Cholesterin – Das Milliarden-Märchen

Herzinfarkt und Schlaganfall, das sind die Todesursachen, die auch in Deutschland dominieren. Nach Ansicht von Experten der Pharmaindustrie ist ein wesentlicher Indikator für das spätere Auftreten dieser Erkrankungen mit Todesfolge der Cholesterinwert oder der Cholesterinspiegel.

Der Cholesterinspiegel sollte nach Ansicht von vielen Ärzten und Pharmaindustrie nicht über 200 mg/dl Blut liegen. Allerdings scheint dieser Wert statistisch aus der Luft gegriffen zu sein. Interessanterweise wären dann mehr als die Hälfte aller deutschen Männer besonders gefährdet, obwohl deren Lebenserwartung bei knapp unter 80 Jahren liegt.

Soll man den Cholesterinspiegel senken?

Bei der Dramatisierung der Gefahren des Cholesterins wird oft übersehen, dass man im Körper immer einen gewissen Anteil von Cholesterin benötigt. Wer einen zu niedrigen Cholesterinspiegel hat, ist gefährdet. Ebenso wird übersehen, dass das Cholesterin gar nicht der Hauptrisikofaktor bei Herzinfarkt und Schlaganfall ist. Rauchen, Stoffwechselabbauprodukte wie Homocystein und bestimmte Blutfettwerde wie das Lipoprotein a sind deutlich relevanter.

Abgesehen von diesen statischen Überlegungen sind aber folgende Fakten noch relevanter: Wer einen erhöhten Cholesterinspiegel hat, stirbt nicht früher als der Rest der Bevölkerung. Und eine Senkung des Cholesterinspiegels (ob mit oder ohne Medikamente) verlängert auch nicht die Lebensspanne. Mehr dazu lesen Sie in meinem Beitrag: Die Cholesterin Lüge.

Nach der Kenntnis dieser Faktenlage wird klar, dass der Zweck der Cholesterinspiegel-Hysterie nur im „Geld verdienen“ liegen kann. Der Cholesterin-Test ist einfach, als auch relativ billig und wird deshalb von der Krankenkasse bezahlt. Doch an den Medikamenten (meistens Statine), verdient die Pharmaindustrie Milliarden.

Beachtliche 1, 2 Mrd. Euro bekommen die Pharma-Multis pro Jahr in Deutschland durch Medikamentenverkauf. Hier sind die Cholesterinsenker eine relevante Größe, auf die man nicht verzichten will.

Schade nur, dass die Patienten dann auch mit den Nebenwirkungen klar kommen müssen: Übelkeit, Vitaminmangel Hautausschläge und Impotenz sind nur eine kleiner Ausschnitt aus den Beschwerden, die diese nach der Einnahme von Cholesterinsenker auszuhalten haben.

Mehr zum Thema Cholesterin in meinem vollständigen Cholesterin-Report:
www.renegraeber.de/Cholesterin-Report.html

Datum: Samstag, 28. März 2009 21:05
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2 Kommentare

  1. 1

    […] Die renommierte Ärzte-Onlinebank für Forschung und Wissenschaft MEDLINE veröffentlichte einen aktuellen Artikel des Archives of Internal Medicine. In diesem Artikel konnte durch mehrere Studien belegt werden, dass die Wirkstoffgruppe der genannten Statine (oder auch beta-HMG-CoA-Reduktase-Inhibitoren) nicht wirksam zur Primärprophylaxe bei bisher herzgesunden Risikopatienten eingesetzt werden können. […]

  2. 2

    Sehr geehrter Herr Gräber

    Für Ihre wertvollen Infos danke ich Ihnen, ich lese sie gerne!

    Ich habe 2012 einen Herzinfarkt erlitten und muss seither Bilol, Losartan, Aspirin Cardio einnehmen. Da ich die Medikamente nur schlecht vertrage, suche ich mit meiner Hausärztin immer Alternativen. Um Statine zu ersetzen habe ich nach langer Suche Rote Reishefeextrakt gefunden und damit hervorragende Laborergebnisse erzielt. Dazu nehme ich täglich 2 Kapseln Jiaogulan das mir sehr gut tut. So kann ich Statine inkl. Nebenwirkungen “einsparen”

    Leider wurde jetzt von der Swissmedic in der Schweiz die Rote Reishefe verboten, dahinter kann nur die Pharmaindustrie stecken, wie immer! Es geht nur noch ums Geld, der Patient bleibt auf der Strecke, eine Schande! Doch meine Bezugsquelle hat mir versichert, dass Sie mich trotzdem beliefern, worüber ich sehr froh bin.

    Um möglichst einen weiteren Herzinfarkt (Angina pectoris) zu verhindern nehme ich die Urtinktur Strophantus gratus D 1 von der Firma Maros täglich ein und fühle mich ganz gut damit. Auch diese Naturarznei ist in der Schweiz verboten!

    Gerade deshalb bin ich froh über Ihre Infos und Tipps. Vielen Dank!

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