{"id":976,"date":"2014-12-05T22:35:06","date_gmt":"2014-12-05T21:35:06","guid":{"rendered":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/?p=976"},"modified":"2014-12-05T22:35:06","modified_gmt":"2014-12-05T21:35:06","slug":"horrorkabinett-der-gmo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/horrorkabinett-der-gmo\/","title":{"rendered":"Das Horrorkabinett der GMO (Gentechnisch manipulierten Organismen)"},"content":{"rendered":"<p>GMO steht f\u00fcr \u201egenetisch manipulierte Organismen\u201c; man sieht auch \u00f6fters die Abk\u00fcrzung \u201eGVO\u201c, was f\u00fcr \u201egenetisch ver\u00e4nderte Organismen\u201c steht und zwei Namen f\u00fcr das gleiche Kind darstellen.<\/p>\n<p>Ich hatte letztes Jahr einen Beitrag ver\u00f6ffentlicht, der sich mit GMOs und Glyphosat besch\u00e4ftigte. Die Beziehung von GMOs und Glyphosat besteht darin, dass Glyphosat ein Hauptbestandteil des Herbizids \u201eRoundup\u201c ist und GMOs \u201eerfunden\u201c wurden, um Nutzpflanzen zu erzeugen, die gegen dieses Herbizid resistent sind (<a href=\"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/glyphosat-sicher-unsicher-2014\/\">Glyphosat \u2013 sicher unsicher?<\/a>).<\/p>\n<p>Und dann gibt es da noch die GMOs, die ihr eigenes Herbizid produzieren.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Sicherheitsbedenken wurden gro\u00dfz\u00fcgig vom Hersteller Monsanto und anderen Gr\u00f6\u00dfen der Gentechnik-Hersteller und der Politik in den Wind geschlagen. Glyphosat wurde als umweltfreundlich und f\u00fcr den menschlichen und tierischen Organismus als unsch\u00e4dlich eingestuft. Bt-Toxine der GMOs mit Herbizid-Eigenproduktion wurden als voll abbaubar und unsch\u00e4dlich bezeichnet.<\/p>\n<p>Und Bedenken, dass diese Fremdgene beim Verzehr in den Organismus gelangen und dort funktionell aktiv bleiben k\u00f6nnten, wurden mit dem Verweis widerlegt, dass diese fremde DNA und RNA \u201everdaut\u201c werden w\u00fcrde und damit nicht einmal theoretischen Schaden anrichten k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Studien dazu oder Beweise daf\u00fcr gab es aber nicht. Die sonst so vehement geforderte evidenzbasierte Studienlandschaft f\u00fcr einen solchen Themenkomplex wurde diesmal Hypothesen geopfert, die das beinhalteten, was das Monsanto-Marketing vorgeschrieben hatte und damit zum heiligen Gral der Gentechnik emporstieg. Wer hier motzte, der sollte sich warm anziehen.<\/p>\n<p>Einer der \u201eMotzer\u201c war Prof. S\u00e9ralini, der bei einer F\u00fctterungsstudie, die \u00fcber 2 Jahre lief, bei Ratten unglaubliche gesundheitliche Ver\u00e4nderungen unter den GMOs als Futtermittel und unter Glyphosat gesehen hatte (<a href=\"https:\/\/ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/22999595\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Long term toxicity of a Roundup herbicide and a Roundup-tolerant genetically modified maize.<\/a>). Die Ergebnisse waren so alarmierend, dass als erstes alle Gen-Gl\u00e4ubigen sich auf den Plan berufen f\u00fchlten.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<h2>Tanz der GMO-Wissenschaft<\/h2>\n<p>Es dauerte dann auch nicht lange und die S\u00e9ralini-Studie stand auf dem Index (siehe auch: <a href=\"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/vorsicht-genmais\/\">Vorsicht Genmais! So ein sch\u2026\u00e4dliches Lebensmittel!?<\/a>). Denn nach einem Jahr der Ver\u00f6ffentlichung bei Elsevier kam das Aus f\u00fcr diese Ver\u00f6ffentlichung. Der Verlag \u201evernichtete\u201c die Arbeit und zog sie zur\u00fcck. Begr\u00fcndung: Faule Wissenschaft, unzul\u00e4ssige R\u00fcckschl\u00fcsse und so weiter.<\/p>\n<p>Inzwischen wei\u00df die ganze Welt, dass die Arbeit von S\u00e9ralini und seinen Kollegen nicht aus wissenschaftlichen Gr\u00fcnden vom Verlag zur\u00fcckgezogen wurde, sondern dass hier unliebsame Ergebnisse verunglimpft beziehungsweise unter den Teppich kritisiert werden sollten.<\/p>\n<p>Es gab eine Reihe von Solidarit\u00e4tsbekundungen mit S\u00e9ralini und seinen Kollegen, mit dem Ergebnis, dass inzwischen die R\u00fccknahme der Studie und nicht die Studie als faule Wissenschaft und unzul\u00e4ssige Beeinflussung aufgrund von wirtschaftlichen Interessen gewertet wird. Sogar der Chefredakteur von Elsevier konnte kein unwissenschaftliches Vorgehen bei der Arbeit erkennen, die er hatte zur\u00fcckziehen lassen (<a href=\"http:\/\/www.prnewswire.co.uk\/news-releases\/elsevier-announces-article-retraction-from-journal-food-and-chemical-toxicology-233754961.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Elsevier Announces Article Retraction from Journal Food and Chemical Toxicology<\/a>).<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite hatte Monsanto 2004 eine Arbeit bei Elsevier ver\u00f6ffentlicht, auf die genau diese Kritik passt wie die Faust aufs Auge. Hier wurde GMO-Futter mit Kontroll-Futter verglichen, das nicht auf nat\u00fcrlichen Produkten beruhte, sondern mit GMO-Futter oder Futterresten kontaminiert war (<a href=\"http:\/\/www.i-sis.org.uk\/Retracting_Serallini_study_violates_science_and_ethics.php\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Retracting S\u00e9ralini Study Violates Science and Ethics<\/a>).<\/p>\n<p>Kein Wunder also, wenn Kontrollen und GMOs \u00e4hnliche Ergebnisse zeigten und somit die Unbedenklichkeit und Sicherheit der GMOs am Ende der Arbeit heraussprang. Aber genau ein solches Vorgehen bei einer wissenschaftlichen Studie liegt voll im Bereich des Betrugs und hat mit einer wissenschaftlichen Vorgehensweise nichts mehr zu tun.<\/p>\n<p>Aber Monsanto will ja keine Wissenschaft betreiben, sondern mit Hilfe von Pseudo-Wissenschaft seine Produkte platzieren. Da m\u00fcssen L\u00fcge und Diffamierung mit von der Partie sein, wenn es diese Ungl\u00e4ubigen gibt, die der Monsanto-Wissenschaft einfach nicht glauben wollen.<\/p>\n<p>Und wie ein Offener Brief an Elsevier zeigt, der zur R\u00fccknahme der R\u00fccknahme und zum Boykott von Elsevier aufrief, gibt es inzwischen \u00fcber 5000 \u201eUngl\u00e4ubige\u201c &#8211; 1381 ungl\u00e4ubige Wissenschaftler und 4004 ungl\u00e4ubige Interessenten ohne wissenschaftlichen Hintergrund aus 99 verschiedenen L\u00e4ndern (<a href=\"http:\/\/www.i-sis.org.uk\/Open_letter_to_FCT_and_Elsevier.php\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Open Letter on Retraction and Pledge to Boycott Elsevier<\/a>).<\/p>\n<p>Aus diesem Brief erfahren wir interessanterweise auch, dass die R\u00fccknahme der S\u00e9ralini-Arbeit in einem \u00e4u\u00dferst pikanten Zusammenhang zu stehen scheint: Ein ehemaliger Monsanto-Mitarbeiter, Richard Goodman, besetzte zu diesem Zeitpunkt eine eigens f\u00fcr ihn geschaffene Stelle bei Elsevier als Mitherausgeber f\u00fcr Biotechnologie im Bereich FCT (Food und Chemical Toxicology).<\/p>\n<p>Kein Wunder also, wenn eine Kindergartenarbeit von Monsanto weiterhin ver\u00f6ffentlicht bleibt und die Arbeit von S\u00e9ralini und andere Arbeiten mit \u00e4hnlichen \u201es\u00e9ralinischen\u201c Ergebnissen einfach im Abfalleimer von Elsevier verschwinden.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<h2>&#8222;Noch mehr zum Zur\u00fcckziehen, Herr Elsevier!&#8220;<\/h2>\n<p>S\u00e9ralini kann es nicht lassen. Er stellt weiterhin die ungeheuerliche Behauptung auf, dass die Erde\u00a0RUND sei: Eine neuere Untersuchung des franz\u00f6sischen Wissenschaftlers (<a href=\"https:\/\/ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC3955666\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Major pesticides are more toxic to human cells than their declared active principles.<\/a>) zeigte, <strong>dass Glyphosat beziehungsweise Roundup das bei weitem toxischste von allen getesteten Herbiziden und Insektiziden war.<\/strong> Daher stellten die Autoren die g\u00e4ngige Praxis in der Beurteilung der Toxizit\u00e4t von Herbiziden und Insektiziden in Frage, vor allem als Kombination genutzt.<\/p>\n<p>Oder mit anderen Worten: Das, was uns die Hersteller von Roundup erz\u00e4hlen, hat mit der toxischen Realit\u00e4t nichts zu tun. Denn hier werden nur Einzelsubstanzen auf ihre toxische Wirkung getestet.<\/p>\n<p>Es gibt keine Untersuchungen, wie die Einzelsubstanzen in der Kombination wirken und ob sie nicht hier eine synergistische Wirkung haben und damit viel toxischer sind als die Einzelsubstanzen. Und die Kombination dieser Einzelsubstanzen ist keine Seltenheit in der t\u00e4glichen Praxis.<\/p>\n<h3>Pr\u00e4dikat f\u00fcr die Hersteller-Studien: Besonders unzuverl\u00e4ssig und r\u00fcckziehenswert.<\/h3>\n<p>Ein weiterer Streitpunkt ist der Verdacht, dass, wenn ich zum Beispiel Gen-Mais esse oder das Fleisch einer mit Gen-Mais gef\u00fctterten Kuh, die Gene beziehungsweise Genfragmente von GMOs \u00fcber die Nahrung auch im Organismus des Endverbrauchers landen (k\u00f6nnten). Aber wie soll das funktionieren?<\/p>\n<p>Denn durch das Kochen und die Verdauung werden Proteine und DNA in Aminos\u00e4uren und Nukleins\u00e4uren \u201ezerhackt\u201c und somit als \u201eBausteine\u201c harmlos.<\/p>\n<p>Bei meinen Recherchen zu diesem Thema bin ich auf einen interessanten Artikel gesto\u00dfen: <a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/8283308\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">The role of nucleotides in adult nutrition.<\/a> &#8211; Die Autoren stellten fest, dass RNA in der Nahrung notwendig ist f\u00fcr das einwandfreie Funktionieren unseres Immunsystems. Unsere T-Lymphozyten brauchen diese Nukleotide f\u00fcr eine normale Reifung und Funktion.<\/p>\n<p>Diese RNA ist notwendig, um eine Immunschw\u00e4che zu kompensieren. Ohne RNA in der Nahrung kann dies nicht erfolgen, auch bei einer hochwertigen Nahrung mit sonst allen notwendigen N\u00e4hrstoffen. Die Autoren erw\u00e4hnen noch zwei unabh\u00e4ngige doppelblinde klinische Studien, die gezeigt hatten, dass Patienten mit einer enteralen Di\u00e4t mit Nukleotiden eine bessere Immunfunktion aufwiesen als Patienten unter einer nukleotidfreien Di\u00e4t.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich zeigte sich, dass die Komplikationen bei Infektionen und die L\u00e4nge des Krankenhausaufenthalts signifikant geringer waren bei Krebspatienten nach einer Operation unter einer Di\u00e4t mit Nukleotiden als bei einer vergleichbaren Kontrollgruppe ohne diese Nukleotide.<\/p>\n<p>Diese Arbeit zeigt, dass Nukleotide offensichtlich nicht zu 100 Prozent vom Verdauungssystem verarbeitet werden. Die eben diskutierte Arbeit ist eine der wenigen, die sich mit der Relevanz von DNA und RNA in Nahrungsmitteln auseinandergesetzt hat. Daher ist das Verst\u00e4ndnis zu diesen Fragen noch au\u00dferordentlich d\u00fcrftig.<\/p>\n<p>Eine Arbeit aus dem Jahr 2013 (<a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC3728338\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Complete Genes May Pass from Food to Human Blood<\/a>) zeigte, dass DNA-Fragmente aus der Nahrung ins Blut \u00fcbergehen k\u00f6nnen, die gro\u00df genug sind, um ganze Gene oder Genabschnitte mit sich zu tragen. Diese Arbeit steht zwar nicht in einem direkten Zusammenhang mit der Forschung \u00fcber GMOs. Aber sie widerlegt die Annahme der GMO-Bef\u00fcrworter, dass Fremd-DNA in den genetisch ver\u00e4nderten Nutzpflanzen beim Verzehr zu 100 Prozent per Verdauung vernichtet w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass, wenn pflanzliche und tierische DNA in den Nahrungsmitteln nicht vollst\u00e4ndig vom Verdauungssystem eliminiert werden, dies nicht auch f\u00fcr die k\u00fcnstlich eingeschleuste DNA in diesen Pflanzen gilt. Und dies wurde von den Autoren an immerhin mehr als 1000 Probanden in vier verschiedenen Studien beobachtet.<\/p>\n<p>Fazit: Es gibt keinen Grund f\u00fcr die Annahme, dass Fremd-DNA aus GMOs zu 100 Prozent w\u00e4hrend der Verdauung zerst\u00f6rt wird. Es ist vielmehr zu erwarten, dass fr\u00fcher oder sp\u00e4ter der Nachweis von Fremd-DNA aufgrund von Verzehr von GMOs im Blut von Konsumenten sich ergeben wird. F\u00fcr die Autoren jedenfalls ist die Pr\u00e4senz von fremder DNA aufgrund der Nahrungsaufnahme kein ungew\u00f6hnliches Ereignis, sondern vielmehr die Regel.<\/p>\n<p>Diese Beobachtung korrespondiert auch mit den Beobachtungen, die in der zuvor diskutierten Studie von 1994 gemacht worden sind. Interessant auch die Beobachtung der Autoren, dass die Konzentrationen von Person zu Person verschieden sind, dass aber Patienten mit chronisch-entz\u00fcndlichen Darmerkrankungen die h\u00f6chsten Konzentrationen an Fremd-DNA im Serum aufwiesen.<\/p>\n<p>\u00c4hnliches wird jetzt auch in der Umwelt gefunden. Der \u201ehorizontale Transfer\u201c von DNA-Bruchst\u00fccken scheint keine Seltenheit zu sein, wie der Offene Brief eines Wissenschaftlers am Institute of Sciene in London zeigt: <a href=\"http:\/\/www.microbecolhealthdis.net\/index.php\/mehd\/article\/view\/25919\/35938\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Horizontal transfer of GM DNA \u2013 why is almost no one looking? Open letter to Kaare Nielsen in his capacity as a member of the European Food Safety Authority GMO panel<\/a>.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<p>Der Autor beschreibt hier unter anderem, dass kurze und sogar besch\u00e4digte DNA relativ schnell auf Bakterien transferiert werden. Nur die GMO-DNA wird von der Industrie und Wissenschaft bewusst ignoriert. Laut Aussagen des Autors fanden chinesische Wissenschaftler genetisch erzeugte Plasmide, die genetische Informationen f\u00fcr eine Antibiotika-Resistenz in sich tragen, in allen Fl\u00fcssen Chinas. Heute, so der Autor, gibt es eine ganze Liste an GM-Nutzpflanzen, die das spezifische Gen \u201ebl\u00e1\u201c in sich tragen, das eine Ampicillin-Resistenz verursacht.<\/p>\n<p>Fazit des Autors: Der horizontale Gen-Transfer ist ein gef\u00e4hrlicher Elefant im Porzellanladen, der geflissentlich von den Zulassungsbeh\u00f6rden und der Politik \u00fcbersehen wird.<\/p>\n<p>Wie verbreitet diese GMO-DNA jetzt schon zu sein scheint, wird auch aus folgendem Beitrag klar: <a href=\"http:\/\/www.gmfreeze.org\/site_media\/uploads\/publications\/2014_contam_final.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Contamination Matters \u2013 Why GM crops can\u2019t bemanaged at a national level <\/a>. Hier werden ausf\u00fchrlich Beispiele berichtet, wie einst rein nat\u00fcrliche Produkte durch GMO-Varianten verunreinigt worden sind \u2013 ein Prozess, vor dem die GMO-Gegner schon vor Jahren gewarnt hatten und der jetzt Wirklichkeit geworden ist.<\/p>\n<p>Auch die Warnung, dass dieser Prozess nicht mehr r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen ist, nimmt immer mehr realistische Formen an. Das, was fr\u00fcher als \u201eSpinnerei\u201c und \u201eFantasien von Wahnsinnigen\u201c bezeichnet wurde, ist heute die genetisch ver\u00e4nderte Realit\u00e4t, die wir den GMO-Wahnsinnigen der Gentech-Industrie zu verdanken haben.<\/p>\n<p>Wie es aussieht, hat die Firma Bayer, diesmal in den USA, wieder einmal ihre Finger in einem weiteren schmutzigen Spiel. Nach <a href=\"http:\/\/www.naturheilt.com\/medikamentenskandal\/lipobay-skandal.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lipobay-Skandal<\/a>, mit HIV kontaminierten Medikamenten f\u00fcr Bluter (<a href=\"http:\/\/naturheilt.com\/blog\/aids-export\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">T\u00f6dlicher Ausverkauf: Wie AIDS nach Asien exportiert wurde<\/a>), Problemen mit der Bayer-Anti-Baby-Pille (<a href=\"http:\/\/naturheilt.com\/blog\/tod-durch-pille\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tod durch die Pille?<\/a>) und <a href=\"http:\/\/www.naturheilt.com\/medikamentenskandal\/gekaufte-aerzte.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">gekauften \u00c4rzten<\/a> kommt jetzt die logische Fortsetzung: GMO-Reis. im Jahr 2006 wurden Proben von frei verk\u00e4uflichem Reis entdeckt, die mit Bestandteilen von GMO-Reis von Bayer kontaminiert waren.<\/p>\n<p>Ob das jetzt volle Absicht war, ist nicht zu beweisen. Aber die Kontamination bewirkte immerhin, dass die USDA (US Department of Agriculture) auf Anfrage von Bayer diesen GMO-Reis \u201ederegulierte\u201c = zum Verkauf freigab, um so Bef\u00fcrchtungen und \u00c4ngste bez\u00fcglich des genmanipulierten Reis entgegenzuwirken. Etliche Staaten verh\u00e4ngten darauf hin eine Einfuhrblockade f\u00fcr amerikanischen Reis.<\/p>\n<p>Bayer war nicht nur so unversch\u00e4mt, \u00fcber diesen Trick eine Marktzulassung zu erschleichen. Sie weigerten sich auch bei der Suche nach der Kontaminierung von nat\u00fcrlichem Reis durch ihren genetischen Reis zu helfen. Inzwischen gibt es den amerikanischen Bayer-Mutations-Reis in 24 L\u00e4ndern, was auf eine Kontamination weit vor deren Entdeckung schlie\u00dfen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Eine \u00e4hnliche Geschichte gibt es auch von einem chinesischen GMO-Reis. Der trug ein Gen, Bt63, das sogar in Peking im Jahr 2006 in Babynahrung auftauchte, \u00fcber 2500 Kilometer von der Quelle der Verunreinigung. Zu diesem Zeitpunkt war Bt63 in Nahrungsmitteln in Gro\u00dfbritannien, Deutschland und Frankreich nachweisbar.<\/p>\n<p>Die chinesische Regierung versuchte zwar alle Pflanzen mit dem Bt63-Gen zu vernichten. Aber im Jahr 2007 tauchte das Gen in importierten chinesischen Nudeln in Schweden und Deutschland wieder einmal auf. Die Ursache f\u00fcr die Kontamination ist bis heute ein R\u00e4tsel.<\/p>\n<p>Auch f\u00fcr das Jahr 2014 kann es noch keine Entwarnung geben. Denn Bt63 wird immer noch in importierten chinesischen Nahrungsmitteln und Tierfutter gefunden. Guten Appetit!<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Die Hexenk\u00fcche kocht. Unbeirrt. Alle Voraussagen der GMO-Gegner sind in Erf\u00fcllung gegangen, und zwar schneller als man es zu erwarten bereit war. Unheimlich schnell&#8230;<\/p>\n<p>Und je hei\u00dfer dieser ganze genetische Brei aufkocht, desto vehementer wird gegen die GMO-Gegner vorgegangen. Gl\u00fccklicherweise scheint die Front der Gegner momentan genau so schnell zu wachsen wie die unseligen Konsequenzen, die von der Gen-Industrie heraufbeschworen werden.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Praxis-Newsletter mit den &#8222;5 Wundermitteln&#8220; an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pD2TS\"><\/script><\/p>\n<p>Kleine Anmerkung: Die Sache mit den &#8222;5 Wundermitteln&#8220; ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>GMO steht f\u00fcr \u201egenetisch manipulierte Organismen\u201c; man sieht auch \u00f6fters die Abk\u00fcrzung \u201eGVO\u201c, was f\u00fcr \u201egenetisch ver\u00e4nderte Organismen\u201c steht und zwei Namen f\u00fcr das gleiche Kind darstellen. 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