Zuchtlachs aus „Aquakultur“ – Antibiotika und Toxine tonnenweise…

Wenn man in die Regale in den Supermärkten schaut, findet mal abgepackten Lachs. Auf der Rückseite steht dann die Produktionsmethode: Aquakultur.

Was das bedeuten kann, hat der WDR bereits 2010 in einer Reportage gezeigt: Lachsfieber. Eigentlich ist es eher ein Thriller von Wilfried Huismann und Arno Schumann. Ebenso beeindruckend zeigt der Dokumentarfilm „Fillet-Oh!-Fish“ von Nicolas Daniel den permanenten Skandal rund um die Lachszucht auf.

Bei Lachsfieber geht es um das Geschäft mit Lachsen. Vermutlich deswegen auch die Analogie zum Goldfieber, bzw. Goldrausch des 19. Jahrhunderts in Amerika.

Lachs: früher eine Delikatesse, heute in jedem Supermarktregal zu finden – selbst bei Aldi. Und natürlich ist der Preis „ganz unten“. Und natürlich geht das anscheinend nur mit Massentierhaltung. In den Lachsfarmen tummeln sich bis zu 2 Millionen Tiere in einer Dichte, wie sie unter ökologischen Bedingungen nie vorkäme. Parasiten und Viren haben bei solchen Verhältnissen leichtes Spiel. Für Mensch, Tier und Umwelt ist die Produktion des Billiglachses eine einzige Katastrophe.

Jede Form der Massentierhaltung oder –zucht steht in einem fundamentalen Widerspruch zu ökologischen und natürlichen Prinzipien. Dementsprechend viele Probleme treten unter diesen Umständen auf. Die kommerziell betriebene Lachszucht ist da keine Ausnahme.

Marine Harvest – ein Lachszucht-Imperium

John Frediksen ist der Chef einer norwegischen Firma, die neben einem Tankerimperium eine industrielle Fischzucht betreibt: die Marine Harvest. Seine Firma züchtet weit über 100 Millionen Zuchtlachse pro Jahr, in Norwegen und besonders in Chile.

Sein Absatzmarkt ist die ganze Welt. Das besondere Augenmerk in Sachen Produktion liegt dabei auf Chile. Hier gibt es wenig Umweltgesetze, die man zu befolgen hat. Lachsfarmen können auf relativ engem Raum nebeneinander platziert werden. Die Fisch-Käfige können mit doppelt so vielen Lachsen bestückt werden. Und Tonnen von Antibiotika können unkontrolliert ins Meerwasser gekippt werden.

So kann das auf den Verpackungen aussehen: Produktionsmethode Aquakultur.

Ohne Antibiotika geht es nicht

Ohne die Antibiotika geht es anscheinend gar nicht – ohne der sich massenhaft vermehrenden Keime Herr zu werden. Natürlich werden die Antibiotika auch von den Fischen nebst anderen Chemikalien und Farbstoffen aufgenommen. Nach 18 Monaten Mast sind die Fische so belastet mit Chemie und Antibiotika, dass von Lachs als „gesunder Meereskost“ eigentlich nicht mehr die Rede sein kann. Das Industrie-Futter „Winter Plus 3500“ besteht aus Geflügel- und Fischmehl sowie Fischöl, daneben auch Geflügelfett, Vollkornbrot, Sojaschrot, Maismehl, Federmehl und Rapsöl. Das ist alles andere als eine artgerechte Nahrung.

Aufgrund des zu fettreichen Futters enthalten Fische aus Lachsfarmen bis zu 30 % mehr Fett als Wildlachse. Durch die große Menge an Sojaschrot bedingt lagern die gemästeten Lachse auch zu viel Omega-6-Fettsäuren ein. In Wildlachsen übersteigt der Anteil der gesunden Omega-3-Fettsäuren den der Omega-6-Fettsäuren um das Zehnfache. Deswegen galt Lachs lange Zeit als ein ideales Nahrungsmittel. Farmfische hingegen haben nur rund 2½ mal soviel Omega-3-Fettsäuren wie Omega-6-Fettsäuren. Insgesamt liefert der Verzehr der Farmlachse fast 6 mal mehr Omega-6-Fettsäuren als die Wildtiere.

Toxine im Lachs

Zudem speichern die Fische Toxine aus dem Futter im Fettgewebe. Unter den mindestens 13 kritischen Chemikalien sind Verbindungen wie Polychlorierte Biphenyle (PCB) und Dioxin, mit denen das Trockenfutter belastet ist. Wissenschaftler ermittelten in Zuchtlachsen 8 mal höhere PCB-Werte als in Wildlachs. Besorgniserregend ist auch der Einsatz des antioxidativen Konservierungs-Stoffes Ethoxyquin.

Als Pflanzenschutzmittel ist das Monsanto-Produkt in der EU schon seit 2011 verboten, wird aber Tierfutter weiterhin zugesetzt. Tierversuche liefern Hinweise auf eine krebserregende Wirkung von Ethoxyquin, das die DNA angreift und darüber hinaus Nieren und Leber schädigt, sowie eine Unterfunktion der Schilddrüse hervorrufen kann. Nachgewiesen ist auch, dass die Chemikalie die Blut-Hirn-Schranke passieren kann. In Zuchtlachsen wurden 20 mal höhere Ethoxyquin-Werte festgestellt als in Fleisch oder Gemüse und Obst. Und da wundern wir uns noch über die Zunahme „neurologischer Erkrankungen“ und „psychischer Störungen“? Was zahlreiche Gifte im Nervensystem anrichten ist eigentlich hinlänglich bekannt…

Meeresboden unbewohnbar

Die Verdauungsprodukte und das „Futter“ für die Fische fallen großzügig auf den Meeresboden und machen diesen für andere Meeresbewohner unbewohnbar. Wie viel von den ins Meer geschaufelten Pellets ungefressen zu Boden sinken, weiß niemand.   In norwegischen Fjorden hat sich mittlerweile eine 15 Meter dicke Schicht von Abfällen unter den Lachsfarmen angesammelt. Der Unrat ist verseucht mit Rückständen von Medikamenten, Pestiziden und Mikroben, die in dieser Häufigkeit und Zusammensetzung nicht zu diesem Ökosystem gehören.

Nicht selten kommt es vor, dass benachbarte Muschelfarmer aufgrund der Kontamination durch Antibiotika, Krankheitserreger der Fische und Fischkot ihre eigene Existenz ruiniert sehen.

Wenn dann schließlich die marine Umwelt auch für die Lachszucht zu verpestet ist, dann zieht man einfach weiter auf der Suche nach intakten Biotopen und saubereren Gewässern.

Sind die erst einmal gefunden, dann wiederholt sich der ganze Reigen. Auf diese Art und Weise ist sichergestellt, das Stück für Stück, Zug um Zug das ökologische Gleichgewicht einer ganzen Region nachhaltig gestört wird.

5 Kilo Fisch für einen Kilo Lachs

Dass dann noch für 1 kg Zuchtlachs 5 kg Frischfisch gefangen und verfüttert werden müssen (was der Überfischung in die Hände spielt), ist so nur noch das Tüpfelchen auf dem i.

Lachse wohnen nicht in Chile…

Bedenklich für das Ökosystem in den Gewässern Chiles: Lachse sind Raubfische, die in diesen Breitengraden gar nicht zuhause sind. Entkommene Lachse können so das biologische Gleichgewicht der einheimischen Fischarten zerstören.

Das Lachsfieber und der WWF

Kommen wir endlich mal zum Hauptthema. Nämlich: der Rolle der WWF bei diesem „Treiben“ der Lachsfarmer.

Nachdem man also so viel „Schmutz“ im chilenischen Meerwasser finden kann, sollte man meinen, dass ökologisch verantwortungsbewusste Organisationen mit Nachdruck die Finger in diese Wunde legen.

Die WWF hat dann auch in veröffentlichten Unterlagen auf die „bedrohliche Situation“ des Zuchtlachses aus Chile hingewiesen. Sie weisen auch darauf hin, dass die Gesetze für den Naturschutz verbessert werden sollten und deren Einhaltung stärker durchgesetzt werden muss. Auch der tonnenweise Einsatz von Chemikalien und Antibiotika kommt zur Sprache. Sie sprechen sich dafür aus, mit den „fortschrittlichen Produzenten, NGOs und Regierungsvertretern den ´Salmon Aquaculture Dialogue´ zu initiieren, wo „internationale Standards für ökologische, sozial gerechte und ökonomische Lachszucht entwickelt“ wird.

So weit, so gut…

Wieso unterstützt die WWF dann das Sterben der Meere?

Seit 2008 steht nun allerdings die Wasserwelt auf dem Kopf – zumindest teilweise. Die WWF und der weltweit größte Produzent von Zuchtlachs, Marine Harvest (der für einen Großteil dieses ökologischen Diesasters verantwortlich zeichnet), haben sich vermählt.

Diese „Heirat“ wird nach außen dokumentiert mit dem WWF Gütesiegel, dem Panda-Bären, auf den Harvest Produkten.

Dafür hat Marine Harvest großzügigerweise 100.000 Euro an Spenden pro Jahr an die WWF fließen lassen.

Es ist aber anscheinend keine Rede von verbindlichen Verbesserungen von Marine Harvests Seite aus. Statt der 100.000 Euro hätte die WWF ihren Panda-Aufkleber für realistische ökologische Verbesserungen in diesem Bereich vergeben können. Aber aufgrund der momentanen Regelungen wird sich an der Situation in der Lachszucht nichts ändern. Der einzige Gewinner in diesem Szenario ist der Großunternehmer, der nach wie vor für den Profit die Umwelt zerstören darf, unbehelligt und jetzt auch noch mit Billigung und Aufklebern von hoch geachteten Umweltschützern.

Hat die WWF für eine lächerliche Summe ihren Ruf (oder das was davon übrig geblieben ist), an die Raubfische verfüttert?

Die betroffenen chilenischen Fischer und Muschelzüchter fühlen sich jedenfalls vom von demr WWF verkauft. Und der Endverbraucher in Europa und den Staaten zahlt ein Heidengeld für einen Lachs, der rezept- und kostenfrei nebenbei noch eine Antibiotikatherapie für den vermeintlichen Feinschmecker bereithält.

Aber vielleicht waren wir ja wegen der bereits aufgenommen Antibiotika so lecker gegen die Schweinegrippe im letzten Sommer gewappnet?

Ach – Antibiotika helfen ja gar nicht gegen Viren. Hätte ich ja fast vergessen…

Der Beitrag wurde im Juni 2010 erstellt und letztmalig am 5.9.2018 aktualisiert.

Datum: Mittwoch, 5. September 2018 20:57
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26 Kommentare

  1. 1

    Das ist doch die Höhe!
    Und ich wunderte mich schon, wieso ich seit mehreren Jahren den sogenannten Zuchtlachs nicht mehr vertrage, wieso mir davon regelrecht schlecht wird, allein der Geruch nach totem Fisch, der diesen Produkten entströmt, ist widerwärtig!
    Am ekelhaftesten finde ich dei Tatsache, daß sogar eine doch eigentlich renomierte öffentliche Stimme wie der WWF sich für sowas hergibt… Wieso schaltet sich da eigentlich Greenpeace nicht ein? Die wären doch da genau richtig, oder?

  2. 2

    […] Bei den Fischfarmen kommen noch ein paar “gesunde” Faktoren dazu: Losgelöste Schwermetalle von Käfiganstrichen sowie Antibiotikabehandlungen tonnenweise für die Fische, die unter unnatürlich engen Bedingungen dahin vegetieren und sich oft gegenseitig mit allen Arten von Erkrankungen anstecken. Die Fütterung basiert auf dem Prinzip: Mist rein und hoffentlich Gold raus. Es werden genetisch veränderte Soja verfüttert, weil´s billig ist, oder hydrolysierte Hühnerfedern oder Hühnerabfall oder… genug, mir ist schon schlecht. Wer mehr möchte liest meinen Beitrag zur Dokumentation: Lachsfieber, wie der WWF das Sterben der Meere unterstützt. […]

  3. 3

    […] Wie so eine Fischzucht aussieht und was dort betrieben wird, können Sie in meinem Artikel “Lachsfieber – Wie der WWF das Sterben der Meere unterstützt” nachlesen. Die gelösten Schwermetalle von den Käfiganstrichen, die die Fische permanent […]

  4. 4

    Weil ich gerade wieder einmal dabei bin, mich mehr für Fisch in meiner Alltagskost zu interessieren, bin ich froh dass ich im langen Artikel von RG zu Bluthochdruck den Link zu Zuchtlachs angeklickt hab und die obige Info lesen konnte.
    So ist es leicht für mich aufzupassen, dass ich keinen Zuchtlachs kaufe, egal wo.
    Was den WWF betrifft, werde ich mir jetzt auch noch ansehen. Bin zwar etwas hinten dran mit diesem Kommentar, jedoch besser spät als nie.

  5. 5

    Vielen Dank für den informativen Artikel. Welchen Lachs kann man denn jetzt noch unbedenklich genießen?

    Antwort René Gräber:
    Hier kommt eigentlich nur noch Bio-Lachs in Frage. Der kann auch problematisch sein und wird auch in Auquakulturen gezogen – aber mit weniger „Belastungen“ als herkömmlicher Lachs. So jedenfalls meine Informationen…

  6. Friederike Feichtinger
    Dienstag, 16. Januar 2018 21:31
    6

    Herzlichen Dank für diese wichtige und ausführliche Information. Wenn man das liest und darüber nachdenkt, vergeht einen schon der Appetit auf Fisch. Ich würde gerne wissen, ob Wildlachs auch so stark belastet ist? Vielen Dank im Voraus.

  7. 7

    Sehr geehrter Herr Gräber,
    alle Ihre Artikel sind hochinteressant.
    Frage: „Welchen Lachs können Sie denn empfehlen?“
    Mit freundlichen Grüßen
    Günther Bautz

  8. 8

    Sehr geehrter H.Gräber
    Vielen Dank für den Lachsartikel.
    Ich habe Ihn von meinem Speisezettel seit 1 Jahr verbannt.
    Und natürlich recht herzlichen DANK für ALLE Ihre Veröffentlichungen zum Thema Gesundheit.Es ist immer wieder interresant Ihre Artikel zu lesen.
    mfG Hubert Runck

  9. 9

    Ach du je…
    Jetzt hatte ich, – Zwangsveganer, weil ich glutenfrei, milchfrei, histaminarm leben muß und aus Gefühlsgründen und wegen der Quälerei im Schlachthaus einfach keine Schweine, Rinder, Hühner usw esse – mal Lachs gegessen, aus Eiweißhunger, und jetzt diese Nachrichten! Wildlachs ist KEINE Alternative, die Meere sind derart überfischt, daß kaum noch vermehrungsfähige Fische übrig sind. Das werde ich auch nicht essen. Und wegen Histaminproblemen kann ich andere Fische kaum essen…Aber die sind ja meistens auch aus Kulturen. Also Veganer bleiben!

  10. Franz Grünzinger
    Sonntag, 14. Oktober 2018 8:37
    10

    Ich esse nur noch Bio Lachs und hoffe das der besser ist?
    Bei Wildlachs habe ich bedenken dass er eventuell auch mit Schadstoffen belastet ist wie alle Seefisch es, wegen der Verschmutzung der Meere. Das geht dann am Bio Lachs auch nicht vorbei.

  11. Hannelore Zimmermann
    Sonntag, 14. Oktober 2018 17:40
    11

    Sehr geehrter Herr Gräber, alle, die Ihren Newsletter beziehen, sind Ihnen sehr dankbar, für die Mühe, die Sie sich machen, um so interessante und genau beschriebene Themen zu verfassen.
    Herzlichen Dank
    Lore
    Ich kann mich nicht erinnern, je genau so geschrieben zu haben. Wenn das so ist, dann ist es die doppelte Wahrheit. Man kann sich nur über die aufgezeigten Themen freuen und Konsequenzen ziehen. Nochmals danke!

  12. 12

    Doch es geht auch ohne…. Wir haben in der Schweiz eine Lachszucht in Castallo TS die wird mit frischen Quellwasser und ohne schädliche Antibiothika betrieben. Also es nicht alles schädlich, wenn mit Sorgfalt gearbeitet wird, naürlich nicht für die grosse Masse.

  13. Erwin Schifferdecker
    Sonntag, 14. Oktober 2018 19:16
    13

    Hallo Herr Rene Gräber,
    langsam muß man Angst bei unserer Ernährung haben und einen Ernährungsberater/rin neben den Küchentisch stellen, im Fisch ist Antibiotika, die Bauern füttern ihre Kühe mit Antibiotika, man weiß wo sonst noch alles dieser Scheisdreck drin ist. wo soll das noch hinführen, immer mehr kranke Menschen!

  14. 14

    Sehr geehrter Herr Gräber, Sie schreiben, dass es bei Bio Lachs eventuell anders ausschaut. Kann Bio Lachs denn noch unbedenklich gegessen werden? Und was wäre aus Ihrer Sicht, um gesunde Omega Fette zu verzehren, die Alternative?
    Besten Dank für Ihre Antwort.
    Marion Detzler

  15. 15

    Lieber René Graeber
    Die Zivilisation überbietet sich bloss noch selber an Rücksichtslosigkeit gegenüber den Ordnungen der Natur. Das mit den Lachsfarmen hatte ich so noch nicht gelesen.
    Ich denke sowieso, der Mensch sollte nicht soviel Fisch und auch nicht soviel Fleisch essen, einfach nicht andauernd, möglichst massvoll und auch nicht ohne an die Tiere zu denken. Ich kaufe wieder öfters Tofu und andere Proteinquellen, wobei ich darauf achte, dass es kein Soja aus China ist. Eier esse ich auch noch, möglichst solche wo alle Küken aufgezogen werden. Manchmal möchte man nichts mehr essen, aber das geht ja nicht. Wir sind im physischen Körper und brauchen Nahrung. Man muss sehr aufpassen, dass man keine Zwangsvorstellungen und keine Depression entwickelt ab den Zuständen auf der Welt, denn dies ist nicht gut, weder für uns selber noch für andere.

  16. 16

    Gott sei Dank mag ich keinen Fisch und auch kein Fleisch und ich vermisse nichts!!
    Es geht mir gut und wegen mir muss kein Tier so schrecklich leben und sterben. Wer sagt denn, dass wir unseren Eiweiß-Bedarf auf Kosten der Tiere decken müssen? Pflanzlichen Eiweißim Gemüse ist genauso gut. Allerdings muss man auch da aufpassen, dass man ncht die ganzen toxischen Stoffe aufnimmt, die in unserem Grundwasser stecken.

  17. 17

    Sehr geehrter Herr René Gräber, NEIN! – ein Rebell sind Sie nicht. Eher ein Nestbeschmutzer der Alternativ-Medizin, ein sehr mutiger Mensch der es gegen die „dunklen“ unlichten Personen aufnehmen will, wie Robin Hood oder Ulf Uffkotte, oder Antje-Sophia_Lachenmayr, oder DR. DANIELE GANSER – letzteren hat man mit progressiver Tendenz immer mehr „Mund-lahm“ gemacht. Seine Interviews werden Small-Talk, – ich kann es ihm nicht verdenken, er hat Familie. Dr. Uffkotte hatte ein „Herzversagen“, und Antje-Sophia Lachenmayer ist fortwährend unfreiwillig „unterwegs“! – Wenn man also fortwährend so wie Sie, sich mit Konzernen der „freien“ Kapital-Industrie Kontrapunktiert, ja dann -, wie lange werden Sie noch über die „sauberen“ Produkte derer, berichten? Das Lachs Thema gibt es schon seit eine bekannte Norwegische Politikerin nicht verhindern konnte, das sie als Eignern einer der grössten norwegischen „Lachsfabriken“ erkannt wurde, Protektionismus nicht ausgeschlossen! Aber vor allem die intensive Bekanntschaft mit Monsanto lässt ja gut erraten, wozu Glyphosat ausser in der Landwirtschaft noch gut ist!? Ich wünsche Ihnen gute Gesundheit – ich denke wir essen beide keinen Norwegischen „LACHS“, oder? Mit freundlichen Grüßen B.G.

  18. Barbara Hackl-Schaaf
    Montag, 15. Oktober 2018 17:30
    18

    da gibts doch nur eine Antwort, einfach nicht mehr kaufen!!! Wir brauchen doch nicht immer irgendwelche korrupte Organisationen sondern können aktiv bestimmen, durch unser Kaufverhalten ob sich eine so große Produktion für die Hersteller weiter rentiert, die hören von alleine auf wenn wir es auch tun!!!

  19. 19

    Danke ist wieder einmal einen interessanten Artikel.
    Wussten Sie dass es in der Schweiz eine Lachszüchterei die „Swiss Lachs“ im Graubünden gibt die garantiert dass keine Antibiotika und Chemikalien an die Fische gegeben werden. Zuerst sind die Fische in Süßwasser am Schluss im Salzwasser. Das Wasser wird gereinigt und wiederverwendet. So wird das Ökosystem der Naturgewässer ( See – Meer ) nicht zerstört und durch die saubere Haltung entstehen keine Krankheiten die mit Antibiotika behandelt werden müsste. Ich persönlich hab noch nie von diesem Lachs probiert, mir wurde aber erzählt dass diese sehr viel besser schmecken als diese aus den Zuchtfarmen die im Artikel erwähnt werden. Der Preisunterschied ist aber halt doch da, da in der Zucht im Graubünden weniger Tiere herangezüchtet werden können als in den Meeresfarmen. Dafür hätten die Tiere – obwohl man das kaum glaubt mehr Bewegungsfreiheiten als diese in den Farmen im Meer.Ich habe schon so lange keinen Lachs mehr gegessen da ich eben dachte die sind inzwischen doch gar nicht mehr gesund und da hat mir eine Bekannte von dieser Zucht im Graubünden erzählt und ich dachte mir ich fahre mal hin wenn ich Ferien habe und kauf mir dort mal wieder Lachs.Können Sie sich vorstellen das Lachse die so gezüchtet werden doch gesund sind und ich diese problemlos essen darf? Die Internetadresse swisslachs.ch/alpine-zucht
    Liebe Grüsse
    Gabrielle

  20. 20

    Das mit den Lachsen war mir schon bekannt aber den Garnelen geht es auch nicht besser. Wenn es Fisch sein soll achte ich auf gute Bio Qualität in der Hoffnung das es den Fischen in der Aufzucht besser geht.Und wenn es Fleisch sein muss ,sollte auch auf gute Bio Qualität geachtet werden. Ich wundere mich schon lange nicht mehr das die Menschen immer kranker werden. Das Motto Du bist was du isst stimmt auch in der Ernährung.

    sollten auch schauen das es wirklich gute Bio Ware ist .ich wundere mich schon lange nicht mehr das die Menschen immer kranker werden ,denn es essen noch reichlich viele den ganzen Müll .

  21. 21

    Guten Tag, Herr Gräber,
    mich hätte auch interessiert, ob man nicht dann BIO-Lachs bedenkenlos essen kann. Das war auch eine Frage hier von einer Dame. Vielleicht könnten Sie diese ja doch netterweise beantworten. Vielen Dank

  22. 22

    Sehr geehrter Herr Gräber!

    Ich kaufe und esse keinen Zuchtlachs. Sollte mir Wildlachs beim Einkauf nachweislich unterkommen (?) würde ein Kauf einer Überlegung wert sein.

    Mfg Wieser Heinz

  23. 23

    13Schifferdecker
    ,… Bauern füttern ihre Kühe mit Antibiotika…‘ Das geht schonmal gar nicht. Die Milch wird sehr streng kontrolliert -insbesondere auf Antibiotika (Hemmstoffe), dürfen nichtmal in Spuren in der Milch vorkommen. Ebenfalls wird Fleisch, in dem Antibiotika nach gewiesen wird, verworfen!
    Behandelte Tiere unterliegen langen Wartezeiten, bis Milch oder Fleisch wieder verkehrsfähig sind.

  24. 24

    Die Antiotikagabe ist offenbar beim konventionellen Tuchtlachs in Norwegen heute stark eingeschränkt (NZZ, 15. August 2018, zitiert in Wikipedia).
    In einem Fernsehtest schnitt der Zuchtlachs geschmacklich übrigens besser ab als der Wildlachs.
    Das Produkt „Swiss Lachs“ finde ich hochspannend. In Bayern gibt es übrigens eine ökologische Indoor-Garnelenzucht, die wohl gerade die Münchner Gastronomie erobert.

    Antwort René Gräber:
    Vielen dank für die Nachricht!!

  25. 25

    Hallo Herrn Gräber,
    was halten Sie von diesem Wildlachs ?

    FRIEDRICHS Wildlachs aus Alaska mit dem MSC Siegel

    Die Fische für den Kodiak Wildlachs von FRIEDRICHS werden im offenen Meer vor der Küste Alaskas einzeln mit der Angel gefangen, wenn ihr Fleisch den idealen Reifegrad („ocean caught“) erreicht hat und äußerst schmackhaft ist. In der freien Natur ernährt sich der Wildlachs von Garnelen und anderen Krustentieren, denen er auch seine typische tief-rote Fleischfarbe verdankt. Mit einem Fettanteil von 4 bis 5 Prozent ist er gegenüber seinen Artgenossen besonders mager und besticht außerdem durch sein festes Fleisch.

    Oder doch lieber Bio-Lachs aus Aquakultur ?

    Vorab herzlichen Dank für Ihre Antwort,
    Monika

    Antwort René Gräber:
    Ich tendiere da eher zum Wildlachs. Aber bedenken Sie: der ist meines Wissen bereits überfischt — und die Schwermetallbelastung ist auch nicht ohne…

  26. 26

    Hallo Herr Gräber,
    Danke für diesen Artikel, esse selbst kein Fisch aber es betrifft ja nicht nur Diesen !
    Finde es schon sehr schlimm u.grauenhaft wie mit Lebewesen umgegangen wird um möglichst viel Profit zu machen !!!
    Das rächt sich inzwischen an Natur u.Mensch
    Herzliche Grüße Regina

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