Schweinegrippe – Der Skandal danach

Die WHO hatte die Schweinegrippe letztes Jahr zur weltweiten Katastrophe erklärt, der man sich nur entziehen konnte, wenn man auf die Impfprodukte der Pharmaindustrie zurückgreift. Die meisten europäischen Länder folgten dem Ruf, deckten sich großzügig mit Impfstoffen ein und riefen die Bevölkerung auf, sich impfen zu lassen. Das Resultat der Katastrophe war, das viel weniger als erwartet sich impfen ließen und die Zahl der Toten verschwindend gering ausfiel.

Der einzige Nutznießer war die Pharmaindustrie.

Sie bekam von den Staaten Garantieabnahmen und war sogar vor möglichen Schadensersatzklagen und –forderungen geschützt im Falle von Impfnebenwirkungen, über die ich in meinem Beitrag: Der Schweinegrippen-Impfstoff: Risiko Adjuvantien berichtet habe.

Immerhin wurden hier pharmakologische Präparate eingesetzt, die ohne klinische Erprobung frisch auf den Markt geworfen wurden für Millionen Konsumenten. Somit rechtfertigte die WHO Erklärung der Pandemie einen Blitzeinsatz, mit der eine teuere, langwierige klinische Prüfung umgangen werden konnte bei gleichzeitiger sofortigen Umsatz- und Profitmaximierung.

Nach der Pandemie, die nie stattgefunden hat, blieben die meisten bestellten Impfseren in den Kühlschränken der Gesundheitsbehörden, weil ein Großteil der Bevölkerung nicht der Massenhysterie zum Opfer fiel und sich nicht impfen ließ. Milliarden öffentlicher Gelder wurden für den Kauf der Seren eingesetzt, damit die Pharmaindustrie zu einem einträglichen Geschäft kam. Inzwischen sind auch die ersten ernstzunehmenden Nebenwirkungen bei Geimpften aufgetreten, besonders bei Kindern.

Der englische Parlamentarier Paul Flynn wurde vom Europarat beauftragt, eine mögliche Verfilzung von WHO und Pharmaindustrie bei der Schweinegrippe zu untersuchen. Er vermutet einen starken Einfluss der Pharmaindustrie auf die Entscheidung der WHO, die höchste Alarmstufe auszurufen. Immerhin war in einem Handelsvertrag zwischen Glaxo und dem Bundesgesundheitsamt festgelegt worden, dass bei der Ausrufung der Alarmstufe 6 seitens der WHO die Lieferung von Impfseren unverzüglich erfolgen sollte, was dann auch geschah.

Aber nicht jeder im Europarat und im Bundesgesundheitsamt freut sich über die Forderung nach Transparenz in dieser Affäre. So übermittelte die Bundestagsverwaltung der deutschen Delegation im Europarat die anonyme Empfehlung, die Resolution zu dem Bericht über den „Umgang mit der H1N1 Pandemie: Die Notwendigkeit höherer Transparenz“ abzulehnen. Diese Empfehlung war in keinster Weise legitimiert durch einen parlamentarischen Beschluss.

Auch gibt es keinen Aufschluss über den Verfasser dieser Nachricht. Dr. Wolfgang Wodarg ist der ehemalige Gesundheitsausschussvorsitzende beim Europarat. Er hatte schon im Dezember letzten Jahres den Bericht beantragt, was den Start für eine Reihe von parlamentarischen Untersuchungen in einigen Staaten bedeutete. So fordert er auch für Deutschland eine Untersuchung der Vorgänge rund um die schweinische Scheinkatastrophe

Jetzt hat sich das Bundesgesundheitsministerium zu dem anonymen Schreiben bekannt. Dies ist kaum verwunderlich, da aus dieser Quelle auch die Pandemie Panikmache kam, die der Pharmaindustrie etliche Hundert Millionen Euro in Deutschland allein einbrachten. Dr. Wodarg argumentiert, dass nicht nur bei der WHO mehr Transparenz von Nöten ist, sondern auch in gleichem Maße bei dem Bundesgesundheitsministerium, bei dem der Einfluss von Pharmaindustrie, Versicherungswesen und anderen interessierten Gesundheitskonzernen ein offenes Geheimnis darstellt.

Dieser Einfluss manifestiert sich in Personalbesetzungen und Gestaltung und Ausarbeitung von Entwürfen und Gesetzesvorlagen. Nur so ist es zu erklären, warum trotz Kostendämpfungslärm still und heimlich Millionen von Euros für eine unnütze Maßnahme bereitgestellt wurden, die darüber hinaus, wegen der fehlenden Arzneimittelsicherheit, in höchstem Maße unethisch war.

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René Gräber

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5 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Avatar

    Es sollte unbedingt mehr Transparenz im Gesundheitswesen herrschen. Wir als Patienten sind völlig abhängig vom Wirken der Herren Pharmazeuten und sind ihnen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Es ist wichtig, dass hier strengere und vor allem unabhängigere Kontrollen stattfinden!

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