Alt werden wir nicht erst mit grauen Haaren. Wir werden alt, lange bevor wir es merken.
Die gängige Vorstellung lautet: Mit 60 beginnt das Alter. Die Biologie sieht das anders. Studien zeigen, dass sich bereits Anfang 30 messbare Veränderungen in unseren Zellen abzeichnen. Proteine verschieben sich. Gewebe reagiert anders. Regenerationsprozesse verlangsamen sich. Nicht dramatisch. Aber messbar.
Gleichzeitig ist die Lebenserwartung über Jahrhunderte gestiegen – durch Hygiene, Ernährung, weniger Infektionskrankheiten. Doch in jüngster Zeit kippt der Trend in einigen Industrienationen wieder. Wir leben länger als unsere Vorfahren, aber altern wir auch gesünder?
Spannend ist: Altern verläuft nicht gleichmäßig. Manche 70-Jährigen wirken biologisch jünger als 50-Jährige. Milz, Lunge, Gefäße, Muskeln – jedes Organ folgt offenbar seinem eigenen Zeitplan. Zwischen 45 und 55 scheint sich der Prozess deutlich zu beschleunigen. Die Gefäße zeigen in diesem Zeitraum besonders starke Veränderungen.
Die entscheidende Frage lautet also nicht nur: Wann werden wir alt?
Sondern: Wie schnell – und was können wir daran ändern?
Denn genau hier wird es praktisch. Und überraschend konkret.
Beginnen wir mit der Frage:
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Warum altern wir eigentlich?
Wäre es nicht auch denkbar, den Alterungsprozess zu stoppen und „Unsterblichkeit“ zu erzielen? Sind Altern und Sterblichkeit notwendigerweise miteinander verbunden? Könnte man nicht auch ewig altern, ohne zu sterben?
Bevor es zu philosophisch wird, hier ein paar praktische Aspekte zum Altern, die ich in Beiträge gefasst hatte:
Das neue Zeitalter des Alterns: Wann beginnt das Altern wirklich?
Ein kurzer, dafür aber umso interessanterer Beitrag der „St. Luke’s Penn Foundation“ ging dieser Frage nach.
Im Laufe der letzten Jahrhunderte ist die Lebenserwartung deutlich gestiegen. Auch hier stellt sich die Frage, wie das zustande gekommen ist. Mögliche Ursachen wären: bessere Hygiene, weniger feindliche Umweltbedingungen, bessere Ernährung etc.
Leider zeichnet sich jetzt ein Trend ab, der in genau die entgegengesetzte Richtung zeigt, in Deutschland und im Land der unbeschränkten Möglichkeiten. [8][9]
In den USA sind aktuell fast 58 Millionen Menschen 65 Jahre oder älter, und Studien zeigen, dass 65-Jährige im Durchschnitt noch 18,9 Jahre leben könnten. Wer ein langes Leben führen möchte, muss mit dem Altern leben. Doch wie genau altert unser Körper und was können wir tun, um den Prozess zu verlangsamen?
Eine interessante Tatsache ist, das jeder altert, aber nicht jeder auf dieselbe Weise. Es scheint junge Alte zu geben, aber auch alte Junge…
Wissenschaftler untersuchten Proteine im Gewebe von Menschen zwischen 14 und 68 Jahren. Sie fanden heraus, dass der Alterungsprozess früher einsetzt als man denkt.
„Bereits mit Anfang 30 beginnen sich in den Zellen Veränderungen abzuzeichnen“, so Dr. LaRocca, außerordentlicher Professor und Leiter des „Healthspan Biology Lab“ an der Colorado State University. Und das scheint ein „Erbe“ aus uralten Zeiten (Steinzeit und früher) zu sein, wo die durchschnittliche Lebenserwartung bei gerade einmal 30 ± 5 Jahre lag.
Allerdings müssen wir hier eine Einschränkung machen: Dieser Wert wird stark durch die hochgradige Kindersterblichkeit beeinflusst: Viele Kinder starben bereits in den ersten Lebensjahren. Wenn ein Mensch damals die frühe Kindheit überlebte, lag die weitere Lebenserwartung deutlich höher. Studien zeigen, dass Menschen, die das 15. Lebensjahr erreicht hatten, durchschnittlich 54 Jahre alt wurden. Einige Forscher gehen sogar davon aus, dass die maximale Lebenserwartung im Paläolithikum bei 82 bis 86 Jahren lag.
Der Alterungsprozess beschleunigt sich scheinbar am stärksten zwischen 45 und 55 Jahren. Interessanterweise zeigte die Studie jedoch, dass verschiedene Körperteile unterschiedlich schnell altern. Milz und Nebenniere wiesen bereits mit etwa 30 Jahren erste Anzeichen der Alterung auf. Mit 40 bis 45 Jahren beginnen die Lymphknoten zu altern, mit 50 Jahren der Darm und mit 55 Jahren die Lunge. Die Aorta zeigte die größten Veränderungen im Proteinspiegel zwischen 45 und 55 Jahren. Ab 60 Jahren sind es Plasma und Muskeln, die die Auswirkungen spüren.
Die gute Nachricht: Mit gesunden Gewohnheiten lässt sich der Alterungsprozess verlangsamen.
Ernähren Sie sich reich an Obst, Gemüse, Folsäure, Vitamin C, Vitamin A und Curcumin, vermeiden Sie Rauchen, Alkohol und Stress, achten Sie auf einen normalen Blutdruck, Blutzucker und Cholesterinspiegel, schlafen Sie ausreichend und bleiben Sie aktiv. Die Umsetzung dieser Gewohnheiten zwischen 45 und 50 Jahren kann die Gesundheit auf Zellebene um bis zu 10 Jahre verlängern. [10][11][12]
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