Benzin aus Algen

Donnerstag, 11. März 2010 18:21

Biokraftstoffe aus landwirtschaftlichen Produkten herzustellen, die auch für den menschlichen Verzehr geeignet, sind löst bei vielen Verbrauchern Unbehagen aus. Auch Verfechter einer Energiewende hin zu regenerierbaren Energieformen tun sich mit den Energieträgern aus landwirtschaftlicher Produktion nicht ganz leicht. Zum einen wird immer wieder die Frage nach der vollständigen Ökobilanz solcher Treibstoffe genannt, zum anderen werden auch von dieser Seite moralische Fragen ins Feld geführt.

Eine mögliche Antwort auf diese Fragen kommt aus Spanien und heißt: Algen. Algen kenne ich vor allem als wertvolle Helfer und Vitalstofflieferanten für den Mensch. Zum Beispiel Chlorella Algen und Spirulina Algen. Und dann werden Algen noch als “Abnehmturbo” beworben wie zum Beispiel Redumax

Die Gewinnung von Biokraftstoff aus Algen könnte eine Alternative zu den üblichen pflanzlichen Ausgangsprodukten wie Raps oder Soja sein. Algen könnten im Meer wachsen und nähmen keine Ackerfläche in Anspruch auf der Lebensmittel angebaut werden könnten.

Im Fachbereich Biologie der Universität Alicante wurde eine Methode entwickelt, die beste Ergebnisse bei der Biospritproduktion aus Algen erwarten lässt:

Eine sehr fettreiche Mikroalge wird dazu bei konstanter Temperatur, unter einer speziellen Lichteinstrahlung, zu immensem Wachstum angeregt. Besonders interessant für die Forscher: Quasi als Futter für die Algen wird das Klimagas Kohlendioxid zugeführt. Somit kann eine Anlage, die einmal industriell Biokraftstoff mit Hilfe von Algen herstellen wird auch noch zur CO2-Filterung bei Industrieanlagen eingesetzt werden.

Aber noch ist das Zukunftsmusik. Im Moment wird die von den Forschern Cristian Gomis, Martin Martínez Rovira und Bernard Stroiazzo-Mougin konzipierte Anlage von der dafür gegründeten Firma Bio-Fuel-Systems (BFS) in eine technische Anlage überführt. Gelingt die großtechnische Herstellung, so ist eine wesentlich höhere Ausbeute an Energie bei geringerem Energieeinsatz zu erwarten als bei anderen Herstellungsverfahren für Biokraftstoffe.

Die Algen wachsen so schnell, dass der in den Tanks heranreifende Algenschleim einmal am Tag zentrifugiert werden kann. Die Algen bestehen zu 50 Prozent aus Öl, das zu Biodiesel raffiniert wird. Die anfallenden Kohlehydrate werden zu Bioethanol verarbeitet.

Nicht nur die BFS, auch andere Energieunternehmen sehen Algen als eine zukunftsträchtige Lösung für das Biokraftstoffproblem. Helmut Kantner vom österreichischen Umwelttechnologieunternehmen Austrian Enviro: „Die Gewinnung von Biosprit aus Algen ist eine sehr vielversprechende Lösung – vorausgesetzt sie funktioniert auch im industriellen Prozess“. Auch in Deutschland und den USA wird an Techniken geforscht, wie Algen am besten mit CO2 gefüttert werden können, um Biomasse zu produzieren, die dann in Biokraftstoffe weiterverarbeitet werden können.

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Offener Brief an das Verbraucherschutzministerium

Freitag, 12. Februar 2010 13:47

Es scheint so, als ob einige Herrschaften in den Ministerien eine Trendwende in Sachen grüner Gentechnik einleiten wollen.

Dies hat mich dazu veranlasst an das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz zu schreiben:

Sehr geehrte Frau Bundeslandwirtschaftsministerin,

Ihren Kurswechsel in der Gentechnik-Politik betrachte ich mit großer Sorge.

Es ist mir rätselhaft, wie anhand der vorliegenden Studiendaten ein weiterer Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen gestattet werden kann.

1. Gentechnik verbraucht MEHR Pflanzenschutzmittel nicht weniger.

2. Gentechnik löst NICHT das Nahrungsmittelproblem dieser Welt – im Gegenteil: es führt die Landwirte in die Abhängigkeit der Großkonzerne.

3. Neuere Studien zeigen, dass transgene DNA von genmanipuliertem Mais auf mehrere Gruppen von Bodenorganismen – etwa Regenwürmer – übertragen werden können.

4. Einmal freigesetzt ist die unkontrollierte Ausbreitung nicht zu stoppen.

5. Welche unabhängig erstellten Studien liegen eigentlich vor, die die Unbedenklichkeit genveränderter Pflanzen bzgl. des Menschen bestätigen? Ich kenne keine.

Ein Verbot sämtlicher gentechnisch veränderter Pflanzen erscheint anhand der derzeitigen Studienlage mehr als gerechtfertigt.

Mit freundlichen Grüßen,

René Gräber

Sie wollen Ihre Meinung ebenfalls kundtun?

Schreiben Sie einfach online an das entsprechende Ministerium!

An Frau Aigner können Sie hier schreiben:

https://www.bmelv.de/cln_182/DE/Servicemenue/Kontakt/kontakt_node.html

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Wiegt unsere Seele 21 Gramm?

Mittwoch, 3. Februar 2010 18:09

Wohl jeder Christ hat sich schon einmal Gedanken über die Seele gemacht: Woher kommt sie, ist sie wirklich unsterblich und kann man sie vielleicht sogar sichtbar machen?

Auch Wissenschaftler und Mediziner beschäftigen sich immer wieder mit der Seele, die im heutigen Sprachgebrauch oft mit der Psyche gleichgesetzt wird. Während der berühmte Psychoanalytiker Sigmund Freud allerdings von der unsterblichen Seele nichts wissen wollte, gab es immer auch Forscher, die versuchten, das Vorhandensein dieses unvergänglichen Teils des Menschen zu beweisen.

So versuchte zum Beispiel der US-amerikanische Arzt Duncan MacDougall Anfang des 20. Jahrhunderts das Gewicht der Seele zu bestimmen. Da er davon ausging, dass die Seele beim Tod eines Menschen den Körper verlässt, stellte er Sterbende mitsamt ihren Gitterbetten auf eine große Balkenwaage. Der Arzt aus Massachusetts protokollierte nun jede Veränderung und stellte genau im Moment des Todes eine Gewichtsabnahme fest, die bei den untersuchten sechs Testpersonen durchschnittlich 21 Gramm betrug. Für MacDougall und viele andere Wissenschaftler war dieses Ergebnis revolutionär: Die Seele wiegt 21 Gramm!

Um seine Untersuchungen zu untermauern, tötete der Arzt 15 Hunde, wobei es zu keinerlei Abnahme des Gewichts kam. Dies passte genau in das religiöse Weltbild: Menschen haben eine Seele, Hunde nicht. (MacDougall, D.: Hypothesis concerning soul substance together with experimental evidence of the existence of such substance; American Medicine; 1907; 2; S. 240–243).

In den 30er Jahren wiederholt der Lehrer Harry LaVerne Twining dieses Experiment, allerdings weder mit Menschen noch mit Hunden. Für seine Versuche benutzt er Mäuse, die er auf einer Balkenwaage mit Zyankali tötet. Doch während Hunden nach MacDougall eine Seele verwehr ist, schlug die Balkenwaage bei den Mäusen nach oben aus. Twining wiederholt seine Experimente, indem er die Mäuse in luftundurchlässige Glasröhren steckt, wo sie qualvoll verenden. Doch diesmal ändert sich das Gewicht überhaupt nicht. Der Lehrer schloss hieraus, dass es im Moment des Todes zu einem geringen Flüssigkeitsverlust kommt, der aber durch einen hermetisch abgeriegelten Glasbehälter oder ein dichtes Hundefell nicht ins Gewicht fällt (Weighing the Soul: Scientific Discovery from the Brilliant to the Bizarre; S. 14-15). Was wäre denn mit der These, dass die Seele aus dem Glasröhrchen nicht entweichen kann, weil sie “eingesperrt” ist. Ich erinnere mich noch an die alte Traditionen, dass wenn jemand verstirbt, die Fenster geöffnet werden sollten – damit der “Geist” entweichen kann. Liefert dieses Experiment etwa den Beweis dafür?

Die wissenschaftlichen Ergebnisse von MacDougall galten jedoch trotzdem als widerlegt – nur mit welcher Begründung? Dennoch sind die Menschen weiterhin fasziniert von der Vorstellung, dass die Seele wissenschaftlich nachweisbar ist. So greift nicht nur der Titel des Films „21 Gramm“ mit Sean Penn genau diese Theorie auf, auch in vielen populärwissenschaftlichen Diskussionen ist das Gewicht der Seele immer wieder Thema.

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Pharmafirmen verdienen auf Kosten der Allgemeinheit

Mittwoch, 27. Januar 2010 10:03

Gestern wurde uns Kassenversicherten offenbart: Zusatzbeiträge kommen!

Na – also ob wir das nicht schon gewußt hätten! Gestern musste man nur aufmerksam die Wirtschaftsnachrichten verfolgen um die Zusammenhänge zu sehen: Rekordergebnis für Novartis in 2009.

Das liest sich dann ungefähr so:

Wie der Pharmakonzern mitteilte, erwirtschaftete er einen Nettoumsatz von 44,27 Mrd. Dollar, was einem Plus von 7 Prozent entspricht. In lokalen Währungen lag das Wachstum bei 11 Prozent. Das operative Ergebnis nahm um 11 Prozent auf 9,98 Mrd. Dollar zu, während der Reingewinn um 4 Prozent auf 8,45 Mrd. Dollar zulegen konnte. Bei den Kernergebnissen, die um den Einfluss akquisitionsbedingter Faktoren und andere wesentliche Sonderpositionen bereinigt sind, stieg das operative Ergebnis um 11 Prozent auf 11,44 Mrd. Dollar, während sich der Reingewinn um 8 Prozent auf 10,27 Mrd. Dollar verbesserte.
(Quelle: http://www.aktiencheck.de/artikel/news-Ausland-2015981.html)

Da ist doch klar: Einer wird die Zeche zahlen. Und es ist auch klar wer das sein wird: Die Betragszahler. Äh… Haben wir nicht gerade Wirtschaftskrise?

Das wäre alles nicht so bitter, wenn es jetzt nicht auch noch amtlich wäre:

Die Pharmafirmen verdienen ihr Geld auf Kosten der Beitragszahler.

Das geht aus Studien hervor, die die Gmünder Ersatzkasse zusammen mit dem Bundesministerium für Gesundheit veröffentlichte. 17 Prozent der Beiträge entfallen auf Medikamente. Tendenz steigend.

Aber das Pharmakartell kriegt den Hals anscheinend nicht voll. Allein mit Arznei-Patenten kann ordentlich Geld gescheffelt werden.

Viele Experten sind der Meinung, dass so manches Patent nicht unbedingt gut und sinnvoll ist. Oftmals wird ein bereits existierendes Medikament ein wenig verändert, um es sich dann neu patentieren zu lassen. Eine gängige Praxis ist auch, alten Medikamente eine neue Verpackung zu geben. Das berichtet der britische Patentanwalt Michael Burdon. Die daraus resultierenden Gewinne sind enorm.

Ein Beispiel für diese Scheininnovationen ist das Medikament Nexium, das gegen Sodbrennen helfen soll. Zehn Jahre zuvor wurde das Medikament Antra herausgebracht. Und genau zehn Jahre später (als der Patentschutz abgelaufen war), wurde Nexium auf den Markt gebracht. Dabei wurde lediglich der Wirkstoff etwas verändert. Oder der Wechsel von Avastin zu Lucentis ein weiteres Beispiel wie wir Kassenpatienten die Zeche zahlen.

Gerade neue Medikamente sind ein Geschäft und da wurde auch schon mal mit wertlosen und gekauften Medizinstudien oder sogar mit erfundenen Arzneimittelstudien nachgeholfen.

Eigentlich fällt mir dazu nichts mehr ein. Außer dieser Satire von Georg Schramm:

Ich frage mich angesichts der Fakten: Was gibt es da eigentlich bei Georg Schramm zu lachen? Das sind doch bittere Wahrheiten… Aber vermutlich ist das sonst nicht zu ertragen…

Weitere Beiträge in diesem Zusammenhang:

Starker Ausgabenanstieg bei Arzneimitteln

Das Geschäft mit dem Krebs

Ich bitte um Vorschläge zur Behebung dieser Mißstände in den Kommentaren! Vielleicht können wir diese ja dann dem neuen Gesundheitsminister übermitteln…

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Starker Ausgabenanstieg bei Arzneimitteln

Donnerstag, 21. Januar 2010 20:30

Wirtschaftkrise? Finanzkrise? Aber nicht in der Pharmaindustrie!

Die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) haben im Monat November des Jahres 2009 gegenüber des Monats November des Jahres 2008 durchschnittlich 10,9 Prozent mehr für Arzneimittel und Impfstoffe bezahlt.

Je nach Region liegen die Steigerungsraten dabei zwischen 6,3 und 13,3 Prozent. Da die gesetzliche Krankenversicherungen mehr Geld in Arzneimittel investieren muss als in Impfstoffe, ist es für sie schwerwiegend, dass die Preise für Arzneimittel um 11,1 Prozent stiegen.

Die Impfstoff-Preise sind zwar nur um 6,6 Prozent gestiegen, jedoch machen die Arzneimittel den größten Anteil aus. Dies zeigt sich in den letztendlichen Zahlen, in welchen stehen, dass die Gesamtkosten um 10,9 Prozent gestiegen sind. Dadurch liegt die Steigerungsrate über der zu Beginn des Jahres einkalkulierten Steigerungsrate (einkalkuliert waren 5,6 Prozent).

Wir sehen der Pharmaindustrie geht es immer gut, wie uns Georg Schramm vor Augen führt:

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Monsanto – der Konzern mit der Lizenz zum Herrschen

Mittwoch, 13. Januar 2010 17:39

Gegen Monsanto, den Marktführer in Sachen Gentechnik für gentechnisch manipuliertes Saatgut ermitteln das amerikanische Justizministerium und Staatsanwälte.

Zur Verdeutlichung der Größenordnung: Monsanto ist international der größte Anbieter von genmanipuliertem Saatgut, alleine in den USA wachsen rund 95% der Sojabohnen und 80% des gesamten Getreides alleine mit Genen des „Soja- Barons“!

Es wird nun überprüft, ob der Biotech-Goliath gegen das Kartellgesetz verstößt.

Laut der US- Nachrichtenagentur Associated Press (AP) enthalten die Lizenzvereinbarungen von Monsanto eventuell unlautere Bedingungen.

Monsanto betreibt die globale Vermarktung von moderner landwirtschaftlicher Technologie nach alter Gutsherrenart…

Der Konzern mit Sitz in St. Louis im amerikanischem Bundesstaat Missouri, samt Niederlassungen in über 60 Ländern wirbt neue Kunden mit großzügigen Rabatten, um dann mit einer restriktiven Firmen- und Lizenzpolitik die Bauern in einer ausweglosen wirtschaftlichen Abhängigkeit zu knechten – so nennen es die Kritiker.

Zum Beispiel dürfen von den Lizenznehmern keine Pflanzen angebaut werden, die fremde Gene enthalten. Zu dem sind sie dazu verpflichtet, mindestens 70% ihres Saatguts von Monsanto zu beziehen.

Wie konnte ein einzelner Konzern so mächtig werden?

Seit mehr als zwei Jahrzehnten kauft Monsanto weltweit Saatgutfirmen auf.  Der nächste Schritt war der zahlreiche Erwerb von Patenten im Bereich für gentechnische Methoden und für das Gentechnik-Saatgut. Der neueste Coup ist übrigens das Patent auf Schweine.

Mit diesen Strategien wurde Monsanto zum internationalem Monopolisten über die gentechnisch wirtschaftende Landwirtschaft. Damit bereitete Monsanto den Boden für die Kontrolle der Farmer, die ihre Lizenzen erworben haben.

Als Marktführer kann Monsanto es sich leisten, Verträge zu formulieren, die den Vertragspartner eng und unwiderruflich an Monsanto binden. Auf diesem Weg werden die Farmer zu “vogelfreien Gefangenen des Monsanto- Systems”, wie betroffene es formulieren.

Die betroffenen Landwirte müssen eine pro Hektar berechnete „Technologiegebühr“ abführen und sie dürfen kein Saatgut aus der Ernte aufbewahren, sondern müssen ihr Saatgut jedes Jahr neu von Monsanto kaufen.

Der Fall Monsanto entwickelt sich zu einem Präzedenzfall im Wettbewerbs- und Kartellrecht.

Wie immer die Gerichte entscheiden werden, die Urteile werden maßgebend und zukunftsweisend sein für das Kartellrecht und die Freiheit des Wettbewerbs.

Mehr zur Gentechnik und Monsanto in folgenden Beiträgen:

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Monsanto: Gewinneinbruch

Montag, 11. Januar 2010 11:04

Für Aktienbesitzer der Firma Monsanto und dessen Geschäftsführer ist es sicher keine gute Nachricht. Für Gegner der Gentechnik ist es eine gute Botschaft: Gewinneinbruch und Verluste bei Monsanto.

Warum brechen die Gewinne des größten Saatgutherstellers der Welt auf einmal zusammen?

Im Vergleich zum Vorjahr hat das Unternehmen 19 Millionen US-Dollar Verlust gemacht. In der Saatgut-Branche blieben die Geschäfte Monsantos zwar einigermaßen stabil, jedoch verlor das Unternehmen rund zwei Drittel der Pflanzenschutzmittel-Bestellungen (vor allem bekannt für das Round-up mit dem potentiell schädlichen Glyphosat).

Diese Verluste spiegelten sich auch an der Börse wieder. So hat die Aktie des Unternehmens in einer Schockreaktion auf die Verluste auch an der Börse 2 Prozentpunkte verloren.

Der Konzernchef Hugh Grant zeigt sich zwar optimistisch und meint, dass bis zum Jahr 2012 der Bruttogewinn des Jahres 2007 wie geplant verdoppelt werden könne, jedoch räumt Grant gleichzeitig ein, dass 2010 kein einfaches Jahr werde. Er wolle den Negativtrend mit Neuentwicklungen stoppen und sein Ziel bis 2012 erreichen.

Mehr zu Monsanto in den Beiträgen:

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Pharmastudien: Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing

Freitag, 8. Januar 2010 15:59

Das es ein Geschäft mit wertlosen und gekauften Medizinstudien gibt, ist bereits länger bekannt. Langzeitbeobachtungen von verschiedenen Medizinstudien zeigen jetzt (wieder einmal), was die Lektüre einzelner klinischer Pharmastudien in medizinischen Fachzeitschriften nicht vermag: Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing.

Die amerikanischen Wissenschaftler Paul M. Ridker und Jose Torres von der Harvard Medical School in Bosten fanden anhand von 324 Studien, die zwischen 2000 und 2005 in den Zeitschriften “Jama”, “The Lancet” und “New England Journal of Medicine” erschienen sind, Verblüffendes heraus…

Die ausgewählten Studien bewerteten neue Therapieformen für Herz-Kreislaufpatienten, wobei die Ergebnisse je nach Auftraggeber differierten.

Studien, die von kommerziellen Organisationen beauftragt worden waren, favorisierten eindeutig das neue Medikament oder die neuen Behandlungsmöglichkeiten. 67,2% dieser Studien sprachen sich für die neue Therapie aus.

Pharmastudien hingegen, die von nicht kommerziellen Auftraggebern geordert wurden beurteilten das neue Produkt weniger positiv. Hier wurden die neuen Behandlungen zu 49% positiv beurteilt und 51% negativ.

Fazit: Nicht jeder Pharmastudie ist zu trauen, man sollte sich vorher den Auftraggeber anschauen.

Nachzulesen sind die detaillierten Ergebnisse der Bostoner Wissenschaftler in “Reported Outcomes in Major Cardiovascular Clinical Trials Funded by For-Profit and Not-for-Profit Organizations: 2000-2005” im “Journal of the American Medical Association” (Bd. 295, S. 2270-2274).

Mehr zum Thema:

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WEG DAMIT!

Freitag, 1. Januar 2010 22:45

WEG DAMIT! Meine Abrechnung mit 2009. Die Bilanz eines Jahres. Was ich in der Medizin und im “Gesundheitswesen” so schnell nicht mehr sehen, schmecken, riechen, hören oder fühlen möchte.

Eigentlich hatte ich einen ganz anderen Beitrag vorbereitet, aber ein Artikel in DIE ZEIT vom 31.12.2009 inspirierte mich zu dieser Darstellung :-)

Weil ich es grafisch hier im Blog nicht so schön darstellen konnte, finden Sie meine “Abrechung” hier: renegraeber.de/weg-damit.html

KLICKEN SIE HIER UM DIE ABRECHNUNG ZU LESEN :-)

Und wie immer: ich freue mich auf Ihre Kommentare hier im Blog! Einfach hier unten eingeben. Ihren Namen können Sie abkürzen oder nur z.B. den Vornamen angeben. Ihre email-Adresse wird NICHT angezeigt. Also los gehts!

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Fröhliche Weihnachten!

Donnerstag, 24. Dezember 2009 10:57

“Fröhliche Weihnachten!” grüßte ich heute morgen um 8.13 Uhr die Anwesenden in der Bäckerei. “Fröhliche Weihnachten!” lächelte mich einer der anwesenden Männer an.

Die anderen sechs in der Schlange stehenden Männer (die vermutlich ebenso wie ich von ihren Frauen zum Brötchen-holen geschickt wurden), sahen mich an, als hätte ich den Wunsch nicht am 24. Dezember dargeboten, sondern am 21. Juli.

Macht ja nichts. Weihnachten muss man ja nicht mitmachen. Vielleicht sind die Betreffenden ja auch nicht zur größten Geburtstagsfeier der Menschheit eingeladen?

Hm… Aber sicher haben die ja einen Tannenbaum zu Hause – oder?

Ach ja! Dann feiern die gar nicht das Geburtsagsfest, sondern vielleicht die Wintersonnenwende?

Bevor mich aber darüber ergehe, warum wir Christi Geburt zur Zeit der Wintersonnenwende, zusammen mit dem alten heidnischen Brauch des Tannenbaums feiern, lassen Sie mich einfach nur das sagen, wie ich es auch meine:

Fröhliche Weihnachten und besinnliche Feiertage!

Nutzen Sie die Weihnachtsbesuche um Ihren Verwandten und Freunden mal ein paar interessante Fragen zu stellen – und ich meine nicht zum Wetter. Stellen Sie doch mal ein paar Fragen, die Sie schon immer stellen wollten…

So: und jetzt noch ein Weihnachtslied und danach Weihnachten bei den Hoppenstedts.

Zuerst Vince Guaraldi mit – O Tannenbaum…

Und jetzt Weihnachten bei den Hoppenstedts – immer wieder lustig…

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