Schlagwortarchiv für: Schulmedizin

Die Masernimpfung und die Impfpflicht sind gegenwärtig ein Gesprächsstoff ohne Ende.

Grund dafür sind schon lange keine wissenschaftlichen Dispute mehr wie zum Beispiel über Sinn oder Unsinn, Sicherheit oder Effektivität etc. dieser Impfung im Speziellen und Impfungen im Allgemeinen.

Heute diskutiert man nur noch über das Wie und Wann einer Impfpflicht gegen Masern. Denn die Leute, die darüber entscheiden, sind keine wissenschaftlich oder medizinisch qualifizierten Experten, sondern Politiker, die auf angebliche „Experten“ hören, die ihnen das erzählen, was sie selbst anscheinend für „richtig“ halten. Und was hier „richtig“ ist, dass bestimmen andere Faktoren und Notwendigkeiten.

Weiterlesen

Vielleicht ahnen Sie es schon lange: Sie als Patient sind eine höchst lukrative Ware. Das ist im Prinzip nichts Neues – nur die Dimensionen haben sich verschoben…

Im Januar letzten Jahres hatte ich diesen Artikel veröffentlicht: Gestorben wird im Krankenhaus – oder: Wie man möglichst viel an Sterbenden verdient.

 

In diesem Beitrag ging es darum, wie der Titel es bereits verrät, dass die Schulmedizin offensichtlich keine Scheu kennt, auch an Sterbenden verdienen zu wollen. Und die damit verbundenen Maßnahmen sind eine Qual für die Betroffenen in den letzten Tagen, Wochen oder Monaten ihres Lebens.

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter dazu an:

„Der marktgerechte Patient“

Der MDR hat jetzt „Werbung“ für einen Dokumentarfilm ausgestrahlt mit dem Titel „Der marktgerechte Patient“. Einen Filmausschnitt von knapp 6 Minuten gibt es auf YouTube zu sehen: mdr – Der marktgerechte Patient – YouTube.

Der Inhalt des Filmes bespricht die Auswirkungen der Gesundheitsreform aus dem Jahre 2003, wo das Prinzip der „Fallpauschalen“ in das Gesundheitssystem eingeführt wurde. Grund für diese Maßnahme war, die immer wieder beschworene „Kostenexplosion“ in den Griff zu bekommen. Das Ergebnis nach 15 Jahren ist, dass es diese Kostenexplosion nie gegeben hat, und wenn es sie gegeben hat, dass sie jetzt erst recht die Kosten zur Explosion gebracht hat.

Treffend in diesem Zusammenhang das Zitat eine der beiden Regisseure:

Durch die Einführung der sogenannten Fallpauschalen wurde jede Krankheit mit einem fixen Preis versehen. Daraus folgt: Nicht mehr der Patient steht im Mittelpunkt, sondern der Erlös, der sich mit ihm erzielen lässt.“

Mit der Fallpauschale erhielt jede Erkrankung einen bestimmten monetären Wert, der von den Krankenkassen vergütet wird. Notfälle, Geburten, Diabetes etc. sind so niedrig dotiert, dass sie für die Klinik als unlukrativ gelten.

Das heißt letztendlich, dass jeder sich vergegenwärtigen sollte, bei einem Notfall nicht vom Krankenhaus seiner Wahl aufgenommen zu werden, da dieses Krankenhaus aus Kostengründen die Unfallstation in einen Operationssaal umgebaut hat, in dem höchst lukrative Eingriffe getätigt werden und dem Krankenhaus die entsprechende Rendite einfährt, statt von der Leiter gefallene Beinbrüche oder Schlimmeres zu versorgen.

Da kann es auch mal sein, dass man bei der Organspende zwar genug Organspender zur Verfügung hat, aber keine Organe. Denn die für die operative Entnahme der Organe notwendigen OPs werden aus Kostengründen für diese Eingriffe nicht zur Verfügung gestellt. Andere Operationen, die mehr Geld einbringen, haben hier Vorfahrt. Man kann ja von der Organspende halten was man will – aber wenn man es ernst meinte… nun ja…

Kleine kommunale Krankenhäuser, die auf eine breit gefächerte Versorgung von „klassischen“ Erkrankungen ausgelegt sind, müssen hier zwangsläufig in die Krise geraten und letztendlich die Tore schließen. Denn die meisten der hier versorgten Erkrankungen fallen unter eine Fallpauschale, die im unteren Drittel der Vergütung anzusiedeln ist und damit den finanziellen Ruin des Krankenhauses besiegelt.

Wo gehobelt wird, da sind die Geier nicht weit

Mit dem sich daraus ergebenden Kostendruck sahen sich die Krankenhäuser genötigt, den größten Kostenfaktor, das Personal, zu „bereinigen“. Das heißt einfach, dass man Stellen wegrationalisierte, sodass die Arbeitslast des verbleibenden Pflegepersonals sich signifikant erhöhte. Und das bei gleichem Gehalt! Inzwischen wird auch immer mehr deutlich, dass diese Praxis das Pflegepersonal so belastet und ausgelaugt hat, dass eine Krankenschwester kaum noch eine Schwester ist, die Kranke versorgt, sondern eine Schwester ist, die selber krank ist.

Die Klinikkonzerne kommen

Kostendruck und Personalnotstand hat viele kleinere Krankenhäuser gezwungen, das Handtuch zu werfen. Sie wurden wehrlose Opfer von Privatisierungsbemühungen. Sogenannte Klinikkonzerne kaufen solche Krankenhäuser auf und machen sie zu „Gelddruckmaschinen“ im Gesundheitssystem. Sie rationalisieren alles weg, was nicht lukrativ ist, und fokussieren nur auf die medizinischen Verfahren, die entsprechenden Gewinn versprechen.

Einer dieser Klinikkonzerne sind die Asklepios-Kliniken mit knapp 35 Tausend Mitarbeitern, 3,1 Milliarden € Umsatz und 150 „assoziierte Einrichtungen“, die 36 Krankenhäuser, 19 Fachkliniken, 13 psychiatrische Kliniken etc. umfassen. Wie einträglich dieses Geschäft ist, das zeigen die Umsatzzahlen: im Jahr 2006 betrug der Umsatz 1,8 Milliarden mit einem Gewinn von 127 Millionen. Im Jahr 2015 waren es 3,1 Milliarden mit einem Gewinn von 374 Millionen €.

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter „Unabhängig. Natürlich. Klare Kante.“ dazu an:

Besonders bemerkenswert ist hier, das zu diesem Sortiment an Krankenhäusern nicht nur „Feld-Wald-und-Wiesen Krankenhäuser“ gehören, sondern auch akademische Lehrkrankenhäuser von Universitäten. Die Lehrkrankenhäuser der Universitäten von Göttingen, Bonn und Marburg seien hier stellvertretend benannt.

Ein weiterer großer Mitspieler in diesem Verein sind die Helios-Kliniken. Diese GmbH beschäftigt 66.000 Mitarbeiter und hatte im Jahr 2017 einen Umsatz von 6,1 Milliarden €. Und Helios gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius! Ist es nicht schön, dass die Pharmaindustrie neben ihren pharmazeutischen Erzeugnissen auch gleich die Krankenhäuser gewinnbringend bereitstellt? Helios besaß Ende 2016 112 Kliniken.

Mit der Privatisierung des Gesundheitssystems oder Teilen desselben wurde auch sichergestellt, dass die Sparten entscheidenden Einfluss aufbauen konnten, die das notwendige „Kleingeld“ für die Übernahme von Krankenhäusern und ähnlichen Institutionen aufbringen konnten. So konnte man dann fast im Wochentakt in der Zeitung lesen oder im Fernsehen sehen, dass diese Klinik und jenes Krankenhaus geschlossen hatten und eine private Klinik-Organisation Übernahmeverträge aushandelten.

Ich glaube, dass man ohne Übertreibungen behaupten darf, dass die Privatisierungsbemühungen im Gleichschritt mit der Einführung der Fallpauschalen dazu gedient hatten, das Gesundheitswesen zu monopolisieren. Nutznießer waren und sind kapitalkräftige Unternehmen, unter anderem auch aus der Pharmaindustrie, die jetzt mit ökonomischer Effizienz dafür sorgen, dass auch das letzte bisschen medizinische Ethik den Skalpellen ökonomischer Interessen zum Opfer fällt.

Dazu noch ein Zitat der Regisseurin des weiter oben zitierten Dokumentarfilms „Der marktgerechte Patient“:

Dass man versucht, aus kranken Menschen Gewinne zu ziehen, das zeigt ja eine Gesellschaft, die völlig den Halt verloren hat. Also da ist ja von Ethik, Moral, Hilfeleistung, Barmherzigkeit überhaupt nichts mehr zu sehen.

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter „Unabhängig. Natürlich. Klare Kante.“ dazu an:

Werbung in nicht eigener Sache

Ich hatte bereits auf den Filmausschnitt in YouTube hingewiesen. Die Webseite des MDR, die auf diesen Film hinweist und ihn kurz bespricht, halte ich für sehr interessant: Dokfilm: „Der marktgerechte Patient“: Wie der Patient zur Ware wurde | MDR.DE

Die Filmemacher haben für diesen Film eine eigene Webseite eingerichtet, die ich ebenfalls empfehlen möchte: Der marktgerechte Patient.

Ich habe diesen Film selbst noch nicht gesehen. Aber die Ausschnitte und die Besprechung auf den genannten Webseiten deuten darauf hin, dass es sich hier um ausgewogenes, aber auch brisantes Material handelt, das den Zerfall des Gesundheitssystems in Deutschland dokumentiert, wobei die Schulmedizin selbst einen zentralen Beitrag leistet.

Es wird bald keine Medizin mehr geben, nur noch ökonomisch interessante Indikationen, deren Behandlung, wenn eben möglich, lebenslangen Charakter haben. Damit dürfen wir das Wort „Heilung“ aus dem Wörterbuch der Schulmedizin endgültig streichen.

Und damit ist auch klar, warum diese Medizinrichtung Naturheilkunde und alternativmedizinische Maßnahmen versucht zu kriminalisieren und auszulöschen. Denn diese Medizinrichtung hat ein diametral entgegengesetztes Interesse, was allerdings für die ökonomisch ausgerichtete Schulmedizin einen geschäftsschädigenden Charakter aufweist.

Denn, wer heilt, der hat nicht nur recht, sondern versaut zudem noch interessante Einkommensquellen der Schulmedizin und Gesundheitsindustrie.

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Praxis-Newsletter mit den „5 Wundermitteln“ an:

Kleine Anmerkung: Die Sache mit den „5 Wundermitteln“ ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen…

 

Ein Artikel in der „Süddeutsche Zeitung“ bringt es an den Tag: im letzten Monat gab es bei der Zeitung einen Beitrag über China und deren anscheinend immer häufiger werdenden Skandale (sueddeutsche.de/politik/china-immun-gegen-skandale-1.4066141). Der Beitrag versucht die Ursachen für diese Entwicklung zu benennen und kommt dabei zu verstörend bekannten Resultaten, aus denen aber kaum jemand Konsequenzen zu ziehen scheint.

Wenn man dem Artikel glauben schenken darf, dann scheint China ein Eldorado für skrupellose Geschäftemacher zu sein.

Besonders die dort ansässige Pharmaindustrie und Lebensmittelindustrie überbieten sich gegenseitig mit Betrügereien und Skandalen, dass man sich schon fragen kann, ob diese Machenschaften auch dazu genutzt werden sollen, die Bevölkerungszahl zu kontrollieren? Diese zugegebenermaßen abstrus wirkende These, wird ja immer mal wieder zum Besten gegeben.

Dabei kann ich nur immer wieder hoffen, dass dem NICHT so ist.

Beispiele aus dem Kabinett der Ungeheuerlichkeiten…

 

Impfstoffe mit gefälschten Herstellungsdaten

Da gab es zum Beispiel unlängst einen Impfstoff gegen Tollwut, der für Babys ab drei Monaten empfohlen wurde, dessen Herstellungsdaten aber gefälscht waren. Die „Süddeutsche Zeitung“ fragt hier leider nicht, wieso drei Monate alte Babys überhaupt gegen Tollwut geimpft werden müssen, es sei denn, man geht davon aus, dass Babys in China bei jeder Gelegenheit gebissen werden.

Andere Impfstoffe gegen andere Erkrankung erwiesen sich ebenso als manipuliert. Im Jahr 2010 hatte es schon mal einen Impfstoff-Skandal gegeben, dem kurz zuvor ein Skandal mit manipulierten Milchpulver vorausgegangen war. Dieses Milchpulver war dafür verantwortlich, dass 300.000 Babys erkrankten. Die Liste der Skandale und Skandälchen scheint in diesem Land endlos lang zu sein.

Die Zeitung sieht die Ursache für diese Entwicklung in einem maroden politischen System, dass keine moralischen Werte kennt und auch nicht zulässt. Korruption scheint in diesem Land der Normalfall zu sein. Und die chinesischen Journalisten, Bürgerrechtler etc., die die Missstände aufzeigen und zu verbessern suchen, werden von den Behörden verfolgt und kaltgestellt. Und ich darf hier auch mal klar erwähnen, dass es auch einige Herrschaften gibt, denen es sehr missfällt, über welche Themen ich regelmäßig berichte…

Wie es aussieht, gibt es in der älteren chinesischen Bevölkerung, die in der Zeit der Kulturrevolution groß geworden sind, Nationalisten und Patrioten, die jede Kritik an Vorgängen in China automatisch mit Landesverrat gleichsetzen und vehement nach entsprechenden Strafen für die Delinquenten verlangen.

Einen kleinen „Vorgeschmack“ auf diese Entwicklung hatte ich in diesem Beitrag abliefern können: Reis-Imitat der kriminellen Art: Plastik-Reis aus Asien? In dem Beitrag führe ich aus, dass die Sache mit dem Plastik-Reis nicht eindeutig ist, aber auch nicht unmöglich. Denn in diesem Beitrag: Gemüse und Obst – Mit Silikon, Hormonen und Gift aufgespritzt diskutiere ich etwas mindestens ebenso Unglaubliches, dass der Plastik-Reis schon wieder viel wahrscheinlicher zu werden scheint.

In diesem Fall sind es indische Erzeuger, die entsprechende Chemie zum Einsatz bringen, um ihre landwirtschaftlichen Produkte auf Hochglanz zu polieren. In Sachen Knoblauch zum Beispiel kommt dann aber wieder China ins Spiel, wo Chemikalien zum Einsatz kommen, um Knoblauch am auskeinem zu hindern und Insekten abzutöten. Die überzeugenden Effekte und dessen Heilwirkungen (die ich u.a. hier beschreibe: www.naturheilt.com/heilpflanzen/knoblauch.html), können Sie dann getrost vergessen!

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter „Unabhängig. Natürlich. Klare Kante.“ dazu an:

Das böse China?

Wie es aussieht haben wir es hier in China mit Auswüchsen zu tun, die natürlich nur in einem kommunistisch regierten Land vorkommen – zumindestens soll uns diese Botschaft unterschwellig von hinten durch die Brust ins Auge vermittelt werden. Tatsache jedoch ist, dass der Anspruch der kommunistischen Ideologie mit diesen Praktiken überhaupt nicht zu vereinbaren ist.

Offensichtlich handelt es sich hier um typisch kapitalistische Auswüchse in einer kommunistischen Gesellschaft, dass man sich fragen muss, was ist denn jetzt eigentlich die wirkliche Ursache für die Tatsache, dass die Gesellschaft aus Profitgier die eigenen Mitglieder in Tod und Verderben schickt? Jedenfalls reicht die Erklärung, dass es sich hier um ein typisch kommunistisches Phänomen handelt, nicht nur nicht aus, sondern ist vollkommen falsch.

Wenn Sie Interesse an den Zuständen im modernen China haben und nach Einsichten und Erklärungen suchen, um was für eine Gesellschaft es sich hier handelt und inwieweit kapitalistische Züge in dieser Gesellschaft entweder Einzug gehalten haben oder, was viel wahrscheinlicher ist, immer schon bestanden haben, dann empfehle ich diesen YouTube Kanal: serpentza – YouTube.

Nur kurz dazu: Winston Sterzel, der Betreiber dieses Kanals, lebt seit zwölf Jahren in China und ist mit einer chinesischen Ärztin verheiratet. Sein Beruf sind Reportagen über China, die er in YouTube veröffentlicht.

Hier erklärt er wichtige, weniger wichtige und zuweilen auch unwichtige Begebenheiten aus China, die ein sehr interessantes und abgerundetes Bild von diesem Land liefern. Für ihn ist als Ausländer der Zugang zu einer Reihe von Dingen signifikant erleichtert, da er die Landessprache spricht.

Bei ihm gibt es etliche Beiträge, die auch die Probleme und Skandale mit Medikamenten und Nahrungsmitteln ansprechen und die zukünftigen Besucher vor dem sogenannten „Scamming“ warnen, was in China ein weitverbreitetes Phänomen in der gesamten Berufswelt zu sein scheint.

Das gute Europa?

Wie es aussieht, gibt es wenig Grund zum Übermut. Nahrungsmittel und Medikamente als Geschäft und Grundlage für Profite, dass es keine Erfindung von kommunistischen Kapitalisten in China. Das einzige was sich in diesem Zusammenhang ändert ist, dass der Westen in China jetzt einen zuverlässigen Geschäftspartner bekommt, der skrupellos das macht, was man bislang selber hat machen müssen, vielleicht nur viel kostengünstiger.

Ich hatte bereits mit diesem Beitrag auf diesen Zusammenhang hingewiesen: Pharmaskandal – Gefälschte Arzneimittelstudien durch GKV Bio? Hier sind es keine Medikamente oder Nahrungsmittel, sondern Zulassungsstudien, die gegen Bezahlung praktisch jeden Dreck als Medikament umdefinieren. In diesem Fall sind es Inder, die mit den Scheinstudien tolle Gewinne machen. Und es sind die europäischen und amerikanischen Auftraggeber, die zum Schnäppchenpreis an ihre Zulassungsstudie kommen.

Natürlich muss jetzt der Einwand kommen, dass solche Studien doch von den Zulassungsstellen und Gesundheitsbehörden nicht anerkannt werden können. Aber die Regel sieht so aus, dass die Zulassungsstudien nicht von unabhängigen Instituten durchgeführt werden (müssen), sondern vom Hersteller selbst bereitgestellt, und damit Grundlage für diese Zulassung werden.

Und damit kann man dann schon mal so einiges zulassen, was sonst unter den sogenannten „evidenzbasierten“ Gesichtspunkten in den Sondermüll gehört. Hier sind es keine Medikamente oder Nahrungsmittel, sondern Zulassungsstudien, die gegen Bezahlung praktisch jeden Dreck als Medikament umdefinieren können. In diesem Fall sind es Inder, die mit den Scheinstudien tolle Gewinne machen.

Und es sind die europäischen und amerikanischen Auftraggeber, die zum Schnäppchenpreis an ihre Zulassungsstudie kommen.

Was diese Zulassungspraxis für den Patienten bedeutet, sollte spätestens hier klar werden: Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit haben wir eine Unzahl an Medikamenten auf dem Markt, die mit Heilung, Gesundheit, Lebensqualität etc. kaum noch etwas zu tun haben. Inzwischen gibt es ernst zunehmende Pharmakologen zum Beispiel, die behaupten, dass Paracetamol aufgrund seiner pharmakologischen Eigenschaften heute keine Zulassung mehr bekommen würde. Den Grund dafür können sie hier nachlesen: Paracetamol – Schmerzlindernd? Oder Zombiemittel?

Noch deutlicher wird die Angelegenheit, wenn wir uns diese Skandale genauer betrachten: Valproinsäure, Avandia, Vioxx, Lipobay, Koate, Contergan etc. Diese Sachen haben mit China überhaupt nichts zu tun, sondern sind Resultat einer Gesundheitspolitik, die die Interessen der Medikamentenhersteller zur Priorität erhoben hat – und das weit vor der Öffnung Chinas.

Wer hinter dieser Behauptung das Werk von alternativen Scharlatanen und Esoterikern vermutet, die nur die liebe Pharmaindustrie schlecht machen wollen, der sollte sich einmal bei Herrn Seehofer erkundigen, der wohl vom Verdacht, ein Esoteriker etc. zu sein, freigesprochen werden kann: Horst Seehofer über die Macht der Pharmalobby – YouTube.

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter „Unabhängig. Natürlich. Klare Kante.“ dazu an:

Das „gute Europa“ mit dem „bösen China“

Aber nicht nur dreckige Studien, sondern auch dreckige Medikamente lässt der gute Westen vom bösen Osten produzieren, auf dass die Produktionskosten noch geringer ausfallen.

Mein Beitrag, den ich unlängst zum Blutdrucksenker Valsartan gebracht hatte, ist so ein Beispiel, wo chinesische Firmen ein Medikament herstellen, das mit toxischen Beimengungen verunreinigt ist: Blutdrucksenker Valsartan Rückruf – Seit Jahren „verunreinigt“ – Schon wieder ein Medikamentenskandal?

Auch hier hüllen sich die sonst so besorgten Behörden in Stillschweigen, denn eine Rückrufaktion wäre mit einem enormen finanziellen Aufwand/Verlust für den ortsansässigen Vertrieb verbunden.

Denn solange keine Patienten tot vom Behandlungsstuhl des Arztes fallen, sollte man den hiesigen Industriestandort Pharma und dessen Konkurrenzfähigkeit nicht mit solchen Nebensächlichkeiten gefährden. Und hinter vorgehaltener Hand empfiehlt man der werten Ärzteschaft heimlich still und leise, vielleicht doch erst einmal ein anderes Blutdruckmittel einzusetzen, bis der Staub sich gelegt hat.

Das ganze hat System – Man kann von einer Mafia reden

Diese Sachen sind keine Ausnahme, sondern System: Die Pharmaindustrie – schlimmer als die Mafia?

Was dies heißt, das bringt ein dänischer Arzt und Wissenschaftler in diesem Beitrag auf den Punkt:

Wir können uns 95 Prozent des Geldes sparen, das wir für Arzneien ausgeben, ohne dass Patienten Schaden nehmen. Tatsächlich würden mehr Menschen ein längeres und glücklicheres Leben führen können.

Andere evidenzbasierte „Errungenschaften“ der Pharmaindustrie habe ich in verschiedenen Beiträgen besprochen, die allesamt zeigen, dass der gute Westen genauso dreckig arbeitet wie der böse Osten, ohne dabei erst kommunistisch zu werden.

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter „Unabhängig. Natürlich. Klare Kante.“ dazu an:

Bei den Nahrungsmitteln sieht es nicht viel besser aus

Hier einige Beiträge, die das Bild bei den Nahrungsmitteln deutlicher zeichnen:

Fazit

Wenn China immun ist gegen Skandale, dann gibt es keinen Grund, sich darüber aufzuregen, wenn man nicht bereit ist, sich auch über die Skandale im eigenen Haus aufzuregen.

Denn wie es heute aussieht, sind wir mindestens ebenso immun Skandalen gegenüber wie China. Niemand spricht hier mehr über die wissentlich verfälschte CDC-Studie, mit deren Hilfe die MMR-Impfung von jeglichem Autismusverdacht freigesprochen werden sollte (MMR-Impfung und Autismus – Also doch!).

Todesfälle unter Impfungen werden ebenfalls unter den Teppich gekehrt: Ein neuer Impf-Skandal: 69 tote Babys nach Impfung?

Und die fast 100 toten Kinder auf den Philippinen durch die ultimativ segensreiche Dengvaxxia Impfung, wen kümmert das denn schon?

Die Immunität gegenüber Skandalen scheint sogar vor Babys und Kindern als Opfer nicht halt zu machen, vorausgesetzt der „Rubel rollt“. Leider kann man auch das nicht den bösen Chinesen in die Schuhe schieben. „Wir“ sind hier mindestens genauso kaltschnäuzig.

Und mit Verlaub: Die Mediziner, Politiker, Lobbyisten und Funktionäre die diese Pharmafirmen durch weitere Verordnungen unterstützen (und auch die Hand aufhalten) sind… – Tja: Bestandteil des Systems? Gefangener des Sytems? Handlanger oder Erfüllungsgehilfen des Systems?

Statt aber dieses faule System mit Stumpf und Stil auszuheben, wird weiter Kosmetik betrieben und die teilnehmenden Akteure weiter hoffiert. Die Patienten werden weiter mit bunten Pillen abgefüllt und dürfen (und sollen) so weitermachen wie bisher. Verhaltensänderung? Unerwünscht.

Es wird noch viel Leid, Krankheit und Schmerz erduldet werden müssen, bis alle Akteure, inklusive der Patienten, aufwachen und erkennen, das Gesundheit nur durch die Beachtung der Naturgesetze erreicht werden kann.

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Praxis-Newsletter mit den „5 Wundermitteln“ an:

Kleine Anmerkung: Die Sache mit den „5 Wundermitteln“ ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen…

 

Es ist in aller Munde: Eine Studie, die angeblich von der Investmentbank Goldman Sachs durchgeführt und für die Pharmaindustrie bereitgestellt wurde.

Naturgemäß sind die Nachrichten, die hier von der Investmentbank verbreitet werden, erst einmal hoch inoffiziell und zweitens primär in englischsprachigen Medien nachzulesen. Die deutsche Ausgabe der „Huffington Post“ bringt eine interessante Zusammenfassung: huffingtonpost.de/entry/goldman-sachs-bank-investment-gesundheit-studie_de_5acf9309e4b0edca2cb79917

Wie es aussieht ist diese Studie nicht für die Öffentlichkeit gedacht. Wie und wo dieser „Marktreport“ an die Medien und damit die Öffentlichkeit gelangte, wird nicht näher erklärt. Die Webseite von Goldman Sachs jedenfalls erwähnt diesen Report (nach meinen Recherchen) mit keinem einzigen Wort. Eine Stellungnahme dazu konnte ich auch nicht finden.

Damit kann man natürlich die Frage stellen, wie zuverlässig sind diese Informationen?

Das Nachrichtenmagazin „CNBC“ bespricht ebenfalls diesen Report und geht sogar in einige Details: Goldman asks: ‚Is curing patients a sustainable business model?‘. Damit halte ich es eher für unwahrscheinlich, dass diese Nachrichten (beziehungsweise Studie) eine reine Erfindungssache sind.

Und wenn man sich die inhaltlichen Aussagen anschaut, dann treffen wir auf „alte Bekannte“, was die Wahrscheinlichkeit für die Richtigkeit der Angaben von CNBC und anderen Webseiten signifikant erhöht.

Neue Studie mit alten Aussagen

CNBC zitiert in ihrer Ausgabe eine „Analystin“, Salveen Richter, die laut Angaben von „Bloomberg“ ein „Vice President, Research Division“ bei Goldman Sachs ist. In der Studie haben Frau Richter und ihre Finanz-Kollegen entdeckt, dass zum Beispiel Gilead Sciences, ein Pharma- und Biotechnologie-Unternehmen aus den USA, mit ihren Medikamenten zur Behandlung von Hepatitis C eine Heilungsrate von mehr als 90 Prozent in Anspruch nehmen dürften.

Diese guten Nachrichten sind leider keine guten Nachrichten. Denn der Umsatz für diese Medikamente erreichte einen Spitzenumsatz von 12,5 Milliarden USD im Jahr 2015. Da die Patienten aber „unglücklicherweise“ geheilt werden, befindet sich der Umsatz seit 2015 im freien Fall. Für das Jahr 2018 ist ein Umsatz von „nur“ 4 Milliarden USD prognostiziert, ebenfalls ein Ergebnis dieser Studie von Goldman Sachs.

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter dazu an:

Der Kommentar von Vizepräsident Richter dazu ist, dass der Behandlungserfolg der Medikamente dafür verantwortlich zu machen ist, dass der Pool an behandlungsbedürftigen Patienten schrumpft.

Dazu kommt noch ein weiterer negativer Effekt. Und das ist die Tatsache, dass es weniger Infizierte und damit Überträger der Infektion auf gesunde Zeitgenossen gibt, was den „Nachschub“ an neu Erkrankten bremst und so den Pool weiter schrumpfen lässt.

Bei Krebs anscheinend, so Frau Richter, sieht die Angelegenheit deutlich günstiger aus. Hier gibt es einen stabilen Pool, der von einer Schrumpfung weniger bedroht zu sein scheint.

Der letzte Kommentar ist mehr oder weniger das (mehr oder weniger) direkte Eingeständnis, dass die Behandlung von Krebserkrankungen heute so herrlich unzuverlässig ist, dass man das Unheil einer Heilung der Patienten nicht zu befürchten braucht. Und das, obwohl Krebs nicht ansteckend ist im Gegensatz zu Hepatitis C!

CNBC bat die Goldmänin um einen Kommentar, wozu diese laut CNBC wohl nicht bereit war. Kein Wunder!

Die Studie kommt aber nicht nur mit einer Analyse, sondern auch mit einem Lösungsvorschlag, der drei Lösungen für die Pharmaindustrie parat hält.

Der Einfachheit halber zitiere ich die Übersetzung in der „Huffington Post“:

  1. “Sucht euch große Märkte” – das heißt, Krankheiten, die sich mehr und mehr ausbreiten. “
  2. “Schafft Produkte für Krankheiten, die bereits häufig auftreten” – vorgeschlagen werden vor allem solche, die schlimme und ständige Beschwerden auslösen. 
  3. “Konstante Innovation und Erweiterung des Portfolios” – es gebe hunderte Genkrankheiten, aus denen sich noch Profit schlagen lasse. 

Mit anderen Worten: Medikamente und deren Einsatz sind nur dann sinnvoll, wenn mit ihnen ordentlich Umsatz gemacht werden kann. Und die Basis dafür ist das Leid der Patienten. Denn je schlimmer die Erkrankung, desto besser ist das Geschäft.

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter „Unabhängig. Natürlich. Klare Kante.“ dazu an:

Die neue „Qualität“ der Goldman Sachs Studie

Inhaltlich sind die Aussagen alles andere als neu.

Was hier neu ist, das ist der öffentlich zur Schau getragene Zynismus der Finanzmenschen, die Krankheit und Leid als Geschäftsmodell betrachten und hier und diesbezüglich ihre kompetenten Ratschläge in Form einer Studie an ihre verehrte Kundschaft (Pharmabranche) verteilen.

Während man auf der Pharmaseite ganz offiziell das hohe Lied von Heilung, Hilfe, Zuwendung an den Patienten und wissenschaftsbasierter Produktpalette singt, unter Zuhilfenahme des Evidenzbasierten-Chors, haben die Finanzmenschen sich entschieden, diesmal ohne dieses Feigenblatt die menschenverachtende Realität ihres Treibens zu zeigen. Denn deutlicher als in dieser Studie kann man nicht sagen, worum es bei der Herstellung und Vertrieb von Arzneimitteln geht bzw. gehen soll.

Unter diesem Gesichtspunkt wird auch klar, warum die Pharmaindustrie versucht, „alternativmedizinische“ Heilmethoden zu verdrängen, von der Politik verbieten zu lassen etc.

In diesem Zusammenhang bekommt „Alternativmedizin“ und Naturheilkunde eine ganz neue Bedeutung. Denn das Interesse der Alternativmedizin und der Naturheilkunde, ihre Patienten heilen zu wollen, ist geschäftsschädigend.

Die Begründung hierfür hat die Goldman Sachs Studie geliefert. Dies ist auch ein Grund, warum die Pharmaindustrie sich selten an ihre eigenen Forderungen hält.

Für alternativmedizinische Behandlungsmethoden werden nämlich evidenzbasierte Studien verlangt, doppelblind, randomisiert, placebokontrolliert etc., während die Pharmaindustrie sich weitestgehend auf irgendwelche Metaanalysen stützt, um ihre Aussagen zu verifizieren.

Klinische Studien werden zudem so aufgestellt, manipuliert, verzerrt, dass die gewünschten Ergebnisse (die bereits vor Beginn der Studie feststehen), zum schlechten Schluss auch herauskommen. Hier eine kleine Auswahl an Beiträgen, die ich zu diesem Thema gebracht hatte:

Lästige Konkurrenz? Verbieten!

Und wenn man sich gar nicht mehr zu helfen weiß, dann bittet man die Politik, die lästige naturheilkundliche Konkurrenz einfach zu verbieten. Das geht schneller, und man braucht hierfür dann auch keine Argumente mehr. Denn es ist einfacher zu sagen: „Das ist illegal“, als die entsprechenden Argumente zu bringen, warum eine Behandlungsmethode oder eine natürliche Substanz mit Heilkräften nicht wirksam oder sogar schädlich sind.

Das Ganze geht dann auch soweit, dass ein Verbot für Heilpraktiker gefordert wird, wenn in Jahrzehnten (!) mal ein Fall bekannt wird, wo es zu einem Todesfall in einer Heilpraktiker-Praxis kommt, wie im Jahr 2016 bei einem Heilpraktiker in Brüggen-Bracht.

OHNE dass die Ergebnisse der Ermittlungen (oder gar ein Urteil) abgewartet wird, wird die Brandmarkung eines ganzen Berufsstandes ausgerufen! Wenn man die Machenschaften der klassischen Medizin zum Anlass nehmen würde, dürfte (bei gleichem Maß), nicht ein Arzt mehr mit einer Zulassung in Deutschland zu finden sein. Und manch einer wird dann vielleicht sogar sagen, dass das kein Verlust sei, weil es sowieso sehr interessante Untersuchung gibt, die belegen, dass ein Ärztestreik WENIGER Tote bedeutet.

An dieser Stelle muss ich aber auch (mal wieder) eine Lanze für die Ärzte brechen, die wirklich an der Heilung ihrer Patienten interessiert sind. Nach meiner Definition sind das auch wirklich Ärzte, die anderen sind „Mediziner“.

Wie dem auch sei: Ich empfinde die Goldman-Sachs-Studie als ein erfrischendes Eingeständnis zu den Vorwürfen der alternativen Medizin, dass Schulmedizin und Pharmaindustrie viel zu oft auf ihren eigenen Vorteil achten als auf den ihrer Kundschaft, den Patienten.

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter dazu an:

Was muss noch passieren, damit diese Kundschaft endlich aufwacht und sich nicht bereitwillig zur Schlachtbank führen lässt?

So werden wir und unsere Gesundheit verkauft, zum einen durch entsprechend katastrophale Nahrungsmittel von der Lebensmittelindustrie. Und wenn die Gesundheit ruiniert ist und man von medizinischer Seite Hilfe braucht, dann müssen wir uns mit einer Medizin zufrieden geben, die in erster Linie den Wohlstand von Pharmaindustrie und Finanzinvestoren absichert.

In der Schulmedizin und bei der Pharmaindustrie werden Hypothesen blitzschnell als bewährte Dogmen gehandelt. Leuchtende Beispiele hierfür sind zum Beispiel die Impfungen, bei denen es keine beziehungsweise bislang kaum vergleichende Untersuchungen zwischen geimpften und nicht geimpften Probanden gibt.

Aber trotzdem behauptet man hier, dass Impfungen wirksam sind und außerdem keine Nebenwirkungen haben. Verfälschte Studien dazu, wie die deStefano-Studie von der CDC über Masernimpfung und Autismus, werden unter den Teppich geschwiegen: MMR-Impfung und Autismus – Also doch!

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Praxis-Newsletter mit den „5 Wundermitteln“ an:

Kleine Anmerkung: Die Sache mit den „5 Wundermitteln“ ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen…

 

Zahlen lügen nicht. So sagt man. Denn der Unterschied zwischen einer „1“ und einer „2“ ist unanfechtbar. Aber dennoch werden gerade Zahlen die Basis von Täuschungen und Lügengebilden. Dieses System nennen manche Statistik, obwohl Statistik eigentlich eine sehr „sauebere“ Wissenschaft ist.

Besondere „Freunde“ der (anderen) Statistik scheinen aber Schulmedizin, Pharmaindustrie und Politik zu sein. Wenn hier etwas bewiesen werden soll, dann fast immer und oft ausschließlich mit Hilfe der Statistik. Dabei hat Statistik noch nie eine Beweiskraft gehabt, noch hat sie sie für sich in Anspruch genommen.

Aber wenn man etwas „bewiesen“ haben will, was man „bewiesen“ haben will, dann leistet eine verbogene und missbrauchte Statistik außerordentlich gute Dienste. Nicht umsonst gibt es den Spruch: „Traue nur der Statistik, die du selbst gefälscht hast.“

Die ARD brachte eine sehr sehenswerte Reportage heraus, wo es um Statistik ging, und wie man sie für Täuschung und legalen Betrug benutzen kann und auch evidenzbasiert nutzt. Unter „ Im Land der Lügen – Warum Zahlen uns täuschen können | Reportage“ gibt es den Beitrag noch in Youtube zu sehen.

 

Im Land der Lügen

Es gibt eine Stadt in Deutschland, in der jeder Bürger fast 40.000 Euro im Jahr verdient. Diese glückliche Stadt heißt Heilbronn. Dieses Einkommen ist fast doppelt so hoch wie das Einkommen in anderen bundesdeutschen Städten. Was machen also die 122.000 Heilbronner, dass sie so viel Geld verdienen können?

Antwort: Sie machen gar nichts. Sie verdienen nicht mehr und nicht weniger als andere deutsche Bundesbürger auch. Der statistische Durchschnittsverdienst liegt in Heilbronn nur deswegen so hoch, weil hier der Milliardär Dieter Schwarz lebt, der Gründer von Lidl.

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter „Unabhängig. Natürlich. Klare Kante.“ dazu an:

Und der hat ein exorbitantes Einkommen, welches das statistische Durchschnittseinkommen aller anderen 122.000 Heilbronner in diese Höhen hochtreibt. Damit ist klar, dass diese Statistik kein Beweis dafür ist, dass die Menschen in Heilbronn finanziell bessergestellt sind als anderswo in Deutschland. Wenn Sie also schon die Koffer gepackt haben, um nach Heilbronn umzuziehen – sie können die Koffer wieder auspacken.

Interessant werden diese Tricksereien immer dann, wenn es darum geht, den Boden für profitable Geschäfte vorzubereiten. Und hier scheuen sich weder Politiker, noch Schulmedizin und Pharmaindustrie, aus dem Vollen zu schöpfen.

So gibt es offizielle Statistiken, denen zufolge 8 Prozent aller Bundesbürger an Diabetes leiden. Bei genauerem Hinsehen beziehen sich diese 8 Prozent nur auf die Erwachsenen, also rund 80 Prozent der Gesamtbevölkerung.

Würde man auch die restlichen 20 Prozent, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, hinzufügen, dann würde aus den 8 Prozent eine wesentlich kleinere Zahl, die propagandistisch weniger Eindruck hinterlassen würde. Denn Kinder und Jugendliche haben keinen Altersdiabetes und auch nur wenige Fälle von Typ-1-Diabetes, und „versauen“ somit die Statistik.

Unliebsame Fälle, die propagandistisch im Wege stehen und deshalb bei der statistischen Berechnung eliminiert werden, ist ein Trick, um zu gewünschten Ergebnissen zu kommen. Der andere Trick ist der mit den Grenzwerten.

Von Gesund zu Krank – dank Grenzwert

Grenzwerte dienen dazu, um den Unterschied zwischen „krank“ und „gesund“ zu definieren. Liegt der Patient bei einem bestimmten Wert über dem Grenzwert, dann ist er krank und wird behandlungsbedürftig. Behandlungen und daraus resultierende medikamentöse Verschreibungen sind das Brot und Butter von Arzt und Pharmaindustrie.

Da das Geschäft mit der Gesundheit eben ein Geschäft ist, sind alle Beteiligten (außer dem Patienten) daran interessiert, dass das Geschäft expandiert. Diese Expansion erreicht man nicht, indem man auf neue Patienten wartet. Denn dieses Warten ist wirtschaftlich unrentabel. Vielmehr kreiert man neue Patienten, indem man die Definition für „krank“ und „gesund“, die Grenzwerte, so verändert, dass über Nacht aus gesunden Menschen kranke Patienten werden.

Berühmt-berüchtigte Grenzwerte, die in den letzten Jahrzehnten Stück für Stück gesenkt wurden, sind die Grenzwerte für Hochdruck, Diabetes und Prädiabetes, Cholesterin und so weiter. So wurde der alte Grenzwert für Diabetes von 140 auf 126 mg/dl gesenkt. Prädiabetes beginnt schon ab 100 mg/dl. Kommentar im Film: „Grenzwert runter – Pillenabsatz rauf“.

Über diesen Trick wurden weltweit Millionen neuer Patienten geschaffen, die den Ärzten und Pharmafirmen Milliarden an Geldern in die Kassen spülten. Wenn dann die Medikamente für die erfundenen Erkrankungen mit Nebenwirkungen einhergehen, dann hat die Pharmaindustrie weitere Medikamente gegen die Nebenwirkungen bereit. Ich kenne kein besseres Geschäftsmodell als das hier beschriebene.

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter „Unabhängig. Natürlich. Klare Kante.“ dazu an:

Grenzwerte um Konkurrenz aus dem Feld zu schlagen

Umgekehrt kann man Grenzwerte auch hervorragend nutzen, um unliebsame Konkurrenz aus dem Feld zu schlagen. Was ist gefährlich für die synthetischen Wirksubstanzen und deren nachhaltigen Einsatz? Antwort: Die natürlichen Wirksubstanzen. Unter Grenzwerte für Vitamine – Deutschland macht sich lächerlich diskutiere ich die Bemühungen der deutschen Gesundheitspolitik mit all ihren offiziellen und inoffiziellen Institutionen, Vitamine als potenziell schädlich hinzu stellen, für die es deshalb eine strenge Regulierung notwendig macht.

Jeder, der sich nur ein wenig mit Biologie und Gesundheitsfragen auseinandersetzt, weiß, dass der therapeutische Bereich von synthetischen Substanzen ungleich kleiner ist als der von Vitaminen. Deshalb werden von den Vitamin-Gegnern alle möglichen und unmöglichen Studien aus dem Ärmel gezaubert, die ihren Standpunkt „beweisen“ sollen. Und das ist der nächste Punkt. Wie kann ich die Statistik in Studien nutzen, um zu dem Ergebnis zu gelangen, dass ich haben möchte?

Nur 6 % der Studien von unabhängigen Quellen!

Sie kennen den Spruch: wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing. Unter diesem Motto kann ich Studien in die Welt setzen, die von bezahlten Wissenschaftlern durchgeführt werden, die mir dann mein spezifisches Ergebnis zu liefern haben. Der ARD-Beitrag sagt aus, dass nur 6 Prozent der Studien von unabhängigen Quellen erstellt werden. Der große Rest von 94 Prozent sind kommerziell gesponsert. Und die Wissenschaftler, die sich für diese Studien verantwortlich zeichnen, sind Angestellte der Pharmaindustrie oder aber bezahlte „Agenten“ derselben. Aber es kommt noch besser.

Rund die Hälfte dieser Studien wird von Ghostwritern in Schreibbüros verfasst. Für die Güte der Studien zeichnen dann namhafte und bezahlte Wissenschaftler mit ihrem Namen.

Um hier Missverständnisse zu vermeiden, sei betont, dass wir hier fast ausschließlich über die medizinische Forschung reden. Die naturwissenschaftliche Forschung ist ein anderes Kapitel, in dem es ebenfalls Filz gibt, aber nicht in dieser Form und dieser Intensität.

Zur Studienfrage hatte ich bereits einige Artikel verfasst:

Metaanalysen: damit niemand in die Suppe spuckt

Eine weitere beliebte Methode, sich wissenschaftlich zu geben, aber dafür zu sorgen, dass keine unliebsamen Überraschungen das Geschäft infrage stellen, ist die Metaanalyse.

Metaanalysen sind prinzipiell nichts Schlechtes, laden aber zur Manipulation förmlich ein. In Metaanalysen werden zuvor getätigte Studien zusammengefasst und noch einmal nach verschiedenen Kriterien neu ausgewertet. Die Ergebnisse können Trends bei bestimmten Entwicklungen verdeutlichen, aber niemals Beweis für irgendetwas sein. In der medizinischen Forschung jedoch werden Metaanalysen in der Regel so erstellt, dass die Auswahl der eingeschlossenen Studien schon Anlass zur Kritik gibt. Denn hier kann man die Studien ausklammern, die dem Wunschergebnis entgegenstehen.

Der nächste Kritikpunkt, der sich diesem Treiben anschließt, ist die Tatsache, dass auf diese Art und Weise manipulierte Ergebnisse dann noch als Beweis gehandelt werden. Kein Wunder also, wenn der Erkenntnisfortschritt in der Schulmedizin kaum fortschrittlichen Charakter verrät.

Noch ein TTIP

Kennen Sie diesen Beitrag: TTIP, Hormonfleisch und Gentechnik? Ich hatte ihn im Mai 2016 veröffentlicht. Es gab im Kommentarteil des Artikels einige Beiträge, die eine kritische Einstellung gegenüber dem Abkommen als „reine Panikmache“ abgeschrieben haben. Der ARD-Beitrag scheint jetzt Öl ins Feuer der „Panikmache“ zu gießen.

Denn die Politik versuchte der kritischen Bevölkerung das Abkommen mit Statistik schmackhaft zu machen. Da tauchen Zahlen auf wie „545 Euro mehr Geld pro Haushalt pro Jahr“ und „110.000 zusätzliche Jobs alleine in Deutschland“. Wer kann solchen Argumenten widerstehen oder sie sogar ablehnen? Man muss einfach für TTIP sein, oder?

Die ARD hatte sich die Studie angeschaut, die diese Prognosen erstellt hatte. Es zeigte sich, dass diese Prognose eine von vielen war, die aber als günstigste das Wohlgefallen von Politik und Lobby gefunden hatte. Der Clou mit den 545 Euro mehr pro Jahr entpuppte sich als schlichter Betrug. Denn es waren nicht 545 Euro pro Jahr sondern 545 in zehn Jahren, also umgerechnet 54 Euro pro Jahr, wenn die günstigste Prognose dann auch Realität werden würde. Oder mit anderen Worten: Leute seid für TTIP, denn es bringt euch zwei Euro mehr im Monat. Welch ein gigantischer Vorteil für euch alle!

Ein weiterer Punkt, den man hier nicht außer Acht lassen darf, ist die Tatsache, dass es sich hier auch wieder nur um einen statistischen Mittelwert handelt. Wir haben eingangs dieses Beitrags gesehen, dass ein hohes Durchschnittseinkommen noch lange nicht heißt, dass alle Beteiligten in dessen Genuss kommen. So ist es durchaus möglich, dass bei diesen 545 Euro einige wenige sehr viel bekommen (Unternehmen), und das Gros (Bevölkerung) sich mit sehr wenig oder sogar noch weniger als vor TTIP zufriedengeben muss.

Aber statistisch richtig ergibt sich halt der Durchschnittswert von 545. Vor diesem Hintergrund darf man auch die Zahl der neuen Jobs als „Übertreibung“ vermuten. Es wird auch nicht angegeben, wie viele Jobs durch TTIP vernichtet werden.

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter „Unabhängig. Natürlich. Klare Kante.“ dazu an:

Cholesterin: Das Ei war böse

Ich hatte bereits auf die Grenzwertsenkungen von Diabetes, Hypertonie und Cholesterin hingewiesen. Der ARD-Beitrag geht noch einmal speziell auf die Sache mit dem Cholesterin ein.

Hier kommt eine Ernährungswissenschaftlerin zu Wort, die sich gegen den Cholesterinwahn ausspricht. Sie sagt, dass das Problem der willentlichen Missinterpretation von Studiendaten ein weitverbreitetes Problem in der schulmedizinischen Forschung ist, besonders wenn es um Ernährung geht.

Dr. Ancel Keys war ein amerikanischer Ernährungswissenschaftler, der als Vater der Hypothese gilt, dass Fette und Cholesterin für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verantwortlich sind. Um seine Hypothese zu beweisen, sammelte der gute Doktor eine Reihe von Daten, wo der Nahrungsanteil tierischer Fette mit der Zahl der Todesfälle in Zusammenhang gebracht wurde.

Um hier eine eindeutige Korrelation zu erhalten, wurden alle die Ergebnisse entfernt, die nicht ins Bild passen. So einfach „beweist“ die Ernährungswissenschaft ihre Hypothesen. Was daraus geworden ist, wissen wir alle. Es scheint noch niemanden gestört zu haben, dass Dr. Keys zum Zeitpunkt seiner „sensationellen“ Erkenntnisse zum Cholesterin ein bezahlter Berater der Margarine-Industrie war.

So hat sich die Cholesterin-Lüge bis auf den heutigen Tag halten können, obwohl sie von vorne bis hinten nichts als Legoland ist. Ich bin aber beeindruckt, solche Aussagen aus dem Mund einer Ernährungswissenschaftlerin zu hören.

Und weil Cholesterin ja böse ist, und Eier Cholesterin enthalten, ist auch das Ei böse. Also gilt es, a) alle cholesterinhaltigen Nahrungsmittel zu vermeiden und b) zu hohe Cholesterinwerte medikamentös zu bekämpfen. Zum Glück für die Pharmaindustrie stammen rund 80 Prozent des Cholesterins im Blut aus körpereigener Produktion und nur 20 Prozent aus der Nahrung.

Damit bleibt die Indikation für ein medikamentöses Eingreifen auch dann bestehen, wenn die Ernährung cholesterinfrei verläuft. Und damit die natürliche Produktion von Cholesterin als Übel dargestellt werden kann, werden Grenzwerte erfunden, die nur medikamentös eingehalten werden können.

Der ARD-Beitrag rechnet vor, dass die letzte Absenkung des Grenzwertes weltweit 50 Millionen neue Patienten für Schulmedizin und Pharmaindustrie brachte und der Firma Pfizer allein pro Jahr mit ihrem Cholesterinsenker 10 Milliarden Dollar Umsatz bescherte.

Die eingeblendete Grafik im Beitrag zeigt, dass 1967 der Grenzwert in den USA bei 300 mg/dl lag. Er wurde 1984, dann 1988 und zuletzt 1993 so weit gesenkt, dass er jetzt auf 200 mg/dl liegt.

Für Deutschland sagen die Zahlen: 1976 lag der Wert bei rund 275, dann 1985 bei 260, 1993 bei 250 und zuletzt im Jahr 1998 endlich auch auf 200.

Man merkt hier auch, dass die unterschiedlichen Bestimmungen von Grenzwerten in den USA und in Deutschland deren Aussage ad absurdum führen. Vielmehr würde man für allgemein verbindliche Richtlinien und Werte auch identische Zahlen vermuten, was aber in der Realität erst seit 1998 der Fall ist.

Aber wie kommt man zu solchen Traumwerten?

Welche Studien beweisen, dass Cholesterin über 200 zum Risikofaktor für die Gesundheit wird?

Wenn man sich zum Beispiel folgende Studie ansieht: Evaluation of the Pooled Cohort Equations for Prediction of Cardiovascular Risk in a Contemporary Prospective Cohort, dann kommt man zu dem Schluss, dass die Berechnungen des kardiovaskulären Risikos durch offizielle medizinische Institutionen für die Erstellung von Leitlinien zu vollkommen unsinnigen Ergebnissen gelangen.

So berechneten die amerikanischen Kardiologen ein Risiko von 21 Fällen pro 1000 Patienten-Jahren, während die beobachteten Raten bei 7,9 lagen. Also nur etwas mehr als ein Drittel der Berechnung. Wer so schlechte Prognosen erstellt, der kreiert den Boden für Angst vor dem Risiko. Und wer Angst hat, hat keine Probleme, alles zu tun, um das Risiko zu minimieren = sich vertrauensvoll in die Arme der Schulmedizin zu werfen.

Oder aber man lässt Studien im Reißwolf verschwinden, deren Ergebnisse nicht ins Bild passen, wie es Dr. Keys bei der Beweisführung für seine abstruse Cholesterin-Hypothese getan hatte. Weitere beliebte Mittel, nicht nur bei der Rechtfertigung einer Statin-Therapie, ist der Vergleich der Wirksubstanz mit einer Substanz, von der man weiß, dass sie schwächer wirkt als die zu beurteilende Substanz. Oder aber man manipuliert die Teilnehmergruppe so, dass die Teilnehmergruppe mit der Wirksubstanz einen besseren Effekt zeigt als die Kontrollgruppe.

Und sollten sich im Verlauf der Studie Nebenwirkungen zeigen, die von der untersuchten Substanz ausgehen, dann verkürzt man die Studie auf den Zeitrahmen, in dem die Nebenwirkungen noch nicht aufgetreten waren. Umgekehrt, sollte sich im Verlauf der Studie keine ausreichende Wirkung der Testsubstanz gezeigt haben, dann verlängert man einfach die Studiendauer bis zu dem Zeitpunkt, an dem sich endlich die erwünschte Wirkung offenbart.

Gerade zum Thema Cholesterin ist es abenteuerlich! Mehr dazu übrigens in meinem Buch: Das Märchen vom bösen Cholesterin.

 

Noch mehr Geschäfte und Verzerrungen bis sich die Balken biegen!

Die Wirksamkeit von Vorsorgeuntersuchungen gegen Brustkrebs bei Frauen und Prostatakrebs bei Männern ist ein weiterer Teil dieses perfiden Manipulationsspiels:

Auch hier wird die Statistik verzerrt was die Balken halten.

Für die Ernährungswissenschaftlerin im ARD-Beitrag ist klar, dass diese Vorsorgeuntersuchungen mehr Schaden anrichten als Nutzen bringen. Der Schaden besteht nicht in der Durchführung der Früherkennung, obwohl es auch hier Stimmen gibt, die das zu häufige Röntgen der Brust als eigenständigen Risikofaktor ansehen.

Vielmehr besteht der Schaden in den viel zu oft getätigten Fehldiagnosen, die zur Übermedikation mit entsprechenden Nebenwirkungen führen und beim Patienten den entsprechenden psychologischen Stress auslösen.

Laut Cochrane-Institut versterben von 100 Männern über 50 Jahre ohne Früherkennung nach zehn Jahren 20 Männer, wovon ein Mann an Prostatakrebs stirbt. Das gleiche gilt auch für die Männer gleichen Alters und gleichen Zeitraum, die eine Vorsorgeuntersuchung gegen Prostatakrebs durchgeführt hatten.

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter „Unabhängig. Natürlich. Klare Kante.“ dazu an:

Wo liegt hier der Vorteil? Null.

Der Vorteil hier besteht darin, dass bei 16 Männern bei der Vorsorgeuntersuchung eine falsche positive Diagnose erstellt wird, die völlig gesunde Männer zu behandlungsbedürftigen Patienten mutieren lässt. Somit hat die Schulmedizin 16 mehr Kunden und die Pharmaindustrie 16 mehr Verschreibungen. Man kann sich unschwer vorstellen, was dies für die betroffenen Männer bedeutet. Ähnliche Szenarien gibt es auch für die Vorsorgeuntersuchung gegen Brustkrebs und deren falsch-positiven Befunde.

Die Schulmedizin aber bläht oft statistisch die Effekte der Vorsorgeuntersuchung auf, um so eine Begründung für das eigene Tun zu erlangen.

In meinem Beitrag (siehe oben) „Krebsvorsorge – was Ihnen Ihr Arzt nicht erzählt“ zitiere ich Professor Gigerenzer. Der erklärt, dass die meisten Schulmediziner statistische Analphabeten sind. Warum?

Weil zum Beispiel bei einem Untersuchungsergebnis von 4 positiven Diagnosen von Brustkrebs bei 1000 Untersuchungen, dem 5 positive Diagnosen ohne Vorsorgeuntersuchung entgegenstehen, geschlossen wird, dass die Vorsorgeuntersuchung die Zahl der Krebsfälle signifikant senkt, und zwar um den Betrag von 25 Prozent (der Unterschied von 1 von 4 beträgt 25 Prozent). Dabei ist die Zahl 1 von 1000 statistisch gesehen vollkommen ohne Signifikanz; die 25 Prozent dagegen heucheln hohe Effektivität vor.

Im ARD-Beitrag kommt der Professor wieder zu Wort. Und zwar mit einer eigenen Statistik. Die besagt, dass 70 bis 80 Prozent der deutschen und amerikanischen Ärzte nicht in der Lage sind, Gesundheitsstatistiken richtig zu lesen und zu verstehen. Kein Wunder also, wenn der Arzt von der Pharmaindustrie mit geschönten Studien zum Verschreiben von teilweise tödlichen Medikamenten verführt wird. Avandia, Vioxx, Lipobay und all die anderen Skandale sprechen hier eine deutliche Sprache.

Fazit

Der ARD-Beitrag ist eine Wohltat, der schonungslos das marode Tun von Schulmedizin und Pharmaindustrie offenlegt. Der Beitrag beschäftigt sich darüber hinaus noch mit statistischen Verbrämungen, wie sie in anderen Zweigen von Politik und Industrie und vor allem im Versicherungswesen gang und gäbe sind.

Es ist dabei erschütternd zu sehen, dass Ärzte, denen wir unsere Gesundheit anvertrauen, (zu 70 bis 80 Prozent) ihre Therapieentscheidungen aufgrund von gefälschten wissenschaftlichen Studien fällen, von denen nicht der Patient, sondern der Tablettenhersteller einen Nutzen hat.

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Praxis-Newsletter mit den „5 Wundermitteln“ an:

Kleine Anmerkung: Die Sache mit den „5 Wundermitteln“ ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen…