US Gesundheitsbehörde: 94% der COVID Verstorbenen hatten 2,6 gravierende Vor-Erkrankungen

CDC Report zu Covid 19

Es gibt extrem ungemütliche Neuigkeiten. Allerdings nicht für die Kritiker der Corona-Maßnahmen, sondern für die Verbreiter des Glaubens, dass SARS-CoV-2 mit einer hohen Todesrate einher gegangen ist (und noch weiter einhergeht… siehe zweite Welle) und dazu die entsprechenden Statistiken angefertigt haben.

Uns ist wiederholt vorgegaukelt worden, dass die Statistiken eindeutig wären und ein deutliches Gefährdungspotenzial, eine Pandemie, belegten.

Bereits im April hatte ich einen Beitrag veröffentlicht, der zeigte, dass die Corona-Sterblichkeit überschätzt wurde und immer noch wird: Corona-Sterblichkeit überschätzt – Die Bundesregierung und ihr „Corona-Aktionismus“.

Mit ein Grund für diese Überschätzung dürfte auch die Tatsache sein, dass sich kaum jemand der Frage angenommen hat, wie tödlich SARS-CoV-2 denn nun wirklich ist? Man ging immer davon aus, dass es tödlich sein muss: Die Frage, die gar nicht mehr diskutiert wird: Wie tödlich ist Corona wirklich?

Inzwischen zeichnet es sich ab, dass es mehr Tote zu geben scheint durch die Anti-Corona-Maßnahmen als durch das Virus: Mehr Tote durch Anti-Corona-Maßnahmen als durch COVID-19?

Und ein fast aktueller Vergleich der Corona-Sterblichkeitszahlen von Mitte August 2020 lässt noch mehr Zweifel an den offiziellen Statistiken aufkommen: Corona-Sterblichkeitszahlen: USA, Schweden, Deutschland, Philippinen im Vergleich.

Eine Übersicht zu allen Fragen rund um die „Akte Corona“ finden sie hier: Corona – Fakten und Berichte zu COVID-19 und den Maßnahmen 2020.

Die US-Amerikanische Gesundheitsbehörde CDC „korrigiert“ Corona-Todesfallzahlen?

In deutschen[1] [2] [3] und englischen[4] [5] Medien gibt es etliche Beiträge, die behaupten, dass die CDC die Corona-Todeszahlen drastisch nach unten korrigiert hätte. Es ist in der Tat überraschend, so viele Beiträge zu diesem Thema im Internet zu sehen. Denn diese Ankündigung von der CDC wurde in den „Qualitätsmedien“ vollkommen verschwiegen.

Hierbei wird eine weitere Tatsache augenfällig: Die sonst so gern zitierte CDC wird nur dann ausgiebig als Quelle herangezogen, wenn das Narrativ stimmt. Sollte die Sache allerdings nicht passen und auch nicht passend gemacht werden können, dann schweigt man sich aus und hofft, dass es niemand merkt.

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Was ist also die ungeheuerliche Nachricht?

Die CDC veröffentlichte am 2. September 2020 einen wöchentlichen Report[6] zu Todeszahlen für Covid-19. Unter dem Absatz „Komorbiditäten“ (comorbidities) werden die Ursachen für die Todesfälle verhandelt. Und hier steht auch der Satz, der die „Zeugen Coronas“ in helle Aufregung versetzen muss:

Bei 6 % der Todesfälle ist Covid-19 als die alleinige Ursache zu bezeichnen. Bei Todesfällen mit Konditionen und Ursachen zusätzlich zu Covid-19 zeigten sich im Durchschnitt 2,6 zusätzliche Konditionen oder Ursachen, die zum Tode geführt hatten.

Anschließend wird eine Übersichtstabelle mit den Angaben zu den Todesursachen/Erkrankungen und deren absoluten Zahlen gezeigt. Zu diesem Zeitpunkt lag die offizielle Todesrate von/für Covid-19 bei 169.044 Opfern.

Allein aus dieser Tabelle lässt sich ersehen, dass etwas weniger als die Hälfte der sogenannten „Corona-Toten“ gleichzeitig eine Influenza und/oder Pneumonie hatten, die ebenso ursächlich hätte sein können wie SARS-CoV-2 selbst.

Fast 15.000 der Betroffenen hatte eine Sepsis, die mit hoher Wahrscheinlichkeit als schwerwiegender einzustufen ist, als Covid-19. Dazu gab es über 27.000 Fälle von Diabetes, fast 20.000 Fälle von vaskulärer und nicht genau spezifizierter Demenz, fast 15.000 Fälle von Nierenversagen und über 57.000 Fälle von Ateminsuffizienz. Auch bei diesen (und den anderen jetzt von mir nicht genannten aufgeführten) Ursachen handelt es sich um schwerere Erkrankungsformen als Covid-19.

Das heißt also mit anderen Worten, dass von den fast 170.000 offiziellen Corona-Toten 94 % mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht an Corona, sondern an ihren ursprünglichen Erkrankungen verstorben sind. Und genau das hatte ja auch Professor Püschel bei seinen Obduktionen von sogenannten Corona-Toten ebenfalls feststellen können.

Und es heißt dann auch, dass von diesen 170.000 „nur“ rund 10.000 Betroffene aufgrund von SARS-CoV-2 verstorben sind.

Am 9. September 2020, weist die Covid-19-Webseite der Johns Hopkins Universität weltweit eine Todesrate von 896.236 aus. Wenn wir davon ausgehen, dass wir von ein und dem gleichen Virus in allen Ländern der Welt reden, könnte man die Befunde der CDC auf diese Zahlen übertragen. Und schon hätten wir bei einer nur sechs-prozentigen Todesrate einen weltweiten Wert von etwas über 53.700.

Die Webseite sagt für Deutschland, dass angeblich bis zu diesem Zeitpunkt 9336 Leute aufgrund von Covid-19 gestorben seien. 6 % davon wären dann 560.

„Nur“ 560 Opfer von SARS-CoV-2? Klingt geradezu unglaublich…

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Die Sofortreaktion der „Faktenchecker“

Welch schwerer Tobak diese Veröffentlichung seitens der CDC sein muss, das beweist die sofortige Reaktion einiger weniger Mainstream-Journale im Internet.

Dies scheinen Vertreter zu sein, die nicht unbedingt an die Strategie des Totschweigens glauben, sondern vielmehr so schnell wie nur möglich ihre Version der „Wahrheit“ unters Volk streuen wollen.

„FactCheck.org“[7] hatte einen Beitrag am 1. September veröffentlicht, und am Folgetag, wo ja die CDC ihre Zahlen und Prognosen veröffentlicht hatte, vervollständigt.

Und damit man überhaupt keine Zeit verliert, die Richtigstellung nach eigenem Gutdünken loszuwerden, hatte man in der Überschrift bereits die eigene Einschätzung preisgegeben: „Die CDC hat nicht zugegeben, dass nur 6 % der angegebenen Todesfälle von Covid-19 stammen“.

Als erstes wird diese Nachricht als Unfug bezeichnet, auch deshalb weil Präsident Trump so einen Unsinn schon mal am 30. August auf Twitter gepostet hätte. Und da Twitter den ursprünglichen Beitrag, der von einer Gruppe von Verschwörungstheoretikern gepostet wurde, die pro Trump eingestellt sind, zurückgezogen hat, kann es sich nur um eine Falschmeldung handeln.

Danach wiederholt man noch einmal den Beitrag von Trump: „Diese Woche hat die CDC heimlich die neuen Covid-Zahlen veröffentlicht und zugegeben, dass nur 6 % von 153.504 Todesfällen wirklich an Covid-19 verstorben sind. Die anderen 94 % hatten zwei oder drei schwere Erkrankungen und die überwiegende Mehrheit ein sehr fortgeschrittenes Alter.

Und das soll angeblich die CDC nicht gesagt haben. Aber was hat sie dann gesagt? Angeblich?

Danach wird noch einmal die Stelle der CDC zitiert, wo genau diese Aussage getroffen wird. Jetzt wird es schwierig für die Faktenchecker, die feinen Unterschiede herauszuarbeiten. Es wird noch einmal erklärt, was in der Tabelle steht, all die anderen Erkrankungen und Komorbiditäten. Danach kommt das Eingeständnis, dass das bedeutet, dass 6 % von denen, die mit Covid-19 gestorben sind, keine diese Erkrankungen und Komorbiditäten aufwiesen.

Und jetzt? Genau das haben Trump und die CDC gesagt. Wo steht also geschrieben, dass die CDC das nicht gesagt hat?

Man verlegt sich jetzt auf formale Aspekte, nämlich dass die CDC eben nicht heimlich die Daten auf den neuesten Stand gebracht hätte, sondern dass diese Information alles andere als neu sei. Die Agentur hätte die gleichen Informationen bereits seit Mai von sich gegeben.

Das heißt also, dass CDC und amerikanische Regierung seit Mai schon über die übertriebenen Zahlenbescheid wussten? Toll!

Bislang hat man die Behauptung, dass die CDC nur 6 %, also ungefähr 10.000 Todesfälle, Covid-19 zu schreibt, eher bestätigt als widerlegt. Wo bleibt die Widerlegung?

Die kommt mit Anthony Fauci, der rettend die CDC Daten interpretiert. Der meint nämlich, dass die 6 % die Fälle beinhalten, wo Covid-19 als einzige Todesursache gelistet ist. Schon wieder? Jetzt kommt die wirkliche Erklärung von ihm: „Das heißt allerdings nicht, dass jemand, der Bluthochdruck oder Diabetes hat, der an Covid-19 stirbt, nicht an Covid-19 gestorben ist.“ Diesen akrobatischen Satz soll er angeblich auf einem amerikanischen Fernsehsender losgelassen haben.

Dieser Satz ist an Suggestivität kaum zu überbieten. Denn er spricht von Fällen mit Diabetes oder Bluthochdruck, die an Covid-19 gestorben sind … Für ihn sind sie auf jeden Fall an Covid-19 und nicht an Diabetes oder Bluthochdruck gestorben. Und weil sie an Covid-19 gestorben sind, kann man auch nicht sagen dass sie nicht an Covid-19 gestorben sind. Und damit wäre bewiesen, dass alle an Covid-19 gestorben sind.

Ich muss mir die Frage stellen, in den Jahren zuvor, wo es kein Covid-19 gab und die Leute an Diabetes oder Bluthochdruck gestorben sind, woran sind die dann wirklich gestorben? Wenn Diabetes, Bluthochdruck und all die anderen Erkrankungen keine tödlichen Erkrankungen mehr sind, blüht uns dann nach der Beseitigung von SARS-CoV-2 das ewige Leben?

Bei so viel Unsinn blieb ihm dann wohl auch nichts anderes übrig, als noch einmal die Beschwörungstrommel zu rühren, dass die veröffentlichten Zahlen, über 180.000 Todesfälle, wirklich und einzig auf Covid-19 zurückzuführen seien. Man solle sich durch andere Angaben nicht verwirren lassen. Das erinnert mich peinlich an die Aufforderung des Robert Koch Instituts und der Bundeskanzlerin, nicht auf andere zu hören, nur zuverlässigen Quellen Glauben zu schenken und die Regierungsmaßnahmen nicht zu hinterfragen.

Amen.

Jedenfalls haben wir wieder einmal erleben dürfen, wie Qualitätsjournalismus der heutigen Zeit 6 % zu 100 % verwandelt.

Danach tritt noch ein weiterer Zauberkünstler auf, ein sogenannter Epidemiologe und Wissenschaftsjournalist. Der bringt eine neue Qualität in die Argumentation, die eigentlich noch atemberaubender ist. Er behauptet, dass die 94 % mit schweren Begleiterkrankungen deshalb an SARS-CoV-2 verstorben sind, weil diese durch das Virus erst provoziert wurden. Das geht also in die Richtung „systemische Erkrankung durch SARS-CoV-2“.

Was davon zu halten ist habe ich in einem Beitrag veröffentlicht: Angebliche Spätfolgen von COVID-19 – Fakt oder Angstmache?

Auch hier muss ich mir die Frage stellen, ob es in den Jahren zuvor keine Komorbiditäten gegeben hat. Und wenn ja, wodurch sind diese dann entstanden, wo es doch kein SARS-CoV-2 gegeben hatte, da es sich ja hier um ein absolut neues Virus handele.

Fazit

Die Pandemie-Suppe wird immer dünner. Die Lügen dagegen werden immer dicker. Und die Erklärungen und Rechtfertigungen der sogenannten Faktenchecker glänzen durch elementare Hilflosigkeit.

Alle diese Bemühungen sind dermaßen durchsichtig und blödsinnig, dass man sich fragen muss, ob hier IQ-mäßig signifikant eingeschränkte Journalisten am Werk waren oder ob es sich hier nicht doch um gut bezahlte Auftragsarbeiten handelt, in dem Bemühen, die Bevölkerung weiterhin einzulullen und einzuschüchtern?

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Quellen:

[1]     USA korrigieren Corona-Todeszahlen drastisch nach unten – deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

[2]     Unterlassungsklage gegen RKI wegen irreführender Daten-Kommunikation – CDC korrigiert Corona-Todeszahlen drastisch nach unten | PRAVDA TV

[3]     CDC korrigiert Corona-Todeszahlen drastisch nach unten | MMnews

[4]     CDC Report: 94% of COVID Deaths had 2.6 Serious Additional Diseases

[5]     New Data From the CDC Shows 6% of Deaths Are Due to COVID-19 Alone

[6]     COVID-19 Provisional Counts – Weekly Updates by Select Demographic and Geographic Characteristics

[7]     CDC Did Not ‚Admit Only 6%‘ of Recorded Deaths from COVID-19 – FactCheck.org

René Gräber

René Gräber

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2 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Avatar

    Herzlichen Dank für dieses genaue Hinsehen!

    Was uns rund um Corona als „Berichterstattung“ verkauft wird hat ohnehin gar nichts mit Journalismus zu tun, mit gutem Journalismus schon gar nicht.
    Nach unten korrigierte Zahlen werden überhaupt nicht erwähnt in den „seriösen“ Medien, die immer so gerne auf ihre Wichtigkeit und Überregionalität hinweisen.
    Auch gibt es ausschließlich einseitige Informationen (bis zum Erbrechen Drosten oder die, die ihm nach dem Mund reden). Und dann wird behauptet (neulich erst): „Bei uns kommen doch auch andere Virologen zu Wort und nicht nur der Drosten!“ Billiger geht’s dann auch nicht mehr!
    Diktatorische Einseitigkeit und Meinungsmache sind die Markenzeichen dieser Medien, das bezieht sich auch auf andere Themen, die immer nur in einer Richtung erzählt werden.
    Kein Differenzieren, keine sachlichen Darstellungen beider Seiten, immer wird alles so vorgekaut, wie wir es gefälligst schlucken sollen.
    Da höre ich mir inzwischen doch lieber hin und wieder eine witzige Werbung an, als mich mit so einem billigen, miesen Dreck werbefrei bewerfen zu lassen.
    Ich habe aufgehört mich zu fragen, was das für Menschen sein können, die so wenig Integrität besitzen, dass sie mit ihrem Namen für solche Sender an die Öffentlichkeit gehen.
    Es hat sich nun also herausgestellt, dass die Medien, die sich auf das Nötigste beschränken zum Thema Corona, die weitaus glaubwürdigeren und seriöseren sind, denn offenbar prostituieren sie sich nicht oder nicht mehr als nötig.

    Umso dankbarer bin ich für die wenigen Inseln in all dem Schlamassel und für die unermüdliche Arbeit und den wachen Geist, der hinter den Berichten steht, die hier auf der Seite zu finden sind. 🙂

  2. Avatar

    @Susanne
    Dem schließ ich mich 100%ig an…

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