Beitrags-Archiv für die Kategory 'Allgemein'

Pharmastudien: Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing

Mittwoch, 14. Februar 2018 8:25

Das es ein Geschäft mit wertlosen und gekauften Medizinstudien gibt, ist bereits länger bekannt. Langzeitbeobachtungen von verschiedenen Medizinstudien zeigen jetzt (wieder einmal), was die Lektüre einzelner klinischer Pharmastudien in medizinischen Fachzeitschriften nicht vermag: Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing.

324 Studien: Ergbenisse differieren je nach Auftraggeber

Die amerikanischen Wissenschaftler Paul M. Ridker und Jose Torres von der Harvard Medical School in Bosten fanden anhand von 324 Studien, die zwischen 2000 und 2005 in den Zeitschriften „Jama“, „The Lancet“ und „New England Journal of Medicine“ erschienen sind, Verblüffendes heraus…

Die ausgewählten Studien bewerteten neue Therapieformen für Herz-Kreislaufpatienten, wobei die Ergebnisse je nach Auftraggeber differierten.

Studien, die von kommerziellen Organisationen beauftragt worden waren, favorisierten eindeutig das neue Medikament oder die neuen Behandlungsmöglichkeiten. 67,2% dieser Studien sprachen sich für die neue Therapie aus.

Pharmastudien hingegen, die von nicht kommerziellen Auftraggebern geordert wurden beurteilten das neue Produkt weniger positiv. Hier wurden die neuen Behandlungen zu 49% positiv beurteilt und 51% negativ. Nachzulesen sind die detaillierten Ergebnisse der Bostoner Wissenschaftler in „Reported Outcomes in Major Cardiovascular Clinical Trials Funded by For-Profit and Not-for-Profit Organizations: 2000-2005“ im „Journal of the American Medical Association“ (Bd. 295, S. 2270-2274).

Alle halten die Hand auf…

Aber nicht nur die Forschungsinstitute bekommen ein Honorar von der Pharma-Industrie. Auch die Prüf-Ärzte machen ihre „Anwendungsbeobachtungen“ (AWB) am Patienten nicht umsonst. Der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (VFA) nennt die Finanzierung dieser Studien eine „unerlässliche“ „Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Unternehmen“ (vfa.de/de/presse/pressemitteilungen/pg-002-2016-forschende-pharma-unternehmen-setzen-transparenzkodex-um.html).

In Deutschland beteiligten sich 2015 etwa 13.000 Praxis-Ärzte und 4.100 Krankenhaus-Ärzte an 600 AWBs und 150 neue wurden initiiert.

Das Gesamt-Volumen der Honorare wird auf 50 bis 100 Millionen Euro geschätzt. Wie viele nicht-interventionellen Studien (NIS) es waren, unter die auch die AWBs fallen, kann nicht genau beziffert werden. Novartis zahlte 2015 die höchste Summe für derartige Pseudo-Studien an Ärzte: 6 Millionen Euro blätterte die Marketing-Abteilung des Unternehmens dafür hin. 2017 waren es 12 AWBs, die Novartis durchführen ließ, darunter war eine Datenerhebung über die Wirksamkeit des Präparates Gilenya. Das Medikament ist bei Multipler Sklerose indiziert. Ziel der AWB ist ein Nachweis, dass bei Patienten, die zu Gilenya wechseln, eine deutliche Besserung der Beschwerden eintritt. Für jeden der 1.500 Patienten, die die AWB erfasst, zahlt Novartis 2965 Euro an den behandelnden Arzt. Pfizer ist an diesem Punkt regelrecht geizig. Nur 650 Euro bekommt ein Prüf-Arzt pro Patient, dem er das Antirheumatikum Enbrel verschreibt.

Nicht nur der Umsatz mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln soll auf diese Art gefördert werden. Auch frei verkäufliche Medikamente werden über den Umweg von NISn beworben. So betreibt STADA eine NIS zum Schlafmittel “Hoggar Night“ und Omega Pharma bezahlt Ärzte für die Empfehlung von GRANU FINK femina, nicht ohne offiziell Daten zu sammeln und dem Konzern zu übermitteln.

SPD-Experte: „… legale Form der Korruption“

Der SPD-Gesundheitspolitiker Dr. med. Karl Lauterbach findet für die “unerlässliche Zusammenarbeit“ von Ärzten und Pharma-Industrie andere Worte: Nach seiner Meinung seien die AWBs eine „legale Form der Korruption“. Denn für jeden Probanden kassiert der Arzt Geld und wird so eher geneigt sein, ein Medikament zu verschreiben. Lauterbach sieht in den vorgetäuschten wissenschaftlichen Absichten eine Schädigung der Patienten, die nicht sachgerecht versorgt werden. Zudem entstünden den Krankenversicherungen ungerechtfertigte Kosten. Der Sozialdemokrat fordert daher schon länger eine Beschränkung der AWBs und eine Deckelung der Honorare. Seit 2017 kommen ähnliche Forderungen auch aus der Union. Die CDU-Gesundheitspolitikerin Maria Michalk beklagt, dass die freiwilligen Bestrebungen der Pharma-Industrie nach mehr Transparenz bisher nicht zufriedenstellend fruchteten. Gesetzliche Beschränkungen seien unerlässlich. Wolf-Dieter Ludwig, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, möchte die AWBs vollends verbieten lassen. Eine Forderung der ich mich nur anschliessen kann!

Einladung zum Essen steigert den Pharma-Umsatz

Doch noch viel simpler kann die Einflussnahme der Marketing-Strategen sein: Schon eine Einladung zum Essen steigert die gewünschte Verschreibungs-Quote. Das zeigt eine Untersuchung aus den USA an fast 300.000 Ärzten (sueddeutsche.de/wissen/gesundheitswesen-wes-brot-ich-ess-1.3042404). Sogar die Qualität des verzehrten Menüs korreliert mit dem Umsatz, der mit den beworbenen Medikamenten gemacht wird.

Den Image-Schaden wollen die Pharma-Unternehmen jetzt begrenzen. Die 54 VFA-Unternehmen haben sich zu einem „Transparenzkodex“ durchgerungen und am 20. Juni 2016 erstmals Zahlen veröffentlicht. Demnach sind 2015 von allen 54 Produzenten gemeinsam 575 Mio. Euro an „Ärzte, Fachkreisangehörige sowie medizinische Organisationen und Einrichtungen“ geflossen. Wie viel davon auf die umstrittenen AWBs entfielen kann nur geschätzt werden. Wahrscheinlich sind es – wie oben bereits erwähnt – zwischen 50 und 100 Millionen Euro. Alle Studien gemeinsam, die unter der Bezeichnung “nicht-interventionellen Studien“ (NIS) zusammengefasst werden ließen sich die Pharma-Konzerne 366 Mio. Euro kosten.

Übrigens: Es gibt ein Bündnis von Ärzten, die sich dem kategorisch verweigern und ganz klar sagen: „Mein Essen zahl ich selbst!„. Sprechen Sie ihren Arzt einmal darauf an!

119 Millionen Euro für „Fortbildungen“

119 Mio. Euro spendierte die Arzneimittel-Industrie für „Fortbildungen“ und 90 Mio. Euro gaben die Pharma-Firmen für „Veranstaltungen, Spenden und Stiftungen“ aus. Zwischen dem 20. und 30. Juni 2016 veröffentlichen die einzelnen Arzneimittelhersteller noch eine genaue Aufschlüsselung ihrer Zahlungen für gute „Zusammenarbeit“. Das zumindest hat der VFA angekündigt. Erst an diesen Zahlen soll der Finanzfluss an „einzelne Ärzte individuell nachvollziehbar“ sein. Eine Einschränkung wurde aber gleich hinzugefügt: Die Erklärungen müssen mit dem Datenschutz vereinbar sein (vfa.de/de/presse/pressemitteilungen/pg-002-2016-forschende-pharma-unternehmen-setzen-transparenzkodex-um.html).

Konkret heißt das wohl jetzt: Der profitierende Arzt muss die Zustimmung zur Namensnennung geben. So bleiben extrem hohe Honorare wohl geheim, die den wahren Grund der Daten-Übermittlungen erkennbar machen könnten. Die Erfahrungen zeigten spätestens 2018, dass nur wenige Ärzte der Weitergabe ihrer Vertrags-Daten zustimmen. Das zeigt. wie man sich hier „Transparenz“ vorzustellen hat!

Ein Skandal ganz anderer Dimension wurde Anfang 2018 bekannt. Die griechische Justiz ermittelte schon seit einigen Jahren gegen Novartis wegen Korruption. Der Konzern soll Politiker und Ärzte insgesamt mit einer dreistelligen Millionensumme bestochen haben, um Medikamenten-Preise zu erhöhen und Zulassungsverfahren für neue Präparate zu vereinfachen. Die Korruptions-Vorwürfe beziehen sich auf die Jahre vor 2015 unter der konservativen Regierung von Premierminister Samaras. Der freilich hat alles sofort in Abrede gestellt und von Verleumdung gesprochen. Wenn das Parlament die Immunität der involvierten Abgeordneten aufhebt, können die Tatbestände hoffentlich vollständig aufgeklärt werden. Wahrscheinlich wird sich der Ruf der ganzen Pharma-Branche dann nochmals verschlechtern (http://www.tagesschau.de/ausland/griechenland-novartis-korruption-103.html).

Und wenn ihnen das noch nicht reicht, hier ein paar weitere Pharmaskandal-Leckerlis zum Thema:

Dieser Beitrag wurde erstmalig am 8. Januar 2010 erstellt und letztmalig bearbeitet und erweitert am 14. Februar 2018.

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Intelligenz: Wir werden immer dümmer, oder: Die völlig verblödende Bevölkerung

Freitag, 12. Januar 2018 18:34

„Wir werden immer dümmer!“: Dieser etwas dümmlich wirkende Spruch stammt von einem jungen britischen Anthropologen, Edward Dutton, der behauptet, dass der IQ-Quotient in Europa in den letzten 20 Jahren kontinuierlich abgenommen hat, und wir auf absehbare Zeit ein intellektuelles Niveau erreichen werden, das keine weiteren „zivilisatorischen Errungenschaften“ mehr zulässt.

Edward Dutton belegt dies in einer im Jahr 2016 veröffentlichten Studie: The negative Flynn Effect: A systematic literature review. Wie es aussieht, nimmt der IQ-Wert der Kinder alle zehn Jahre um zwei Punkte ab.

Neben dem Abnehmen des IQ innerhalb der neuen Generation von Kindern taucht parallel dazu ein weiteres Phänomen auf. Und das ist eine bedrohlich wirkende Zunahme von ADHS und Autismus. Dies scheint insbesondere für die USA zuzutreffen. So gibt es Zahlen, die zeigen, dass in Kalifornien die Zahl autistischer Kinder zwischen 1990 und 2001 um 600 Prozent zugenommen hat. Ähnliche Zahlen gibt es auch für andere Gebiete in den USA.

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Gedanken zum Jahresende 2017

Samstag, 23. Dezember 2017 0:23

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Weihnachten steht vor der Tür – jedenfalls zu dem Zeitpunkt, als ich diesen Beitrag schreibe.

Ich nutze das mal um ein wenig innezuhalten und zu betrachten, was die letzten Monate so „gelaufen“ ist.

Zuerst einmal die positive Nachricht:

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Physiotherapeuten „missbraucht“ – Oder: versteckte Pharma-Werbung im Internet

Dienstag, 14. November 2017 20:06

Sie leiden an einer chronischen Erkrankung mit den entsprechenden Beschwerden? Und darum wollen Sie sich jetzt auch einmal Rat im Internet holen? Denn es besteht die Möglichkeit, sich über Blogs und Foren mit Leidensgenossen auszutauschen und hier die eine oder andere Idee zu bekommen, was man selber tun könnte. Oder aber man sucht nach entsprechenden „Experten-Ratgebern“, die möglicherweise eine gute Ergänzung zum eigenen Arzt abgeben.

Als Leser erwartet man auf jeden Fall Hilfe und Ratschläge, deren Absicht es ist, dem Leser weiterzuhelfen. Wie es heute aussieht, schleicht sich in diese Experten-Seiten eine Kultur von Ratgebertum ein, deren Interessenlage nicht von vornherein offensichtlich ist…

Beispiel gefällig?

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Es ist amtlich: Das große Insektensterben

Sonntag, 12. November 2017 18:14

Beim Autofahren auf Autobahnen fällt es mir seit längerem auf: Die „Verschmutzung“ der Windschutzscheibe und des Kühlergrills durch Insekten hat in den letzten Jahren stark abgenommen. Und ich habe schon länger den Verdacht, dass sich in Mitteleuropa ein flächendeckendes Insektensterben anbahnt.

Die Frage war für mich: Fällt das nur mir auf oder gibt es bereits Untersuchungen und Studien dazu? Ich musste nicht lange suchen: Es gibt eine Dokumentation des NABU aus Nordrhein-Westfalen. Die Naturschützer berufen sich dabei auf Langzeitbeobachtungen des Entomologischen Vereins Krefeld.

Die Vereinsmitglieder ermittelten die Biomasse von Insekten an 88 Punkten ihres Bundeslandes zwischen 1989 und 2014. Dabei fingen die Forscher fliegende Kerbtiere in sogenannten „Malaise-Fallen“ und wogen die Beute. Im Untersuchungszeitraum ist die Biomasse der Insekten um 80 % zurückgegangen! 1996 sammelten die Entomologen noch bis zu 1,6 kg der Kerbtiere in ihren Fallen. 2016 kamen höchstens noch 300 g zusammen (https://www.nabu.de/news/2016/01/20033.html). Das Bundesamt für Naturschutz stellt fest, dass 50 % aller Insektenarten von dem Bestandsrückgang betroffen sind (https://www.bfn.de/0401_2015.html?&cHash=35ad8bbc57216c6fcea896650205868f&tx_ttnews[tt_news]=5456). Das ist in etwa auch das, was mir mein „Windschutzscheibentest“ sagt…

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Freie Impfentscheidung – Lichterumzug in Hamburg am 4.11.2017

Mittwoch, 11. Oktober 2017 13:16

Selbstverantwortung, Vielfalt, Individualität, all das sind Schlagworte unserer Zeit. Sie gelten allerdings plötzlich nicht mehr, wenn es um das Thema Impfen geht.

Dabei soll man gefälligst still und brav all das mitmachen, was sich die Pharmalobby und die Impfkommissionen ausdenken. Das Netzwerk Impfentscheid Deutschland setzt sich für eine freie Impfentscheidung ein, zum Beispiel mit einem Lichterumzug am 4. November in Hamburg.

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Genmais und Monsanto

Dienstag, 5. September 2017 9:35

Monsanto ist ein börsennotierter Konzern in den USA, der Saatgut und Herbizide produziert. Der jährliche Umsatz beträgt knapp 11,8 Milliarden US Dollar. Ein wichtiges Standbein des Konzerns ist das genetisch veränderte Saatgut, insbesondere das von Mais.

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Tödliche Medikamente

Donnerstag, 16. März 2017 18:04

Wir kennen den gebetsmühlenartigen Anspruch der Schulmedizin und der mit ihr verbandelten Pharmaindustrie, dass nur „ordnungsgemäß“ zugelassene Medikamente in der Lage sind, zu heilen.

Natürliche Heilmittel gibt es demnach nicht, beziehungsweise kann es nicht geben, da diese keine Zulassung haben und damit unwirksam sein sollen – entgegen aller Studien und Erfahrungswerte.

Schon hier kristallisiert sich die Lächerlichkeit des Anspruchs auf eine Monopolstellung in Sachen Heilung heraus. Denn die Kritik, dass die Schulmedizin nicht heilt, sondern Symptome verarztet, wird mit solchen formalisierten Argumenten bestätigt.

Wenn man diese krude Logik für sich vereinnahmt hat, dann hat man auch die idealen Scheuklappen auf, die die Sicht auf die negativen Folgen zahlreicher „Mediziner“-Verordnungen ausblenden. Und damit wäre das rosarote Bild der klassischen Medizin Wirklichkeit geworden.

Und bevor mir wieder was unterstellt wird: Es geht hier nicht darum, dass ich gerne einen guten Chirurgen hätte, der mich operiert, wenn mein Bein nicht mehr da ist, wo es eigentlich hingehört. Es geht hier um die Millionen chronisch Kranken (und auch um akut Kranke), die täglich irgendwelche Tabletten, Arzneimittel und Medikamente einnehmen sollen.

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Starker Ausgabenanstieg bei Arzneimitteln

Dienstag, 14. März 2017 7:30

Wirtschaftkrise? Finanzkrise? Aber nicht in der Pharmaindustrie!

Die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) haben im Monat November des Jahres 2009 gegenüber des Monats November des Jahres 2008 durchschnittlich 10,9 Prozent mehr für Arzneimittel und Impfstoffe bezahlt.

Je nach Region liegen die Steigerungsraten dabei zwischen 6,3 und 13,3 Prozent. Da die gesetzliche Krankenversicherungen mehr Geld in Arzneimittel investieren muss als in Impfstoffe, ist es für sie schwerwiegend, dass die Preise für Arzneimittel um 11,1 Prozent stiegen.
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Gefahren durch FRACKING?

Montag, 20. Juni 2016 9:18

Fracking ist nicht, wenn man sich einen Frack überwirft, um damit in die Oper zu gehen. Unter dem neudeutschen Wort versteht man im Deutschen wie im Englischen das Aufbrechen (fracturing) von Gesteinsschichten mittels einer Flüssigkeit, die unter hohem Druck in ein Bohrloch gepresst wird, welches zuvor in das Gestein eingetrieben worden ist. Durch diese Technik wird die Durchlässigkeit für Gase und Flüssigkeiten in der Gesteinsschicht verbessert, was den Zufluss von zum Beispiel Erdgas oder Erdöl zum Bohrloch erleichtert. Dies erhöht die Wirtschaftlichkeit, da die Fördermengen pro Zeiteinheit deutlich erhöht sind. Die Technik wird auch in der Geothermie eingesetzt, da hier die wärmeren Gesteinsschichten besser mit dem eingesetzten Wasser in Kontakt kommen und somit mehr Wärme aufnehmen können.

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