China ein Eldorado für skrupellose Geschäftemacher? Besonders für Pharmaindustrie und Lebensmittelindustrie?

Dienstag, 7. August 2018 12:55

Ein Artikel in der „Süddeutsche Zeitung“ bringt es an den Tag: im letzten Monat gab es bei der Zeitung einen Beitrag über China und deren anscheinend immer häufiger werdenden Skandale (sueddeutsche.de/politik/china-immun-gegen-skandale-1.4066141). Der Beitrag versucht die Ursachen für diese Entwicklung zu benennen und kommt dabei zu verstörend bekannten Resultaten, aus denen aber kaum jemand Konsequenzen zu ziehen scheint.

Wenn man dem Artikel glauben schenken darf, dann scheint China ein Eldorado für skrupellose Geschäftemacher zu sein.

Besonders die dort ansässige Pharmaindustrie und Lebensmittelindustrie überbieten sich gegenseitig mit Betrügereien und Skandalen, dass man sich schon fragen kann, ob diese Machenschaften auch dazu genutzt werden sollen, die Bevölkerungszahl zu kontrollieren? Diese zugegebenermaßen abstrus wirkende These, wird ja immer mal wieder zum Besten gegeben.

Dabei kann ich nur immer wieder hoffen, dass dem NICHT so ist.

Beispiele aus dem Kabinett der Ungeheuerlichkeiten…

Impfstoffe mit gefälschten Herstellungsdaten

Da gab es zum Beispiel unlängst einen Impfstoff gegen Tollwut, der für Babys ab drei Monaten empfohlen wurde, dessen Herstellungsdaten aber gefälscht waren. Die „Süddeutsche Zeitung“ fragt hier leider nicht, wieso drei Monate alte Babys überhaupt gegen Tollwut geimpft werden müssen, es sei denn, man geht davon aus, dass Babys in China bei jeder Gelegenheit gebissen werden.

Andere Impfstoffe gegen andere Erkrankung erwiesen sich ebenso als manipuliert. Im Jahr 2010 hatte es schon mal einen Impfstoff-Skandal gegeben, dem kurz zuvor ein Skandal mit manipulierten Milchpulver vorausgegangen war. Dieses Milchpulver war dafür verantwortlich, dass 300.000 Babys erkrankten. Die Liste der Skandale und Skandälchen scheint in diesem Land endlos lang zu sein.

Die Zeitung sieht die Ursache für diese Entwicklung in einem maroden politischen System, dass keine moralischen Werte kennt und auch nicht zulässt. Korruption scheint in diesem Land der Normalfall zu sein. Und die chinesischen Journalisten, Bürgerrechtler etc., die die Missstände aufzeigen und zu verbessern suchen, werden von den Behörden verfolgt und kaltgestellt. Und ich darf hier auch mal klar erwähnen, dass es auch einige Herrschaften gibt, denen es sehr missfällt, über welche Themen ich regelmäßig berichte…

Wie es aussieht, gibt es in der älteren chinesischen Bevölkerung, die in der Zeit der Kulturrevolution groß geworden sind, Nationalisten und Patrioten, die jede Kritik an Vorgängen in China automatisch mit Landesverrat gleichsetzen und vehement nach entsprechenden Strafen für die Delinquenten verlangen.

Einen kleinen „Vorgeschmack“ auf diese Entwicklung hatte ich in diesem Beitrag abliefern können: Reis-Imitat der kriminellen Art: Plastik-Reis aus Asien? In dem Beitrag führe ich aus, dass die Sache mit dem Plastik-Reis nicht eindeutig ist, aber auch nicht unmöglich. Denn in diesem Beitrag: Gemüse und Obst – Mit Silikon, Hormonen und Gift aufgespritzt diskutiere ich etwas mindestens ebenso Unglaubliches, dass der Plastik-Reis schon wieder viel wahrscheinlicher zu werden scheint.

In diesem Fall sind es indische Erzeuger, die entsprechende Chemie zum Einsatz bringen, um ihre landwirtschaftlichen Produkte auf Hochglanz zu polieren. In Sachen Knoblauch zum Beispiel kommt dann aber wieder China ins Spiel, wo Chemikalien zum Einsatz kommen, um Knoblauch am auskeinem zu hindern und Insekten abzutöten. Die überzeugenden Effekte und dessen Heilwirkungen (die ich u.a. hier beschreibe: www.naturheilt.com/heilpflanzen/knoblauch.html), können Sie dann getrost vergessen!

Das böse China?

Wie es aussieht haben wir es hier in China mit Auswüchsen zu tun, die natürlich nur in einem kommunistisch regierten Land vorkommen – zumindestens soll uns diese Botschaft unterschwellig von hinten durch die Brust ins Auge vermittelt werden. Tatsache jedoch ist, dass der Anspruch der kommunistischen Ideologie mit diesen Praktiken überhaupt nicht zu vereinbaren ist.

Offensichtlich handelt es sich hier um typisch kapitalistische Auswüchse in einer kommunistischen Gesellschaft, dass man sich fragen muss, was ist denn jetzt eigentlich die wirkliche Ursache für die Tatsache, dass die Gesellschaft aus Profitgier die eigenen Mitglieder in Tod und Verderben schickt? Jedenfalls reicht die Erklärung, dass es sich hier um ein typisch kommunistisches Phänomen handelt, nicht nur nicht aus, sondern ist vollkommen falsch.

Wenn Sie Interesse an den Zuständen im modernen China haben und nach Einsichten und Erklärungen suchen, um was für eine Gesellschaft es sich hier handelt und inwieweit kapitalistische Züge in dieser Gesellschaft entweder Einzug gehalten haben oder, was viel wahrscheinlicher ist, immer schon bestanden haben, dann empfehle ich diesen YouTube Kanal: serpentza – YouTube.

Nur kurz dazu: Winston Sterzel, der Betreiber dieses Kanals, lebt seit zwölf Jahren in China und ist mit einer chinesischen Ärztin verheiratet. Sein Beruf sind Reportagen über China, die er in YouTube veröffentlicht. Hier erklärt er wichtige, weniger wichtige und zuweilen auch unwichtige Begebenheiten aus China, die ein sehr interessantes und abgerundetes Bild von diesem Land liefern. Für ihn ist als Ausländer der Zugang zu einer Reihe von Dingen signifikant erleichtert, da er die Landessprache spricht. Bei ihm gibt es etliche Beiträge, die auch die Probleme und Skandale mit Medikamenten und Nahrungsmitteln ansprechen und die zukünftigen Besucher vor dem sogenannten „Scamming“ warnen, was in China ein weitverbreitetes Phänomen in der gesamten Berufswelt zu sein scheint.

Das gute Europa?

Wie es aussieht, gibt es wenig Grund zum Übermut. Nahrungsmittel und Medikamente als Geschäft und Grundlage für Profite, dass es keine Erfindung von kommunistischen Kapitalisten in China. Das einzige was sich in diesem Zusammenhang ändert ist, dass der Westen in China jetzt einen zuverlässigen Geschäftspartner bekommt, der skrupellos das macht, was man bislang selber hat machen müssen, vielleicht nur viel kostengünstiger.

Ich hatte bereits mit diesem Beitrag auf diesen Zusammenhang hingewiesen: Pharmaskandal – Gefälschte Arzneimittelstudien durch GKV Bio? Hier sind es keine Medikamente oder Nahrungsmittel, sondern Zulassungsstudien, die gegen Bezahlung praktisch jeden Dreck als Medikament umdefinieren. In diesem Fall sind es Inder, die mit den Scheinstudien tolle Gewinne machen. Und es sind die europäischen und amerikanischen Auftraggeber, die zum Schnäppchenpreis an ihre Zulassungsstudie kommen.

Natürlich muss jetzt der Einwand kommen, dass solche Studien doch von den Zulassungsstellen und Gesundheitsbehörden nicht anerkannt werden können. Aber die Regel sieht so aus, dass die Zulassungsstudien nicht von unabhängigen Instituten durchgeführt werden (müssen), sondern vom Hersteller selbst bereitgestellt, und damit Grundlage für diese Zulassung werden. Und damit kann man dann schon mal so einiges zulassen, was sonst unter den sogenannten „evidenzbasierten“ Gesichtspunkten in den Sondermüll gehört. Hier sind es keine Medikamente oder Nahrungsmittel, sondern Zulassungsstudien, die gegen Bezahlung praktisch jeden Dreck als Medikament umdefinieren können. In diesem Fall sind es Inder, die mit den Scheinstudien tolle Gewinne machen. Und es sind die europäischen und amerikanischen Auftraggeber, die zum Schnäppchenpreis an ihre Zulassungsstudie kommen.

Was diese Zulassungspraxis für den Patienten bedeutet, sollte spätestens hier klar werden: Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit haben wir eine Unzahl an Medikamenten auf dem Markt, die mit Heilung, Gesundheit, Lebensqualität etc. kaum noch etwas zu tun haben. Inzwischen gibt es ernst zunehmende Pharmakologen zum Beispiel, die behaupten, dass Paracetamol aufgrund seiner pharmakologischen Eigenschaften heute keine Zulassung mehr bekommen würde. Den Grund dafür können sie hier nachlesen: Paracetamol – Schmerzlindernd? Oder Zombiemittel?

Noch deutlicher wird die Angelegenheit, wenn wir uns diese Skandale genauer betrachten: Valproinsäure, Avandia, Vioxx, Lipobay, Koate, Contergan etc. Diese Sachen haben mit China überhaupt nichts zu tun, sondern sind Resultat einer Gesundheitspolitik, die die Interessen der Medikamentenhersteller zur Priorität erhoben hat – und das weit vor der Öffnung Chinas.

Wer hinter dieser Behauptung das Werk von alternativen Scharlatanen und Esoterikern vermutet, die nur die liebe Pharmaindustrie schlecht machen wollen, der sollte sich einmal bei Herrn Seehofer erkundigen, der wohl vom Verdacht, ein Esoteriker etc. zu sein, freigesprochen werden kann: Horst Seehofer über die Macht der Pharmalobby – YouTube.

Das „gute Europa“ mit dem „bösen China“

Aber nicht nur dreckige Studien, sondern auch dreckige Medikamente lässt der gute Westen vom bösen Osten produzieren, auf dass die Produktionskosten noch geringer ausfallen.

Mein Beitrag, den ich unlängst zum Blutdrucksenker Valsartan gebracht hatte, ist so ein Beispiel, wo chinesische Firmen ein Medikament herstellen, das mit toxischen Beimengungen verunreinigt ist: Blutdrucksenker Valsartan Rückruf – Seit Jahren „verunreinigt“ – Schon wieder ein Medikamentenskandal?

Auch hier hüllen sich die sonst so besorgten Behörden in Stillschweigen, denn eine Rückrufaktion wäre mit einem enormen finanziellen Aufwand/Verlust für den ortsansässigen Vertrieb verbunden. Denn solange keine Patienten tot vom Behandlungsstuhl des Arztes fallen, sollte man den hiesigen Industriestandort Pharma und dessen Konkurrenzfähigkeit nicht mit solchen Nebensächlichkeiten gefährden. Und hinter vorgehaltener Hand empfiehlt man der werten Ärzteschaft heimlich still und leise, vielleicht doch erst einmal ein anderes Blutdruckmittel einzusetzen, bis der Staub sich gelegt hat.

Das ganze hat System – Man kann von einer Mafia reden

Diese Sachen sind keine Ausnahme, sondern System: Die Pharmaindustrie – schlimmer als die Mafia?

Was dies heißt, das bringt ein dänischer Arzt und Wissenschaftler in diesem Beitrag auf den Punkt:

Wir können uns 95 Prozent des Geldes sparen, das wir für Arzneien ausgeben, ohne dass Patienten Schaden nehmen. Tatsächlich würden mehr Menschen ein längeres und glücklicheres Leben führen können.

Andere evidenzbasierte „Errungenschaften“ der Pharmaindustrie habe ich in verschiedenen Beiträgen besprochen, die allesamt zeigen, dass der gute Westen genauso dreckig arbeitet wie der böse Osten, ohne dabei erst kommunistisch zu werden.

Bei den Nahrungsmitteln sieht es nicht viel besser aus

Hier einige Beiträge, die das Bild bei den Nahrungsmitteln deutlicher zeichnen:

Fazit

Wenn China immun ist gegen Skandale, dann gibt es keinen Grund, sich darüber aufzuregen, wenn man nicht bereit ist, sich auch über die Skandale im eigenen Haus aufzuregen.

Denn wie es heute aussieht, sind wir mindestens ebenso immun Skandalen gegenüber wie China. Niemand spricht hier mehr über die wissentlich verfälschte CDC-Studie, mit deren Hilfe die MMR-Impfung von jeglichem Autismusverdacht freigesprochen werden sollte (MMR-Impfung und Autismus – Also doch!).

Todesfälle unter Impfungen werden ebenfalls unter den Teppich gekehrt: Ein neuer Impf-Skandal: 69 tote Babys nach Impfung?

Und die fast 100 toten Kinder auf den Philippinen durch die ultimativ segensreiche Dengvaxxia Impfung, wen kümmert das denn schon?

Die Immunität gegenüber Skandalen scheint sogar vor Babys und Kindern als Opfer nicht halt zu machen, vorausgesetzt der „Rubel rollt“. Leider kann man auch das nicht den bösen Chinesen in die Schuhe schieben. „Wir“ sind hier mindestens genauso kaltschnäuzig.

Und mit Verlaub: Die Mediziner, Politiker, Lobbyisten und Funktionäre die diese Pharmafirmen durch weitere Verordnungen unterstützen (und auch die Hand aufhalten) sind… – Tja: Bestandteil des Systems? Gefangener des Sytems? Handlanger oder Erfüllungsgehilfen des Systems?

Statt aber dieses faule System mit Stumpf und Stil auszuheben, wird weiter Kosmetik betrieben und die teilnehmenden Akteure weiter hoffiert. Die Patienten werden weiter mit bunten Pillen abgefüllt und dürfen (und sollen) so weitermachen wie bisher. Verhaltensänderung? Unerwünscht.

Es wird noch viel Leid, Krankheit und Schmerz erduldet werden müssen, bis alle Akteure, inklusive der Patienten, aufwachen und erkennen, das Gesundheit nur durch die Beachtung der Naturgesetze erreicht werden kann.

Bild: fotolia.com – Jürgen Flächle

Thema: Allgemein | Kommentare (0)

SPD gegen Homöopathie – Toll!

Donnerstag, 11. Mai 2017 20:09

Es ist wieder einmal soweit. Das Lieblingsthema von SPD und „Spiegel“ ist neben dem Impfen die Homöopathie. Während beide das Impfen zu 100 Prozent für jede nur erdenkliche Infektion durchgesetzt sehen möchten, wollen beide die Homöopathie abgeschafft haben.

Grund dafür ist (wieder einmal) die angeblich nicht hinreichende Wirkung der Homöopathie, die sich aus (angeblich) fehlenden oder zu geringfügig ausfallenden Menge an Wirkstoffen ableitet.

Ich frage mich hier fast reflexartig, ob diese Einschätzung nicht ebenfalls für die Impfungen mit ihren geringen Mengen an abgetöteten Viren oder Viruspartikeln gilt?

Warum werden „Wirkverstärker“ in Form von Aluminium und Squalen beigefügt, wenn das Immunisierungsprinzip der Schulmedizin Geltung hat (Schweinegrippeimpfung und Wirkverstärker – Gefährliche Folgen oder unbegründete Panikmache?), beziehungsweise die Menge an Antigenen ausreichend hoch ist?

Warum werden Impfungen nicht auf die „schwarze Liste“ gesetzt, ganz wie die Homöopathie auch, weil hier kaum oder keine Wirksamkeit wegen unzureichender Wirkstoffmenge zu erwarten ist (Paradebeispiel: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs mehr als umstritten)?

Die Antwort ist so einfach, dass man sie fast übersieht: Impfungen bringen Geld für „Schul“-Medizin und Pharmaindustrie; die Homöopathie dagegen kaum. Anders kann ich es nicht mehr beschreiben.

Klicken Sie HIER um den ganzen Artikel zu lesen

Thema: Gesundheit | Kommentare (5)

Nanopartikel im Schweinegrippe-Impfstoff

Mittwoch, 28. Oktober 2009 12:37

Nicht nur die Schweinegrippe soll uns „angeblich“ bedrohen. Jetzt sind es auch noch die Nanopartikel im Impfstoff gegen die Grippe.

Japanische Wissenschaftler warnten vor einiger Zeit bereits vor Nanopartikeln in Sonnencremes. Die sog. Wirkverstärker im Schweinegrippen-Impfstoff liegen ebenfalls im Nanobereich… Diese Wirkverstärker heißen auch „Adjuvanzien“.

Wirkverstärker im Bereich von Nanopartikeln! Na und? Klicken Sie HIER um den ganzen Artikel zu lesen

Thema: Gesundheit | Kommentare (9)