Portugiesisches Gericht bezweifelt Zuverlässigkeit der PCR-Tests

Bereits Ende Mai 2020 kam ich zu der Erkenntnis, dass der PCR-„Test“ ein geeignetes Mittel ist, um die Begründung zu liefern, damit die Corona-Pandemie kann endlos weiterlaufen kann… Hier die Begründung.

Anfang August 2020 hatte ich mir diese Tests einmal genauer „unter die Lupe“ genommen: Die Corona Tests – es wird immer absurder! Man fragt sich: WAS wird hier eigentlich getestet?

Neben der Frage der Zuverlässigkeit (= Spezifität) der PCR-„Tests“ tauchte im Laufe der Zeit eine neue Bewertung dieses Verfahrens auf. Und diese besagt, dass dieser Test (der eigentlich gar kein Test ist, sondern ein Laborverfahren zur Vervielfältigung von genetischem Material) im Prinzip überhaupt nichts über eine Infektion aussagen kann. Grundlage hierfür ist, dass kein Virus, sondern bestenfalls nur dessen genetisches Material, und auch das nur in Bruchstücken, nachgewiesen werden kann. Eine Aussage über ein vermehrungsfähiges Virus, eine grundlegende Voraussetzung für eine Infektion, macht der PCR-„Test“ überhaupt nicht.

Das heißt mit anderen Worten, dass ein positiver Test nicht gleichbedeutend ist mit einer Infektion. Und auch eine Infektion ist nicht gleichbedeutend mit einer Erkrankung. Denn eine infektiöse Erkrankung definiert sich an den damit auftretenden Symptomen, die der Patient dann selber bemerkt und wofür es dann auch keinen PCR-„Test“ mehr bedarf.

Das heißt, dass der PCR-„Test“, wenn er eingesetzt werden sollte, nur dann einen gewissen Nutzen mit sich bringt, wenn Erkrankte damit getestet werden. Hier wird dann keine primäre Diagnose gestellt, sondern nur eine solche durch den Test noch einmal erhärtet. Das heißt mit anderen Worten, dass die Diagnose nicht durch ein Laborverfahren erstellt wird, sondern durch einen Arzt und eine entsprechend gründliche Untersuchung des Patienten.

Die Tücke des PCR-„Tests“

Der PCR-„Test“ als Instrument zur Legitimierung einer nicht vorhandenen Pandemie und zu deren fortlaufenden Verlängerung bedient sich nicht nur der falsch-positiven Testresultate, die bei ca. 1-2 % aller Tests liegen (von 100.000 Tests 1000-2000 falsch-positive Ergebnisse). Folgende Grafik zeigt dies viel besser, als ich das mit Worten beschreiben könnte:

PCR Test Statistik der falsch Positiven

Diese Grafik habe ich in Anlehnung an eine Ausarbeitung des Instituts und Poliklinik für Allgemeinmedizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf erstellt.  Bei der Grafik geht das Institut von einer niedrigen Prävalenz aus und schreibt in der Ausarbeitung dazu:

„Diese Werte sind stark abhängig davon, wie häufig die Erkrankung bzw. hier Infektion in der Population ist, aus der die getestete Person stammt. Generell gilt:
Je höher die Prävalenz – auch Vortestwahrscheinlichkeit genannt –, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein positiver Test auch tatsächlich eine Erkrankung anzeigt. Im Fall von COVID-19 erhöht sich die Vortestwahrscheinlichkeit in Abhängigkeit von Symptomen, Kontakten mit Erkrankten oder der (Wohn-)
Umgebung.“

Das bedeutet letztlich nichts anderes als: Habe ich einen Patienten mit entsprechenden Covid-19 Symptomen auf einer Isolierstation, ist der positiv-prädiktive Wert sehr hoch und liegt bei ca. 98%. Teste ich allerdings alle Menschen in einem Wohnort bei derzeitiger Prävalenz (was ja quasi gemacht wird), ist der Test völlig nutzlos.

UND: Es kommt ein weiterer Faktor dazu, der sogenannte ct-Wert. Dieser Wert gibt an, mit wie viel Zyklen das Probenmaterial vervielfältigt worden ist.

Jeder Zyklus verdoppelt die Anzahl des Probenmaterials beziehungsweise des Genabschnitts, nachdem gesucht wird. Diese Verdopplung entspricht einer exponentiellen Vermehrung (Amplifizierung) des Materials. Bei 35 Zyklen kann man davon ausgehen, dass nur noch 3 % der positiven Ergebnisse wirklich positiv sind.

Alle Tests, die mit mehr Zyklen amplifizieren, gelten inzwischen als komplett aussagelos. Sie haben aber den „Vorteil“, dass mit steigender Zyklenzahl auch die  positiven Ergebnisse steigen, die dann wiederum als gesteigerte „Infektionen“ interpretiert und dargestellt werden.

Würde die Diagnose von Ärzten durchgeführt, dann gäbe es kaum Infektionen, da diese Pandemie aufgrund von SARS-CoV-2 zu ca. 90 % symptomlos verläuft und nur ein geringer Teil Symptome zeigt beziehungsweise ein noch geringerer Teil schwere Verläufe annimmt. Diese Zahlen wären dann so gering, dass sie als Erklärung für eine Pandemie nicht reichen würden und könnten.

Also wird der Trick über die künstliche Generierung von positiven Ergebnissen durch den PCR-„Test“ gewählt, der dann um einen weiteren Trick bereichert wird, nämlich diese positiven Ergebnisse als „Infektionen“ zu verkaufen. Und der 3. Trick ist, Infektionen als Erkrankung zu handeln. Und fertig ist die „Pandemie“.

Infolgedessen wird dann auch behauptet, dass auch symptomlose „Infizierte“ infektiös wären, wofür es aber meines Wissens keine Belege gibt. Es gibt zwar einige sogenannte „Studien“, die dies gezeigt haben wollen. Die Arbeiten, die ich kenne, sind allerdings Berechnungsmodelle und keine in vivo-Studien, die das beweisen.

Die PCR-„Tests“ und ein portugiesisches Gericht

Unter diesen Gesichtspunkten ist der Einsatz des PCR-„Tests“, so wie er im Moment gehandhabt wird, auch juristisch nicht mehr vertretbar. Wenn man dann noch bedenkt, dass auf den Verpackungen der PCR-„Tests“ in der Regel aufgedruckt ist, dass der Test nicht zu diagnostischen Zwecken, sondern für Forschungszwecke einzusetzen ist, dann wird dieser Einsatz um eine weitere Variante fragwürdiger.

Die „Stiftung Corona-Ausschuss“ bietet einen sehenswerten Beitrag über diese Thematik (über 4 Stunden lang). Der Ausschuss ist von 4 Rechtsanwälten gegründet worden und geht jetzt nach gründlicher Recherche davon aus, dass der PCR-„Test“ in dieser Form vollkommen rechtswidrig ist. Rechtsanwalt Dr. Füllmich hatte bereits angekündigt, eine entsprechende Klage in Deutschland und den USA einzureichen und auf Schadensersatz zu klagen. Ich bin gespannt.

Nun ist Dr. Füllmich allerdings ein portugiesisches Gericht „zuvorgekommen“.

Am 11. November 2020 urteilte ein portugiesisches Berufungsgericht (also bereits die 2. Instanz, die die 1. bestätigte) gegen die Auflagen einer regionalen Gesundheitsbehörde der Azoren. Die hatte nämlich 4 Personen in Quarantäne geschickt. Grund: Ein positiver PCR-„Test“.

Aber es kommt noch heftiger. Von diesen 4 Personen war nur eine Person positiv getestet worden. Die anderen 3 Personen waren mit dieser einen Person in Kontakt gewesen und man ging davon aus, dass sie sich infiziert haben mussten. Und als solche galten sie für die Gesundheitsbehörde natürlich als eine „Gefahr für die Umwelt“.

Soweit eigentlich nichts Neues, auch bei uns. Hier das Urteil in Portugiesisch: acórdão citius.

Hier befindet das Gericht, dass medizinische Diagnosen nur durch einen Arzt erfolgen können. Keine andere Person oder Institution, auch wenn es sich um eine Behörde oder ein Gericht handelt, kann und darf medizinische Diagnosen stellen.

Und damit war klar, dass die Gesundheitsbehörde der Azoren vollkommen illegal diese Diagnosen ausgesprochen hatte. Und auch die Zuhilfenahme eines Labortests ersetzt nicht den Arzt.

Das Gericht ging sogar soweit zu behaupten, dass Verstöße gegen diese Regelung ein Verbrechen darstellen können, besonders dann, wenn sie von Personen oder Institutionen ausgeführt werden, denen die Fähigkeit und Qualifikation dazu fehlt. Und das sind Leute oder Institutionen, die kein approbierter und staatlich anerkannter Arzt ist/sind. Ich schätze, dass es keine approbierten Institutionen gibt, auch nicht in Portugal, so dass diese von vornherein für die Erhebung von Diagnosen disqualifiziert sind.

Das Gericht stellte darüber hinaus noch fest, dass die Behörde gegen „Bioethik und Menschenrechte“ verstoßen hatte. Warum? Weil die Kläger offensichtlich zu den PCR-„Tests“ gezwungen worden waren. Zudem gab es keine Hinweise oder Beweise, dass die 4 Kläger überhaupt von einem Arzt untersucht worden waren.

Was sagt das Gericht über den PCR-„Test“?

Zu diesem Zeitpunkt stand bereits fest, dass das Gericht der Klage der 4 Kläger stattgeben würde. Aber in der Urteilsbegründung ließ sich das Gericht noch einmal auf Aspekte des PCR-„Tests“ ein. Und die sind besonders interessant.

Hier die wesentlichen Aspekte:

  1. ein positives PCR-„Test“-Resultat stellt nicht zweifelsfrei fest, dass ein Betroffener mit SARS-CoV-2 infiziert ist. Hier spielt auch der ct-Wert eine Rolle, wie ich dies weiter oben bereits diskutiert hatte.
  2. unter Verwendung einer wissenschaftlichen Arbeit stellt das Gericht fest, dass bei einem ct-Wert von 35 und mehr ein positives Resultat zu weniger als 3 % wirklich positiv ist. Ähnlich wie in Deutschland werden bei der Veröffentlichung der PCR-„Test“-Resultate in Portugal keine Angaben zum ct-Wert gemacht.
  3. unter Berufung auf eine weitere wissenschaftliche Studie sieht es das Gericht als erwiesen an, dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt die Wahrscheinlichkeit für vermehrt falsch-positive Tests gegeben ist. Und dies begründet sich darin, dass aufgrund von epidemiologischen Aussagen die Inzidenz für Covid-19 stark abgenommen hat.
  4. erkennt das Gericht die Zweifel von Experten, die die Zuverlässigkeit des PCR-„Tests“ für diese Zwecke infrage stellen, an. Dazu gesellt sich der Mangel an wichtigen Angaben (zum Beispiel ct-Wert, welche Gensequenzen und wie viele untersucht wurden etc.) zum Verfahren und die in der Regel fehlende ärztliche Diagnose, die als alleiniges Kriterium für eine echte Diagnose zu gelten hat.

Fazit

Dieses Gerichtsurteil könnte und sollte Signalwirkung haben bei der Justiz in ganz Portugal und weltweit. Es war das erste Mal, dass ein Gericht wissenschaftliche Fakten zur Urteilsfindung eingesetzt hatte. Es war das erste Mal, dass die sonst übliche medizinische Praxis der Diagnosestellung durch Ärzte, die inzwischen der Vergangenheit anzugehören scheint, noch einmal als die Grundlage einer medizinischen Diagnose erachtet wird, die auch vor Gericht Bestand hat.

Auch das Wiener Verwaltungsgericht folgte im März 2021 der Einschätzung des PCR-Testes. Die FPÖ hatte gegen ein Versammlungsverbot geklagt, erhob Klage und bekam Recht. Der Richter begründete dies mit einer Unverhältnismäßigkeit, die unter anderem auf dem unsicheren PCR-Test beruht. Die Methode sei nicht geeignet, um eine akute Infektion anzuzeigen.

5 Wundermittel auf die ich in der Praxis nicht verzichten würde

Quellen:

Mehr dazu hier: Portugiesisches Gericht spricht bahnbrechendes Urteil – Deutsche Politik und Leitmedien reagieren mit Ignoranz. – frischesicht.de.

Quarantäne aufgehoben: Portugiesisches Berufungsgericht hält PCR-Tests für nicht aussagekräftig – YouTube.

http://www.verwaltungsgericht.wien.gv.at/Content.Node/rechtsprechung/103-048-3227-2021.pdf

Beitragsbild: fotolia.com – juergen flaechle

Dieser Beitrag wurde im November 2020 erstellt und letztmalig im April 2021 überarbeitet und ergänzt.

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6 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Avatar

    Lieber Herr Gräber,
    Sie schreiben auf fb: „Wer sich ohne Symptome testen lassen will…viel Glück.“ Ich fürchte mich vor diesem unseligen Test, alleine, wieso um alles in der Welt muss man mit dem Stäbchen denn so tief in die Nase? Ich möchte das nicht an mkir zulassen, als völlig gesunder Mensch. Aber nach dem neuen Infektionsschutzgesetz ist es doch so, dass man eine Aufforderung des Gesundheitsamtes zu diesem Test gar nicht ablehnen kann, oder? Bzw., steht in dem Gesetz, bei Quarantäne ist dem Gesundheitsamt der Zutritt zur Wohnung zu gestatten, und medizine Behandlungen sind (mit Ausrede auf das Wohl der Anderen ) zu erdulden. Ich glaube fest an ein gutes Ende, an eine beschützenden Schöpfermacht, aber ich gebe zu, der Gedanke, jederzeit zu sowas genötigt werden zu können, ist nicht grade angenehm. Ich finde im Internet weit und breit nichts über eine Verweigerung des Tests, wissen Sie bitte etwas darüber? Im Übrigen danke mal von ganzem Herzen für Ihre großartige Arbeit, Sie helfen sehr, sehr Vielen!

    Vielen Dank, und Grüße aus Berlin,
    Silvia Wagner

  2. Avatar

    Wissenschaftler fordern Rücknahme von Drosten-Studie zu PCR-Test wegen grober Fehler.
    Grundlage für den PCR-Test, der unser Leben im Jahr 2020 bestimmt und einschränkt, ist eine Studie mit dem Title „Detection of 2019 novel coronavirus (2019-nCoV) by real-time RT-PCR“. Sie wurde am 23. Januar von einer Reihe von Autoren eingereicht, darunter Christian Drosten, Victor Corman, Olfert Land oder Marco Kaiser. 22 Wissenschaftler haben nun eine externe Peer Review eingereicht, in dem den Autoren gravierende wissenschaftliche Fehler unterlaufen sind und massive Interessenskonflikte verschwiegen wurden.
    Quelle: https://tkp.at/2020/12/01/wissenschaftler-fordern-ruecknahme-von-drosten-studie-zu-pcr-test-wegen-grober-fehler

  3. Avatar
    Kömscher Bleier

    24. Januar 2021 um 13:53

    Was soll man von einem gelernten Banker erwarten. In der freien Wirtschaft bekäme er einen Hilfsarbeiter-Tarif, da er ungelernt einen verantwortungsvollen Job macht, ohne jegliche Qualifikation. Also ist er auf andere angewiesen.
    Beispiele gefällig: „Eine Maskenpflicht wird es nicht geben.“
    „Solch ein Lockdown wird es nicht wieder geben.“
    Oder unser Veterinär Lothar Wieler: „Wir wissen nicht genau, wie die wirken, wie gut die wirken, was die bewirken.“
    https://www.youtube.com/watch?v=HR_-G8WIGM4

  4. Avatar

    Hallo Herr Gräber, ich faste seit einem Jahr nach ihrer Anleitung und bin auch dankbar für Ihre Recherche hier.
    Das Video von „Stiftung Corona Ausschuss“ ist auf Youtube gesperrt. haben Sie einen anderen Link?
    Am Ende verlinken Sie auf einen beitrag von RT. Bitte achten Sie auf ihre Quellen! RT steht für Russia Today, das ist keine glaubenswürdige Quelle.
    Da lief unter anderem auch Beiträg von einem Klimawandelleugner zugleich AFD-Politiker, der die These vertrat Klimawandel sei von Entwicklungsländern erfunden worden, um von den Industrienationen Förderung einzufordern… Nur ein Beispiel was RT so verbreitet.

  5. Avatar

    Guten Morgen Rene Graeber,
    Ich lese immer wieder begeistert die Newsletter.
    Soeben wollte ich mich für den Kongress anmelden.
    Leider kann ich weder meinen Namen noch meine mail Adresse angeben.
    Da wird wohl wieder manipuliert…
    Ich hoffe jedenfalls , dass ihr den Kongress ohne jegliche Probleme starten könnt. Bei unitedtoheal wurde ja auch versucht den Start zu verhindern.
    Alles Gute und viel Glück …wir sind auf dem richtigen Weg
    Kristina

  6. Avatar
    Antje Tauchert

    25. Januar 2021 um 15:46

    Sehr geehrter Herr Gräber,
    ich möchte Ihnen einfach nur mal danken für Ihre Arbeit.
    Ich lese mit großem Interesse Ihre Newsletter und Beiträge.
    Ihre Arbeit ist gerade jetzt wichtiger denn je.

    Herzlichst
    Antje Tauchert

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