Krankheiten sind genetisch bedingt? Von wegen!

Ich kann mich noch gut an mein Studium Anfang der 1990er erinnern, als es eine heftige Kontroverse gab, ob der Mensch mehr von seinen Genen gesteuert sei (und damit unveränderlich festgenagelt ist auf das, was er oder sie „darstellt“), oder aber, ob die Umwelt (Erziehung, Ernährung usw.) den Menschen prägt und verändert.

Zu diesem Zeitpunkt kam die Genforschung immer mehr in Schwung. Man hatte bereits in den 1970ern die genetische Steuerung der Proteinbiosynthese erforscht und enträtselt, was die Diskussion zusätzlich ankurbelte und beeinflusste. Aber zu diesem Zeitpunkt war es eigentlich zu früh, zu diesem Thema definitiv Stellung zu beziehen. Denn die Befürworter der Gene wussten nur (beziehungsweise glaubten zu wissen), dass Gene unveränderlich sind und damit das Schicksal eines jeden Genträgers besiegelt und in Stein gemeißelt ist.

Aber auch die Umwelt-Anhänger gingen von Hypothesen aus, die sie genau so wenig belegen konnten. Denn für einen mehr oder weniger ungehemmten Einfluss der Umwelt hätte man wissen müssen, warum die Gene nicht so übermächtig sein können, wie so oft behauptet. Unter dem Strich ging man seinerzeit davon aus, dass beide Faktoren eine Rolle spielen mussten, ohne aber zu wissen, wie stark diese Faktoren waren und welcher überwog.

Aber auch damals schon gingen die Umwelt-Anhänger davon aus, dass eine Theorie, die einen unveränderlichen Einfluss der Gene annimmt, einen sozialpolitischen Hintergrund hat und keinen wissenschaftlichen. Schon damals wussten die Umwelt-Anhänger, dass die Gene sich leicht als Entschuldigung zum Beispiel für ein Versagen bei der Bekämpfung von Krankheiten hernehmen lässt, als unausweichliches Schicksal sozusagen. Ein weiteres „beliebtes“ Beispiel zu dieser Zeit war die vererbte oder erworbene Intelligenz von Kindern. Auch hier waren die mehr konservativen Vertreter der Meinung, dass Dummheit oder Intelligenz in erster Linie von den Eltern stammen müsse. Wer also Eltern mit Volksschulbildung hatte, der wurde von vornherein fürs Gymnasium und Hochschule als unqualifiziert erachtet. Und so blieben diesen Kindern die besser bezahlten Jobs verschlossen, da es an der dafür notwendigen beruflichen Qualifikation mangelte.

Wo zuerst „göttliche Fügung“ oder das Schicksal als bestimmende Größe fungiert hatten, zogen als in den 70ern / 80ern die Gene als neue große unbekannte Variable ein – die die Aufgaben von den beiden Erstgenannten (Gott und Schicksal) zu übernehmen hatte. Nun, wer an „göttliche Fügung“, das Schicksal oder die Gene als unumstößliche Richtlinie für sein Leben glaubt, der wird ein guter Untertan, der alle Unbilden in Politik, Gesellschaft und privat erduldet. Denn man kann keinen der drei Urheber für unliebsame Ereignisse zur Rechenschaft ziehen, so dass man sich in sein „Schicksal“ eben fügen muss.

Heute nach 40 Jahren

Sieht es heute anders aus? Antwort: Es sieht anders aus, doch bleibt alles beim Alten. Vor 40 Jahren wusste niemand etwas über Epigenetik. Es war nicht bekannt, dass es DNA auch außerhalb des Zellkerns gibt; in diesem Fall in den Mitochondrien der Zellen. Und es war damals auch nicht bekannt, dass diese DNA ebenfalls vererbt wird, aber nur von der Mutter auf die Nachkommenschaft. Im Zuge der Forschung auf diesem Gebiet wurde man gewahr, dass Gene nicht so unveränderlich sind wie lange angenommen. Unter bestimmten Umständen werden Gene ein- und abgeschaltet, was die Annahme, das Gene unveränderbar sind, gewaltig ins Wanken brachte. Mehr zu diesem Thema unter Die Heilslehre der Genetik – Oder: das vertrackte Genom.

Und eben diese Epigenetik gibt allen Grund zu der Annahme, dass sie über Umweltfaktoren in der Lage ist, die Aktivitäten von Genen zu verändern. Damit wäre das Dogma von der Unveränderbarkeit der Gene so gut wie vom Tisch gefegt. Auch die Ernährung kann dazu beitragen, dass „schlechte“ Gene abgestellt werden (nur wenn man sich dementsprechend ernährt) und „gute“ Gene aktiviert werden. Ein weiteres gutes Beispiel finden wir beim Fasten. Denn das Fasten kann Gene positiv verändern. Oder mit anderen Worten: Es gibt einen nicht zu vernachlässigenden Spielraum für jeden von uns, in dem wir zu unserem eigenen Wohl aktiv werden können. Wir müssen nur wissen, wie wir richtig vorzugehen haben.

Das Gleiche scheint auch für die Intelligenz zu stimmen. Laut „Independent Sciene News“ vom August 2013 geht man heute davon aus, dass 98 Prozent aller Variationen von Errungenschaften in der Ausbildung von umweltbedingten und nicht genetischen Faktoren beeinflusst wird. Der Lernerfolg ist also kein Resultat der Gene der Eltern, sondern die Fähigkeit des Schülers, auf seine Umwelt einzugehen und mit ihren Faktoren zu interagieren. Aber dieser Erkenntnis wurde keine besondere Beachtung geschenkt – seltsamerweise. Die Zahl von 98 Prozent Umwelteinfluss wurde weder in der Überschrift des Independent Science Artikels erwähnt, noch kam sie in der Presseveröffentlichung zur Sprache.

Dafür kaute man intensiv auf einer anderen Sache herum: Der Genetik dahinter. Denn man hatte bei der Untersuchung drei genetische Varianten gefunden, die zu 0,02 Prozent an Unterschieden in den ausbilderischen Erfolgsvarianten beteiligt waren. Und dementsprechend fiel dann auch die Schlussfolgerung der Wissenschaftler aus: Statt nach Möglichkeiten zu suchen, diesen 98 Prozent gerecht zu werden und nachhaltig den Erfolg der Auszubildenden zu fördern, stürzten sich die Forscher auf diese 0,02 Prozent und empfahlen, nach diesen wenigen genetischen Varianten zu forschen. Eigentlich unglaublich – oder?

Nun, früher wussten wir nicht so viel über Genetik und seine Beziehung zur Umwelt. Heute weiß man, dass hier augenscheinlich 98 Prozent gegen 0,02 Prozent stehen. Aber dennoch bewegt sich die Diskussion auf dem Niveau von 1970. Ist das als Fortschritt anzusehen? Wider besseres Wissen die gefundenen Resultate zu ignorieren und an den alten (überholten) Erkenntnissen (die keine sind), festzuhalten? So eine unlogische Praxis muss System haben.

Die „unlogische“ Praxis hinter dem „SYSTEM“

Dieses System wird deutlich, wenn man erfährt, dass sogar die Tabakindustrie Forschungen unterhält, die sich mit „Verhaltensgenetik“ beschäftigt. Man möchte spontan meinen, dass die Tabakindustrie an genetisch modifizierten Tabakpflanzen arbeitet. Vielleicht macht sie das auch. Aber welches Verhalten sollte ein GMO-Tabak an den Tag legen? Nein, diese Industrie forscht nach Möglichkeiten zu erklären, dass die Sucht nach Zigaretten und Zigarren eine genetische Grundlage hat und nicht im Produkt zu suchen ist. Hier immer und immer wieder die Genetik zu bemühen hat nur einen Zweck. Und der wird besonders deutlich in einer Mitteilung (Memo) vom amerikanischen Vice President for Public Relations des Tabaccos Instituts, Fred Panzer (bei dem Namen kein Wunder), der es auf den Punkt brachte: Ziel der Forschung muss sein, den Fokus der Aufmerksamkeit zu ändern weg vom Produkt (Rauchzeugs) hin zu einer bestimmten Sorte von Personen. Oder mit anderen Worten: Wenn ihr Probleme mit dem Rauchen habt, dann liegt das nicht an den Zigaretten. Nein, denn die sind eigentlich harmlos. Das Problem ist der Raucher, der nicht das richtige genetische Rüstzeug fürs Rauchen (Verhalten) hat.

Ach so ist das! Ja, darauf muss ich mir jetzt erst mal eine anzünden. Oder lieber nicht. Denn ich weiß von mir, dass ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die falsche Genetik fürs Rauchen habe. Meine Genetik jedenfalls duldet keinen Rauch in meiner Lunge. Bei den anderen, die rauchen, gibt es vielleicht ein Rauch-in-der-Lunge-Gen, womit die sich für einen Job bei der Feuerwehr qualifiziert hätten oder als Helmut Schmidt 🙂

1970 ist längst nicht vorbei

Es ist schon verwunderlich. Wir wissen heute mehr über Genetik als vor 40 Jahren und doch haben sich keine richtigen Konsequenzen aus diesem Wissen abgeleitet. Wie es aussieht, trifft das auch fürs Rauchen zu. Es gibt wohl kaum jemanden, der nicht weiß, dass Rauchen mit gesundheitlichen Risiken verbunden ist. Aber dennoch kann eine ganze Industrie die Wissenschaft vergewaltigen, nur um die Realität so zu verbiegen, damit sie ins Geschäftsmodell passt.

Auch die Bildungsfrage und Intelligenzfrage von damals wird immer noch so diskutiert wie 1970. Man will auch heute noch den Menschen vermitteln, dass soziale Unterschiede mit Genetik zu tun haben und daher unvermeidbar sind. Denn wenn die Leute glauben, dass ihre Gene die elementare Ursache sind für ihre Krankheiten, für geistige Gebrechen, für mangelnde schulische Qualifikationsmöglichkeiten und so weiter, dann braucht nichts mehr verändert zu werden. Umweltgifte sind dann entlastet und können mit schöner Regelmäßigkeit in die Umwelt abgegeben werden, was den Verursachern eine Menge Geld in Sachen Entsorgung spart. Krankheiten werden so behandelt, wie die Schulmedizin sie seit je her behandelt hat: als Verwaltung der Krankheit und Kaschierung der Symptome. Heilung ist ja nicht möglich, da die Gene dafür nicht vorhanden sind.

Zucker in jeder Form der Ernährung aus dem Hause der Lebensmittelindustrie ist auch über jeden Zweifel erhaben, denn nicht der Zucker und seine toxische Potenz treiben die Leute in die Krankheit, sondern die genetischen Voraussetzungen sind Schuld.

Selbstverständlich kommen dann noch andere seltsame Faktoren hinzu, die das Bild abrunden. Wenn die Genetik nicht als Erklärung herangezogen werden kann, dann erfindet man etwas Neues. So zum Beispiel die Hysterie um das Sonnenlicht. Eigentlich sollten die Gen-Fans einmal abchecken, ob Hautkrebs durch Sonnenlicht eine genetische Voraussetzung hat. So viel ich weiß gibt es keine Untersuchung dieser Art. Und es wird sie auch nicht geben, da Sonne keinen Hautkrebs erzeugt, sondern in den Himmel gesetzt worden ist, um Vitamin D zu erzeugen. Und dieses Vitamin hat den Ruf, eine Reihe von Krebserkrankungen zu bremsen oder sogar zu verhindern – ganz ohne Genetik.

Fazit

Wir befinden uns immer noch im Jahr 1970. Die Wissenschaft ist schon ein Stück weiter. Aber die Interessen von Politik und Wirtschaft sehen ein reibungsloses Verwalten der Untertanen vor, was man mit erfundenen Ideologien und Pseudo-Wissenschaft in die Köpfe der Betroffenen eintrichtern will. Vielleicht sollten diese Leute einmal nach einem Erkenntnis-Gen forschen, damit man auch dieses Eintrichtern leichter durchführen kann. Aber eins ist auch mir jetzt klar geworden: Auch wenn der Erkenntnisfortschritt der Wissenschaft große Sprünge macht: es liegt kein Grund vor anzunehmen, dass diese Erkenntnis in die Praxis umgesetzt wird. Zumindest nicht zum Wohle der Allgemeinheit. Bestenfalls zum Wohle von Politik und Industrie. Für uns bleiben nur dumme Märchen vom Legoland und dessen schöne Gene.

Was die Genetik sonst noch so macht (und wie das aus meiner Sicht zu bewerten ist), das können Sie hier nachlesen:

Datum: Freitag, 7. Februar 2014 16:42
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57 Kommentare

  1. 1

    Hallo Herr Gräber,
    besten Dank für den aufschlußreichen Artikel. Die Inhalte müssten jedem geläufig sein, dass sich nicht viel getan hat bezüglich der klaren Erkenntnisse aus der Wissenschaft. Sobald die Wirtschaft Vermarktungspotential sieht, werden auch parallel dazu wissenschaftlichee Erkenntnisse verbreitet. Unabhängige Forschung gibt es nur in kleinem Rahmen. Daher ist jedem Einzelnen anzuraten, die Wahrnehmungsfähigkeit zu schulen. Was mir gut tut, lässt sich so leichter herausfinden.
    mit besten Grüßen
    Thomas Schulze

  2. 2

    danke herr gräber für diese aufschlussreiche Information. ja, ja, die Gene, ein Glück das es sie gibt, denn sonst würde es schon längst eine Revolution der menschen geben, die laut ihrer gene auf der dunklen seite des lebens existieren „müssen“, da sie von ihren eltern so benachteiligt sind. Wissenschaft, Politik und Wirtschaft sind natürlich bemüht, die „Dummheit“ der menschen mittels derer gene zu fördern. Aber was solls, der Mensch ist nun mal in den meisten Fällen ein „Herdentier“ und Cäsar wusste schon, dass Brot und Spiele zum Lenken gut geeignet sind.
    Ich freue mich schon auf die nächste aufrüttelnde Information von Ihnen.
    freundliche Grüße
    Heinz Eiden

  3. 3

    Also,was französische und amerikanische Forscher über Neuroplastizität (Rene,gucken Sie mal auf YouTube danach) heraus gefunden haben klingt nicht nach genetischer Steinmeißelei.Und man kann das überall sehen wenn man hinsieht:
    Nach J.Blech und einigen anderen Leuten ist der Gesundheitszustand der Bevölkerung von der Anzahl medizinischer Versorgungsmöglichkeiten abhängig.Je mehr Kardiologen desto mehr Bypasse.
    Warum werden Leute von den Worten ihres Arztes krank.Warum sind „unterversorgte“ Landstriche,die sich jeden Arztbesuch wg der weiten Wege/Gebühren 5x überlegen müssen (zB Skandinavien,300sK pro Arztbesuch in Schweden + harte Winter) sogar gesünder als die anderen-darüber gibt’s Studien.Warum kann jemand wie ich 365 Tage/Jahr mehrere Stunden draußen sein,egal,welches Wetter,und eine Haut wie ein Babypopo haben,ohne mehr braune Flecken oä-obwohl ich garnicht weiß,wie man Kosmetik schreibt und wirklich keine 20 mehr bin? Warum hat mein Mann 44 Jahre lang kaum Zahnpasta benutzt und trotzdem gesunde Zähne ? Warum können Menschen,die von allen aufgegeben waren (mich hat man ja auch für den Rest meines Lebens im Wohnheim gesehen) ein neues Leben beginnen,andere Menschen werden-und das mit Ende 40 ? Klingt eher nach eingeprügelten Glaubenssätzen einer gesteuerten Gesellschaft.Aber was die mit einem veranstaltet kann man auch mit sich machen : Man kann sich neue Denkmuster erarbeiten.Man ist kein Sklave seiner Geschichte-nur der Glaube versetzt auch im negativen Sinne Berge.Klingt als hätte Rene recht.

  4. 4

    Es ist doch praktisch, wenn Gene für alles verantwortlich sind, dann muss ich doch keine Verantwortung für mich übernehmen und auch nichts verändern in meinem Leben!

  5. 5

    … oder wie Erica Jong sagte:
    „Nimm dein Leben in die Hand. Und was passiert? Etwas Schreckliches: Niemand ist da, den du noch verantwortlich machen kannst.“

    Lieber Kollege,
    Sie haben mal wieder ein interessantes Thema aufgegriffen…
    LG
    HP Sabine Stawiarski

  6. 6

    Hallo Herr Gräber,
    immer wieder gerne lese ich alle Ihre Beiträge und fühle mich damit absolut gut vertreten. In der letzten Woche war ich bei meinem Hausarzt zur Routinekontrolle. Die Konsequenz von 56 Fastentagen und 10-20 km Joggen pro Woche seit dem letzten Jahr war diese: ALLE meine Werte waren im Normbereich – ich verließ zum Erstaunen der Helferinnen die Arztpraxis OHNE Rezept, OHNE Überweisung, OHNE Krankmeldung. Da soll mir mal einer erzählen, dass meine Gene nicht auch von mir selbst diszipliniert wurden. Danke für Ihre wahrhaftige und nachhaltige Arbeit.

  7. 7

    Zu diesem Thema (Genetik) lesen Sie bitte die sehr interessante Lektüre von Ph.D. Bruce H. Lipton „Intelligente Zellen“ ISBN 978-3-936862-88-1. Viel Spass!
    Paul

  8. 8

    Ein wirklich gutes Thema und eine noch bessere Ausführung dazu, danke Rene. Warum wollen die Ärzte denn immer noch nicht die Eigenverantwortung des Patienten mit zulassen? Die Bücher von Dahlke und anderen sind doch schon seit Jahren bekannt und werden immer mehr gelesen. Schön, wenn es Menschen gibt, die sich dieses Wissen erarbeitet haben und dann Verantwortung für sich selber zusammen mit der Wissenschaft (Ärzte) übernehmen würden. Ich versuche das ständig, doch ich stosse immer wieder an der Intoleranz der Ärzte, wenn ich mitmachen will, oder mir etwas erarbeitet habe, was nicht in deren Schema passt. Ja, es ist noch viel zu tun. Doch solche Artikel wie diese werden immer bekannter werden. Und ganz sicher werden wieder viele Menschen Lehre daraus ziehen, denke ich.

  9. 9

    Ein sehr interessanter Artikel. Ich folge dieser Seite einmal. Dem Thema Epigenetik habe ich mich auch schon mal in einer Geschichte über eine Fliege gewidmet. Der weitere Schritt, dass auf den Menschen umzumünzen, ist ein logischer, den ich aber bisweilen noch nicht schriftlich ausgeführt habe.
    Bei Interesse zur o. g. Geschichte, hier der Link:
    .blog.adelhaid.de/2013/10/fliege-im-auto.html

  10. 10

    […] Krankheiten sind genetisch bedingt? Von wegen! […]

  11. 11

    Hallo wie Hiltrud schreibt es ist doch schön wenn man alles auf die Genetik abschieben kann.
    Ich höre so oft das hab ich geerbt vor allen Dingen Patienten mit Übergewicht.
    Das was sie dann täglich in sich reinstopfen wenn ich sie es aufschreiben lasse hat nichts mit Vererbt zu tun.
    Für mich ist auch ein gewisser Lebensstiel an Krankheiten Schuld vor allen DIngen haben die meisten Menschen keine Zeit mehr etwas zur Ruhe zu kommen. Meiner Meinung macht psychischer Stress die meisten Krankheiten aus

  12. 12

    Heute glaube ich mehr an einen Impfschaden, der meine 1972 diagnostizierte „Progressive Muskeldystrophie“ verursacht hat. An eine genetisch bedingte Krankheit habe ich schon damals nicht geglaubt. Mein Neurologe hatte sogar meinem Bruder aufgrund unserer Gene diese Krankheit diagnostiziert, obwohl sie bei ihm bis heute nicht in Erscheinung getreten ist. Damit wurde jedoch seine Berufswahl entscheidend negativ beeinflusst.

    Mit dieser genetischen Annahme wird nach den wahren Ursachen gar nicht mehr gesucht. Es beweist aber die allgemeine Hilflosigkeit der Schulmedizin, dass sogar ernährungsbedingte und damit vermeidbare Krankheiten als genetisch bedingt anerkannt werden.

  13. 13

    Jaja, wieder so was tolles, hinter dem man sich und seine Eigenverantwortung bequem verstecken kann.
    Die Gene und die ganzen medizinischen Diagnosen.Meiner Meinung nach wäre die Menscheit völlig gesund, wenn sie sich von ökologisch angebautem Obst und Gemüse ernähren würde.Dazu noch viel Bewegung und positive Gedanken.
    Leider ist das anstrengender als sich entspannt ein paar Pillchen holen und alles was der Körper an Selbstheilungsversuchen unternimmt,damit zu unterdrücken oder am Besten sich gleich alles wegschnipfeln lassen.
    Ich bin ja NUR Tierheilpraktikerin, aber bei den Hunden ist das ganz genauso.Alles reinstopfen was die Futterindustrie so anbietet und Wufftie dann noch schön ins Mäntelchen packen und ja nicht raus, wenn es regnet.
    Und dann????? Hat der Hund schlechte Gene vererbt bekommen, weil Mutti von Hundi hatte auch schon Krebs.Aber die Züchterin füttert allen Hunden das tolle Trockenfutter.

  14. 14

    Hallo Herr Gräber,

    Ihr Artikel ist natürlich sehr aufschlussreich, die Funktion der Gene kann sich durch Umwelteiflüsse verändern, sogar radikal, was z.b. bei Insekten oft zu beobachten ist. Diese können aus demselben Gen-Satz völlig versciedene Phenotypen hervorbringen, z.B. zuerst eine Raupe, die sich dann in die Imago verwandelt, oder bei Bienen und Ameisen, wo identische Eier verschiedene Phenotypen hervorbringen, alles Umweltgesteuert. Was dies mir sagt ist, dass die Funktionsweise der Gene noch keineswegs vollständig verstanden wird, sondern noch viel Forschungsarbeit voraussetzt. Daraus aber zu schliessen, dass gewisse Mutationen unmöglich Missbildungen bzw. Krankheiten hervorrufen können wäre aber sicher falsch, man denke nur z.B. an die Huntington-Krankheit oder Hämophilie. Wie so oft bringen Fortschritte der Wissenschaft immer neue Fragen.

  15. 15

    Gene sind eher Umschalter, die von dem einzelnen Idividuum und seinem Körper geschaltet werden (können) sowie von Umweltfaktoren. Was sie nicht sind: unabänderliche Festlegungen!

  16. 16

    Im Jahre 1959 hat bei Max Horkheimers Geburtstag eine Studentin gefragt: „Herr Professor Horkheimer, was meinen Sie? Ist die Vererbung oder die soziale Umgebung wichtiger im Leben des Menschen? Und man muss dazu sagen: Damals glaubten die meisten an die Vererbung.
    Und was antwortete Prof. Horkheimer? Er sagte: „wissen Sie, die Zwillingsforschung hat nicht eindeutig gezeigt, dass Vererbung ausschlaggebend ist. Deshalb setze ich auf Erziehung und die Verbesserung der sozialen Faktoren; denn da kann ich etwas ändern.“
    Ist das nicht eine gute Antwort? Und optimistisch dazu.

  17. 17

    Vielen lieben Dank fuer diesen Artikel. Meine Grossmutter und meine Mutter hatten Brustkrebs und sind daran gestorben und so habe ich, da es ja „in den Gene liegt“ (wie man mir immer versicherte um mich zur Mammography zu zwingen) darauf gewarted auch einen Tumor in meiner Brust zu finden. Und natuerlich mit solch einer jahrelangen Einstellung habe ich meine eigene Krankheit herbeigefuehrt. Ob es zum Teil mit meinen Genen zu tun hat oder mit meiner „Erziehung“ (Umwelt/Familie/Ernaehrung) ist nicht mehr festzustellen aber ich glaube sicherlich meine Angst die ich entwickelt habe ueber all die Jahre und dann der Versuch es zu ignorieren hat mit Sicherheit zu meiner heutigen Situation beigetraegn. Nun kommt noch dazu das ich mich in eine sehr einsame Position manoevriert habe und die „engstirninge Mammography, Biopsy, Chemo und Strahlen Behandlung“ ablehnen und das auch noch in Australian wo Mammography und Chemo immer noch Standard Behandlung gegen Brustkrebs ist. Mit solch einer Einstellung wird einem hier alle Unterstuetzung entzogen und waehrend ich versuche meinen Krebs auf natuerlihe Art zu packen versuche, so hat mir Ihr Artikel doch Mut gemacht und hoffentlich finde ich die Ueberzeugung und Staerke meine eigen Einstellung zu aendern und diesen Tumor nicht als „Gen/God given“ zu akzeptieren, sondern auf Physischer als auch Psychologischer Weise zu bekaempfen.

  18. 18

    Hallo Herr Gräber,
    das ganze Prozedere um Manipulationen von wissenschaftlichen Ergebnissen hat leider Tradition, und ist für die meisten Menschen kaum zu verstehen.In der Regel geht es um Interessen der Industrie und Wirtschaft, letztendlich auch der Politik. Menschen die man Manipulieren kann, sind leichter zu lenken und zu beeinflussen.Geht die Einflussnahme wie in der sogenannten modernen Medizin soweit, das entweder falsche Methoden der Untersuchungen von imagimären Krankheiten, oder schlicht durch Falschdiagnose und Falschberatung, langwierige Krankeiten hervorrufen mit langem Sichtum und letztendlich dem Tod. Nur zu welchem Zweck?
    Eine gigantische Industrie verdient sich an diesem Tun dumm und dämlich. Nur wozu dieses viele Geld verdient wird, ist nicht zu erkennen.
    Angeblich für viele Arbeitsplätze und Forschung für mehr Gesundheit der Menschen, so die Politiker und Wirtschaftler.In den 70er J. gab es nur einen kl.Bruchteil von der Zahl der Ärzte von Heute, und viele Gesunde Menschen. Reziprok dazu hat sich die Anzahl der Kranken und Arzte Heute, vervielfacht, mit monströsen Kliniken die Börsengelistet sind, und den Anlegern Provit bringen soll.
    Mit der Krankheit, nicht der Gesundheit, wird hier viel Geld verdient.Perfides Spiel.
    Aber nur der Gesunde Mensch kann arbeiten und somit Geldverdienen.
    Ein absurder Vorgang zum Schaden der Gesellschaft, und somit uns allen, die das noch bezahlen durch KK-Beiträge und Steuern.Leider ist die damit verbundene Dummheit des Systems, nicht heilbar.Oder?

  19. 19

    Guten Tag Herr Graeber,

    Wenn Sie’s nicht schon kennen, sehen Sie sich ‚the biology of believe‘ von Dr. Bruce Lipton auf youtube an, er hat es wissenschaftlich bewiesen, dass die Gene nur ca. 10% verantwortlich sind und wir selbst (und Umgebung!) fuer den Rest! Liebe Gruesse

  20. 20

    Hallo Herr Gräber,

    zu ihrem Bericht hier habe ich was neues neulich gefunden. In dem Magazin P.M. 02.2014 ist zu lesen „Das erste Horoskop der Wissenschaft“ Mediziner enträtseln, wie dier Geburtsmonat unser Leben prägt. Ich habe bei Google das Heft gefunden allerdings nur ein Teil vom Bericht, aber unten steht dass das Magazin noch bis 13. Februar im Handel erhältlich ist. Ich finde die haben Recht.

    Hier ist der Link zum rein lesen.

    http://www.pm-magazin.de/r/mensch/das-erste-horoskop-der-wissenschaft

    Viele Grüße Michaela

  21. 21

    Wissenschaft wird heute leider als etwas angesehen das Wissen schafft,dabei sollte man immer Aristoteles bedenken,der stolz darauf ist zuzugeben, daß er nichts weiß.
    Wahrscheinlich wurden auch aus diesem Grund die Naturwissenschaften auseinander gedröselt, und nur noch einzeln gelehrt. Eine Tatsache die mich bei meiner Ausbildung im Umweltanalytischen Bereich schon sehr geärgert hat. Aber jeder Wissenschaftler hält sich halt alleinig für den Nabel der Welt, und merkt dabei gar nicht, daß er höchstens die persönliche Freiheit besitzt, zu entscheiden welchem Geldgeber er in den Hintern kriecht.

  22. 22

    Der unmündige Mensch hat schon immer jemanden anderen für seine eigenen Versäumnisse verantwortlich gemacht, das nennt man Schuldverschiebung….

  23. 23

    Meine Frau war etwa 40 Jahre im Schuldienst (jeweils ca 10-15 Jahre in Volksschule, Berufsschule und Behinderteneinrichtung). Da weiß man, daß nur durch Ausbildung, also ohne entsprechende Intelligenz = Vererbung, nur graduelle Fortschritte erzielbar sind. Sie werden einen Hilfsschüler auch durch maximale Förderung nie zum Abitur bringen.Die Welt ist doch nicht so gerecht, wie es die „politisch Korrekten“ gerne hätten.

  24. 24

    hallo 🙂
    china study … T.Colin Campbell/Thomas M.Campbell
    wenn ich ein buch, zu diesem thema empfehlen darf
    … und irgendwie ist man danach klüger 🙂

  25. 25

    Auch Wissenschaftler können irren. In unserer großen Verwandtschaft gibt es seit Generationen fast in jeder Familie eine Person, die ab dem 40. Lebensjahr schwerhörig wird.

  26. 26

    Lieber Herr Gräber,

    Gier frisst bekanntlich Hirn! So war es und so wird es immer sein …

    Lg, Ihre Swie

  27. 27

    Ein äußerst interssanter Artikel.Ohne mich näher damit zu beschäftigen, war ich nicht gerade ein Verfechter der These, die Gene seien für unsere Gesundheit bzw. Krankheit verantwortlich zu machen.Ganz von der Hand wies ich sie aber nicht, vor allem, weil man es immer wieder zu hören bekommt.Ärzte fragen doch beim Auftreten von Beschwerden sehr oft, ob sie ‚in der Familie lägen‘.Mir fällt nur auf,daß die Vorfahren hochbetagter Menschen sehr oft auch ein hohes Alter erreichten. Womit ich aber keinesqwegs Ihre Erkenntnisse anzweifeln will.
    Ich bin froh, daß mein neuer PC mir endlich wieder die die Möglichkeit eröffnet, Ihre Beiträge abzurufen.

  28. 28

    Genetische Dispositionen gibt es natürlich, und diese bestimmen manchmal zu einem erheblichen Anteil das eigene Dasein. Z.B. Downsyndrom: alle noch so sinnvollen Umwelteinflüsse, noch so gesunde Ernährung und Gebete… ändern an dieser geerbten Krankheit nichts. Sie haben jedoch einen Einfluss darauf IN WELCHER WEISE ein Mensch mit vererbter Behinderung SICH den Möglichkeiten ÖFFNET, die ihm durch seine betreuenden Mitmenschen geboten werden. Durch ganzheitliche Heilpädagogik kann aus einem dumpf vor sich hin vegetierenden Menschen einer werden, der/die wenigstens manchmal einen scheuen Blick in die Augen seines Betreuers richtet. Oder aus einem, der den ganzen Tag in Kauerstellung auf seinem Stuhl mit dem Oberkörper vor und zurück schaukelt kann einer werden, der/die hin und wieder die Hand ausstreckt und flüchtig ein Ding berührt, was jemand vor ihn auf den Tisch gelegt hat als Anregung, es zu be-greifen.
    Bei Kindern aus einfältigen Verhältnissen kann durch GANZHEITLICHE Pädagogik viel bewirkt werden in Bezug auf ihr erwachendes Selbstbewusstsein und auf ihr Interesse etwas zu lernen und sich kreativ zu betätigen. Wenn Schule allerdings nichts weiter ist als Eintrichtern von Lerninhalten, die die Persönlichkeit nicht fördern sondern unterdrücken, erlebe ich kaum, dass ein Mensch sein „angeborenes“ Milieu zu verlassen in der Lage ist – abgesehen von leuchtenden Ausnahmen, von denen ich in meiner Jugend einiges gelesen habe und sehr beeindruckt war.
    Wer bewusst genug ist die Verantwortung für sein/ihr Leben ganz zu übernehmen, kann sehr viel bewirken an Veränderungen und Entwicklungen, die aus rein genetischer Sicht überhaupt nicht möglich wären.

  29. 29

    Herr Gräber, würden sie mir ihre Meinung zur Borax-Einnahme schreiben. Gesundheitsgefährdend oder fördernd??
    Danke

  30. 30

    Vielen Dank Dr. Graeber fùr den Bericht ùber die Gene. Mich wùrde mal interessieren wie sie den Zusammenhang mit Magnesiummangel in den Zellen sehen, wovon die Medizin nie spricht; und ob sie es gut finden mit magnesium oil ùber die haut diesen Mangel auszugleichen
    Vielen Dank im voraus

  31. 31

    Lieber Herr Dr. Graeber,

    danke für Ihre interessanten Ausführungen. Ich habe über dieses Thema viel nachgedacht. Erst die ‚Gebrauchsanweisung für Gotteskinder‘ (GottesWort) hat mich auf die richtige Spur gebracht. Ich empfehle Ihnen deshalb das Buch ‚Vermeidbare Krankheiten‘ eines amerikanischen Arztes, der festgestellt hat, dass er vielen Patienten nicht geben konnte, was sie erwarteten. Frieden bekommt man nicht durch Tabletten.
    Es ist erschienen 1967 im Aussaat Verlag Wuppertal, ISBN 3 7615 3901 0, Autor ist S.I.McMillen.

    Außerdem empfehle ich Ihnen in der Bibel folgende Stellen zu lesen:

    Micha 6, Vers 8,
    5. Mose, Kapitel 28 +
    Psalm 119, die Verse 97-100.

    Sie werden darin Bestätigung für Ihre Forschungsergebnisse und Thesen bekommen und unseren Schöpfer etwas mehr kennenlernen.

    Liebe Grüße und Gottes Segen sendet Ihnen Akire.

  32. 32

    Trailer, noch ganz frisch !
    http://vimeo.com/86360552

  33. 33

    Schließ mich im Wesentlichen dem Kommentar von Sandra oben an. 10 bis 15% der Symptome, die ein Allgemeinmediziner behandelt, sind genetisch bedingt.

    Die anderen Krankheiten entstehen aufgrund von „nicht artgerechter Haltung“, darunter fällt auch die richtige Ernährung.

    Eine grottenschlechte Ernährung wird z.B. von Generation zu Generation in der Familie weitergegeben werden. Mutter dick, Tochter dick, kann man nichts machen, die Gene halt…

    Hauptsache schön einfach machen.

    Andere meinen es wieder zu gut, viele Kinder können heute doch auch gar kein eigenes Immunsystem mehr aufbauen. Ich kenne Eltern, die Ihren Kindern Holzspielzeug kaufen und das vorher auch noch desinfizieren.

  34. 34

    Hallo Herr Graeber,

    ich gebe Ihnen mit der These, dass Volksschul-Eltern auch „nur“ Volkschul-Kinder hervorbrächten, vollkommen recht.Ich bin ein Opfer dieser merkwürdigen „Nichtförderung“ vermeintlicher Unterpreviligierter.
    Das wurde, bei der Entscheidung von der Volksschule zur Mittelschule aufsteigen zu können, davon abhängig gemacht, ob der Schüler gut im Rechnen war. Wer, so wie ich, eine 5 darin hatte, durfte nicht am Englisch-Unterricht teilnehmen. Die Voraussetzung den Sprung an die Mittelschule zu schaffen war aber die Teilnahme am Englisch-Unterricht. Rechnen? In einem „Arbeiter-Elternhaus“? Sehr „figgeliensch“, wie man in Hamburg sagt.(Ps. Ich habe dann mit 38 Jahren mittels einer abgeschlossenen Kellnerlehre via Aufnahmeprüfung an der „HWP“ in Hamburg ein Soziologie-Studium erfolgreich abgeschlossen.
    Schwerpunkt: „Sozialpsychologie/Sozialisations-Theorie und bin lange als Referent in den Bereichen „Persönlichkeits-Entwicklung“ und „Krisen-Management“ beschäftigt. Studium-Abschluß: Note: 1,6. Sieh an, sieh an! Mit herzlichen Grüßen Holger Waernecke

  35. 35

    krankheiten sind von den Genen her bestimmt, ich stimme nicht damit überein. es sind die Umwelteinflüsse in der Hauptsache, die Ernährung in der Hauptsache, die Kondition, die Konstitution, die Erziehung, alle Krankheiten entstehen im Gehirn – Erbkrankheiten gibt es auch nicht – es sind die Bedingungen. als kind wuurde ich von meinem Großvater schon über standorte für Bäume für Vieh aus der Ernährung.infomiert .

  36. 36

    Alles ist Energie und Schwingung. Wenn wir mal durch die Schleier der Manipulation geblickt haben , eröffnet sich dem suchenden eine ganz andere Welt. Ein Teil davon sind Patches die für mehr Energie, für besseren Schlaf oder auch zur Schmerzbehandlung weltweit erfolgreich eingesetzt werden.Es gehen keine Stoffe in den Körper, sondern durch eine patentierte Zusammensetzung werden Lichtinformationen an die Zelle gegeben uund z.b. Schmerzen verschwinden innerhalb von Minuten. Wissenschaftlich bewiesen ist i zwischen auch der Einfluss auf unsere Gene. Es wurde klar nachgewiesen, das durch gezielte Informationen die Gene zu verändern sind. Leider sind solche Informationen für ca. 80 Prozent der Menschen intelektuell gar nicht zu erfassen. Ob da schon eine Genmanipulation statt gefunden hat ?

  37. 37

    Ein Jagdhund wäre kein Jagdhund, wäre alles rein genabhängig. Und „deutsche Tugenden“ gäb’s nicht.
    Im Positiven und Negativen: die 1. Generation übt eine Gewohnheit ein, die 2. Generation praktiziert diese wie selbstverständlich, die 3. Erhält das erworbene ‚Gut‘ quasi in die Wiege gelegt – durch Vererbung. Die DNA wurde bzw. hat sich angepasst.

  38. 38

    Hallo Herr Gräber,
    ich bin zu 100% bei Ihnen. Es wäre zu einfach,wenn die Gene für alles verantwortlich wären. Der Mensch muss lernen, das er die Verantwortung für seine Gesundheit selbst in der Hand hat.Viele Grüße

  39. 39

    hei rene
    bin 70 leide seit 20 Jahren an einer koronaren erkrankung. laut diagnose meiner ärztin leide ich durch ererbte gene an fettstoffwechselstörung, artheriessclerose und und und. medikamente kolesterinsenker(zerstört Q10)Betablocker(senkt die leistung aller! organe)Aspirin blutverdüner)zerstört vitamin c und k).gott sei dank lernte ich vor einem jahr beim golfspiel einen heilpraktiker kennen der meinen organismus mit vitalstoffen(nahrungsergänzungsmitteln) wieder zur vollen funktion brachte. cholesterin normal fettleber und diabetes 2 beseitigt herstellt habe 13 kg abgespeckt.
    rene dein Portal hat mir sehr viel geholfen da ich als autodidakt mein wissen über vitamine etc.
    dadurch erweitern konnte. es ist nie zu spät den organis auf natürlichem weg wieder in funktion zu bringen. ich konnte auf grund finanzieller möglichkeit mir den heilpraktiker leisten.
    mein fazit: der ordinäre mensch darf kein wissen über seinen organismus erhalten!!!
    kranker patient guter patient.
    gruß cm

  40. 40

    Immer wenn die Ärzte zu dumm, dann sind es die Gene …
    Dabei wollen sie ihre teuren Geräte abzahlen.
    Es sind Muster.
    Babys werden nicht so zeitig geimpft um sie zu schützen, sondern um mögliche Impfschäden als Gendefekte und Erbkrankheiten zu verschleiern !!!
    ❗ MarketingTrick.
    LG

  41. 41

    Bruce Lipton – Zellbiologe(nicht gekauft)sagt:“Der Geist ist stärker als die Gene.“
    LG

  42. 42

    Detaillierte Erklärung und immens effiziente HEILUNGSMETHODE(!!!) im HEALING CODE von Alex Loyd und Ben Johnson. Egal, was das Problem oder dessen Ursprung ist!
    Viel Erfolg!

  43. 43

    Gut gebrüllt, Löwe. Wie schon von Gerald Hüther erwähnt: „Wir haben keine Erkenntnisprobleme, wir haben Umsetzungsprobleme“.
    Sie haben völlig recht. Im Kopf leben wir noch im Industriezeitalter, in der kulturellen Ära der industriellen Revolution.
    Leider hat auch das „Fragenstellen“ und „Beobachtenb“ keinen kulturellen Anreiz mehr in unserer veramerikanisierten Oberflächlichkeitsgesellschaft. Wie sonst könnte man das letzte, vorletzte und vorvorletzt usw. Wahlergebnis des Bundes deuten?

    Hier suche ich immer noch nach Lösungen, suchen Sie mit??
    Ganz herzlich Manfred Gass

  44. 44

    und es gibt reiningungsprogramme für das genetische System, die nennt man Kinderkraankheiten, wer erlebt hat wie sich Kinder nach einer Kinderkrankheit entwickeln weiß wovon ich spreche, also Finger weg von Impfungen
    LG

  45. 45

    natürlich sind die Gene in Stein gemeißelt…
    und das Leben ist der beste Steinmetz.

  46. 46

    Schon in alten Monarchien war die Vererbungslehre heilig. Denn wer sollte als Nachfolger eines erhabenen Königs besser geeignet sein als Sohn oder Tochter? Richtig ist, dass Königskinder eine andere Umgebung hatten, nicht ums tägliche Brot kämpfen mussten und eine bessere Erziehung genossen. „Durchlaucht“ hie, „Hochwohlgeboren“ da! Dennoch ist die Geschichte voll von Versagern in der fürstlichen Nachfolge, während nicht wenige Menschen von „niederer Geburt“ Großartiges leisteten. Zweifellos werden manche Eigenschaften der Eltern vererbt, aber eben nicht alle. Die ein Lebewesen prägenden Einflüsse sind vielfältig und kaum zu erfassen oder gar zu bewerten. Man denke zum Beispiel auch daran, ob ein Mensch als Einzelkind aufwuchs oder innerhalb einer Kinderschar zuerst oder zuletzt geboren wurde. Alles, alles wirkt mit!

  47. 47

    Vielen Dank,
    eigenmtlich will ich gar nicht kommentieren, ist meiner Meinung nach auch überflüssig, ich will nur meine steigende Verehrung Ihrer zum Ausdruck bringen.

  48. 48

    Die Gene bestimmen den Körperbau und die Muskeln an der Wirbelsäule. Die Muskulatur an der Wirbelsäule entscheidet über den Krnkheitsverlauf eines Menschen. Nur ein Glück, dass wir die Muskeln an der Wirbelsäule ganz einfach trainieren können und dadurch unser Schicksal selbst in die Hand nehmen können. 15 Minuten täglich reichen aus um das eigene Schicksal zu ändern.

  49. 49

    warum diskutieren wir überhaupt darüber? Seit Anbeginn des Denkens werden sich Menschen diese Frage gestellt haben und die Antworten sind so verschieden wie die Menschen. Gestehen wir jedem seine eigene Denkweise zu und versuchen wir, diese entgegen unserer eigenen zu achten. Wer das schafft, ist vollkommen in der Liebe und muss nicht mehr Recht haben, etwas besser wissen und urteilen. Solange es uns noch nicht gelingt -und das ist menschlich- wird es Krankheit geben. Ob genetisch, umweltbedingt, gedankeninduziert, ob, ob….
    Ich bin auch noch nicht so weit, doch ich habe ein klares Ziel vor Augen.
    Zur Manipulation durch unsere Gesellschaft und unser Gesundheitssystem gehören immer zwei: einer, der versucht mit einem etwas zu machen und der andere, der sich das gefallen lässt.

    Im Krankheitsfalle frage ich mich als erstes: welche Botschaft hat diese Erkrankung, dieser Schmerz, diese Einschränkung für mich? Wenn man ernsthaft fragt bekommt man eine Antwort und hex, hex, die Krankheit ist verschwunden.
    Dieses Vorgehen kann ich als Heilpraktikerin zur Nachahmung
    kostenfrei empfehlen. Über Rückmeldung würde ich mich freuen.

    Alles Liebe euch allen und danke für das Teilen eurer Sicht

  50. 50

    hallo , herr gräber , machen sie weiter so , ich lese ihre berichte immer wieder gerne . ich bin selbst veganer und beschäftige mich schon seid vielen jahren mit diesen themem .
    es ist schon sehr erstaunlich wie die welt zugrunde gerichtete wird aus reiner geldgier , wieviel falsche propheten es gibt die der menschheit falsche informationen in die gehirnwindungen schütten .
    ich habe selbst in meinem bekanntenkreis nur leute die blind durchs leben gehen oder sich ihren schulmedizinern anbiedern , leider .
    wenn man diese leute dann noch intelligend aufklären will , brechen sie auch noch den kontakt ab , vor lauter angst , sie wären in erklärungsnot , statt dessen rennt man lieber wieder zum arzt und schluckt pillen .

    Die Geschichte lehrt Menschen, dass die Geschichte Menschen nichts lehrt .

    MAHATMA GANDHI

  51. 51

    Ersuche um etweilige Rückmeldungen bzg. der Methode: Healing-Code bzw. Traumaverarbeitung und Erythromelalgie. Auch in Hinsicht auf die „Botschaft“ eines körperlichen u/o seelischen gordischen Knotens.

    Vielen Dank und lieben Gruß
    Amanda

  52. 52

    Hallo Herr Graeber,
    ich lese mit großen Interesse Ihren Neuwsltter und dabei habe ich auch schon viel für mich an Anregungen gewinnen können.
    Nun beschäftige seit geraumer Zeit mit dem geplanten Freihandelsabkommen, TTIP was zwischen EUROPA und USA abgeschlossen werden soll. Bei Abschluss, geplant bis Ende des Jahres, sind alle Bereiche, einschließlich, Verbraucherschutz aufs gravierenste betroffen. Auf Wunsch kann ich auch etwas weiter ausholen. Jedenfalls lohnt es sich mit dem Abkommen und deren Inhalte zu beschäftigen.

    Schöne Grüße

    Andreas Brändle

  53. 53

    Hallo lieber Rene,ich habe einen Arbeitskollegen der an einer genetisch bedingten Ataxie leidet. ( hat man so festgestellt )Gibt es Erfahrungen oder Berichte deinerseits mit dieser Krankheit. Er ist auch der Meinung das diese Form der Ataxie
    Erblich bedingt ist und ihm deshalb nicht geholfen werden kann. Er ist so Alt wie ich selbst ( 54Jahre ). Rentenantrag ist jetzt ein
    gereicht da es schon nicht mehr zu Verantworten
    ist hier im Kraftwerk zu arbeiten. Gibt es Hilfe für ihn? Vielen Dank im vorraus.

  54. 54

    […] Eigentlich nichts Neues. Das es eine sog. genetische Disposition für Übergewicht gibt mag sicher stimmen. Und sicher auch, dass manche Menschen mit fetter Nahrung schneller zunehmen. Das bedeutet aber für mich nicht, dass die Chips und anderen fetten Teilchen für Menschen ohne “das Gen” gesünder wären. Diese Schlussfolgerung würde ich ganz schnell aus meinem Kopf streichen. Das Problem sind auch generell die Transfettsäuren und oxidierten Fette – und nicht Fett an sich. Und der Glaube, dass die Beschwerden und Krankheiten “genetisch bedingt” seien, hat sich in den letzten Jahren eher als Irrtum erwiesen, die Forschungsrichtung der Epigenetik zeigte. Mehr dazu auch in meinem Beitrag: Krankheiten sind genetisch bedingt? Von wegen! […]

  55. 55

    Lieber Rene,
    liebe Leute,
    auch interessant in dem Zusammenhang: „das dritte Gehirn“ – die Darmflora. Versuche mit Mäusen ergaben interessante Ergebnisse:
    ein friedfertiges Mäusevolk bekam die Darmflora eines aggressiven Mäusevolks ins Futter gemischt und wurde aggressiv.
    Das aggressive Mäusevolk bekam die Darmflora des friedfertigen Mäusevolks ins Futter gemischt und wurde friedfertig. Das gleiche gilt für die Fettleibigkeit. Ich vermute, der Oberbegriff lautet „Darmgesundheit“ – und die betrifft wirklich alles, einschließlich Depressionen, Tinnitus uvm. Ein russischer Psychiater beispielsweise heilte 50 Jahre lang seine Patienten von all ihren psychischen Leiden mit Fastenkuren. Ich denke, all diese Informationen sprechen für sich…
    Alles Liebe und vor allem gute Gesundheit!
    sunshine

  56. 56

    Auch wenn das paradox klingt Verallgemeinerungen sind im allgemeinen falsch. Trotzdem bin ich mir sicher, daß es wenige inteligente und viel mehr „normmale“ Menschen gibt, Gene spielen sicherlich auch eine Rolle was aber nicht bedeutet, daß nur Akademiker inteligent sind, man muss nicht besonders inteligent sein um Abi zu machen oder zu studieren, was den Körper betrifft mein Vater ist ziemlich taub und mein Onkel auch irwendwie sind viele in meiner Familie taub obwohl sie sehr gesund leben und sonst auch sehr gesund sind (mein Vater ist 81 und mein Onkel 90, beide top fit und sehr inteligent). Geist über Materie und ich bete, daß Gott unseren Verstand bereichert.

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    […] Fazit: Die Ausrede „Das sind meine Gene!“, ist nichts weiter als eine Ausrede. Der Genetik wird meines Erachtens viel zu viel Bedeutung beigemessen. Wer mehr dazu lesen möchte, dem empfehle ich meine Beiträge: „Die Heilslehre der Genetik“ und „Krankheiten sind genetisch bedingt? Von wegen!„. […]

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