Corona – Der große Lockdown-Bluff? Interessante Studien aus Israel

Shutdown, Lockdown, Community-Quarantäne und andere tolle Wortkreationen bezeichnen nur eins: Die fragwürdige Beeinträchtigung der Bewegungsfreiheit der Bürger mit der Begründung, durch die Isolation/Quarantäne die Ausbreitung der Infektion von Covid-19 zu unterbrechen.

In Israel verhängte die Regierung so resistritkive Maßnahmen wie sie in kaum einem anderen Land herrschten. Ab Mitte März mussten Schulen und Geschäfte schließen, niemand durfte einen Umkreis von 100 m um seine Wohnung verlassen und wenn, dann nur mit einem triftigen Grund. Ganze Städte wurden abgeriegelt und Einreisende mussten eine Quarantäne absolvieren.

Bis zum 26. April waren offiziell (gemeldet) rund 16.000 Israelis mit dem Virus infiziert und 200 von ihnen verstorben. Doch in erster Näherung entspricht das den Zahlen im „laxen“ Schweden (rund 18.000 gemeldete Infizierte), das nur wenig mehr Inländer verzeichnet als der nahöstliche Staat. Freilich war die Zahl der Toten (rund 2.100) in der skandinavischen Nation an dem Stichtag zehnmal höher. Doch leben in Israel sehr viele junge Menschen, die die Erkrankung besser überstehen.

Der israelische Lockdown führte zu einem Anstieg der Arbeitslosen-Quote von 4 % im Februar 2020 auf über 24 % im April. Grund genug für einige Wissenschaftler, an der Berechtigung und Zweckmäßigkeit der rigiden Beschränkungen zu zweifeln. Darunter eine Gruppe von Forschern der Fachbereiche Wirtschaft und Epidemiologie an der Hebräischen Universität/Jerusalem.

Nach deren Analysen hätten unterschwellige und gezielte Maßregeln die Ausbreitung des Virus genauso verlangsamt. So wäre das gleiche Ziel erreicht worden, ohne die Wirtschaft abzuwürgen. Doch Gesundheitsminister Yaakov Litzman hielt den Lockdown für unausweichlich.

Ist das wirklich alles „alternativlos“ wie behauptet wird?

Und: Was ist denn so toll an der Unterbrechung der Ausbreitung der Infektion?

Ich weiß: diese Fragen erscheinen im Corona-Land 2020 wie Ketzerei. Und ja, ich weiß: es sterben Menschen… Die Frage die mittlerweile zu stellen ist: Sterben in der Folge der Lock-Downs nicht noch mehr Menschen, an ganz anderen Ursachen?

Infektion bedeutet NICHT Erkrankung

Es fängt damit an, dass Infektion nicht notwendigerweise auch Erkrankung bedeutet. Wäre dies der Fall, dann würden Covid-19-Infektionen und andere Infektionen mit Viren, die Atemwegserkrankungen provozieren können, zu 100 Prozent Symptome unterschiedlicher Schwere mit sich bringen. Wir wissen aber, dass bei den meisten Infektionsverläufen rund 80 % der Infizierten nicht einmal wissen, dass sie infiziert sind – manche Forscher sprechen mittlerweile sogar von 90 %. Und selbst bei auftretenden Symptomen kommt es in der Regel nicht zu lebensbedrohlichen Situationen.

Schwer betroffen sind (und das haben viele Arbeiten und Berichte jetzt gezeigt):  Risikopatienten, meist höheren Alters, die an schweren chronischen Erkrankungen leiden. Bedürfen diese Menschen einen besonderen Schutz? Ja sicher! Ich erlaube mir daher immer wieder die Frage, was für diese Menschen bei bisherigen Grippewellen getan wurde?

Zum Beispiel berichtete mir ein Pflegeheimbesitzer, dass bei der schweren Grippewelle 2018 die Hälfte seiner Bewohner verstorben sei. Nur zur Erinnerung: Bei der Grippewelle 2017/2018 hatten wir in Deutschland über 25.000 Menschen, die an der Grippe verstorben sind.

Wie lässt sich erklären, dass 80 % der Infizierten keine oder kaum Symptome zeigen?

Es scheint keine andere Erklärung zu geben als das hier das Immunsystem die Infektion unter Kontrolle hält, nach gegebener Zeit Antikörper gegen den/die Erreger bildet und damit die Person immunisiert.

Und wenn diese Immunisierung bei sehr vielen Mitgliedern in der Gesellschaft vollzogen ist, dann kann man von einer sogenannten natürlichen „Herdenimmunität“ reden. Diese kollektive Immunität bewirkt dann, dass das Virus, gegen das die meisten Menschen jetzt immun sind, keine weiteren Infektionen verursachen kann, weil die Ausbreitung praktisch blockiert ist. Und dies macht sich bemerkbar, wenn man die Zahlen für die Ausbreitung der Infektion kontrolliert und sieht, dass diese nachlassen.

Jetzt aber zu den Zahlen und der Statistik aus Israel…

Tests, Ausbreitung und Infektion für Covid-19

Wir erfahren täglich, dass es angeblich „Neuinfektionen“ gibt, die natürlich Treibstoff für das Pandemie-Feuer sind. Diese Neuinfektionen nehmen stetig ab. Die Abnahme erfolgt mit einer Geschwindigkeit, die die Vermutung aufkommen lässt, dass dies keine Neuinfektionen sind, sondern nur Entdeckungen von bereits zuvor Infizierten, da man hier einen Test veranstaltet hat. Denn der PCR-Test kann keine Aussagen darüber treffen, wie lange eine Infektion bereits besteht.

Tests, die in der Lage sind, etwas über eine bereits erfolgte Ausbreitung der Infektion auszusagen, sind serologische Tests. Eine solche Arbeit[1] wurde von Professor Ioannidis und Mitarbeiter am 17. April 2020 veröffentlicht. Die Arbeit habe ich bereits an anderer Stelle diskutiert. Nur so viel zum Ergebnis: Die Ausbreitung von Covid-19 scheint 50-85 mal größer zu sein als die offiziellen Zahlen dies vermitteln.

Gemerkt hat es niemand, wenn nicht diese Arbeitsgruppe diese Studie durchgeführt gemacht und veröffentlicht hätte. Und damit wäre auch die prozentuale Mortalität von Covid-19 um den Faktor 50-85 mal geringer.

Das heißt auch, dass mit abnehmenden „Neuinfektionen“ das eingesetzt hat, was man als kollektive Immunität oder „Herdenimmunität“ bezeichnen kann: Die Infektionskette ist aufgrund der Immunisierung großer Teile der Bevölkerung durchbrochen. Und dieses Ereignis scheint sich bereits zu einem Zeitpunkt vollzogen zu haben, als die Politik kämpferisch gegen Covid-19 den allgemeinen Lockdown erfand.

Der von der Politik geschürten Angst und Panik mangelt es immer mehr an Treibstoff, da die Fälle immer weniger werden. Und diese Zahlen kann man nur schwer verleugnen. Also macht man aus der Not eine Tugend und behauptet, dass mit der Einführung von Schutzmasken und Lockdown die Pandemie in ihre Schranken verwiesen wurde. Selbstverständlich muss der Lockdown so lange wie möglich bestehen bleiben, so argumentiert die Politik, da sonst die Pandemie wieder aufflammen würde. Erst Impfungen wären in der Lage, die Lage zu normalisieren und ein erneutes Aufflammen zu verhindern.

Komisch: Niemand spricht mehr von Herdenimmunität

In diesem Zusammenhang ist es merkwürdig, das von der Politik niemand mehr von „Herdenimmunität“ redet, eine Vokabel, die sehr gerne im Zusammenhang mit Impfungen als Argument zum Einsatz kommt. Wir erleben hier gerade das Paradebeispiel für eine natürliche „Herdenimmunität“, die einen lebenslangen Schutz aller Beteiligten garantiert. Die Politik dagegen kennt nur eine „Herdenimmunität“, nämlich die, die von Impfungen ausgehen soll.

Was macht die Politik so sicher, dass Impfungen besser sind als unser Immunsystem?

Und wird nicht angeblich das Immunsystem durch Impfung angesprochen, die entsprechenden Antikörper zu erzeugen?

Wieso kann oder darf es bei einer Covid-19-Infektion zu keiner Antikörper-Produktion kommen, sondern nur durch eine Impfung? Das soll mir mal bitte der Herr Bankkaufmann (seines Zeichens Bundesgesundheitsminister) erklären…

Wir dürfen uns also über eine Impfung gegen Covid-19 freuen, die gegen einen Erreger immunisieren soll, gegen den wir schon längst immunisiert sind und den es höchstwahrscheinlich längst nicht mehr geben wird, wenn die Impfung auf den Markt geworfen wird.

Das erinnert mich sehr stark an die Schweinegrippe Pandemie des Jahres 2009! Und wir sollten immer dran denken: Die Schweinegrippe-Impfung im Jahr 2009 – Kanzlerin und Minister erhielten Impfstoffe OHNE „Wirkverstärker“. Um es mal ganz deutlich zu sagen: Die Damen und Herren von der Regierung haben sich damals einen anderen Impfstoff genehmigt, als dem Rest der Bevölkerung. Zu blöd, dass das damals durchgesickert ist. Und Sie glauben tatsächlich, dass man uns in Sachen Medizin von offizieller Seite alles erzählt?

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Der große Lockdown-Bluff

Die Zahl der Studien, die auf eine relative Ungefährlichkeit von Covid-19 hinweisen, nimmt stetig zu. Der wissenschaftliche Konsens scheint darin zu bestehen, dass man Covid-19 für genauso beziehungsweise weniger gefährlich hält als Influenzaviren. Und damit ist diese ganze Pandemie ein Déjà-vu von 2009.

Zunehmend mehr Studien die zeigen, dass die Behauptung der Politik, sie hätten durch Lockdown und Maulkörbe … ich meine Masken Covid-19 in die Knie gezwungen, eine weitere Lüge im Arsenal der Unwahrheiten der Politik zu sein scheint.

Eine interessante Arbeit[2] erschien unlängst (19. April 2020). Die Arbeit wurde von einem in Israel bekannten Mathematiker, Analysten und ehemaligem General durchgeführt – Isaac Ben-Israel. Da sein Ergebnis ein Mainstream-unfreundliches Ergebnis ist, wird ihm vorgeworfen, keine Kompetenzen zu besitzen, da er keinen medizinischen Hintergrund hat. Aber die Gleichen, die ihm dies zum Vorwurf machen, haben kein Problem, einen ebenso medizinisch unqualifizierten Bill Gates als Leitwolf anzuerkennen. Der Unterschied zwischen Gates und Israel ist, dass Herr Ben-Israel keine Gelder in der ganzen Welt verteilt und sich somit auch keine Sympathien erkaufen kann.

Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass es in allen Ländern der Welt ein konstantes Muster gibt. Und dieses konstante Muster beim Rückgang der Infektionen verläuft gleich, gleichgültig, ob das Land einen Lockdown hatte oder nicht. Wir sehen ja inzwischen, dass in Schweden genau dies eingetreten ist. Das macht die Aussage dieser Arbeit noch einmal glaubwürdiger.

Das Märchen von der exponentiellen Ausbreitung

Ben-Israel bezweifelt, dass er überhaupt jemals eine exponentielle Ausbreitung von Covid-19 gegeben hat. Er sagt, dass nach 56 Tagen seit der Entdeckung des ersten Falls 12.758 Fälle registriert wurden. Eine exponentielle Ausbreitung würde deutlich mehr Fälle beinhalten.

Man könnte an dieser Stelle einwenden, dass laut den Ergebnissen von Professor Ioannidis die Dunkelziffer bei dem Faktor 50-85 liegt. Das wären dann über 600.000 Fälle in Israel, die man aber offensichtlich nicht hat bemerken können. Das heißt nicht, dass es sie nicht gäbe. Das heißt nur, dass die krankmachenden Kapazitäten von Covid-19 so gering sind, dass man die Infektion nicht bemerkt.

Ich bin überzeugt, dass Herr Ben-Israel die Arbeit von Professor Ioannidis nicht kennt. Es wäre an dieser Stelle interessant, die Ergebnisse unter Einbeziehung der Stanford-Erkenntnisse noch einmal neu zu diskutieren.

Das ist die eine Sache. Die andere Sache ist der Verlauf der Kurve mit den bekannten Zahlen in Israel. Diese Kurve zeigt keinen exponentiellen Verlauf, was zu mindestens andeutungsweise der Fall sein müsste, wenn es wirklich eine exponentielle Ausbreitung gegeben hätte (auch unter Einbeziehung der Dunkelziffer). Der Verlauf zeigt am Tag 41 die höchste Zahl neuer Infektionen mit 780, um dann in der Folge langsam und deutlich abzunehmen.

Und auch die Zahl der Tage, in denen sich die Zahl der Patienten verdoppelt, stieg von 2-4 Tagen zu Beginn auf rund 30 Tage zum gegenwärtigen Zeitpunkt, verdeutlicht durch den Anstieg der Tage in der folgenden Kurve:

Für den Unsinn mit der „exponentiellen Ausbreitung“ bringt Israel fünf weitere Kurven. Eine Kurve aus den USA, eine weitere aus Israel, aus Schweden und Italien und eine Kurve mit Daten aus der ganzen Welt. Hier zeigt die rote Linie, wie eine exponentielle Ausbreitung ausgesehen hätte. Die blaue Linie zeigt den aktuellen Verlauf. Hier die Kurve für die weltweite Ausbreitung:

Schaut man sich die Kurven für Italien und Schweden an, also den beiden Ländern, die gegensätzlicher nicht sein könnten, dann sehen wir auch hier keinen Hauch von exponentieller Ausbreitung.

Was sagen die Kurven noch?

Wenn man sich die Kurvenverläufe in den ersten 4-6 Wochen anschaut, dann scheinen die rote und blaue Linie sich fast parallel oder identisch zu entwickeln. Italien macht hier zu Beginn eine Ausnahme. Darüber hatte ich bereits berichtet: Corona: Die eigenartigen COVID 19 Zahlen aus Italien – Was stimmt hier nicht?

Aber nach diesem Zeitraum stoppt die progrostizierte, exponentielle Entwicklung  und die faktisch ermittelte (blaue) Kurve verflacht. Warum also folgt die blaue Kurve nicht der roten Kurve? Die einzige Antwort hierfür ist, dass die Reduktion von Neuerkrankungen auf einer natürlichen Immunisierung von mehr und mehr Personen in der entsprechenden Population beruhen muss. Oder umgekehrt formuliert: Ohne die kollektive Immunisierung oder „Herdenimmunität“ würde es in der Tat zu einer exponentiellen Ausbreitung der Infektion kommen. Und diese würde dann auch in entsprechend deutlich höheren Mortalitätsraten zum Ausdruck kommen. Aber das alles gibt es nicht.

Zurück zum Lockdown als mögliche Ursache für die Abnahme der Neuerkrankungen.

Herr Ben-Israel interpretiert diese Abnahme so:

Es gibt ein gemeinsames Muster in allen Ländern. Dieses Muster sieht so aus, dass es eine schnelle Zunahme der Infektionszahlen zu Beginn gibt, die ihren Höhepunkt in der sechsten Woche erreicht. Und es gibt keine Unterschiede in diesem Muster bei Ländern mit strengen Maßnahmen und in Ländern ohne strenge Maßnahmen.

Wäre der Lockdown eine Ursache für die Abnahme, dann müsste zum Beispiel Schweden immer noch steigende Fallzahlen haben. Aber auch hier zeigt die Trendlinie deutlich nach unten. Das Gleiche scheint auch für Taiwan und Korea zu gelten, die sich ebenfalls mit rigorosen Maßnahmen zurückhaltend gezeigt hatten.

Herr Ben-Israel kommt daher zu folgendem Schluss, dass der totale Lockdown eine Reihe von negativen Auswirkungen mit sich brachte und auch noch weiter bringt. Die sofortige Konsequenz war eine massenhafte Erhöhung der Arbeitslosigkeit und eine drastische Reduktion des Bruttoinlandprodukts. Er schätzt diese Reduktion für Israel auf acht Prozent. Und das wiederum führt zu einer Zunahme von Armut und Verlust von Gesundheit und Leben aufgrund anderer Erkrankungen.

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Führen vereinfachte Modelle zu falschen Schlussfolgerungen?

Wissenschaftler von der Hebräischen Universität sehen in den Berechnungen der „Lockdowner“ einen System-Fehler. Das schlichte Modell einer „Gesamtgesellschaft“ differenziere nicht nach den spezifischen Infektions-Risiken und der Infektions-Dynamik einzelner Gruppen. Bevölkerungsdichte und Sozialkontakte seien Parameter, die für einzelne Segmente getrennt betrachtet werden sollten.

David Gershon und Alexander Lipton (Wirtschaft) sowie Hagai Levine (Epidemiologie) haben ein entsprechendes Modell erstellt. Darin wurden die Zahlen aus anderen Ländern eingegliedert, weil für Israel nicht genügend Daten zur Verfügung standen. Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass schwächere Regeln für ein Abflachen der Kurve durchaus gereicht hätten. Dazu zählen das Abstandhalten (die berühmten 1,5 m), Maskenpflicht und eventuell eine Quarantäne für Risiko-Gruppen wie etwa Menschen in Seniorenheimen.

Schon gegen Ende April durften in Israel Geschäfte außerhalb von Shopping-Centern wieder öffnen. Ab dem 7. Mai werden auch die „Auslauf-Sperren“ gelockert und Kitas und Grundschulen können mit Auflagen weiter arbeiten[3].
Inzwischen hat Gesundheitsminister Litzman seinen Lockdown-Irrtum eingesehen. Er will zurücktreten und Wohnungsbau-Minister werden. Er glaubt wohl, dass er mit den Palästinensern besser fertig wird als mit dem Virus…

Fazit

Die Politik und die ihr angeschlossene Schulmedizin schmücken sich wieder einmal mit fremden Federn. Nur ihr Lockdown war es angeblich, der Schlimmeres verhindert hat. Und damit auch weiterhin Schlimmes verhindert wird, muss der Lockdown bestehen bleiben. Das Ganze könnte so bis zu 1,5 – 2 Jahren weitergehen, gemäß den Aussagen von Herrn Lauterbach (SPD) in der Sendung bei Markus Lanz am 5.5.2020. Natürlich mit „Lockerungen“, aber strengen Auflagen.

Es war mir von Anfang an klar, dass man die relativ niedrigen Todesfallzahlen in Deutschland, den „strengen“ Maßnahmen der Regierung zuschreibt, wie Herr Lauterbach dies auch in der Sendung bei Herrn Lanz massiv tat. Wenn man allerdings die vorliegenden Daten aus Israel und aus Schweden sieht, kann man meines Erachtens nur zu dem Schluss kommen, dass man genauso gut behaupten könnte, dass es nach einer Weile deshalb aufhört zu regnen, weil die Politik den Leuten befohlen hat, ihre Regenschirme aufzuspannen.

Und dann die Sache mit der Impfung: Politik und Schulmedizin schreien nach einer Impfung. Diese Schreierei ist noch inkonsequenter, da Impfungen ja angeblich auf einem funktionierenden Immunsystem beruhen, mit dessen Hilfe eine Immunisierung stattfinden soll. Jetzt haben wir bereits eine Immunisierung durch eine mild verlaufende Infektion. Da frage ich mich, gegen was man da noch immunisieren will? Die Immunität scheint da zu sein, was allerdings auch wieder von allen Politikern bestritten wird, die ich in den Pressekonferenzen höre. Wozu  noch eine Impfung wenn Immunität bereits vorhanden ist? Wenn die Impfung raus ist, dann ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Covid-19 von der Bildfläche verschwunden.

Die Impfung hat nur einen großen Vorteil: Sie schafft einen Milliarden-Umsatz für die Pharmaindustrie und Bill Gates, der ja angeblich die gesamte Menschheit geimpft sehen will. Nicht umsonst hat er zugegeben, mit dem Investieren von 10 Milliarden USD[3] in Impfkampagnen und -institute die beste aller Investitionen getätigt zu haben.

Und für die „Glücklichen“, die die Impfung über sich ergehen lassen müssen, steht mit einer so gut wie überhaupt nicht „evidenzbasierten“ (sprich: nicht hinlänglich getesteten neuen Impfung) eventuell Gesundheit und Leben auf dem Spiel. Auch das hatten wir bereits 2009 bei dem Schweinegrippen-Impfstoff Pandemrix. Dessen häufigste Nebenwirkung war die sogenannte „Schlafkrankheit“ (Narkolepsie), weswegen dieser Impfstoff schließlich auch vom Markt genommen wurde. So viel zur „Evidenzbasiertheit“ der Schulmedizin.

Und das alles für Antikörper, die wir möglicherweise bereits ausreichend haben?

5 Wundermittel auf die ich in der Praxis nicht verzichten würde

Dieser Beitrag wurde am 23.4.2020 erstellt und letztmalig am 6.5.2020 überarbeitet und ergänzt.

Quellen:

[1]     COVID-19 Antibody Seroprevalence in Santa Clara County, California | medRxiv

[2]     The end of exponential growth: The decline in the spread of coronavirus | The Times of Israel

[3] Managing COVID-19 Pandemic without Destructing the Economy

[4]     Bill Gates says this is the best investment he has ever made

René Gräber

René Gräber

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9 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Avatar

    Vielen Dank Herr Graeber, dass es solche Menschen hier in Deutschland gibt, die Gott sei Dank ihr Gehirn einschalten und noch denken können. Die nicht einfach das nur gutheißen, was Merkel und Co. von sich geben. Irgendwie verstehe ich die Welt nicht mehr. Die Freiheit ist weg! Und wir sollen so tun, als wenn es für uns das Beste in dieser Situation wäre. Ich arbeite bei psychisch kranken Menschen, wir haben leider bereits den 3. Todesfall zu beklagen. Nicht, dass diese Personen sich mit dem Virus infiziert hätten – NEIN, es war die Einsamkeit, die fehlenden Kontakte, fehlende Tagesstruktur und das menschliche Miteinander. Diese Statistik wird wahrscheinlich nicht geführt: All diejenigen, die wegen dieser Krise und was sie alles für Auswirkungen hat, sterben.
    Es tut gut ihre Beiträge zu lesen und mich dadurch zu informieren. Machen Sie bitte weiter! Wir sind es unseren Kindern schuldig, für unsere Freiheit zu kämpfen!
    Mit freundlichem Gruß

  2. Avatar

    Hallo Herr Gräber,
    bin immer voll und ganz auf Ihrer Linie und eine Impfpflicht, auch da stimme ich zu, füllt nur die Säckel der Pharmaindustrie. So einen schnell auf den Markt geworfenen Impfstoff halte ich für sehr gefährlich. Mein Jahrgang ist der sogenannte Contergan-Jahrgang. Ein scheinbar sooo harmloses Medikament… es hat eine große Masse getroffen.
    Aber angesicht der vielen aktuellen Statistiken, drängt sich mir die Frage auf, wie wäre es gewesen, wenn wir uns so verhalten hätten, wie bei einer normalen Grippe oder Erkältungswelle, wie sie alljährlich zu beobachten ist. Bei der diesjährigen Welle zu Jahresbeginn konnte man beobachten, wie z. B. die Arbeitskollegen einer nach dem anderen krank wurde, es war wie ein Flächenbrand, der sich durch die Gebäude fraß. Es hatte sich aber auch niemand gestört, wenn ein Arbeitskollege angeschlagen zur Arbeit ging, weil er dem Tag just ein wichtiges Meeting hatte. Als Pendler kenne ich die Situation, dass mehrfach jährlich Dein Umfeld um Dich herum am Husten und am Schniefen ist und Du Deinem fieberndem Nebensitzer beim Aussteigen eine gute Besserung wünscht. So alle 4-5 Jahre erwischt es mich dann auch mal mehr oder weniger.
    Bei Corona war das auf einmal anders, die meisten haben sich selbst soliert und Dein Umfeld hat Dich gemieden, sobald Du mal ein Hüsterchen von Dir gelassen hast. Die Züge und Busse sind menschenleer. So gut wie alle Arbeitskollegen sind im Homeoffice. Kann es so sein, dass dieses Verhalten überhaupt keinen Einfluss auf die Zahlen hat und den Multiplikator momentan noch flach hält? Hier spielt natürlich die Angst eine große Rolle und keiner will Schuld tragen. Ich denke, dafür wird sich die Krankheitswelle länger hinziehen, vermeiden werden wir es nicht können.
    Erschreckend finde ich, wie zerbrechlich unser globales System ist. Innerhalb weniger Wochen erleben wir die angedeutete Rezession nun im Hauruckverfahren. Oder eine gute Gelegenheit für all diejenigen, die einen Wettlauf am Markt gewinnen wollten, viel investiert hatten und nun die Chance nutzen Überhänge galant loszuwerden? Das wäre aber ein anderes Thema.
    Ein Sachverhalt sollte uns vor allem auch nochmals bewusst werden, was Sie, René Gräber, uns eigentlich schon lange vorbeten – wie wichtig es ist für ein intaktes Immunsystem zu sorgen und über die Dinge, die wir essen und die wir tun, nachzudenken. Und wie gefärdet all diejenigen sind, die meinen, den bequemen Weg zu gehen und sich mittels Pharmazeutika „gesund“ über Wasser zu halten und gar nicht merken, wie sehr sich selbst an den Rand eines Abgrundes bringen.
    Herr Gräber, Ihre Berichte sind trotz meines kleinen Einwandes bzgl. der Statistiken äußerst wertvoll und werden immer sehr gerne aufgenommen. Sie sind uns eine wertvolle Unterstützung und Ermutigung.
    Mit den besten Grüßen

  3. Avatar

    Hallo Herr Gräber,
    danke für Ihr Engagement. Ich bin erstaunt, dass Ihre Website noch nicht abgeschaltet wurde, wie bereits von vielen kritischen Weggefährten – zumindest kurzfristig. Schon seit Wochen frage ich mich, was eigentlich die WAHRE Agenda hinter dieser angeordneten Massenpanik, dieser Isolierung von Menschen, Vorenthalten der Grundrechte wie freie Religionsausübung, Bestimmung des Aufenthaltsortes etc., Schließung von sozialen Einrichtungen, Grenzschließungen und Durchwinken von Gesetzen ohne Prüfung durch den Bundesrat ist. Der Virus jedenfalls ist es nicht. Ihr Ansatz bringt Licht in das Dunkel. Wie immer, wenn man auf Fetzen der Wahrheit trifft, bin ich zu gleichen Teilen erleichtert und entsetzt. Machen Sie bitte weiter!
    Gruß, Almut

    Antwort René Gräber:
    Warum sollte etwas abgeschaltet werden? Alle Aussagen von mir sind ja stichhaltig belegt. Und meine Meinung ist als meine Meinung ersichtlich. Was aber viel gravierender ist (und was tatsächlich stattfindet): Löschung von Videos (vor allem auf Youtube) und Beiträge und Seiten auf facebook.

  4. Avatar

    Hallo Hr. Gräber!
    Ich bin vor Jahren zufällig auf ihre Seite gestoßen und ihre Ausführungen haben mir und meiner Familie schon viel geholfen – ohne die Schulmedizin aber auch als Kombination von beidem.

    Zum aktuellen Thema:
    Wie können wir „normal-denkende“ Menschen uns Gehör verschaffen, daß ein gesundes Immunsystem u.a. die beste Waffe gegen Viren etc. sind? Es muss doch möglich sein, hier etwas zu bewegen um uns nicht länger von der Pharmaindustrie und deren Gefolge für dumm verkaufen zu lassen. Viele Menschen mit denen ich zusammenkomme denken ähnlich. Ich habe zwar schon an verschiedene Zeitungen, Radiosender geschrieben, damit auch Andersdenkende zu Wort kommen – ohne jede Chance bzw. größtenteils ohne Rückmeldung.

    Machen sie auf alle Fälle weiter und lassen sie sich nicht unterkriegen.

    Viele Grüße

  5. Avatar

    Hallo Herr Gräber, ich möchte mich hier mal richtig bei Ihnen bedanken!!! Also Ihre Newsletter und Beiträge sind wertvoll und ich bin richtig dankbar, dass ich diese Seite gefunden habe. Ein großer Dank an Sie!

  6. Avatar
    Antje Ahlborn

    14. Mai 2020 um 17:33

    Hallo Herr Gräber,

    ich weiß nicht mehr genau wie ich auf ihre Seite gestoßen bin, aber ich freue mich immer wieder!!
    Ich bin mein ganzes Leben schon an Heilung interessiert und seit einiger Zeit auch wieder mehr in die Homöopathie eingestiegen. Habe ein Kongresspaket von „Unitedtoheal“ gekauft, wo sie ja auch zu hören sind!
    Weiter oben hat jemand gefragt, wie ‚wir‘ sie denn bekannter machen können! ich finde es ist wirklich Zeit, dass die Menschen einander zuhören, dass wir uns ergänzen statt zu polarisieren!
    Vielen Dank, dass sie sich unermüdlich engagieren und aufklären!
    Antje

  7. Avatar

    Ich denke, dass die Politik darauf abzielt eine neue eine neue Weltwirtschaftskrise zu inszenieren. Die EU und andere Wirtschaftsgemeinschaften könnten dadurch zerstört werden. Leider wird dies zu Milliarden verlorener Arbeitsplätze führen, weniger Geld für den Umweltschutz, weniger Geld für einen gesunden Lebensstil, und einer Zunahme globaler Konflikte. Mit Sicherheit werden mehr Lebensjahre verloren gehen, als durch die Einschränkungen vielleicht gerettet werden.
    Es mag jedoch Leute geben, die von einer Weltwirtschaftskrise profitieren.

  8. Avatar
    Dr. Otfried Müller

    20. Mai 2020 um 18:18

    Die Frage, ob die Infektionskurve exponentiell verläuft oder nicht, ist eine Definitionssache. Allein schon die Tatsache, dass die Infektionskurve einen Höhepunkt hat und nach ihrem Höhepunkt wieder abfällt, zeigt, dass sie in ihrer Gesamtheit keine Exponentialkurve sein kann.

    Die Funktion, die der Infektionskurve (im Idealfall) zugrunde liegt, leitet sich aus mehreren verschiedenen Annahmen her. Je nach dem, zu welchem Zeitpunkt man die Infektionskurve betrachtet, überwiegt jeweils eine von all den vielen Einzelannahmen.

    In der Anfangszeit überwiegt eindeutig die einfache Exponentialfunktion, sie wird aber bald überlagert von anderen Funktionen. Wenn man also der Infektionskurve nachsagen will, dass sie exponentiell verläuft, dann tut man gut daran, anzugeben, bis zu welchem Zeitpunkt man diese Aussage treffen will, für welchen Definitionsbereich die Kurve betrachtet werden soll.

    Mathematisch exakt verläuft die Infektionskurve selbst in der Anfangsphase nicht exponentiell, weil schon zum zeitlichen Beginn der Messung die Messdaten stets um die theoretischen Werte streuen.

  9. Avatar
    Wolf Henningvon Glasenapp

    25. Juni 2020 um 19:05

    Lieber Herr Gräber, hier aus Brasilien.
    Das Land kennt keine Seriösität. Covid19 ist hier einPolitikum. Staaten die regierungsfreundlich sind haben eine zehnfach geringere Sterblichkeit als Staaten die als politische Gegner betrachtet werden müssen. Die linken Kräfte einschliesslich Justiz erlauben sich alle möglichen Niederträchtigkeiten um die Regierung zu stürzen, einschliesslich mit dem Hintergedanken Impfungen einzuführen.
    Ich kann nur sagen: Prost Mahlzeit, Wolf von Glasenapp – Santa Teresa/ES Brasilien

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