Die „Dritte Welle“ soll kommen? Was haben denn da die Lockdowns bisher gebracht?

Das Robert-Koch-Institut (RKI) warnt vor der dritten Welle. Die Fallzahlen seien über dem Niveau von Weihnachten. Die Inzidenzen zu hoch. Die Maßnahmen der Politik viel zu lax.

Puh… da muss man schon genau hinhören.

Fallzahlen? Die durch diese Massentests provoziert werden?

Positiv getestet bedeutet nicht infiziert. Infiziert bedeutet nicht krank.

Hier mal die Zahlen des RKI aus dem Bericht vom 16.2.:
[…] seit MW 53 gehen die wöchentlich gemeldeten Todesfälle deutlich zurück. Von allen Todesfällen waren 58.297 (89%) Personen 70 Jahre und älter, der Altersmedian lag bei 84 Jahren (s. dazu auch Tabelle 4). Im Unterschied dazu beträgt der Anteil der über 70-Jährigen an der Gesamtzahl der übermittelten COVID-19-Fälle nur 16%. Bislang sind dem RKI 10 COVID-19-Todesfälle bei unter 20-Jährigen übermittelt worden. Neun dieser Todesfälle sind validiert, diese Kinder und Jugendlichen waren zwischen 0 und 17 Jahre alt, bei acht von neun mit Angaben hierzu sind Vorerkrankungen bekannt.“

Soweit die „nackten“ Zahlen. Die durchschnittliche Lebenserwartung der Deutschen: 81,25 Jahre.

Kollateralschäden erfasst das RKI natürlich nicht.

Und ich meine nicht nur die Betriebe und Existenzen, die Kinder und Jugendlichen bezüglich Bildung. Ich meine ganz explizit Angst und Schrecken der verbreitet wird und wie sich das auf die Hormonachsen der Betroffenen auswirkt.
https://renegraeber.de/blog/ein-jahr-in-angst-schrecken/

Und jetzt zur Hauptfrage: Bringen die Lockdowns etwas?

Wie kann es dann bitte zu einer dritten Welle kommen, wenn die Lockdowns angeblich so wirksam sind und vor allem auch seit November immer wieder „verschärft“ wurden? Wo man doch so „vorsichtig“ und angeblich „umsichtig“ gehandelt hat?

Wie kann es sein, dass Schweden die gleiche Sterblichkeit in der „zweiten Welle“ (seit Oktober) pro Einwohner hat (ohne Lockdown) wie Deutschland mit Lockdowns?

Dennoch ist das RKI der Meinung, die Politik reagiere zu lasch?

Wo sind denn bitte die Begründungen und Studien für die Wirksamkeit der Lockdowns?

Stattdessen sehe ich hinreichend Belege, dass das nichts bis wenig bringt:
https://www.yamedo.de/blog/noch-mehr-lockdown/
https://www.yamedo.de/blog/lockdown-studien-meinungen/

Im zweiten Beitrag ist auch die Schweden / Deutschland Vergleichsgrafik zu sehen.

Von Prof. Streeck kann man ja halten was man will, aber im Interview mit der Welt vom 30.1.21 brachte er es m.E. auch auf den Punkt:

„Wir dürfen unser Leben nicht von Viren bestimmen lassen“

Und noch mehr:
„Es wird ja suggeriert, dass fast jeder „Long Covid“ bekommt, also Langzeitfolgen. Dann heißt es, unter Verweis auf ein „Lancet“-Paper, rund siebzig Prozent der Kranken seien betroffen. […] Aber wenn man sich das genau anguckt, sieht man: […] Das betrifft 76 Prozent derer, die einen Krankenhausverlauf hatten und zum Teil intubiert werden mussten. Also gar nicht die unzähligen Infizierten, die nie im Krankenhaus waren. Als „Long Covid“ wird auch vermerkt, wenn man über längere Zeit müde ist und abgeschlagen. Jemand, der eine schwere Lungenentzündung hat – und das hatten diese Patienten alle – braucht aber im Schnitt sechs Monate, bis er wieder richtig auf die Beine kommt. Das gilt auch für andere Lungenentzündungen. Man wird nicht entlassen und läuft sofort wieder Marathon. Diese Beschreibung von Einzelfällen ist also verzerrend. Sie macht Angst vor dem Virus.“

Genau so ist es. Fast jeder mit einer schweren Grippe braucht Wochen, um wieder auf die Beine zu kommen. Ja, Covid ist ein bisschen langwieriger in der Rekonvaleszenz – das sehe ich auch. Die Chronizität ist ein wenig höher.

Aber rechtfertigt das alles die Lockdowns und die Maßnahmen?

Meiner Meinung nach ist Corona und Covid ein medizinisches Problem, das auch so betrachtet werden sollte. Es sollte ernst genommen werden, vor allem von Menschen deren Immunsystem aus dem Takt ist. Hierzu solltet ihr euch vor allem die Immunbalance ansehen:
https://www.naturheilt.com/Inhalt/Immunbalance.htm

Ich denke das reicht für heute wieder einmal…

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René Gräber

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2 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Avatar

    Sehr geehrter Herr Gräber, was sagen sie zu der Blomberg Liste, wo es ca. 36 Länder die Pandemie besser im Griff haben wie wir? Angefagen über Australien, Neuseeland, Taiwan, Thailand usw. Es kann also funktionieren. Ja selbst in Deutschland, siehe Roststock und Tübingen-Stadt. Rostock hatte sofort einen Lockdown ich glaube im März 2020 verhängt. Lockdowns können meines Erachtens wirksam sein, wenn man die Bevölkerung mitnimmt und aufklärt und ehrlich ist. Um so länger ein Lockdown dauert umso mehr halten sich nicht mehr an den Lockdown und Leute treffen sich privat. So auch in Spanien und Italien, die Leute sind müde. Das ist wohl das Problem warum ein Lockdown nicht funktioniert. In Asien halten sich die Menschen mehr an die Vorgaben, außerdem gibt es hohe Strafen bei Nichteinhaltung von Anordnungen.

  2. Avatar

    Eigentlich bin ich Gräber-Fan, die Fastenanleitung ist klasse. Auch sonst sind die Infos zu Ernährung prima. Aber die schlimmen angstmachendenen Aussagen zu Corona sind eine Katastrophe. Lockdown bringt nichts: Offensichtlich falscher geht nicht. Vergleich mit Schweden: Albern! Die haben kaum Landgrenzen, über die Viren eingetragen und ausgetauscht werden. Die leben 1/10 so dicht aufeinander wie wir. Die haben eine einzige Metropole, in der fast eine Mio Menschen in öffentlichen Verkehrsmitteln sich nahe kommen, das gibt es bei uns vielfach. Gerade mal 25 Mio Schweden fliegen vom größten Flughafen (davon 1/5 innerhalb Schwedens, die meisten nach Dänemark, nicht gerade als Corona-Hotspot bekannt), bei uns fliegen allein ab Ffm mehr als 3x so viele ins Ausland. Die haben in der ersten Welle schon 3x so viel „vulnerable“ Menschen verloren, Tote können sich in einer zweiten Welle nicht mehr infizieren oder steben. Infektionsketten können in einigen Regionen besser nachverfolgt und unterbrochen werden. Da reichen die in Schweden praktizierten Maßnahmen und Empfehlungen aus, um eine vergleichbare Infektionslage wie bei uns zu haben. Leider kann bei so offensichtlichen Unterschieden Schweden nicht als Blueprint für uns gelten. Wir sind wo wir sind, mit dem was wir tun und getan haben und müssen uns weitergehende Maßnahmen einfallen lassen, um endlich wieder normal leben zu können. Es reicht nicht, Lockdown fälschlicherweise als unwirksam zu bezeichnen und zur Begründung von Unsinn, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Die Ansätze zur Ernährung, zum Immunsystem sind sinnvoll. Weil das aber viel zu wenige in Deutschland tun, brauchen wir weitere Maßnahmen. Und da müssen wir diskutieren, ob wir mehr Daten preisgeben wollen für eine wirksame Corona-App; ob wir AstraZeneca eben nicht an junge Frauen, aber an Alte Leute impfen wollen; ob wir endlich auch in den Firmen Tests zur Unterbrechung von Infektionsketten vorschreiben usw. Aber bitte lieber Rene Gräber, keine so plumpe und falsche Propaganda!

    Antwort René Gräber:
    Propaganda – welches hässliches Wort. Nun, ich würde dann aber eher meinen, dass die Regierungen in Deutschland Propaganda betreiben, denn diese legen keinen Beleg für die Wirksamkeit der Lockdowns vor.
    Und ich beziehe mich ja nicht nur auf Schweden. Zu Schweden vielleicht nur ein paar Worte: die erste Welle lasse ich gelten. Da haben Sie Recht. Aber bezüglich der Lebenssituation der Schweden darf ich sagen, dass ich selbst einige Jahre in Schweden gelebt habe. Meine drei Söhne sind „halbe Schweden“. Die Schweden leben in etwa so wie wir auch. Und die Ballungszentren sind nicht nur Stockholm, sondern auch in Malmö und Göteborg. Das Einkaufsverhalten ist ähnlich.
    Aber es ist ja nicht nur Schweden.
    Neuestes Beispiel: Florida
    https://www.yamedo.de/blog/florida-ohne-lockdown-weniger-tote/
    Ohne Lockdown, weniger Tote.
    Ich finde es sehr merkwürdig, dass sich Menschen freiwillig Maßnahmen aufzwingen lassen, die so wenig effektiv sind wie die seit mehr oder weniger 12 Monaten bestehenden „Maßnahmen“ und die massiven Eingriffen in die Grundrechte, die durch die vorliegenden Daten nicht zu rechtfertigen sind.

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