Zucker – der süße Kassenschlager

Ist Zucker wichtig für unseren Organismus? Wer hier „nein“ sagt, der hat wohl damals im Biologieunterricht nicht aufgepasst. Denn ohne Zucker funktioniert unser Körper nicht, an vorderster Front das Gehirn. Und genau deshalb brauchen wir die segensreichen Zuckerhersteller (die mit dem weißen Haushaltszucker & Co.), die unseren Organismus in Schwung halten. Oder?

Damit wir die Segnungen der Zuckerindustrie auch ordentlich zu schätzen wissen, haben die Zuckerhersteller inzwischen auch das Internet entdeckt und eine ganz, ganz süße Webseite erstellt: mitzucker.de. Dort erfahren wir so manches Neue über die segensreichen Wirkungen des Zuckers – alles Sachen, die ich noch gar nicht wusste!

Zu aller erst einmal, dass „ein Fußballfeld voller Zuckerrüben Sauerstoff für 60 Menschen produziert“. Da sage ich nur: Toll! Dann sollten wir bald anfangen, diesen nutzlosen Wald in unserem Land zu fällen und durch Zuckerrübenfelder zu ersetzen (um Gottes willen nicht auch die Fußballfelder, bitte!). Denn nur Zuckerrüben sind Sauerstoffproduzenten, Bäume können so etwas wohl nicht, oder doch?

Zumindest wollen die Zuckermacher auf der weiterführenden Seite zu diesem Thema wissen wollen, dass Bäume nur 17 Menschen mit Sauerstoff versorgen (mitzucker.de/fussballfeld-voller-zuckerrueben-produziert-sauerstoff-60-menschen). Man schaue sich das einmal an: Eine eigene Seite nur für diesen Hinweis? Für die hier aufgestellte Behauptung sparen sich die Zuckermacher aber jedwede Quellenangabe. Denn der Leser soll glauben und nicht wissen und nachvollziehen können. Ja ich weiß, ich belege auch nicht alles mit Quellen. Aber ich bin auch kein Verband und lasse meine Erfahrung und Meinung mit in Beiträge einfließen…

Ungläubig wie ich nun mal bin, habe ich mal nach der Sauerstoffkapazität der Bäume geforscht und ob die wirklich so mickerig ausfällt wie die Zuckerbarone es gewusst haben wollen. Eine Quelle hat dann nachvollziehbar vorgerechnet: Unter Wieviele Bäume braucht ein Mensch kamen die „Scouts“ zu dem Ergebnis, dass eine einzige 80 Jahre alte Rotbuche 1200 Liter Sauerstoff pro Stunde produziert. Wie lange muss die vereinsamte Rotbuche dann produzieren, um auf 15 Millionen Liter zu kommen, die vom Fußballfeld voller Zuckerrüben ausgehen? Antwort: 12.500 Stunden oder 520 Tage = 1 Jahr und 5 Monaten entsprechend. Jeder kann sich vorstellen, dass eine Rotbuche nicht ein ganzes Fußballfeld für sich beansprucht. Pflanzen wir also ein Fußballfeld voll mit Rotbuchen, dann passen wie viele Bäume auf diese 90 mal 120 Meter Fläche? Bei nur 2 Bäumen hätten wir schon ein Ergebnis von 9 Monaten Produktion, um 15 Millionen Liter zu erzeugen.

Der Gedankenfehler in dieser Rechnung liegt natürlich in der Tatsache, dass Bäume in unseren Breiten nicht 12 Monate im Jahr gleich viel Sauerstoff produzieren können. In der blattlosen Zeit im späten Herbst bis zum Frühjahr kommt die Produktion fast vollständig zum Erliegen. Aber unsere Zuckerrüben blühen auch nicht 12 Monate im Jahr und werden nach Erreichen der Reife gnadenlos geerntet. Oder produzieren die Dinger dann immer noch Sauerstoff in der Zuckerfabrik? Manchmal fasse ich es einfach nicht, was für ein Unsinn publiziert wird…

Aber nochmal zurück zur Rotbuche: Eine realistische Berechnung für die Rotbuche bietet die oben genannte Webseite an, und geht von einer jährlichen Produktion aus, die 2,5 Menschen ein Jahr mit Sauerstoff versorgt, Ausfallzeiten mit berücksichtigt. Selbst unter dieser Prämisse würden 24 Rotbuchen ausreichen, um 60 Menschen im Jahr mit Sauerstoff zu versorgen. Frage: Passen 24 Rotbuchen auf ein Fußballfeld? Antwort: Nein, denn wer kann dann da noch Fußball spielen? Damit wäre bewiesen, dass Zuckerrüben die eigentlichen Sauerstofflieferanten in der Welt sind. Amen!

Und wer Sauerstoff liefert, der liefert auch Energie: Zucker – der natürliche Fitmacher (mitzucker.de/zucker-der-natuerliche-fitmacher). Auch hier werden wieder Fakten geliefert, die man glauben muss. Denn die mitgelieferten Quellen sind ein Sportwissenschaftler, ein Triathlon-Europameister und der „Stern“. Die Qualität der Argumente für das eigene Produkt sind ähnlich lächerlich und unwissenschaftlich wie das Beispiel mit der Sauerstoffproduktion. Ich spare mir weitere Details dazu und fahre lieber fort, nämlich in:

Die süße Welt der Zuckermacher

Wenn Sie (als geneigter Leser) jetzt glauben, dass ich mal wieder alleine am Baum rüttele und schüttele, dann werden Sie gleich sehen, dass das glücklicherweise nicht der Fall ist. Wie verheerend Zucker ist, das habe ich bereits in einer ganzen Reihe von Beiträgen versucht zu belegen:

Wer mag mich denn da in meiner unvorteilhaften „Meinung“ zum Zucker unterstützen?

Sehr wahrscheinlich mal wieder so eine alternativ angehauchte Webseite oder Alternativmediziner…

Diesmal jedoch ist die Überraschung auch auf meiner Seite: Die Süddeutsche Zeitung mit ihrer Online-Ausgabe – und das gleich mehrere Male.

Der erste (und der zweite) Beitrag ist/sind leider auf der Webseite der SZ nicht mehr zu finden, dafür aber hier: Die Macht der Zuckerlobby. Und hier erfahren wir nicht so sehr etwas über die schädlichen Wirkungen des Zuckers, sondern etwas über die schädigende Politik, die die Zuckerindustrie betreibt, um ein so gesundes und wohltuendes Produkt vor der Verbannung zu retten beziehungsweise vermehrt auf unseren Tisch zu bugsieren. Über die Reaktionen aus dem Lager der Wissenschaftler handelt der zweite Artikel aus der SZ (“Zucker ist Gift” – WHO erarbeitet neue Leitlinien). Hier treffen wir auf einen alten Bekannten aus meinen oben zitierten Beiträgen: Dr. Robert Lustig, was für mich auch mehr als überraschend ist, dass dieser Mann hier zitiert wird. Wir erfahren auch hier die Einschätzung, dass Zucker Krebs fördert, mit verantwortlich ist für alle „Zivilisationskrankheiten“ und Alzheimer, und dass Zucker Gift ist. Wir erfahren, dass es einen statistischen Zusammenhang zwischen Zuckerkonsum und Diabetes gibt und dass 80 Prozent der amerikanischen Lebensmittel mit Zucker versehen (verseucht?) sind.

Doch nun zurück zum ersten Artikel der SZ: Wie es aussieht, sind die wissenschaftlichen Belege für eine krankmachende Wirkung des Zuckers so gewaltig, dass sich auch die sonst eher schreckhafte WHO dieser Sichtweise anschloss. Vor rund 10 Jahren entschloss sie sich zu einer Gesundheitskampagne gegen hohen Zuckerkonsum, was die Bush-Regierung zur sofortigen Gegenreaktion veranlasste. Die Zuckerindustrie machte mobil und konnte die Quadratur des Kreises beweisen: Zucker ist wahnsinnig gesund und ohne ihn geht die Welt in sich zu Grunde. Es gab sogar ein internes Papier seitens der Zuckerindustrie, das einen „WHO War Plan“ beschrieb, also einen Kriegszug gegen die WHO mit ihren nicht so süßen Einstellungen zum Zucker und seinen Auswirkungen. Und weil die WHO sich unbeirrt zeigte, drohte die amerikanische Regierung vollkommen freiheitlich und demokratisch, die Beitragszahlungen von 400 Millionen Dollar zu streichen. Die WHO blieb standhaft und senkte die empfohlene tägliche Zuckermenge von 25 auf 10 Prozent des täglichen Kalorienbedarfs, was ein Schritt in die richtige Richtung ist, aber sich in der Folge auch nur als Tropfen auf dem heißen Stein erwiesen hat.

Um diese Empfehlungen beim Kunden vergessen zu machen, verpulvern die Lebensmittelhersteller Milliardenbeträge in Werbung und Marketing: 3 Milliarden Euro jährlich nur von der deutschen Nahrungsmittelindustrie, 25 Prozent des Betrags nur für Süßwaren und Schokolade. Denn Zucker ist billig und spricht den Geschmack der Verbraucher an. Coca-Cola, Nestlé und so weiter zeigen bei Sportveranstaltungen und anderen Gelegenheiten, dass ihre zuckersüßen Produkte nur der Gesundheit dienen können – Marketing als Ersatz für wissenschaftliche Beweise. Kinder werden in Schulen schon mit einschlägiger Werbung angesprochen. Denn Kinder sind die Verdiener und Kunden von morgen. Und auch heute haben sie oft einen Einfluss auf die Einkaufsgewohnheiten der Eltern.

Auf der anderen Seite wäre es ein nicht unwichtiger Schritt, wenn es keinen versteckten Zucker in den Nahrungsmitteln gäbe, oder?

Versteckter Zucker?

Was ist denn das?

Ganz einfach: Es gibt viele Produkte, in denen man keinen Zucker vermuten würde, die aber nichtsdestoweniger Zucker enthalten. Der SZ-Artikel sagt aus, dass sogar saure Gurken und Schinken Zucker enthalten, um so beim Kunden besser anzukommen. Wenn man den Zucker nicht aus den Produkten nehmen will, dann sollte man doch dessen Gehalt aufs Etikett drucken. Da kann sich jeder entscheiden, ob er das Gift konsumieren und noch dafür zahlen will oder nicht.

Die Ampelkennzeichnung war ein gutes Konzept dafür, da hier nicht nur abstrakte Zahlen auf das Etikett gedruckt wurden, sondern über Rot, Gelb und Grün eine Beurteilung des Inhalts vorgenommen wurde. War zu viel Zucker enthalten, dann leuchte die Ampel rot. Worauf diese Beurteilung dann letztendlich beruht, das ist wieder eine andere Frage. Aber die Zucker- und Nahrungsmittelindustrie hat sich erst gar nicht darauf eingelassen, sondern erfolgreich die Ampelkennzeichnung verhindert. Die Angst der Giftmischer vor den drei Farben war so groß, dass sie für die erfolgreiche Verhinderung eine Milliarde Euro hat springen lassen. Jetzt haben wir aber dennoch eine Kennzeichnung, mit der man aber kaum etwas anfangen kann und ermüdend unübersichtlich ist. Ach ja, ich vergaß – wir sollen nicht wissen, sondern glauben und dann kaufen. Mitdenken ist nur etwas für Leute, die morgen auf dem Scheiterhaufen landen.

Und nach meiner Meinung absolut untypisch sind die folgenden Sätze für die SZ:

Die Abwehrmechanismen der Industrie gleichen sich über die Branchen hinweg. Das stellt auch Eric Wesselius von der lobbykritischen Organisation Corporate Europe Observatory fest. „Negative Effekte werden geleugnet, kritische Studien als unwissenschaftlich abgetan“, sagt er. Es sei immer das gleiche Muster. Egal, ob es nun um Zucker, Gentechnik oder Tabak gehe.

Respekt vor einer solch klaren Aussage, die ich nur unterschreiben kann.

Die „Süddeutsche“ im Zuckerrausch

Die beiden genannte Artikel erschienen 2014. Zwei weitere Artikel rund um das Thema Zucker gab es noch im selben Jahr. Im Februar 2014 berichtete die SZ, wie die Zuckerbarone sich zusammentaten und Preisabsprachen durchführten, damit ihr gesundheitlich so wertvolles Produkt einen entsprechend hohen Preis erzielte (Zucker-Kartell büßt mit 280 Millionen Euro). 280 Millionen Strafe, eine stattliche Summe für mich und Otto Normalverbraucher. Endlich wird der heilige Zorn (und das noch heiligere Verlangen) nach einer ordentlichen Strafe zufriedengestellt. Richtig! Und die Beschuldigten sind mit den 280 Millionen auch zufrieden, wetten das…? Warum?

Durch die Absprachen konnten die Produzenten höhere Preise erzielen, argumentiert die Behörde. Zucker kostet etwa 60 Cent pro Kilo, bei jedem einzelnen Paket geht es also um kleine Beträge. Weil aber jeder Deutsche im Schnitt 36 Kilo Zucker verbraucht, summiert sich der Jahresverbrauch auf knapp drei Millionen Tonnen. Teilweise sei es durch die Kartellrechtsverstöße nach Aussagen von Industriekunden zu erheblichen Preissteigerungen und sogar zu Versorgungsengpässen gekommen, sagt das Kartellamt.

Wenn ein Kilo 0,60 Euro kostet, dann kosten 3 Millionen Tonnen 1,8 Milliarden Euro. 280 Millionen entsprechen 15,5 Prozent des gesamten Umsatzes – nicht gerade die Portokasse, aber auch kein allzu empfindlicher Verlust, wenn man diese Berechnung für nur ein Jahr gelten lässt. Aber der SZ-Artikel spricht von einem „jahrelangen sich Absprechen“ der Zuckerbarone.

Der zweite Artikel hieß „Wie bei der Tabakindustrie“. Im vorigen Artikel kam es schon zur Sprache, dass die Verteidigungsmechanismen überall die gleichen sind, in der Gentechnik, der Tabakindustrie und anderswo: Unübersichtliche Kennzeichnungen, verdrehte Wissenschaft, Unterstellungen bezüglich des Nutzens des eigenen Produkts und so weiter. Wer Produkte der Lebensmittelindustrie vertilgt, der hat mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Menge an Zucker auf dem Löffel, ohne es zu wissen.

„Dokumente der Zuckerindustrie belegen Einfluss auf die Politik“ heißt SZ-Artikel des Jahres 2015 zum Thema Zucker und seinen Machern. Auch dieser Artikel macht da weiter, wo die anderen des letzten Jahres aufgehört hatten.

Diesmal zeigt der Beitrag auf, wie die amerikanische Industrie massiv Einfluss nimmt, die Folgen des Gifts Zucker auf die Gesundheit zu verharmlosen. Karies war demzufolge keine Folge eines hohen Zuckerkonsums. Darum sollte es auch keine Empfehlungen geben, Karies durch einen drastisch reduzierten Zuckerkonsum anzugehen. Die Spaßvögel von Coca-Cola und Co. schlugen ein Ablenkungsmanöver vor: Man sollte nach Enzymen forschen, die Zahnbeläge lösen und nach Impfungen gegen Karies. Allerdings sollte aus diesen Vorschlägen nichts werden, vielleicht auch, weil sie so herrlich am Ziel vorbeischossen.

Das damals in den Staaten laufende „Nationale Karies-Programm“, das unter der Federführung des NIDR (National Institute of Dental Research) durchgeführt wurde, wurde so manipuliert, dass Programme und Maßnahmen aus Vorschlägen der Zuckerindustrie entnommen wurden. Grund für diese Manipulation war die Tatsache, dass fast alle Experten des NIDR im Beirat der Zuckerindustrie saßen. Wichtigste „wissenschaftliche Erkenntnis“ des NIDR damals war, dass „der Zuckerkonsum könne „zwar theoretisch eingeschränkt“ werden, dies sei aber praktisch nicht machbar.“ Wie schön, dass es nicht machbar ist, ein Gift einzuschränken oder zu vermeiden, wenn so viel Geld auf dem Spiel steht. Und die Damen und Herren Schulmediziner haben ja nach jahrelanger Versorgung mit dem Gift in späteren Jahren dann auch neue Kunden mit Diabetes, Krebs, Alzheimer, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und noch ein paar mehr. Aus wirtschaftlicher Sicht gesehen ein profitables und nachhaltiges Model. Ich bete (immer noch) inständig, dass dem NICHT so ist…

Und auch hier wieder die alte Geschichte von Verflechtungen von Industrie und Politik, wenn es darum geht, egal ob gesundheitlich schädigend oder nicht, ein Milliardengeschäft NICHT einknicken zu lassen. Ob Tabakindustrie oder Zuckerbarone, die Einflussnahme massivster Machart auf die Politik ist bei beiden vergleichbar. Ähnlich wie die toxische Wirkung der beiden Produkte vergleichbar ist – mit den notwendigen Abstrichen natürlich.

Fazit

Kurz und bündig – der SZ-Artikel zitiert mit voller Wucht Stanton Glantz, der in den 1990er Jahre beteiligt war, die Verflechtungen von Tabakindustrie und Politik zu enthüllen:

Es geht uns alle an und wir müssen einsehen, dass die Zuckerindustrie – genauso wie die Tabakindustrie – Profit über Gesundheit stellt.

Muss ich noch mehr sagen?

Datum: Freitag, 5. Juni 2015 21:13
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49 Kommentare

  1. Claudia, eine besorgte Mutter
    Samstag, 6. Juni 2015 15:03
    1

    Hallo,
    ich lese jetzt schon lange die Newsletter und freue mich über jeden. Sie sind nicht nur informativ sondern auch unterhaltsam. Wie wäre es, wenn Sie auch noch mal etwas über eine weiteres Gift schreiben, das gerade von einer immer größeren Anzahl von Kindern konsumiert wird: Energy Drinks? Und wie die Industrie es schafft mittels geschickter Werbung, dass das Zeug einige psychisch davon abhängig macht…?

    Antwort René Gräber:
    Das hatte ich bereits vor zwei Jahren: http://naturheilt.com/blog/dumm-durch-energy-drinks-kaffee-cola/
    Das ist etwas was Kinder und Jugendlich auf keinen Fall trinken sollten. Und Erwachsene auch nicht. Ich rühre das Zeug nicht mehr an.

  2. 2

    Lieber Herr Gräber,
    Ihre Beiträge sind jeweils so wahr, dass mich jedes mal ein Frösteln überkommt, weil wir in einer Welt leben, die es schier unmöglich macht diese – eigentlich so einfachen – Informationen umzusetzen. Mein Mann und ich haben fünf Kinder (11 – 26 Jahre alt) und ich versuche immer wieder ihnen allen (samt meinem Mann) sowohl eine gesunde Ernährung, als auch alternative Behandlungsmöglichkeiten vorzuleben (beides hat bei mir selbst sichtbaren und erfahrbaren Erfolg) und sie dazu zu motivieren. „Fehlanzeige!“ Obwohl sie sehen und letztendlich auch wissen, dass ich Recht habe und man sich so viel besser fühlt und auch viel gesünder ist, überwiegt die „BEQUEMERE“ Lebensweise: „Alles essen was ich will – vorrangig aus der Fritteuse, Brötchen, Süßigkeiten – und bei Krankheiten die Tabletten vom Arzt, egal ob sie helfen oder nicht und egal wie viele Nebenwirkungen sie haben – es ist so einfach sie zu schlucken!“

    Ich würde mich sehr über Kommentare freuen die vielleicht aufzeigen was ich besser machen kann um die wertvollen Ratschläge/Informationen von Herrn Gräber auch in der Familie umsetzen zu können – oder die vielleicht besagen, dass ich nicht die einzige bin die am Umsetzen in der Familie scheitert.

    Antwort René Gräber:

    Da sprechen Sie das Problem der Umsetzung an. Vielleicht hilft mein Beitrag „In fünf Schritten zur Gesundheit“ weiter?

  3. 3

    Hallo, lieber Herr Gräber, was können Sie zu Birkenzucker oder „Xylit“ sagen? Ist er wirklich basisch, pflegt die Zähne und spielt kaum eine Rolle für den Insulin-Spiegel? Mein liebster Sommer-Nachtisch und Kuchen-Ersatz sind nämlich zur Zeit frische Erdbeeren oder Himbeeren mit etwas Xylit & Zimt obendrauf. Kann ich mich damit weiterhin gut fühlen ;-)?

    Antwort René Gräber:

    Erst einmal würde ich sagen: Sie sollten sich IMMER gut fühlen. Und wenn man ein Eis essen möchte, dann macht man das und genießt es. Die Masse ist doch das Problem. Aber wieso will man den auf Himbeeren und Erdbeeren noch was Süßes? Die sind doch schon süß? Ich rate dazu den natürlichen Geschmack wieder vor zu holen – das geht übrigens mit einer Fastenkur sehr gut: http://www.gesund-heilfasten.de/heilfasten_anleitung.html

  4. 4

    Hallo lieber Herr Gräber,
    ich lese Ihre Artikel immer sehr gerne und habe schon viel Neues lernen können.
    Da ich auch um die Bildung von Ages weiß, wenn man Zucker konsumiert, verzichte ich praktisch auf alles was Zucker enthält. Leider bin ich aber halt doch eine Naschkatze und liebe Rosinen. Stellen diese auch ein Problem dar und wenn ja, wieviel davon darf man essen ohne negative Folgen tragen zu müssen? Ganz liebe Grüße von Angi

    Antwort René Gräber:

    Rosinen sind Trockenfrüchte und aus meiner Sicht in Ordnung. Vor allem wenn nicht „behandelt“. Aber auch hier würde ich sagen: nicht das ganze Jahr und immer mal wieder „Pausen“ einlegen.
    Ich esse in „Rosinenperioden“ nicht mehr als eine Hand voll pro Tag.

  5. 5

    Hallo Hr.Gräber, danke für diesen informativen Artikel. Ich lese regelmäßig Ihren Newsletter. Zucker ist zusammen mit Salz undKohlehydraten für fast alle Gesundheitstörungen verantwortlich. Versorgen Sie uns bitte weiter mit Ihren sehr guten Artikeln. MfG

  6. 6

    Eine echte Zuckeralternative ohne seltsamen Beigeschmack könnte Xylit sein. Ist etwas teurer als der Normalzucker aber offenbar ohne die gesundheitlichen Nachteile bezügl. Blutzuckerspiegel und Kariesbildung. Im Gegenteil scheint es Karies regelrecht zu verhindern.

    Was meinst du dazu, Rene?

    Antwort René Gräber:

    Ja, so scheint es auszusehen. Ich nehme am liebsten Honig und verwende kein Xylit. Einen Beitrag zum Xylit bringe ich aber noch.

  7. 7

    ich möchte mich an dieser Stelle auch recht herzlich für die Informationen bedanken, die wir immer von Ihnen Herr Gräber, erhalten!

    Der lieben Frau Bätz möchte ich sagen, dass es so ist, dass jeder Mensch den freien Willen hat, seiner Seele zu folgen und damit dem, was ihm gut tut, oder nicht. Das hat nichts mit Ihnen zu tun! Es ist wunderbar, wenn wir im Aussen die Dinge gespiegelt bekommen, an denen wir noch „arbeiten sollten“. Anstatt sich dafür zu bedanken , sind die Menschen meist ungehalten, denn es sind ja die Dinge , die es noch zu transformieren und zu bearbeiten gilt und uns auf unserem persönlichen Weg weiter bringen.
    Für Sie bedeutet das jedoch zu akzeptieren, was IST! Und loszulassen, insbesondere Erwartungen! Das verhilft Ihnen auf ganzheitlicher Ebene zu mehr Gesundheit!
    Dazu wünsche ich Ihnen alles erdenklich Gute!

    Alles Liebe allen hier!
    Sabine Markner

  8. 8

    Ein sehr guter Artikel – vielen Dank.

    Dass Zucker schädlich ist – ist (eigentlich) nichts unbekanntes. Nach dem, was ich auf vielen Websites gelesen habe – scheint Zucker sogar mehr Änlichkeit mit einer Droge zu haben Es gibt zwar durchaus Dementi – deren Qualität hält sich durchaus in grenzen.

    Persönlich kann ich sagen – mir tut Zucker-Entzug einfach gut – und ist sogar bei einem „kalten“ Entzug überlebbar ohne Probleme zu bekommen.

    Unabhängig davon (selbst wenn das nicht stimmen sollte mit der Droge) – was wir im Supermarkt zu kaufen bekommen ist raffinierter Zucker. „Zucker“ enthält wenn mich meine Erinnerung nicht trügt sehr viele verschiedene Unterarten – die teilweise vom Körper gebraucht werden – soweit so gut (womit wir beim Fünkchen Wahrheit wären, dass uns die Industrie vermitteln mag).

    Der raffinierte Zucker enthält aber nur einen Bruchteil – oder nur eine einzige Unterart. Was passiert, wenn man immer nur auf einem Bein hüpft? Richtig. Das Bein wird kräftig und stark. Aber wehe wenn das andere Bein ran muss.

    Last but not least – und da ich ein sehr interessantes Buch lese – welche Bakterien im Darm ernähren sich primär von Zucker? Na die „guten“ sind es nicht.

    Spätestens über diese „Schiene“ ist das Tor zu unglaublich vielen Krankheiten offen – die hier Ihren Ausgang haben.

    Kohlehydrate sind übrigens nicht sehr viel besser.

    In der heutigen Zeit ist eine „gute“ Ernährung schwierig geworden – wohl auch, weil soviel obskures und gefährliches Halbwissen verbreitet wird. Einer der gefährlichsten – meiner Meinung nach – 5 am Tag. Ohne Zucker (oder nur ganz wenig) habe gar nicht mehr so viel Hunger. Ein Schelm, der da böses denkt.

    Antwort René Gräber:

    Ja, es wird nicht einfacher. Und der hohe Zuckerkonsum verschiebt das Gleichgewicht der Darmbakterien. Etwas mehr dazu inm einen Beiträgen:
    http://www.naturheilt.com/Inhalt/Darmsanierung-Darmflora.htm
    und
    http://www.gesund-heilfasten.de/darmerkrankungen/darmbakterien.html

  9. 9

    Jaja… die Lobby gibt alles.
    Wie sieht es aus mit Kokosblütenzucker?

    Antwort René Gräber:

    Das sieht wesentlich besser aus 🙂 Ich bereite einen Artikel dazu vor 😉

  10. 10

    SUPER-Artikel. Danke!
    Ist zwar nicht neu, dass Tabak-, Zucker- und weitere Industriezweige ihren Profit über unser Wohl stellen, aber gut, es immer wieder so klar und deutlich zu schreiben. Man kann es nicht oft genug unter die Menschen bringen. Daher herzlichen Dank!
    WIR VERBRAUCHER HÄTTEN DIE MACHT!!

    Kohlenhydrate wandelt der Körper auch zu Zucker um, weshalb Strunz, Coy u.a. LowCarb oder NoCarb für Schwerkranke empfehlen. Warum aber warten, bis wir schwer krank sind?!

    Da leider wo immer nur möglich gerne Zucker hinein gemischt wird, bin ich schon lange dazu übergegangen, mein Essen selbst zuzubereiten. Keine Fertiggerichte. Kann u.a. auch gerne auf „Geschmacksverstärker“ (Glutamat, Mastmittel) verzichten!

    Mich würde Ihre Meinung zu Sukrin (Zuckerersatz Erythritol) auch sehr interessieren.

    Freundliche Grüße.

  11. 11

    Lieber René,
    mit Spannung erwarte ich die periodisch erscheinenden Newsletter.
    Die Mächtigsten der Mächte haben keine Angst – vor nichts und niemanden.
    Wimmern und jammern tun diese Missgeburten, wenn Ihnen Millionenfach die Kundschaft wegbricht.
    Danke für die objektive Berichterstattung!
    MfG. Erwin Schupfer

  12. 12

    Hallo, bin voll ihrer Meinung Wir Essen zu viel Zucker, habe mich auch sehr viel mit diesem Thema beschäftigt und bin zu dem Schluss gekommen, keiner will das wir weniger Zucker essen, sonst wären die Preise für Zuckerersatz für jeden erschwinglich. Gerade die, die es am nötigsten brauchen haben das Geld nicht dafür. Meine Meinung ist erst mal da ansetzen, und dann weiter reden und tun. LG angelika

  13. andrea (männlich)
    Sonntag, 7. Juni 2015 7:57
    13

    ich möchte so gerne diese fastenprogramm mache im Juli..doch ich besitze keine Kreditkarte. wie könne wir das am besten machen?
    herzliche grüsse aus der Schweiz,
    Andrea

    Antwort René Gräber:

    An dieser Stelle (mal wieder) ganz liebe Grüße an alle Leserinnen und Lesern aus den Nachbarländern. Die meisten kommen natürlich aus der Schweiz und Österreich. Fühlt Euch besonders gegrüßt.
    Also: Bestellungen aus der Schweiz, würde ich über Paypal abwickeln. Das mit der Lastschrift funktioniert nur mit einem deutschen Konto und die Überweisung aus der Schweiz ist viel zu teuer…

  14. 14

    Bravo. Wenn unsere Schüler in den Schulen wichtige Dinge des Lebens lernen würden, anstelle z.B. Bruchrechnen, das eh keiner braucht, hätten wir schon vieles erreicht. Aber was wird ihnen gelehrt? Schwachsinn.

    Antwort René Gräber:

    Ich beobachte in den letzten Jahren eine andere Tendenz. Kindergärtnerinnen drängen darauf den Kindern KEINE Milchschnitte mitzugeben, sondern etwas „Vernünftiges“. Wer macht NICHT mit? Die Eltern. Klar: es kostet mehr Zeit den Kindern was zuzubereiten. Und machen wir uns nichts vorbei: Obst ist im Verhältnis zu vielem Abfall (manche bezeichnen das als Essen) teurer. Aber auch in der Grundschule wird versucht etwas darüber zu lehren. Ich unterstütze deshalb auch Projekte wie Klasse 2000.

  15. 15

    Hallo Rene

    Ich beschäftige mich auch viel mit diesem Thema (Frau ist Diabetiker) und bin voll deiner Meinung, ich habe einige Bücher die deine Aussage bestättigen (von Dr.Bruce Fife, Prof. Spitz und auch von Dr. Volker Schmiedel), die Autoren machen den enorm gestiegenen Zuckerkonsum für sehr viele Erkrankungen verantwortlich.

    und ich kenne auch Links zu diesem Thema
    Thema Süßungsmittel
    focus.de/gesundheit/ernaehrung/tid-13247/gesund-essen-suessstoff-macht-dick_aid_366093.html
    Thema Zucker als Droge
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-87997205.html
    (hier gibt es auch Studien welche aufzeigen dass heroinsüchtige Ratten Zucker zu 94% bevorzugen, wenn sie die Auswahl zwischen Heroin und Zucker haben)

    Thema Kokosblütenzucker (niedriger Glyx)
    http://www.noble-house.tk/2015-2016/DE/amanprana-gula-java-kokosblutenzucker-gandhi

    Fazit
    Wir meiden Industriezucker und stark verarbeitete Kohlenhydrate, Zucker und Süssstoffe tragen nicht nur zum Übergewicht bei, sondern berauben uns auch vieler wichtiger Mineralien , welche für die Umwandlung benötigt werden, als unbedenkliche Alternativen kenn ich nur Stevia und Kokosblütenzucker (wesentlich niedriger Glyx und hat positive Nährstoffe und Antioxidantien drinnen) , trotzdem sollte man sparsam damit umgehen, auch guter Honig oder Agaven und Ahornsirup wären noch vorteilhafter als reiner Industriezucker (vom Glyx und den Inhaltsstoffen)

    mfG Manfred

  16. 16

    Hallo Herr Gräber,

    ich lese Ihre Artikel schon lange; was halten Sie wirklich v. Stevia? Nehme ich seit 2 Jahren als Ersatz im Kaffee. Meine Probleme (bl. outs) habe ich noch immer.

    Antwort René Gräber:

    Liebe Susanne, zu Stevia hatte ich hier Stellung genommen: http://www.gesund-heilfasten.de/blog/stevia-die-zuckeralternative/

  17. 17

    Hallo Herr Gräber, wenn ich als Unwissende über dieses Wissen mich gar nicht wohl fühle, was wir so alles essen, ja dann Herr Gräber wie geht es ihnen damit? Seit ich ihre Berichte lese, weiß ich was die Herren in Berlin mit uns machen, was sie wollen. Danke, dass Menschen wie sie uns aufklären wie das Ganze so ist, machen sie bitte weiter. Danke, M. Kamper

    Antwort René Gräber:

    Oh, mir geht es sehr gut damit. Man darf sich damit auch nicht verrückt machen und so etwas macht bekanntlich ebenfalls krank. Vielleicht hilft ihnen mein Beitrag http://www.gesund-heilfasten.de/ernaehrung/ weiter?

  18. 18

    Hallo Herr Gräber, danke für Ihre Aufklärung betr. Zucker, dem kann ich zu 100% zustimmen und gebe Ihre Beiträge auch an Freunde weiter.

    Man wird bereits als Baby im Bauch mit Zucker konfrontiert, man wird geboren und wird mit Zucker erzogen – und somit wird dem Körper ein Signal gegeben, manipuliert und fehlgeleitet – ohne Zucker geht gar nichts. Denn er, unser Körper ist es ja so gewohnt, aufgewachsen, erzogen, mit Zucker zu leben, Zucker ist ganz wichtig um zu leben – Wirklich?

    Nun, ich lebte auch mal so, man wusste es ja nicht anders und aß was auf den Tisch kam, man wurde nicht aufgeklärt. Ohne Süßigkeiten ging gar nichts. Jeden Tag Marmelade, eingemachte Gurken, Cola – igitt wie sehr liebte ich Cola; Gummibärchen, ohne ging es gar nicht, Hanuta, Nutella – ganz wichtig, Schokoriegel und Eis. Dann in den vielen Fertigerichten die ich kaufte, waren diese ja auch überall mit Zucker bestückt – auch liebte ich die fertigen Pizzas.

    Dann wurde ich von einen Tag zum anderen Vegetarerin (vor 30 Jahren) – aber warum? Nun, ich hatte seit vielen Jahren massive Migräne, ohne Schmerzmittel ging gar nichts und nahm das Zeugs mehrmals täglich ein um überhaupt arbeiten zu können. Ein Arzt fragte mich ob ich den Fleisch vorallem Schweinfleisch esse, wenn, soll ich dies nicht tun, denn dies könnte die Migräne auslösen.Ich setzte dies von einen Tag auf den anderen um und schwups die Migräne bis heute ist weg. Aber ich ass immer noch oben aufgeführtes nur kein Fleisch mehr aber noch Käse, Milch, Qaurk, also Nahrungsmittel mit tierischen Produkten. Ich brach vor ca. 12 Jahren zweimal zusammen, landete im Krankenhaus, Blutwerte ok, aber es wurde bei einer Darmspiegelung festgestellt, daß ich Polypen und Zysthen habe und die Krebsfördernd sind. Ich fand ein Buch von einen französischen Ernährungsberater und dieser schrieb über den kranken Zucker – ich las und hörte nicht auf zu lesen, und es machte, peng, klatsch wumm, als wenn mein Körpter sagte: na, endlich kapierst du Mensch, ich mag das Zeugs nicht, aber du und alle meinen dies tut dir Mensch und mir deinen Körper gut, nur weil es einen eingetrichtert, eingeimpft wird von den Machtgierigen, und du Mensch wunderst dich warum du krank wirst?

    Nun, ich stellte meine Essensgewohnheiten sofort um – wurde zur strengen Veganerin, Rohkostlerin. Von den oben genannten Süssigkeiten lies ich auch sofort los und habe es bis heute nicht bereut, im Gegenteil. Vor 2 Jahren lies ich nochmals eine Darmspiegelung machen, und, ihr werdet es nicht glauben wollen, mein Darm war rein, keine der oben aufgeführte Diagnose war vorhanden, alles weg. Der Arzt sagte, daß ich für mein Alter (damals 61) einen einwandfreien schönen Darm habe und dies in dem Alter sehr selten ist. Ich sagte ihm wie ich mich ernähre und er lächelte und sagte, das macht Sinn.

    Mein Körper hat absolut null kein Verlangen mehr nach Süßigkeiten.
    Meine Haut wurde reiner und zarter und brauche auch die chemischen Keulen der Kosmetikindusstrie nicht mehr.

    Es ist ein allgemeines Umdenken und Aufklärung von Nöten. Die Machtgierigen manipuieren, beeinflussen den Mensch bewusst, du das musst du kaufen, dies schmeckt ganz dolle und ist seeehr gesund – und der Mensch fällt darauf ein.

    Es liegt an jedem Mensch selbst denen Machtgierigen die Schranken zu weisen und zu handeln. Denn nicht wir sind von diesen abhhängig, sie hämmern dies einen nur ein, wollen einen Angst machen – nein diese sind von uns abhängig. Stellt euch mal vor, wir kaufen diesen Müll nicht mehr….wer schreit dann – ach kauf mich, sonst werde ich immer kleiner.

    Und Zucker ist nur ein Beispiel von vielen. Man kann ohne diesen kranken Zucker sehr gut leben, sehr gut sogar; es ist kein „Lebensmittel“ das man zum Leben braucht, im Gegenteil

    Man kann den Körper sehr gut „erziehen“ seine wahre Natur zu erkennen und ohne diesen zusätzlichen Industrie erstellten Zuckerzusatz zu leben.

  19. 19

    Hallo Hr. Gräber,
    ein toller Artikel, weil gut geschrieben und ironisch genug, damit er gelesen wird. Und vor allem: SO WAHR.
    Zucker ist ein GIFT und vor allem macht es süchtig, davon bin ich absolut überzeugt. Nur werden wir dieses Problem in MEINEM Leben (ich bin 50) nicht mehr in den Griff bekommen, da die Politik und somit die Wirtschaft auf einem anderen Schiff segelt. Leider, wir können nur hoffen, dass jeder einzelne soviel Hirn hat und sich so gut es geht informiert, um zu erkennen, wie gefährlich dieser Stoff ist.

  20. Christine Leininger
    Dienstag, 9. Juni 2015 15:03
    20

    Sabine Bätz
    Ich habe 6 Kinder großgezogen mit der gleichen Einstellung. Ohne Süßes habe ich es nicht geschafft, aber beim wöchentlichen Einkauf war für jeden ein Wunsch in einem gesteckten Rahmen offen. Sie konnten da auch das Geld für andere Dinge nehmen. Malzbier und Cola gab es nur zu besonderen Anlässen. Einen Fehler habe ich aber gemacht – nie Nachtisch! Das habe ich dann irgendwann geändert, damit der übergroße Wunsch nach Süßem gemildert wurde.
    Ausgelacht wurde und werde ich noch dafür, dass ich erst einmal bei Wehwechen mit Schwedenkräutern, selbstgemachter Kräutersalbe oder Kräutertees (aus dem Garten) komme. Wenn es dann aber geholfen hat: „Zufall! Mama unsere Kräuterhexe! Im Mittelalter wäre es gefährlich für dich gewesen!“ Jedoch z.B. die Gefahren der Antibiotika haben alle erkannt.

    Es ist einfach so, dass Werbung ihre Wirkung zeigt. Haben Sie schon einmal in die Einkaufskörbe von jungen Müttern geschaut, denen man ansieht, dass nicht allzu viel Geld da ist? Mit dem Geld für diesen Junkfood kann man eine Familie gesund eine Woche ernähren! Leider wird dafür keine Werbung gemacht!

    Frau Bätz, mein Rat: vielleicht nicht 100% alles umsetzen wollen, man wirkt sonst so fanatisch! An den Verstand Ihrer Kinder werden Sie sicher schon appelliert haben! Es könnte dann so sein wie bei mir, dass der eine oder andere später sagt: „Mama, hast du nicht gelesen/gehört, wie ungesund und gefährlich das ist?“

  21. 21

    Zu Elishua,Kommentar 17. Ich (61) kann so ziemlich alles, was dort geschrieben ist, bestätigen – außer dass ich nicht vegan lebe und auch nicht nur Rohkost esse. Es ist wirklich in die Verantwortung jedes Einzelnen gelegt, sich zu informieren und die eigene Ernährung und auch teilweise Lebensweise zu ändern, zu Gunsten der Gesundheit und des langfristigen Wohlbefindens.
    Inzwischen ist es 30 Jahre her, dass ich über die Wirkungen von raffiniertem Zucker gelesen und meine letzte angefangene Packung Raffizucker in die Mülltonne geworfen habe. Nie habe ich es bereut, Alternativen gefunden und nach und nach den Hunger auf viel Süßes verloren. Es war ziemlich einfach!
    Naturvölker sind innerhalb von wenigen Jahren mit den Segnungen der Zivilisation (raffiZucker, Weißmehl, Alkohol) ausgerottet worden. Und wir in unserer fortschrittlichen Gesellschaft strömen in die Arztpraxen, Kliniken und häufen Medikamente an, weil wir unsere Gesundheit durch die übliche Nahrung zugrunde richten.
    Heute informieren, morgen mit der Umsetzung anfangen – und geduldig mit sich selbst sein! Denn wenn der Raffizucker überwunden ist, kommen noch weitere Nahrungsmittel ins Visier, die auch zu Krankheiten führen! Diese Krankheiten lassen sich vermeiden wenn wir es wissen und wollen.
    Trau dich, es gibt nichts zu verlieren sondern viel zu gewinnen – vor allem Selbstbewusstsein und Mut, gegen den Strom zu schwimmen! (Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom).
    Viele Grüße
    Maria aus Rosenheim

  22. 22

    Zuckerrüben sind zweijährige Pflanzen und die Wurzeln sind nicht mehr in ihrem vollen Umfang brauchbar, wenn die Pflanze im zweiten Jahr blüht. Das heisst, dass die Rüben im ersten Jahr geerntet werden, also vor der Blüte. Wenn man mal davon ausgeht, dass die Aussaat im April stattfindet (ideale Aussaat in unseren Breiten ist zwischen Ende März und Anfang Mai) und die Rüben im September geerntet werden, dann haben wir maximal 5 Monate, in denen die Blätter Sauerstoff erzeugen können.
    Da die Zuckerrübe nicht im Folgejahr auf derselben Fläche angebaut werden kann, braucht es zudem mindestens zwei Fußballfelder.

    Es ist mal wieder der Versuch, den Verbraucher für dumm zu verkaufen und ihm ein X für ein U vorzumachen.

  23. 23

    Lieber Herr Gräber,
    ich freue mich jedesmal sehr, wenn wieder Post von ihnen im „Kasten“ ist.
    Neulich las ich in gesundheitswissen.de/essen-sie-sich-schlau, dass man täglich 120 mg reine Glucose zu sich nehmen soll, damit das Hirn fitt bleibt. Daraufhin habe ich denen einen Kommentar geschickt, ob sie Werbung für die Zuckerindustrie machen und sie mir die Quelle dazu mitteilen möchten. Keine Rückmeldung, nur Freischaltung meines Kommentars.
    Mein jährlicher Zuckerverbrauch – den ich persönlich meinem Essen hinzufüge -, ist gleich 0. Seit 2 1/2 Jahren habe ich kein einziges Brot mehr gekauft und koche alles selbst. Bin 72 Jahre bei bester Gesundheit und bereichere die Pharmamafia in keinster Weise. Den einzigen Arzt den ich noch einmal im Jahr besuche, ist mein Zahnarzt – und er hat gar nicht gebohrt, alles bestens.
    Ich habe eine zuckersüchtige Freundin, die meint,sie sei gesund, weil sie gute Blutwerte hätte. Sie isst nur Weissmehlprodukte mit dick Industriemarmelade drauf, kocht sich nicht selber. Sie nimmt seit Jahren regelmäßig Schlafmittel, Cholesterinsenker und Abführmittel. Das soll besund sein? Ich denke falsche Selbstwahrnehmung. Ich habe es aufgegeben mit ihr über das Thema „Gesundheit“ zu sprechen. Sie glaubt nur das, was ihr Doc sagt.
    Ich freue mich, dass sie so „schonungslos“ aufklären, danke dafür.
    Mit freundlichem Gruß auf Hamburg von
    Katinka

  24. 24

    Hallo Herr Gräber,

    toller Beitrag. Den meisten ist wirklich nicht bewusst, dass man unbewusst und ungewollt in verarbeiteten Lebensmitteln eine Menge Zucker mitschluckt, z.B. auch im „Naturjoghurt“ – unglaublich. Man kann im Prinizip nur Selbstgekochtem vertrauen. Das ist für Berufstätige natürlich aufwändig. Aber oft sehe ich im Supermarkt ältere Menschen oder Frauen mit Kindern, die vermutlich Hausfrauen sind, die mutmaßlich Zeit zum Kochen hätten, aber dennoch ihren Wagen mit Fertigprodukten füllen. Die Fernsehkanäle, alle Medien sind voller Kochshows, Rezepttipps u.a. – aber es wird dennoch nicht mehr selbst gekocht. Außer in der Gruppe der Gerne-Köche. Flächendeckend ist das allerdings nicht. Ich verwende zum Süßen auch Honig oder Birnendicksaft, auch mal Ahornsirup, aber in kleinen Dosen. Einzig in den Ostfriesischen Sonntagstee kommt ein bisschen Kandis. Na ja, die Dosis macht’s. Und die Qualität. Dunkle Bio-Schoggi mit wenig Rohrohrzuckeranteil schmeckt einfach auch viel besser als Billig-Schokolade. Aber natürlich auch eine Preisfrage. Da gilt eben auch: Seltener, weniger, hochwertiger. Früchte sind eine gute Alternative, aber diese auch – leider – in Maßen. – Ein weites Feld. Als Food-Journalistin und Genussmensch versuche ich einen Spagat zwischen gesund und genüsslich. Beides schließt sich ja keineswegs aus. Kleine Ausrutscher versuche ich mir „zu verzeihen“. 😉

    Es ist fatal, dass sich die Politik immer auf die Seite der Lobbyisten schlägt. Eine Informationskampagne, die flächendeckend Bewusstsein schaffen würde, wäre angebracht. So wie früher Aufklärungskampagnen zu AIDS, Krebsvorsorge oder auch Europawahl (!) gefahren wurden. Das Geld wäre ja da. Nur der politische Wille scheint zu fehlen.

    Viele Grüße
    Jo Gruner

  25. 25

    Alle oben geschriebenen Beiträge sprechen mir aus dem Herzen und ich werde nichts unnötig wiederholen was schon gesagt wurde.Ich bin aber auch froh, das mehr und mehr Menschen anfangen nachzudenken und die Ernährung abzuändern. Das macht Mut und spricht für das Wachwerden vieler Personen, es könnten allerdings noch mehr sein. Danke Herr Graeber, Ihre Newsletter sind einfach nur GUT:

  26. 26

    Hallo Herr Gräber
    Eigentlich ist dies alles bekannt aber leider erleben wir immer wieder, dass sich nicht nur die Lobby durchsetzt sondern auch der Staat kein Interesse hat, dahingehend etwas zu verändern. All die molligen Abgeordneten zeigen uns wohl eher, wie es nicht gehen sollte.
    Schade, dass Stevia so nach Lakritz schmeckt, dadurch verwende ich es nicht. Ich fand aber dieses Luo Han Guo, ein aus der Mönchsfrucht gewonnenes süsses Pulver und das schmeckt nicht nach Lakritz, ist aber genau so kalorienfrei, wie Stevia.
    Hoffentlich werden diese und ähnliche Mittel weiterhin bekannt, dann können wir uns diesen weissen Zucker sparen.
    Sehr guter Bericht, aber eben – leider ändert sich dadurch nix. Es fehlt an der Solidarität der Verbraucher, einfach mal 6 Monate keinen Zucker kaufen.

  27. 27

    „…leider ändert sich dadurch nichts…“, „…wissen zwar, aber handeln nicht danach…“, „…essen und leben, was Spaß macht…“ etc.

    Was dazu beiträgt, das das so ist:

    1. Wir leben in einer Kultur, in der zwei Dinge besonders begehrt sind und viel soziale Anerkennung geniessen: Spass haben und Wohlstand.
    2. Menschen haben ein fundamentales Bedürfnis „dazu zu gehören“; im Zweifelsfall ist es zweitrangig wozu.
    3. Wir treffen unsere Entscheidungen vorzugsweise unter der Herrschaft des lymbischen Systems, nicht des Neocortex.

    Daneben wird die Politik schon seit Jahrzehnten von wirtschaftlichen Interessen dominiert. Sie ist eher williger Erfüllungsgehilfe zur Durchsetzung der Profitinteressen wirtschaftlich potenter und global operierender Akteure, als dem Gemeinwohl, dem Wohlergehen oder gar der Gesundheit ihrer Wähler verpflichtete Instanz.

    Solange das so ist, können Einzelne oder kleine Gruppen von Einzelnen für die ihr eigenes Leben betreffenden Entscheidungen ihren anderen, eigenen, der Probleme und Zusamenhänge bewussten, bewussteren Weg gehen.

    Für Vieles darüber hinaus käme es auf einen Wandel der herrschenden sozialen Logik an, mit der geregelt wird, ob Stellung und materieller Wohlstand z.B. höheres Ansehen genießen als emotionale Intelligenz und systemische Vitalität z.B., weil das für die Entscheidungsmechanismen im lymbischen System von Bedeutung ist.

    Hinter vielen der schliesslich immer wieder viel Sorge und Kummer bereitenden Zustände rings um unsere Gesundheit und in unseren ‚Gesundheitssystemen‘, die von manchen schon lange zusammenfassend und das wesentliche sehr treffend als „Gesundheitsindustrie“ bezeichnet werden, liegen wenige zentrale Fragen, die leider auch in Demokratien so gut wie nie ernsthaft gestellt werden: in welcher Gesellschaft wollen wir eigentlich leben, was wollen wir als zentrale Werte ansehen und welches Mass an Mitgefühl für das Leiden der Anderen bewahrt uns eigentlich vor dem Absturz in die Barbarei?

  28. 28

    Lieber Herr Gräber,
    danke für Ihren aufklärenden Artikel – besonders gut haben mir Ihre Berechnungen gefallen ;-)))
    Frage:
    an wen ist denn die 1 Milliarde Euro oder Dollar aus der Zuckerindustrie geflossen??
    Ich freue mich auf Ihre Antwort und danke Ihnen schon jetzt dafür.
    Herzliche Grüße 🙂
    Juliane

  29. 29

    Hallo Herr Gräber,
    hallo alle Mitdenkender Leser,

    die Zuckersucht ist ganz einfach mit dem Heilfasten zu vertreiben…zumindest war das bei mir so 🙂

    Nach der 1.Fastenkur hat mein Körper dieses Gift für alle Zeiten verbannt.

    Eine kleine Schwäche habe ich immer noch: Nämlich zum Stück Schokoladchen…aber auch daran arbeite ich intensiv 🙂

    Liebe Grüße an Alle
    Grazyna

  30. 30

    Mittlerweile ist bekannt, dass Industriezucker und andere leichtverdauliche Kohlehydrate alle Autoimmunkrankheiten fördern. Seit Ende März habe ich meine Ernährung auf PALEO nach Dr. Wahls umgestellt und Wunder: Ich mag überhaupt nichts Süßes mehr, selbst der erlaubte Teelöffel Honig oder Bio-Ahornsirup sind mir zum Würzen zu süß. Übrigens findet am 25. Juli in Berlin die Paleo-Convention statt. Beste Gesundheit für alle wünscht Amandara

  31. 31

    2013 eroeffnete in den USA eine Ladenkette mit dem Titel It’Sugar, voll mit Suessigkeiten, pervers, im Angesicht der wissenschaftlichen Erkenntnisse, so sieht das aus: http://brunchwithmybaby.com/wp-content/uploads/2014/05/it-sugar.jpg

  32. hannelore kelischek
    Sonntag, 21. Juni 2015 15:55
    32

    Sehr geehrter Herr Gräber,
    vielen Dank für so eine gute Aufklärung über Ernährung.Ich habe meine Ernährung
    schon länger umgestellt u.bin jetzt gesund,brauchte seit 3 Jahren keinen Hausarzt ,obwohl ich 72 Jahre bin
    Mit freundlichen
    Hannelore

  33. hannelore kelischek
    Sonntag, 21. Juni 2015 15:59
    33

    Sehr geehrter Herr Gräber,
    vielen Dank für so eine gute Aufklärung über Ernährung.Ich habe meine Ernährung schon länger umgestellt u. bin jetzt gesund,brauchte seit 3 Jahren keinen Hausarzt,obwohl ich 72 Jahre bin
    Mit freundlichen Grüßen
    Hannelore

  34. 34

    Seit ich vor vielen Jahren schwer unter Rheuma litt und mich nur unter Schmerzen bewegen konnte, habe ich auf weißen Zucker = Industriemüll – verzichtet. Bei uns gibt es nur noch Vollzucker. Am besten auf Fertigprodukte und alle Zusatzstoffe verzichten, wenn man seinen Körper nicht unnötig belasten möchte.

  35. 35

    Seit ich vor vielen Jahren schwer unter Rheuma litt und mich nur unter Schmerzen bewegen konnte, habe ich auf weißen Zucker = Industriemüll – verzichtet. Bei uns gibt es nur noch Vollzucker. Am besten auf Fertigprodukte und alle Zusatzstoffe verzichten, wenn man seinen Körper nicht unnötig belasten möchte.

  36. 36

    Mein selbst gelebter Tipp: einfach keinen Zucker Zuhause haben. Im Bedarfsfall wie z.B. bei Rhabarber Honig und echte Vanille verwenden. Und Selbstkochen macht Spaß und gutes Gefühl. Es gibt immer noch genügend Situationen, in denen man Schädlichem nicht ausweichen kann. DAS REICHT! Nur bei Schokolade 80% werde ich noch schwach, aber dann MIT GENUSS.
    Wünsche allen Mut zum Außenseitersein!!!

  37. 37

    Nach dem Krieg war für uns Kinder ein Stückchen Zucker ein kostbares Geschenk. Es stillte eine Weile unseren Hunger. Auch über Zuckerrübensirup und Kunsthonig freuten wir uns damals. Und vielleicht kann sich noch jemand an das zu Herzen gehende Gedicht erinnern: „Nicht naschen Hänschen, sagt die Mama…“
    Später hatten wir alle Karies – erkannten aber den Zusammenhang nicht. Und viele Jahre danach hatte ich oft Heißhunger auf Schokolade. Es war Magnesiummangel. Das wusste ich damals auch nicht. Umso mehr freut es mich, lieber Herr Gräber, dass sie hier regelmäßig über Nahrungsmittel aufklären. Hoffentlich lesen es viele Mütter

  38. Klaus Jürgen Obergfell
    Montag, 22. Juni 2015 9:39
    38

    das ist schon schlimm, was das passiert,
    jetzt wollen die in Brüssel,per Gesetz
    verbieten lassen, das wir als Bürger uns
    fehlende natürliche Vitalstoffe „sprich
    Vitamine-Enzyme-Aminosäuren u.Mineralstoffe
    wegem dem Defizit durch die intensivierung
    in der Landwirtschaft, kaufen können,
    besser hätte es der Teufel nicht machen
    können, ich bin 70, und lasse mich nicht
    mehr durch die öffentliche Medien anlügen
    die sind alle gekauft, wie auch unsere
    Poltiker, durch eine Gruppe supper Reicher in den USA Rockefeller & Co
    siehe „Codex-Alimentarius“

  39. 39

    Xylit
    Sehr geehrter Herr Gräser,
    ich interessiere mich auch für ihren Xylit Bericht. Bin gespannt, wie er vom Körper aufgenommen und verarbeitet wird.
    Vielen Dank für Ihre Zeit die sie investieren.
    Mit freundlichen Grüssen Petra Hunziker

  40. 40

    Vielen Dank für Ihre wichtigen Informationen. Wenn Sie bei einer Antwort sagen, dass die Eltern bei der Zuckervermeidung nicht mitziehen, kann ich nicht zustimmen. Ich bin als Mutter die volle Spaßbremse, was Zucker angeht. Aber in der Schule werden laufend irgendwelche Gummibärchen und sonstige süße Leckerlis als Belohnung eingesetzt. Es ist ein nie endender Kampf, weil man bei anderen Eltern auch kein Verständnis bekommt, sondern als Fundamentalistin abgestempelt wird. Dürfen überhaupt Lehrer meinen Kindern ohne meine Zustimmung Essen geben?

  41. 41

    Als mein Sohn zum ersten Mal mit 1,5 Jahren(gegen meinen Willen)einen Lolly erhielt und daran leckte, verzog er angewidert das Gesicht und warf den Lolly fort. Soviel zum Satz: Kinder wollen Süßes. Unsere Süßigkeiten bestanden davor in Obst (frisch oder getrocknet)und Vanillequark o.ä.
    Mit dem Kindergarten und einem neuen Umfeld begann die Zeit, sich gegen die Verabreichung von Süßigkeiten zu wehren, was nicht immer einfach war.
    Allerdings lohnt es sich, Kindern ein Bewußtsein für gutes (und gesundes) Essen zu vermitteln.

  42. 42

    Hallo Herr Gräber,

    ich bin durch Zufall auf diesen Artikel hier gestoßen und bin begeistert! Erstmal vielen Dank! Sie äußern nicht nur Ihre Meinung, sondern belegen einzelne Argument auch mit wissenschaftlichen Fakten. Bravo- das findet man heutzutage selten!

    Allerdings bin ich jetzt doch sehr gespannt, was Sie von Süßstoffen bzw. Zuckerersatzstoffen halten? Durch steviaratgeber.de habe ich zum Beispiel von Stevia erfahren. Ich weiß, dass auch hier eine richtige Diskussion darüber herrscht, ob solche Süßstoffe überhaupt gesund sind und später keine gesundheitsschädigende Folgekrankheiten verursachen. Wie ist Ihre Meinung dazu? Haben Süßstoffe wirklich Vorteile gegenüber Zucker oder sind sie genauso ungesund?

    Beste Grüße,
    Heidi

    Antwort René Gräber:

    Zu Stevia hatte ich hier etwas verfasst: http://www.gesund-heilfasten.de/blog/stevia-die-zuckeralternative/

  43. 43

    […] hatte ich ja auch bereits einige Beiträge verfasst, wie zum Beispiel: Zucker, der süße Kassenschlager. Und auch klar: viele Getränkehersteller sind in die Kritik geraten, wie zum Beispiel Coca-Cola. […]

  44. Anouschka Meitzner
    Dienstag, 1. März 2016 3:17
    44

    Lieber Herr Gräber,

    Bei fast allen Themen zu Gesundheit und Ernährung informiere ich mich bei Ihnen.
    Sie haben schon oben in den Kommentaren erwähnt (vor ein paar Monaten), dass Sie das Thema Xylit näher beleuchten möchten. Gibt es dazu schon einen link?
    Vielen Dank vorab!

    Antwort René Gräber:

    Leider noch nicht. Ich habe aber schon mit dem Artikel begonnen und recherchiere noch weitere Quellen 🙂

  45. 45

    super artikel! !! zum thema zucker folgendes: ich versuche nun seit Wochen auf Zucker zu verzichten -ist jedoch relativ schwierig: denn fast überall is was drin: Dextrose, Zucker und sucralose findet man ja überall!!!

  46. 46

    […] was das für den Organismus bedeutet, dass habe ich hier beschrieben: Zucker – der süße Kassenschlager. In diesem Artikel sind weiterführende Links enthalten, die die desaströse Wirkung von Zucker auf […]

  47. 47

    […] Substanzen“, die der moderne Mensch gar nicht mehr als solche für sich einordnet, sind Zucker, Alkohol, genetisch modifizierte Nahrungsmittel und alle „leckeren“ chemischen Zutaten, die ein […]

  48. 48

    […] Über das Thema Kekse, Kuchen und der damit verbundene Zuckerkonsum, der eine andere, weitere Bedrohung der Gesundheit darstellt, habe ich an anderer Stelle berichtet: Zucker – der süße Kassenschlager. […]

  49. 49

    […] einmal „breit treten“. Selbiges tat ich bereits des öfteren – siehe auch diesen Beitrag: Zucker – der süße Kassenschlager. Dieser Artikel enthält weitere Links zu anderen Beiträgen, die ich zu diesem Thema […]

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