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Laut den offiziellen Zahlen der Johns Hopkins Universität und Worldometers.info ist die USA wieder einmal wegweisend, allerdings diesmal in einem denkbar schlechten Zusammenhang: Die USA hat die meisten Covid-19-Fälle (knapp 2,6 Millionen) und die meisten Todesfälle (über 128.000).

Auffällig ist allerdings, dass die Todesfälle sich nicht homogen über das gesamte Land verteilen. Vielmehr ist New York der Spitzenreiter, wenn es um Covid-19-Tote geht. Auf Platz zwei liegt der Nachbarstaat, New Jersey.

Es drängt sich die Frage auf, warum das Virus in der Lage ist, in ein und demselben Land an unterschiedlichen Orten so unterschiedliche Todeszahlen zu produzieren? Wenn es wirklich das Virus ist, das für dieses Desaster verantwortlich ist, dann darf man eine homogenere Verteilung über das Land erwarten.

 

Es gibt schon seit geraumer Zeit die Forderung, Todesfälle zu unterscheiden, ob sie durch das Virus oder mit der „Begleitdiagnose“ erfolgt sind. Laut Professor Püschel, ein Pathologe am Hamburger Universitätskrankenhaus, gibt es bei seinen Beobachtungen von über 100 Obduktionen keinen einzigen Fall, der alleine aufgrund der Covid-19-Infektion verstorben sei. Vielmehr waren schwere Grunderkrankungen die wirkliche Ursache für das Ableben der Patienten.

Jetzt gibt es einen Bericht einer Whistleblowerin, einer Intensivkrankenschwester, die im „Hotspot vom Hotspot“ von New York gearbeitet hatte. Die aus Florida stammende Frau hatte im „Elmhurst Hospital Center“, einem öffentlichen Krankenhaus in Queens, New York, gearbeitet. Und sie hat einen Bericht[1] verfasst, der selbstverständlich auf wenig Gegenliebe gestoßen ist.

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New York: Der Bericht des Grauens

Die Krankenschwester, Erin, Ende 30, hatte vor 20 Jahren in der Armee als Krankenschwester gedient und war als solche unter anderem im Irak stationiert. Von daher kannte sie die Krankenhaussituation vor Ort. Im Verlauf des Reports vergleicht sie diese Situation mit der Situation in Elmhurst und sagt, dass die Behandlung im Irak besser wäre als in diesem US Hospital.

Der Bericht ist eine Aufzählung von Ungereimtheiten, die man nur als Schauermärchen mit Realitätscharakter bezeichnen kann. Es klingt wie ein Märchen, ist jedoch eine valide Erklärung, warum gerade in diesem Teil der USA so viele Covid-19-Tote aufgetreten sind. Elmhurst scheint hier nur die Spitze des Eisbergs zu sein. Denn das Protokoll, das dieses Krankenhaus während der Pandemie gefahren hat, scheint nicht nur auf dieses Krankenhaus beschränkt gewesen zu sein.

Denn wir hören an verschiedenen Stellen des Berichts, dass es sich hier um offizielle Anweisungen aus der Chefetage handelte, die wiederum aus dem Gesundheitsministerium zu kommen scheinen.

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So fängt diese Geschichte an:

Im Film sieht man, dass Patienten, die wiederholt getestet worden sind und ein negatives Testergebnis aufwiesen, trotz allem als Covid-19-Patienten behandelt wurden. Und als solche wurden sie fast automatisch an einen „Ventilator“ angeschlossen. Zum Verständnis: Ein „Ventilator“ ist in der Medizin nicht für die Raumluft-Erfrischung gedacht, sondern zur Beatmung von Patienten. Dabei gibt es verschiedene Modelle und Verfahren.

Im Beitrag sieht man die Whistleblowerin Erin wie sie relativ konsterniert berichtet, dass alle beatmeten Patienten (bis auf eine Ausnahme) verstarben. Grund hierfür waren die Lungenschäden, die durch die Ventilatoren verursacht wurden. Die eine Ausnahme war ein Patient, der sich den Schlauch zum Ventilator selbst aus der Lunge gezogen hatte.

Warum wurden Patienten beatmet, bei denen es nicht nötig war?

Grund für das sofortige Intubieren/Ventilieren schienen weniger medizinische Gründe zu sein, dafür aber finanzielle Aspekte. Denn als öffentliches Krankenhaus kann die Verwaltung von den Krankenversicherungen deutlich mehr Geld für Covid-19-Patienten abrechnen als für andere Indikationen.

Das Krankenhaus kassiert den Angaben zufolge einen Bonus von 29.000.- US-Dollar für jeden Covid-19-Patienten. Ein Bonus, den es für andere Diagnosen und Behandlungen angeblich nicht gibt.

Ein Zahnarzt in der Behandlung für Corona-Patienten

Die Angelegenheit nimmt eine noch unangenehmere Wende, wenn man erfährt, dass die meisten Ärzte überhaupt kein Hintergrundwissen im intensivmedizinischen Bereich hatten. Ein Arzt auf der „Covid-Station“ war den Angaben zufolge „nur“ Zahnarzt.

Dann gab es Erins Angaben zufolge eine hohe Zahl von Medizinstudenten, die hier ihre praktischen Erfahrungen sammeln sollten. „Diese Studenten wissen nicht nur nicht, wie man richtig intubiert, sondern hatten auch keine Erfahrung beim Einsatz der Medikamente“. Deswegen gab es auch hier eine Reihe von gravierenden Fehlern.

Interessant ist auch die Beobachtung, dass entgegen den Erfahrungen weltweit, (wo Ältere mit Vorerkrankungen ein erhöhtes Mortalitätsrisiko haben), in Elmhurst die überwiegende Zahl der Patienten in einem Alter zwischen 40 und 50 Jahren lag. Erin vermutet hier, dass nur die Hälfte dieser Patienten mit SARS-CoV-2 infiziert war.

Nosokomiale Infektionen in Elmhurst

Nosokomiale Infektionen sind (vereinfacht gesagt) Infektionen die man sich wegen einer Behandlung in einem Krankenhaus „einfängt“. Am bekanntesten ist der „Krankenhauskeim“ MRSA. Das Robert-Koch-Institut schreibt dazu auf seiner Webseite: „Die in der neuen Studie geschätzte Zahl der nosokomialen Infektionen in Deutschland liegt bei 400.000 bis 600.000 pro Jahr und damit im Bereich vorheriger Hochrechnungen. Die Zahl der Todesfälle kann durch die weiterentwickelte Methodik verlässlicher erfasst werden und liegt jetzt bei 10.000 bis 20.000.“

Um es mal ganz klar zu sagen: Wir haben alleine in Deutschland 10.000 bis 20.000 Menschen die an einer Infektion versterben, die sich diese Menschen im Krankenhaus eingefangen haben. Zum Vergleich: An „Corona“ sind bisher in Deutschland ca. 9.000 Menschen verstorben.

Nosokomiale Infektionen sind aber weltweit ein Problem und Ursache für Millionen von Toten. Selbst bei der Covid-19-Pandemie schien man in Elmhurst hiervon weitestgehend unbeeindruckt zu sein. Denn man legte „angeblich“ Infizierte Patienten zusammen mit Nicht-Infizierten in einen Raum. Damit gab man der Infektion auch noch die Gelegenheit, sich auch noch innerhalb der Intensivstation auszubreiten.

Laut Angaben von Erin hätte es die notwendigen Räumlichkeiten gegeben, um diese Patienten voneinander zu trennen.

Die Diagnose, ob ein Patient infiziert ist, erfolgte durch einen PCR-Test, dessen Ergebnisse nach ca. 4-5 Tagen feststanden. Daher wurden die Patienten zwischenzeitlich auf bloßen Verdacht als Covid-Patienten auf die Intensivstation verfrachtet. Der Schnelltest, der ein (zuverlässiges?) Ergebnis nach ca. 45 Minuten liefert, wurde aus Kostengründen nicht eingesetzt. Trotz Pandemie…

Teuflische Behandlungsstrategien in Elmhurst

Im Bericht erfahren wir, dass praktisch jeder neue Patient an den Ventilator angeschlossen wurde, auch wenn der Covid-19-Test negativ ausfiel. Behandelt wurde trotzdem auf Covid-19. Um einen Patienten künstlich beatmen zu können, muss bei diesem die eigene Atmung „abgeschaltet“ werden. Dies wird mithilfe von Medikamenten, meisten hoch dosierten Sedativa (auf deutsch: Beruhigungsmittel, Schlafmittel), erreicht.

Der Patient schläft also die gesamte Zeit, manchmal bis zu mehreren Monaten. Und während dieser Zeit wird der Patient permanent mit diesen Medikamenten (Dauerinfusion) versorgt. Es ist schwer zu verstehen, dass dies ein Beitrag zur Gesundung des Patienten sein soll.

In diesem Video hört man eine bemerkenswerte Äußerung eines Arztes, der angab, dass nicht ein einziger beatmeter Patient erfolgreich behandelt werden konnte seit die Pandemie begann. Alle Patienten mit künstlicher Beatmung starben (ausgenommen dieser einen Ausnahme, wo sich der Patient selbst extubiert hatte). Beatmet wurde protokollmäßig die Mehrheit der Patienten in Elmhurst, ungeachtet deren Infektionsstatus. Aus diesem Grunde wurde Elmhurst zum „Hotspot im Hotspot“ und nicht wegen Covid-19.

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Florida – ein Gegensatz

Ich erwähnte bereits, dass Erin aus Florida kommt, wo sie in einem privaten Krankenhaus als Krankenschwester gearbeitet hatte. Hier sah die Behandlung von Covid-19-Verdachtsfällen vollkommen anders aus. Künstliche Beatmung war hier das Mittel der allerletzten Wahl. Und Patienten ohne Infektion wurden auch nicht wie Covid-19-Patienten behandelt.

Vielleicht war hier das Fehlen von finanziellen Anreizen, möglichst viele Covid-19-Patienten zu behandeln, die wirklich wahre lebensrettende Maßnahme für die dort behandelten Patienten?

Die Behandlungsprotokolle von Covid-19 sahen hier den Einsatz von Chloroquin und Zink vor. Die Folge war, dass nicht ein Patient an der Infektion starb. Der Interviewer fragte Erin, warum ein solches Protokoll nicht auch in Elmhurst benutzt, sondern im Gegenteil sogar regelrecht verteufelt wurde? Antwort: „Weil es effektiv ist und darum die Leute keine künstliche Beatmung benötigen“.

In New York ist der Einsatz von Chloroquin so gut wie verboten, ein Dekret des New Yorker Gouverneurs Cuomo. Den Grund hierfür sieht Erin darin, dass die Priorität in der Behandlung auf der künstlichen Beatmung zu liegen hat. Alles, was den Einsatz dieser Geräte verhindert, muss verhindert werden.

Das Ganze wird von einer absoluten Perversion gekrönt: Cuomo hat allen Krankenhäusern in New York eine Art Immunität gegen Strafverfolgung aufgrund von Behandlungs- und ärztlichen Kunstfehlern für die Zeit der Pandemie garantiert.

Da stellt sich natürlich sofort die Frage nach dem Chloroquin…

Chloroquin und Covid-19

Ich berichtete über einen Studienskandal rund um Covid-19-Studien: Der Covid-19-Studien-Skandal – Oder: Die Daten-Pandemie in der Covid-Forschung.

Dieses Thema greift Dr. Mercola im Zusammenhang mit Chloroquin auf. Für ihn stehen die Effektivität und Sicherheit von Chloroquin bei der Behandlung von Covid-19 außer Frage. Und die verfälschten Covid-19-Studien wurden nur mit einem Ziel gemacht, nämlich Chloroquin zu verteufeln.

Dr. Klinghardt hat in einigen Interviews eine sehr ähnliche Position vertreten.

Aber es gibt auch Gegenstimmen zu dieser Position. Und das sind keine fragwürdigen, getürkten Studien mit nicht nachvollziehbarem Datenmaterial, die möglicherweise aus Profitgier und Geltungssucht unter die wissenschaftliche Gemeinde gestreut wurden.

Chloroquin/Hydroxychloroquin sind altbekannte Malariamittel, von denen man auch die Kontraindikationen kennt. Die wichtigste Kontraindikation ist wohl der G6PD-Mangel, der bei einem hochdosierten Einsatz, wie er bei Covid-19-Patienten zum Tragen kommt, zur Hämolyse (Auflösung der roten Blutkörperchen) führt.

Dr. Wodarg[2] hat eine ganze Serie von Beiträgen diesem Problem gewidmet. Wir erfahren hier, dass Chloroquin und Hydroxychloroquin Herzrhythmusstörungen provozieren kann, die ebenfalls einen tödlichen Ausgang nehmen können. Von größerer Bedeutung jedoch ist die Tatsache, dass der eben zitierte G6PD-Mangel bis zu 30 % bei Afrikanern und Afroamerikanern vorkommt.

Dies ist eine logische Erklärung dafür, dass der Einsatz dieser Substanzen für eine höhere Mortalität von angeblich Covid-19-Patienten dunkler Hautfarbe gesorgt hat, bis zu 50 % mehr als weiße Covid-19-Patienten. Auch hier war es wieder einmal nicht das Virus, dass für die tödlichen Ausgänge verantwortlich war, sondern die Therapie, bei der man die Kontraindikation nicht hat berücksichtigen wollen.

Die Kontraindikation für Chloroquin und Hydroxychloroquin sind bekannt; und das nicht erst seit Beginn der Covid-19-Pandemie. Nur, in der gesamten Diskussion der Behandlung von Covid-19 wird diese Kontraindikation praktisch nie mit auch nur einem Wort erwähnt. Ich vermisse dies auch bei Dr. Mercola und Dr. Klinghardt. Vor allem die prophylaktische Gabe von Chloroquin/Hydroxychloroquin halte ich für eine Katastrophe, da eine Infektionsprophylaxe, auch gegen Covid-19, anders aussieht als Malariamittel zu schlucken.

Dazu gab es im Interview mit Erin, der Krankenschwester, ein paar bemerkenswerte Aussagen von ihr. Auch sie sieht es als wichtig an, den Status von Vitamin D und Vitamin C anzuheben, sich in frischer Luft zu bewegen etc. und damit effektiv gegen Infektionen vorzugehen. Eine Diskussion ihrerseits mit einem Arzt aus dem Elmhurst Krankenhaus diesbezüglich wurde von diesem als „unbewiesenes Zeugs“ und „Scharlatanerie“ platt gebügelt.

Es ist schon absolut bemerkenswert und absolut nicht nachvollziehbar, warum ein Arzt, dessen Therapie (künstliche Beatmung) zu 100 % tödlich endet, glaubt, dass seine Therapie besser sei als eine Therapie/Prophylaxe mit Vitaminen, die 0 % der Patienten umbringen.

Ach ja, ich vergaß, es waren ja nicht die Ventilatoren, sondern Covid-19, das Killervirus, gegen das selbst Ventilatoren machtlos sind, das für die Todesfälle verantwortlich war. Frage: Warum zeigen die Studien mit Vitamin D und Vitamin C so viel bessere Resultate? Müsste hier nicht das Killervirus noch kräftiger zuschlagen als bei den Patienten mit ihren Ventilatoren?

Fazit

Der Umgang mit der Infektion Covid-19 scheint in den USA schlimmer zu sein als gedacht. Wurden hier Patienten zu Tode therapiert, damit das Krankenhaus (der Ort des Verbrechens), eine Covid-19-„Kopfgeldprämie“ in Höhe von 29.000.- US-Dollar pro Patient erhält?

Wenn das stimmt, dann hätte diese „monetäre Motivation“ dafür gesorgt, dass jeder, der als Patient ein mögliches Lungenproblem hatte, als Covid-19-Patient eingestuft und fast automatisch an die Beatmungsmaschine angeschlossen wurde.

Im Elmhurst Krankenhaus kam wohl noch dazu, dass es viel zu wenig „intensivmedizinisch trainiertes Personal/Mediziner“ gab. Hier schoben dem Berciht zufolge Zahnärzte und Medizinstudenten Dienst. Möglicherweise auch eine Sparmaßnahme des Krankenhauses. Medizinische Qualifikation wurde hier durch befolgen von Dienstanweisungen von oben ersetzt. Und diese Dienstanweisungen sahen halt den großzügigen Einsatz von Ventilatoren vor.

Fazit vom Fazit: Erin, die Whistleblowerin, war im Irak stationiert und würde sich im Falle einer Infektion lieber dort auf Covid-19 behandeln lassen als in New York.

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Quellen:

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Deutschland (und die Welt) steckt in einer noch nie dagewesenen Situation: Eine Pandemie mit noch weitreichenderen Folgen als die von 2009 (als wenn man aus der überhaupt nichts hat lernen wollen) mit einer dramatischen Beschränkung von Bürgerrechten und persönlichen Rechten, Stilllegung der Wirtschaft.

Dazu kommt wohl noch etwas, was man auch sonst nur von „autoritären Staaten“: Eine Art „Gleichschaltung eines großen Teil der Medien von innen heraus, im Sinne einer Selbstzensur“.

Und nein, diese Ansicht stammt nicht von mir, sondern von Professor Ottfried Jarren, emeritierter Professor am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich und Präsident der Eidgenössischen Medienkommission in der Schweiz.

Aber eins nach dem anderen…

 

Facebook, Google, YouTube etc. überprüfen hochgeladene Posts auf „Fake News“, was nichts anderes bedeutet, als dass die Aussagen der veröffentlichten Beiträge auf keinen Fall dem öffentlichen Glaubensbekenntnis der staatlichen Pandemie-Beschwörer widersprechen dürfen. Bei Zuwiderhandlung erfolgt die Zensur nach chinesischem Vorbild (=Löschung). Nihao…

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Die Falschmeldungen der Falschmeldungen-Wächter

„Seltsamerweise“ genießen staatlich verbreitete „Fake News“ eine signifikant längere Halbwertszeit. Das Online-Magazin „Multipolar-Magazin“[1] bringt das Paradebeispiel für irreführende Berichterstattungen, wenn es um die Darstellung der Pandemie geht.

Gemäß dieses Beitrags werden Zählweisen geändert, aus dem Zusammenhang gerissene Fallzahlen und Horror-Prognosen veröffentlicht, alles nur zu offensichtlich, um die Angst und Panik, die sich inzwischen breitgemacht hat, so lange wie möglich am Leben zu erhalten.

Der Beitrag von „Multipolar“ ist auch aus einem anderen Grunde empfehlenswert, da er die Bedeutung der vermehrt durchgeführten Tests für die Beurteilung von Fallzahlen genau erklärt. Und das sind die „Fake News“ von Bundesregierung und Robert-Koch-Institut, dass die Zunahme der Fallzahlen keine Zunahme der Infektionen bedeuten könne (wie es uns verkauft wird).

Vielmehr beruht dieser Effekt auf einer (fast exponentiellen) Zunahme der Testaktivitäten und dies hat mit einer Zunahme der Infektionen möglicherweise / wahrscheinlich überhaupt nicht zu tun.

Selbstverständlich werden diese offiziellen „Fake News“ bereitwillig von der Masse der Medien aufgenommen und in reißerischer Form an den Mann gebracht. Praktisch alle Medien berichten nur noch 24 Stunden am Tag in der gleichförmigen, gleich tönenden Art und Weise über die Schrecken von Covid-19. Abweichende Meinungen existieren nur im „Untergrund“ des Internets.

Die Aufgabe der Medien ist Herrschaftskritik

Den Einheitsbrei der sogenannten „öffentlichen Meinung“, der immer wieder in Print-Medien und TV zu beobachten ist, bemängelten Demokratie-Theoretiker nicht erst seit der „Corona-Ära“. So kritisierte der Philosoph Michel Foucault schon 1970 ein in seiner „Ordnung des Diskurses“ die Machtverhältnisse in der Medienlandschaft.

In den Redaktionen konzentriert sich soziale Gruppe, die mit den politischen Eliten komplentär ist. Abweichende Meinungen kommen dabei nicht so zur Geltung, dass sie eine gesellschaftliche Bedeutung erlangen könnte. So entsteht eine Situation, die nachgerade demokratiegefährdend sei. Juristisch gesehen ist nichts daran nicht auszusetzen, aber eben nach dem Motto „Sie können ja in der Bahnhofskneipe Ihre Meinung sagen, so viel Sie wollen“.

Menschen, die aufgrund ihrer Herkunft und Sozialisation die erforderliche Nähe zu den Systemmedien genießen, können hingegen ihre Meinungen mit öffentlicher Breitenwirkung kundtun. Und so kommt es dann, dass in Deutschland rund 600 einflussreiche Chefredakteure das formulieren, was als „öffentliche Meinung“ gilt und auch politische Relevanz erhält.

Foucault forderte von den Massenmedien eine besondere Verantwortung. Die „vierte Gewalt im Staate“ sei zur Herschfatskritik verpflichtet. In der Realität werden Dissidenten aber nicht nur ignoriert, sondern auch diskreditiert. In Deutschland wird dabei mit Begriffen wie „Verschwörungstheoretiker“ und „Nazi“ von vornherein suggeriert, als seien Minderheitenmeinungen verwerflich.

Eine sachliche Diskussion mit ihnen erübrigt sich damit. Man redet nicht mit ihnen, sondern nur über sie, und zwar von oben herab.

Peinlich, peinlich am peinlichsten

Wie weit diese staatstreue Berichterstattung geht und zu welchen peinlichen Ergebnissen sie führt, darüber berichtet „ÜberMedien.de“[2].

Am 17. März berichtete ein Online-Beitrag des Magazins über eine „Fake News“ Warnung seitens des Bundesministeriums für Gesundheit. Hier hatte selbiges Ministerium auf Twitter Berichte und Gerüchte über „massive weitere Beschränkungen des öffentlichen Lebens durch die Regierung“ als „Fake News“ bezeichnet. Man wandte sich an die Leser, dabei zu helfen, die Verbreitung dieser irreführenden Meldungen zu stoppen.

Selbstverständlich sprangen die Medien in Scharen sofort herbei und eilten zu Hilfe. Der Beitrag nennt einige dieser Helfershelfer, unterstützt durch die entsprechenden Links zu den Beiträgen, die von den jeweiligen Medien dazu angefertigt wurden. Wir finden hier ARD, ZDF, Deutschlandfunk, „Welt“, Redaktionsnetzwerk Deutschland und den „Stern“. Der Deutschlandfunk scheint inzwischen seinen Beitrag entfernt zu haben. Die Beiträge der anderen Genannten stehen immer noch im Netz.

Denn: Nur 48 Stunden später trat das ein, was das Bundesministerium für Gesundheit zuvor noch als „Fake News“ bezeichnet hatte. Zu diesem Zeitpunkt wurde „die Schließung aller Geschäfte (bis auf Ausnahmen), Bars, Kneipen, Theater, Konzerthäuser, Museen, Kinos, Zoos, Spielplätze, sowie aller öffentlichen und privaten Sportanlagen“ beschlossen. Und es gab zudem ein Verbot von Gottesdiensten in Kirchen, Moscheen, Synagogen etc. und einige andere Einschränkungen mehr.

Inzwischen darf man davon ausgehen, dass große Teile der Bevölkerung und die Medien ein Problem mit ihrem Langzeitgedächtnis haben, da sich niemand mehr so recht an die Pandemie 2009 erinnern kann oder erinnern will. Dass man aber bereits nach 48 Stunden vergessen hat, dass „Fake News“ dann doch keine „Fake News“ sind, scheint ein Hinweis zu sein, dass jetzt auch das Kurzzeitgedächtnis betroffen ist.

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Der Deutschlandfunk und seine Kritik

Am 31. März 2020 erscheint dann ein Online-Beitrag[3] auf der Seite des Deutschlandfunks, mit folgender Überschrift:

„Scharfe Kritik an ARD und ZDF wegen Berichterstattung zum Coronavirus“

In diesem Bericht kommt der Medienwissenschaftler Otfried Jarren[4] zu Wort, der die Berichterstattung im deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehen über das Coronavirus kritisiert. Otfried Jarren ist (wie bereits oben erwähnt) Professor für Publizistikwissenschaft und Medienforschung an der Universität Zürich.

Seine Analyse dessen, was medial in den letzten Wochen in Deutschland abgelaufen ist, sieht wie folgt aus:

  1. Es treten immer wieder die gleichen Experten und Politiker auf, die sich als Krisenmanager profilieren. Diese Form von „Systemjournalismus“ (wie er das nennt) dient der Inszenierung von Bedrohung und Macht. Federführend bei dieser „Hofberichterstattung“ sei der Norddeutsche Rundfunk.
  2. Er bemängelt weiter, das keine wirkliche Diskussion der Situation erfolgt, da nicht konforme Überlegungen ausgeblendet werden, das Ganze in einzelnen Statements abgehandelt wird und damit keine Debatte zwischen Wissenschaftlern erfolgen kann.

Was soll das wohl bedeuten?

Denn wenn so ist, dann wird eine Debatte zwischen Experten/Wissenschaftlern  gewollt unterdrückt, da diese zu (für die Regierung) sehr unliebsamen  Konsequenzen führen könnte. Denn eine wirklich wissenschaftliche Diskussion der Fallzahlen zum Beispiel wäre möglicherweise das frühzeitige Aus der Pandemie, der Kontaktsperren, Ausgangsverbote, Versammlungsverbote, Geschäftsschließungen usw.

Aber was wohl noch schlimmer wäre: die Zahl der Menschen, die nie so richtig an eine Pandemie geglaubt haben, könnte steigen.

Und hier spielen die Medien als ein „verlängerter Arm der Regierung“ eine entscheidende Rolle bei der Unterdrückung der wahren Gegebenheiten. Alles, was auf diese tatsächlichen Gegebenheiten hindeutet, wird als „Fake News“ denunziert und inzwischen zensiert.

Das Paradebeispiel (das ich oben bereits erwähnte) waren die zunächst angeblichen „Fake News“ von den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Einschränkungen, die gerade einmal 48 Stunden später Realität wurden.

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Noch ein Beitrag vom Deutschlandfunk: „Systemjournalismus“ und „Hofberichterstattung“

Ebenfalls am 31.3.2020 erschien auf der Onlineseite vom Deutschlandfunk ein Beitrag mit der Überschrift: „Medien und die Corona-Pandemie – wie gut ist der deutsche Journalismus?“[5]

Auch in diesem Beitrag wird Professor Jarren wieder zitiert, der dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen „Systemjournalismus“ und „Hofberichterstattung“ vorwirft.

Danach geht es um Zensur und Einschüchterung von Journalisten, die sich gegen das offizielle „Glaubensbekenntnis“ von der Coronavirus-Pandemie aussprechen. Dies scheint kein typisch deutsches Phänomen zu sein, sondern in vielen Ländern der Welt bereits etabliert zu sein. Beispiel sind hier China, die Philippinen, Ungarn, Tschechien etc.

In Deustchland spielen dabei die sogenannten „öffentlich-rechtlichen“ (Staats-) Medien die unrühmlichste Rolle. Nicht eine Talkshow von Illner, Maischberger, Plasberg, Will und Co ließ einen Vertreter der Demonstranten gegen die Corona-Beschränkungen zu Wort kommen.

Und da wird dann in den Vordergrund gestellt, dass es sich bei den Kritikern um ein „teilweise unappetitliches Publikum“ befindet, wie es Thomas Strobel im SWR formulierte. Aber auch der Spiegel bezeichnete die Andersdenkenden pauschal als „rücksichtslos“ und der FAZ-Redakteur Jasper von Altenbockum sprach den Kritikern sogar die Grundrechte ab.

Grund für die linientreue Berichterstattung der Medien scheint zu sein, dass man sich hier wirtschaftliche Vorteile verspricht. Denn auch die Medien sind vom wirtschaftlichen Shutdown betroffen. Das Anzeigengeschäft bricht um bis zu 80% ein. Was das für viele Zeitungsverlage bedeutet dürfte klar sein.

Da liegt der Verdacht nahe, dass man durch eine linientreue Berichterstattung Signale für die Bundesregierung setzen möchte, in der Hoffnung, eine entsprechende Unterstützung und Hilfe in der Not zu erhalten. Oder aber man ist wirklich davon überzeugt, dass alles seine Richtigkeit hat, was auf einen Mangel an Kompetenz bei der Beurteilung der Gefährlichkeit von Covid-19 rückschließen lässt? Aber darauf kommt es ja anscheinend schon seit langem nicht mehr an.

Der Deutschlandfunk sieht in Zeiten der Krise ein besonderes Bedürfnis nach „verlässlicher und unabhängiger Information“. Dem kann ich nur zustimmen. Nur, eine „zunehmende Gleichförmigkeit der Berichte und Interviews in den öffentlich-rechtlichen Fernsehsendungen“ hat mit verlässlich und unabhängig nur wenig zu tun.

Fazit

Haben wir es tatsächlich mit „gleichgeschalteten Medien“ zu tun? Sicher sind die Medien in Deutschland nicht wie in einer Diktatur komplett zensiert. Aber die Tendenzen auf der informellen Ebene sind bedenklich. Für den Zustand unserer Demokratie muss man sich da Sorgen machen, wozu die Corona-Reportagen Anlass geben.

Doch es gibt auch Hoffnungsschimmer wie zum Beispiel der Deutschlandfunk, die im Moment laufende Corona-Berichterstattung distanzierter betrachten und diese auch hinterfragen und kritisieren.

Ich kann nur hoffen, dass eine größere Verbreitung der alternativen, wissenschaftlich begründeten Analysen der Pandemie nicht die geistigen Kapazitäten der Dichter und Denker übersteigt. Denn das, was wir erleben, ist kein virtuelles Spiel auf einer Spielkonsole. Zur Beurteilung der Realität sind andere Qualitäten erforderlich.

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Quellen:

Dieser Beitrag wurde im April 2020 erstellt und letztmalig im Juni 2020 überarbeitet und ergänzt.

Anfang Mai berichtete ich bereits, dass der Lockdown nichts bringt. Basis dieser Behauptung war der Vergleich einiger Länder mit und ohne Lockdown und der Entwicklung von deren Übersterblichkeit.

Wenige Tage später gab es eine Studie aus Israel zu diskutieren, wo es um den „großen Lockdown-Bluff“ ging.

 

Hier ging es im Wesentlichen um das Märchen von der exponentiellen Ausbreitung und Gefährlichkeit von SARS-CoV-2, die als Argumente für den Lockdown in Anspruch genommen wurden.

Mitte Mai veröffentlichte ich den Beitrag zu den Zahlen von statistischem Bundesamt und RKI, die angeblich zeigen sollten, dass der Lockdown tausenden von Menschen das Leben gerettet hätte. Habt er aber nicht.

Und jetzt kommen noch mehr Wissenschaftler von Rang und Namen ins Rampenlicht, um die Lockdown-Maßnahmen nachhaltig zu kritisieren. In diesem Fall ist es wieder jemand von der Stanford Universität.

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Stanford? Das war doch der …?

Ende März hatte ich diesen Beitrag geschrieben:

Dabei hatte ich den Stanford-Professor John Ioannidis, seines Zeichens einer der renommiertesten, wenn nicht der renommierteste Epidemiologe zur Zeit, zitiert, der schon sehr früh Bedenken gegen die Regierungsmaßnahmen hatte. Seine Begründung war zu diesem frühen Zeitpunkt das Fehlen von zuverlässigen Daten zur „Pandemie“ und dem Virus.

Und auch die geringen Daten, die zu diesem Zeitpunkt zur Verfügung standen, gaben keinen Hinweis auf Besonderheiten, die sich von einer jährlichen Grippewelle unterschieden.

Professor Ioannidis sagte damals:

Hätten wir keine Kenntnis von diesem neuen Virus gehabt und hätten keine individuellen PCR-Tests durchgeführt, dann wäre die Gesamtmortalität aufgrund ‚grippeartiger Erkrankungen‘ in diesem Jahr nicht ungewöhnlich ausgefallen.

Heute ist es ein Nobelpreisträger für Chemie aus der Stanford-Universität, der sich zu Wort meldet, Professor Michael Levitt. Die Schweizer Online-Zeitung „Blick“[1] und der „Telegraph“[2] berichten darüber.

Bereits im März vermutete Levitt, dass die offiziellen Todeszahlen der Behörden um das 10- bis 12-fache zu hoch ausfielen. Und er ging auch davon aus, dass SARS-CoV-2 „schneller besiegt werde als von den meisten anderen Experten vorhergesagt“.

Für ihn ist nicht Covid-19 gefährlich, sondern die Panik, die damit ausgelöst wurde. Er nennt dies das „Panikvirus“, dass mehr Schaden angerichtet hat als das Virus, dass damit bekämpft werden sollte.

Er geht davon aus, dass der Lockdown einige Verkehrsunfälle und damit Verkehrstote verhindert hätte. Aber die sozialen Schäden, wie häusliche Gewalt, Alkoholismus, Depressionen, Suizide, etc., haben extrem zugenommen und zu Opfern geführt. Weiter führt er aus, dass es eine Reihe von Patienten gibt, die Schaden genommen haben, da sie in Krankenhäusern und Praxen keine adäquate Behandlung mehr bekommen hätten.

Als Mitte März die Analyse zum Kreuzfahrtschiff Diamond Princess veröffentlicht wurde, sagte Levitt eine Mortalität von 50.000 Opfern für Großbritannien voraus. Zu diesem Zeitpunkt sprachen die offiziellen Corona-Wissenschaftler auf der Insel noch von 500.000 Todesfällen, die zu erwarten wären, falls es keine Gegenmaßnahmen, also Lockdown etc., geben würde.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind es 40.500, laut offizieller Statistik von der Johns Hopkins Universität. Aber man kann nicht oft genug betonen, dass diese Zahlen nichts über die wahren Todesursachen aussagen. Man hat hier (höchstwahrscheinlich) jeden, der möglicherweise im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben ist, als Covid-19-Opfer registriert und in die offizielle Statistik einfließen lassen.

Nur noch einmal zur Erinnerung – ich hatte in dem Beitrag „Wie tödlich ist Corona wirklich? Data Science und erstaunliche Covid-19 Einschätzungen“ die Studienlage zur Letalität von SARS-CoV-2 untersucht. Dabei ist klar, dass die Letalität in den verschiedenen Studien zwischen 0 und 0,5 Prozent lag. Der Durchschnitt lag bei 0,2 Prozent.

Laut Johns Hopkins betrug die Infektionsrate in Großbritannien am 27.5.2020: 266.599 Infizierte und 37.130 Todesopfer. Bei einer Letalität von 0,2 Prozent wären dies aber „nur“ 533,2 SARS-CoV-2-Opfer. Es werden aber über 37.000 Corona-Tote beklagt (Stand 27.5.2020). Das ist natürlich (wieder) eine Zahlenspielerei. Aber was stimmt denn nun?

Ich wundere mich nicht, dass bei solchen unstimmigen Zahlen Fragen auftauchen und dass Wissenschaftler aufstehen, die sich von einer solchen Handhabe von „Wissenschaft“ distanzieren wollen. Und Professor Levitt scheint ein weiterer von diesen Wissenschaftlern zu sein.

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Quellen:

Es gibt neue Zahlen und neue Kurven, diesmal vom Statistischen Bundesamt[1]. Stand: 15. Mai 2020. Und mich überraschen diese Zahlen überhaupt nicht:

 

Der angeblich „große Lock-Down-Erfolg“ in Deutschland

Es wird uns immer wieder von offizieller Seite suggeriert, dass die inzwischen sattsam bekannten Maßnahmen gegen Covid-19 ein voller Erfolg waren.

Gleich darauf erfolgt allerdings die Ermahnung, nicht übermütig zu werden, da bei einer Lockerung dieser Maßnahmen die zweite, die dritte, die vierte und ich weiß nicht wie viele Wellen noch über uns „schwappen“ sollen.

Schmerzlich vermisse ich dabei die Begründung für diese Aussagen.

Das zwingt mich geradezu mich mit „zuverlässigen“ Quellen zu befassen, wie dies von der Bundesregierung immer wieder gefordert wird (um angeblichen Verschwörungstheorien vorzubeugen), dann sieht die Realität aber doch recht „verschwörungstheoretisch“ aus.

Der oben genannte Link zeigt eine Kurve des Statistischen Bundesamts mit wöchentlichen Sterbefallzahlen in Deutschland für die Jahre 2017, 2018, 2019, 2020 und eine Kurve für den Durchschnitt von 2016-2019.

Sterbefallzahlen Deutschland 2020

Die rote Linie zeigt also den Verlauf für 2020. Und hier können wir sehen, dass seit Jahresanfang die Sterbefallzahlen unter dem Durchschnitt lagen.

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Ab ca. der 13. Kalenderwoche (23. März) übersteigt die rote Linie die punktierte bläuliche Linie, die den Durchschnitt für die Jahre 2016-2019 zeigt. Dies liegt zum Einen daran, dass hier offensichtlich die Sterbefallzahlen für 2020 zugenommen und gleichzeitig die durchschnittlichen Sterbefallzahlen deutlich abgenommen haben.

Das Statistische Bundesamt kommentiert dies so auf seiner Webseite:

Seit der letzten Märzwoche liegen die Zahlen allerdings über dem Durchschnitt der Jahre 2016-2019. Diese Abweichung nach oben war in der 15. Kalenderwoche (6. bis 12. April) am größten. In der 16. Kalenderwoche (13. bis 19. April 2020) sind die Sterbefallzahlen im Vergleich zur Vorwoche zwar wieder deutlich gefallen – sie liegen jedoch noch immer über dem Durchschnitt der Vorjahre.

Auf dieser Seite kann man sich die statistischen Rohdaten des Bundesamtes herunterladen, wenn man selbst noch einmal nachrechnen möchte: Sterbefälle – Fallzahlen 2016 bis 2020 – Statistisches Bundesamt.

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Es ist in der Tat auffällig, dass in diesem Jahr zu dem Zeitpunkt, wo in anderen Jahren die Sterblichkeit deutlich zurückging, da auch die jährlichen Grippewellen ausklangen, die Sterblichkeit leicht anstieg. Dieser „leichte“ Anstieg scheint allerdings ausreichend genug zu sein, um hier von einer signifikant zugenommenen Sterberate sprechen zu können.

So zeigen die Sterbefallzahlen für die Kalenderwochen 13-16 einen Unterschied von jeweils +501, +1815, +2143 und +1336 mehr Todesfälle im Vergleich  zum 2016-2019-Durchschnitt.

In Prozent sind dies jeweils +3 Prozent, +10 Prozent, +12 Prozent und +8 Prozent.

Die Zahlen für die 16. Kalenderwoche zeigen inzwischen einen deutlichen Rückgang, liegen aber immer noch über dem Durchschnitt.

Vorläufiges Fazit: Wir haben inzwischen eine Übersterblichkeit, die sich Ende März andeutete und dann in der 15. Kalenderwoche ihren Höhepunkt erreichte. Ist diese sehr ungewöhnliche Beobachtung jetzt auf einen „Spätzünder-Effekt“ von SARS-CoV-2 zurückzuführen oder könnte hier möglicherweise ein Negativeffekt der Regierungsmaßnahmen (Lock-Down) vorliegen?

Zuverlässige Berechnungen mit zuverlässigen Zahlen

Auf YouTube[2] kursiert ein Video eines Schweizers, Herr Samuel Eckert, der sich die Mühe gemacht hat, die soeben zitierten Rohdaten des Statistischen Bundesamtes noch etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Ich habe nicht alle seine Berechnungen nachvollzogen, sondern nur stichpunktartig. Die Zahlen, die ich nachgerechnet hatte, stimmen jedenfalls mit dem, was Herr Eckert in seinem Video diskutiert.

Was hat er genau gesagt?

Als erstes berechnete er die durchschnittliche Todesrate pro Tag für die Monate Januar bis April der Jahre 2016-2020. Für April 2020 wurden nur die Zahlen vom 1. bis zum 19. April einbezogen (für die folgenden Tage gab es noch keine Angaben).

Dann ermittelte er den Durchschnitt für die Jahre 2016-2019 als Vergleich (zu erwartende durchschnittliche tägliche Sterberate) und verglich sie mit den Zahlen für 2020. Die Tabelle sieht so aus:

Sterbefälle 2016-2020

Was hier sofort auffällt ist die Tatsache, dass (entgegen den Hysterie-Aussagen der Regierungen) in den ersten drei Monaten die durchschnittliche Sterberate unter dem Durchschnitt der Jahre zuvor lag. Im Januar lag sie 2,03 Prozent unter dem Durchschnitt; im Februar 7,3 Prozent und auch im März, wo die ersten „Gegenmaßnahmen gegen Corona“ einsetzten, lag die durchschnittliche Sterberate 4,0 Prozent unter dem Durchschnitt.

Nachdem alle staatlich verordneten Maßnahmen etabliert waren zeigte sich dann im April eine vollkommene Umkehr der Verhältnisse. Jetzt lag die durchschnittliche Sterberate 10,25 Prozent über dem gleichen Zeitraum der Vorjahre (1. bis 19. April jeweils). Und das ist die Zahl, die von den Mainstream-Medien und der medialen „Hofberichterstattung“ genommen wird, um eine unterschätzte Gefährlichkeit von Covid-19 zu beweisen und vor einer zweiten Welle zu warnen.

Herr Eckert hat noch eine weitere Berechnung durchgeführt, indem er auf absolute Zahlen zurückgreift. Was genau hat er gemacht?

Er hat alle absoluten Todesfallzahlen für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 19. April für die Jahre 2016-2020 berechnet und dann miteinander verglichen. Auch hier hat er wieder einen Durchschnitt für die Jahre 2016-2019 erstellt, der als Vergleichsparameter beziehungsweise als den zu erwartenden Wert herangezogen wurde.

Auffällig ist, dass im Jahr 2018 mit 330.152 Verstorbenen deutlich mehr verstorben sind als im gleichen Zeitraum im laufenden Jahr (304.354). Wenn also Covid-19 viel gefährlicher ist als eine Influenza, dann müssten für das Jahr 2020 in der Tabelle deutlich höhere Werte stehen als die, die wir jetzt haben.

Und auch der Vergleich zum Durchschnitt fällt günstig für „Covid-19“ aus.

Ein angeblicher „Killer-Erreger“ zeichnet sich wohl kaum dadurch aus, dass er 1,45 Prozent weniger Opfer fordert als die Influenza in den Jahren zuvor.

Vielen Dank an Herrn Eckert für diese wirklich hervorragend gemachte und präsentierte Statistik.

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Ist das der Beweis?

Aus diesen Zahlen jetzt einen negativen Effekt des Lockdowns etc. ableiten zu wollen wäre wohl verfrüht und eindeutig übers Ziel geschossen.

Wir können die Kurve nur so interpretieren, dass der Verlauf der „Covid-Pandemie“ im Vergleich zu den Vorjahren außerordentlich mild verlaufen ist. Man muss aber auch festhalten, dass nach dem Einsetzen der Maßnahmen seitens der Regierung der deutliche Anstieg der Sterblichkeitsrate zu verzeichnen ist. Ob dies schon der Beweis ist, das wage ich erst einmal zu bezweifeln. Aber man sollte sich diesen „Tatbestand“ merken.

Ob der Lockdown alleine oder andere Faktoren hier auch noch eine Rolle spielen, das werden wir vielleicht in einem halben Jahr erfahren. Dann werden wir vielleicht erfahren, was da noch alles hinter unserem Rücken veranstaltet wurde, um die politischen Ziele der Regierung ohne demokratische Hürden durchzusetzen, auch auf Kosten der Gesundheit, Existenzen und Leben der Bevölkerung.

Eins kann ich aber jetzt schon festhalten: SARS-CoV-2 ist nicht der Killer Virus, für den er von Regierung und Mainstream Medien ausgegeben wird. Und die gesteigerte Mortalität im April beruht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht auf Corona, sondern hat andere Ursachen. Es gibt allerdings keinen Grund, die Regierungsmaßnahmen als Todes-Ursache kategorisch auszuschließen.

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Quellen:

Es ist geradezu ein Paukenschlag in der derzeitigen Corona-Krise.

Der „Leopoldina-Professor“ warnt:

Die Effekte getroffener Maßnahmen“ in der medizinischen Versorgung werden „mehr schaden als nutzen“. Und weiter: „Viele Betroffene suchen nicht/zu spät den Arzt auf.

Dies führt zu „erhöhter Morbidität“ (mehr Erkrankungen) und „erhöhter Mortalität“ (höhere Sterblichkeit).

 

Peng. Das hat gesessen. Und es ist geradezu eine Ohrfeige für die derzeitigen Corona-Maßnahmen der Regierungen in Deutschland.

Die Frage die sich sofort stellt:

  1. Wer ist dieser Professor?
  2. Wo steht das?

Die Aussage stammt von Prof. Peter Schirmacher, Chef der Pathologie der Universität Heidelberg und Mitglied der Leopoldina-Akademie. Die Leopoldina-Akademie berät Angela Merkel bei der Corona-Politik. Und Frau Merkel sagt selbst, dass die Leopoldina „eine wichtige Rolle“ spiele. [3]

Aktualisierung 16.5.2020: Als sich Prof. Schirmacher „outete“ beeilte sich die „Leopoldina“ zu betonen, dass Schirrmacher zu „keiner Zeit Mitglied der Arbeitsgruppen“ gewesen sei und somit auch nicht an den Stellungnahmen der Leopoldina zur Corona-Pandemie mitgearbeitet habe.[6]

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Nächste Frage: Wo steht das?

Es begann mit einer Analyse (Strategiepapier) eines Mitarbeiters des Bundesinnenministeriums (BMI): Stephan Kohn, 57 Jahre alt. Der Mann wollte 2018 sogar SPD-Parteivorsitzender werden. Kohn ist laut Angaben der BILD-Zeitung zuständig für „Analysen der „Kritischen Infrastruktur“, wozu neben Stromnetzen und Wasserwerken auch die „medizinische Versorgung“ gehört“, Referat KM 4 Schutz kritischer Infrastrukturen.

Und Kohn machte wohl das, was sein Job im BMI ist: analysieren. Dazu erstellte er einen Auswertungsbericht mit dem Zeichen: KM 4 – 51000/29#2, vom 25.4.2020. Und genau dieses Papier wird jetzt zum „Corona-Sprengstoff“:

CORONA-LEAKS

Dieses Papier wurde mir bereits vergangenen Samstag am 9. Mai zugespielt (Version 2.0.1 vom 7. Mai 2020). Ob das Papier allerdings echt ist und wer der Absender war, konnte ich nicht verifizieren. Und mir war zu diesem Zeitpunkt auch nicht bewusst, welche Experten mit ihrer Stellungnahme an dem Papier mitgearbeitet hatten – wie zum Beispiel der oben erwähnte Prof. Schirmacher.

Kernpunkt des Papiers, das mittlerweile als „Corona-Leaks“ gehandelt wird:

Zunächst eine Passage aus der Kurzfassung des Papiers KM4 – 51000/28#2 „KM4 Analyse des Krisenmanagements [4]:

1. Das Krisenmanagement hat in der Vergangenheit (leider wider besseren institutionellen Wissens) keine adäquaten Instrumente zur Gefahrenanalyse und –bewertung aufgebaut. Die Lageberichte, in denen alle entscheidungsrelevanten Informationen zusammen gefasst werden müssten, behandeln in der laufenden Krise bis heute nur einen kleinen Ausschnitt des drohenden Gefahrenspektrums. […]

2. Die beobachtbaren Wirkungen und Auswirkungen von COVID-19 lassen keine ausreichende Evidenz dafür erkennen, dass es sich – bezogen auf die gesundheitlichen Auswirkungen von Covid-19 auf die Gesamtgesellschaft – um mehr als um einen Fehlalarm handelt.

Durch den neuen Virus bestand vermutlich zu keinem Zeitpunkt eine über das Normalmaß hinausgehende Gefahr für die Bevölkerung. Vergleichsgröße ist das übliche Sterbegeschehen in DEU).

Es sterben an Corona im Wesentlichen die Menschen, die statistisch dieses Jahr sterben, weil sie am Ende ihres Lebens angekommen sind und ihr geschwächter Körper sich beliebiger zufälliger Alltagsbelastungen nicht mehr erwehren kann (darunter der etwa 150 derzeit im Umlauf befindlichen Viren).

Die Gefährlichkeit von Covid-19 wurde überschätzt. (innerhalb eines Vierteljahres weltweit nicht mehr als 250.000 Todesfälle mit Covid-19, gegenüber 1,5 Mio. Toten während der Influenzawelle 2017/18). Die Gefahr ist offenkundig nicht größer als die vieler anderer Viren. Wir haben es aller Voraussicht nach mit einem über längere Zeit unerkannt gebliebenen globalen Fehlalarm zu tun.
– Dieses Analyseergebnis ist von KM 4 auf wissenschaftliche Plausibilität überprüft worden und widerspricht im Wesentlichen nicht den vom RKI vorgelegten Daten und Risikobewertungen.

3. Dass der mutmaßliche Fehlalarm über Wochen unentdeckt blieb, hat einen wesentlichen Grund darin, dass die geltenden Rahmenvorgaben zum Handeln des Krisenstabs und des Krisenmanagement in einer Pandemie keine geeigneten Detektionsinstrumente enthalten, die automatisch einen Alarm auslösen und den sofortigen Abbruch von Maßnahmen einleiten würden, sobald sich entweder eine Pandemiewarnung als Fehlalarm herausstellte oder abzusehen ist, dass die Kollateralschäden – und darunter insbesondere die Menschenleben vernichtenden Anteile – größer zu werden drohen, als das gesundheitliche und insbesondere das tödliche Potential der betrachteten Erkrankung ausmacht.

4. Der Kollateralschaden ist inzwischen höher ist als der erkennbare Nutzen. Dieser Feststellung liegt keine Gegenüberstellung von materiellen Schäden mit Personenschäden (Menschenleben) zu Grunde! Alleine ein Vergleich von bisherigen Todesfällen durch den Virus mit Todesfällen durch die staatlich verfügten Schutzmaßnahmen (beides ohne sichere Datenbasis) belegen den Befund. Eine von Wissenschaftlern auf Plausibilität überprüfte überblicksartige Zusammenstellung gesundheitlichen Kollateralschäden (incl. Todesfälle) ist unten angefügt.

BILD [3] liegt das Papier mittlerweile wohl auch vor. Dort werden die Kernpunkte wie folgt zitiert:

>> „Zwischen unter 5.000 bis zu 125.000 Patienten, die aufgrund von verschobenen Operationen versterben werden/schon verstarben“

>> weitere „Tausende Tote“ durch „abgesagte Folgebehandlungen“ von OPs („z.B. Krebs, Schlaganfall, Herzinfarkt“), durch Selbstmorde (u.a. durch fehlende Versorgung von „psychisch Instabilen“ während der Kontaktverbote)

>> zusätzliche Tote „durch Herzinfarkt und Schlaganfall“ bei Patienten, die sich wegen der Corona-Schließungen nicht mehr zur Vorsorge in Kliniken trauen.

Und in der Tat mehren sich Fälle von Selbsttötungen wegen der Corona-Krise: Mediziner nennen das mittlerweile „Corona-Suizid“. Der Gerichtsmediziner Michael Tsokos aus Berlin wird bereits wie folgt zitiert: „Überzogene Panikmache, auch von Virologen und Politikern, können bei psychisch nicht stabilen oder an Depressionen erkrankten Menschen das Gefühl hervorrufen, die Welt steuert auf den Abgrund zu.“[2] Der Gerichtsmediziner beschreibt dazu Beispiele von „Corona-Selbsttötungen“, die ich hier lieber nicht zitieren möchte. Bei keinem der Suizide konnte der Dr. Tsokos eine Covid-19-Infektion feststellen [5].

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Zurück zum Corona-Leaks-Papier:

Nachdem das Papier nun „medial“ die Runde macht, beeilte man sich im Innenministerium am 10.5. eine Pressemeldung herauszugeben, und sich von dem zuständigen Mitarbeiter zu distanzieren und sein Papier als „eigene Analyse“ und „persönliche und gegebenenfalls die Meinung anderer“ darzustellen [1].

Weitere Stellungnahmen in den Medien beeilten sich ebenfalls das Corona-Leaks-Papier als „Privatmeinung“ von Herrn Kohn abzutun und diesen auch gleich in die rechte Ecke zu schieben (einen SPD-Mann!) und / oder ihn als „Spinner“ abzustempeln. Herr Kohn ist mittlerweile beurlaubt und dürfte m.E. mindestens mit einem Disziplinarverfahren rechnen oder mit einer Entlassung.

Wissenschaftler die an dem Corona-Leaks-Papier mitarbeiteten

Dabei sollte man sich mal ansehen, welche Wissenschaftler neben dem bereits erwähnten „Leopoldina-Professor“ Peter Schirmacher an dem Corona-Papier mitwirkten [4]:

  • Prof. Dr. Sucharit Bhakdi, Universitätsprofessor für Medizinische Mikrobiologie (im Ruhestand) Universität Mainz
  • Dr. med. Gunter Frank, Arzt für Allgemeinmedizin, Mitglied der ständigen Leitlinienkommission der Deutschen Gesellschaft für Familienmedizin und Allgemeinmedizin (DEGAM), Heidelberg
  • Prof. Dr. phil. Dr. rer. pol. Dipl.-Soz. Dr. Gunnar Heinsohn, Emeritus der Sozialwissenschaften der Universität Bremen
  • Prof. Dr. Stefan W. Hockertz, tpi consult GmbH, ehem. Direktor des Instituts für Experimentelle Pharmakologie und Toxikologie am Universitätskrankenhaus Eppendorf
  • Prof. Dr. Dr. rer. nat. (USA) Andreas S. Lübbe, Ärztlicher Direktor des MZG-Westfalen, Chefarzt Cecilien-Klinik
  • Prof. Dr. Karina Reiß, Department of Dermatology and Allergology University Hospital Schleswig-Holstein
  • Prof. Dr. Andreas Sönnichsen, Stellv. Curriculumsdirektor der Medizinischen Universität Wien, Abteilung für Allgemeinmedizin und Familienmedizin.
  • Dr. med. Til Uebel, Niedergelassener Hausarzt, Facharzt für Allgemeinmedizin, Diabetologie, Notfallmedizin, Lehrarzt des Institutes für Allgemeinmedizin der Universität Würzburg, akademische Lehrpraxis der Universität Heidelberg
  • Prof. Dr. Dr. phil. Harald Walach, Prof. Med. Universität Poznan, Abt. Pädiatrische Gastroenterologie, Gastprof. Universität Witten-Herdecke, Abt. Psychologie 4

und wie bereits erwähnt:

  • Prof. Dr. Peter Schirmacher, Professor der Pathologie, Heidelberg, Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina

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In einer gemeinsamen Presseerklärung vom 11.5.2020 nehmen diese u.a. wie folgt Stellung [4]:

Mit Verwunderung nehmen wir, die an der Erstellung des besagten Corona-Papiers beratend beteiligten Ärzte und Wissenschaftler/Wissenschaftlerinnen, die Pressemitteilung des Bundesministeriums des Innern (BMI) vom 10. Mai:

„Mitarbeiter des BMI verbreitet Privatmeinung zum Corona-Krisenmanagement Ausarbeitung erfolgte außerhalb der Zuständigkeit sowie ohne Auftrag und Autorisierung“

zur Kenntnis. Das Ministerium schreibt in dieser Pressemitteilung: „Die Ausarbeitung erfolgte nach bisheriger Kenntnis auch unter Beteiligung Dritter, außerhalb des BMI.“ Wir gehen davon aus, dass mit Dritter wir, die Unterzeichnenden, gemeint sind.

Dazu nehmen wir wie folgt Stellung.

Wir setzen voraus, dass das BMI ein großes Interesse daran hat, dass seine Spezialisten, denen die überaus wichtige Aufgabe anvertraut ist, krisenhafte Entwicklungen zu erkennen und durch rechtzeitiges Warnen Schaden von Deutschland abzuwenden, sowohl mit konkretem Auftrag handeln als auch in Eigeninitiative tätig werden. Der entsprechende Mitarbeiter des BMI hat sich bei der Erstellung der Risikoanalyse zur Einschätzung der medizinischen Kollateralschäden durch die „Corona-Maßnahmen“ im Wege einer fachlichen Anfrage an uns gewandt.

Getragen von der Verantwortung, unterstützten wir den engagierten BMI Mitarbeiter bei der Prüfung dieser essentiellen Frage nach bestem Wissen und Gewissen, neben unserer eigentlichen beruflichen Tätigkeit. Renommierte Kollegen und Kolleginnen, allesamt hervorragende Vertreter ihres Fachs, nahmen zu konkreten Fragen auf der Basis der angefragten Expertise sachlich Stellung. Daraus resultierte eine erste umfangreiche Einschätzung der bereits eingetretenen sowie der drohenden medizinischen Schäden, einschließlich zu erwartender Todesfälle.

Die Experten des Corona-Leaks-Papiers fordern deshalb dringend eine eine sofortige Neubewertung der „Schutzmaßnahmen“.

Prof. Schirmacher wird in der BILD noch wie folgt zitiert [3]:

Nur durch eine „kompetente Gesamtbetrachtung aller medizinischen Effekte“ könnten Innen- und Gesundheitsministerium „die Richtigkeit und Angemessenheit der getroffenen Maßnahmen“ prüfen, so Prof. Schirmacher. Dies habe bisher „nicht stattgefunden“.

Fazit

Ich hatte der Pressemitteilung des Innenministeriums zunächst Glauben geschenkt, dass es sich bei dem Corona-Leaks-Papier „nur“ um die Stellungnahme eines einzelnen Mitarbeiters handelte, der dazu auch keinerlei „Auftrag“ gehabt habe.

Mittlerweile ist klar: Herr Kohn ist Oberregierungsrat im BMI. Und Oberregierungsräte sind in der Regel Referatsleiter oder zumindest stellvertretende Referatsleiter und damit auch Vorgesetzte für alle Referatsmitarbeiter.

Ich bin gespannt wie sich diese Sache jetzt weiter entwickelt. Vermutlich werden weite Teile der Presse und öffentlichen Medien Herrn Kohn weiter als „Einzeltäter“ abzustempeln versuchen und diesen in verschiedene Ecken stellen. Stichwort: „Hofberichterstattung in Sachen Corona“ wie das Professor Ottfried Jarren bezeichnet, seines Zeichens emeritierter Professor am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich und Präsident der Eidgenössischen Medienkommission in der Schweiz.

Wenn die Daten und Zahlen stimmen, dann zeigt das Corona-Leaks-Papier eines ganz klar: Die Bundesregierung, sowie die Landesregierungen haben uns in die größte Krise seit Bestehen der Bundesrepublik geführt. Und wir hätten mehr Tote durch die Anti-Corona-Maßnahmen als durch COVID-19.

Und das ist genau das, was ich bereits in meinem Beitrag vom 31.3.2020 fragte:
Mehr Tote durch Anti-Corona-Maßnahmen als durch COVID-19?

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Quellen:

  • [1] bmi.bund.de/SharedDocs/pressemitteilungen/DE/2020/05/mitarbeiter-bmi-verbreitet-privatmeinung-corona-krisenmanagement.html
  • [2] www.bild.de/regional/berlin/berlin-aktuell/gerichtsmediziner-michael-tsokos-corona-suizide-durch-panikmache-70586212.bild.html
  • [3] bild.de/bild-plus/politik/inland/politik-inland/coronavirus-alarmruf-von-leopoldina-professor-mehr-tote-wegen-corona-regeln-70610476
  • [4] https://www.achgut.com/artikel/das_corona_papier_wissenschaftler_korrigieren_seehofer
  • [5] https://www.rbb-online.de/abendschau/videos/20200510_1930/Angst.html
  • [6] br.de/nachrichten/deutschland-welt/fehlalarm-papier-warum-der-autor-kein-whistleblower-ist,RysQhvc