GMO steht für „genetisch manipulierte Organismen“; man sieht auch öfters die Abkürzung „GVO“, was für „genetisch veränderte Organismen“ steht und zwei Namen für das gleiche Kind darstellen.

Ich hatte letztes Jahr einen Beitrag veröffentlicht, der sich mit GMOs und Glyphosat beschäftigte. Die Beziehung von GMOs und Glyphosat besteht darin, dass Glyphosat ein Hauptbestandteil des Herbizids „Roundup“ ist und GMOs „erfunden“ wurden, um Nutzpflanzen zu erzeugen, die gegen dieses Herbizid resistent sind (Glyphosat – sicher unsicher?).

Und dann gibt es da noch die GMOs, die ihr eigenes Herbizid produzieren.

 

Sicherheitsbedenken wurden großzügig vom Hersteller Monsanto und anderen Größen der Gentechnik-Hersteller und der Politik in den Wind geschlagen. Glyphosat wurde als umweltfreundlich und für den menschlichen und tierischen Organismus als unschädlich eingestuft. Bt-Toxine der GMOs mit Herbizid-Eigenproduktion wurden als voll abbaubar und unschädlich bezeichnet.

Und Bedenken, dass diese Fremdgene beim Verzehr in den Organismus gelangen und dort funktionell aktiv bleiben könnten, wurden mit dem Verweis widerlegt, dass diese fremde DNA und RNA „verdaut“ werden würde und damit nicht einmal theoretischen Schaden anrichten könne.

Studien dazu oder Beweise dafür gab es aber nicht. Die sonst so vehement geforderte evidenzbasierte Studienlandschaft für einen solchen Themenkomplex wurde diesmal Hypothesen geopfert, die das beinhalteten, was das Monsanto-Marketing vorgeschrieben hatte und damit zum heiligen Gral der Gentechnik emporstieg. Wer hier motzte, der sollte sich warm anziehen.

Einer der „Motzer“ war Prof. Séralini, der bei einer Fütterungsstudie, die über 2 Jahre lief, bei Ratten unglaubliche gesundheitliche Veränderungen unter den GMOs als Futtermittel und unter Glyphosat gesehen hatte (Long term toxicity of a Roundup herbicide and a Roundup-tolerant genetically modified maize.). Die Ergebnisse waren so alarmierend, dass als erstes alle Gen-Gläubigen sich auf den Plan berufen fühlten.

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Tanz der GMO-Wissenschaft

Es dauerte dann auch nicht lange und die Séralini-Studie stand auf dem Index (siehe auch: Vorsicht Genmais! So ein sch…ädliches Lebensmittel!?). Denn nach einem Jahr der Veröffentlichung bei Elsevier kam das Aus für diese Veröffentlichung. Der Verlag „vernichtete“ die Arbeit und zog sie zurück. Begründung: Faule Wissenschaft, unzulässige Rückschlüsse und so weiter.

Inzwischen weiß die ganze Welt, dass die Arbeit von Séralini und seinen Kollegen nicht aus wissenschaftlichen Gründen vom Verlag zurückgezogen wurde, sondern dass hier unliebsame Ergebnisse verunglimpft beziehungsweise unter den Teppich kritisiert werden sollten.

Es gab eine Reihe von Solidaritätsbekundungen mit Séralini und seinen Kollegen, mit dem Ergebnis, dass inzwischen die Rücknahme der Studie und nicht die Studie als faule Wissenschaft und unzulässige Beeinflussung aufgrund von wirtschaftlichen Interessen gewertet wird. Sogar der Chefredakteur von Elsevier konnte kein unwissenschaftliches Vorgehen bei der Arbeit erkennen, die er hatte zurückziehen lassen (Elsevier Announces Article Retraction from Journal Food and Chemical Toxicology).

Auf der anderen Seite hatte Monsanto 2004 eine Arbeit bei Elsevier veröffentlicht, auf die genau diese Kritik passt wie die Faust aufs Auge. Hier wurde GMO-Futter mit Kontroll-Futter verglichen, das nicht auf natürlichen Produkten beruhte, sondern mit GMO-Futter oder Futterresten kontaminiert war (Retracting Séralini Study Violates Science and Ethics).

Kein Wunder also, wenn Kontrollen und GMOs ähnliche Ergebnisse zeigten und somit die Unbedenklichkeit und Sicherheit der GMOs am Ende der Arbeit heraussprang. Aber genau ein solches Vorgehen bei einer wissenschaftlichen Studie liegt voll im Bereich des Betrugs und hat mit einer wissenschaftlichen Vorgehensweise nichts mehr zu tun.

Aber Monsanto will ja keine Wissenschaft betreiben, sondern mit Hilfe von Pseudo-Wissenschaft seine Produkte platzieren. Da müssen Lüge und Diffamierung mit von der Partie sein, wenn es diese Ungläubigen gibt, die der Monsanto-Wissenschaft einfach nicht glauben wollen.

Und wie ein Offener Brief an Elsevier zeigt, der zur Rücknahme der Rücknahme und zum Boykott von Elsevier aufrief, gibt es inzwischen über 5000 „Ungläubige“ – 1381 ungläubige Wissenschaftler und 4004 ungläubige Interessenten ohne wissenschaftlichen Hintergrund aus 99 verschiedenen Ländern (Open Letter on Retraction and Pledge to Boycott Elsevier).

Aus diesem Brief erfahren wir interessanterweise auch, dass die Rücknahme der Séralini-Arbeit in einem äußerst pikanten Zusammenhang zu stehen scheint: Ein ehemaliger Monsanto-Mitarbeiter, Richard Goodman, besetzte zu diesem Zeitpunkt eine eigens für ihn geschaffene Stelle bei Elsevier als Mitherausgeber für Biotechnologie im Bereich FCT (Food und Chemical Toxicology).

Kein Wunder also, wenn eine Kindergartenarbeit von Monsanto weiterhin veröffentlicht bleibt und die Arbeit von Séralini und andere Arbeiten mit ähnlichen „séralinischen“ Ergebnissen einfach im Abfalleimer von Elsevier verschwinden.

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„Noch mehr zum Zurückziehen, Herr Elsevier!“

Séralini kann es nicht lassen. Er stellt weiterhin die ungeheuerliche Behauptung auf, dass die Erde RUND sei: Eine neuere Untersuchung des französischen Wissenschaftlers (Major pesticides are more toxic to human cells than their declared active principles.) zeigte, dass Glyphosat beziehungsweise Roundup das bei weitem toxischste von allen getesteten Herbiziden und Insektiziden war. Daher stellten die Autoren die gängige Praxis in der Beurteilung der Toxizität von Herbiziden und Insektiziden in Frage, vor allem als Kombination genutzt.

Oder mit anderen Worten: Das, was uns die Hersteller von Roundup erzählen, hat mit der toxischen Realität nichts zu tun. Denn hier werden nur Einzelsubstanzen auf ihre toxische Wirkung getestet.

Es gibt keine Untersuchungen, wie die Einzelsubstanzen in der Kombination wirken und ob sie nicht hier eine synergistische Wirkung haben und damit viel toxischer sind als die Einzelsubstanzen. Und die Kombination dieser Einzelsubstanzen ist keine Seltenheit in der täglichen Praxis.

Prädikat für die Hersteller-Studien: Besonders unzuverlässig und rückziehenswert.

Ein weiterer Streitpunkt ist der Verdacht, dass, wenn ich zum Beispiel Gen-Mais esse oder das Fleisch einer mit Gen-Mais gefütterten Kuh, die Gene beziehungsweise Genfragmente von GMOs über die Nahrung auch im Organismus des Endverbrauchers landen (könnten). Aber wie soll das funktionieren?

Denn durch das Kochen und die Verdauung werden Proteine und DNA in Aminosäuren und Nukleinsäuren „zerhackt“ und somit als „Bausteine“ harmlos.

Bei meinen Recherchen zu diesem Thema bin ich auf einen interessanten Artikel gestoßen: The role of nucleotides in adult nutrition. – Die Autoren stellten fest, dass RNA in der Nahrung notwendig ist für das einwandfreie Funktionieren unseres Immunsystems. Unsere T-Lymphozyten brauchen diese Nukleotide für eine normale Reifung und Funktion.

Diese RNA ist notwendig, um eine Immunschwäche zu kompensieren. Ohne RNA in der Nahrung kann dies nicht erfolgen, auch bei einer hochwertigen Nahrung mit sonst allen notwendigen Nährstoffen. Die Autoren erwähnen noch zwei unabhängige doppelblinde klinische Studien, die gezeigt hatten, dass Patienten mit einer enteralen Diät mit Nukleotiden eine bessere Immunfunktion aufwiesen als Patienten unter einer nukleotidfreien Diät.

Zusätzlich zeigte sich, dass die Komplikationen bei Infektionen und die Länge des Krankenhausaufenthalts signifikant geringer waren bei Krebspatienten nach einer Operation unter einer Diät mit Nukleotiden als bei einer vergleichbaren Kontrollgruppe ohne diese Nukleotide.

Diese Arbeit zeigt, dass Nukleotide offensichtlich nicht zu 100 Prozent vom Verdauungssystem verarbeitet werden. Die eben diskutierte Arbeit ist eine der wenigen, die sich mit der Relevanz von DNA und RNA in Nahrungsmitteln auseinandergesetzt hat. Daher ist das Verständnis zu diesen Fragen noch außerordentlich dürftig.

Eine Arbeit aus dem Jahr 2013 (Complete Genes May Pass from Food to Human Blood) zeigte, dass DNA-Fragmente aus der Nahrung ins Blut übergehen können, die groß genug sind, um ganze Gene oder Genabschnitte mit sich zu tragen. Diese Arbeit steht zwar nicht in einem direkten Zusammenhang mit der Forschung über GMOs. Aber sie widerlegt die Annahme der GMO-Befürworter, dass Fremd-DNA in den genetisch veränderten Nutzpflanzen beim Verzehr zu 100 Prozent per Verdauung vernichtet würde.

Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass, wenn pflanzliche und tierische DNA in den Nahrungsmitteln nicht vollständig vom Verdauungssystem eliminiert werden, dies nicht auch für die künstlich eingeschleuste DNA in diesen Pflanzen gilt. Und dies wurde von den Autoren an immerhin mehr als 1000 Probanden in vier verschiedenen Studien beobachtet.

Fazit: Es gibt keinen Grund für die Annahme, dass Fremd-DNA aus GMOs zu 100 Prozent während der Verdauung zerstört wird. Es ist vielmehr zu erwarten, dass früher oder später der Nachweis von Fremd-DNA aufgrund von Verzehr von GMOs im Blut von Konsumenten sich ergeben wird. Für die Autoren jedenfalls ist die Präsenz von fremder DNA aufgrund der Nahrungsaufnahme kein ungewöhnliches Ereignis, sondern vielmehr die Regel.

Diese Beobachtung korrespondiert auch mit den Beobachtungen, die in der zuvor diskutierten Studie von 1994 gemacht worden sind. Interessant auch die Beobachtung der Autoren, dass die Konzentrationen von Person zu Person verschieden sind, dass aber Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen die höchsten Konzentrationen an Fremd-DNA im Serum aufwiesen.

Ähnliches wird jetzt auch in der Umwelt gefunden. Der „horizontale Transfer“ von DNA-Bruchstücken scheint keine Seltenheit zu sein, wie der Offene Brief eines Wissenschaftlers am Institute of Sciene in London zeigt: Horizontal transfer of GM DNA – why is almost no one looking? Open letter to Kaare Nielsen in his capacity as a member of the European Food Safety Authority GMO panel.

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Der Autor beschreibt hier unter anderem, dass kurze und sogar beschädigte DNA relativ schnell auf Bakterien transferiert werden. Nur die GMO-DNA wird von der Industrie und Wissenschaft bewusst ignoriert. Laut Aussagen des Autors fanden chinesische Wissenschaftler genetisch erzeugte Plasmide, die genetische Informationen für eine Antibiotika-Resistenz in sich tragen, in allen Flüssen Chinas. Heute, so der Autor, gibt es eine ganze Liste an GM-Nutzpflanzen, die das spezifische Gen „blá“ in sich tragen, das eine Ampicillin-Resistenz verursacht.

Fazit des Autors: Der horizontale Gen-Transfer ist ein gefährlicher Elefant im Porzellanladen, der geflissentlich von den Zulassungsbehörden und der Politik übersehen wird.

Wie verbreitet diese GMO-DNA jetzt schon zu sein scheint, wird auch aus folgendem Beitrag klar: Contamination Matters – Why GM crops can’t bemanaged at a national level . Hier werden ausführlich Beispiele berichtet, wie einst rein natürliche Produkte durch GMO-Varianten verunreinigt worden sind – ein Prozess, vor dem die GMO-Gegner schon vor Jahren gewarnt hatten und der jetzt Wirklichkeit geworden ist.

Auch die Warnung, dass dieser Prozess nicht mehr rückgängig zu machen ist, nimmt immer mehr realistische Formen an. Das, was früher als „Spinnerei“ und „Fantasien von Wahnsinnigen“ bezeichnet wurde, ist heute die genetisch veränderte Realität, die wir den GMO-Wahnsinnigen der Gentech-Industrie zu verdanken haben.

Wie es aussieht, hat die Firma Bayer, diesmal in den USA, wieder einmal ihre Finger in einem weiteren schmutzigen Spiel. Nach Lipobay-Skandal, mit HIV kontaminierten Medikamenten für Bluter (Tödlicher Ausverkauf: Wie AIDS nach Asien exportiert wurde), Problemen mit der Bayer-Anti-Baby-Pille (Tod durch die Pille?) und gekauften Ärzten kommt jetzt die logische Fortsetzung: GMO-Reis. im Jahr 2006 wurden Proben von frei verkäuflichem Reis entdeckt, die mit Bestandteilen von GMO-Reis von Bayer kontaminiert waren.

Ob das jetzt volle Absicht war, ist nicht zu beweisen. Aber die Kontamination bewirkte immerhin, dass die USDA (US Department of Agriculture) auf Anfrage von Bayer diesen GMO-Reis „deregulierte“ = zum Verkauf freigab, um so Befürchtungen und Ängste bezüglich des genmanipulierten Reis entgegenzuwirken. Etliche Staaten verhängten darauf hin eine Einfuhrblockade für amerikanischen Reis.

Bayer war nicht nur so unverschämt, über diesen Trick eine Marktzulassung zu erschleichen. Sie weigerten sich auch bei der Suche nach der Kontaminierung von natürlichem Reis durch ihren genetischen Reis zu helfen. Inzwischen gibt es den amerikanischen Bayer-Mutations-Reis in 24 Ländern, was auf eine Kontamination weit vor deren Entdeckung schließen lässt.

Eine ähnliche Geschichte gibt es auch von einem chinesischen GMO-Reis. Der trug ein Gen, Bt63, das sogar in Peking im Jahr 2006 in Babynahrung auftauchte, über 2500 Kilometer von der Quelle der Verunreinigung. Zu diesem Zeitpunkt war Bt63 in Nahrungsmitteln in Großbritannien, Deutschland und Frankreich nachweisbar.

Die chinesische Regierung versuchte zwar alle Pflanzen mit dem Bt63-Gen zu vernichten. Aber im Jahr 2007 tauchte das Gen in importierten chinesischen Nudeln in Schweden und Deutschland wieder einmal auf. Die Ursache für die Kontamination ist bis heute ein Rätsel.

Auch für das Jahr 2014 kann es noch keine Entwarnung geben. Denn Bt63 wird immer noch in importierten chinesischen Nahrungsmitteln und Tierfutter gefunden. Guten Appetit!

Fazit

Die Hexenküche kocht. Unbeirrt. Alle Voraussagen der GMO-Gegner sind in Erfüllung gegangen, und zwar schneller als man es zu erwarten bereit war. Unheimlich schnell…

Und je heißer dieser ganze genetische Brei aufkocht, desto vehementer wird gegen die GMO-Gegner vorgegangen. Glücklicherweise scheint die Front der Gegner momentan genau so schnell zu wachsen wie die unseligen Konsequenzen, die von der Gen-Industrie heraufbeschworen werden.

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Wir hören ja immer wieder, dass Heilpflanze und Heilpilze potentiell und real gefährlich sind, da es schon 2 Fälle gegeben hat, wo man beträchtliche Nebenwirkungen hat sehen können. In einem Fall hatte der Betroffene plötzlich abstehende Ohren, was erhebliche Komplikationen ergab (man kommt dann nicht mehr so leicht durch die Tür). Auf der anderen Seite sind genetisch veränderte Pflanzen und deren Produkte urplötzlich nicht mehr gefährlich und höchst unbedenklich. Wie muss man dies verstehen?

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Man nennt es das „aerotoxische Syndrom“ und wurde der breiten Öffentlichkeit Anfang Juli 2017 in einer Reportage der ARD näher gebracht.

 

Auch die Presse berichtete damals. Hier eine kleine Auswahl:

Fliegen ist 1000 mal sicherer als Autofahren – so lautet das Credo der Vielflieger und Fluggesellschaften, was für ein beruhigendes Gefühl sorgt. In der Tat sind viel weniger Flugzeuge mit ihresgleichen kollidiert als Autos mit Autos.

Und die Bilanz der Crashs mit Bäumen und Mauern fällt auch für die Autos signifikant schlechter aus als für Flugzeuge. Solche Statistiken werden nur von Otto Waalkes Orgel-Statistik übertroffen, dessen Orgel aufgrund von geeigneten religiösen Maßnahmen noch nie mit einer anderen Orgel zusammengestoßen ist. Nein, ich will nicht flapsig werden.

Aber, so wie es aussieht, ist das Credo von der Sicherheit und Unbedenklichkeit des Fliegens genau so flapsig wie der Otto-Beitrag. Nur – Meister Otto will zum Lachen anregen.

Das Credo der Luftfahrtindustrie dagegen ist eher zum Heulen beziehungsweise Fürchten. Grund für das Fürchten ist dieses aerotoxische Syndrom. Es ist bekannt seit mehr als 50 Jahren, was aber niemanden daran gehindert zu haben scheint, sich einfach nicht darum zu kümmern. Heute weiß man mehr. Dafür gibt es mehr Leute, die davon nichts wissen wollen oder das ganze als bedeutungslos und unbewiesen hinstellen.

Aber worum handelt es sich bei diesem Syndrom?

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Dicke Luft im Flugzeug

Wer hoch hinausfliegt, der muss dafür sorgen, dass der Luftdruck im Inneren eines Flugzeugs nicht allzu deutlich abfällt, da sonst der Sauerstoff für alle Personen zu gering wird. Bei den meisten Flugzeugen geschieht dies über eine Zapfluftanlage aus dem Verdichter des Triebwerks. Sind hier Dichtungen beschädigt, dann strömen die Dämpfe des Getriebe- beziehungsweise Turbinenöls mit der komprimierten Luft in die Kabine und verpesten die Luft im Innern des Fliegers.

Da es sich bei diesen Ölen nicht um Salatöl handelt, sondern Spezialöle, enthalten diese eine Reihe von Stoffen, die der Gesundheit im höchsten Maße abträglich sind wie Organo-Phosphate, Phenyl-Napthylamine und Trikresyl-Phosphat (TCP), die von Toxikologen als hochgefährlich eingestuft werden. Die Substanzen, besonders das TCP, sind neurotoxisch.

Sie verursachen neurologische Symptome wie Schwindel, Kopfschmerzen, Lähmungen, Herzrasen, Kurzatmigkeit, Schmerzen an Muskeln und Gliedern, Ermüdungserscheinungen und so weiter.

Leider versehen so gut wie alle Flugzeughersteller ihre Flieger mit dieser Zapfluftanlage. Der Grund, der dafür angegeben wird, ist laut der ARD-Reportage eine Kostenfrage.

Denn eine Frischluftzufuhr, deren Öffnung sich weit entfernt von den Triebwerken an der Nase des Fliegers befindet, bedeutet zusätzliches Gewicht durch zusätzliche Kompressoren, die den Kabinendruck aufrechterhalten müssen. Und mehr Gewicht heißt höherer Treibstoffverbrauch. Da wundert man sich, dass die neue Boeing 787 – Dreamliner keine Zapfluftanlage besitzt und genau die eben beschriebenen „kosten ungünstige“ Variante für die Frischluftzufuhr betreibt.

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Grund für diese Maßnahme: Man glaubt es nicht, aber laut „Wikipedia“ wird mit dem Verzicht auf Zapfluft weniger Kerosin verbrannt, da die Turbinen ohne diese Zapfluft ökonomischer arbeiten. Ein weiterer Artikel von „Wikipedia“ zum Thema „Zapfluft“, unter dem Sub-Titel „Vor- und Nachteile“, bestätigt die Aussage des ersten Beitrags:

„Schwerwiegendster Nachteil jedoch ist, dass sich bei Zapfluftentnahme der Treibstoffverbrauch erhöht und die Leistung sinkt. Bei hoher Startleistung wird deshalb auch die Zapfluftentnahme abgeschaltet, um in der kritischen Startphase die volle Triebwerksleistung zur Verfügung zu haben.“

Warum wird dann immer noch mit dem Zapfluftanlage-System gearbeitet? Antwort: Weil es ein einfaches System ist, das Wartungskosten spart und technisch relativ einfach zu handhaben ist. Wenn man den Aussagen von „Wikipedia“ – „Boeing 787“ – glauben darf, dann hat die fehlende Zapfluftanlage und die zusätzlichen Kompressoren für die Aufbereitung der Kabinenluft keine negativen Einflüsse auf den Kerosinverbrauch.

Im Gegenteil – der Artikel spricht von einem geringeren Treibstoffverbrauch, der aber auch auf anderen Faktoren beruht (bessere Aerodynamik, weniger Gewicht aufgrund der Leichtbauweise etc.).

Fliegen – die ultimative Bedrohung?

Wenn man die Erlebnisse der ARD-Crew betrachtet, dann gibt es keinen Grund, unmittelbar um sein Leben fürchten zu müssen. Denn die in der Zapfluft enthaltenen Noxen werden nur dann zu einem unmittelbaren Problem, wenn sie konzentriert in der Atemluft zu finden sind.

Sie können aber zu einem Problem werden, wenn man dauerhaft, wie Piloten und Crew zum Beispiel, in einer Luft arbeiten muss, die mit Spuren dieser Noxen durchsetzt ist.

Die ARD-Crew hatte auf ihren Flügen Apparaturen im Taschenformat dabei, mit denen sie der Kabinenluft Proben entnehmen konnten, um sie später im Labor analysieren zu lassen. Sie nahmen auch „Wisch-Proben“ von den Innenwänden, um sie auf entsprechende Spuren zu untersuchen. Des Weiteren entnahmen sie sich vor und nach einem Flug (mit verschiedenen Fluggesellschaften) selbst Blutproben, ebenfalls für eine Analyse auf die oben erwähnten Nervengifte.

In Zusammenarbeit mit der Universität von Darham, USA und Prof. Mohamed Abou-Donia wurden die Proben ausgewertet. Das Ergebnis: Bei allen Flügen zeigten die Luft- und Wisch-Proben Spuren der Nervengifte. Die Gifte wurden auch in den Blutproben nachgewiesen, die mit der steigenden Zahl der Flüge auch zunahmen. Auch die Blutproben vorher versus nach dem Flug zeigten das typische Muster, dass der Flug zu einer etwas höheren Menge an Noxen im Blut geführt hatte.

Nur ein Flug zeigte keine Gifte in der Luft und an den Wänden – der Flug mit dem Dreamliner. Prof. Abou-Donia erklärte, dass die von den Reportern aufgenommenen Mengen kein Grund zur Sorge seinen, da der Körper das Gift abbauen kann und die aufgenommenen Mengen nicht signifikant waren.

Aber er warnte auch davor, dass eine dauerhafte Zufuhr von solch kleinen Mengen zu einem großen Problem werden kann, da die Entgiftungskapazitäten des Organismus nicht grenzenlos sind.

Werden sie überschritten, dann kommt es zur Akkumulation der Noxen und darauf folgend zu gesundheitlichen Schädigungen. Da aber die Toleranzbereiche für jeden individuell verschieden sind, kann niemand sagen, ab welchen Konzentrationen Tag für Tag der Einzelne noch auf der sicheren Seite ist beziehungsweise sich in Gefahr begibt.

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Fazit

Es gibt keinen Grund zu vermuten, dass ich mich beim Autofahren vergifte. Dafür lauern hier andere Gefahren. Beim Fliegen dagegen ist eine neue Problematik aufgetaucht, um die sich niemand wirklich gekümmert hat, obwohl sie in internen Kreisen nicht unbekannt war.

Und so beeilen sich die Flugzeughersteller und Fluggesellschaften uns nicht nur mit toxischer Atemluft, sondern auch mit ihren Phrasen von Sicherheit und Zuverlässigkeit zu belästigen. Ich gewinne den Eindruck, dass je mehr sie die Mär von der Sicherheit für die Passagiere strapazieren, desto heftiger sie vom eigentlichen Problem ablenken wollen.

Warum? Wenn allgemein anerkannt wird, dass Zapfluftanlagen die Verbreitung von Nervengiften in den Flugzeugkabinen verursachen, dann kommen milliardenträchtige Umbaumaßnahmen auf die Fluggesellschaften (und vielleicht noch Schadensersatzforderungen von Passagieren und Angestellten) zu.

Da ist es günstiger, wenn sich die Passagiere selbst um ihre Schäden kümmern. Die Piloten und Flugbegleiter können momentan kaum etwas unternehmen, da eventuelle Schäden noch nicht einmal als Berufskrankheit anerkannt werden. Herzlichen Glückwunsch. Und dann erzählen mir (und Ihnen sicher auch) manche „Experten“, dass das mit der „Entgiftung“ (die ich immer wieder anmahne), alles nur „Unsinn“ etc. sei. Herzlichen Glückwunsch bei so viel „wissenschaftlicher“ Fachkompetenz.

Apropos Entgiftung: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Praxis-Newsletter mit den „5 Wundermitteln“ an:

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Beitragsbild: fotolia.com – faucilhon

Offiziell lehnt eine überwiegende Mehrheit der Deutschen die „Grüne Gentechnik“ ab. Und da es offiziell nicht so läuft wie sich einige Konzerne das vorstellen, will man uns quasi durch die Hintertür beglücken. Über ein weiteres Beispiel aus dieser Strategie berichtete der „Spiegel“:  Fastfood auf GMO-Basis.

So etwas lässt sich nur noch toppen, indem wir gleich auf organische Nahrungsmittel verzichten und Plastik (fr)essen, das wie organisch gewachsen aussieht. Teilweise machen wir das ja schon.

Wir essen zwar keine Plastikfolien, dafür aber die Weichmacher, die aus der Folie in das verpackte Lebensmittel diffundieren: Weichmacher – Eine Belastung die man vermeiden kann.

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Die Bundesregierung weigert sich weiter ein Genmais-Verbot durchzusetzen, aber jetzt preschen die Bundesländer vor.

Der Bundesrat setzt sich mit überwältigender Mehrheit für ein Selbstbestimmungsrecht der EU-Länder ein und fordert die Regierung dazu auf, nationale Ausstiegsklauseln nicht zu blockieren.

 

CDU wehrt sich gegen Verbot von Genmais

Bisher hat die Bundesregierung ein EU-Verbot abgelehnt. Bei einer Abstimmung im Ministerrat im Februar enthielt sie sich, weshalb nicht genügend Stimmen für ein Verbot der umstrittenen Genprodukte zusammenkamen. Grund dafür sind angeblich Unstimmigkeiten innerhalb der Regierung.

Und das die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für die Gentechnik ist, ist ja mittlerweile kein Geheimnis mehr… Während SPD und CSU auf ein Selbstbestimmungsrecht pochen und ein Verbot durchsetzten wollen, stemmt sich die CDU anscheinend weiter dagegen.

Der Vorschlag der Bundesländer sieht vor, dass alle EU-Mitgliedsstaaten selbst entscheiden sollen, ob sie Genprodukte anbauen wollen oder nicht. Sie liegen damit auf einer Linie mit zwölf weiteren EU-Staaten, die sich bereits seit langem für ein solches Selbstbestimmungsrecht ausgesprochen haben.

»Die Menschen wollen keine Gentechnik, weder auf dem Teller noch auf dem Feld, noch in der Natur«, begründete der nordrhein-westfälische Verbraucherminister Johannes Remmel (Grüne) das Votum des Bundesrates. Auch Bayerns Umweltminister Marcel Huber (CSU) pflichtete ihm bei: »Wir fordern ein Selbstbestimmungsrecht ein.«

US-Konzerne wollen Genmais auf EU-Feldern

Die Länderkammer drängt auf eine schnelle Umsetzung ihres Vorschlags, denn die Zeit wird knapp. Schon in wenigen Wochen soll der von den US-Konzernen DuMont und Dow Chemical entwickelte Genmais 1507 in der EU angebaut werden.

Umweltschützer warnen davor, dass genveränderte Produkte katastrophale Auswirkungen auf die Umwelt hätten. Auch die gesundheitlichen Folgen für die Bevölkerung seien nicht abzusehen.

Und dann hätten wir den Mais, äh… Salat: den Gendreck auf unseren Feldern. Wer das übrigens alles für „übertrieben“ hält (mit der grünen Gentechnik usw.), dem empfehle ich diese Beiträge zum Thema:

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