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Es gab ein Interview mit einem Arzt, der mich gleich dazu veranlasste, hierzu einen Beitrag zu verfassen:

Dr. med. Matthias Thöns bei Markus Lanz – Patient ohne Verfügung
(Da Videos immer wieder mal „verschwinden“, rate ich einfach, den Titel in Youtube zu suchen)

Um es gleich vorweg zu schicken: Diesen Beitrag auf YouTube habe ich mir sofort zweimal angesehen. UND: ich könnte ähnliche Dinge von Angehörigen berichten, die eine Tortur mit sterbenden Angehörigen in Krankenhäusern durchgemacht haben.

Eigentlich geht es hier um einen Zweig der Medizin, in dem man ein wenig Pietät und Mitgefühl erwarten dürfte. Gemeint ist die Palliativmedizin, die Patienten, die im Sterben liegen, soweit medizinisch versorgen möchte, dass ihnen Leiden, so weit es geht, erspart bleibt, und sie in Frieden und Würde das irdische Leben hinter sich lassen können.

Der in o.a. Beitrag befragte Palliativmediziner, Dr. Thöns, weiß aber zu berichten, dass sogar in diesem Segment der Schulmedizin das ökonomische Interesse Vorrang vor den Bedürfnissen der Sterbenden und deren Angehörigen zu haben scheint – denn anders kann er sich viele Dinge wohl auch nicht mehr erklären.

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Wir kennen den gebetsmühlenartigen Anspruch der Schulmedizin und der mit ihr verbandelten Pharmaindustrie, dass nur „ordnungsgemäß“ zugelassene Medikamente in der Lage sind, zu heilen. Und gerade in Corona-Zeiten bekommen wir das seit Monaten zu hören!

Natürliche Heilmittel gibt es demnach nicht, beziehungsweise kann es nicht geben, da diese keine Zulassung haben und damit unwirksam sein sollen – entgegen aller Studien und Erfahrungswerte.

Schon hier kristallisiert sich die Lächerlichkeit des Anspruchs auf eine Monopolstellung in Sachen Heilung heraus. Denn die Kritik, dass die Schulmedizin nicht heilt, sondern Symptome verarztet, wird mit solchen formalisierten Argumenten bestätigt.

 

Wenn man diese krude Logik für sich vereinnahmt hat, dann hat man auch die idealen Scheuklappen auf, die die Sicht auf die negativen Folgen zahlreicher „Mediziner“-Verordnungen ausblenden. Und damit wäre das rosarote Bild der klassischen Medizin Wirklichkeit geworden.

Und bevor mir wieder was unterstellt wird: Es geht hier nicht darum, dass ich gerne einen guten Chirurgen hätte, der mich operiert, wenn mein Bein nicht mehr da ist, wo es eigentlich hingehört. Es geht hier um die Millionen chronisch Kranken (und auch um akut Kranke), die täglich irgendwelche Tabletten, Arzneimittel und Medikamente einnehmen sollen.

Kein Medikament ohne Nebenwirkungen

Ein alter pharmakologische Leitspruch besagt, dass es bei pharmakologischen Substanzen ohne Nebenwirkungen auch keine Wirkungen gibt. Oder mit anderen Worten: Je besser eine Substanz wirkt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte andere Wirkungen, kurz „Nebenwirkungen“ genannt. Und eine dieser „Nebenwirkungen“ ist der Tod.

Wie sehr die Schulmedizin diese Wahrheit verdrängt oder unterdrückt, dies dokumentiert ihre wissenschaftsfeindliche Herangehensweise an diese Tatsachen.

Diese Ideologie hat Konsequenzen für die Art und Weise, wie Medikamente neu zugelassen werden. Denn die Pharmaindustrie darf ihre eigenen Studien bauen und somit ihr eigener „Richter“ sein.

Und diese Praxis hat Konsequenzen für die Patienten, die ich in einer „Unmenge“ an Beiträgen bereits beschrieben habe:

Tod auf Rezept: Aber nicht verraten!

Tod auf Rezept“ – so hieß ein Beitrag der ARD aus dem Jahr 2000. Hier kommt ein renommierter Bremer Pharmakologe, Professor Schönhofer, zu Wort, dessen Spezialgebiet die Erforschung von Nebenwirkungen von Medikamenten ist. Er beurteilt die Vorgehensweise der Pharmaindustrie so:

Der Profit ist oft wichtiger als der Patient, Medikamente kommen häufig vorschnell auf den Markt.

Am Beispiel eines heute praktisch unbekannten Medikaments, das Antibiotikum Trovan, wird das Prinzip erklärt, das hinter dieser desolaten Praxis steht.

Das Antibiotikum von der Firma Pfizer war nur ein Jahr auf dem Markt. Aufgrund schwerer Nebenwirkungen plus Todesfälle wurde es wieder vom Markt genommen. Immerhin, möchte man fast denken. Aber eigentlich hätte eine solche Substanz nie zugelassen werden sollen.

Denn die Studien vor der Zulassung zeigten erhöhte Leberwerte bei den Probanden, was aber vom Hersteller unter den Teppich gekehrt wurde. Pfizer behauptete sogar höchst offiziell, dass Trovan „das am besten untersuchte Mittel aller Zeiten“ sei, und sogar noch besser dokumentiert sei als Penicillin. Nach einem Jahr war das am besten untersuchte Mittel aller Zeiten weg vom Markt.

Für Professor Schönhofer war klar, dass die Zulassung dieser Substanz nicht auf wissenschaftlichen Grundlagen beruhen konnte, sondern einzig und allein auf Profitstreben, wie er sich ausdrückte.

Dies ist nur ein Beispiel von vielen und damit keine Ausnahme, die irgendeine Regel bestätigt. Vielmehr scheint es sich hier um die Regel zu handeln, bei der man nach einer Ausnahme suchen muss. Da wir gerade bei den Antibiotika sind: Da gibt es auch noch die unschöne Gruppe der Fluorchinolone. Eine tolle Sache!

Nach Berechnungen von Prof. Schönhofer gab es zu diesem Zeitpunkt jährlich 16.000 Tote durch medikamentöse Nebenwirkungen, die zur Hälfte vermeidbar gewesen wären. Und zu diesem Zeitpunkt gab es nach seinen Aussagen noch über 20.000 Arzneimittel, die im Verkehr waren, für die es aber überhaupt keine Zulassung gegeben hatte. Aber das war im Jahr 2000.

Hier wird die Scheinheiligkeit von Schulmedizin und Pharmaindustrie besonders deutlich, die eine Zulassung, Neubewertung, Nachzulassung usw. für seit Jahrzehnte bewährte Naturheilmittel verlangen, selbst aber nicht im geringsten bereit sind, ihren eigenen chemischen Dreck einer wissenschaftlichen Prüfung unterziehen zu lassen.

Und da sich an dieser Praxis wenig geändert zu haben scheint, hat sich die Zahl der 16.000 Toten von 2000 evidenzbasiert und signifikant auf 58.000 Tote durch medikamentöse Nebenwirkung im Jahr 2013 erhöht.

2018 sollen alleine 0,3 % aller Klinik-Patienten während der stationären Therapie an Medikamenten-Nebenwirkungen verstorben sein. Bei 20 Millionen Einweisungen sind das 60.000, worauf der Medizin-Kritiker Dr. Gerd Reuther (Selbstbezeichnung. Medizin-Aufklärer) hinweist. Ohnehin ist der Radiologe der Überzeugung, dass die Schulmedizin die häufigste Todesursache in Deutschland ist. Die Zahlen belegen, wie leichtfertig mit Medikamenten in Deutschland umgegangen wird. Schmerzmittel werden wie Smarties verteilt, dabei haben sie oft schwere Nebenwirkungen. So verdoppelt Diclofenac das Herzinfarkt-Risiko, wie Reuther exemplarisch anmahnt.

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Der Karneval der Schulmedizin

Die Definition von Intelligenz ist sehr einfach: Es ist die Fähigkeit zu lernen. Damit erhebt sich der Verdacht, dass eine Disziplin, die vor 17 Jahren noch 16.000 Tote produzierte und dann 13 Jahre später fast das Vierfache davon, eine eingeschränkte bis nicht vorhandene Fähigkeit zum Lernen besitzt. Die fehlende Wissenschaftlichkeit wäre ein weiterer Hinweis darauf. Aber ich denke, dass es viel schlimmer ist.

Wie Professor Schönhofer bereits festgestellt hatte, ist es weniger die fehlende Intelligenz, sondern das Interesse, dass hinter dieser Praxis steht: Steigender Umsatz und Profit. Dies hat höchste Priorität. Und die vorhandene Intelligenz wird genutzt, um idealistische Ärzte und Patienten nachhaltig zu täuschen.

Diese Abteilung nennt man Marketing, die in der Lage ist, aus einem Killer-Medikament das Sicherste aller Zeiten zu schnitzen. Darum entsteht nicht selten der Eindruck, dass mit all dieser Evidenzbasiertheit, Wissenschaft im weißen Kittel, gravitätischem Gehabe der Medizin-Professoren, und anderen werbewirksamen Methoden Medikamente ähnlich unter das Volk geworfen werden können, wie die Kamellen im Kölner Karneval. Denn die medizinischen Kamellen sind ja total sicher und heilen auch noch. Und wenn es dazu sogar noch eine „Zulassung“ gibt, dann kann ja nichts mehr schief gehen.

Wir wissen spätestens seit Contergan in den frühen Sechzigern und Avandia, Lipobay und Vioxx nach 2000, dass sich was geändert haben muss – und zwar etwas, was die 16 durch eine 58 mal Tausend zu ersetzen in der Lage war.

RP-online.de brachte diesen sehr glaubwürdigen Artikel im Jahr 2013, aus dem diese Zahlen hervorgehen. Im Mittelpunkt dieses Beitrags steht Professor Sönnichsen vom Institut für Allgemeinmedizin der Universität Witten/Herdecke. Er bemängelt, dass fast 1/3 aller Medikamente ohne „Evidenzbasis“ verordnet werden. Dies halte ich für eine bestürzende Erkenntnis für eine Disziplin, die die Evidenzbasiertheit für sich in Anspruch nimmt und Naturheilverfahren als nicht evidenzbasiert abstempelt.

Der Artikel zitiert eine Studie, die gezeigt hat, dass 90 Prozent der Patienten mindestens ein Arzneimittel ohne entsprechende Indikation (=unbegründet) verschrieben bekommen.

Bei den älteren Herrschaften (=über 65 Jahre alt) werden in 63 Prozent der Fälle Medikamente gegeben, die für diese Altersgruppe so gut wie kontraindiziert oder wirkungslos sind. Ein ähnliches Vorgehen kenne ich nur vom Kölner Karneval.

10% der Notaufnahmen wegen Arzneimittel-Wechselwirkungen

Eine Studie des Salzburger Klinikums aus dem Jahr 2008 hatte ergeben, dass 10 Prozent der Notaufnahmen in einem engen Zusammenhang mit medikamentösen Wechselwirkungen standen. Professor Sönnichsen weiß von weiteren Studien, die zu ähnlichen Ergebnissen gekommen sind. Das heißt also, dass im Karneval der Schulmedizin nicht nur blaue oder gelbe oder rote Kamellen gerne und reichlich gegeben werden, sondern alle Farben bunt durcheinander gemischt nach dem Motto: je mehr desto besser.

Wie sehr diese Narren im weißen Kittel die bunten Kamellen schätzen, beschreibt Professor Haefeli vom Universitätsklinikum Heidelberg:

Der durchschnittliche Patient verlässt heute mit 5 Medikamenten unsere Klinik. Daraus ergeben sich bereits 26 verschiedene Kombinationen, die sich gegenseitig beeinflussen können.

Und Durchschnitt heißt hier nicht etwa maximal. Denn es sind Fälle bekannt, wo Patienten 20 und mehr verschiedene Medikamente täglich haben schlucken müssen. Alaaf und Helau!

Aber Interaktionen (Wechselwirkungen) sind doch keine Nebenwirkungen oder vielleicht doch?

Mal wieder: die Cholesterinsenker

Wie fragwürdig dieses System ist, das verdeutlicht Professor Sönnichsen am Beispiel der Lipidsenker. Der wird nämlich gerne verschrieben, um „das Risiko für Herzinfarkte zu senken“. Denn es gibt von der Pharmaindustrie durchgeführte Arbeiten, die dies gezeigt haben wollen. Und die müssen es ja wissen, nicht wahr?

Für Professor Sönnichsen jedoch stellt sich die Situation vollkommen anders dar:

Bei 100 Patienten verhindert man dadurch innerhalb von 10 Jahren 5 Herzinfarkte. 75 von ihnen hätten statistisch bewertet ohnehin keinen bekommen und 20 von ihnen bekommen ihn trotz der Behandlung mit dem Medikament.

Vom Risiko für Nebenwirkungen und Art und Weise von Nebenwirkungen wird hier selten gesprochen. Denn läge die Priorität bei der Sicherheit der Medikation, dann wäre schon längst Aschermittwoch in der Schulmedizin. Und ein Büchlein zu diesem „Zeug“ habe ich auch verfasst:

Buch: Cholesterin Märchen von rené Gräber

„Prognosehemmung“ und Gießkannenprinzip

Besagter Artikel gibt eine interessante Erklärung für dieses Phänomen in Deutschland. Er sieht die Ursache darin, dass „in Deutschland prognosehemmend verschrieben wird.“

Das heißt, dass es sich hier um ein Gießkannenprinzip handelt, das jeden einschließt, der ein bestimmtes Risiko besitzt, das sich wiederum von Grenzwerten bei bestimmten Laborwerten ableiten lässt. Wer also einen Cholesterinwert von mehr als 200 sein Eigen nennt, der ist schulmedizinisch gesehen ein Risikopatient, wenn auch nur statistisch. Aber das reicht schon, um diesen Patienten einem Sack voll Risiko für Nebenwirkungen auszusetzen. Denn die Statistik hat es ja „bewiesen“.

Naja, und wenn der Patient zum Beispiel auch noch, wie nicht selten üblich, nachhaltig gesenkte Grenzwerte für Prädiabetes und Hypertonie übersteigt, dann greift der Arzt reflexartig zum Rezeptblock, um noch ein paar bunte Kamellen dazu zufügen. Wir wissen alle, wie unterschiedlich der Organismus von Patienten funktioniert, was auch auf eine differenzierte Genetik zurückzuführen ist.

Aber die Schulmedizin macht mit ihren karnevalistischen Veranstaltungen der Verteilung von Kamellen im Gießkannenprinzip alle Patienten gleich. Wen wundert es da noch, dass auch aus diesem Blickwinkel Nebenwirkungen entstehen müssen, selbst wenn es sich nur um ein einzelnes Medikament handelt.

Ein Beitrag von T-online (Pharmakologe warnt vor Schmerzmitteln) beschreibt die Risiken von Medikamenten, die heute als normal, sicher, gut verträglich etc. gelten. Hier kommt ein Professor für Pharmakologie der Universität Erlangen zu Wort, Professor Brune. Er veranschaulicht dem Leser, wie viel Chemie die Deutschen im Verlauf ihres Lebens schlucken oder schlucken müssen:

Im Schnitt nimmt jeder Deutsche von der Geburt bis zum Tod 2 Monate im Jahr Schmerzmittel ein. 10 Prozent der Deutschen schlucken sie sogar jeden Tag.

Paracetamol und Acetylsalicylsäure können bei einer Überdosierung zum Tode führen. Andere vergleichbare, aber modernere Wirkstoffe wie Ibuprofen, Diclofenac und Naproxen haben diese „Nebenwirkung“ nicht. Dafür zeichnen sich diese, zum Beispiel Ibuprofen und Diclofenac, durch eine nierenschädigende Wirksamkeit aus, die in letzter Konsequenz ebenfalls zum Tode führen kann. Aber nicht nur die Nieren sind gefährdet. Magen-Darm-Trakt und Lungen können auch betroffen sein.

Paracetamol hat eine schädigende Wirksamkeit auf die Leber, die auch dann gegeben ist, wenn keine hohen Dosen eingenommen werden. Laut Professor Brune würde Paracetamol heute nicht mehr zugelassen, da die Substanz auch für Herzinfarkte, Hypertonie und Hirnschäden verantwortlich ist.

Acetylsalicylsäure ist ein beliebter Wirkstoff, der als Prophylaxe gegen Schlaganfall zum Einsatz kommt, da er „blutverdünnend“ wirkt. Mal ganz nebenbei: „blutverdünnend“? Wer sich diesen Begriff hat einfallen lassen, dem gebührt der Medizin-Marketing-Nobelpreis. Das Blut kann ich verdünnen, wenn ich Flüssigkeit dazu gebe. Was aber wirklich passiert ist höchstens eine „Gerinnungshemmung“.

Aber wir sehen hier wieder das kamellenhafte Gießkannenprinzip der Schulmedizin, nahezu jeden Patienten, der ein statistisches Risiko für einen Schlaganfall zu haben scheint, auf die Substanz einzustellen.

Auch hier abstrahieren die behandelnden Mediziner von den Risiken für unkontrollierbare Blutungen, Darmgeschwüre, Asthmaanfälle etc., weil die Hersteller ihnen vorgaukeln, dass die Vorteile die Risiken von Nebenwirkungen übertreffen. Der Focus zitiert hierzu eine schwedische Studie aus der Universität Linköping, der zufolge

die mit Abstand häufigste tödliche Nebenwirkungen Blutungen waren, die nach der Einnahme Blut verdünnender Medikamente auftraten.

Da es sich hier auch um Schmerzmittel handelt, die ausgiebig und gerne genommen werden, gesellt sich noch ein weiterer kritischer Punkt hinzu. Und das ist das Ausschalten von Schmerz als Warnsignal durch eine chemische Keule. Dieses Ignorieren der „Körpersprache“ des Organismus alleine kann schon zu nachhaltigen Komplikationen führen, wenn die Ursache für den Schmerz nicht erkannt und beseitigt wird.

Aber Ursachenbehandlung hat kaum Priorität in der Schulmedizin. Das ist nichts Neues. Kein Wunder also, wenn diese Substanzen vom Mediziner verschrieben oder empfohlen werden.

Ein Dänischer Poltergeist der die Sache auf den Punkt bringt

Und es gibt noch einen professoralen Poltergeist in der klassischen Medizin: Professor Gøtzsche. Professor Gøtzsche ist ein Internist und hat jahrelang klinische Studien für Pharmafirmen durchgeführt. Er ist Mitbegründer der Cochrane Collaboration, sowie Direktor des Nordic Cochrane Centers am Rigshospitalet in Kopenhagen.

Die Cochrane Collaboration ist bekannt geworden durch die Durchführung von einer Reihe von Metaanalysen zu verschiedenen Fragestellungen. Meine Vorbehalte gegen Metaanalysen liegen in der Möglichkeit, nur ausgesuchte Studien in das Datenmaterial aufzunehmen, die dann das gewünschte Ergebnis herbeischaffen. Wie es aussieht, scheint Professor Gøtzsche diese Ansicht zu teilen: Data Extraction Errors in Meta-analyses That Use Standardized Mean Differences.

Es handelt sich hier offensichtlich um eine weitere Form von bewusster „Informationswäsche“, wie er das nennt. Weiter behauptet er, dass Pharmafirmen keine Medikamente, sondern Lügen über Medikamente verkaufen. Und die Fachzeitschriften sind nichts als Informationswaschanlagen für die Pharmaindustrie.

Medikamentenskandale: Die bitteren Pillen und die schlechten Nachrichten Bild: (c) fotolia – Jürgen Flächle

Pharmaindustrie als organisiertes Verbrechen

In einem Beitrag des Schweizer Rundfunks (Tödliche Medizin?) wird er so zitiert, dass er die Pharmaindustrie als organisiertes Verbrechen bezeichnet.

Ein Grund für diese Behauptungen ist die Tatsache, dass Pharmafirmen selber über die Art und Weise entscheiden dürfen, in welcher Weise ihr neues Produkt getestet wird; sie selber entscheiden, wie sie die Daten auswerten und auch selber entscheiden dürfen, welche der Daten an die Zulassungsbehörden weitergereicht werden.

Kein Wunder also, wenn Daten so frisiert werden, dass rosarote Wolken am Pharmahimmel schweben, die uns vom Pharmamarketing als neue „Durchbrüche“ verkauft werden. Wenn dann die Realität mit Blitz und Donner evidenzbasiert über die Patienten hereinbricht, dann ist man in den Pharmafirmen nur besorgt darüber, dass vor einer Rücknahme der neuen Substanz vom Markt wenigstens die Entwicklungskosten wieder hereingefahren werden können, auch wenn das einige Tote kosten sollte. Wie kann man dem guten Professor da vorwerfen, diese Machenschaften als kriminell zu bezeichnen?

Ärzte: Vollstrecker und Handlanger der Pharmaindustrie

Für Professor Gøtzsche sind die Ärzte selbst nichts anderes als „Vollstrecker“ und „Handlanger“ der Pharmaindustrie, die sich von ihr korrumpieren lassen mit Geldgeschenken, teuren Essen, teuren Reisen, die als „Weiterbildung“ verkleidet werden und so weiter.

Wer also fragwürdige Medikamente aufgrund dieser Stimuli seinen Patienten verordnet und nicht aufgrund von medizinischen Notwendigkeiten, der wird früher oder später bei einigen seiner Patienten ein pharmakologisches Desaster verursachen. Betroffen werden dann die Patienten sein, denen es am schlechtesten geht und die auf eine gute ärztliche Betreuung angewiesen sind.

Die Gesünderen halten den pharmakologischen Stress mehr oder weniger gut aus, was darauf hinweist, dass sie auch ohne Arztbesuch gut zurecht gekommen wären. Die fragilen Patienten dagegen brechen unter der pharmakologischen Last zusammen und werden Teil einer desaströsen Statistik für Nebenwirkung und vielleicht Todesfolgen.

USA: Im Jahr 2016 wurden 500 Medikamente alleine gegen Erkältungen und Allergien vom Markt genommen!

Die Zahl der Medikamente, die angeblich evidenzbasiert zugelassen worden, dann aber nach einigen Jahren vom Markt entfernt worden sind, ist inzwischen so gut wie unüberschaubar. Allein 2016 nahm die amerikanische FDA 500 Medikamente gegen Erkältungen und Allergien vom Markt. Grund: gesundheitliche Bedenken.

Diese Situation scheint die Vermutung zu bestätigen, dass Zulassungen nichts als eine aufwändige Form staatlichen Marketings für das Gesundheitswesen darstellt. Mit einer Zulassung kann man immer argumentieren, dass man den staatlichen Segen für die Substanz hat, die man unter die Leute bringt. Zulassung und Medikamentensicherheit werden als Synonym begriffen, was aber schnell in Rauch aufgeht, wenn man sich die Realität anschaut.

Denn wenn zugelassene Medikamente sicher wären, warum werden dann so viele wieder vom Markt zurückgenommen? Warum gibt es die Skandale um Avandia, Vioxx, Lipobay etc.?

Antwort: Es gibt sie, weil Personen wie Professor Gøtzsche und andere den Unterschied zwischen Medikamentensicherheit und staatlicher Absegnung kennen. Und diese staatliche Absegnung ist meist das Resultat von Lobbyarbeit der Pharmaindustrie, die die verantwortlichen Politiker mit profitablen Beraterverträgen „zwingen“, zu ihren Gunsten zu entscheiden.

Fazit

Das Geschäft mit der Gesundheit beziehungsweise Krankheit von Millionen von Patienten ist so lukrativ, dass von Seiten der Medikamentenhersteller alles getan wird, diesen Markt zu erhalten und zu erweitern. Und Teil dieser Marketingstrategie ist einfach die Produktion von Substanzen, die nicht wirken, den Patienten schaden, sich aber gut verkaufen lassen.

Andersherum: Substanzen, die gut wirken und den Patienten helfen, sich aber schlecht verkaufen lassen, oder einen zu kleinen Markt abdecken, werden von der Pharmaindustrie erst gar nicht ins Visier genommen.

Die Unmengen von Substanzen, die vom Markt genommen wurden, sind Beleg dafür, dass die evidenzbasierte klinische Testphase erst nach der offiziellen Zulassung durchgeführt wird. Versuchskaninchen hier sind dann Menschen, die nicht Teil eines Großversuchs sein wollen, schon gar nicht ohne deren Wissen, sondern die aufgrund ihrer maroden Gesundheit auf ernst zunehmende Hilfe angewiesen sind. Stattdessen bereichern sich Arzt und Pharmafirmen an deren Not und gaukeln Verantwortung und Fürsorge vor, in der Hoffnung, die Patienten an sich zu binden und somit den zahlenden Kunden für sich zu erhalten.

Fazit vom Fazit: Solange die Gesundheit des Menschen nichts als eine Ware und kein Gegenstand für „Gefühlsduselei“ ist, wird sich an der gesamten Situation nichts ändern, und wenn, dann nur zum Schlechteren. Die Steigerung der Todesfälle von 16.000 auf 58.000 in 13 Jahren zeigt an, wohin dieser Weg führt. Warum noch eine Zulassung? Woanders werden die Feigenblätter doch auch schon entfernt.

Interessante Beiträge auf YouTube dazu:

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Dieser Artikel wurde im März 2017 erstellt und letztmalig am 1.11.2020 ergänzt und  überarbeitet.

 

Es gibt extrem ungemütliche Neuigkeiten. Allerdings nicht für die Kritiker der Corona-Maßnahmen, sondern für die Verbreiter des Glaubens, dass SARS-CoV-2 mit einer hohen Todesrate einher gegangen ist (und noch weiter einhergeht… siehe zweite Welle) und dazu die entsprechenden Statistiken angefertigt haben.

Uns ist wiederholt vorgegaukelt worden, dass die Statistiken eindeutig wären und ein deutliches Gefährdungspotenzial, eine Pandemie, belegten.

 

Bereits im April hatte ich einen Beitrag veröffentlicht, der zeigte, dass die Corona-Sterblichkeit überschätzt wurde und immer noch wird:

Mit ein Grund für diese Überschätzung dürfte auch die Tatsache sein, dass sich kaum jemand der Frage angenommen hat, wie tödlich SARS-CoV-2 denn nun wirklich ist? Man ging immer davon aus, dass es tödlich sein muss:

Inzwischen zeichnet es sich ab, dass es mehr Tote zu geben scheint durch die Anti-Corona-Maßnahmen als durch das Virus:

Und ein fast aktueller Vergleich der Corona-Sterblichkeitszahlen von Mitte August 2020 lässt noch mehr Zweifel an den offiziellen Statistiken aufkommen:

Eine Übersicht zu allen Fragen rund um die „Akte Corona“ finden sie hier:

Die US-Amerikanische Gesundheitsbehörde CDC „korrigiert“ Corona-Todesfallzahlen?

In deutschen[1] [2] [3] und englischen[4] [5] Medien gibt es etliche Beiträge, die behaupten, dass die CDC die Corona-Todeszahlen drastisch nach unten korrigiert hätte. Es ist in der Tat überraschend, so viele Beiträge zu diesem Thema im Internet zu sehen. Denn diese Ankündigung von der CDC wurde in den „Qualitätsmedien“ vollkommen verschwiegen.

Hierbei wird eine weitere Tatsache augenfällig:

Die sonst so gern zitierte CDC wird nur dann ausgiebig als Quelle herangezogen, wenn das Narrativ stimmt. Sollte die Sache allerdings nicht passen und auch nicht passend gemacht werden können, dann schweigt man sich aus und hofft, dass es niemand merkt.

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Was ist also die ungeheuerliche Nachricht?

Die CDC veröffentlichte am 2. September 2020 einen wöchentlichen Report[6] zu Todeszahlen für Covid-19. Unter dem Absatz „Komorbiditäten“ (comorbidities) werden die Ursachen für die Todesfälle verhandelt. Und hier steht auch der Satz, der die „Zeugen Coronas“ in helle Aufregung versetzen muss:

Bei 6 % der Todesfälle ist Covid-19 als die alleinige Ursache zu bezeichnen. Bei Todesfällen mit Konditionen und Ursachen zusätzlich zu Covid-19 zeigten sich im Durchschnitt 2,6 zusätzliche Konditionen oder Ursachen, die zum Tode geführt hatten.

Anschließend wird eine Übersichtstabelle mit den Angaben zu den Todesursachen/Erkrankungen und deren absoluten Zahlen gezeigt. Zu diesem Zeitpunkt lag die offizielle Todesrate von/für Covid-19 bei 169.044 Opfern.

Allein aus dieser Tabelle lässt sich ersehen, dass etwas weniger als die Hälfte der sogenannten „Corona-Toten“ gleichzeitig eine Influenza und/oder Pneumonie hatten, die ebenso ursächlich hätte sein können wie SARS-CoV-2 selbst.

Fast 15.000 der Betroffenen hatte eine Sepsis, die mit hoher Wahrscheinlichkeit als schwerwiegender einzustufen ist, als Covid-19. Dazu gab es über 27.000 Fälle von Diabetes, fast 20.000 Fälle von vaskulärer und nicht genau spezifizierter Demenz, fast 15.000 Fälle von Nierenversagen und über 57.000 Fälle von Ateminsuffizienz. Auch bei diesen (und den anderen jetzt von mir nicht genannten aufgeführten) Ursachen handelt es sich um schwerere Erkrankungsformen als Covid-19.

Das heißt also mit anderen Worten, dass von den fast 170.000 offiziellen Corona-Toten 94 % mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht an Corona, sondern an ihren ursprünglichen Erkrankungen verstorben sind. Und genau das hatte ja auch Professor Püschel bei seinen Obduktionen von sogenannten Corona-Toten ebenfalls feststellen können.

Und es heißt dann auch, dass von diesen 170.000 „nur“ rund 10.000 Betroffene aufgrund von SARS-CoV-2 verstorben sind.

Am 9. September 2020, weist die Covid-19-Webseite der Johns Hopkins Universität weltweit eine Todesrate von 896.236 aus. Wenn wir davon ausgehen, dass wir von ein und dem gleichen Virus in allen Ländern der Welt reden, könnte man die Befunde der CDC auf diese Zahlen übertragen. Und schon hätten wir bei einer nur sechs-prozentigen Todesrate einen weltweiten Wert von etwas über 53.700.

Die Webseite sagt für Deutschland, dass angeblich bis zu diesem Zeitpunkt 9336 Leute aufgrund von Covid-19 gestorben seien. 6 % davon wären dann 560.

„Nur“ 560 Opfer von SARS-CoV-2? Klingt geradezu unglaublich…

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Die Sofortreaktion der „Faktenchecker“

Welch schwerer Tobak diese Veröffentlichung seitens der CDC sein muss, das beweist die sofortige Reaktion einiger weniger Mainstream-Journale im Internet.

Dies scheinen Vertreter zu sein, die nicht unbedingt an die Strategie des Totschweigens glauben, sondern vielmehr so schnell wie nur möglich ihre Version der „Wahrheit“ unters Volk streuen wollen.

„FactCheck.org“[7] hatte einen Beitrag am 1. September veröffentlicht, und am Folgetag, wo ja die CDC ihre Zahlen und Prognosen veröffentlicht hatte, vervollständigt.

Und damit man überhaupt keine Zeit verliert, die Richtigstellung nach eigenem Gutdünken loszuwerden, hatte man in der Überschrift bereits die eigene Einschätzung preisgegeben:

Die CDC hat nicht zugegeben, dass nur 6 % der angegebenen Todesfälle von Covid-19 stammen“.

Als erstes wird diese Nachricht als Unfug bezeichnet, auch deshalb weil Präsident Trump so einen Unsinn schon mal am 30. August auf Twitter gepostet hätte. Und da Twitter den ursprünglichen Beitrag, der von einer Gruppe von Verschwörungstheoretikern gepostet wurde, die pro Trump eingestellt sind, zurückgezogen hat, kann es sich nur um eine Falschmeldung handeln.

Danach wiederholt man noch einmal den Beitrag von Trump:

Diese Woche hat die CDC heimlich die neuen Covid-Zahlen veröffentlicht und zugegeben, dass nur 6 % von 153.504 Todesfällen wirklich an Covid-19 verstorben sind. Die anderen 94 % hatten zwei oder drei schwere Erkrankungen und die überwiegende Mehrheit ein sehr fortgeschrittenes Alter.

Und das soll angeblich die CDC nicht gesagt haben. Aber was hat sie dann gesagt? Angeblich?

Danach wird noch einmal die Stelle der CDC zitiert, wo genau diese Aussage getroffen wird. Jetzt wird es schwierig für die Faktenchecker, die feinen Unterschiede herauszuarbeiten. Es wird noch einmal erklärt, was in der Tabelle steht, all die anderen Erkrankungen und Komorbiditäten. Danach kommt das Eingeständnis, dass das bedeutet, dass 6 % von denen, die mit Covid-19 gestorben sind, keine diese Erkrankungen und Komorbiditäten aufwiesen.

Und jetzt? Genau das haben Trump und die CDC gesagt. Wo steht also geschrieben, dass die CDC das nicht gesagt hat?

Man verlegt sich jetzt auf formale Aspekte, nämlich dass die CDC eben nicht heimlich die Daten auf den neuesten Stand gebracht hätte, sondern dass diese Information alles andere als neu sei. Die Agentur hätte die gleichen Informationen bereits seit Mai von sich gegeben.

Das heißt also, dass CDC und amerikanische Regierung seit Mai schon über die übertriebenen Zahlenbescheid wussten? Toll!

Bislang hat man die Behauptung, dass die CDC nur 6 %, also ungefähr 10.000 Todesfälle, Covid-19 zu schreibt, eher bestätigt als widerlegt. Wo bleibt die Widerlegung?

Die kommt mit Anthony Fauci, der rettend die CDC Daten interpretiert. Der meint nämlich, dass die 6 % die Fälle beinhalten, wo Covid-19 als einzige Todesursache gelistet ist. Schon wieder? Jetzt kommt die wirkliche Erklärung von ihm:

Das heißt allerdings nicht, dass jemand, der Bluthochdruck oder Diabetes hat, der an Covid-19 stirbt, nicht an Covid-19 gestorben ist.

Diesen akrobatischen Satz soll er angeblich auf einem amerikanischen Fernsehsender losgelassen haben.

Dieser Satz ist an Suggestivität kaum zu überbieten. Denn er spricht von Fällen mit Diabetes oder Bluthochdruck, die an Covid-19 gestorben sind … Für ihn sind sie auf jeden Fall an Covid-19 und nicht an Diabetes oder Bluthochdruck gestorben. Und weil sie an Covid-19 gestorben sind, kann man auch nicht sagen dass sie nicht an Covid-19 gestorben sind. Und damit wäre bewiesen, dass alle an Covid-19 gestorben sind.

Ich muss mir die Frage stellen, in den Jahren zuvor, wo es kein Covid-19 gab und die Leute an Diabetes oder Bluthochdruck gestorben sind, woran sind die dann wirklich gestorben? Wenn Diabetes, Bluthochdruck und all die anderen Erkrankungen keine tödlichen Erkrankungen mehr sind, blüht uns dann nach der Beseitigung von SARS-CoV-2 das ewige Leben?

Bei so viel Unsinn blieb ihm dann wohl auch nichts anderes übrig, als noch einmal die Beschwörungstrommel zu rühren, dass die veröffentlichten Zahlen, über 180.000 Todesfälle, wirklich und einzig auf Covid-19 zurückzuführen seien. Man solle sich durch andere Angaben nicht verwirren lassen.

Das erinnert mich peinlich an die Aufforderung des Robert Koch Instituts und der Bundeskanzlerin, nicht auf andere zu hören, nur zuverlässigen Quellen Glauben zu schenken und die Regierungsmaßnahmen nicht zu hinterfragen.

Amen.

Jedenfalls haben wir wieder einmal erleben dürfen, wie Qualitätsjournalismus der heutigen Zeit 6 % zu 100 % verwandelt.

Danach tritt noch ein weiterer Zauberkünstler auf, ein sogenannter Epidemiologe und Wissenschaftsjournalist. Der bringt eine neue Qualität in die Argumentation, die eigentlich noch atemberaubender ist. Er behauptet, dass die 94 % mit schweren Begleiterkrankungen deshalb an SARS-CoV-2 verstorben sind, weil diese durch das Virus erst provoziert wurden. Das geht also in die Richtung „systemische Erkrankung durch SARS-CoV-2“.

Was davon zu halten ist habe ich in einem Beitrag veröffentlicht:

Auch hier muss ich mir die Frage stellen, ob es in den Jahren zuvor keine Komorbiditäten gegeben hat. Und wenn ja, wodurch sind diese dann entstanden, wo es doch kein SARS-CoV-2 gegeben hatte, da es sich ja hier um ein absolut neues Virus handele.

Fazit

Die Pandemie-Suppe wird immer dünner. Die Lügen dagegen werden immer dicker. Und die Erklärungen und Rechtfertigungen der sogenannten Faktenchecker glänzen durch elementare Hilflosigkeit.

Alle diese Bemühungen sind dermaßen durchsichtig und blödsinnig, dass man sich fragen muss, ob hier IQ-mäßig signifikant eingeschränkte Journalisten am Werk waren oder ob es sich hier nicht doch um gut bezahlte Auftragsarbeiten handelt, in dem Bemühen, die Bevölkerung weiterhin einzulullen und einzuschüchtern?

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Quellen:

Menschenversuche? „Menschenversuche“ – das Wort ist für mich schon abscheulich. Und ich bin mir sicher: Ihnen geht es ähnlich.

Denn wir wissen aus der Geschichte der Konzentrationslager des Naziregimes in Deutschland und den Menschenversuchen der Japaner in der Mandschurei während des Zweiten Weltkrieges was das heißt. Die versammelte Ärzteschaft will heute auch nichts mehr von den „Menschenversuchen“ wissen, die damals im „Namen der Wissenschaft“ betrieben wurden.

Und obwohl Menschenversuche offiziell geächtet sind, scheinen sie alles andere als Geschichte zu sein.

 

Im Gegenteil. Wie es aussieht, scheinen Menschenversuche an Häufigkeit und Intensität zugenommen zu haben.

Es gibt dafür zwar keine Konzentrationslager mehr, aber dafür scheinen ganze Staaten und Kontinente zu Menschen-Versuchsanstalten geworden zu sein.

Hierfür einige Beispiele über die ich in den vergangenen Jahren bereits berichtet hatte:

In Covid-19-Zeiten ist wohl alles erlaubt…

Inzwischen haben die Medien, Schulmedizin und Politik das SARS-CoV-2 zu einem „Killervirus“ aufgebaut, der zwar keine epidemiologisch nachvollziehbaren Einflüsse auf die Populationen weltweit hat, dafür aber ein „Killervirus“ für den Verstand zahlreicher Menschen zu sein scheint.

Und mit dem Verlust des Verstandes für die wahren Begebenheiten kann man den Betroffenen die unmöglichsten Geschichten unterjubeln.

Da werden Behandlungsfehler als adäquate Behandlung gegen Covid-19 ausgegeben:

Da werden Studien gefälscht oder mit einer Qualität auf die Menschheit losgelassen, mit der man früher noch nicht mal sein Abitur bestanden hätte:

Und da werden Diagnosen zu verschiedenen Erkrankungen gestellt, die früher nie (oder nur in Ausnahmefällen) etwas mit Infektionserkrankungen zu tun hatten, heute aber alles SARS-CoV-2 angedichtet wird:

Und weil alles so schrecklich ist und die Welt in absoluter Gefahr, kommen wir zum Kernpunkt dieser künstlichen „Pandemie“:

Die Corona-Impfung, eine neuartige Impfung, die eigentlich keine ist.

Vielmehr wird mit dieser „Impfung“ genetisches Material des zu bekämpfenden Virus in den Menschen injiziert, dessen Zellen dann dieses genetische Material aufnehmen und sich zu Impfstoff-Produktionsstätten verwandeln.

Damit werden GMO-Gegner und GMO-Befürworter gleichermaßen zu genetisch modifizierten Organismen, die sogar noch dafür bezahlen müssen, dass sie die Aufgaben der Impfstoffhersteller übernehmen. Und das mit einem hohen Risiko für Gesundheit und Leben.

Die Pharmaindustrie weiß, dass hier unkalkulierbare Risiken von dieser neuartigen Form der „Impfung“ ausgehen. Deswegen lässt sie sich auch einen „Haftungsausschluss“ bescheinigen, bei dem eventuelle Schadensansprüche durch impfbedingte Nebenwirkungen der Betroffenen nur an den Staat, aber nicht an die Pharmaindustrie adressiert werden können: Corona-Impfstoff Hersteller haften nicht bei Nebenwirkungen

Auf diese Art und Weise hat die Pharmaindustrie grünes Licht für ihr Geschäft, ohne durch lästige Formalitäten gestört zu werden.

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Das Einzige, was jetzt noch im Wege steht, das sind die Tests für die neuen „Impfungen“

Die wurden ja von bislang üblichen 8-10 Jahren auf Corona notfallmäßige 12-18 Monate verkürzt. Aber man benötigt dennoch Probanden, die sich dem Test unterziehen.

Und da fragt man sich natürlich, wer sind hier die geeignetsten Testpersonen. Darunter versteht man selbstverständlich die, die ohne zu fragen alles mitmachen und im Falle von Problemen und gesundheitlichen Schäden keine Forderungen stellen.

Neue Vorschläge für Menschenversuche aus Frankreich

Und wo findet man Menschen, die dem Profil der „mustergültigen Test-Probanden“ entsprechen? Bei den Armen natürlich. Und am besten gleich bei den „armen Afrikanern“, wie zwei französische Ärzte vor laufender Kamera zum Besten[1] gegeben hatten.

Der Beitrag ist schon etwas älter, nämlich vom 5. April 2020. Er scheint aber kein besonders großes Echo gefunden zu haben. Dies mag vielleicht auch mit daran liegen, dass die beiden Ärzte nur das ausgesprochen haben, was die politische Führung in Europa, die Pharmaindustrie und die Köpfe der Schulmedizin schon lange für sich verinnerlicht haben.

Man scheint sogar davon auszugehen, dass man von den Afrikanern erwartet, dass diese Tests als eine „Wohltat“ zu begreifen sind. Denn angeblich fehle es in Afrika an Ressourcen, sich effektiv vor dem bösen Virus zu schützen.

Wenn man sich einmal diese angebliche „Hilflosigkeit“ aus Sicht der Statistik betrachtet, dann sagen die offiziellen Zahlen für Afrika gesamt, dass die Corona-„Pandemie“ hier rund 29.600 Corona-Tote[2] gefordert hat, und das in einer Population von über 1,3 Milliarden[3] Menschen.

Das entspricht knapp 23 Opfern unter 1 Millionen Einwohnern. Diese geringe Zahl an Opfern ist der Traum von weniger hilflosen Staaten mit weißer Bevölkerung wie Belgien, Spanien, Großbritannien, Italien, Schweden, USA, Frankreich etc., deren Todesrate auf 1 Million Einwohner bei 469 und höher liegt.

Und da dieser Vorschlag aus Frankreich kam, muss man sich die Frage stellen, warum es ausgerechnet Afrika sein muss, wo Frankreich selbst mit 469 Opfern pro 1 Million Einwohner wesentlich schlechter dasteht als der gesamte afrikanische Kontinent?

Wie hilflos muss man sein, eine so hohe Mortalitätsrate zuzulassen?

Und wie arrogant und ignorant muss man sein, auch diese Tatsachen wieder einmal auszublenden und sein schmutziges Geschäft der risikoreichen Tests an Unschuldigen auszuprobieren, weil die sich nicht ganz so gut wehren können wie die einheimische Bevölkerung?

Mir fällt es schwer bei diesen Gedanken und Fakten weiter an diesem Beitrag zu schreiben… aber es muss sein…

Als dümmliches Feigenblättchen für diese Form des Rassismus kann man dann ja verbal seine Zustimmung zu Demonstrationen und zu den Zielen von „Black Life Matters“ geben. Damit läge man dann auch „politisch korrekt“ voll im Trend.

Das Ganze war in diesen Interviews „nur“ als Idee oder Vorschlag formuliert. Allerdings offenbarte die Diskussion zwischen den beiden Ärzten noch etwas anderes. Und das war, dass solche Tests bereits früher umfangreich in Afrika durchgeführt worden sind, allerdings gegen andere Infektionen wie AIDS und Tuberkulose. Die Begründung, solche Tests in Afrika durchzuführen, waren identisch mit der Begründung, Covid-19-Tests in Afrika durchzuführen.

Nicht ohne Gegenreaktion

Laut Aussagen des Berichts gab es eine Flut der Empörung gegen diese Vorschläge. Man warf den beiden Ärzten vor, „die gleiche Einstellung wie ehemalige Kolonialherren zu haben“. Bekannte afrikanische Fußballspieler wie Didier Drogba und Samuel Eto’o hatten wohl ihre Wut über diese Art Rassismus auf Twitter ausgelassen.

Drogba wird so zitiert:

Es ist völlig unvorstellbar, dass wir immer wieder darauf hinweisen müssen. Afrika ist kein Testlabor. Ich möchte diese erniedrigenden, falschen und vor allem zutiefst rassistischen Worte deutlich verurteilen“.

Und ein Fußballspieler aus Senegal, Demba Ba, der in der französischen, deutschen und britischen Liga spielte, scheint sogar noch wütender zu sein: „Willkommen im Westen, wo Weiße sich für so überlegen halten, dass Rassismus und Schwäche alltäglich werden. Es ist Zeit, aufzuwachen“.

Und die Gegenreaktion auf die Gegenreaktion …

… war, dass das Institut für Gesundheit und medizinische Forschung, an dem einer der beiden Ärzte als Forscher arbeitet, diese Aussagen als „Vorschlag“ bewertet haben möchte, die dann auch noch „falsch interpretiert“ worden seien.

Jetzt sind also auch noch die Betroffenen zu blöde, richtig zu „interpretieren“. Zusätzlich wird noch bemerkt, dass man den Hashtag #FakeNews hinzugefügt hätte.

Jetzt bin ich zu blöde, dass richtig zu interpretieren. Unterhalten sich da zwei Ärzte, um Fake News im Fernsehen zu produzieren? Und wozu?

Fazit

Es gab Menschenversuche und es gibt sie immer noch, auch wenn man noch so viele Demonstrationen zu „Black Life Matters“ feiert.

Die Kontinente, die für diese Ungeheuerlichkeiten ausgesucht werden, sind in der Regel Afrika, Asien und Südamerika, wo die Menschen nicht nur in Armut leben, sondern in Armut gehalten werden. Denn auf dieser Basis sind sie unter anderem Kanonenfutter für die Pharmaindustrie – das war so und wird wahrscheinlich auch so bleiben. Wie sagte mein Großvater immer? „Erst kommt das Fressen, dann die Moral“.

Und Sie glauben wirklich, dass ein (Ex)-Pharmalobbyist, der jetzt sogar den „Gesundheitsminister“ geben darf, daran etwas ändern wird?

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Quellen:

Statine sind für die Hersteller eine lohnende Einnahmequelle, weil viele Menschen diese Cholesterin-Senker verschrieben bekommen. Doch wie hoch müssen die Blutwerte sein, ab denen ein Patient die Mittel schlucken muss? Dazu gibt es „offizielle“ Empfehlungen oder eher Richtlinien, an die sich Ärzte gebunden fühlen sollen.

 

Die Cholesterinwerte werden von der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) festgelegt und von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) übernommen. Die 2019 neu herausgegebenen Leitlinien sollen angeblich veraltet sein, weil sie 3 Jahre nicht mehr überarbeitet wurden. Die neuen Normwerte lagen drastisch unter denen, die seit 2016 galten.

Damals galt für Menschen, die an familiärer Hypercholesterinämie leiden, ein LDL-Zielwert von unter 100 mg/dl. Wenn bereits verengte Herzkranzgefäße nachweisbar waren sollte die LDL-Konzentration auf unter 70 mg/dl eingestellt werden.

Ab 2019 soll der LDL-Wert bei genetisch bedingter Hypercholesterinämie und koronarer Herzkrankheit weniger als 55 mg/dl betragen. Da fragt man sich: Welcher gesunde Mensch hat denn derart niedrige Cholesterin-Werte?

Die Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin protestierte. Es sei nicht hinnehmbar, dass praktisch das 50 % der Bürger per Definitionem für krank erklärt werden und Statine einnehmen sollen. Zudem empfehlen die Richtlinien aus 2019 die zusätzliche Applikation der neuen PCSK9-Hemmer. In der Leitlinie 2016 hieß es noch, dass deren Einsatz nur in Erwägung gezogen soll.

Leitlinienwatch.de kam der eigentlichen Motivation für die Aktualisierung auf die Spur. Die meisten Autoren des ESC-Skripts meldeten finanzielle Verbindungen zur Pharmaindustrie und damit erkenntnisleitende Interessen an. 14 der Leitlinien-Verfasser stehen sogar bei Produzenten von PCSK9-Hemmern auf der Gehaltsliste. Auch die ESC erhält fast Dreiviertel ihrer Einnahmen von der Pharmaindustrie.

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Ein Blick in die USA

Im Jahr 2013 enthüllten die „American College of Cardiology“ (ACC) und die „American Heart Association“ (AHA) neue Leitlinien für die Behandlung zu hoher Cholesterinwerte (siehe u.a. http://www.medicalnewstoday.com/releases/281077.php).

Wie es aussieht, waren die damals „neuen Empfehlungen“ selbst anderen gestandenen Schulmedizinern zu wenig medizinisch, dafür aber zu verkaufs- und pharmamarketinggerecht ausgefallen.

Warum?

Es hatte sich in der Mayo Klinik eine „task force“ (ich nenne sie einfach mal „Arbeitsgruppe“) gebildet, die sich mit den neuen Empfehlungen kritisch auseinandergesetzt hatte und dabei einiges zurechtrücken wollte.

Die Arbeitsgruppe vertrat die Meinung, dass nicht alle Patienten per se Statine einnehmen sollten, da auch nicht alle von einer solchen „Therapie“ profitieren. Aber genau das scheinen die neuen Leitlinien aber zu unterstellen.

Weiter kritisierte die Mayo Arbeitsgruppe, dass bei der Therapie ein individualisiertes Therapiekonzept zur Anwendung kommen sollte. Bei den Leitlinien dagegen stand man kurz davor, die Statine ins Trinkwasser zu kippen.

Die Arbeitsgruppe der Mayo Klinik besteht aus Kardiologen, Endokrinologen und Präventivmedizinern, die von sich behaupten, keine Beziehungen zur pharmazeutischen Industrie zu haben. Wenn man sich ihre Vorschläge so anhört, dann glaube ich sogar, dass da etwas Wahres dran sein könnte.

Hier ein paar Beispiele, wie „evidenzbasiert“ die amerikanische Variante der Cholesterintherapie aussieht:

Die „neuen“ Leitlinien von ACC und AHA aus dem Jahr 2013 empfehlen die Verschreibung der stärksten Statine in hohen Dosen für alle Männer, die älter als 65 Jahre sind – auch, (und jetzt festhalten!), wenn es keine Herzerkrankungen in der Vergangenheit gegeben hatte.

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Rentner zum Abschuss freigegeben

Das liest sich für mich, als wenn dort die Rentner zum pharmazeutischen Abschuss freigegeben worden sind, damit man die Ausgaben für Renten einsparen kann. Normale Cholesterinwerte spielen hier auch keine Rolle, denn auch diese Klientel soll kräftig mit Chemie versorgt werden, Hauptsache man ist über 65! Hier wird das Alter per se zum Risikofaktor erhoben. Oder anders formuliert: Alter = behandlungsbedürftige Krankheit.

Frage: Welche evidenzbasierte Studie hat dies zeigen können? Keine Einzige

Aber trotzdem werden solche Empfehlungen offiziell gemacht. Wenn es ums Geld geht, dann brechen die scheinheiligen Heuchler der Schulmedizin auch schon gerne mal ihre eigenen Regeln. Auch die Mayo Arbeitsgruppe konnte keine „Evidenz“ in klinischen Studien ausmachen, die diesen Anspruch unterstützen würden.

Endlich einmal eine schulmedizinische Institution, die wohltuenderweise mit den eigenen Ansprüchen etwas ernster umzugehen scheint. Daher lehnt die Arbeitsgruppe eine stereotype Behandlung mit Statinen aufgrund des Alters alleine als „Indikation“ entschieden ab. Gut so!

Von wegen Mittel der ersten Wahl

Die Leitlinie versteigt sich auch zur der Behauptung, die Behandlung mit Statinen als Mittel der ersten Wahl gegen kardiovaskuläre Erkrankungen anzusehen. Erst dann kommt die Frage nach gesunden Lebensweisen und Ernährung – wenn überhaupt.

Die „Mayo-Arbeitsgruppe“ lehnte diese Vorgehensweise ebenfalls ab und setzt die Veränderung von Lebensgewohnheiten und Ernährung unter Einbeziehung von körperlicher Bewegung an die erste Stelle. Erst nach drei bis sechs Monaten soll dann eine Reevaluation vorgenommen werden bevor es zur Verschreibung kommt. Das hört sich schon eher nach patientenfreundlicher Medizin an.

Diabetiker sollen Statine erhalten?

Laut Leitlinien sollten alle Diabetiker, ob klein, groß, dick, dünn etc., Statine erhalten – wenn sie älter als 40 Jahre sind. Also auch hier haben wir wieder keinen medizinischen Zustand, der die Indikation bestimmt, sondern das Alter. Super! Die Arbeitsgruppe hatte starke Zweifel, dass alle Diabetiker das gleiche kardiale Risiko haben im Vergleich mit Leuten, die eine entsprechende Geschichte aufzuweisen haben.

Die Arbeitsgruppe sprach sich nicht für oder gegen den Einsatz von Statinen bei Diabetikern aus, bei denen ein geringes Risiko für Herzinfarkte oder Schlaganfall vorliegt. Hier verwiesen die Mayo Kliniker auf eine individualisierte Herangehensweise bei diesen Patienten.

Statine für alle über 65

Interessant ist auch die Empfehlung zur Berechnung der Risikofaktoren in den Leitlinien von 2013. Um das großzügige „Versprühen“ von Statinen auf Verschreibungsbasis unter den Patienten gewährleisten zu können, haben die Leitlinien-Mediziner von ACC und AHA die Familiengeschichte „abgeschafft“. Aha!

Denn die neuen Leitlinien sagten aus, dass die Familiengeschichte nur dann relevant wird, wenn das Risiko, das weiter oben schon vordefiniert worden ist, unsicher ist. Oder mit anderen Worten: Wenn ich über 65 bin, dann ist es völlig egal ob ich gesund bin. Ich habe Statine zu nehmen. Familiengeschichte hält da nur auf. Wenn ich Diabetiker über 40 bin, dann… siehe Ausführung vorherigen Satz.

Die Mayo Arbeitsgruppe dagegen wollte sich nicht von der Familiengeschichte als wichtiges diagnostisches Mittel trennen. Gut so! Denn für sie haben eine Reihe von Studien gezeigt, dass die Familiengeschichte ein eigenständiger Vohersagefaktor für ein kardiovaskuläres Risiko ist.

Bestimmung des kardiovaskulären Risikos

Zur Bestimmung des kardiovaskulären Risikos empfahlen die Leitlinien den Knöchel-Arm-Index und die Bestimmung des C-reaktiven Proteins. Die Arbeitsgruppe dagegen forderte die Leidlinien-Medizinmänner auf, etwas fleißiger zu sein und einige andere Untersuchung bei der Beurteilung mit einzuschließen:

  • Ultraschall-Untersuchung der Halsarterien, um die Dicke der Gefäßwände zu ermitteln und Plaques auszuschließen (empfehle ich übrigens auch)
  • Messung der Pulswellengeschwindigkeit, um die Elastizität beziehungsweise Steifheit der Arterien zu beurteilen (ein ganz altes diagnostisches Mittel!)
  • Blutuntersuchungen, um Lipoprotein a zu messen, das ein eigenständiger Faktor für ein kardiovaskuläres Risiko darstellt (endlich wird das mal erwähnt!)

Ich bin fast schon versucht mich bei der Mayo-Klinik zu bewerben. Wenn die da wirklich so akkurat arbeiten, kann ich verstehen, warum diese Klinik Weltruf hat.

Fazit

Es ist erschütternd zu sehen, wie die offiziellen „Schulmediziner“ der USA ihre Patienten an die Pharmaindustrie verkaufen und wie das Phänomen auf Europa überschwappt. Immerhin wehren sich so renommierte Mediziner (wie die von der Mayo Klinik) gegen ein solch abgrundtiefes … ich sage mal: Verhalten… (damit ich nicht wieder Abmahnungen erhalte).

Bleibt nur zu hoffen, dass die Allgemeinmediziner in Europa und Deutschland die ESG-Richtlinien von 2019 so nicht umsetzen.

Ein „kardiovaskuläres Risiko“ muss doch nicht zwangsläufig zu einer Statintherapie führen. Wohltuend ist aber die Einsicht der Mayo-Leute, dass Umstellungen bei Lebensgewohnheiten, Ernährung und körperliche Bewegung Vorrang haben vor der chemischen Statinkeule. Und wenn das nicht hilft, dann kann man Cholesterinspiegel auch natürlich natürlich senken.

Und wer noch nicht genug vom diesen Cholesterin Märchen hat, der darf sich mein Buch zu diesem Thema bestellen:

Buch: Cholesterin von René Gräber

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