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Es ist geradezu ein Paukenschlag in der derzeitigen Corona-Krise.

Der „Leopoldina-Professor“ warnt:

Die Effekte getroffener Maßnahmen“ in der medizinischen Versorgung werden „mehr schaden als nutzen“. Und weiter: „Viele Betroffene suchen nicht/zu spät den Arzt auf.

Dies führt zu „erhöhter Morbidität“ (mehr Erkrankungen) und „erhöhter Mortalität“ (höhere Sterblichkeit).

 

Peng. Das hat gesessen. Und es ist geradezu eine Ohrfeige für die derzeitigen Corona-Maßnahmen der Regierungen in Deutschland.

Die Frage die sich sofort stellt:

  1. Wer ist dieser Professor?
  2. Wo steht das?

Die Aussage stammt von Prof. Peter Schirmacher, Chef der Pathologie der Universität Heidelberg und Mitglied der Leopoldina-Akademie. Die Leopoldina-Akademie berät Angela Merkel bei der Corona-Politik. Und Frau Merkel sagt selbst, dass die Leopoldina „eine wichtige Rolle“ spiele. [3]

Aktualisierung 16.5.2020: Als sich Prof. Schirmacher „outete“ beeilte sich die „Leopoldina“ zu betonen, dass Schirrmacher zu „keiner Zeit Mitglied der Arbeitsgruppen“ gewesen sei und somit auch nicht an den Stellungnahmen der Leopoldina zur Corona-Pandemie mitgearbeitet habe.[6]

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Nächste Frage: Wo steht das?

Es begann mit einer Analyse (Strategiepapier) eines Mitarbeiters des Bundesinnenministeriums (BMI): Stephan Kohn, 57 Jahre alt. Der Mann wollte 2018 sogar SPD-Parteivorsitzender werden. Kohn ist laut Angaben der BILD-Zeitung zuständig für „Analysen der „Kritischen Infrastruktur“, wozu neben Stromnetzen und Wasserwerken auch die „medizinische Versorgung“ gehört“, Referat KM 4 Schutz kritischer Infrastrukturen.

Und Kohn machte wohl das, was sein Job im BMI ist: analysieren. Dazu erstellte er einen Auswertungsbericht mit dem Zeichen: KM 4 – 51000/29#2, vom 25.4.2020. Und genau dieses Papier wird jetzt zum „Corona-Sprengstoff“:

CORONA-LEAKS

Dieses Papier wurde mir bereits vergangenen Samstag am 9. Mai zugespielt (Version 2.0.1 vom 7. Mai 2020). Ob das Papier allerdings echt ist und wer der Absender war, konnte ich nicht verifizieren. Und mir war zu diesem Zeitpunkt auch nicht bewusst, welche Experten mit ihrer Stellungnahme an dem Papier mitgearbeitet hatten – wie zum Beispiel der oben erwähnte Prof. Schirmacher.

Kernpunkt des Papiers, das mittlerweile als „Corona-Leaks“ gehandelt wird:

Zunächst eine Passage aus der Kurzfassung des Papiers KM4 – 51000/28#2 „KM4 Analyse des Krisenmanagements [4]:

1. Das Krisenmanagement hat in der Vergangenheit (leider wider besseren institutionellen Wissens) keine adäquaten Instrumente zur Gefahrenanalyse und –bewertung aufgebaut. Die Lageberichte, in denen alle entscheidungsrelevanten Informationen zusammen gefasst werden müssten, behandeln in der laufenden Krise bis heute nur einen kleinen Ausschnitt des drohenden Gefahrenspektrums. […]

2. Die beobachtbaren Wirkungen und Auswirkungen von COVID-19 lassen keine ausreichende Evidenz dafür erkennen, dass es sich – bezogen auf die gesundheitlichen Auswirkungen von Covid-19 auf die Gesamtgesellschaft – um mehr als um einen Fehlalarm handelt.

Durch den neuen Virus bestand vermutlich zu keinem Zeitpunkt eine über das Normalmaß hinausgehende Gefahr für die Bevölkerung. Vergleichsgröße ist das übliche Sterbegeschehen in DEU).

Es sterben an Corona im Wesentlichen die Menschen, die statistisch dieses Jahr sterben, weil sie am Ende ihres Lebens angekommen sind und ihr geschwächter Körper sich beliebiger zufälliger Alltagsbelastungen nicht mehr erwehren kann (darunter der etwa 150 derzeit im Umlauf befindlichen Viren).

Die Gefährlichkeit von Covid-19 wurde überschätzt. (innerhalb eines Vierteljahres weltweit nicht mehr als 250.000 Todesfälle mit Covid-19, gegenüber 1,5 Mio. Toten während der Influenzawelle 2017/18). Die Gefahr ist offenkundig nicht größer als die vieler anderer Viren. Wir haben es aller Voraussicht nach mit einem über längere Zeit unerkannt gebliebenen globalen Fehlalarm zu tun.
– Dieses Analyseergebnis ist von KM 4 auf wissenschaftliche Plausibilität überprüft worden und widerspricht im Wesentlichen nicht den vom RKI vorgelegten Daten und Risikobewertungen.

3. Dass der mutmaßliche Fehlalarm über Wochen unentdeckt blieb, hat einen wesentlichen Grund darin, dass die geltenden Rahmenvorgaben zum Handeln des Krisenstabs und des Krisenmanagement in einer Pandemie keine geeigneten Detektionsinstrumente enthalten, die automatisch einen Alarm auslösen und den sofortigen Abbruch von Maßnahmen einleiten würden, sobald sich entweder eine Pandemiewarnung als Fehlalarm herausstellte oder abzusehen ist, dass die Kollateralschäden – und darunter insbesondere die Menschenleben vernichtenden Anteile – größer zu werden drohen, als das gesundheitliche und insbesondere das tödliche Potential der betrachteten Erkrankung ausmacht.

4. Der Kollateralschaden ist inzwischen höher ist als der erkennbare Nutzen. Dieser Feststellung liegt keine Gegenüberstellung von materiellen Schäden mit Personenschäden (Menschenleben) zu Grunde! Alleine ein Vergleich von bisherigen Todesfällen durch den Virus mit Todesfällen durch die staatlich verfügten Schutzmaßnahmen (beides ohne sichere Datenbasis) belegen den Befund. Eine von Wissenschaftlern auf Plausibilität überprüfte überblicksartige Zusammenstellung gesundheitlichen Kollateralschäden (incl. Todesfälle) ist unten angefügt.

BILD [3] liegt das Papier mittlerweile wohl auch vor. Dort werden die Kernpunkte wie folgt zitiert:

>> „Zwischen unter 5.000 bis zu 125.000 Patienten, die aufgrund von verschobenen Operationen versterben werden/schon verstarben“

>> weitere „Tausende Tote“ durch „abgesagte Folgebehandlungen“ von OPs („z.B. Krebs, Schlaganfall, Herzinfarkt“), durch Selbstmorde (u.a. durch fehlende Versorgung von „psychisch Instabilen“ während der Kontaktverbote)

>> zusätzliche Tote „durch Herzinfarkt und Schlaganfall“ bei Patienten, die sich wegen der Corona-Schließungen nicht mehr zur Vorsorge in Kliniken trauen.

Und in der Tat mehren sich Fälle von Selbsttötungen wegen der Corona-Krise: Mediziner nennen das mittlerweile „Corona-Suizid“. Der Gerichtsmediziner Michael Tsokos aus Berlin wird bereits wie folgt zitiert: „Überzogene Panikmache, auch von Virologen und Politikern, können bei psychisch nicht stabilen oder an Depressionen erkrankten Menschen das Gefühl hervorrufen, die Welt steuert auf den Abgrund zu.“[2] Der Gerichtsmediziner beschreibt dazu Beispiele von „Corona-Selbsttötungen“, die ich hier lieber nicht zitieren möchte. Bei keinem der Suizide konnte der Dr. Tsokos eine Covid-19-Infektion feststellen [5].

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Zurück zum Corona-Leaks-Papier:

Nachdem das Papier nun „medial“ die Runde macht, beeilte man sich im Innenministerium am 10.5. eine Pressemeldung herauszugeben, und sich von dem zuständigen Mitarbeiter zu distanzieren und sein Papier als „eigene Analyse“ und „persönliche und gegebenenfalls die Meinung anderer“ darzustellen [1].

Weitere Stellungnahmen in den Medien beeilten sich ebenfalls das Corona-Leaks-Papier als „Privatmeinung“ von Herrn Kohn abzutun und diesen auch gleich in die rechte Ecke zu schieben (einen SPD-Mann!) und / oder ihn als „Spinner“ abzustempeln. Herr Kohn ist mittlerweile beurlaubt und dürfte m.E. mindestens mit einem Disziplinarverfahren rechnen oder mit einer Entlassung.

Wissenschaftler die an dem Corona-Leaks-Papier mitarbeiteten

Dabei sollte man sich mal ansehen, welche Wissenschaftler neben dem bereits erwähnten „Leopoldina-Professor“ Peter Schirmacher an dem Corona-Papier mitwirkten [4]:

  • Prof. Dr. Sucharit Bhakdi, Universitätsprofessor für Medizinische Mikrobiologie (im Ruhestand) Universität Mainz
  • Dr. med. Gunter Frank, Arzt für Allgemeinmedizin, Mitglied der ständigen Leitlinienkommission der Deutschen Gesellschaft für Familienmedizin und Allgemeinmedizin (DEGAM), Heidelberg
  • Prof. Dr. phil. Dr. rer. pol. Dipl.-Soz. Dr. Gunnar Heinsohn, Emeritus der Sozialwissenschaften der Universität Bremen
  • Prof. Dr. Stefan W. Hockertz, tpi consult GmbH, ehem. Direktor des Instituts für Experimentelle Pharmakologie und Toxikologie am Universitätskrankenhaus Eppendorf
  • Prof. Dr. Dr. rer. nat. (USA) Andreas S. Lübbe, Ärztlicher Direktor des MZG-Westfalen, Chefarzt Cecilien-Klinik
  • Prof. Dr. Karina Reiß, Department of Dermatology and Allergology University Hospital Schleswig-Holstein
  • Prof. Dr. Andreas Sönnichsen, Stellv. Curriculumsdirektor der Medizinischen Universität Wien, Abteilung für Allgemeinmedizin und Familienmedizin.
  • Dr. med. Til Uebel, Niedergelassener Hausarzt, Facharzt für Allgemeinmedizin, Diabetologie, Notfallmedizin, Lehrarzt des Institutes für Allgemeinmedizin der Universität Würzburg, akademische Lehrpraxis der Universität Heidelberg
  • Prof. Dr. Dr. phil. Harald Walach, Prof. Med. Universität Poznan, Abt. Pädiatrische Gastroenterologie, Gastprof. Universität Witten-Herdecke, Abt. Psychologie 4

und wie bereits erwähnt:

  • Prof. Dr. Peter Schirmacher, Professor der Pathologie, Heidelberg, Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina

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In einer gemeinsamen Presseerklärung vom 11.5.2020 nehmen diese u.a. wie folgt Stellung [4]:

Mit Verwunderung nehmen wir, die an der Erstellung des besagten Corona-Papiers beratend beteiligten Ärzte und Wissenschaftler/Wissenschaftlerinnen, die Pressemitteilung des Bundesministeriums des Innern (BMI) vom 10. Mai:

„Mitarbeiter des BMI verbreitet Privatmeinung zum Corona-Krisenmanagement Ausarbeitung erfolgte außerhalb der Zuständigkeit sowie ohne Auftrag und Autorisierung“

zur Kenntnis. Das Ministerium schreibt in dieser Pressemitteilung: „Die Ausarbeitung erfolgte nach bisheriger Kenntnis auch unter Beteiligung Dritter, außerhalb des BMI.“ Wir gehen davon aus, dass mit Dritter wir, die Unterzeichnenden, gemeint sind.

Dazu nehmen wir wie folgt Stellung.

Wir setzen voraus, dass das BMI ein großes Interesse daran hat, dass seine Spezialisten, denen die überaus wichtige Aufgabe anvertraut ist, krisenhafte Entwicklungen zu erkennen und durch rechtzeitiges Warnen Schaden von Deutschland abzuwenden, sowohl mit konkretem Auftrag handeln als auch in Eigeninitiative tätig werden. Der entsprechende Mitarbeiter des BMI hat sich bei der Erstellung der Risikoanalyse zur Einschätzung der medizinischen Kollateralschäden durch die „Corona-Maßnahmen“ im Wege einer fachlichen Anfrage an uns gewandt.

Getragen von der Verantwortung, unterstützten wir den engagierten BMI Mitarbeiter bei der Prüfung dieser essentiellen Frage nach bestem Wissen und Gewissen, neben unserer eigentlichen beruflichen Tätigkeit. Renommierte Kollegen und Kolleginnen, allesamt hervorragende Vertreter ihres Fachs, nahmen zu konkreten Fragen auf der Basis der angefragten Expertise sachlich Stellung. Daraus resultierte eine erste umfangreiche Einschätzung der bereits eingetretenen sowie der drohenden medizinischen Schäden, einschließlich zu erwartender Todesfälle.

Die Experten des Corona-Leaks-Papiers fordern deshalb dringend eine eine sofortige Neubewertung der „Schutzmaßnahmen“.

Prof. Schirmacher wird in der BILD noch wie folgt zitiert [3]:

Nur durch eine „kompetente Gesamtbetrachtung aller medizinischen Effekte“ könnten Innen- und Gesundheitsministerium „die Richtigkeit und Angemessenheit der getroffenen Maßnahmen“ prüfen, so Prof. Schirmacher. Dies habe bisher „nicht stattgefunden“.

Fazit

Ich hatte der Pressemitteilung des Innenministeriums zunächst Glauben geschenkt, dass es sich bei dem Corona-Leaks-Papier „nur“ um die Stellungnahme eines einzelnen Mitarbeiters handelte, der dazu auch keinerlei „Auftrag“ gehabt habe.

Mittlerweile ist klar: Herr Kohn ist Oberregierungsrat im BMI. Und Oberregierungsräte sind in der Regel Referatsleiter oder zumindest stellvertretende Referatsleiter und damit auch Vorgesetzte für alle Referatsmitarbeiter.

Ich bin gespannt wie sich diese Sache jetzt weiter entwickelt. Vermutlich werden weite Teile der Presse und öffentlichen Medien Herrn Kohn weiter als „Einzeltäter“ abzustempeln versuchen und diesen in verschiedene Ecken stellen. Stichwort: „Hofberichterstattung in Sachen Corona“ wie das Professor Ottfried Jarren bezeichnet, seines Zeichens emeritierter Professor am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich und Präsident der Eidgenössischen Medienkommission in der Schweiz.

Wenn die Daten und Zahlen stimmen, dann zeigt das Corona-Leaks-Papier eines ganz klar: Die Bundesregierung, sowie die Landesregierungen haben uns in die größte Krise seit Bestehen der Bundesrepublik geführt. Und wir hätten mehr Tote durch die Anti-Corona-Maßnahmen als durch COVID-19.

Und das ist genau das, was ich bereits in meinem Beitrag vom 31.3.2020 fragte:
Mehr Tote durch Anti-Corona-Maßnahmen als durch COVID-19?

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Quellen:

  • [1] bmi.bund.de/SharedDocs/pressemitteilungen/DE/2020/05/mitarbeiter-bmi-verbreitet-privatmeinung-corona-krisenmanagement.html
  • [2] www.bild.de/regional/berlin/berlin-aktuell/gerichtsmediziner-michael-tsokos-corona-suizide-durch-panikmache-70586212.bild.html
  • [3] bild.de/bild-plus/politik/inland/politik-inland/coronavirus-alarmruf-von-leopoldina-professor-mehr-tote-wegen-corona-regeln-70610476
  • [4] https://www.achgut.com/artikel/das_corona_papier_wissenschaftler_korrigieren_seehofer
  • [5] https://www.rbb-online.de/abendschau/videos/20200510_1930/Angst.html
  • [6] br.de/nachrichten/deutschland-welt/fehlalarm-papier-warum-der-autor-kein-whistleblower-ist,RysQhvc

 

Sehen Sie sich die Grafik und die „Anti-Corona-Maßnahmen“ in den Ländern an.

 

Die Grafik ist eine Zusammenstellung aus Euromomo.eu. Die Grafiken zeigen die sogenannte „Übersterblichkeit“. Die Null-Linie (Normallinie, X-Achse) bedeutet, dass „normal“ viele Menschen versterben. Geht die Linie über null (Y-Achse) versterben mehr Menschen als „normal“.

Für Deutschland sehen wir auf Euromomo nur die Daten aus Hessen und Berlin. Ich habe hier nur die Daten aus Hessen übernommen. Der Verlauf in Berlin ist fast deckungsgleich mit den Daten aus Hessen. Die X-Achse beginnt im Sommer 2016. Die deutlicheren Erhebungen sind die Grippewellen im Februar / März 2017, sowie im Februar / März 2018.

Wir können den Schweden nur dankbar sein, dass deren Regierung sich anders entschieden hat – denn so haben wir jetzt eine „Kontrollgruppe“. Und die Übersterblichkeit der Schweden liegt unter der in Italien, und vor allem weit unter der britischen (die ich nicht in der Grafik abgebildet habe). Übrigens muss ich eine Korrektur anbringen, denn die Schweiz hat die Ausgangsperre nicht wirklich.

Und ja, die Schweden sind „dünner“ besiedelt, aber nicht in der Stockholm-Gegend, und nicht in Südschweden (wo die meisten Menschen leben). Ich habe eine Weile in Schweden gelebt und erlaube mir das beurteilen zu können.

Und ja, die Handy-Bewegungsprofile zeigen, dass die Schweden auch vermehrt zuhause geblieben sind. Alles richtig. Aber haben die deswegen ihre Wirtschaft an die Wand gefahren? Nein, natürlich nicht – weil es nichts bringt, wie die Zahlen deutlich zeigen.

Und ja, in Deutschland haben wir überhaupt keine Übersterblichkeit – sprich: es gibt in Deutschland überhaupt keine Epidemie.

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Und bevor mir wieder einer das Wort im Mund umdreht: Natürlich haben wir in Deutschland an Corona Verstorbene Menschen – derzeit ca. 6.700. Das bewegt sich auf dem Niveau der jährlichen Grippe. Nur nochmal zum Vergleich die schwerste Grippewelle der letzten 30 Jahre hatten wir im Frühjahr 2018 mit über 25.000 Verstorbenen. Was wurde da für die sogenannten Risikogruppen getan? Genau: NICHTS.

Eine sehr interessante Frage ist natürlich, warum wir in Deutschland keine Übersterblichkeit haben. Dazu gibt es verschiedene Theorien. Eine davon ist sicher die bessere Versorgung mit Krankenhausbetten. Wir haben mehr als doppelt so viele Krankenhausbetten pro Tausend Einwohner wie Italien oder Spanien und mehr als drei Mal so viele Betten pro Tausend Einwohnern wie in den USA.

Eine andere These die ich für prüfenswert halte: Die Sache mit dem Vitamin D und dem Vitamin C ist in Deutschland und in Österreich „bekannter“ als in anderen Ländern. Diese These würde ich gerne weiter untersucht wissen.

Eines ist aber ganz klar: Die Schließungen der Schulen, Kindergärten, Geschäfte usw. bringt offensichtlich gar nichts.

Und jetzt nochmal etwas zu den ständigen „Wiederholungen“ seitens „offizieller Stellen“, dass es keine Therapie gäbe und keinen Impfstoff (auf den ja alle warten).

Wer immer noch der segmentalen Medizin anhängt (Motto: vor jeder Körperöffnung lauert ein Fachmediziner) der darf dies gerne tun. Und der darf sich auch gerne die Entwicklung der chronischen Krankheiten seit 30 Jahren ansehen:

Und seit 30 Jahren sehen wir eine ebenso steigende Tablettenverschreiberei.
Wie es wirklich aussieht habe ich bereits in unzähligen Beiträgen dargelegt. Kritische Wissenschaftler (die sich wirklich mit der Materie auskennen) werden mundtot gemacht. Bestes Beispiel ist Prof. Götsche:

Die Einflussnahme von Big-Pharma inkl. der Gates Foundation ist derart gewaltig, dass sich anscheinend mittlerweile keine Instititution mehr dem Einfluss entziehen kann. Beispiele:

oder

Wer sich jetzt noch anschaut, wie in manchen Schulen der erste Schulbetrieb durchgeführt wird (Abstandsregeln, Maskenpflicht, Schüler werden in Klassenräume geführt usw.), dann erinnert mich das eher an einen Kasernenbetrieb oder ein Gefängnis statt einer Bildungseinrichtung.

Wenn man sich anschaut, dass man seinen sterbenden Ehepartner nicht mehr im Krankenhaus besuchen darf um Abschied zu nehmen usw., dann kann es einem nur noch die Zornesröte ins Antlitz treiben. Herzlich willkommen in der „Neuen Normalität“.

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„Die Profiteure der Angst“ – Ich kann nur dazu raten, sich mal folgende Dokumentation des ARTE Senders aus dem Jahr 2009 anzusehen:
https://www.youtube.com/watch?v=kKkQH6JO4n8
Ein Blick in die Geschichte lohnt sich!

 

Zu sehen sind dort auch Dr. Wolfgang Wodarg (der derzeit medial ziemlich „fertiggemacht“ wird), sowie auch der Cheferklärer Dr. Drosten.

Ich kenne Dr. Wodarg bereits seit 2009 (der ist ja aus Flensburg) und halte diesen für einen sehr integeren Mann, der auf keinen Fall die Hand bei der Pharma aufhält. Im Gegenteil: Die Pharma fürchtete diesen Mann wie die Pest – oder wie die meisten Menschen heute das Corona-Ding. Leider hatte er sich die letzten Jahren stark zurückgezogen, deswegen freute es mich umso mehr, dass er sich „gemeldet“ hat.

Corona in Zahlen

Ich weiß: In den Kommentaren werde ich sicher wieder auf die Zahlen aus Italien, Spanien, usw. hingewiesen. Die Bilder der Militär-Lastwagen waren erschütternd. Aber (Aktualisierung 2021) – die Bilder aus Bergamo sind nicht das, was die Altmedien uns weißmachen wollten, siehe:
https://www.yamedo.de/blog/die-bilder-aus-bergamo-corona/

Und: die Zahlen aus Italien passen überhaupt nicht zu den Zahlen die wir aus der restlichen Welt gemeldet bekommen, siehe https://www.worldometers.info/coronavirus/
(Stand März 2020)

Wie kann es sein, dass in China angeblich „nur“ 3.295 Menschen an Corona verstorben sind? Die haben eine Bevölkerung von 1,3 Milliarden Menschen (=1.300 Millionen); Italien ca. 60 Millionen.

Nochmal im Vergleich:
China: 1.300 Millionen Einwohner – 3295 Corona-Tote
Italien: 60 Millionen Einwohner – 10.023 Corona-Tote

Da würde ich gerne mal wissen, was und wie die da in den Kliniken behandeln? Beatmen – klar. Aber werden da Medikamente gegeben? Welche? Usw. usw.
Wie sieht es denn mit MRSA in den dortigen Kliniken aus?

Russland (Nachbarland von China): 144 Millionen Einwohner – 4 (!) Corona-Tote. Haben die wirklich nur 4? Messen die das überhaupt?

Eine Zahl die gesichert erscheint:
Italien: 3,4 Krankenhausbetten pro 1000 Einwohner
Deutschland: 8,3 Krankenhausbetten pro 1000 Einwohner
Ebenso die Luftverschmutzung in Norditalien usw.

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Ein Vergleich zur Grippe-Saison 2017/2018

Wenn ich die derzeitigen Zahlen auf die Grippe 2017 / 2018 umrechne (ich hasse Relativierungen, aber offensichtlich muss das sein), dann komme ich zu folgenden Zahlen:

Grippetote in Deutschland damals: 25.100 Menschen – Zeitraum ca. 8 Wochen.
Das würde umgerechnet auf die Bevölkerung bedeuten:

  • China: 420.000 Tote
  • Italien: 18.200 Tote
  • Spanien: 14.300 Tote
  • USA: 99.200 Tote
  • Russland: 43.700 Tote

Wohlgemerkt: umgerechnet aus den „deutschen Zahlen“ der Grippe 2017/2018.
Von diesen Zahlen sind wir meilenweit entfernt. Die einzigen die an diese Zahlen derzeit wohl herankommen sind die Italiener und die Spanier.

Es wird Zeit mal das Reptilien-Gehirn abzuschalten und wieder die Großhirnrinde zu aktivieren.

Hier stimmt doch offensichtlich etwas überhaupt nicht. Ich möchte in den Stellungnahmen der Herren Drosten, Wieler, Spahn, usw. etwas dazu hören, wie sich die Herren und Damen Experten das erklären?
Stattdessen hören wir: „Zustände wie in Italien sind auch bei uns möglich!“

Ach was? Ja, das ist möglich. Aber ich will wissen WARUM? Und ich will wissen warum es in Südkorea „nur“ 144 Tote gibt und in Thailand „nur“ 6.

Beatmungsplätze und Forderung nach einer Impfung sind scheinbar das einzige worum es gerade geht.

Apropos Impfung: Wir sollten nicht vergessen, dass sich die Regierung im Jahr 2009, sowie hochrangige Beamte, eine „andere“ Schweinegrippe-Impfung genehmigte, als dem Rest der Bevölkerung. Das ist auch keine Verschwörungstheorie, sondern offiziell belegt. In meinem Beitrag berichtete ich damals dazu: Fast vergessen: Die Schweinegrippe-Impfung im Jahr 2009 – Kanzlerin und Minister erhielten Impfstoffe OHNE „Wirkverstärker“

Und was sonst? NICHTS?

Ich freute mich ganz besonders über die Nachricht eines Firmen-Inhabers in Norditalien, der seinen Mitarbeitern wohl empfohlen hat nach den Informationen aus meinem Grippe-Buch vorzugehen.

Buch: Die biologische Therapie der Grippe von René Gräber

Seine Meldung: nicht ein Grippe-Fall in seiner Firma. Weitere Berichte von Lesern meines Buches bringe ich lieber nicht – die glaubt sowieso keiner oder mein Beitrag wird auf facebook & Co. gesperrt, siehe: Naturheilkunde-Seiten mit „alternativen Medizin-Informationen“ sind in Google seit dem Sommer 2019 sowieso massiv abgestraft worden.

Und ja, manche feiern das als Sieg der sogenannten „Wissenschaft“. Allerdings kann ich auf eine Forschung mit „wissenschaftlichem Anstrich“ getrost verzichten – um es mal höflich zu formulieren.

Mit Verlaub (diesmal kein Fazit):  Ich ertrage das Elend der Kranken und der mit Angst behafteten Menschen sowieso nur sehr schwer. Aber das was derzeit passiert ist noch schwerer zu ertragen.

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Dieser Beitrag wurde im März 2020 erstellt und im November 2023 aktualisiert / kommentiert.

Um das „Problem“ zu beschreiben, muss ich ein klein wenig ausholen.

Es gibt eine Art „Rahmenvertrag“[1] über die Arzneimittelversorgung, in dem eine bestimmte Quote vorgeschrieben wird, wie viel an preisgünstigen Medikamenten aus dem Ausland nach Deutschland importiert werden muss / kann / darf.

Dieser Vertrag wurde zwischen dem Spitzenverband Bund der Krankenkassen und dem Deutschen Apothekerverband geschlossen. Medikamente aus dem Ausland können Reimporte oder Parallelimporte sein.

Reimporte sind Medikamente, die in Deutschland hergestellt, dann ins Ausland verkauft und danach preisgünstig wieder nach Deutschland zurück importiert wurden.

Parallelimporte sind Medikamente, die im Ausland hergestellt und dann nach Deutschland importiert wurden, und dann hier die preisgünstigere Alternative zu vergleichbaren lokalen Produkten darstellen.[2]

Man erhoffte sich mit diesem „Trick“ eine Senkung der Kosten im Gesundheitssektor.

 

Laut Angaben der „Süddeutschen Zeitung“[3] handelt es sich hier um einen ziemlich misslungenen Trick. Denn die Sparmaßnahmen betrugen im letzten Jahr gerade einmal 0,3 Prozent der Arzneimittelausgaben. Offiziell beschloss man wegen dieser mageren „Ausbeute“, auf die Importquote gänzlich zu verzichten.

Der wahre Grund dieses „System der Importe“ zu kippen dürfte meines Erachtesn aber ganz woanders liegen, denn es hatte in der Vergangenheit ein paar Skandale gegeben mit unwirksamen, beziehungsweise verunreinigten Medikamenten[4] – genau aus solchen Re-Importen. Ich berichtete ebenfalls darüber: Blutdrucksenker Valsartan Rückruf – Seit Jahren „verunreinigt“ – Schon wieder ein Medikamentenskandal?

All diese Vorkommnisse geben Grund zu der Annahme, dass es praktisch keine Qualitätskontrolle bei den importierten Arzneimitteln gibt. Und damit sind Tür und Tor offen für Bombengeschäfte mit Scheinpräparaten, die wenig helfen, aber kräftig schädigen. Dessen scheint man sich auch in der Politik bewusst geworden zu sein. Also beschloss man, die Importquote abzuschaffen – eine gute Sache wie ich finde.

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Jetzt kommt aber der:

Rückfallzieher der Sonderklasse

Die Streichung der Importquote wurde zwischen Gesundheitsministerium und Wirtschaftsministerium vereinbart. Wenn da nicht Wirtschaftsminister Altmaier gewesen wäre … Der nämlich stoppte quasi in letzter Minute die Streichung. Warum nur?

Altmaier kommt aus dem Saarland, wo auch sein Wahlkreis verortet ist. In diesem Wahlkreis beheimatet ist ein Arzneimittelimporteur namens Kohl. Seine Firma, ein familieneigenes Unternehmen, nennt sich „Kohlpharma“. Kohlpharma ist der größte deutsche Arzneimittelimporteur (Marktanteil 2009: 29 %) mit Sitz in Merzig (Saarland)[5].

Und diese Kohlpharma hätte, zusammen mit einigen anderen Arzneimittel-Importeuren, „große Umsatzeinbußen“ in Kauf nehmen müssen. Überhaupt die gesamte Reimport-Pharmaindustrie hätte mit einem Schlag die alten Umsatzgarantien verloren.

Laut Recherchen[6] der „Süddeutschen Zeitung“, dem WDR und dem NDR gelangten diese an interne Unterlagen und E-Mails aus dem Wirtschaftsministerium, aus denen hervorgeht, dass es eine entsprechende Kommunikation mit Kohlpharma gegeben hatte und eben diese Firma den Grund für den Stopp der Abschaffung der Quote darstellt.

Nicht nur das. Man scheint nicht alles beim Alten zu lassen, sondern auch ein paar Neuerungen einzuführen. Denn die Neuregelung für die Importquote ist ein Vorschlag, der von Kohlpharma stammt und sogar wortgleich in die neuen Bestimmungen übernommen wurde.

Die „Süddeutsche Zeitung“ (siehe Link oben in Fußnote) vermeldet weiterhin, dass Altmaier und Kohl und dessen Geschäftsführer Geller, quasi von Landsmann zu Landsmann, direkt und auf persönlicher Basis, über E-Mail und Telefon, miteinander verhandelt hatten. Altmaier machte sich daraufhin stark für die Beibehaltung der Importquote und konnte sich demnach durchsetzen.

Dies ist umso bemerkenswerter, da praktisch ganz Deutschland den Importzwang abschaffen wollte. Ganz Deutschland heißt: Patientenverbände, Apotheker, die AOK, sogar der Gesundheitsminister Spahn und 14 von 16 Bundesländern. Hessen hatte sich enthalten.

Der einzige Befürworter des „Importzwangs“ war dieses eben diskutierte Saarland. Und jetzt hat sich in absolut demokratischer Manier die überwiegende Mehrheit des Saarlands gegen die mehrfache Minderheit von 14 Bundesländern durchgesetzt und das erreicht, was man erreichen wollte.

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Danke schön Herr Altmaier! Ein Fazit:

Dieses Szenario zeigt mit blanker Schönheit, worum es dem Tandem von Politik und Pharmaindustrie geht: Geschäft, und nur das Geschäft, und sonst nichts.

Die Probleme mit verunreinigten und anderweitig problematischen Medikamenten aus dem Ausland hätte mit der Abschaffung des Importzwangs fast schlagartig gelöst werden können.

Herr Altmaier jedoch zog es wohl eher vor, in schamloser Weise der Welt zu demonstrieren, dass wirtschaftliche Interessen vor gesundheitlichen Problemen einzuordnen sind, auch wenn es bereits eine Mehrheit gibt, die zu einer anderen Entscheidung gelangt ist.

Was hier auf der Strecke bleibt, das sind wieder einmal die Gesundheit der Bevölkerung, die hinter den Interessen von einigen wenigen Pharmafirmen sich einzuordnen hat; und das Verständnis von Demokratie, wo die Mehrheit entscheidet.

Seit wann ist das Saarland die Mehrheit? Weil es nie die Mehrheit gewesen ist, kann man davon ausgehen, dass hier ein saarländischer Bundesminister seine Machtposition für eine verfilzte Politik missbraucht hat.

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Quellen:

Ein Gespenst geht um, nicht nur in Europa – das Gespenst von Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung. Teil dieses „Gespenstes“ ist inzwischen die Selbstverantwortung jedes Einzelnen für die eigene Gesundheit und das eigene Wohlergehen.

Immer mehr drängen Politik und Industrie mit einer Reihe von meist fragwürdigen Mitteln, dieses Recht der Selbstbestimmung zu untergraben. Die psychologische Einflussnahme von Werbung und Indoktrination in der Ausbildung, die jeden glauben machen will, dass die Erde eine Scheibe ist, ist nur eine Seite der Medaille.

 

Inzwischen ist man dazu übergegangen, diese Glaubenssätze auch als politisch korrekt zu verankern. Und dementsprechend sieht der Umgang mit abweichenden Meinungen aus: Alternativ orientierte Heilmethoden stehen kurz davor, verboten zu werden. Und wenn es dann soweit ist, dann wird die Begründung lauten: Wir brauchen nichts zu begründen; wir sind niemanden eine Erklärung schuldig. Das Gesetz sagt es so und so muss es sein!

Oder kurz gesagt: Wenn es ums Geschäft geht, vor allem das Geschäft mit der Krankheit, dann hat es nicht mehr um Gesundheit zu gehen. Jede Form von Selbstbestimmung und informierter Entscheidung über das eigene Wohl steht diametral den geschäftlichen Interessen der Industrie entgegen.

Schwarzmalerei? Den Teufel an die Wand malen? Übertreibung? Wo hat er das denn jetzt her?

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Die Vorboten des Sturms

In meinem kürzlich verfassten Newsletter hatte ich bereits einige dieser Vorboten beschrieben: Gesund & Freiheit – für eine menschliche Medizin

Aus früheren Beiträgen wird deutlich, wie die Vorbereitung aussieht, um alternative Heilmethoden von der Bildfläche verschwinden zu lassen. Da werden Studien gebastelt, die alternative Standpunkte zu widerlegen scheinen. Dafür gibt es eine Reihe von Beispielen, wie zum Beispiel dieses:

Überzeugend, brillant und FALSCH: Die „neue“ VITAL Studie gegen Omega-3-Fettsäuren und Vitamin D. Ziel dieser Bemühungen ist, den Mangel an Omega-3-Fettsäuren und Vitamin D zu bagatellisieren, indem man die Notwendigkeit dieser natürlichen Substanzen infrage stellt bis verteufelt.

Besonders dreist ist der Versuch einer offiziellen amerikanischen Behörde, der CDC, mit einer gefälschten Studie einer der wichtigsten Impfungen, die Masernimpfung, nicht nur vor dem Abschuss zu retten, sondern sie gleichzeitig als unverzichtbares Heilmittel der Menschheit zu glorifizieren:

MMR-Impfung und Autismus – Also doch! Aber bis heute redet kaum jemand über diesen Wissenschaftsbetrug. Im Gegenteil! Jeder, der was auf sich hält und Eindruck schinden will, zitiert die DeStefano-Studie als schlagenden Beweis für die maroden Unterstellungen von Dr. Wakefield und gleichzeitig die Unbedenklichkeit der Impfung.

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Gleichzeitig denkt man fast überall darüber nach, Verhältnisse wie in den USA einzuführen, wo die Entscheidung – Impfung ja oder nein – vom Staat gefällt wird: die Impfpflicht. Was hat dies mit dem Verlust von Eigenverantwortung und Selbstbestimmung zu tun? Hier die Antwort: Impfen oder der Verlust der Eigenverantwortlichkeit.

Ein beliebter Vertreter alternativer Heilmethoden, der regelmäßig unter Beschuss steht, ist die Homöopathie. Diese eignet sich besonders als Kandidat, da das Wirkprinzip der Homöopathie den pharmakologisch-logischen Erklärungen widerspricht: je weniger drin ist, desto besser wirkt es!? Und weil es keine wissenschaftlich greifbaren Erklärungsmechanismen zu geben scheint (noch nicht), muss es sich um Hexerei, Hokuspokus, Voodoo oder dergleichen handeln und damit abgeschafft werden: Werden homöopathische Mittel bald illegal und verboten?

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Vor allem wenn Sie für den Erhalt der Homöopathie sind, sollten Sie sich unbedingt dazu eintragen, denn die „Politik“ und etablierte Medizinerschaft ist bestrebt die Homöopathie zu verbieten und / oder abzuschaffen!

Und das muss so bleiben, obwohl es mehr als ausreichend empirische Daten gibt, die (um es einmal vorsichtig zu formulieren) keinen Grund zu der Annahme geben, dass Homöopathie unwirksam sei. Allein das Fehlen einer Erklärung bezüglich des Wirkmechanismus muss schon ausreichen, diese Heilmethode verbieten zu wollen.

Gleichzeitig gibt man damit zu erkennen, dass es auf den Effekt der Heilmethode, die Heilung, offensichtlich nicht ankommt. Denn eine Heilung erfolgt auch dann, wenn ich nicht weiß, wie sie zustande gekommen ist: Homöopathie wirkt! Studien und Kritik an der Homöopathie.

Und so gibt es dann immer wieder Vorstöße in der Politik, die versuchen, alternative Heilmethoden per Gesetz zu verbieten: Homöopathie sofort streichen!

Das betrifft nicht nur Heilmethoden, sondern auch die, die sie betreiben, wie zum Beispiel Heilpraktiker. Hier wird auch laut nachgedacht, den Berufsstand so zu modifizieren, dass es ihn praktisch nicht mehr gibt.
Natürliche Substanzen in Bezug auf alternative Heilmethoden – auch hier gibt es erste Bemühungen, hier per Gesetz Natur und deren Wirksamkeit zu verbieten: Heilpilze stehen auf der Abschussliste der Pharmaindustrie.

Im Gegenzug werden Industrieprodukte hochgejubelt und/oder deren Gefährlichkeit unter den Teppich geredet. Dies gilt für Chemieprodukte ebenso wie für Pharmaprodukte. Ein typisches Beispiel hierfür ist Glyphosat: Glyphosat und die Mauschelbande.

Hier werden sogenannte „Zulassungsstudien“ hemmungslos von der offiziellen Zulassungsbehörde unter Verschluss gehalten mit der dreistesten aller dreisten Begründungen, dass das geschäftliche Interesse durch eine Veröffentlichung dieser Studien gefährdet werden würde. Wir sind inzwischen also so weit, dass man nicht einmal mehr versucht, den wahren Beweggrund für diese Maßnahmen schön zu reden, zu verschleiern oder sonst wie zu übertünchen.

Es ist gleichzeitig ein Gradmesser für das Selbstbewusstsein von Industrie und Politik, was diese Leute den Menschen zuzumuten gedenken. Wo früher noch versucht wurde, Argumente, auch wenn sie noch so fadenscheinig gewesen waren, ins Feld zu führen für das eine und gegen das andere, wird heute vollkommen darauf verzichtet.

Der Hinweis auf die eigene Machtkompetenz und die daraus erfolgende Entscheidungsfreiheit muss reichen. In diesem Fall hat ein Gericht, der Europäische Gerichtshof, entschieden, dass die Zurückhaltung dieser Studien rechtswidrig ist. Wir sind also so weit, dass die Gesetzeshüter rechtswidrig handeln, um das Geschäft der Industrie aufrechtzuerhalten!

Wie dieses eingefädelt wird, das zeigt sich am Beispiel USA: Kennedy erklärt, wie Big Pharma den Kongress unterwandert hat.

Für den Bereich Gesundheit und Pharmaindustrie ist das Ziel, Patienten ohne Eigenbestimmung zu kreieren, beziehungsweise die freiwillige Aufgabe der Eigenbestimmung seitens des Patienten: Wie Sie als Patient zu einer lukrativen Ware mutiert sind.

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Denn dies benötigt ein gewisses Quantum an Wissen und Informationen seitens des Patienten, um zu informierten Entschlüssen kommen zu können. Und Politik und Industrie wissen, dass eine informierte und bewusste Entscheidung sehr häufig für natürliche Heilmethoden ausfällt.

Denn es gibt bedauerlicherweise (für die Industrie) zu viele wissenschaftlich korrekt durchgeführte Arbeiten, die gezeigt haben, dass nicht nur natürliche Heilmethoden und natürliche Substanzen ein außerordentlich gutes Mittel bei der Bekämpfung von Erkrankungen und der Erhaltung der Gesundheit sind.

Es gibt leider auch zu viele Arbeiten, die gezeigt haben, dass die chemisch-pharmakologischen Alternativen nicht nur in der Wirkung den natürlichen Heilmitteln bestenfalls ebenbürtig, meist unterlegen sind.

Sie haben auch gezeigt, dass in Sachen Verträglichkeit und Nebenwirkung die Pharmakologie nur selten etwas zu bieten hat außer gesundheitsgefährdende Konsequenzen: Avandia, Lipobay, Vioxx, Contergan etc.

Enteignung mit Strategie

Das, was hier punktuell und scheinbar willkürlich erfolgt, hat Methode. Hinter dem Ganzen steht ein Programm. Und dieses Programm wird mit der altbekannten Strategie umgesetzt, die heißt: Teile und herrsche (divide et impera). Ein besonders interessanter Beitrag aus dem letzten Jahr von einem gewissen Jörg Wichmann[1] erklärt Programm und Strategie.

Jörg Wichmann ist ein Kulturwissenschaftler und Psychologe, der jetzt ein Heilpraktiker mit Schwerpunkt Homöopathie ist. Und als solcher beschreibt er den größeren Zusammenhang, in dem diese Angriffe auf die alternative Medizin zu sehen sind. Gerade die Strategie von „teile und herrsche“ ist bezeichnend für die Vorgehensweise gegen alternative Behandlungsformen.

Es fängt damit an, dass die Homöopathie zum Lieblingsgegner der Schulmedizin geworden ist. Die Gründe hierfür habe ich bereits weiter oben skizziert. Wie es aussieht, ist die Homöopathie deswegen das schwächste Glied in der Kette. Ist die Homöopathie einmal erledigt, dann wird das nächste schwächste Glied der Kette bearbeitet, bis auch dieses entfernt sein wird und so weiter und sofort.

Um dieses Spiel zu durchschauen, ist es notwendig, dass nicht nur die Betroffenen, sondern auch die, die mehr am Rande stehen (und vielleicht nur zuschauen), über diese Zusammenhänge informiert sind. Deshalb ist es kein allzu großes Wunder, wenn auch hier von offizieller Seite aus alles unternommen wird, Informationen zu filtrieren und zu färben, um diese Zusammenhänge so gut wie nur möglich zu verschleiern.

Im Zeitalter des Internets ist dies manchmal nicht mehr so gut möglich, da hier Menschen mit gleichen Interessen sich finden können, ohne sich vorher persönlich kennengelernt zu haben.

Deshalb gibt es auch hier die entsprechenden Bemühungen, die entsprechende Kontrolle von Informationen auszuüben: Kontrolle wissenschaftlicher Arbeiten durch das Internet. Gerade die Kontrolle wissenschaftlicher Arbeiten ist so wichtig, da von hier die größte Gefahr für glaubwürdige Informationen zu verschiedenen Sachverhalten ausgeht.

Aber dies sind wieder nur zwei Puzzleteilchen aus einem großen Bild. Dieses große Bild wird laut Jörg Wichmann gekennzeichnet von der „Friedensbewegung, der Anti-TTIP-Bewegung[2], die Klimarettung, die Frauenrechtlerinnen, die Reste der Arbeiterbewegung, die Naturschutzgruppen, Amnesty, Greenpeace, Attac, Campact, LobbyControl und so weiter“. Alle diese Gruppen und Gruppierungen kämpfen den „gleichen Kampf“ für eine „freiere, demokratischere, gesündere, friedlichere, gerechtere und lebensfrohere Welt“.

Der Kampf zur Erhaltung der Homöopathie, für den Einsatz von natürlichen Substanzen bei der Heilung, gegen die Einführung der Impfpflicht und so weiter und sofort ist immer nur Teil des ganzen Bildes, welches die totale Kontrolle von Regierung und Industrie über seine Untertanen zum Ziel hat. Die Beseitigung aller dieser „Teilaspekte“ ist notwendig, um dies durch- und umzusetzen.

Die Bemühungen von Politik und Industrie, die Gegenseite aufzuspalten und gegeneinander auszuspielen, laufen auf vollen Touren, sind nachhaltig und teilweise von Erfolg gekrönt. Jörg Wichmann vergleicht die Taktik mit dem Zerbrechen von einem Bündel von Stäbchen. Alle Stäbchen zusammen zu zerbrechen ist oft unmöglich. Aber um jedes einzelne Stäbchen zu zerbrechen bedarf es keines großen Kraftaufwands:

Divide et impera, eine einfache und alte Strategie, die immer wieder und solange funktioniert, wie ihre Opfer darauf hereinfallen und sich ent-solidarisieren lassen“.

Fazit

Die Maschinerie der Entmündigung und Bevormundung des Bürgers läuft auf vollen Touren. Alles, was der offiziellen Ideologie zuwiderläuft, wird versucht zu knebeln, zu unterdrücken, zu frisieren etc.

Die Bemühungen sind subtil. Es sind noch keine bewaffnete Garden auf den Straßen zu sehen, die für Recht und Ordnung sorgen – und die rechte Gesinnung. Es wird solche sehr wahrscheinlich auch nie geben, da sie unnötig sind.

Denn der unmündige Bürger hat auch ohne Zwang durch Waffengewalt sein Schicksal und seine Eigenverantwortung in die Hände von Politik und Industrie delegiert.

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Kleine Anmerkung: Die Sache mit den „5 Wundermitteln“ ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen…

Zum weiterlesen: Immer wieder: Die Masern und die Impfflicht

Quellen: