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Ein Fass ohne Boden: Der Schaden durch die Kontrastmittel-Abzocke ist deutlich größer als bislang vermutet!

 

Mussten Sie schon einmal zur Untersuchung in einen Computertomografen (CT) oder einen Magnetresonanztomografen (MRT) steigen? Dann sind Sie in bester Gesellschaft.

Mehr als fünf Millionen Patient*innen werden jährlich aufgrund meist diffuser Krankheitsbilder dem unangenehmen und oft folgenreichen Prozedere unterzogen.

Und das zu horrenden Preisen, die die behandelnden Praxen den Krankenkassen in Rechnung stellen. Im August 2019 veröffentlichten der NDR, WDR und die Süddeutsche Zeitung erstmals eine Gemeinschaftsrecherche zur Abzocke mit Kontrastmitteln bei radiologischen Behandlungen bekannt. Ich berichtete ausführlich dazu in meinem Beitrag: Wie Radiologen mit dubiosen Geschäften Millionen kassieren.

Jetzt mussten die Ergebnisse korrigiert werden:

Die „Millionenabzocke“ ist noch krasser als zunächst vermutet!

Die Zahlen der Menschen, die in Deutschland jedes Jahr „in der Röhre“ eines Computer- oder Magnetresonanztomgrafen landen, steigen kontinuierlich an.

Und damit bricht auch der Verbrauch von CT- und MRT-Kontrastmitteln immer neue Rekorde.

Damit die Aufnahmen der bildgebenden Verfahren (angeblich) so scharf und detailreich wie möglich sind, wird vorab ein meist ein gadolinium- oder manganhaltiges Kontrastmittel gespritzt.

Es ist bekannt, dass Kontrastmittel schwerwiegendste Nebenwirkungen haben können. Gadolinium beispielsweise verursacht Nierenschäden und lagert sich im Gehirn ab, mit katastrophalen Folgen für die Gesundheit und Persönlichkeit, wie Chuck Norris‘ Ehefrau Gena leider aus erster Hand zu berichten weiß. Ich berichtete dazu hier: MRT-Kontrastmittel lagern sich im Gehirn ab – Chuck Norris beklagt Schäden durch Gadolinium bei seiner Frau.

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Dubioser Handel mit Kontrastmitteln

In Deutschland ist der Handel mit den gefährlichen Kontrastmitteln zu allem Überfluss auch noch höchst dubios.

Die Mittel sind nicht apothekenpflichtig, sondern werden von diversen Herstellern zu unterschiedlichsten Preisen und Konditionen direkt an die radiologischen Praxen ausgeliefert.

Das führt zu einem absoluten Preis-Wirrwarr. Wenn die Kontrastmittel in einem Bundesland kompetitiv ausgeschrieben werden (wie es in Schleswig-Holstein und Berlin gängige Praxis ist), können Arztpraxen problemlos einen Liter Kontrastmittel für unter 800 Euro beziehen. Weiter südlich, in Bundesländern wie Thüringen und Sachsen, in der die AOK Plus die Preise pauschal festlegt, kostet derselbe Liter auf einmal sage und schreibe 4700 Euro. Naiv ist, wer hier keine Marktlücke sieht!

100.000.- Euro pro Gerät und Jahr sind möglich!

Folge: Die Radiologen kaufen Kontrastmittel billig ein und stellen es zu Wucherpreisen den Patienten in Rechnung, bzw. der Krankenkasse. So verdienen sie ca. 100.000 Euro im Jahr pro Gerät in ihrer Praxis nebenher.

In unserer vom Kapitalismus durchwirkten Schulmedizin kommt es dann einmal mehr, wie es kommen muss: Radiologische Praxen, die in den Bundesländern liegen, die dazu einladen, an Pauschalen und der allgemeinen Intransparenz mitzuverdienen, spritzen deutlich häufiger und deutlich mehr hochgefährliche Kontrastmittel als ihre Kollegen in kompetitiven Bundesländern.

Die nicht abzuschätzenden Folgen für ihre Patienten nehmen sie für die enormen Profite billigend in Kauf. Kein Wunder also, das der Verbrauch von Kontrastmitteln rasant ansteigt!

Krankenkassen sind dabei nicht Opfer, sondern „Beteiligte“

Die Krankenkassen, das wird in der Folgereportage der SZ herausgestellt, sind dabei nicht etwa Opfer, sondern Mittäter.

In Bundesländern wie Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen sind es nicht die Radiologen allein, die die Preise derart hochgetrieben haben, sondern die Krankenkassen selbst haben völlig überzogene Pauschalen festgelegt!

Die SZ mutmaßt, dass solche Pauschalen einfach bequemer abzurechnen sind – in der aktuell entspannten Finanzlage der Krankenkassen sicher eine einleuchtende Erklärung.

Die Krankenkassen selbst schweigen nicht nur, sondern mobilisieren jetzt ihre Anwälte gegen zu viel „journalistische Neugier“ und die wachsenden moralischen Bedenken der Bürgerinnen und Bürger.

Fazit

Einmal mehr darf nicht aufgedeckt werden, was nicht sein darf: Die Schulmedizin und ihre Gläubiger zocken Patienten jedes Jahr millionenfach und millionenschwer ab. Die Folgen – ökonomisch, gesundheitlich und moralisch – sind kaum abzusehen.

Mein Tipp: Lassen Sie es gar nicht so weit kommen, dass Sie in diese „Mühle“ geraten! W

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Ich sprach neulich mit einem Arzt, der sich fürchterlich aufgeregt hatte.

Worüber?

Da hat es einen Kollegen gegeben, der von einem Interessensverband von Eltern von impfgeschädigten Kindern bezahlt worden sei, mit dem Ziel zu behaupten, dass Autismus und Impfung in einem kausalen Zusammenhang stehen (darüber hatte ich auch in meinem Artikel: „Autismus durch Impfung?“ berichtet).

Fröhlich berichtete er mir, dass dieser Schandfleck von Kollege darob aus dem Olymp der Halbgötter-in-Weiß ausgestoßen wurde, und von nun an sein Leben als Gemeiner unter Gemeinen zu verbringen hat.

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Wenn ich also Geld für Vorträge annehme, das von Quellen kommt, die irgendwelche Interessen zum Ausdruck bringen wollen, dann bin ich nicht würdig als integerer Mediziner angesehen zu werden. Das klingt im ersten Moment wirklich paradiesisch und danach, dass Mediziner im Normalfall unbestechliche Helfer zur Erhaltung der Gesundheit sind. Wie schön!

Die tägliche Praxis in der fortschrittlichen industrialisierten Welt im medizinisch-pharmamarketologischen Bereich sieht jedoch so aus: Es gibt eine ganze Heerschar von Medizinern, die die neuesten Errungenschaften der Pharmaindustrie zum Besten gibt. Und diese Mediziner kommen offensichtlich nicht von der Wohlfahrt, denn sie verdienen, wie ProPublica in Erfahrung bringen konnte, in den USA selten unter 200.000 Dollar im Jahr.

Da fragt man sich, warum diese Mediziner nicht sofort aus dem Olymp rausgeschmissen werden wie der bedauernswerte Kollege, der sich gegen die Impfungen ausgesprochen hatte und dafür (angeblich) bezahlt worden ist?

Die Antwort ist verblüffend einfach: Es ist nicht die Bezahlung, die zählt, sondern auf wessen Seite ich stehe. Wenn ich auf der falschen Seite stehe, wird mir heuchlerisch die Bezahlung zum Verhängnis, während die, die auf der richtigen Seite stehen, mit Geld erschlagen werden, ohne dass ein Hahn danach kräht.

Unter den integeren und ehrlichen Ärzten, von denen es immer noch reichlich gibt, werden solche pharmakoisierten Kollegen zuweilen auch „Mietmäuler“ genannt. Sie sind Automaten, die auf Knopfdruck bzw. nach Scheckeinwurf alles das sagen, was der Zahlende erzählt haben will. Der Unterschied zwischen einem guten und einem nicht so guten Mietmaul ist, ob es vom Blatt abliest oder ob es so schauspielern kann, dass jeder Zuhörer glaubt, dass der Vortragende selber davon überzeugt ist.

Was auch immer, es handelt sich auf jeden Fall um medizinisches Hollywood. „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing“ – ein Spruch, der nicht extra für diesen Sachverhalt erfunden worden ist.

Aber gehen wir doch mal in die USA: Hier findet man unter den Mietmäulern „big-time“ Spezialisten und solche, die keiner kennt, die sich aber durch ihre Vortragstätigkeit einen Namen machen (wollen). Und da ist der Andrang nicht gerade mittelmäßig. Es gibt, laut ProPublica, allein 43 Ärzte, die mehr als die oben erwähnten 200.000 Dollar im Jahr verdienen, und das neben ihrer Tätigkeit als Arzt, was nun wirklich alles andere als ein Taschengeld ist.

Die Firmen, die sich um die Mietmäuler reißen, sind Firmen wie GlaxoSmithKline, AstraZeneca, Eli Lilly and Co., Pfizer, Cephalon, Merck & Co. and Johnson & Johnson, also mit einigen alten Bekannten aus der deutschen Pharmalandschaft.

Aber nach welchen Kriterien werden diese Hollywood-Stars der Pharmaindustrie ausgesucht?

Weniger als die Hälfte sind Beauftragte von akademisch-medizinischen Zentren oder haben einen Ruf als bekannte Meinungsbildner in ihrem Spezialfach. Der Rest ist ein Sammelsurium von Ärzten mit praktisch nicht vorhandenem Bekanntheitsgrad, obwohl es im Zeitalter des Internets eine Reihe von Möglichkeiten für Ärzte gibt, sich mit Rat und Tat auf Webseiten, Blogs, Foren etc. einen (zumindest) bescheidenen Namen zu machen. Aber auch hier Fehlanzeige. . .

Elf der 43 amerikanischen Ärzte hatten eine „board certification“ (Facharzt) in den begrenzten Bereichen der Endokrinologie, was ein Tummelplatz für die Pharmaindustrie ist, da hier der Milliardenmarkt für Diabetes und andere Erkrankungen ist. Die nächst größere Gruppe von Ärzten, acht an der Zahl, haben keinerlei Fachkompetenz, obwohl sie über spezifische Erkrankungen und Behandlungen referieren.

Nur drei der amerikanischen Mietmäuler sind Frauen, alles Endokrinologen. Und mehr als die Hälfte mietmault für zwei oder drei Pharmafirmen zur gleichen Zeit. Aber es gibt auch solche, die gleich für fünf verschiedene Firmen plappern.

Aber ist es in Deutschland ganz anders?

Wer das glaubt, der ist gut beraten, auch an den Weihnachtsmann und den Osterhasen zu glauben. Oder aber an den Klapperstorch, der die Kinder bringt, da bei seiner Rückkehr aus dem warmen Süden sich auch die Geburtenrate statistisch signifikant erhöht…

Mehr zum Thema habe ich bereits in zahlreichen Artikel geschrieben:

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