Kinderrechte sollen ins Grundgesetz – Hört sich gut an aber ich habe erhebliche Zweifel…

Kind bekommt Spritze

Kinder sollen spezifische „Kinderrechte“ bekommen. Und diese Rechte sollen in das Grundgesetz geschrieben werden.

Das Bundesjustizministerium hat dazu ein Gesetz entworfen. Im Artikel 6 des Grundgesetzes soll ein (neuer) Absatz 1a eingefügt werden.

„Kinderrechte“ – das hört sich erst einmal gut an.

Aber was soll das jetzt im Einzelnen bedeuten?

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Jährlich grüßt die Katastrophe: Resistente Keime und Antibiotika im Geflügelfleisch

Hühnerfarm mit Mast-Hühner

2011 verbrauchte die deutsche Landwirtschaft insgesamt 1700 Tonnen Antibiotika. Mehr als 96 Prozent aller Masthühner bekommen Antibiotika.

Zu diesem Ergebnis kam eine Studie, die im Auftrag des Verbrauchschutzministeriums von Nordrhein-Westfalen schon 2011 erstellt wurde. In 83 Prozent der untersuchten Mastdurchgänge kamen die fraglichen Wirkstoffe zum Einsatz. Insgesamt summiert sich die Zahl der so behandelten Tiere damit auf 96,4 Prozent.

Lediglich die Bio-Betriebe haben demnach ganz auf den Antibiotika-Einsatz verzichtet.

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Nanoteilchen: Der synthetische Feinstaub der jede Zelle durchdringen kann

Nanoteilchen sind für verschiedene Anwendungsbereiche deswegen so interessant, weil sie eben so winzig klein sind. Ihre „Größe“ beträgt 1 bis 100 Nanometer, das entspricht einem Milliardstel Meter oder einer Millionstel Millimeter.

Das ist so unvorstellbar klein, dass man diese Nanoteilchen mit dem Auga gar nicht erkennen kann. Das Problem: die sind in zahlreichen Alltagsgegenständen enthalten. Und in der Produktbeschreibung sind Nanoteilchen ebenfalls (fast nie)  zu erkennen. Denn nur wenn die Hälfte aller kleinen Partikel per definitionem „nano“ sind, müssen die Hersteller dies dem Verbraucher mitteilen.

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Chlorpyrifos – Gift fürs Gehirn: In der EU zugelassen aber Dänemark prüft totales Importverbot

Chlorpyrifos ist ein Insektizid, das von der amerikanischen Firma Dow Chemical Company hergestellt wird.

Stolz vermittelt die Firma auf ihrer Chlorpyrifos-Webseite, dass man das Mittel schon seit fast 50 Jahren auf dem Markt hat und dass die Sicherheit für Mensch, Tier und Natur ihresgleichen sucht. Doch das sagt leider nichts darüber aus, wie giftig es für den Menschen ist.

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Mir „Spahnt“ Übles: Spahn will Daten aller Kassenpatienten ohne Einwilligung für Forschung freigeben

Es gibt wieder Neuigkeiten von und über Bundeskrankenminister Spahn, frei nach dem Motto: „Mir spahnt Übles.“ Und es sieht so aus, als wenn uns dabei aber auch nichts „erspahnt“ bleibt. Was also „spahnt“ sich da an?

Das Internet ist voll von diesen alarmierenden Neuigkeiten: „Spahn will Daten aller Kassenpatienten ohne Einwilligung für Forschung freigeben“.[1] Überraschung? Vielleicht nicht ganz…

Es ist kein Geheimnis, dass Herr Spahn in der Gesundheitspolitik ordentlich aufräumen will, weniger zugunsten der Betroffenen, also der Patienten, sondern eher für bessere Konditionen der Industrie zu sorgen scheint. Seine Industrienähe ist ebenfalls kein Geheimnis.

Lesen Sie weiter! Am Ende des Beitrags finden Sie auch noch einen Link zu einer Petition an den Deutschen Bundestag zu diesem Thema!

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Zulassungsverfahren für Medikamente – Für mich ein einziges „pharmakologisches Rätselraten“

Medikamente

Für mich sind diese „Zulassungsverfahren“ nicht nur ein „pharmakologisches Rätselraten“, sondern auch ein Witz mit Ansage.

Warum?

Während man von Seiten der Schulmedizin und Gesundheitspolitik darüber nachdenkt, aus angeblichen Sicherheitsgründen (!) Nahrungsergänzungsmittel entweder zu verbieten oder einem Zulassungsverfahren zu unterwerfen (wie man es von der Zulassung von Medikamenten zu kennen glaubt), dann wissen nur die wenigsten, dass Medikamentenzulassungen alles andere als geeignet sind, die Sicherheit der Medikamente zu gewährleisten.

Die einzige Sicherheit, die hier gewährt wird, ist die problemlose Vermarktung und Einführung in den Markt. Von Evidenzbasiertheit keine Spur!

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Arzneimittelimporte: Minister Altmaier beugt sich der Lobby aus seinem Wahlkreis

Psst! Arzt - mit Maske

Um das „Problem“ zu beschreiben, muss ich ein klein wenig ausholen.

Es gibt eine Art „Rahmenvertrag“[1] über die Arzneimittelversorgung, in dem eine bestimmte Quote vorgeschrieben wird, wie viel an preisgünstigen Medikamenten aus dem Ausland nach Deutschland importiert werden muss / kann / darf.

Dieser Vertrag wurde zwischen dem Spitzenverband Bund der Krankenkassen und dem Deutschen Apothekerverband geschlossen. Medikamente aus dem Ausland können Reimporte oder Parallelimporte sein.

Reimporte sind Medikamente, die in Deutschland hergestellt, dann ins Ausland verkauft und danach preisgünstig wieder nach Deutschland zurück importiert wurden.

Parallelimporte sind Medikamente, die im Ausland hergestellt und dann nach Deutschland importiert wurden, und dann hier die preisgünstigere Alternative zu vergleichbaren lokalen Produkten darstellen.[2]

Man erhoffte sich mit diesem „Trick“ eine Senkung der Kosten im Gesundheitssektor.

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