.kla.tv
- Tödliche Medizin (Teil 2) – Ein Systemfehler im Gesundheitswesen? | 21. Februar 2015 | www.kla.tv
- Nebenwirkung Tod – Korruption in der Pharmaindustrie – Dr. John Rengen Virapen
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Kleine Anmerkung: Die Sache mit den „5 Wundermitteln“ ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen…
Dieser Artikel wurde im März 2017 erstellt und letztmalig am 1.11.2020 ergänzt und überarbeitet.
Wenn man Milliardär ist, dann hat man viel Geld. Wenn man viel Geld hat, dann kann man damit viel machen, bewegen, veranlassen etc. Es kommt halt darauf an, WAS man damit macht.
Im Fall von Bill Gates war ich mir da nie sicher. Seit Corona 2020 scheint jetzt aber tatsächlich klar zu sein: Impfung der gesamten Menschheit – aus welchem Grund auch immer. Vordergründig wird dies natürlich als „Wohltat“ an der Menschheit bezeichnet. Hinter den Kulissen jedoch gibt es eine Reihe von Zweiflern, die die „Wohltat“ als puren Eigennutz (oder was auch immer) ansehen.
Der Verdacht scheint begründet, wenn dieser Beitrag vom 17. Januar 2019 kein „Fake News“ ist: „Milliardär Bill Gates sagt, dass dies die beste Investition ist, die er je gemacht hatte.“[1]
Hier beschreibt er laut Beitrag, dass Investitionen in neue Technologien zu 90 Prozent scheitern und daher eine Investition wenig Sinn mache.
Also hat der einen besseren Weg gewählt. Er hatte 10 Milliarden USD in seine „Bill und Melinda Gates Stiftung“[2] investiert. Eine Investition dieser Summe in Aktien würde nach 18 Jahren nur 12 Milliarden generieren. Eine Investition in Entwicklungsländer in Energieprojekte oder Verbesserung der Infrastruktur würde immerhin schon 150-170 Milliarden USD abwerfen.
Die Investition dieser Summe in „globale Gesundheitsinstitutionen jedoch hat jene Gewinne bei weitem überstiegen“. Das heißt, dass in den letzten 20 Jahren des Bestehens seiner Stiftung mit Impfungen über 200 Milliarden USD Gewinn erzielt wurden.
Wer waren die initialen Nutznießer dieser 10 Milliarden USD. Der Beitrag verrät uns, dass dies „Gavi[3], der Global Fund[4] und GPEI[5]“ waren.
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Also doch: „Money, money, money…“
Danach schien es Schlag auf Schlag zu gehen. Denn die Zahl der Gruppen, Institutionen, Wohltäter etc. scheint endlos zu sein. Hier einmal eine „Übersicht“ über die weiteren Nutznießer wie diese von vapers.guru zusammengestellt wurde:

In diesem Schaubild handelt es sich nicht direkt um das Thema „Impfen und Impfungen“. Aber auch hier werden eine Reihe von Verflechtungen klar, die man nicht unbedingt erwartet hätte. Was haben Airbus, Heineken Bier, Coca-Cola, der Deutsche Bundestag, und die Medien mit der Gates Stiftung zu tun?
Inzwischen bekannt und gut dokumentiert ist die Tatsache, dass die Gates Stiftung nach den USA der größte Spender der Weltgesundheitsorganisation ist. Angeblich zahlte die Stiftung 200 Millionen USD im Jahr 2018 an die WHO[6]. Und das ist mehr als Deutschland, Frankreich und Schweden zusammen genommen beigetragen hatten.
Dazu kommt dann noch, dass die Impfallianz GAVI weitere 150 Millionen USD an die WHO zahlte. Wie wir bereits gesehen hatten, ist die Gates Stiftung einer der maßgeblichen Geldgeber für die GAVI. Im Jahr 2016 hatte die Gates Stiftung 1,5 Milliarden USD an die GAVI überwiesen[7].
Die GAVI zahlte 2018 fast 160 Millionen USD an die WHO.
Damit sollte klar sein, dass die WHO finanziell abhängig ist, und zwar direkt von der Gates Stiftung und indirekt von den Institutionen und Organisationen, wie zum Beispiel die GAVI, die die WHO unterstützen, aber selber von der Gates Stiftung unterstützt werden. Denn: „Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing.“
Eine weitere Organisation, die von der Gates Stiftung unterstützt wird, ist die sogenannte „Koalition für Innovation in der Epidemie Vorbeugung“, genannt CEPI[8]. Hier gab es zum Beispiel im Jahr 2017 einen Zuschuss von fast 100 Millionen USD[9].
Die Liste der Empfänger ist dabei immer noch nicht abgearbeitet.
Auf der Webseite[10] der Gates Stiftung gibt es noch weitere Einträge, die besonders interessant sind, da sie deutsche Institutionen betreffen. Interessant ist hier auch eine andere Tatsache, nämlich der Eintrag über der Liste der Empfänger, dass hier die Liste erst einmal die „ersten 1000 Resultate“ zeigt. Es gibt eine Suchfunktion, die wohl notwendig ist, um bei der Menge der Empfänger und der Häufigkeit der Zuwendungen nicht die Orientierung zu verlieren.
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Die Liste der Gates Stiftung
Aus dieser Liste können wir ersehen:
- Dass die Charité in Berlin im Jahr 2020 knapp 250.000 USD erhalten hatte. Im Jahr 2019 gab es schon mal ein „Leckerli“ von 86.181 USD. Herr Drosten ist übrigens Institutsdirektor der Charité.
- Robert-Koch-Institut – 253.000 USD im Jahr 2019; das RKI kennt wohl inzwischen auch jeder Bundesbürger. Es gilt ja als „die“ Institution, die maßgeblich wohl das sagen in Sachen Corona hat (zusammen mit Herrn Drosten).
- Die „Zeit“ erhielt 2019 knapp 300.000 USD. Die Zeit hatte 2017 ja noch berichtet: „Der heimliche Chef der WHO heißt Bill Gates“.
- Der „Spiegel“ 2018 über 2,5 Millionen USD
- Die „Berliner Tafel e.V.“[11] erhielt in diesem Jahr 25.000 USD für „spezielle Projekte“
- Die deutsche AIDS-Stiftung 90.000 USD.
- „Jugend Forscht“ über 55.000 USD.
- Welthungerhilfe über 2 Millionen USD
und so weiter und so fort….
In der Liste tauchen natürlich auch bekannte Namen von pharmazeutischen Firmen auf, wie zum Beispiel:
- Pfizer 2016 – über 16 Millionen USD
- Novartis mit 10 Einträgen und rund 11 Millionen USD akkumuliert
- Merck 2019 – 8 Millionen USD
- Sanofi – S. Pasteur und Aventis zusammen 3,4 Millionen in den Jahren 2012 und 2015
- GlaxoSmithKline zwischen 2011 bis 2018 erhielt 14 Zuwendungen von insgesamt über 60 Millionen USD
und so weiter und so fort…
Langsam wird mir schwindelig…
Ein paar weitere Fragen
Man stellt sich natürlich (fast reflexartig) die Frage, warum Zeitungen wie die „Zeit“ und der „Spiegel“ so reichlich beschenkt werden.
Spätestens wenn man sich die Medienlandschaft unter der Covid-19-„Pandemie“ anschaut, taucht der Verdacht auf, wo hier die Zusammenhänge liegen (könnten).
Dass ausgerechnet führende Medien Pandemie-Alarm schlagen und den letzten Rest kritischer Berichterstattung (wenn es die je gegeben hat) durch eine „Hofberichterstattung“ von RKI, Bundesregierung, und Ober-Drosten ersetzt haben, könnte man auch auf diese netten Zuwendungen zurückführen beziehungsweise damit erklären.
Und zur „Hofberichterstattung“ hatte ich bereits hier geschrieben:
ARD und ZDF: „Systemjournalismus“ und „Hofberichterstattung“ in Sachen Corona?
Woher stammt das Geld aus der Gates Stiftung?
Diese Frage stellte sich (zu meiner Verwunderung) der „Deutschlandfunk“[12].
In diesem Beitrag erfahren wir, was es mit Coca-Cola, Heineken, Pepsi-Cola etc. auf sich hat, wie bereits weiter oben im gezeigten Schaubild zu sehen ist. Denn wie es aussieht, hat die Gates Stiftung eine Reihe von Aktien in diese Firmen investiert, die durch die Bank bekannt sind, alles andere als gesundheitsfördernde Produkte zu erzeugen. Und sie sind bekannt dafür, diese Krankmacher erfolgreich zu vermarkten.
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So sieht die Aktienlandschaft der Gates Stiftung aus (Beträge in USD):
- Coca-Cola – 500 Millionen
- Walmart – 1 Milliarde
- Beteiligungen ohne Spezifizierung der Summe bei Pepsi-Cola, Unilever, Kraft-Heinz etc.
- Beteiligungen an Alkohol-Produzenten wie Pernod und Anheuser-Busch.
- Und Beteiligungen an Pharmafirmen wie Pfizer, Gilead, Sanofi, Roche, GlaxoSmithKline, Novartis etc.
Dann gibt es noch Beteiligungen in Höhe von 12 Milliarden USD am Berkshire Hathaway Trust Fond von Warren Buffet, die wiederum Aktien bei zum Beispiel Coca-Cola besitzen, die 17 Milliarden USD wert sind und bei Kraft-Heinz 29 Milliarden USD wert sind.
Und Buffet ist auch gleichzeitig „Trustee“ bei der Gates Stiftung. Auf diese Weise schiebt man sich die Milliarden zu ähnlich wie beim Ping-Pong-Spiel.
Was bedeutet das für die WHO?
Die Weltgesundheitsorganisation, die die Gesundheit der Welt im Auge haben sollte, wird abhängig von jemanden, der sein Geld und damit seine Beiträge mit Produkten verdient, die das genaue Gegenteil von Gesundheit sind. Denn Zucker-Getränke, Alkohol und pharmazeutische Produkte (Schulmedizin dritthäufigste Todesursache) unterminieren die Gesundheit der Weltbevölkerung.
Das ist aus geschäftlicher Sicht gesehen sehr günstig, da man dann auch noch Impfungen (und andere pharmazeutische Produkte) als die Lösung für die dahinsiechende Weltgesundheit anpreisen kann, anstatt die Ursachen, mit denen man seine Milliarden verdient, zu beseitigen.
Wenn man dann noch lesen muss (vorausgesetzt dass es richtig ist, so surrealistisch hört sich das an), dass bei einer Sitzung des WHO-Exekutivrats im Jahr 2017 die Regierung Italiens „durch Mitarbeiter des Süßwaren-Konzerns Ferréro vertreten“ wurde, dann darf man sich über rein gar nichts mehr wundern.
Ich schätze, dass inzwischen Ferréro nicht das einzige Unternehmen ist, dass seine Mitarbeiter nach Genf schickt.
Der Beitrag des „Deutschlandfunks“ ist extremst lesenswert, da er auch noch andere Aspekte, unter anderem die Involvierung der Lebensmittelindustrie, näher beleuchtet.
Fazit
Wie es aussieht, hat das, was man immer als „Groß-Kapital“ bezeichnet hatte, die Kontrolle über Regierungen, Medien, Industrien etc. übernommen, und zwar im einem Ausmaß, dass schamlos und offen gelogen wird und in einem Ausmaß, dass es praktisch kaum Widerstand von diesen „Parteien“ zu geben scheint.
Gut bezahlte Regierungen, gut bezahlte Medien, gut bezahlte Industrien folgen dem „allmächtigen Führer“. Kein Wunder also, dass sich niemand über die wirtschaftlichen Folgen Gedanken macht, da man selber gut bezahlt und bestens versorgt die ökonomische und soziale „Sintflut“ und deren Folgen abwarten kann.
Fazit vom Fazit: Sie glauben wirklich noch, dass es um die Gesundheit der Menschen geht?
Aber wie heißt es so schön: Der Glaube stirbt zuletzt! Ich glaube an die unendlichen Selbstheilungskräfte in jedem Menschen, die ich auch sehr oft bei meinen Patienten erleben darf. Wenn Sie so etwas interessiert, dann rate ich zunächst zu meinem kostenlosen Newsletter mit den 5 Wundermitteln:
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Quellen:
- [1] Bill Gates says this is the best investment he has ever made
- [2] Bill & Melinda Gates Foundation – Wikipedia
- [3] Gavi, die Impfallianz – Wikipedia
- [4] The Global Fund to Fight AIDS, Tuberculosis and Malaria – Wikipedia
- [5] Global Polio Eradication Initiative – Wikipedia
- [6] Voluntary contributions by fund and by contributor, 2018
- [7] GAVI Alliance – Bill & Melinda Gates Foundation
- [8] Coalition for Epidemic Preparedness Innovations – Wikipedia
- [9] Coalition for Epidemic Preparedness Innovations – Bill & Melinda Gates Foundation
- [10] Awarded Grants – Bill & Melinda Gates Foundation
- [11] BERLINER TAFEL – Berliner Tafel
- [12] Unabhängigkeit der Weltgesundheitsorganisation gefährdet – Was gesund ist, bestimmt Bill Gates (Archiv)
Die WHO hatte die Schweinegrippe im Jahr 2009 zur weltweiten Katastrophe erklärt. Und es war ziemlich schnell klar: Man kann sich dem (angeblich) sicheren Tod nur entziehen, wenn man auf die Produkte der Industrie zurückgreift:
- Impfung gegen Schweinegrippe (aber andere Impfstoffe für Regierungsmitglieder u.a.)
- „Wundermittel“ Tamiflu (Eine Lügengeschichte)
Die meisten europäischen Länder folgten dem Ruf, deckten sich großzügig mit Impfstoffen ein und riefen die Bevölkerung auf, sich impfen zu lassen.
Das Resultat der Katastrophe war, dass sich viel weniger Menschen als erwartet impfen ließen, aber die Zahl der Toten verschwindend gering ausfiel.
Der einzige Nutznießer war die Pharmaindustrie
In vielen Staaten wurde den Pharmahersteller Garantieabnahmen gewährt. Sogar vor möglichen Schadensersatzklagen und –forderungen waren die Konzerne im Falle von Impfnebenwirkungen geschützt, worüber ich in meinem Beitrag: Der Schweinegrippen-Impfstoff: Risiko Adjuvantien berichtet habe.
Immerhin wurden hier pharmakologische Präparate eingesetzt, die ohne klinische Erprobung frisch auf den Markt geworfen wurden für Millionen Konsumenten. Somit rechtfertigte die WHO Erklärung der Pandemie einen Blitzeinsatz, mit der eine teure, langwierige klinische Prüfung umgangen werden konnte bei gleichzeitiger sofortigen Umsatz- und Profitmaximierung.
Nach der Pandemie, die nie stattgefunden hat, blieben die meisten bestellten Impfseren in den Kühlschränken der Gesundheitsbehörden, weil ein Großteil der Bevölkerung nicht der Massenhysterie zum Opfer fiel und sich nicht impfen ließ.
Milliarden öffentlicher Gelder wurden für den Kauf der Seren eingesetzt, damit die Pharmaindustrie zu einem einträglichen Geschäft kam. Inzwischen sind auch die ersten ernstzunehmenden Nebenwirkungen bei Geimpften aufgetreten, besonders bei Kindern.
Transparenz unerwünscht
Der englische Parlamentarier Paul Flynn wurde vom Europarat beauftragt, eine mögliche Verfilzung von WHO und Pharmaindustrie bei der Schweinegrippe zu untersuchen. Er vermutete sofort einen starken Einfluss der Pharmaindustrie auf die Entscheidung der WHO, die höchste Alarmstufe auszurufen.
Immerhin war in einem Handelsvertrag zwischen Glaxo und dem Bundesgesundheitsamt festgelegt worden, dass bei der Ausrufung der Alarmstufe 6 seitens der WHO die Lieferung von Impfseren unverzüglich erfolgen sollte, was dann auch geschah.
Britische Journalisten vom Bureau of Investigative Journalism (BIJ) und vom British Medical Journal konnten Flynns Verdacht bestätigen. Schon 2010 kamen skandalöse Verbindungen zwischen der WHO und der Pharmaindustrie heraus. Die Pandemie-Richtlinien, nach der die staatlichen Ankäufe der Impfseren erfolgte, wurden den WHO-Autoren offensichtlich in die Feder diktiert.
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Drei der betreffenden WHO-Mitarbeiter erhielten gleichzeitig Bezüge von Roche und GlaxoSmithKline. Durch die „guten Beziehungen“ konnten die beiden Konzerne die Tamiflu und Relenza hervorragend an den Mann/Frau bringen – und alles auf Halde (bis zum Ablauf des MHD). Der Gesamtumsatz der Pharmariesen belief sich weltweit auf 5,8 Milliarden Euro.
Kein Wunder, dass die Forderung nach Transparenz in dieser Affäre im Europarat und im Bundesgesundheitsamt unerwünscht waren.
So übermittelte die Bundestagsverwaltung der deutschen Delegation im Europarat die anonyme Empfehlung, die Resolution zu dem Bericht über den „Umgang mit der H1N1 Pandemie: Die Notwendigkeit höherer Transparenz“ abzulehnen. Diese Empfehlung war in keinster Weise legitimiert durch einen parlamentarischen Beschluss.
Auch gibt es keinen Aufschluss über den Verfasser dieser Nachricht. Dr. Wolfgang Wodarg ist der ehemalige Gesundheitsausschussvorsitzende beim Europarat. Er hatte schon im Dezember 2009 den Bericht beantragt, was den Start für eine Reihe von parlamentarischen Untersuchungen in einigen Staaten bedeutete. So forderte er auch für Deutschland eine Untersuchung der Vorgänge rund um die schweinische Scheinkatastrophe.
Verfilzte Strukturen auflösen
Schließlich hatte sich das Bundesgesundheitsministerium zu dem anonymen Schreiben bekannt. Dies ist kaum verwunderlich, da aus dieser Quelle auch die Pandemie-Panikmache kam, die der Pharmaindustrie allein in Deutschland 1 Milliarde Euro einbrachten.
Dr. Wodarg argumentierte bereits damals, dass nicht nur bei der WHO mehr Transparenz von Nöten ist, sondern auch in gleichem Maße bei dem Bundesgesundheitsministerium, bei dem der Einfluss von Pharmaindustrie, Versicherungswesen und anderen interessierten Gesundheitskonzernen ein offenes Geheimnis darstellt.
Dieser Einfluss manifestiert sich in Personalbesetzungen und Gestaltung und Ausarbeitung von Entwürfen und Gesetzesvorlagen. Nur so ist es zu erklären, warum trotz Kostendämpfungslärm still und heimlich Millionen von Euros für eine unnütze Maßnahme bereitgestellt wurden, die darüber hinaus, wegen der fehlenden Arzneimittelsicherheit, in höchstem Maße unmoralisch war.
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Kleine Anmerkung: Die Sache mit den „5 Wundermitteln“ ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen…
Sie haben von diesem Thema (genau wie ich) noch nicht genug? Dann lesen Sie weiter:
Der Beitrag wurde im Juli 2010 erstellt und im April 2020 geringfügig überarbeitet.







