Seit es die Homöopathie gibt, gibt es sogenannte „wissenschaftliche Skeptiker“, die die Homöopathie als Therapie verbieten wollen. Die Diskussion wurde bis vor wenigen Jahren im Wesentlichen „nur“ in Fachkreisen ausgetragen. Aber seit ca. 5 Jahren haben sich diese „Skeptiker-Organistaionen“ massiv Zugang in die Politik (Parteien) verschafft und „wirken“ doch massiv darauf hin, der Homöopathie endgültig den Garaus zu machen.
Im folgenden will ich das mal im Wesentlichen für eine Partei beschreiben, die sich (früher Mal) für die sogenannten „Kleinen Leute“ einsetzte: Die SPD.
Ich beginne im Jahr 2017, denn da war es dann soweit: Das Lieblingsthema von SPD und „Spiegel“ ist neben dem Impfen die Homöopathie. Während beide das Impfen zu 100 Prozent für jede nur erdenkliche Infektion durchgesetzt sehen möchten, wollen beide (SPD und Spiegel) die Homöopathie abgeschafft haben.
Grund dafür ist (wieder einmal) die angeblich nicht hinreichende Wirkung der Homöopathie, die sich aus (angeblich) fehlenden oder zu geringfügig ausfallenden Menge an Wirkstoffen ableiteten soll.
Ich frage mich hier fast reflexartig, ob diese Einschätzung nicht ebenfalls für die Impfungen mit ihren geringen Mengen an abgetöteten Viren oder Viruspartikeln gilt?
Warum werden „Wirkverstärker“ in Form von Aluminium und Squalen beigefügt, wenn das Immunisierungsprinzip der Schulmedizin Geltung hat (Schweinegrippeimpfung und Wirkverstärker – Gefährliche Folgen oder unbegründete Panikmache?), beziehungsweise die Menge an Antigenen ausreichend hoch ist?
Warum werden Impfungen nicht auf die „schwarze Liste“ gesetzt, ganz wie die Homöopathie auch, weil hier kaum oder keine Wirksamkeit wegen unzureichender Wirkstoffmenge zu erwarten ist (Paradebeispiel: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs mehr als umstritten)?
Die Antwort könnte so einfach, dass man sie fast übersieht: Impfungen bringen Geld für „Schul“-Medizin und Pharmaindustrie; die Homöopathie dagegen kaum.
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Vor allem wenn Sie für den Erhalt der Homöopathie sind, sollten Sie sich unbedingt dazu eintragen, denn die „Politik“ und etablierte Medizinerschaft ist bestrebt die Homöopathie zu verbieten und / oder abzuschaffen!
Konsequente Benachteiligung von Naturheilverfahren
Der Grund für diese verkehrte Welt ist nicht in medizinischen oder wissenschaftlichen Tatsachen verankert. Vielmehr ist die treibende Kraft einzig und allein das Interesse am Geschäft, und sonst nichts.
Da ist es nur folgerichtig, wenn alternative Substanzen und Heilmethoden langsam und möglichst unauffällig über rechtliche Maßnahmen so benachteiligt werden, dass deren Vertreter aus eben diesen finanziellen Gründen das Handtuch werfen müssen.
Immer höhere Auflagen zur angeblichen Verbrauchersicherheit
Ein beliebtes Mittel ist die Auflage, natürliche Wirksubstanzen einem Zulassungsverfahren zu unterwerfen, geradeso, als wenn diese Substanzen nicht von der Natur seit Jahrmillionen produziert werden, sondern erst vorgestern von einem pharmazeutischen Verein erfunden worden sind.
Da natürliche Substanzen sich nicht patentieren lassen (noch nicht jedenfalls; aber auch daran wird gearbeitet), gibt es auch keinen Patentschutz. Wäre man verrückt und würde so ein Zulassungsverfahren für eine natürliche Substanz mit aller Konsequenz durchführen, dann würde man mit hoher Wahrscheinlichkeit eine offizielle Zulassung erhalten.
Aber aufgrund des fehlenden Patentschutzes dürfte jeder andere die Substanz entsprechend den Zulassungsbedingungen für sich vermarkten, ohne einen Cent der horrenden Zulassungskosten bezahlt zu haben. Ich würde also hunderttausende an Euros ausgeben, damit andere verdienen können, was niemand mit einem bisschen Verstand in Angriff nehmen wird.
Bei der Homöopathie sieht die Sache etwas komplizierter aus (aus Sicht von Politik und Schulmedizin). Denn erstens ist die Homöopathie in Deutschland eine sehr beliebte und seit zwei Jahrhunderten etablierte Therapieform, die man nicht einfach mit einer Handbewegung vom Tisch fegen kann.
Zweitens ist die ewig gleichlautende Kritik an der Homöopathie, dass wir es angeblich mit nicht mehr nachweisbaren Wirkstoffmengen zu tun haben, ein unwillkommener Hemmschuh für die Forderung nach einer Zulassung.
Denn wenn ich davon ausgehe, dass homöopathische Mittel keinen Wirkstoff enthalten, wo liegt dann das Gefährdungspotenzial? Eine Zulassung soll potenziell gefährliche Substanzen regulieren, was für die Homöopathie damit nicht zutreffen würde. Da muss man also nach anderen Mitteln und Wegen suchen, um der Homöopathie eins auszuwischen.
Und hier weiß die DAZ (Deutsche Apotheker Zeitung) von einer Initiative der SPD zu berichten, die auf eine Regulierung der Homöopathie abzielt: deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2017/05/09/antrag-fuer-strengere-homoeopathie-regeln-auf-spd-bundesparteitag
SPD fordert strengere Regeln für die Homöopathie
Demzufolge sollte schon 2017 ein Anti-Homöopathie-Antrag des Bremer Landesverbandes der SPD an den Bundesparteitag überwiesen werden. Dieses Gremium nahm den Antrag an, indem es ihn weiter an die Bundestagsfraktion überwies.
Der Antrag im Wortlaut:
„Transparenz bei homöopathischen Präparaten herstellen: Hinweis auf nicht medizinisch nachgewiesene Wirksamkeit einführen und die freiwillige Finanzierung von nicht wirksamen homöopathischen Leistungen durch Krankenkassen nicht weiter zulassen.
Die SPD-Bundestagsfraktion wird aufgefordert, eine gesetzliche Kennzeichnungspflicht für homöopathische Präparate einzuführen, aus der deutlich wird, dass für die Wirksamkeit von homöopathischen Präparaten keine eindeutigen wissenschaftlichen Nachweise einer Wirksamkeit vorliegen. Die freiwillige Finanzierung von nicht wirksamen homöopathischen Leistungen durch die Krankenkassen (mit Beitragsgeldern) ist nicht weiter zuzulassen.“
Mit der politischen Umsetzung hätte man einen entscheidenden Schritt in Sachen „Kostendämpfung im Gesundheitswesen“ unternommen. Und da die Homöopathie ja angeblich sowieso wirkungslos sein soll, soll dies nach dem mehrheitlichen Willen der Delegierten demnächst auch auf den Etiketten so vermerkt werden, ganz wie es in den USA bereits der Fall ist.
Im Dezember 2019 nahm der SPD-Bundesparteitag einen neuen Antrag zur Bekämpfung der Homöopathie an. Antragsteller war der Kreisverband Pankow (Landesverband Berlin), der einen Mehrheitsbeschluss zur Überweisung des Ansinnens an den SPD-Parteivorstand erwirkte.
Der Schlussabsatz des Antrages im Wortlaut:
„Wir fordern die Mitglieder des Bundestages und der Bundesregierung auf, bei den Verwaltungsräten der Krankenkassen darauf hinzuwirken, die Kostenerstattung von homöopathischen Behandlungen sowie von sog. homöopathischen Arzneimitteln durch die gesetzlichen Krankenkassen abzuschaffen.
Die gesetzliche Sonderstellung der Homöopathie ist nicht hinnehmbar! Wir fordern, Homöopathika nicht länger als Arzneimittel zu führen und somit auch die Apothekenpflicht für homöopathische Präparate aufzuheben.“
Und diese Passage des Antrags unterstellt der Homöopathie sogar das Merkmal der (angeblichen) „Gemeingefährlichkeit“:
„Das Negieren von Naturgesetzen und Erklärungsversuche, die sich mystischer `stofflicher` Eigenschaften bedienen, schüren Misstrauen gegenüber einer evidenzbasierten Medizin und schaden im Zweifelsfall nicht nur der*dem Einzelnen, sondern auch der Allgemeinheit, indem ein Klima der Wissenschaftsfeindlichkeit geschaffen wird. Nicht umsonst zeigen Homöopathie-Nutzer*innen eine große Schnittmenge mit Impfgegner*innen auf.“
Impfgegener negieren Naturgesetze, erzeugen ein perniziöses gesellschaftliches Klima und sind Feinde aller Wissenschaften. Das zeigt sich auch daran, dass sie homöopathische Mittel bevorzugen. OK, es gibt heute keinen Klassenkampf mehr. Helfen kann sich die SPD mit einer Kriegserklärung an die alternative Medizin.
Bestenfalls kann man den Parteitags-Delegierten noch unterstellen, sie wollten durch diese Maßnahme einen bewussteren Umgang mit alternativen Behandlungsmethoden, in diesem Fall der Homöopathie, erzielen.
Doch was die Redaktion der Deutschen Apothekerzeitung unter „bewusstem Umgang“ verstanden wird, wird von der DAZ so zitiert: „So könnten Verbraucher ihre Kaufentscheidung „aufgrund objektiv zutreffender Sachverhalte“ fällen, argumentieren die Genossen.“
Und diese objektiv zutreffenden Sachverhalte sind angebliche wissenschaftliche Arbeiten, die die Unwirksamkeit der Homöopathie „bewiesen“ haben. Das Ganze wird dann etwas vorsichtiger umformuliert und als „fehlender Nachweis der Wirksamkeit“ ausgegeben.
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Wie es aussieht, sind diese Vorstöße weitere Attacken auf alternative Heilmethoden, um hier eine beliebte Medizinrichtung zu diskreditieren und damit mehr Raum für schulmedizinische Anwendungen zu schaffen.
Warum das Ganze auch nichts mit einer möglichen Kostendämpfung zu tun hat, das habe ich erst kürzlich hier diskutiert: Die Arzneimittelreform im Jahr 2017 – Man glaubt es kaum!
Und wenn man die Argumente hier und die Bemühungen der SPD, also eins und eins, zusammenzählt, dann ergibt sich das weiter oben skizzierte Bild, demzufolge Politik und Schulmedizin nichts unversucht lassen und in ihrer Fantasie kaum Grenzen kennen, alternative Heilmethoden und Substanzen „abzuschießen“.
Der homöopathische Sinn der Haie
Kernargument der SPD ist die fehlende Wirksamkeit der Homöopathie, die sich von Wirkstoffkonzentrationen herleitet, die so gering ausfallen, dass man sie nur mit ausgefeilter Technik nachweisen kann. Mit solchen Argumenten soll „bewiesen“ werden, dass so etwas nicht wirksam sein kann.
Wie es der Zufall will, erfuhr ich über eine Dokumentation, dass Haie in der Lage sind, unwirksame und homöopathische Dosen von Blut im Meerwasser zu erfassen und zu verarbeiten. Unter SHARK SENSES wird Haien ein Geruchssinn zugestanden, mit dem sie Fischextrakte in Konzentrationen von weniger als 1 zu 10 Milliarden Teilen riechen können. Selbst Wikipedia spricht von einer Wahrnehmung, die Blut im Wasser in „milliardenfacher Verdünnung“ erfassen kann.
Es handelt sich hier in der Tat um homöopathische Konzentrationen, die von einem biologischen System, in diesem Fall dem Geruchssinn des Hais, sehr wohl erfasst und verarbeitet werden können.
Solche Aussagen widersprechen der offiziellen Annahme, dass solche Konzentrationen keinen Einfluss auf biologische Systeme haben können, da die Konzentrationen dafür nicht ausreichend seien, beziehungsweise es keine biologische „Komponenten“ gibt, die auf so geringe Konzentrationen reagieren können. Heute wissen wir von den Haien, dass die Natur Organe geschaffen hat, die diese Leistung erbringen.
Ob dies auch für den Menschen zutrifft (sicher nicht für seinen Geruchssinn), das ist nicht auszuschließen. Allerdings müsste man hier einmal genauer nachschauen, welche Rezeptoren wie auf solche Konzentrationen reagieren und wo sie zu finden sind.
Ein einfaches Abwinken, dass es etwas nicht geben kann (weil es so etwas nicht geben darf), und auf dieser ebenfalls unbewiesenen Annahme seine Politik und seine Verordnungen aufbauen, zeigt mir nur, dass es sich hier nicht um ein wissenschaftliches, sondern um ein politisches und finanzielles Interesse handeln kann.
Oder mit anderen Worten: Wenn der scharfe Geruchssinn des Hais finanziellen Interessen im Wege stehen würde, dann würde dieser ebenfalls gesetzlich reguliert oder geleugnet werden.
Fazit
Homöopathische Dosen sind erlaubt und höchst effizient, wenn es um ertragreiche Impfungen geht. Sie sind jedoch höchst suspekt, wenn sie erfolgreich von mit der Schulmedizin konkurrierenden Therapiesystemen eingesetzt werden. Ich höre jetzt den Einwand, dass Impfungen mit hohen Dosen an Antigenen versetzt, also alles andere als „homöopathisch“ sind. Warum dann noch die Zusatzstoffe und sogenannte Wirkverstärker in Impfstoffen, wenn es doch so hoch dosiert einher geht?
Ach! Manchmal ist es kaum zu fassen, wie man versucht Naturgesetze auszuhebeln und zu missachten…
Der wirkliche Skandal liegt letztlich doch ganz woanders. Da sucht man den Splitter in der Homöopathie und wird des eigenen Balkens vor dem Hirne nicht gewahr:
So starben im Jahr 2000 rund 225.000 Amerikaner an iatrogenen Ursachen, was nichts anderes heißt als „Tod durch ärztliche Behandlungsfehler“. Und so sah die Statistik für das Jahr 2000 in den USA aus:
12.000 Tote durch unnötige Operationen (siehe u.a. mein Beispiel: Kniegelenkspiegelung – eine unnötige Operation?)
7.000 Tote durch Verschreibungsfehler in Krankenhäusern
20.000 Tote durch andere Behandlungsfehler in Krankenhäusern
80.000 Tote durch nosokomiale Infektionen
106.000 Tote durch direkte Nebenwirkung von verschreibungspflichtigen Medikamenten.
Wem das noch nicht reicht: Von falschen Diagnosen und merkwürdigen Behandlungen: „Spezialisten verpassen Patienten Therapien, die sie überhaupt nicht zu Gesicht bekommen haben…“
Jetzt reicht´s.
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Dieser Artikel wurde im Mai 2017 erstellt und letztmalig im April 2020 überarbeitet.