„Wir werden immer dümmer!“: Dieser etwas dümmlich wirkende Spruch stammt von einem jungen britischen Anthropologen, Edward Dutton, der behauptet, dass der IQ-Quotient in Europa in den letzten 20 Jahren kontinuierlich abgenommen hat, und wir auf absehbare Zeit ein intellektuelles Niveau erreichen werden, das keine weiteren „zivilisatorischen Errungenschaften“ mehr zulässt.

Edward Dutton belegt dies in einer im Jahr 2016 veröffentlichten Studie: The negative Flynn Effect: A systematic literature review. Wie es aussieht, nimmt der IQ-Wert der Kinder alle zehn Jahre um zwei Punkte ab.

Neben dem Abnehmen des IQs innerhalb der neuen Generation von Kindern taucht parallel dazu ein weiteres Phänomen auf. Und das ist eine bedrohlich wirkende Zunahme von ADHS und Autismus. Dies scheint insbesondere für die USA zuzutreffen. So gibt es Zahlen, die zeigen, dass in Kalifornien die Zahl autistischer Kinder zwischen 1990 und 2001 um 600 Prozent zugenommen hat. Ähnliche Zahlen gibt es auch für andere Gebiete in den USA.

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Ende März, Anfang April 2019 sendete ich folgenden Newsletter an meine Leserinnen und Leser. In diesem ging es mir um nicht weniger, als um Freiheit und Gesundheit.

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Das Interview mit der Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek (kennt die jemand??), das ich in der „Süddeutsche Zeitung“ vom 29. Januar 2019 las [1], war mal wieder alter Wein in neuen Schläuchen.

Nichts Neues war, dass oberste Forscherin der Bundesregierung in Deutschland zum Kampf gegen den Krebs aufruft. Diesen Aufruf im „Kampf gegen Krebs“ höre ich seit meiner Kindheit (ich stamme ja aus einer Ärztefamilie). Als Jugendlicher glaubte ich tatsächlich noch an die ständigen Durchbrüche, Kampfansagen und Entwicklungen. Aber dazu gleich mehr.

Die entscheidende Frage ist doch zunächst: Warum ruft jemand zu etwas auf, dass sowieso schon andauernd aufgerufen wird?

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Es scheint also jetzt aktenkundig zu sein: die Firma Bayer „schluckt“ die Firma Monsanto für den stolzen Preis von 63 Milliarden USD. Damit wird Bayer der weltgrößte Anbieter von Saatgut und Pflanzenschutzmitteln. Als gute Nachricht würde ich das NICHT bezeichnen!

Laut „Süddeutsche Zeitung“ (sueddeutsche.de/wirtschaft/bayer-monsanto-1.4001022) wird es den Namen „Monsanto“ bald nicht mehr geben. Bayer hatte dies bereits offiziell angekündigt. Wie es scheint, ist dieser Name selbst für eine Firma wie Bayer eine Belastung, obwohl Bayer selbst auch keine allzu glorreiche Vergangenheit aufzuweisen hat. Und sie scheinen selbst auch Meister in Sachen Imagepflege durch Namensänderung zu sein.

Denn vor Bayer gab es die berühmt-berüchtigte IG-Farben, der während der Nazizeit weltweit größte Chemiekonzern. Dieser Konzern ist berüchtigt durch seine Kooperation mit dem Nationalsozialismus. Diese Kooperation beinhaltete die Beschäftigung von Zwangsarbeitern, Menschenversuchen und sogar der Errichtung eines privaten, firmeneigenen Konzentrationslagers (KZ Auschwitz III Monowitz).

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Die Profite der Kaffee-Konzerne basieren auf der Armut der Kaffeebauern. Ungerecht. Klar. Und wir werden auch nicht alle Ungerechtigkeiten beseitigen können. Aber wir können bei vielen Themen etwas tun: und zwar durch unser Kaufverhalten. Aber eins nach dem anderen…

Multinationale Kaffeeketten ergötzen sich an Milliardengewinnen, gleichzeitig werden die Kaffeebauern in Lateinamerika immer ärmer. Dass die Großkonzerne deren Hilfeflehen in ihrem entfesselten Kapitalismus nicht wahrnehmen mögen, wundert kaum jemanden, aber bei dieser grenzenlosen Ausbeutung von Menschen sollte jedem der Kaffee im Hals stecken bleiben…

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