Politiker entdecken: Herbizide sind doch gesund

Dienstag, 6. September 2011 17:51

“Roundup” von der US Firma Monsanto ist das weltweit meistverkaufte Unkrautvertilgungsmittel (Sie wissen noch nicht, wer “Monsanto” ist? Dann lesen Sie meinen Artikel: “Monsanto – Der Konzern mit der Lizenz zum Herrschen“). “Roundup” wurde 1970 von Monsanto patentiert und in den Markt gebracht. Inzwischen ist das Patent abgelaufen (2000), sprich: Man kann nur noch wenig Geld damit verdienen. Heute gibt es andere Präparate, die dem “Roundup” ähnlich sehen, da der Hauptwirkstoff des Herbizids der Gleiche ist: Glyphosat.

Dies ist ein nicht-selektives Blattherbizid, das über chlorophyllhaltige Pflanzenteile aufgenommen wird. Es wirkt aber nicht nur gegen Unkräuter verschiedenster Natur, sondern leider auch gegen die Nutzpflanzen, die mit dem Mittel in Kontakt kommen. In der Pflanze blockiert das Glyphosat ein spezifisches Enzym, das für die Synthese von aromatischen Aminosäuren zuständig ist.

Außerdem begünstigt die Substanz den Befall mit Wurzelpilzen. Und zuletzt wird die Entwicklung von Knöllchenbakterien eingeschränkt, so dass das Angebot an Mangan und Stickstoff für die betroffene Pflanze deutlich reduziert ist. Dieser ganze Wirkkomplex bedeutet für die betroffene Pflanze den sicheren Untergang.
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Gentechnikkonzern Monsanto erhält Patent auf Wassermelonen

Donnerstag, 1. September 2011 13:33

Es gibt wieder schlechte Nachrichten aus der Gentechnik: Der US-amerikanische Agrarkonzern Monsanto hat im Mai 2010 das Patent für eine Wassermelone erworben. Dies teilen Greenpeace und das Bündnis „Keine Patente auf Saatgut!“ mit. Das wäre vielleicht noch legitim, wenn Monsanto sie selbst in ihren Laboren entwickelt hätte, aber dem ist gar nicht der Fall: Indische Bauern hatten die Melone mit herkömmlichen Verfahren gezüchtet.

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Gen-Interessen in Lebensmittel-Behörde

Montag, 9. Mai 2011 1:47

Die Europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) ist für die Risikobewertung von Gentechnik-Pflanzen zuständig – eigentlich. Denn tatsächlich wurde noch keine einzige Genpflanze abgelehnt. Nun haben sich Erklärungen dafür gefunden: So ist die Vorsitzende des Verwaltungsrates der EFSA, Diana Banati, auch Vorstandsmitglied im International Life Science Institute (ILSI), wie sich herausstellte.
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Unser täglich Gift – Dokumentation zur Lebensmitteltechnologie

Dienstag, 15. März 2011 14:56

Antibiotika in Fleisch und Fisch, Pestizidrückstände in Obst und Gemüse, überall Farbstoffe, Weichmacher und Geschmacksverstärker. Unsere Lebensmittel sind vollgepumpt mit chemischen Zusatzstoffen – oftmals mehr, als dem Einzelnen vielleicht bewusst ist.

Heute Abend wird um 20:15 Uhr beim deutschfranzösischen Kultursender ARTE die Dokumentation “Unser Täglich Gift” gezeigt, die ich meinen Lesern ausdrücklich ans Herz legen möchte.

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Entscheidung Gentechnikgesetz

Mittwoch, 23. Februar 2011 7:00

„Am 24. November 2010 entschied das Bundesverfassungsgericht, dass das Gesetz mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Landwirte müssen demnach in vollem Umfang für Schäden haften, wenn genverändertes Material in konventioneller Ernte von Nachbarfeldern gefunden wird und diese dadurch nicht mehr oder nur eingeschränkt verwertbar ist.“
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USA planen Vergeltung gegen EU-Staaten die sich gegen Gentechnik wehren

Donnerstag, 30. Dezember 2010 23:01

WikiLeaks-Dokumente enthüllen: USA planen Vergeltungsmaßnahmen gegen europäische Nationen, die sich gegen gentechnisch veränderte Organismen wehren

Wikileaks – davon haben Sie sicher schon von gehört. Man kann vom Gründer und Macher  Julian Assange halten was man will. Auch die Veröffentlichung von Geheimdienst-Dokumenten kann man diskutieren, bei denen es um die Sicherheit der Nation geht.

Aber wenn es um die Gesundheit und die Freiheit von uns Bürgern geht: Dann wüßte ich schon gerne, was da hinter verschlossenen Türen wirklich vor sich geht.

Und dies ist für mich definitiv der Fall bei der sogenannten grünen Gentechnik – der (mehr oder weniger unkontrollierten) Genmanipulation von Pflanzenerbgut.

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Giftpilz in Gentech-Getreide

Dienstag, 3. August 2010 10:28

Es sah doch alles so schön und wunderbar aus: Die Gentechnologie baut einfach das Gen in die Pflanze ein, die wir besonders ertragreich gestalten wollen, und schon hört der Hunger auf der ganzen Welt auf. Wer also bislang geglaubt hat, dass die Gene, die in den Pflanzen fehlen, am Welthunger Schuld tragen, muss sich von den Ergebnissen, die aus der Universität Zürich kommen, eines Besseren belehren lassen.
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Illegal: Genmais auf deutschen Äckern

Sonntag, 18. Juli 2010 14:10

Eigentlich ist der Anbau von NK603 in Europa verboten, denn der Mais mit diesem Namen ist gentechnisch verändert. Dennoch gelangte er nun unter gängiges Saatgut und wurde in sieben Bundesländern ausgesät. Und das, obwohl routinemäßig Proben entnommen und im Labor auf Verunreinigungen untersucht wurden. Allerdings dauerte es in diesem Fall im Landwirtschaftsministerium in Niedersachsen statt der üblichen fünf bis zehn Tage glattweg über zwei Monate, bis das Ergebnis vorlag – und da war der Mais natürlich schon auf den Äckern.
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Was mich erstaunt…

Freitag, 25. Juni 2010 10:39

Wisst Ihr was mich erstaunt?

Themen wie “Impfen” erzeugen im Handumdrehen zahlreiche Kommentare bei mir auf Facebook.

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Gen-Mais doch schädlich?

Mittwoch, 16. Juni 2010 7:00

Der Gen Mais ist seit seiner Einführung eine umstrittene Thematik, welche im Fokus der Öffentlichkeit steht. Eingesetzt bzw. entwickelt wurde dieser mit dem Ziel, bisherige Ernteerträge zu optimieren und so die Anbauflächen effektiver zu nutzen und Kosten zu senken. Kritiker sehen in genetisch manipuliertem Mais allerdings ein großes Gefahrenpotential, so dass dieser sich im Endeffekt als schädlich erweisen könnte.
Eine Studie in China widmete sich nun diesem Vorwurf: Die Wissenschaftler konnten dabei beweisen, dass derartige transgene Maispflanzen die Ausbreitung einer Schädlingssorte unterbinden, gleichzeitig aber für die Verbreitung einer anderen Art sorgen. Eben diese Tatsache darf als äußert bedenklich eingestuft werden, da in diesem Zusammenhang Parallelen zum Baumwollanbau gezogen werden können.

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