Angeblich geht es um Gesundheit

Angeblich geht es um Gesundheit. Und um “soziale Gerechtigkeit”. Was für eine Heuchelei.

Die “moderne Medizin” macht Fortschritte. Klar. Aber haben wir deswegen weniger chronische Kranke? Weniger Medikamente die genommen werden?

Die Kurve der Medikamenten-Einnahme kennt seit Jahrzehnten nur einen Trend: aufwärts.

Beispiel:

1991 wurden 341 Millionen Tagesdosen genommen
2017 bereits 645 Millionen Tagesdosen.

Quelle für die “Faktenchecker”: Schwabe/Paffrath, Arzneimittelverordnungsreport.

Es glaubt ja sonst keiner. Läuft ja alles Bestens. Für Big-Pharma sicher.

Aber schaut euch doch mal um. Wer über 60 nimmt denn NICHTS? Wer schafft denn noch die Minimal-Anforderungen für das Deutsche Sportabzeichen?

83 Millionen Vitale und Gesunde in Deutschland? Mit Verlaub: eine LACHNUMMER erster Klasse.

Mehr als jeder Zweite über 65 gilt als chronisch krank (Uni Frankfurt). 15 Milliarden Euro werden pro Jahr alleine für Demenzkranke ausgegeben. Nur 4% der Bevölkerung sind überhaupt OHNE Gesundheitsprobleme, ein Drittel hat mehr als 5 Probleme! (Global Burden Disease Study)

Was nehmen unsere Regierungsvertreter eigentlich für Medikamente?

Diese “Experten” wollen uns erzählen, wie Gesundheit geht?

Klar. Immer gerne. Noch einmal Bratwurst bitte.

43% Anstieg des Diabetes von 1990 bis 2013.
9,6 Millionen Menschen mit Behinderungen in Deutschland.

In den letzten 20 Monaten wurden viele Fakten an die Oberfläche gespült. Es kann eigentlich niemand mehr behaupten, er oder sie hätte von “nichts” gehört.

Studien und Fakten sollen es ja sein. Klar. Vor fast 20 Jahren wies der Lancet-Herausgeber Richard Horton bereits darauf hin, dass die Pharmaindustrie inzwischen massiven Druck auf die Fachmagazine ausübt, damit diese drucken, was die Pharmaindustrie bereit ist zu zahlen. Die Strategie dazu läuft über den Kauf und/oder Finanzierung von Reprints ab, welche die Pharmaindustrie nur
dann bezahlt, wenn die Fachzeitschrift die Studienergebnisse druckt, die der Firma genehm sind.

Alles klar? Nein?

Na: So läuft das “Spiel”:

Die aufgekauften Reprints werden dann von der Pharmafirma an die Krankenhaus- und niedergelassenen Ärzte verteilt. Sie dienen als Beleg, dass das neue (manchmal auch das uralte) Medikament von einer vertrauenswürdigen, unparteilichen, wissenschaftlich neutralen Quelle (nämlich der Fachzeitschrift), befürwortet wird.
Welcher Therapeut kann sich dann einer solchen Argumentation verschließen? Viele werden geneigt sein, das neue Präparat (zumindest mal probehalber) einzusetzen. Der wichtige erste Schritt für die Vermarktung eines neuen Präparates wäre aus Pharma-Sicht somit getan: Der Arzt hat angebissen.

Heute hat man nicht nur diese Verlage “in der Tasche”, sondern noch viel mehr “Organe”.

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter “Unabhängig. Natürlich. Klare Kante.” dazu an:

René Gräber

René Gräber

Ich brauche ihre Hilfe! Ihre Hilfe für die Naturheilkunde und eine menschliche Medizin! Dieser Blog ist vollkommen unabhängig, überparteilich und kostenfrei (keine Paywall). Ich (René Gräber) investiere allerdings viel Zeit, Geld und Arbeit, um ihnen Beiträge jenseits des "Medizin-Mainstreams" anbieten zu können. Ich freue mich daher über jede Unterstützung! Helfen Sie bitte mit! Setzen Sie zum Beispiel einen Link zu diesem Beitrag oder unterstützen Sie diese Arbeit mit Geld. Für mehr Informationen klicken Sie bitte HIER.

Das könnte auch interessant sein...

Ein Kommentar Kommentar hinzufügen

  1. Avatar

    Hallo, ich denke ich bin ein ganz gutes Beispiel für die Richtigkeit Ihrer Aussage. Und ich verstehe nicht, wieso Ärzte Medikamente verordnen dürfen (die sie wahrscheinlich oft selbst nicht verstehen), für die ein Heilpraktiker längst im Gefängnis sitzen würde.
    Bin Jahrgang 1956 und durch meine Eltern schon sehr früh bei Beschwerden von einen Heilpraktiker behandelt worden. Er hatte keine Scheu, mich zu nötigen Laboruntersuchungen oder ernsthafen Erkrankungen (Nierenentzündung) zum Arzt zu schicken, um keine Zeit zu verlieren. Aber bis zur Diagnose Chronisch Lyphatische Leukämie 2002 war er mein Ersthelfer. Um die CLL nicht zu verschlimmern, konnte er seit dieser Zeit viele seiner auch immunstimulierender Medikamente nicht mehr anwenden. Und nun begann mein Erfahrungsweg mit der konventionellen Medizin. 2009/2010 nötigte mich mein Hämatologe zur ersten Chemotherapie. Ich wollte nicht, da ich außer hohen Leukozyten keinerlei Beschwerden hatte. Darauf der Hämatologe: wollen Sie totumfallen (na und? von mir) oder schwer behindert sein? Das dann nicht, und so begann es. Die Chemo an sich habe ich ganz gut vertragen. Die ersten Nebenwirkungen begannen danach: Blasenentzündungen, Gürtelrose, Nagelbettentzündungen und Erkältungen dauerten länger als normal. Mit der Zeit wurde es wieder besser, aber 2016 waren die Leukos wieder sehr hoch und es sollte wieder eine Chemotherapie helfen. Diesmal ließ ich mir nur die erste kompett geben und danach nur noch die restlichen 5 Behandlungen mit Rituximap, die die Leukos wunderbar aus meinem Körper spülten. Aber sie taten noch ein übriges, sie schädigten mein Immunsystem zusätzlich dauerhaft, was mir meine Hämatologien dann 2017 mitteilte. Aber es geht weiter. Da die Leukos wieder steigend waren, empfahl mir meine Hämatologin Imbruvica, eine Tablette statt einer Chemoinfusion mit kaum Nebenwirkungen. Als erstes bekam ich wieder ständige Harnwegsbeschwerden, die natürlich mit Antbiotica therapiert wurden. Die Abstände wurden immer kürzer und schließlich verschrieb mir mein Hausarzt Anfang 2019 3 Dosen Fosfomyzin an drei aufeinander folgenden Tagen. Die Harnwegsbeschwerden waren nur eine Woche weg, aber nach ca. 9 Tagen begann mein Intimbereich wahnsinnig zu jucken. Dann begannen meine Beine zu jucken. Zuerst sah man auf der Haut überhaupt nichts, später dann bildeten sich kleine Punktblutungen auf den Füßen. Und das kletterte langsam den Körper hoch (ich hatte keinen Hautarzt, da ich bei Beschwerden zu einem TCM Heilpraktiker ging). Als dann auf der Arbeit meine Jeans im Bereich der Unterschenkel naß wurden, bin ich zum Hausarzt. Inzwischen hatten sich auch noch kleine punktförmige Entzündungen gebildet. Das Hausarztteam besteht aus 4 Ärzten und die erste verschrieb mir Baumwollstützstrümpfe um den Druck aus den Beinen (Lymphflüssigkeit) zu bekommen. Da der Ausschlag immer weiter hoch kletterte (nur Gesicht und Kopfhaut waren noch nicht betroffen), bin ich wieder zum Hausarzt. Die Ärztin diesmal war entsetzt und überwies mich als Notfall in eine dermatologische Klink in unserer Gegend. Dort wurde ich mit hochdosierten Cortisoninfusionen und Antibioticainfusionen behandelt, die Diagnose dort lautete Allergische Vaskulitis aufgrund der hohen Fosfomyzindosis. Auf meine Nachfrage, ob sie mit meiner Hämatologin gesprochen hätten, konnte mir keine Auskunft gegeben werden, da es vielleicht eine andere der Assistenärzte getan habe (PS: im Krankenhaus war ich mit Zusatzversicherung als Privatpatient). Impruvica sollte ich aber unbedingt weiter einnehmen. Gegen Ende des 11t ägigen Krankenhausaufenthalt wurde auf Cortisontabletten umgestellt, die ich dann zu Hause noch einige Wochen lang runterdosieren mußte. Noch im Krankenhaus habe ich mich entschieden, Imbruvika abzusetzen, da ich überzeugt war, meine Harnwegsbeschwerden sonst nie mehr los zu werden (meine Hämatologin war immer dagegen gewesen da sie nicht an Imbruvica als Auslöser glaubte), da auch mein TCM Heilpraktiker hierbei in den vergangenen Monaten nicht helfen konnte. Zufällig hatte ich eine Woche nach der Entlassung meinen Kontrolltermin bei der Hämatogin. Und was sagt sie? Ich hätte das Imbruvica sofort bei Beginn der Cortisongaben absetzten müssen. Nun sei ich wie ein offenses Scheunentor für Viren, Bakterien und Pilze. Und die Pilzinfektion hatte ich mir tatsächlichauch geholt, wohl bei meiner Bettnachbarin, die massiven Pilzbefall hatte und dort auch dagegen behandelt wurde. Nun, bei meiner Entlassung hatte ich eine massiv gebesserte Haut, allerdings nur so lange, wie ich noch höher dosierte Cortisontabletten einnahm. als ich bei 10 mg angekommen war, begann das Jucken wieder und wurde in Folge immer schlimmer. 2 Monate nach meiner Entlassung wurde ich wieder in die dermatologische Klinik eingewiesen und wieder mit hochdosiertem Cortision behandelt. Und wieder der gleiche Kreislauf, unter hochdosiertem Cortsion Besserung, nach dem runterdosieren wieder Verschlechterung. Allerdings jetzt mit Schwerpunkt Neurodermitis. Als ich im März 2020 dann so geschwollene Füße hatte, das ich (bis heute übrigens) in keinen Stiefel und in keine Schuh passte, bin ich in meiner Verzweiflung wieder zum Hausarzt. Diesmal sollte ich in die Uniklink nach Bonn. Und da ich ganz leise immer noch hoffte, das es doch irgendwo auch Ärzte geben mußte, die Hauterkrankungen nicht mit Cortison kurzfristig vertreiben sondern mit alternativen Mitteln dauerhaft verbessern, war ich einverstanden. Leider war auch hier wieder Cortison das Mittel der Wahl. Und da ich als Milchschorfbaby sofort in die Schublade einmal Neurodermitis immer Neurodermitis gelandet bin, hatte ich auch den Eindruck, das die Ärzte meine Erzählungen von den in den vor CLL Zeiten von Heilpraktikern erfolgten Behandlungen ohne Cortison mit jahrelang anhaltenden völlig beschwerdefreien Jahren einfach nicht glaubten. Es gab aber einen Unterschied zu der Behandlung in der normalen Dermaklink und zwar wurde in der Uniklink morgens und abends der Blutzuckerspiegel gemessen.So erfuhr ich, das neben den mir schon bekannten Nebenwirkungen des Cortison auch Diabetis auftreten kann. Nun, inzwischen glaube ich nicht mehr, das die Ärzte wissen was sie tun. Sie sind auch nicht wirklich hungrig auf erfolgreiche nebenwirkungsfreie alternative Behandlungsmethoden. Deshalb nehme ich trotz meiner immer noch vorhandenen Beschwerden keine Medikamente mehr ein, die die Pharmaindustrie reicher und mich immer kränker machen. Es gab in den 80/90 Jahren bei uns eine Pysiotherapeutin, die unzählige Patienten mit Neurodermitis in ihrer Praxis erfolgreich mit Fußreflexmassage in Kombination mit Lympfdrainage behandelt hat. Leider wurde das von den ansässigen Hautärzten eher bekämpft, aber nicht als Möglichkeit begriffen. Und so ist auch diese Therapie inzwischen bei uns verschwunden. Die Tochter der damaligen Pysiotherapeutin bietet heute als Alternative JIN SHIN JYUTSU an und das ist jetzt mein Weg.
    Und tatsächlich ist es ohne Cortison inzwischen besser geworden. Mein Oberkörper hat keinen Ausschlag mehr, die Schleifpapier ähnliche Hautoberfläche ist viel glatter geworden, auch wenn sie immer noch immer trockener ist als vor dem Vulkanausbruch nach den Medikamenten. UNd ich hoffe mit Geduld auch weitere Besserung erleben zu dürfen. Aber es erschüttert mich bis heute, was Ärzte sich im Namen der “rechtmässigen Medizin” erlauben dürfen und das sie keine Verantwortung dafür übernehmen. Denn dann heißt es, das glaube ich nicht, das kommt nicht von meinen Medikamenten!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.