Heute morgen lief im ARD / ZDF Morgenmagazin wieder ein Bericht aus dem Krematorium in Meißen. Wieder Bilder von Särgen – wie damals aus Italien. Die Macht der Bilder. So etwas wirkt immer.
Das weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll…
Vielleicht erst einmal mit meiner Stellungnahme zu dem Vorwurf, ob ich wolle das Menschen sterben? Hier meine Antwort:
Aber es geht ja um Menschenleben – angeblich.
Nur in ganz wenigen Augenblicken ertappt man unsere Regierung wie nahe ihnen Leid wirklich geht, wie zum Beispiel Frau Merkel, angesprochen auf die frierenden Kinder in den Schulen wegen des Dauerlüftens:
Zurück zum Krematorium in Meißen und den Beitrag im Morgenmagazin am 19.1.2021.
Der mdr Sachsen sah sich am 13. Januar bereits genötigt eine Stellungnahme zur Lage in Meißen zu bringen:
Der Genrealsekretär des Bundesverbands Deutscher Bestatter (Stephan Neuser) wird dort wie folgt zitiert:
„Neuser sieht drei Ursachen dafür, dass sich gerade in Meißen die Särge stapeln. Zum einen könnte der Preis für eine Einäscherung in Meißen günstiger sein, als anderswo. Zudem gebe es in Sachsen eine Übersterblichkeit. Und generell hätten Bestatter im Januar mehr zu tun, weil die Standesämter über die Feiertage länger geschlossen hätten und Sterbeurkunden erst nach und nach ausstellten.“
Der Leiter des Krematorium in Meißen wird noch deutlicher:
„Als Ursache für die derzeitige Lage in seinem Haus sieht er die Übersterblichkeit in Sachsen, den Jahreswechsel, seine Preisgestaltung sowie die generell hohe Anzahl an Feuerbestattungen. Über 90 Prozent der Sachsen wünschten sich eine solche, sagte er. Hilfe von anderen Krematorien oder dem Land will Schaldach nicht. Weder finanziell, personell noch technisch.“
Der FOCUS berichtet zudem: „Die Einrichtung sei für den Großteil der Einäscherungen in dem Freistaat verantwortlich und das mit lediglich zwei Öfen.“
Diese Aussage merken wir uns gleich für später…
Und noch etwas wird anscheinend nicht berichtet: Verstorbene werden auch aus Tschechien nach Meißen gebracht. Von Meißen nach Tschechien sind es vielleicht gerade mal 60 Kilometer (wenn ich das richtig im Kopf habe).
Was auch niemand berichtet: Ein „Totenstau“ in Krematorien ist nicht ungewöhnlich zu bestimmten Zeiten – schon gar nicht in schweren Grippewellen. Die Bildzeitung titelte zum Beispiel am 12.3.2018: „Totenstau im Krematorium“. Und raten Sie mal welches Krematorium das war?
Bingo: das Krematorium in Meißen.
Das Krematorium in Meißen scheint also eine Art „Hot-Spot“ bezüglich seiner Kapazität zu sein, dass sich für solche Bilder wohl eignet. Eine einfache Recherche der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten hätte in 10 Minuten das ergeben, wofür ich auch nicht länger gebraucht habe. Dennoch scheint man in Meißen genau die Bilder zu bekommen, die man haben wollte – oder wie soll ich das interpretieren?
Aber es wird aber noch merkwürdiger!
1. Nicht nur dass die Mitarbeiter keine Schutzkleidung im Krematorium Meißen tragen (noch nicht einmal für die Dreharbeiten), wo doch angeblich selbst Verstorbene noch so infektiös sind, dass diese deswegen laut RKI nicht obduziert werden sollten. Gut, das RKI hat diese Empfehlung im April 2020 geändert, nachdem vor allem der Rechtsmediziner Püschel dennoch Verstorbene bereits im März obduziert hatte.
2. Es gibt da eine Aufzeichnung mit einem Mitarbeiter des Krematoriums in Meißen:
Der Mitarbeiter berichtet (zwar aus zweiter Hand) genau das, worüber ich hier ebenfalls berichtet hatte:
Es geht da um „Diagnosen“ und „Schlüssel“ mit den Patienten codiert werden:
Man darf diesen Schlüssel (Covid-19) auch dann benutzen, wenn der Verdacht auf Kontakten zu infizierten Personen besteht („Kontaktanlässen“), denn „Vorsicht ist besser als Nachsicht“. Und Patienten mit Lungenentzündungen werden ebenfalls im Handumdrehen zu Covid-19-Patienten „befördert“.
Das ist genau das, was der Mitarbeiter beschreibt.
Und das bringt uns wieder zur Frage: Gibt es eine Übersterblichkeit von der in fast allen Medien berichtet wird?
Hier meine Analyse für das Jahr 2020:










