Manche Diagnosen kündigen sich nicht mit dramatischen Symptomen an, sondern mit kleinen, unscheinbaren Veränderungen. Weniger Nachtfahrten. Keine langen Strecken mehr. Vertraute Routen statt neuer Wege.

Was nach reiner Vorsicht klingt, könnte in Wahrheit ein frühes Zeichen kognitiven Abbaus sein. Eine aktuelle Studie aus Neurology legt nahe, dass sich leichte kognitive Beeinträchtigungen im alltäglichen Fahrverhalten widerspiegeln – teilweise präziser als klassische Tests.

Das ist faszinierend. Und zugleich brisant.

Denn wenn das Auto plötzlich zum Diagnoseinstrument wird, stellt sich nicht nur eine medizinische Frage. Sondern auch eine gesellschaftliche. Wer wertet diese Daten aus? Und wer entscheidet, wann jemand nicht mehr fahren darf?

Bevor ich mit diesen Fragen beginne ein kurzer Ausflug zu den fragwürdige Hypothesen der Schulmedizin, wie es sie bei den „Theorien“ zu Cholesterin und Arteriosklerose ebenfalls gibt. Wovon rede ich hier?

Die Ursache soll angeblich der Aufbau von Plaques im Gehirn sein, obwohl vieles dafür spricht, dass diese Plaques bestenfalls Resultat der Prozesse sind, die zu Alzheimer geführt haben. Also eine Vertauschung von Ursachen und Wirkung.

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Hier einige meiner Beiträge, die auf diese irreführenden Hypothesen der Schulmedizin Bezug nehmen:

Und dann gibt es noch die Demenz, die mit Alzheimer vieles gemein hat, dennoch eine andere Erkrankung ist. Oft werden beide Formen gleichgesetzt, was unter anderem dazu führt, dass die darauf fußende Fehldiagnose zu falschen Behandlungen führt:

Was ist dann Demenz?

Fahrzeuge als Diagnose-Tool für beginnende Abnahme kognitiver Kompetenz?

Ende November 2025 erschien eine Arbeit in „Neurology“, die folgende Hypothese aufstellte:

Autofahren integriert mehrere kognitive, sensorische und motorische Systeme und kann als realer Indikator für den Funktionsverlust im Alter dienen. Bei älteren Erwachsenen mit leichter kognitiver Beeinträchtigung kommt es vor der formellen Diagnose einer Demenz häufig zu geringfügigen Fahrveränderungen, doch es gibt nur begrenzte Längsschnittbelege aus der Praxis.

Und genau hier haben die Autoren versucht zu ergründen, ob diese Veränderungen in Bezug stehen mit einem echten Funktionsverlust der kognitiven Wahrnehmung. [1]

Personen mit kognitiven Beeinträchtigungen haben ein zwei- bis fünffach erhöhtes Risiko, in Autounfälle verwickelt zu werden, was die Verschlechterung der Fahrfähigkeiten mit dem Rückgang der kognitiven Funktionen verdeutlicht.

Besagte Studie legt jetzt nahe, dass mithilfe eines Fahrzeugdatenloggers aufgezeichnete Veränderungen im täglichen Fahrverhalten Personen mit leichter kognitiver Beeinträchtigung zuverlässig von Personen mit normaler kognitiver Beeinträchtigung unterscheiden können.

Die Ergebnisse der vorliegenden Studie legen nahe, dass die von Fahrzeugdatenloggern gesammelten Daten möglicherweise zur frühzeitigen Identifizierung von Personen mit einem Risiko für einen Autounfall oder Personen mit kognitiven Beeinträchtigungen verwendet werden könnten, bevor persönliche kognitive Beurteilungen oder bildgebende Untersuchungen des Gehirns durchgeführt werden.

Wie sich kognitive Beeinträchtigungen auf die Fahrleistung auswirken

Menschen mit Alzheimer weisen Defizite in der Fahrleistung auf, die nicht nur auf kognitive Defizite, sondern auch auf sensorische und motorische Beeinträchtigungen zurückzuführen sind. Studien haben übereinstimmend gezeigt, dass Personen mit Alzheimer im Vergleich zu Personen mit normaler Kognition einem erhöhten Risiko für Verkehrsunfälle ausgesetzt sind.

Darüber hinaus deuten Studien darauf hin, dass diese Verschlechterung der Fahrleistung in den frühen Stadien der Demenz auftritt. Weiter konnte gezeigt werden, dass selbst ältere Erwachsene mit leichten kognitiven Defiziten oder Alzheimer im Frühstadium Defizite bei der Fahrleistung in Simulator- und Straßenfahrtests aufweisen.

Zusammengenommen deuten diese Studien darauf hin, dass fahrbedingte Beeinträchtigungen in den frühen Stadien von Alzheimer oder Demenz auftreten, bevor die Symptome schwerwiegend genug werden, um eine entsprechende Volldiagnose zu ermöglichen. Die subtilen Veränderungen der Fahrleistung und der kognitiven Funktionen in den frühen Stadien der Demenz werden von Familienmitgliedern und Ärzten oft übersehen.

Wie sehen diese Änderungen des Fahrstils aus?

In der vorliegenden Studie wurde über einen Nachbeobachtungszeitraum von bis zu 40 Monaten mithilfe eines fahrzeuginternen Ortungsgeräts charakterisiert, wie sich Personen mit leichten kognitiven Defiziten in ihrem täglichen Fahrverhalten von Personen mit normaler Kognition unterscheiden.

An der Studie nahmen 298 Teilnehmer im Alter von mindestens 65 Jahren teil, die bei der Einschreibung und anschließend jährlich einer kognitiven Beurteilung unterzogen wurden. Basierend auf den ersten kognitiven Beurteilungen hatten 56 Teilnehmer eine leichte kognitive Einschränkung, während die restlichen 242 eine normale Kognition aufwiesen.

Um die Fahrleistung der Teilnehmer zu bewerten, verwendeten die Forscher ein Ortungsgerät oder einen Datenlogger, der ein globales Ortungssystem unterstützt.

Der Datenlogger bewertete Variablen wie die Anzahl der Fahrten, die Zeit der Fahrt am Tag, die zurückgelegte Distanz, den Standort des Ziels, die Anzahl der Fahrten sowie die Häufigkeit von Geschwindigkeitsüberschreitungen, starkem Bremsen und starkem Kurvenfahren.

Während der Nachbeobachtungszeit von bis zu 40 Monaten unternahmen ältere Erwachsene mit leichten kognitiven Defiziten weniger Fahrten, insbesondere nachts, als ihre Altersgenossen mit normaler Kognition.

Teilnehmer mit leichten kognitiven Defiziten unternahmen auch seltener Fernreisen und mieden eher neuere oder unvorhersehbare Umgebungen und blieben auf vertrauten Routen. Personen mit diesen Defiziten zeigten im Nachbeobachtungszeitraum eine Zunahme der Häufigkeit harter Kurvenfahrten.

Die Forscher stellen fest, dass einige dieser Veränderungen im Fahrverhalten, wie etwa die Vermeidung längerer Fahrten oder unvorhersehbarer Umgebungen, adaptive Strategien sein könnten, die von Personen mit leichten kognitiven Defiziten eingesetzt werden, um dem Rückgang ihrer Fahrfähigkeiten entgegenzuwirken.

Die häufigeren harten Kurvenfahrten könnten dagegen auf die nachlassende Fahrleistung zurückzuführen sein.

Vorhersagefähigkeit von Fahrmustern

Anschließend untersuchten die Forscher, ob das Fahrverhalten der Teilnehmer, gemessen mit dem fahrzeuginternen Datenlogger, ihren kognitiven Status vorhersagen konnte.

Denn die Fähigkeit Veränderungen im Fahrverhalten und den kognitiven Status vorherzusagen, könnte bei der frühzeitigen Identifizierung von Personen helfen, bei denen das Risiko eines kognitiven Verfalls und unsicheren Fahrens besteht.

In der vorliegenden Studie konnten die Forscher den kognitiven Status der Teilnehmer ausschließlich anhand der Fahrmuster mit hoher Genauigkeit vorhersagen.

Darüber hinaus verbesserte die Einbeziehung von Daten aus kognitiven Beurteilungen, Alter, Geschlecht, Rasse, Bildung und genetischer Veranlagung die Genauigkeit des Modells weiter.

Bemerkenswert ist, dass das auf Fahrmustern basierende Modell bei der Unterscheidung zwischen Personen mit und ohne kognitive Defizite genauer war als Modelle, die auf kognitiven Testergebnissen, Geschlecht, Alter, Rasse, Bildung und genetischer Veranlagung basierten.

Die Forscher erkennen zwar an, dass die Fähigkeit des täglichen Fahrverhaltens, kognitive Beeinträchtigungen vorherzusagen, mithilfe eines externen Datensatzes validiert werden muss, gehen jedoch davon aus, dass fahrzeuginterne Datensensoren dabei helfen können, Erkenntnisse über Veränderungen der kognitiven Funktion im Zeitraum zwischen jährlichen kognitiven Bewertungen zu gewinnen.

Fazit

Auto- oder Motorradfahren als Diagnose-Tool scheint eine originelle Idee zu sein. Allerdings würde mich der Gedanke stören, dass hier unter Umständen andere Verkehrsteilnehmer gefährdet werden könnten, wenn die kognitiven Kapazitäten der Patienten dann so eingeschränkt sind, dass sie gefährliche Situationen verursachen.

Fazit vom Fazit: Die Idee ist sehr gut, vor allem, wenn sichergestellt ist, dass die gewonnenen Daten zuverlässig sind. Die positive Seite ist hier, dass die Tests keine Labortests sind, wo Situationen simuliert werden, sondern mit dem Fahren die kognitive Leitung unter Alltagsbedingungen erhoben wird.

Die negative Seite der Medaille: Diese Praxis lädt natürlich auch dazu ein, von der Politik kommend Verfügungen aufzustellen, denen zufolge ab einem bestimmten Alter die Fahrzeugbesitzer dann möglicherweise Datenlogger in ihr Fahrzeug installieren müssen, die dann per Internet ans Gesundheitsamt hochgeladen werden (Patientenakte!). Wenn der Logger dann auf „Rot“ springt, dann ist die Fahrerei vorbei. So muss der Besitzer dann auch noch die Abschaffung seines eigenen Fahrzeugs finanzieren.

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Quelle:

Viele von Euch kennen bereits die FRIENDS Kongresse, für die ich in den letzten Jahren auch einige liebe Menschen interviewt habe.

2026 hat meine Kollegin Gaby Schörk mich zum Thema Schmerzen interviewt und (ich denke) wieder einige Dinge angesprochen, zu denen ich sonst weniger Stellung nehme…

Wer sich das ansehen möchte, einfach kostenlos für den Kongress anmelden (E-Mail-Adresse reicht!) – HIER Klicken.

Einige Ausschnitte aus dem Interview:

Hier etwas zu den Optionen und welche Entscheidungen ihr trefft… DAS ist eine der größten Fallen…

Wir müssen betrachten durch WAS Schmerzen eigentlich ausgelöst werden… Dazu schreibe ich in den Newslettern ja öfter…

 

Im Verlauf des Interviews kamen wir wieder vom Stöckchen aufs Steinchen.

Aber es betrifft wieder einmal ein Problem, welches ich bei Patienten sehr häufig sehe: diese glauben nicht, was möglich sein könnte – obwohl sie genau das haben wollen…

 

Das Interview mit mir ist am Donnerstag, den 5. Februar ganztägig zu sehen. Einfach kostenlos anmelden und anschauen.

Die Teilnahme am Online-Festival ist kostenlos und bietet Ihnen die Möglichkeit, von zu Hause aus an zahlreichen weiteren spannenden Vorträgen und Diskussionen teilzunehmen.

Melden Sie sich einfach auf der offiziellen Webseite an: FRIENDS FOR A BETTER WORLD – oder einfach HIER KLICKEN.

 

Geöffnete Tür zwischen Licht und Schatten, dunkler Raum mit mehrfacher Aufschrift Exoterik, Tür beschriftet mit Esoterik

„Esoterik“ ist heute kein Begriff mehr. Es ist ein Etikett. Und Etiketten klebt man selten, um zu verstehen – sondern um abzugrenzen, einzuordnen, notfalls auch abzuwerten. Wer so etikettiert, stellt sich fast immer über den anderen. Das ist kein neues Muster, aber eines, das in den letzten Jahren erstaunlich aggressiv geworden ist.

Seit den Weihnachtsgrüßen 2020 höre ich diese Frage öfter: Ob ich nun auch „unter die Esoteriker“ gegangen sei. Meist schwingt dabei kein echtes Interesse mit, sondern ein unausgesprochener Vorwurf. Der Vorwurf, dass man sich von der Wirklichkeit verabschiedet habe – oder so ähnlich. Dabei lohnt es sich, einmal kurz innezuhalten und zu fragen: Glaubt ihr wirklich die Wirklichkeit zu kennen? Also das was wirkt? Wovon reden wir hier eigentlich?

Der folgende Beitrag ist eine Einladung, Begriffe wieder zu entwirren, statt sie als Kampfmittel zu benutzen. Und vielleicht auch, sich eine einfache, aber unbequeme Frage zu stellen: Wer bestimmt eigentlich, was als „vernünftig“, „wissenschaftlich“ oder „solidarisch“ gilt – und warum?

Los geht´s.

Die Exoterik

Zum Begriff der Esoterik möchte ich mit dem Gegenteil beginnen: der Exoterik.

Die Exoterik ist das Weltbild welches heute bei den meisten Menschen als „wissenschaftlich“ gilt. Kurz gesagt: Es gibt einen Beobachter (mich) der die Vorgänge auf der Welt deskriptiv betrachtet. Alle Versuche und Studien basieren auf dem exoterischen Weltbild, das als allgemeingültig von einer großen Zahl der Menschen als „wahr“ angenommen wird. Man sieht das sehr gut an der derzeitigen Situation: fast alle Politiker und deren zitierte Wissenschaftler sind Exoteriker.

Menschen die an Gott glauben und / oder zum Beispiel Erleuchtung suchen (z.B. die letzte Stufe des Yoga erreichen wollen, gemäß des Yogasutra nach Patañjali), sind „eigentlich“ Esoteriker.

Das Konzept der Erleuchtung ist selbstverständlich auch Bestandteil der christlichen Lehre, ebenso das Konzept der Auferstehung und der Wiedergeburt. Allerdings haben die Religionsinstitutionen in den letzten 2000 Jahren die „offizielle Lehre und die Symbole mehrfach verändert.

Beispiele: Die Streichung bestimmter Schriften aus dem Neuen Testament. Man sehe sich dazu auch mal an, was z.B. im ersten vatikanischen Konzil beschlossen wurde. Zur Symbolik ein Beispiel: Das Symbol der Christen war seit Beginn der Fisch. Was noch weniger Christen wissen: das altgriechische Wort „Fisch“ (Ichthus) ist eine Zusammensetzung der Glaubensbotschaft: I= Jesus, ch= Christos (der Gesalbte),    th=Theou= (des) Gottes, u/ü= üios (Sohn), s= Soter= (Retter/Heiland).

Erst seit dem 13. Jahrhundert soll es das Kreuz sein, als Symbol der Qualen die Christus bei der Kreuzigung erfahren hat. Aber wollen und sollen wir uns mit den Qualen Christi identifizieren? Oder war seine Lehre eher eine andere? Als Antwort darauf stelle ich die Frage: Warum feiern wir Ostern und Pfingsten?

Die Gründe für diese „Änderungen der reinen Lehre Christi“ sind aus der Geschichte ganz klar abzulesen. Und diese Umdeutungen im Sinne von Herrschaft gibt es im Laufe der Geschichte immer wieder. Das Gefühl zahlreicher Menschen in unserem Land, dass genau dies seit Corona ebenfalls (wieder) geschieht ist vorhanden. Diese Menschen werden als „Verschwörungsteoretiker“, als „Asoziale“ und auch als „Esoteriker“ diffamiert.

Übrigens: In meinem kostenlosen Praxis-Newsletter „Unabhängig. Natürlich. Klare Kante.“ schreibe ich vor allem zur praktischen Naturheilkunde – auf „exoterischer Ebene“ – wenn Sie das interessiert:

Das bringt uns zurück zum Begriff, beziehungsweise dem Konzept der Esoterik.

Worum geht es in der Esoterik?

Grob gesagt („Profis“ mögen mir das nachsehen): In der Esoterik steht alles miteinander in Verbindung – letztlich mit dem ganzen Universum. Das ist übrigens etwas, was die Physik mittlerweile gut belegen kann. Beispiel: Es gilt mittlerweile, dass der Beobachter sich vom beobachteten Objekt nicht trennen kann. Das ist mittlerweile eine allgemeingültige Erkenntnis, selbst der „Exoteriker“.

Esoterik: zwischen uns und der „wahren Welt“ befinden sich mehrere „Schleier“, die der Einzelne aber nicht (oder noch nicht) durchschauen kann. Im Laufe des Lebens lüften sich (je nach Erkenntnisstreben) mehrere dieser „Schleier“. Das ist übrigens das, was letztlich Platon auch in seinem Höhlengleichnis beschreibt.

Und jetzt kommt das Problem:

Es kommt immer darauf an, mit wem man sich in welcher Situation unterhält.

Und je nachdem erhält man auch die entsprechenden Antworten. Diese (vermeintliche) „Konfrontation“ findet seit einigen Jahren ziemlich heftig statt.

Beispiel: Wir haben ein Immunsystem und jeder Mensch könnte / konnte mit dem Corona-Virus fertig werden, was uns die (exoterische) Studienlage auch zeigt, denn über 80% der Infizierten bekommen keine oder kaum Symptome.

Statt das eigene Immunsystem zu stützen und zu fördern (Prinzip der Naturheilkunde) werden von den „Offiziellen“ nur fehlende Medikamente gegen das Virus postuliert und dass nur eine Impfung „retten“ könnte UND (Achtung!) wieder ein „normales Leben“ ermöglichen könne. Solche Aussagen beinhalten eine massive Umdeutung der bisherigen Lebenswirklichkeit der allermeisten Menschen in unserem Land. Die allermeisten Menschen scheinen dies auch gar nicht wahrzunehmen und die meisten Menschen wollen es wahrscheinlich auch gar nicht.

Die Corona-Zwangsmaßnahmen und die Impfung bekommen quasi den Status der „Unfehlbarkeit“, was mich u.a. an das erste vatikanische Konzil erinnert. Kritiker dieser offiziellen „Lesart“ wurden stigmatisiert und gegängelt.

Das Positive an der „Corona-Situation“  (soweit man dieser „Situation“ etwas Positives abgewinnen kann oder will): es findet ein massiver Diskurs in fast allen Gesellschaften unserer Erde statt, was der „richtige“ Weg sei.

Und dabei ist nicht nur Corona gemeint, denn es geht ja um viel mehr. Lieferketten, Arbeitsbedingungen, Lebensweisen und (ganz klar) um Leben und Tod.

Die klassischen Religionen und deren Vertreter haben mehr oder weniger „abgedankt“ – zumindest in Deutschland (siehe Schließung der Kirchen, Singverbot, usw.). Freundschaften und Beziehungen werden auf eine massive Probe gestellt.

Letztlich muss jetzt jeder seine „Gretchenfrage“ beantworten – ob er will oder nicht.

Wer es nicht will, für den wird diese Frage beantwortet, womit jeder eine massive Fremdbestimmung für sich und sein Leben akzeptiert. Die Mehrheit der Deutschen scheint diese massive Fremdbestimmung willig (selbstverständlich im Namen der Humanität und Nächstenliebe) zu akzeptieren. Die offiziellen Botschaften die von 2020 bis 2023 vermittelt wurden (und immer noch werden), bedienen diesen „Schleier“ massiv, wie zum Beispiel „Impfen ist Liebe“. Dabei ist die Nächstenliebe ja gerade einer der Grundpfeiler der Christen.

Ein letztes Wort noch: ich erwähnte eben die „Gretchenfrage“. Die Gretchenfrage wird Faust von Margarete in Goethes „Faust“ gestellt. Warum wird wohl Faust immer noch an vielen Schulen gelesen? Weil im Faust die wesentlichen Fragen unserer Daseins gestellt werden. Und nicht umsonst gilt Faust als das Meisterwerk von Goethe und als ein Klassiker der Weltliteratur.

Nachdem ich mich jetzt hier einmal etwas „erklärt“ habe, werde ich mich weiterhin auf die „exoterische Ebene“ begeben und erlaube mir weiterhin die Absurditäten des klassischen Medizinwesens darzulegen, sowie auf die Alternativen und Möglichkeiten der Naturheilkunde zu verweisen. Denn das ist die Ebene auf der sich die meisten Menschen derzeit befinden.

Für die anderen „Ebenen“ (Schleiervarianten) findet ihr ebenfalls zahlreiche „Lehrer“. Jemand der meines Erachtens ziemlich am „Ende aller Schleier“  angekommen ist, bzw. aus der Höhle draußen war (siehe Platons Höhlengleichnis) ist Neal Donald Walsch.

Und jemand der sicher dort war (und noch deutlich weiter) war der Zimmermann aus Galiläa, dessen Geburt wir über drei Tage lang jedes Jahr feiern (inklusive Geburtstagsgeschenken) – nämlich gerade jetzt. Dass manche selbst Jesus Christus als „Fake“ einstufen (dass er nie gelebt habe, usw.) ist nur ein weiteres bezeichnendes Beispiel für die massive „Verschleierung“ der Wirklichkeit.

Sehr viele Menschen leben derzeit in Hass, Wut und Angst. Hier möchte ich euch die Worte des Evangelisten Lukas (Weihnachtsevangelium) mitgeben:

„Und siehe, des Herrn Engel trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht. Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids […].“

In diesem Sinne wünsche ich euch allen: Frohe Weihnachten!

Übrigens: In meinem kostenlosen Praxis-Newsletter „Unabhängig. Natürlich. Klare Kante.“ schreibe ich vor allem zur praktischen Naturheilkunde – auf „exoterischer Ebene“ – wenn Sie das interessiert:

Diesen Beitrag hatte ich das erste Mal am 25.12.2020 veröffentlicht. Ich habe diesen am 20.12.2025 etwas überarbeitet (Einleitung) und geringfügig der derzeitigen Situation angepasst.

Hier eine kurze Sequenz aus einer Online Präsentation von mir zum Thema „Wahrheit“ in der Medizin. Wie kommt man zu sogenannten „Erfahrungen“, bzw. das was man selbst für (angeblich) wahr hält?

Speziell zur Schulmedizin empfehle ich als Einstieg meinen Beitrag: Unsere Schulmedizin – Die einzig wahre Wissenschaft?

Die Suche nach Wahrheit ist in der Medizin ebenso faszinierend wie herausfordernd. Anders als in den Naturwissenschaften, wo Wahrheit oft durch Zahlen und Fakten definiert wird, ist die angebliche „medizinische Wahrheit“ geprägt von individuellen Erfahrungen, Perspektiven und einem ständigen Austausch mit anderen. Ich kann hier nur nochmals auf meine Ausarbeitung verweisen: Unsere Schulmedizin – Die einzig wahre Wissenschaft?

Als langjähriger Naturheilkundler habe ich erkannt: Medizinische Wahrheit ist nicht absolut. Sie entsteht im Spannungsfeld zwischen Theorie und Praxis, zwischen dem, was wir gelernt haben, und dem, was wir erlebt haben.

Wahrheit als individuelle Erfahrung

Die Grundlage jeder medizinischen Wahrheit ist die eigene Erfahrung. Was bleibt einem Arzt oder Heilpraktiker nach 25 Jahren Berufspraxis stärker im Gedächtnis als die Geschichten der Menschen, die sich ihm anvertraut haben? Jede Patientin, jeder Patient bringt ein einzigartiges Puzzle aus Symptomen, Lebensumständen und individuellen Heilreaktionen mit.

Diese Begegnungen formen eine Art inneres Archiv. Aus einem einzelnen Fall entsteht noch keine Regel, doch mit der Zeit verbinden sich die Mosaiksteine zu einem größeren Bild. Dieses Bild, diese „Wahrheit“, ist keine objektive Konstante – es ist ein Abbild des eigenen Weges in der Medizin.

Der Austausch mit Kollegen: Ein Blick über den Tellerrand

Wahrheit ist nie statisch. Sie wird lebendig durch den Dialog. Für mich war der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen immer ein unerschöpflicher Quell der Inspiration. Jede Diskussion, jede Fortbildung, jeder Blick auf die Methoden anderer erweitert die eigene Perspektive. Die Erfahrung eines Kollegen, der in einem bestimmten Bereich weitergekommen ist, kann plötzlich wie ein fehlendes Puzzlestück wirken.

In einer sich ständig wandelnden Welt der Medizin sind es oft diese Gespräche, die uns ermutigen, alte Überzeugungen zu hinterfragen und neue Wege zu beschreiten. Das Lernen endet nie.

Die Rolle der Studien: Theorie trifft Praxis

Manche sehen Studien als die höchste Instanz der medizinischen Wahrheit. Und doch liegt ihre Bedeutung vor allem darin, dass sie uns Denkanstöße geben und Hypothesen aufstellen. Studien sind unverzichtbar, aber sie sind nicht das letzte Wort. Denn wie oft habe ich erlebt, dass ein klinisch bewährter Ansatz, der einer Studie widerspricht, für den Patienten das Richtige war?

Und dann haben wir ja noch die Flut der gekauften Studien, Korruption und mehr:

Die Wahrheit im Wandel der Zeit

Was wir als Wahrheit empfinden, verändert sich. Vor 20 Jahren hätte ich vielleicht eine Krankheit anders interpretiert oder behandelt als heute. Diese Entwicklung ist kein Zeichen von Unsicherheit, sondern ein Beweis für die Dynamik der Medizin. Mit jedem Jahr, mit jedem neuen Patienten, wächst die eigene „Wahrheit“.

Was dabei entsteht, ist nicht eine absolute Wahrheit, sondern eine persönliche Wahrheit – ein Schatz, geformt durch unzählige Stunden der Praxis, Reflexion und Diskussion. Diese Wahrheit wird durch Erfahrungen anderer bereichert und bleibt dennoch tief mit der eigenen Biografie verwoben.

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ALLES GUTE für das Neue Jahr. Ich habe mir ein paar Gedanken was ich euch jenseits der naturheilkundlichen Verfahren mitgeben könnte. Es sind vier Punkte geworden:

1. „Denkt in Lösungen“:
Viele Patienten konzentrieren sich nur auf ihre Krankheit, die vergangenen Behandlungen und was alles schiefgelaufen ist. Diese Denkweise verstärkt oft das Gefühl der Hilflosigkeit. Stellt euch einmal vor, wie es ist, wenn ihr wieder ganz gesund seid! Dieses Bild sollte der Ausgangspunkt für eure Gedanken sein. Ihr sollt es euch nicht „schönreden“, sondern einfach mal in einer stillen Minute (wenn es euch mal „besser“ oder „gut“ geht) durchgehen… Ja, das hat fast was Meditatives!

2. „Wenn ihr eine Garantie wollt, kauft eine Waschmaschine.“
Im Leben (und besonders in der Medizin) gibt es keine Garantien. Jede Behandlung ist ein Versuch, ein neuer Ansatz, um dem Körper Impulse zu geben. Merke: Wenn dir an der Kieler Förde ein Vogel auf den Kopf scheißt, dann ist es mit 99 % Wahrscheinlichkeit eine Möwe. So plastisch und manchmal unangenehm ist das Leben – aber genau das macht es auch spannend und lebendig. Es gilt, diese Unsicherheit anzunehmen und trotzdem den Mut für neue Wege zu bewahren.

3. „Glück und Freude kommen aus euch selbst“
Glück und Freude lassen sich nicht im Außen finden – weder durch andere Menschen noch durch materielle Dinge. Heilung beginnt, wenn wir lernen, unsere inneren Ressourcen zu aktivieren und uns selbst als Quelle von Stärke und Zufriedenheit zu sehen. Spiritualität kann dabei eine große Unterstützung sein! Gott ist allgegenwärtig, und die Christus-Energie steht jedem Menschen zur Verfügung. Diese Verbindung zur höheren Kraft gibt Halt, Orientierung und inneren Frieden – unabhängig von äußeren Umständen.

4. Vergesst die Vergangenheit
Aus der Vergangenheit lernen – ja. Aber nicht darin leben! Zu viele Patienten verharren in „damals“, in der Illusion, dass früher alles besser war. Früher war nicht alles besser – es war einfach anders. Und genauso wichtig: Lasst auch die Zukunft los. Planen und Ziele setzen ist wichtig, aber malt euch nicht alle möglichen Schreckensszenarien aus, die höchstwahrscheinlich nie eintreten. Heilung und Leben finden immer nur im Hier und Jetzt statt.

Danke für euer Vertrauen, für das Lesen und die Wege, die wir gemeinsam gegangen sind! Dieses Vertrauen ist für mich nicht selbstverständlich und erfüllt mich mit großer Dankbarkeit.

Lasst uns gemeinsam mutig ins neue Jahr blicken – voller Licht, Leben und neuer Möglichkeiten. Ich wünsche euch von Herzen ein Jahr voller Gesundheit, Freude und Glück.

Auf ein wunderbares 2025!

Wer nicht nur Symptome behandeln will (oder sich eine Gentechnik-Spritze als Ultima Ratio andrehen lassen will) braucht meinen kostenlosen Newsletter: