Impfung gegen Grippe? Nein Danke.

In der Herbst- und Winterzeit wird wieder die Impfung gegen die Grippe „propagiert“.

Frei nach dem Motto: „Der heilende Pieks“ wird versprochen, der die Sterblichkeitsrate bei Geimpften halbiert.

Doch wie immer ist das nicht nur die halbe Wahrheit, sondern keine Wahrheit. Mit welchen statistischen Tricks solche Aussagen zustande kommen lesen Sie in meinem Beitrag: Grippeschutzimpfung.

Dass die Impfung gegen Grippe umstritten ist, hat sich landläufig herumgesprochen. Doch woran liegt das, wo doch andere Impfungen allgemein akzeptiert sind und in der Öffentlichkeit kaum kritisch betrachtet werden? Erstaunlich scheint die skeptische Haltung vieler Menschen auch deshalb, weil ja das Robert-Koch-Institut (RKI) die Grippeschutzimpfung intensiv propagiert.

Nebenwirkungen statt Grippeschutz?

Zunächst einmal resultiert der zweifelhafte Ruf des angeblichen Grippeschutzes aus den Nebenwirkungen der Seren. So fördern die Pharmaka eine Reihe von Infektionen sowie die Gravidität ihres Verlaufes. Ursache dafür sind einige Hilfsstoffe, die Bestandteil fast aller Medikamente sind. In den Seren der Grippeschutzimpfung sind dies der toxische Konservierungsstoff Formaldehyd sowie die Wirkungs-Optimierer Quecksilber und Aluminium. Zudem enthalten die Injektionen Antibiotika, die im Moment der Impfung völlig sinnfrei erscheinen und höchstens zur Entwicklung resistenter Bakteiren beitragen.

Geradezu paradox ist die Tatsache, dass die Impfung den Krankheitsausbruch bei Infektionen mit denjenigen Viren fördert, die mit den saisonalen Grippeviren eng verwandt sind. Nachgewiesen ist die erhöhte Anfälligkeit gegen das Schweinegrippevirus (H1N1) gleich in mehreren Studien.

Die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung wird durch die Grippe-Seren um das Doppelte gesteigert (http://www.plosmedicine.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pmed.1000258). Auch die Viren der sogenannten Vogelgrippe (H5N1) haben leichtes Spiel bei den Menschen, die mit den saisonalen Grippe-Seren geimpft sind. Sie erkranken signifikant häufiger an der Infektion als nicht immunisierte Personen (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21880755). Wenn die Saison-Grippe bei Kindern trotz der Impfung ausbricht, verläuft die Krankheit oft mit Komplikationen, die einen Krankenhausaufenthalt erfordern. Das konnten US-amerikanische Wissenschaftler in einer Forschungs-Arbeit belgen (https://www.sciencedaily.com/releases/2009/05/090519172045.htm).

Geringe Wirksamkeit

Nun kann man Nebenwirkungen als Rest-Risiken betrachten und für sich persönlich vernachlässigen. Wenn dem eine hervorragende Wirkung gegenüber steht, könnte die Grippeschutzimpfung doch in Erwägung gezogen werden. Aber genau diese hohe Wirksamkeit ist nicht gegeben. Und die Werte schwanken von Saison zu Saison ganz erheblich.

Niemand weiß bei der Impfung, ob er einen Grippeschutz erwirbt oder nur Nebenwirkungen. So betrug die Effizienz im Winterhalbjahr 2004/5 nur 10 % und in der Saison 2014/15 gerade 18 %. Der Spitzenwert von 56 % war von 2012 auf 2013 zu verzeichnen (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25119609). Ein höherer Grippeschutz als dieser Ausnahmewert ist wohl nicht zu erwarten https://www.cdc.gov/flu/about/qa/vaccineeffect.htm). Eine Studie mit 260.000 Kindern bis zu 2 Jahren ergab überhaupt keinen Effekt der Grippe-Impfung zwischen immunisierten Kindern im Vergleich zur Placebo-Gruppe (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16437500).

Die negative Bilanz aus Wirkung und Nebenwirkung betrifft vor allem die Hauptzielgruppe des Pharma-Marketings: Menschen über 60, die sich laut RKI regelmäßig immunisieren lassen sollen. In der Bewertung der Seren wird nämlich zu wenig berücksichtigt, dass jedes Medikament Wechselwirkungen mit anderen Präparaten hervorrufen kann. Nun sind viele Senioren chronisch krank und nehmen regelmäßig Medikamente.

Eines der am häufigsten verschriebenen Pharmaka sind die (ebenfalls umstrittenen) cholesterinsenkenden Statine. Diese Mittel unterdrücken die Bildung von Antikörpern bis auf ein Level von 60 % bis 70 % des pyhysiologisch normalen Wertes. Infolge dessen ist nicht nur die allgemeine Abwehrkraft geschwächt, sondern der Körper kann auch auf die Impfseren nur eingeschränkt mit der Produktion von Antikörpern reagieren. Wahrscheinlich deswegen ist der Impfschutz bei älteren Patienten nur bei einer Effizienz von 9 % anzusiedeln. 91 % der Senioren erkranken demzufolge bei einer Infektion mit Grippeviren trotz Impfung.

Unterscheiden sich die Nasensprays von den Injektionen?

Ein besonderes Special der Pharma-Industrie sind die per Nasenspray zu applizierenden Seren. Im Gegensatz zu den Injektionen enthalten die Lösungen nicht nur Viren-Fragmente, sondern die vollständigen, wenn auch abgeschwächten Erreger. Es ist völlig verantwortungslos, solche Viren durch Medikamente zu verbreiten, weil immer ein Gen-Austausch mit anderen Viren möglich ist. Dann können neue Viren-Typen entstehen, deren pathogene Potenz nicht abschätzbar ist (http://www.nvic.org/vaccine-strain-virus-shedding-and-transmission.aspx). Trotzdem wird die Vermarktung vorangetrieben, obwohl die Gesamt-Effektivität der Sprays nur auf 3 % beziffert wird (Saison 2015/16).

Fazit

Impfungen gegen die Grippe sind ganz hervorragende Mittel zur Profit-Maximierung der Pharma-Industrie. Medizinisch betrachtet steht die Wirkung in keinem vernünftigen Verhältnis zu den Nebenwirkungen und dem Gesamt-Risiko. Eine Halbierung der Sterbewahrscheinlichkeit durch eine Grippe-Infektion ist ebenfalls nicht stichhaltig bewiesen.

Erstmals veröffentlich im Januar 2009, letztmalig überarbeitet 13.9.2017

Datum: Mittwoch, 13. September 2017 16:15
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2 Kommentare

  1. 1

    Herr Gräber, ganz herzlichen Dank für diese so hilfreiche INFO. Ich denkle, es wäre hilfreicher für eine vernünftige Ernährung zu plädieren, einen Ratgeber für die Stärkung des Immunsystems zu veröffentlichen, aber das dient ja in keiner Weise der Pharmaindustrie.
    Abgesehen davon, an Statistiken lehne ich mich grundsätzlich nicht an!
    Wilma

  2. 2

    Sebastian Kneipp war von den Ärzten seiner Zeit schon aufgegeben und hat seine offene Tuberculose mit Wasseranwendungen geheilt. Im 19.Jahrhundert!!
    Eine eisige Donau habe ich nicht, aber ins kalte Wasser meiner Badewanne stürze ich regelmässig seit ich das weiss. Alle haben hier draußen Bronchitis bei dem Regen, nur ich wieder nicht.
    Der HNO, den ich danach gefragt habe, war mit dieser Lösung sehr einverstanden.

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