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Es ist jetzt über 10 Jahre her: Die „Panikmache“ um die Schweinegrippe-Pandemie im Jahr 2009.

Da wurde ein Impfstoff angepriesen: Pandemrix, der Impfstoff gegen die Schweinegrippe (H1N1). Und dieser enthält eine Reihe wirkverstärkender Zusatzstoffe:  Squalen (10,69 Milligramm), DL-Tocopherol (11,86Milligramm) und Polysorbat 80 (4,86 Milligramm), welche nicht nur die Impfwirkung, sondern auch deren Nebenwirkungen intensivieren. Die „Wirkverstärker“ werden als „Wirkverstärker AS03“ bezeichnet.

Warum Wirkverstärker wie AS03?

Je mehr davon, desto weniger eigentlicher Impfstoff ist bei der Herstellung eines Impfpräparates notwendig: Auf diese Weise wird es möglich, in relativ kurzer Zeit Impfstoffe in großem Umfang herzustellen.

Nebenwirkungen: Hochgefährlich oder Panikmache?

Dr. Matthias Pulz vom Landesgesundheitsamt Niedersachsen rechnete lediglich mit einer geringfügigen Häufung lokaler und temporal bestehender Nebenwirkungen wie Schwellungen und Rötungen der Einstichstelle, sowie „gelegentlichen“ Fieberreaktionen. Nebenwirkungen, die zu bleibenden Schäden führten, seien jedoch nicht zu erwarten.

Pulz verweist hier auf Vorerfahrungen mit Musterimpfstoff und Adjuvans auf Grundlage des Vogelgrippevirus, auf welche jetzt bei Austausch des Vogelvirusantigens gegen das Schweinevirusantigen verlässlich zurückgegriffen werde. Auch saisonale Grippeimpfstoffe enthielten den Wirkverstärker Squalen.

Prof. Reinholdt Schmidt, Medizinische Hochschule Hannover, führte dagegen an, dass der Verstärker AS03 noch nicht klinisch erprobt sei. Dass er wie bekannte Wirkverstärker funktioniert, kann man insofern nur vermuten.

Hinsichtlich Squalen (gewonnen aus der Haifischleber) konnten schwedische Forscher dagegen nachweisen, dass dieser Stoff nicht nur vorübergehende Gelenkschmerzen, sondern auch chronische Gelenkentzündungen auslösen kann.

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Squalen, bei Novartis MF59, bei GlaxoSmithKline (GSK) AS03 genannt, hat auch in US-amerikanischen Tierversuchsreihen an Ratten bereits in geringsten Dosen nachweislich chronische Gelenkentzündungen, die rheumatoide Arthritis, hervorgerufen. Bereits im Jahr 2000 stellte das American Journal of Pathology die umfangreiche Studie vor.

Dabei handelt es sich hier um einen ursprünglich natürlichen Stoff, der als Zwischenprodukt der Cholesterin-Biosynthese auch in Nervensystem und Gehirn zu finden ist. Eine Injektion von Squalen führt im menschlichen Körper zu einer Autoimmunreaktion, in deren Verlauf das körpereigene Squalen angegriffen wird.

Fachkreise vermuten, dass das Golfkriegssyndrom (Gulf War Syndrome – GWS) durch Squalen im Anthrax-Impfstoff ausgelöst wurde. Bei allen Golfkriegssyndrom-Patienten waren entsprechende Antikörper nachweisbar, während nicht Erkrankte diese nicht trugen.

Besonders interessant in diesem Zusammenhang: Die Symptome des GWS. Patienten klagten nicht nur über Mattigkeit, Schwellungen der Lymphknoten, Durchfall, Hautausschläge, sondern ebenso über Gedächtnisstörungen, neurologische Beschwerden sowie Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und Gelenkschmerzen.

Eine weiteres mögliches Problem: Die Wirkstoffverstärker-Partikel im Impfstoff liegen im Nano-Bereich. Hierzu schreibt das Paul-Ehrlich-Institut:

Auch wenn einige dieser Komponenten [Anmerkung: die Wirkverstärker sind gemeint] in einem Größenbereich angesiedelt sind, der im Bereich von Nanometern liegt, handelt es sich dabei nicht um technologisch gezielt hergestellte Nanopartikel.

Dennoch zeigt die Patentschrift zum Schweinegrippeimpfstoff, wie die NANO-Partikel durch das Pressen durch Nanofilter technisch und gezielt hergestellt werden (www.freepatentsonline.com/y2009/0028903.html?query=%22as03%22&stemming=on)

Weitere Probleme durch sonstige Bestandteile?

Sonstige Bestandteile des Schweinegrippen-Impfstoffs Pandemrix sind: Polysorbat 80, Octoxynol 10, Thiomersal, Natriumchlorid, Natriummonohydrogenphosphat, Kaliumdihydrogenphosphat, Kaliumchlorid, Magnesiumchlorid und Wasser für Injektionszwecke

Auch zum quecksilberhaltigen Konservierungsstoff Thiomersal gibt es keinerlei Erfahrungswerte, die seine Unbedenklichkeit belegen. Thiomersal, eine bereits in geringen Dosen hochwirksame Quecksilberverbindung, besitzt neurotoxische Wirkungen und schädigt insbesondere während der Embryonal- und Fetalphase das Nervensystem von Ungeborenen. Des Weiteren steht das (in Handdesinfektionsmitteln längst verbotene) Thiomersal im Verdacht, bei Kleinkindern Asperger-Autismus und weitere neurologische Entwicklungsstörungen auszulösen.

Die europäische Arzneimittelagentur(EMEA) hat Nutzen und Risiken dieses Stoffes gegeneinander abgewogen: Der Zusammenhang zwischen neurologischen Entwicklungsstörungen und dem Konservierungsstoff sei unwesentlich, aus ökologischer Sicht befürworte man aber langfristig die Herstellung von Impfstoffen, die ohne quecksilberhaltige Stoffe wie Thiomersal auskämen.

Daher sollen auch Schwangere (trotz des erhöhten Fehlgeburtsrisikos) und chronisch erkrankte Säuglinge mit dem Thiomersal enthaltenden Impfstoff geimpft werden – eine „Risikoabwägung“ soll aber individuell erfolgen…

Außerdem erhöht das Hilfsstoffgemisch die Wahrscheinlichkeit, dass Schadwirkungen wie das Guillan-Barré-Syndrom auftreten. Und Ticovac, ein über Albumin und Quecksilberkonversans wirkverstärkter FSME-Impfstoff, wurde ehemals nach 14 Monaten aufgrund seiner schweren Schadwirkungen vom Markt genommen.

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Es geht auch ohne Wirkverstärker …

Die FDA (die US-amerikanische Arzneimittelbehörde), ist der Auffassung, dass man gut ohne Wirkverstärker und damit antigensparende Technologie auskommen kann und lässt produzierte Vakzine zunächst testen.

Eine antigensparende Technologie gewährleistet im Übrigen kaum eine schnellere Produktion: Vielmehr scheint der Schwerpunkt auf Kostensenkung und Gewinnmaximierung zu liegen.

Vier Impfstoffe waren im September 2009 und damit Wochen früher als die deutschen Impfstoffe in den USA zugelassen: Von den Herstellern CSL, MedImmune, Novartis Vaccines und Sanofi-Pasteur.

Für Schwangere werden verstärkte Nebenwirkungen vermutet. In den USA erhalten diese daher traditionell produzierten Impfstoffe ohne Wirkverstärker. In Deutschland wurde 2009 über eine solche, bestimmte Verbraucher schützende Sonderlösung, auch nachgedacht. So sollten schwangere Frauen nur noch das Serum Celvapan von Baxter erhalten.

Dieser Impfstoff ist frei von jedweden Adjuvantien, die zur Wirkung der darin enthaltenen vollständigen (inaktiven) Viren gar nicht erforderlich sind. Zumindest das Bundesland Thüringen plante die Bestellung von risikoärmeren Seren für Schwangere.

Bundesregierung bestellte sich einen anderen Impfstoff

Grund für dieses Zugeständnis war eine öffentliche Diskussion über eine Entscheidung der Bundesregierung. Denn die hatte Celvapan für sich selbst und Deutschlands Beamten-Elite bestellt. Zusätzlich sollten die Streitkräfte mit dem Impfstoff versorgt werden und – nicht zu vergessen: die Mitarbeiter des Paul-Ehrlich-Institutes (Wer das Kreuz hat, segnet sich zuerst).

Da dies heute im Jahr 2021 kaum noch jemand glaubt, hier einige Screenshots der damaligen Berichterstattung durch die Altmedien.

Beitrag aus t-online:

Beitrag des Tagesspiegel:

Beitrag auf Focus-Online:

Beitrag der BILD:

Wolfgang Schäuble wiegelte die Kritik damals mit wenig glaubwürdiger Sprechblasen-Rhetorik ab. Schnell äußerten einige hohe Politiker die Absicht, sich, wenn überhaupt, mit Pandemrix impfen lassen zu wollen. (Siehe in diesem Zusammenhang: Die USA lassen einen neuen Impfstoff im Notverfahren zu).

Womöglich hatten die Politker Insider-Wissen von GSK. Denn wie 2018 herauskam, bestand schon sehr früh der Verdacht auf grauenvolle Nebenwirkungen. Das geht aus einer Untersuchung des British Medical Journal (BMJ) über die Folgen von Pandemrix hervor. Dass die Annahmen berechtigt waren, zeigen die heute bekannten Daten. Denen zufolge war die Impfung in weltweit 1.300 Fällen mit Narkolepsie verbunden.

Die Erkrankung geht mit ohnmachtsartigen Schlafanfällen einher. Daneben wurden 3.700 andere Fälle von Krankheiten gemeldet wie Entzündungen des Zentral-Nerven-Systems und der Blutgefäße, Gesichtslähmungen sowie Muskelzuckungen. Die europäischen Seren waren in dieser Hinsicht viel riskanter, vermutlich, weil sie durch schlampige Produktions-Methoden verunreinigt waren.

Der Verdacht auf Hintergrundwissen in den Regierungen wird durch eine nachgewiesene Weitergabe von Daten durch GSK an die irische Führung erhärtet. Dass auch andere Regierungen die wahren Risiken von Pandemrix kannten, ist demnach wahrscheinlich.

Wirkverstärker in Seren gibt es immer noch

Immer noch enthalten die meisten Impfstoffe Adjuvantien. Das Zucht-Substrat kann dabei ganz unterschiedlich aussehen. So wird eine Antigen-Lösung beispielsweise auf Nierenzellen grüner Meerkatzen gezüchtet. Ein anderer Impfstoff wurde auf einer dauerhaften tumorigenen Zelllinie angesetzt.

Mitte September teilte GlaxoSmithKline mit, dass fast alle 130 Freiwilligen bereits nach einer wirkstoffverstärkten Injektion innerhalb von drei Wochen ausreichend Antikörpertiter zeigten.

Allerdings hatte man hier einen um 40 Prozent höher dosierten Impfstoff verimpft, als er in Deutschland flächendeckend vorgesehen ist. Bemerkenswert: Kurz zuvor hatten Novartis wie CSL Ergebnisse veröffentlicht, die u. a. bei Impfstoffen ohne Wirkverstärker eine Serokonversion von 97 Prozent, und dies nach drei Wochen, belegten.

Zur Problematik der Adjuvantien kommt ein weiterer kritischer Punkt hinzu. Die für Prophylaxe und Therapie verfügbaren Mittel wie die Neuraminidase-Hemmer Oseltamivir (Tamiflu) und Zanamivir (Relenza) sind inzwischen ebenfalls in ihrer Wirksamkeit umstritten.

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Weltweite Pandemien – Ein Milliardengeschäft

Sir Roy Anderson, Berater der britischen Regierung und seines Zeichens fürstlich bezahlter Lobbyist von Pandemrix-Hersteller GlaxoSmithKline mit einem Jahreseinkommen von 136.000 Euro, propagierte schon kurz nach den ersten mexikanischen Schweinegrippefällen vollmundig die Möglichkeit, mehrere effektive Impfstoffe bereitzustellen. Auch die WHO erklärte die Schweinegrippe schon wenige 45 Tage zur Pandemie, – wenngleich die Schweinegrippe in Deutschland im Gegensatz zur saisonalen Grippe durchgängig sehr mild verläuft.

Die deutschen Behörden haben für einen ausreichenden Vorrat an dem etwa eine Milliarde teuren Impfstoff gesorgt. 50 Millionen Dosierungen wurden auf Grundlage eines schon 2007 (!) zwischen GlaxoSmithKline, dem Gesundheitsministerium und den Bundesländern vereinbarten Vertrages bestellt, der strengster Geheimhaltung unterliegen sollte.

Aus dem 2009 bekannten Vertrag geht hervor, dass in 2007 eine Impfdosis 7 Euro kosten sollte. Nur ein Euro entfielen auf das Antigen, die restlichen 6 Euro wurden für Adjuvantien gezahlt. Wirkverstärker verteuern demnach die Pandemie-Impfung immens, ohne Wirkverstärker lägen die Kosten vermutlich bei etwa vier Euro pro Dosis: Etwa 150 Millionen Euro hätten gespart werden können.

Ebenfalls Teil des Vertrages: Bereitstellungsvereinbarungen an Stelle konkreter Lieferbedingungen. Die Länder sollen die Impfdosen im Dresdener Werk abholen – herstellerseitige Regelungen zu Transport mit funktionierender Kühlkette und Logistikanlauf? Fehlanzeige.

Impfstoff-Hersteller von der Haftung befreit

Und letztlich: Kaum zu glauben, leider wahr. Eine umfassende Haftungsfreistellung des Herstellers GlaxoSmithKline mit interessanter Begründung: Aufgrund des Fehlens ausreichender klinischer Daten zur Verträglichkeit des Impfstoffes wird GlaxoSmithKline für den Fall, dass eintretende Schäden den tatsächlichen Nutzen übersteigen sollten, von jeglicher Haftung freigestellt.

Deutsche Behörden sind in der Fürsorgepflicht. Ob sie diese engagiert wahrnehmen, wird derzeit nicht nur von weiten Teilen einer verunsicherten Bevölkerung bezweifelt: Das eher schleppende Anlaufen der als bundesweit und flächendeckend konzipierten Impfaktion spricht eine unmissverständliche, eigene Sprache.

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Weitere Beiträge zum Thema:

Dieser Beitrag wurde im Oktober 2009 erstellt und im Juni 2020 letztmalig überarbeitet.

 

 

Die WHO hatte die Schweinegrippe im Jahr 2009 zur weltweiten Katastrophe erklärt. Und es war ziemlich schnell klar: Man kann sich dem (angeblich) sicheren Tod nur entziehen, wenn man auf die Produkte der Industrie zurückgreift:

Die meisten europäischen Länder folgten dem Ruf, deckten sich großzügig mit Impfstoffen ein und riefen die Bevölkerung auf, sich impfen zu lassen.

Das Resultat der Katastrophe war, dass sich viel weniger Menschen als erwartet impfen ließen, aber die Zahl der Toten verschwindend gering ausfiel.

 

Der einzige Nutznießer war die Pharmaindustrie

In vielen Staaten wurde den Pharmahersteller Garantieabnahmen gewährt. Sogar vor möglichen Schadensersatzklagen und –forderungen waren die Konzerne im Falle von Impfnebenwirkungen geschützt, worüber ich in meinem Beitrag: Der Schweinegrippen-Impfstoff: Risiko Adjuvantien berichtet habe.

Immerhin wurden hier pharmakologische Präparate eingesetzt, die ohne klinische Erprobung frisch auf den Markt geworfen wurden für Millionen Konsumenten. Somit rechtfertigte die WHO Erklärung der Pandemie einen Blitzeinsatz, mit der eine teure, langwierige klinische Prüfung umgangen werden konnte bei gleichzeitiger sofortigen Umsatz- und Profitmaximierung.

Nach der Pandemie, die nie stattgefunden hat, blieben die meisten bestellten Impfseren in den Kühlschränken der Gesundheitsbehörden, weil ein Großteil der Bevölkerung nicht der Massenhysterie zum Opfer fiel und sich nicht impfen ließ.

Milliarden öffentlicher Gelder wurden für den Kauf der Seren eingesetzt, damit die Pharmaindustrie zu einem einträglichen Geschäft kam. Inzwischen sind auch die ersten ernstzunehmenden Nebenwirkungen bei Geimpften aufgetreten, besonders bei Kindern.

Transparenz unerwünscht

Der englische Parlamentarier Paul Flynn wurde vom Europarat beauftragt, eine mögliche Verfilzung von WHO und Pharmaindustrie bei der Schweinegrippe zu untersuchen. Er vermutete sofort einen starken Einfluss der Pharmaindustrie auf die Entscheidung der WHO, die höchste Alarmstufe auszurufen.

Immerhin war in einem Handelsvertrag zwischen Glaxo und dem Bundesgesundheitsamt festgelegt worden, dass bei der Ausrufung der Alarmstufe 6 seitens der WHO die Lieferung von Impfseren unverzüglich erfolgen sollte, was dann auch geschah.

Britische Journalisten vom Bureau of Investigative Journalism (BIJ) und vom British Medical Journal konnten Flynns Verdacht bestätigen. Schon 2010 kamen skandalöse Verbindungen zwischen der WHO und der Pharmaindustrie heraus. Die Pandemie-Richtlinien, nach der die staatlichen Ankäufe der Impfseren erfolgte, wurden den WHO-Autoren offensichtlich in die Feder diktiert.

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Drei der betreffenden WHO-Mitarbeiter erhielten gleichzeitig Bezüge von Roche und GlaxoSmithKline. Durch die „guten Beziehungen“ konnten die beiden Konzerne die Tamiflu und Relenza hervorragend an den Mann/Frau bringen – und alles auf Halde (bis zum Ablauf des MHD). Der Gesamtumsatz der Pharmariesen belief sich weltweit auf 5,8 Milliarden Euro.

Kein Wunder, dass die Forderung nach Transparenz in dieser Affäre im Europarat und im Bundesgesundheitsamt unerwünscht waren.

So übermittelte die Bundestagsverwaltung der deutschen Delegation im Europarat die anonyme Empfehlung, die Resolution zu dem Bericht über den „Umgang mit der H1N1 Pandemie: Die Notwendigkeit höherer Transparenz“ abzulehnen. Diese Empfehlung war in keinster Weise legitimiert durch einen parlamentarischen Beschluss.

Auch gibt es keinen Aufschluss über den Verfasser dieser Nachricht. Dr. Wolfgang Wodarg ist der ehemalige Gesundheitsausschussvorsitzende beim Europarat. Er hatte schon im Dezember 2009 den Bericht beantragt, was den Start für eine Reihe von parlamentarischen Untersuchungen in einigen Staaten bedeutete. So forderte er auch für Deutschland eine Untersuchung der Vorgänge rund um die schweinische Scheinkatastrophe.

Verfilzte Strukturen auflösen

Schließlich hatte sich das Bundesgesundheitsministerium zu dem anonymen Schreiben bekannt. Dies ist kaum verwunderlich, da aus dieser Quelle auch die Pandemie-Panikmache kam, die der Pharmaindustrie allein in Deutschland 1 Milliarde Euro einbrachten.

Dr. Wodarg argumentierte bereits damals, dass nicht nur bei der WHO mehr Transparenz von Nöten ist, sondern auch in gleichem Maße bei dem Bundesgesundheitsministerium, bei dem der Einfluss von Pharmaindustrie, Versicherungswesen und anderen interessierten Gesundheitskonzernen ein offenes Geheimnis darstellt.

Dieser Einfluss manifestiert sich in Personalbesetzungen und Gestaltung und Ausarbeitung von Entwürfen und Gesetzesvorlagen. Nur so ist es zu erklären, warum trotz Kostendämpfungslärm still und heimlich Millionen von Euros für eine unnütze Maßnahme bereitgestellt wurden, die darüber hinaus, wegen der fehlenden Arzneimittelsicherheit, in höchstem Maße unmoralisch war.

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Sie haben von diesem Thema (genau wie ich) noch nicht genug? Dann lesen Sie weiter:

Der Beitrag wurde im Juli 2010 erstellt und im April 2020 geringfügig überarbeitet.

 

„Die Profiteure der Angst“ – Ich kann nur dazu raten, sich mal folgende Dokumentation des ARTE Senders aus dem Jahr 2009 anzusehen:
https://www.youtube.com/watch?v=kKkQH6JO4n8
Ein Blick in die Geschichte lohnt sich!

 

Zu sehen sind dort auch Dr. Wolfgang Wodarg (der derzeit medial ziemlich „fertiggemacht“ wird), sowie auch der Cheferklärer Dr. Drosten.

Ich kenne Dr. Wodarg bereits seit 2009 (der ist ja aus Flensburg) und halte diesen für einen sehr integeren Mann, der auf keinen Fall die Hand bei der Pharma aufhält. Im Gegenteil: Die Pharma fürchtete diesen Mann wie die Pest – oder wie die meisten Menschen heute das Corona-Ding. Leider hatte er sich die letzten Jahren stark zurückgezogen, deswegen freute es mich umso mehr, dass er sich „gemeldet“ hat.

Corona in Zahlen

Ich weiß: In den Kommentaren werde ich sicher wieder auf die Zahlen aus Italien, Spanien, usw. hingewiesen. Die Bilder der Militär-Lastwagen waren erschütternd. Aber (Aktualisierung 2021) – die Bilder aus Bergamo sind nicht das, was die Altmedien uns weißmachen wollten, siehe:
https://www.yamedo.de/blog/die-bilder-aus-bergamo-corona/

Und: die Zahlen aus Italien passen überhaupt nicht zu den Zahlen die wir aus der restlichen Welt gemeldet bekommen, siehe https://www.worldometers.info/coronavirus/
(Stand März 2020)

Wie kann es sein, dass in China angeblich „nur“ 3.295 Menschen an Corona verstorben sind? Die haben eine Bevölkerung von 1,3 Milliarden Menschen (=1.300 Millionen); Italien ca. 60 Millionen.

Nochmal im Vergleich:
China: 1.300 Millionen Einwohner – 3295 Corona-Tote
Italien: 60 Millionen Einwohner – 10.023 Corona-Tote

Da würde ich gerne mal wissen, was und wie die da in den Kliniken behandeln? Beatmen – klar. Aber werden da Medikamente gegeben? Welche? Usw. usw.
Wie sieht es denn mit MRSA in den dortigen Kliniken aus?

Russland (Nachbarland von China): 144 Millionen Einwohner – 4 (!) Corona-Tote. Haben die wirklich nur 4? Messen die das überhaupt?

Eine Zahl die gesichert erscheint:
Italien: 3,4 Krankenhausbetten pro 1000 Einwohner
Deutschland: 8,3 Krankenhausbetten pro 1000 Einwohner
Ebenso die Luftverschmutzung in Norditalien usw.

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Ein Vergleich zur Grippe-Saison 2017/2018

Wenn ich die derzeitigen Zahlen auf die Grippe 2017 / 2018 umrechne (ich hasse Relativierungen, aber offensichtlich muss das sein), dann komme ich zu folgenden Zahlen:

Grippetote in Deutschland damals: 25.100 Menschen – Zeitraum ca. 8 Wochen.
Das würde umgerechnet auf die Bevölkerung bedeuten:

  • China: 420.000 Tote
  • Italien: 18.200 Tote
  • Spanien: 14.300 Tote
  • USA: 99.200 Tote
  • Russland: 43.700 Tote

Wohlgemerkt: umgerechnet aus den „deutschen Zahlen“ der Grippe 2017/2018.
Von diesen Zahlen sind wir meilenweit entfernt. Die einzigen die an diese Zahlen derzeit wohl herankommen sind die Italiener und die Spanier.

Es wird Zeit mal das Reptilien-Gehirn abzuschalten und wieder die Großhirnrinde zu aktivieren.

Hier stimmt doch offensichtlich etwas überhaupt nicht. Ich möchte in den Stellungnahmen der Herren Drosten, Wieler, Spahn, usw. etwas dazu hören, wie sich die Herren und Damen Experten das erklären?
Stattdessen hören wir: „Zustände wie in Italien sind auch bei uns möglich!“

Ach was? Ja, das ist möglich. Aber ich will wissen WARUM? Und ich will wissen warum es in Südkorea „nur“ 144 Tote gibt und in Thailand „nur“ 6.

Beatmungsplätze und Forderung nach einer Impfung sind scheinbar das einzige worum es gerade geht.

Apropos Impfung: Wir sollten nicht vergessen, dass sich die Regierung im Jahr 2009, sowie hochrangige Beamte, eine „andere“ Schweinegrippe-Impfung genehmigte, als dem Rest der Bevölkerung. Das ist auch keine Verschwörungstheorie, sondern offiziell belegt. In meinem Beitrag berichtete ich damals dazu: Fast vergessen: Die Schweinegrippe-Impfung im Jahr 2009 – Kanzlerin und Minister erhielten Impfstoffe OHNE „Wirkverstärker“

Und was sonst? NICHTS?

Ich freute mich ganz besonders über die Nachricht eines Firmen-Inhabers in Norditalien, der seinen Mitarbeitern wohl empfohlen hat nach den Informationen aus meinem Grippe-Buch vorzugehen.

Buch: Die biologische Therapie der Grippe von René Gräber

Seine Meldung: nicht ein Grippe-Fall in seiner Firma. Weitere Berichte von Lesern meines Buches bringe ich lieber nicht – die glaubt sowieso keiner oder mein Beitrag wird auf facebook & Co. gesperrt, siehe: Naturheilkunde-Seiten mit „alternativen Medizin-Informationen“ sind in Google seit dem Sommer 2019 sowieso massiv abgestraft worden.

Und ja, manche feiern das als Sieg der sogenannten „Wissenschaft“. Allerdings kann ich auf eine Forschung mit „wissenschaftlichem Anstrich“ getrost verzichten – um es mal höflich zu formulieren.

Mit Verlaub (diesmal kein Fazit):  Ich ertrage das Elend der Kranken und der mit Angst behafteten Menschen sowieso nur sehr schwer. Aber das was derzeit passiert ist noch schwerer zu ertragen.

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Dieser Beitrag wurde im März 2020 erstellt und im November 2023 aktualisiert / kommentiert.

Die Grippewelle im Winter 2017 / 2018 empfand ich als gravierender, als in den letzten Jahren.

Vor allem im Westen und Südwesten Deutschlands erwischte es viele Menschen sogar zwei Mal. Das erste Mal bereits im Herbst und dann zur „Hochsaison“ im Februar / März nochmal. Zeitweise war in manchen Firmen regelrecht „Personal-Notstand“. Bevor ich aber zu der „Experten-Horrorschätzung“ komme, noch eine weitere Rückschau. Dazu müssen wir noch ein paar Jahre in die Vergangenheit zurück.

Grippe Pandemie 2009 – Eine kurze Nachschau

Erinnern sich noch an das Jahr 2009? Hier wurde von der WHO eine Schweinegrippe-Pandemie auf höchster Alarmstufe ausgerufen, die sich als Lachnummer hätte eignen können, wenn nicht alles so traurig gewesen wäre. Der angekündigte Donnerschlag entpuppte sich lediglich als Furz; die unzähligen Toten blieben (zum Glück!) aus und die damals grassierende Grippe forderte sogar deutlich weniger Todesopfer, als die sonst übliche Grippewelle zu dieser entsprechenden Jahreszeit.

33 Millionen Tote könnte eine nächste Grippe-Pandemie bringen – und das alleine in den ersten 200 Tagen, so ein britischer Medizin-Experte. Da frage ich mich doch, wie der Mann auf so etwas kommt? Bild: stockxpert.com

Und für diese Lachnummer-Pandemie hatten etliche Regierungen Impfseren auf Vorrat eingelagert, was sich für die Pharmaindustrie und die Impfungen befürwortenden Politiker als ein Pandemie-Eldorado entpuppte.

 

Ich hatte damals einige Beiträge zu diesem Geniestreich veröffentlicht:

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Und in meinem Buch zur Grippe, gebe ich noch einen umfassenden Überblick über die Ideologie der Grippeimpfung und dem beliebten Aufbau eines Feindbildes, der alles vernichtenden Grippewelle, ohne die die Schulmedizin offensichtlich mangels wissenschaftlicher Grundlagen auch nicht auskommt:

Buch: Die biologische Therapie der Grippe von René Gräber

 

Auftritt: Der Pandemie-Experte!

In einer Ausgabe der Daily Mail  vom 5. März 2018 lese ich von einem Schulmediziner namens Dr. Jonathan Quick, dass wir kurz vor dem Weltuntergang stehen. Er sagt selbst, dass diesmal ein „dickes Ding“ auf uns zukommt, eine globale Virus-Pandemie, die möglicherweise 33 Millionen Opfer in den ersten 200 Tagen fordert. Und in den beiden darauffolgenden Jahren soll sich dann die Zahl der Todesopfer auf mehr als 300 Millionen Menschen erhöhen.

Oha! Wenn das nicht höchst bedenklich ist?

Aber da bei lässt es der gute Doktor nicht bewenden. Er sieht noch weitaus mehr an Ungemach auf uns zukommen. Denn diese Pandemie wird für eine Verknappung der Nahrungsmittel sorgen. Das Gleiche wird auch für die Medikamente eintreten.

Und die wenigen Überlebenden sind ni cht in der Lage, Computer- und Energiesysteme aufrecht zu erhalten. Die globale Ökonomie wird kollabieren. Hunger und Bürgerkriege und andere Formen von Gesetzlosigkeit werden große Teile der Welt verwüsten.

Nachdem er wahrscheinlich selber merkt, wie dick er hier seine düsteren Zukunftsvisionen aufträgt, und wie unglaubwürdig möglicherweise seine Schwarzmalerei beim Leser ankommt, rudert er zurück und bezeichnet seine „Vision“ als einen Horrorfilm-Albtraum.

Allerdings rudert er dann nach dem Zurückrudern schon wieder zurück und bezeichnet diesen Albtraum als drohende Wirklichkeit, falls das Grippevirus zuschlagen kann. Er bezeichnet das Virus als „den teuflischsten, kaum zu kontrollierenden und am schnellsten sich verbreitenden Killer der Menschheit“. Also rein in die Kartoffeln und raus aus den Kartoffeln – ein wissenschaftlicher Höchstgenuss…

Wir sehen hier an der Beschreibung des Virus seitens des Doktors, dass es sich hier um extrem wissenschaftliche Ausdrücke handelt, die das extrem hohe Niveau seiner Wissenschaft zum Ausdruck bringen. Denn die Ausdrücke „teuflisch“ und „Killer“ sind ja bekanntlich integraler Bestandteil der wissenschaftlichen Fachsprache.

Nachdem er aber seiner eigenen Sprachkompetenz nicht zu trauen scheint, wirft er ein weiteres Argument für sein Anliegen in die Diskussion: sich selbst.

Den Kraft seines Amtes (und möglicherweise auch seiner Gott gewollten Ernennung) als Schulmediziner und als „Gesundheitshäuptling (health chief)“, was man auch mit „Vorsitzender des Gesundheitsausschuss“ übersetzen könnte, hat er ja weltweite Programme im Auftrag der WHO geleitet.

Ob er vor neun Jahren auch federführend an der Lachnummer-Pandemie der WHO beteiligt war, darüber schweigt er sich aus. Auf jeden Fall, mit einer derartigen diabolischen Killer-Kompetenz ausgerüstet, glaubt er, dass die Welt vor dem sicheren Untergang steht, da die auf uns zukommende virale Pandemie alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt.

Und das nie Dagewesene wird wahrscheinlich eine neue, „beispiellos todbringende“ Mutation eines Grippevirus sein. Warum? Weil die Bedingungen angeblich günstig sind, und alles schon morgen passieren kann.

Auch diese Aussagen und Prognosen bestechen an wissenschaftlicher Genauigkeit. Vor allem die Vokabeln „möglicherweise“, „könnte“, „ich glaube“ etc. geben uns exakte Auskunft darüber, dass ich möglicherweise nicht glauben könnte, dass der gute Doktor überhaupt etwas weiß!

Nachdem wir also wissen, das Dr. Quick sich ebenso schnell auch in Hollywood bewerben könnte, um dort ein neues Drehbuch für einen Horrorfilm abzuliefern, erfahren wir, dass er ähnliches bereits in Auftrag gegeben hatte. Er ist Autor von einigen Büchern, die sich vor allem mit Epidemien und Endzeitvorstellungen beschäftigen.

Um dem Ganzen einen etwas seriöseren Anstrich zu verleihen, diskutiert er seine Horrorshow auch aus ökonomischer und finanzpolitischer Sicht. Ökonomie und Finanzen fachkundig diskutiert von einem Schulmediziner? Ich gehe einmal davon aus, dass Schulmediziner einfach alles wissen – oder sollte ich besser sagen: alles besser wissen?

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Nach der Katastrophe die Erlösung

Werden wir aufgrund der katastrophalen Nachrichten dann überhaupt noch das Ende dieses Artikels (üb)erleben? Denn die teuflische Killer-Mutation könnte jeden Moment zuschlagen, auch jetzt beim Lesen. Aber halt! Unser Götterbote hat einen Rat! Welchen? Impfen? Genau das habe ich mir auch gedacht. Aber – falsch geraten!

Jeder weiß, dass an dieser Stelle die Forderung nach Impfungen, Impfpflicht, Herdenschutz und der andere übliche Schmäh aufgetischt werden muss. Das macht die ganze Sache zwar nicht glaubwürdiger, dafür aber den Autor glaubwürdiger in Sachen Linientreue zu den verteidigungswürdigen Glaubenssätzen der Schulmedizin. Unser Quick-Bote wähnt sich so kompetent, dass er dieses übliche Schema verlassen kann und beginnt, wirklich interessante Sachverhalte zu diskutieren.

Denn er beginnt, die Ursachen für eine Pandemie zu erörtern, vor allem die Verbreitungsmechanismen der Viren, die sich zuerst in Vögeln und dann später in anderen Tieren, vor allem Haustieren, breitmachen. Dann springen die Viren auf den Menschen über, und schon haben wir den Beginn der Pandemie. Und weil wir dann keine Immunität gegenüber diesem neuen Virus besitzen, sind wir alle zum Tode verdammt.

Woher weiß er das? Von der spanischen Grippe im Jahr 1918, die „möglicherweise“ (wieder eine extrem wissenschaftlich genaue Charakterisierung) so abgelaufen ist. Nachdem der Leser das „möglicherweise“ schnell vergessen hat, bleibt diesem die Erinnerung, dass die Spanische Grippe genau so abgelaufen ist. Genau das war ja auch beabsichtigt!

Unter weil jeder weiß beziehungsweise zu wissen glaubt, wie die Spanische Grippe abgelaufen ist, gibt es hier schnell einen Konsens mit dem Leser. Aber niemand weiß und niemand will wissen, wie es damals wirklich war. Darüber mehr in einem Beitrag von mir: Spanische Grippe 1918 – Was passierte wirklich?

Aber wie kann sich das Virus denn so schnell auf andere Organismen übertragen? Kann es schneller fliegen als die Vögel, die es befällt? Hier macht Dr. Quick eine bemerkenswerte Entdeckung. Er hält die moderne Massentierhaltung für den Urheber einer rasend schnellen Vermehrung von Infektionen. Er bezeichnet unser Verlangen nach billigen Fleischwaren aus Hühner- und Schweinefleisch als den Grund für die Existenz dieser Massentierhaltung.

Er bezeichnet diese Art der Tierhaltung als den Geburtsort für die Schweinegrippe seinerzeit. Ob dies wirklich so ist, das kann man mit Bestimmtheit nicht sagen. Aber man kann es auch nicht ausschließen. Mich wundern nur diese so kritischen Töne aus so einem unkritischen Mund, dass ich in diesem kritischen Schlenker eine Taktik in der Diskussionsführung vermute.

Und ich soll mich auch nicht getäuscht haben, den die wahren Gründe für so viel Kritik folgen auf dem Fuß: Geschätzte 575.400 Todesopfer durch die Schweinegrippe 2009. Wir sind wieder auf Kurs in Sachen „Begründung und Gründe für eine neue Pandemie“.

Auch hier wieder eine Pi mal Daumen Angabe. Denn diese relativ exakte Zahl von 575.400 ist dann doch nicht so exakt, sondern nur geschätzt. Da es sich hier um sechs Zahlen handelt, können es auch die Lottozahlen vom nächsten Wochenende sein.

Und wir können an dieser genau geschätzten Zahl ablesen, wie verheerend die letzte Pandemie verlaufen ist, und uns ausmalen, wie verheerend die noch nicht eingesetzte Pandemie sein wird. Für mich erscheint es an dieser Stelle verheerend, dass der Autor seine Leser als Menschen mit Probleme beim Erinnerungsvermögen einstuft. Denn inzwischen ist es kein Geheimnis mehr, dass diese Pandemie nie eine war. Und auch diese Zahlen sind Lottozahlen mit Zusatzzahl und ohne Gewähr, die beweisen müssen, was man bewiesen haben will.

Also weg mit der Massentierhaltung? Unser Dr. Quick hält sich zu dieser Frage, wenn er sie sich jemals gestellt hat, bedeckt. Denn das Argument mit der Massentierhaltung passte gerade so nett in den Kram. Die daraus notwendigen und logischen Konsequenzen sind dann doch zu industriefeindlich, dass man lieber schnell zum nächsten Tagesordnungspunkt weiter schreitet.

So diskutiert er lieber weitere Horrorszenarien, besonders über das Vogelgrippe-Virus H5N1. Es ist zwar nicht sehr ansteckend, was natürlich besonders hinterhältig ist. Aber es ist noch da und „lauert irgendwo da draußen“ (die wissenschaftliche Ausdrucksweise ist an Genauigkeit kaum noch zu überbieten!). Und noch viel mehr:

„Es fährt fort, in der Blutsuppe von Hühnern und Enten zu rühren.“ (Originaltext: „it continues to stir in the blood soup of chickens and ducks“). Ich wusste gar nicht, dass Hühner und Enten in der Lage sind, ihre eigene Blutsuppe zu kochen?

Endlich! Die Lösung des Experten! IMPFUNGEN!

Nachdem Enten und Hühner ihr Süppchen gekocht haben, rückt Dr. Quick mit dem raus, was ich vorhin bereits vermutet hatte: Impfungen als allein heilende und seligmachende Lösung des Problems.

Ja!! Damit hat er von hinten durch die Brust ins Auge doch noch seinen Auftrag erfüllen können. Denn es geht hier um die geschickte Vorbereitung durch Angst und Schrecken, Einschüchterung und Irreführung einer neuen Pandemie-Impf-Welle. Dass diese Forderung erst so weit hinten im Beitrag auf den Tisch gebracht wird, das zeugt von der psychologischen „argumentativen Kriegsführung“, die der Doktor hier mit seinen Lesern betreibt.

Was danach folgt an Argumenten für die Impfung, das können wir getrost übergehen. Denn nach so viel Tamtam und Tara kommt hier überhaupt nichts Neues. Das große Tamtam und die große Angstmache sind unabdingbare Notwendigkeit für das eigene Anliegen. Denn ohne dieses gäbe es keine Argumente für Massenimpfungen, Impfpflicht etc.

Und weil unser Doktor jetzt in seinem Element ist, bemerkt er nicht, wie er sich in seiner Logik verhaspelt. Vor lauter Begeisterung für die Grippeimpfung fordert er noch mehr Forschung und Einsatz bei der Entwicklung neuer Seren. Aber warum, wenn die Alten doch so gut wirken?

Die Begeisterung lässt ihm die Feder ausrutschen und zu geben, dass 2011 sogar Forschungsergebnisse in der Lancet (ein renommiertes naturwissenschaftliches Fachjournal) erschienen sind, die die Unwirksamkeit der Grippeimpfungen belegen. Es entfährt ihm, dass die heutigen Impfungen bestenfalls gegen drei oder vier Virustypen schützen. Wie das in der Praxis aussieht, das hatte ich in diesem Beitrag beschrieben: „Falscher“ Grippeimpfstoff – Trifft uns jetzt alle die Grippe?

Es entfährt ihm weiter, dass die WHO bei der Bestimmung der aktuellen Virustypen so eine Art Lotto spielt (damit wären wir wieder beim Lotto mit Zusatzzahl). Weiter erfahren wir, dass dieses Jahr die Impfung nur ein Drittel der aktiven Viren abdeckt. Aber laut seiner exakten Vermutung kann es in einem guten Jahr auch schon mal 50 Prozent werden.

Nachdem er und die Lancet die relative Wirkungslosigkeit von Grippeimpfungen belegt haben, kommt der nimmermüde Schluss, sich impfen zu lassen. Bei normal denkenden Menschen würde jetzt ein Gedankenprozess einsetzen, der zum Schluss kommt, sich eben nicht impfen zu lassen, da es sich bei der Impfung um ein Würfelspiel ohne Zusatzwürfel handelt. Aber in der Schulmedizin denkt man hier in anderen Dimensionen. Gerade weil die Impfung nicht wirkt, muss man sich so lange impfen lassen, bis sie wirkt. Denn die Wirkungslosigkeit der Impfung beruht auf einem Mangel an Impfungen und nicht auf einer prinzipiell relativen Wirkungslosigkeit von Impfungen.

Daher mein Rat an alle Impfwilligen: Lesen Sie mal meinen „Impfreport“, in dem ich versucht habe zahlreiche Fakten zu Impfungen zusammenzutragen:

Buch: Die Impf-Epidemie

Alles nur „Verschwörungstheorien“?

Dr. Quick ist der Vorsitzende einer Vereinigung mit dem Namen „Global Health Council“. Diese Non-Profit-Organisation sieht es als ihre Aufgabe, Gesundheitspolitik und Gesundheitsprogramme weltweit durchzuführen und zu unterstützen.

Ursprünglich wurde die Organisation durch die CDC finanziert. Später dann kamen andere Industriezweige und Stiftungen dazu, wie zum Beispiel die Bill Gates Stiftung, Packard, Rockefeller etc. In PubMed wird ein Interview zitiert, das Dr. Quick als Autoren ausgibt (zu meiner Überraschung tauchen in diesem Organ auch Interviews auf): Straight talk with…Jonathan Quick. Interview by Roxanne Khamsi. – PubMed – NCBI

In diesem Interview wird die Organisation als Dachorganisation für Interessensgruppen bezeichnet, die „einige der weltweit wichtigsten medizinischen Institutionen und Pharmafirmen“ beheimatet.

Muss man sich jetzt über den oben diskutierten Beitrag in der Daily Mail noch wundern?

Das traurige Ende vom Lied

Es ist wieder soweit. Das alte Schema von Schreckensbotschaften, Panikmache und ähnlichen psychologischen Spielchen hat begonnen und markiert die Vorbereitung auf ein neues 2009.

Politik und Industrie scheinen dabei auf ein mangelndes Erinnerungsvermögen ihrer Adressaten zu setzen. Denn die Durchführung der Pandemie im Jahr 2009 war ein voller Erfolg für die Pharmaindustrie. Denn sie konnte ungehindert ungetestete Seren palettenweise verkaufen, mit Abnahmegarantie und mit der Garantie, dass Nebenwirkungen nicht auf sie zurückfallen, also keine Schadenersatzanträge auf sie zukommen würden. Nach neun Jahren ist es Zeit für ein erneutes Eldorado, dass man vielleicht jetzt ein wenig besser vorbereiten sollte.

Aber die Zeit nach der Pandemie in 2009 hat gezeigt, dass bei der Pharmaindustrie niemand zu Schaden gekommen ist. Sie ist zwar kritisiert worden, so auch die Freunde der Pharmaindustrie in der Politik. Aber von Konsequenzen habe ich nichts gehört.

Man darf sich auch diesmal sicher sein, dass man richtig Kasse machen wird und schlimmstenfalls ein Stirnrunzeln hinnehmen muss.

Und wenn es Opfer gibt, die den Impf-Stress nicht aushalten? Da kann man nichts machen, denn die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie geht vor, und da müssen wir alle entsprechende Opfer bringen.

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Kleine Anmerkung: Die Sache mit den „5 Wundermitteln“ ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen…

Die Schweinegrippe verschwand fast so schnell von der Bildfläche wie sie aufgetaucht war. Das von Pharmafirmen, Politikern und Medien beschworene Katastrophenszenario fand glücklicherweise nicht statt. Im Nachhinein wird Kritik an der Weltgesundheitsorganisation laut.

Lesen Sie dazu auch meinen Beitrag: Schweinegrippeimpfung und Wirkverstärker – Gefährliche Folgen oder unbegründete Panikmache?

 

Der kanadische Arzt Richard Schabas gehörte zu jenen Experten, die an der Notwendigkeit einer weltweiten Pandemie-Warnung zweifelten. Man könne fast meinen, die Abkürzung WHO stünde für Welt-Hysterie-Organisation, bemerkte der ehemalige Leiter der Gesundheitsbehörde von Ontario.

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In seinem Kommentar „Vier Lehren aus der Schweinegrippen-Hysterie“ (Spiegel Online Wissenschaft vom 12.03.2010) nimmt Markus Grill die WHO in Schutz. Der Begriff „Pandemie“ bedeutet lediglich, dass sich ein Virus sehr schnell über den Globus verbreitet, sagt jedoch nichts über dessen Gefährlichkeit aus, die sich immer erst im Nachhinein zeigt.

Dennoch fordert Grill eine Überarbeitung des nationalen Pandemieplans für Deutschland, um bei künftigen Epidemien hysterisch anmutende Überreaktionen zu vermeiden. Für letztere wären auch die Medien verantwortlich, betont Grill.

Selbst Experten können bei Auftreten eines neuen Grippevirus nicht abschätzen, wie gefährlich diese Mutation tatsächlich wird. So prognostizierte das renommierte Robert-Koch-Institut für die Schweinegrippe bis zu 70.000 Todesfälle in Deutschland. Und natürlich müsse rechtzeitig mit der Produktion von genügend Impfstoff für den Ernstfall begonnen werden.

Da dessen Herstellung jedoch drei bis sechs Monate dauert, sollte man diesen Zeitraum nutzen, um neue Erfahrungen auszuwerten. Zu der Sache mit der sogenannten „Grippeschutzimpfung“ hatte ich bereits mehrfach berichtet, unter anderem hier: Grippeschutzimpfung.

Im Fall der Schweinegrippe hätte nach dem milden Verlauf im winterlichen Australien bereits im September 2009 Entwarnung für Europa gegeben werden können.

Denn die 200 Todesopfer, die das neue Virus auf dem australischen Kontinent forderte, lagen weit unter der Zahl an Todesfällen, welche dort jährlich auf das Konto der normalen Grippe gehen.

Hätten die deutschen Politiker damals die Notbremse ziehen müssen, anstatt 500 Millionen Euro für Impfstoffe zu „verpulvern“?

Grill bejaht dies und hält ein Rücktrittsrecht von den mit Novartis und GlaxoSmithKline geschlossenen Verträgen für legitim. Schließlich hatten beide Pharmakonzerne in den vergangenen Jahren je zehn Millionen Euro aus Steuermitteln erhalten, um Fabriken für die Impfstoffproduktion zu errichten.

Fehler räumt auch der Präsident des Paul-Ehrlich-Institutes, Johannes Löwer, in seiner Funktion als „oberster deutscher Impfkontrolleur“ ein.

Bei dem absehbar milden Verlauf der Infektion hätte eine einzige Impfung ausgereicht. Dennoch wurde empfohlen zweimal zu spritzen. Markus Grill drängt sich der Eindruck auf, Gesundheitsministerin Ulla Schmidt wollte der Bevölkerung die Impfung regelrecht aufzwingen. Beide Experten hätten es versäumt, der allgemeinen Hysterie einen vernünftigen Umgang mit dem Virus entgegenzusetzen.

Stattdessen horteten die Gesundheitsministerien der Bundesländer Grippemittel wie Tamilflu und Relenza, deren Wirksamkeit gegen Schweinegrippe nicht belegt war. Diese antiviralen Medikamente könnten schwere Komplikationen kaum verhindern, kritisierten unabhängige Medizinexperten. Trotzdem orderte Schmidt für weitere 90 Millionen Euro Grippemittel, um im Pandemiefall gar 30 % statt der empfohlenen 20 Millionen Menschen versorgen zu können.

Profitiert haben vor allem die Bilanzen der Pharmakonzerne. Der Gewinn des Schweizer Branchenriesen Roche belief sich im Jahr der Schweinegrippe auf über zehn Milliarden Euro. Kräftig Kasse machten die Pharmafirmen laut einer dpa-Meldung auch mit Impfstoffen gegen die normale saisonale Grippe (Spiegel Online Wissenschaft vom 20.02.2010). Da sich mehr Menschen impfen ließen als in den Vorjahren, erhöhten Novartis, Solvay und Stada die Preise seit 2005 gleich um satte 109 – 120 %.

Aber das mit dem „Pharmakartell“ kennen wir ja schon – oder?

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Und falls Sie noch nicht genug haben… Hier weitere Beiträge von mir zur „Schweinegrippe“: