{"id":910,"date":"2021-04-05T08:10:37","date_gmt":"2021-04-05T07:10:37","guid":{"rendered":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/?p=910"},"modified":"2021-04-05T08:10:37","modified_gmt":"2021-04-05T07:10:37","slug":"glyphosat-sicher-unsicher-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/glyphosat-sicher-unsicher-2014\/","title":{"rendered":"Glyphosat \u2013 sicher unsicher?"},"content":{"rendered":"<p>Die Gen-Industrie wollte uns damals gentechnisch ver\u00e4nderte Nutzpflanzen \u201eschmackhaft\u201c machen mit der Begr\u00fcndung, dass diese weitaus weniger Herbizide ben\u00f6tigen als die nat\u00fcrlichen Counterparts. Monsanto, der Kopf und Marktf\u00fchrer in diesem Segment, versprach dies und noch andere Dinge.<\/p>\n<p>Danach ging man nach Hause und erweiterte als erstes die Produktionskapazit\u00e4ten f\u00fcr die hauseigenen Herbizide, wie zum Beispiel Glyphosat.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Heute wei\u00df man, warum hier so unlogisch gehandelt wurde: Monsanto wusste damals anscheinend schon, dass der Herbizidumsatz steigen w\u00fcrde, da die herbizidresistenten GMOs (gentechnisch manipulierte Organismen)\u00a0deutlich mehr Herbizid vertragen k\u00f6nnen als die \u201eUnkr\u00e4uter\u201c und die eben zitierten nat\u00fcrlichen Nutzpflanzen.<\/p>\n<p>Was die weiteren Hintergr\u00fcnde f\u00fcr dieses scheinbare Paradoxon sind, das habe ich in <a href=\"http:\/\/www.yamedo.de\/blog\/die-gen-technik-und-ihre-lobby-2012\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Gen-Technik und ihre Lobby<\/a> beschrieben.<\/p>\n<p>Die EU-Kommission hatte am 27. November 2017 die Zulassung des umstrittenen Herbizids um weitere f\u00fcnf Jahre verl\u00e4ngert. 18 der 28 L\u00e4nder des Staatenbundes sprachen sich daf\u00fcr aus, darunter auch Deutschland. Innerhalb der gro\u00dfen Koalition geriet die nicht mit der SPD abgestimmten Entscheidung zum Eklat.<\/p>\n<p>Die damalige Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hatte in einem Telefonat mit Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) ihre Zustimmung verweigert. Dass es nicht zu einer deutschen Enthaltung kam, wurde in den Reihen der SPD als krasser Vertrauensbruch betrachtet.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pDDkW\"><\/script><\/p>\n<h2>Folgen f\u00fcr die Umwelt: ungewiss<\/h2>\n<p>Welche Folgen die manipulierte DNA f\u00fcr Mensch und Tier hat, ist indes ungewiss. Hier m\u00fcsste die EU nach dem Vorsorge-Prinzip verfahren, den der Staatenbund selbst gesetzt hat. Das w\u00fcrde bedeuten, dass eine neue Produkt-Linie erst dann zugelassen wird, wenn die Unbedenklichkeit einwandfrei nachgewiesen ist.<\/p>\n<p>Im Zusammengang mit der Glyphosat-Bewertung ist zweifelhaft, ob die DNA der gentechnisch ver\u00e4nderten Futterpflanzen auch in Milch und Fleisch auftaucht. Und nat\u00fcrlich sind sich Gen-Industrie und BfR einig dar\u00fcber, dass dies absolut ausgeschlossen ist. Analysen unabh\u00e4ngiger Forscher belegen aber genau das Gegenteil.<\/p>\n<p>Die Konsequenzen dieser sehr wohl stattfindenden Fremd-DNA-Aufnahme f\u00fcr die Gesundheit zeigen sich wom\u00f6glich erst nach jahrelangem Verzehr. Auch das w\u00e4re dann in Teilen eine Folge der Glyphosat-Ausbringung, weil dessen Anwendung untrennbar verbunden ist mit dem Anbau von GMO-Futterpflanzen.<\/p>\n<h2>Hersteller sprechen von &#8222;Sicherheit&#8220;<\/h2>\n<p>W\u00e4hrend Firmen wie Bayer\/Monsanto alle ihre Produkte als sicher und gut erforscht einstufen (die Marketingabteilung hat sich da vielleicht einiges einfallen lassen, aus einem X ein U zu machen), gibt es in der weniger industrieabh\u00e4ngigen Forschung vehementen Gegenwind zu den &#8222;wissenschaftlichen&#8220; Behauptungen von Bayer\/Monsanto. Auch zu diesem speziellen Thema hatte ich einen Beitrag verfasst:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/politiker-entdecken-herbizide-sind-doch-gesund\/\">Politiker entdecken: Herbizide sind doch gesund<\/a>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Aber dabei lie\u00dfen es die unabh\u00e4ngigen Wissenschaftler nicht bewenden. Sie nahmen sich das Herbizid noch genauer unter die Lupe. Was dabei heraus kam, ist alles andere als ein Grund zur Freude \u2013 oder f\u00fcr eine Entwarnung.<\/p>\n<p>Interessant ist auch folgender Lobbyist, der behauptet man k\u00f6nne Glyphosat sogar trinken, aber das ihm angebotene Glas dankend ablehnt:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=uc-wP1Qo1Jk\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=uc-wP1Qo1Jk<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h2>Krank durch Glyphosat?<\/h2>\n<p>Die beiden amerikanischen Wissenschaftler Samsel und Seneff ver\u00f6ffentlichten letztes Jahr einen Beitrag, der sich mit Wirkungen von Glyphosat auseinandersetzte, die bislang kaum Beachtung gefunden hatten (<a href=\"http:\/\/www.mdpi.com\/1099-4300\/15\/4\/1416\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Glyphosate\u2019s Suppression of Cytochrome P450 Enzymes and Amino Acid Biosynthesis by the Gut Microbiome: Pathways to Modern Diseases<\/a>).<\/p>\n<p>Sie hatten herausgefunden, dass R\u00fcckst\u00e4nde von Glyphosat in nahezu allen g\u00e4ngigen Nahrungsmitteln der westlichen Welt nachgewiesen werden k\u00f6nnen. Besonders betroffen sind hier Zucker, Mais, Soja und Weizen. Diese R\u00fcckst\u00e4nde sind immer noch ausreichend konzentriert, um im Laufe der Zeit das Cytochrom P450 zu hemmen.<\/p>\n<p>Das Cytochrom P450 ist ein Protein (H\u00e4mprotein) mit enzymatischer Aktivit\u00e4t, das vorwiegend in der Leber vorkommt. Dieses Enzym ist unerl\u00e4sslich, um wasserunl\u00f6sliche Substanzen zu verstoffwechseln.<\/p>\n<p>Durch die Umwandlung in ein wasserl\u00f6sliches Substrat l\u00e4sst sich die Substanz dann leichter und schneller \u00fcber die Nieren ausscheiden. Das Enzym macht dabei keinen Unterschied zwischen k\u00f6rpereigenen oder k\u00f6rperfremden Substanzen. Von daher\u00a0wird eine Reihe von Medikamenten \u00fcber das Enzym \u201everarbeitet\u201c.<\/p>\n<p>Dabei deaktiviert das Enzym direkt die Substanzen oder aber beschleunigt deren Ausscheidung, was die Akkumulation und somit gef\u00e4hrlich hohe Konzentrationen von zum Beispiel Medikamenten verhindert.<\/p>\n<h2>Krebsausl\u00f6sende, zellsch\u00e4digende Wirkungen?<\/h2>\n<p>Wenn Glyphosat hier eine hemmende Wirkung auf das Cytochrom P450 aus\u00fcbt, dann handelt es sich zwar nicht um eine krebsausl\u00f6sende, zellsch\u00e4digende oder sonstwie direkt sch\u00e4digende Wirkung auf den Organismus. Vielmehr besteht der Schaden in der Lahmlegung der Verstoffwechselung von gef\u00e4hrlichen Substanzen, Noxen, Toxinen vor Ort, die nach Lust und Laune ihr Unwesen treiben k\u00f6nnen, ohne von einem \u201eEliminator\u201c gest\u00f6rt zu werden.<\/p>\n<p>Diese sch\u00e4dlichen Substanzen wiederum finden ihren Weg in den Organismus ebenfalls \u00fcber die Nahrung oder als Umweltgifte \u00fcber die Atemwege, Haut und so weiter. Der sch\u00e4digende Einfluss auf den Organismus ist schleichend und baut sich \u00fcber lange Zeit hinweg langsam und sicher auf.<\/p>\n<p>Er induziert vor allem entz\u00fcndliche Prozesse, die direkt Zellen im gesamten K\u00f6rper und ihre Bestandteile zerst\u00f6ren. Bislang hatte jedoch niemand in diese Richtung geforscht, was den Eindruck vermittelte, dass Glyphosat vielleicht doch keine Langzeiteffekte mit sich bringen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Ein weiterer Punkt ist die spezifische Wirkung von Glyphosat. Laut Monsanto ist die Substanz schon deshalb als sicher anzusehen, da die herbizide = giftige Wirkung auf der Beeinflussung des Shikimis\u00e4urewegs beruht. Dieser Weg ist ein biochemischer Stoffwechselweg in Pflanzen und vielen Mikroorganismen, der eine Reihe von <a href=\"http:\/\/www.vitalstoffmedizin.com\/aminosaeuren\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Aminos\u00e4uren<\/a> als Endprodukt hat, wie zum Beispiel <a href=\"http:\/\/www.vitalstoffmedizin.com\/aminosaeuren\/phenylalanin.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Phenylalanin<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.vitalstoffmedizin.com\/aminosaeuren\/tyrosin.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Tyrosin<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.vitalstoffmedizin.com\/aminosaeuren\/tryptophan.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Tryptophan<\/a>.<\/p>\n<p>Phenylalanin und Tryptophan sind essentielle Aminos\u00e4uren f\u00fcr den Menschen, da f\u00fcr deren Synthese Enzymsysteme ben\u00f6tigt werden, die im menschlichen Organismus nicht vorkommen. Der Einsatz von Glyphosat blockiert gezielt diese pflanzlichen Enzyme und hat keinen Einfluss auf die Enzyme des menschlichen K\u00f6rpers.<\/p>\n<p>Wie gerade gesehen und diskutiert, scheint das auch nicht zu stimmen, denn zumindest f\u00fcr das Cytochrom P450 gibt es jetzt neue, gegenl\u00e4ufige Erkenntnisse.<\/p>\n<h2>Wirkung auf Darmbakterien<\/h2>\n<p>Aber wie sieht es mit den Mikroorganismen im Gastrointestinaltrakt aus? Diese R\u00fcckst\u00e4nde sind mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Lage, im Magen-Darm-Trakt genau so zu wirken wie auf den Feldern, wo die Substanz ausgebracht wird. Dort wie hier wird die Synthese von notwendigen Aminos\u00e4uren f\u00fcr die Mikroorganismen blockiert, was zu einem Effekt f\u00fchrt, der schon von den <a href=\"http:\/\/www.naturheilt.com\/Inhalt\/Antibio.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Antibiotika<\/a> bekannt ist.<\/p>\n<p>Wenn auch der bakterizide Wirkmechanismus bei den Antibiotika ein anderer ist, so ist das Ergebnis in beiden F\u00e4llen das Gleiche: Absterben der Mikroorganismen im Gastrointestinaltrakt und damit eine Verschiebung des nat\u00fcrlichen Gleichgewichts mit all seinen bekannten Folgen.<\/p>\n<p>Wenn dann noch <a href=\"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/masthuehner-bekommen-antibiotika\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Antibiotika-R\u00fcckst\u00e4nde im H\u00e4hnchenfleisch<\/a>, Schweinefleisch, Kalbfleisch und anderen Fleischsorten dazu kommen (was mehr als wahrscheinlich ist), dann ist das \u201eTrio Infernal\u201c perfekt.<\/p>\n<p>Da ist es nicht mehr verwunderlich, dass mit der modernen &#8222;Di\u00e4t&#8220; ein Anstieg an Erkrankungen verbunden ist, die nicht nur den Gastrointestinaltrakt, sondern auch <a href=\"http:\/\/www.naturheilt.com\/Inhalt\/Uebergewicht.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u00dcbergewicht<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.diabetiker-experte.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Diabetes<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.yamedo.de\/krankheiten\/kreislauferkrankungen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Herz-Kreislauf-Erkrankungen<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.naturheilt.com\/Inhalt\/Depression.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Depressionen<\/a>,\u00a0\u00a0<a href=\"http:\/\/www.naturheilt.com\/Inhalt\/Unfruchtbarkeit.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Unfruchtbarkeit<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.naturheilt.com\/Inhalt\/Krebs.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Krebserkrankungen<\/a> und <a href=\"https:\/\/renegraeber.de\/alzheimer_report.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Alzheimer<\/a>\/<a href=\"http:\/\/www.yamedo.de\/krankheiten\/neurologie\/demenz.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Demenz<\/a> betreffen.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Praxis-Newsletter mit den &#8222;5 Wundermitteln&#8220; an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pD2TS\"><\/script><\/p>\n<p>Kleine Anmerkung: Die Sache mit den &#8222;5 Wundermitteln&#8220; ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen&#8230;<\/p>\n<p>Die Autoren nennen in ihrer Ver\u00f6ffentlichung das Glyphosat ein \u201eBilderbuch-Beispiel\u201c einer k\u00f6rperfremden Substanz, die ins System eindringt und hier die nat\u00fcrliche Balance zerst\u00f6rt. Und Glyphosat schafft dies, wie es scheint, \u00fcber zwei voneinander unabh\u00e4ngige Wege: St\u00f6rung des Cytochroms P450 und Eliminierung beziehungsweise Reduzierung der Darmflora.<\/p>\n<p>Die Beeintr\u00e4chtigung des Mikrobioms ist sehr wahrscheinlich auch die Ursache f\u00fcr den enormen Anstieg von Autismus in den USA seit etwa 1988. Das belegt eine Studie, die verschiedene Umwelt-Toxine mit der Pr\u00e4valenz der neurologischen St\u00f6rung in Zusammenhang bringt. Erkrankten 1988 noch 5 von 10.000 Neugeborenen in den USA sp\u00e4ter an Autismus, waren es 2003 bereits \u00fcber 100!<\/p>\n<p>Die Explosion der Fallzahlen korreliert laut der Studie mit 3 Chemikalien: polybromierte Diphenylether, Aluminium-Adjuvantien und Glyphosat. Im Gegensatz zu anderen kritischen Stoffen hat die Kontamination durch diese drei Verbindungen parallel zum Auftreten von Autismus zugenommen (<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20201121171508\/http:\/\/vaccinesafetycommission.org\/pdfs\/11-2014-Env-Health-Nevison.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/vaccinesafetycommission.org\/pdfs\/11-2014-Env-Health-Nevison.pdf<\/a>).<\/p>\n<h2>Politik zum Krankwerden<\/h2>\n<p>In den USA sind dann auch sofort Ma\u00dfnahmen seitens der Regierung, vor allem von der EPA (Environmental Protection Agency &#8211; Umweltschutzamt der Amerikaner), ergriffen worden: Sie haben die <a href=\"http:\/\/www.gpo.gov\/fdsys\/pkg\/FR-2013-05-01\/pdf\/2013-10316.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Grenzwerte<\/a> f\u00fcr Glyphosat und seine R\u00fcckst\u00e4nde in Nahrungsmitteln und Futtermitteln erh\u00f6ht!<\/p>\n<p>Als Grund gab die Beh\u00f6rde an, dass sie ausreichend Datenmaterial zur Sicherheit von Glyphosat vorliegen hat, um solche Schritte verantworten zu k\u00f6nnen. Kontrollierte F\u00fctterungsstudien h\u00e4tten ergeben, dass es weder bei Hunden, noch bei M\u00e4usen zu Tumorbildungen gekommen sei.<\/p>\n<p>Wie diese Studien zustande gekommen sind und wer sie wann, wo durchgef\u00fchrt hatte, das konnte ich aus der Quelle nicht entnehmen. Wir m\u00fcssen also alle gl\u00e4ubig glauben, dass das alles auch so stimmt, wie die EPA uns das gerne wei\u00df machen m\u00f6chte\u2026. Wer die Arbeiten von zum Beispiel Prof. S\u00e9ralini dazu kennt, der kann sich mit dieser Darstellung der Unbedenklichkeit von Glyphosat kaum anfreunden (<a href=\"http:\/\/www.foodnavigator.com\/Science-Nutrition\/Pesticide-toxicity-vastly-understated-claims-new-Seralini-study\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pesticide toxicity vastly understated, claims new S\u00e9ralini study<\/a>).<\/p>\n<p>Seine Ergebnisse bez\u00fcglich <a href=\"http:\/\/www.gmwatch.org\/index.php\/news\/archive\/2013\/15184-journal-retraction-of-seralini-study-is-illicit-unscientific-and-unethical\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Glyphosat und gentechnisch modifizierte Nutzpflanzen<\/a> als Futtermittel waren derart desastr\u00f6s f\u00fcr Monsanto, dass das Elsevier, wo die Arbeit ver\u00f6ffentlicht wurde, nach einem Jahr \u201eden Schwanz einzog\u201c und die Ver\u00f6ffentlichung zur\u00fccknahm.<\/p>\n<p>Fr\u00fchere Arbeiten, die zeigen, dass Glyphosat nicht als sicher gelten kann, habe ich hier diskutiert: <a href=\"http:\/\/naturheilt.com\/blog\/genfood-soja\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Soja \u2013 Warum ich das lieber nicht essen w\u00fcrde<\/a>.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pDDkW\"><\/script><\/p>\n<h2>Glyphosat: In Deutschland ab 2024 verboten<\/h2>\n<p>Auch in Deutschland stand das Herbizid (nicht Umwelt und Gesundheit) unter dem besonderen Schutz der Politik und der Zulassungsbeh\u00f6rden. Das zeigt sich am Umgang mit der Frage, ob Glyphosat krebserregend ist. So hatte das zust\u00e4ndige BfR pflichtgem\u00e4\u00df eine Reihe von Studien zu dem Thema ausgewertet.<\/p>\n<p>Dazu geh\u00f6rten, wie es das Gesetz vorschreibt, sowohl Monsanto-Studien als auch die Arbeiten unabh\u00e4ngiger Wissenschaftler. Die Experten vom BfR glaubten hingegen nur der Darstellung des Gen-Konzerns. Nicht stichhaltig erschien den BfR-Verantwortlichen beispielsweise eine Untersuchung der Internationalen Agentur f\u00fcr Krebsforschung (IACR), die unter dem Dach der WHO angesiedelt ist.<\/p>\n<p>In dieser Untersuchung kommen Forscher zu dem Ergebnis, dass Glyphosat \u201ewahrscheinlich krebserregend\u201c ist (<a href=\"https:\/\/www.greenpeace.de\/themen\/landwirtschaft\/pestizide\/gift-auch-offiziell-gefaehrlich\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.greenpeace.de\/themen\/landwirtschaft\/pestizide\/gift-auch-offiziell-gefaehrlich<\/a>).<\/p>\n<p>Vom BfR wurde diese begr\u00fcndete Annahme schlicht ignoriert. Grundlage der Glyphosat-Zulassung war ausschlie\u00dflich die Monsanto-Studie, was nur durch eine pikante Nachl\u00e4ssigkeit herauskam. In der BfR-Bewertung hatten die zust\u00e4ndigen Wissenschaftler aus dem Monsanto-Papier teils w\u00f6rtlich zitiert (siehe: www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/glyphosat-neue-zweifel-am-urteil-1.3669883). Nun ist das alleine ja noch nicht verwerflich, wenn der Quelltext mit einem ordentlichen Zitat angegeben ist.<\/p>\n<p>Entweder hatten die BfR-Experten die wissenschaftlichen Standards vergessen oder \u2013 wahrscheinlicher \u2013 sie wollten die N\u00e4he zur Agrar-Industrie verheimlichen. Auch das allerdings ziemlich unprofessionell, denn eine derartige Dummdreistigkeit musste ja auffallen.<\/p>\n<p>Doch kann das alles erkl\u00e4ren, warum die Forschungsergebnisse abweichen, je nachdem, ob es sich um Auftragsarbeiten oder unabh\u00e4ngigen Studien handelt? Kann es sein, dass wissenschaftliche Studien manipuliert werden, bis das gew\u00fcnschte Resultat herauskommt? Genau dieser Verdacht besteht in der Tat.<\/p>\n<p>Ende 2019 berichtete das ARD-Magazin Fakt \u00fcber unglaubliche Vorw\u00fcrfe gegen ein Labor, das Glyphosat-Studien durchgef\u00fchrt hat. Monsanto beauftragte den Dienstleister Laboratory of Pharmacology and Toxicology (LPT) mit \u201eVertr\u00e4glichkeitsstudien\u201c \u00fcber das Herbizid. Die Hamburger Niederlassung von LPT ist \u00fcbrigens seit Januar 2020 wegen Verst\u00f6\u00dfen gegen das Tierschutzgesetz von Amts wegen geschlossen.<\/p>\n<p>Doch auch gegen die Gute Laborpraxis (GLP, Good Laboratory Practice) soll LPT eklatant versto\u00dfen haben. Daten, die nicht zum gew\u00fcnschten Ergebnis passten, sollen einfach gef\u00e4lscht und Versuchstiere ausgetauscht worden sein, um das Resultat zu sch\u00f6nen. Gestorbene Versuchstiere hatten LPT-Mitarbeiter den Vorw\u00fcrfen zufolge ganz verschwiegen.<\/p>\n<p>Solche Machenschaften sollten die GLP-Standards eigentlich verhindern. Eingef\u00fchrt wurden die strengen Regeln erstmals in den USA, als 1978 erhebliche Datenf\u00e4lschungen in wissenschaftlichen Arbeiten ans Tageslicht kamen. Zu den GLP-Regeln geh\u00f6rt beispielsweise das Archivieren von Proben.<\/p>\n<p>24 der nun fragw\u00fcrdigen LPT-Studien wurden beim BfR im Zuge des Genehmigungsverfahrens f\u00fcr Glyphosat eingereicht. Trotz der formal nach GLP-Standards erarbeiteten Studien waren beim BfR keine Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten aufgefallen. Bisher haben die offiziellen Kontrolleure nichts unternommen, um die Genehmigung im Hinblick auf die LPT-Studien zu \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Sollten sich die Vorw\u00fcrfe gegen das Labor best\u00e4tigen, w\u00e4re eine Neubewertung unerl\u00e4sslich. Nach der Sendung des Fakt-Beitrags wurde die bei LPT g\u00e4ngige Praxis von Ex-Mitarbeitern best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Auch die GLP-Standards m\u00fcssen offensichtlich auf den Pr\u00fcfstand. Denn es hat keinen Sinn, wenn sich Beh\u00f6rden leichtfertig auf das Label \u201eGLP\u201c verlassen. So hatte es das BfR im Falle der Glyphosat-Zulassung n\u00e4mlich getan.<br \/>\nEs ist nat\u00fcrlich nicht erstaunlich, dass in den LPT-Studien Glyphosat als unbedenklich bezeichnet wird.<\/p>\n<p>Auch die Studien anderer Auftrags-Labore kommen zu \u00e4hnlichen Ergebnissen. Nur eine dieser 46 Studien attestieren dem Herbizid eine mutagene Wirkung. Alle Arbeiten sind ebenfalls nach den GLP-Regeln durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Die unabh\u00e4ngigen Studien kommen zum gr\u00f6\u00dften Teil zu einem abweichenden Ergebnis: demnach ver\u00e4ndert Glyphosat h\u00f6chstwahrscheinlich das Erbgut. Zur Kenntnis genommen werden diese Arbeiten seitens der Beh\u00f6rden kaum. Denn diese Arbeiten entsprechen nicht nach GLP-Standards. Aber ist das ein Grund, wenn das Reglement nicht wert ist?<\/p>\n<p>In Deutschland regte handfester politischer Widerstand gegen Glyphosat. In \u00fcber 180 Kommunen wird das Herbizid nicht mehr auf Gemeindefl\u00e4chen eingesetzt. St\u00e4ndig kommen neue Gemeinden hinzu, die sich dem Gift verweigern. Im M\u00e4rz 2018 reihte sich die Stadt Hagen auf Antrag der Gr\u00fcnen in die Gruppe der Glyphosat-freien Zonen ein.<\/p>\n<p>Sogar in Pacht-Vertr\u00e4gen mit der Stadt soll das Verbot festgeschrieben werden (<a href=\"https:\/\/www.noz.de\/lokales\/hagen\/artikel\/1172899\/gemeinde-hagen-verzichtet-auf-glyphosat-1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.noz.de\/lokales\/hagen\/artikel\/1172899\/gemeinde-hagen-verzichtet-auf-glyphosat-1<\/a>). Diese beispielhaften Initiativen stehen in wohltuendem Gegensatz zu den Machenschaften der Lobby in Zusammenarbeit mit den Beh\u00f6rden.<\/p>\n<h2>Glyphosat spaltete die UNO<\/h2>\n<p>Unterdessen zeigten sich UNO-Organisationen intern als uneins. Forscher des \u201eJoint Meeting on Pesticide Residues\u201c (JMPR) kamen im Mai 2016 zu dem Ergebnis, Glyphosat sei doch nicht krebserregend. Das Gremium untersteht der Ern\u00e4hrungs- und Landwirtschafts-Organisation der Vereinten Nationen (Food and Agriculture Organization, FAO) und der Weltgesundheits-Organisation (World Health Organisation, WHO).<\/p>\n<p>Die verantwortlichen Mitarbeiter des JMPR legten andere Kriterien bei der Bewertung zugrunde als die Internationale Agentur f\u00fcr Krebsforschung (IARC). So haben die Wissenschaftler des JMPR versucht, die Kontamination des Menschen mit Glyphosat quantitativ abzusch\u00e4tzen. Dabei errechneten sie einen Durchschnittswert, den sie f\u00fcr unbedenklich hielten.<\/p>\n<p>Ist es dann einfach nur Pech, wenn manche Menschen aufgrund ihrer Ern\u00e4hrung diesen Durchschnitt \u00fcberschreiten? Vielmehr scheint es kaum angebracht, bei derart strittigen Fragen, \u00fcberhaupt einen Grenzwert festzulegen.<\/p>\n<p>Warum dies trotzdem in so unverfrorener Weis geschieht, wird bei einem Blick auf personelle Verflechtungen klar. So ist der Vorsitzende des JMPR, Alan Boobis, gleichzeitig Vize-Pr\u00e4sident des International Life Science Institute Europe (ILSI). Diese Forschungseinrichtung wird von Unternehmen der Lebensmittel-Industrie finanziert.<\/p>\n<p>Und darunter ist, welch \u00dcberraschung, auch der Glyphosat-Hersteller Monsanto. Der Konzern sponserte das ILSI 2012 mit 500.000 US-Dollar. \u00dcber den Croplife International kamen nochmals 528.500 US-Dollar hinzu. In dieser Lobby-Vereinigung sind neben Monsanto auch Dow und Syngenta vertreten.<\/p>\n<p>Wissenschaftler, die dem ILSI nahe stehen, waren direkt an der Neubewertung von Glyphosat beteiligt. Angelo Moretto war einer der leitenden Funktion\u00e4re in genau der Sitzung, in der die Entscheidung \u201enicht krebserregend\u201c fiel. Moretto sitzt gleichzeitig im Vorstand eines ILSI-Institutes (<a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wissen\/umwelt\/2016-05\/glyphosat-pflanzenschutzmittel-who-forscher-studie\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.zeit.de\/wissen\/umwelt\/2016-05\/glyphosat-pflanzenschutzmittel-who-forscher-studie<\/a>).<\/p>\n<h2>Gekaufte Wissenschaft<\/h2>\n<p>Freilich sind diese personellen Verflechtungen offiziell bekannt. Diskreter versuchte Monsanto andere Wissenschaftler f\u00fcr positive Bewertungen von Glyphosat zu bezahlen. \u00dcber den Umweg von Beratungsunternehmen engagiert der Konzern Forscher, um entsprechende Publikationen zu lancieren. So soll ein Zusammenhang mit dem Auftraggeber vertuscht werden.<\/p>\n<p>Teilweise sollen Monsanto-Mitarbeiter die Studien gleich selber schreiben, die dann unter anderem Namen ver\u00f6ffentlicht werden. Die franz\u00f6sische Tageszeitung \u201eLe Monde\u201c hatte die Chef-Toxikolgin von Monsanto bei einem derartigen Unterfangen ertappt. Herausgekommen war dies durch E-Mails, die den Journalisten bekannt wurden.<\/p>\n<p>\u00c9ric Andrieu von der sozialdemokratischen Fraktion im EU-Parlament forderte daraufhin eine komplette Neubewertung des Ackergiftes (<a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wissen\/umwelt\/2017-10\/glyphosat-monsanto-wissenschaftler-bestechung-eu-kommission\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.zeit.de\/wissen\/umwelt\/2017-10\/glyphosat-monsanto-wissenschaftler-bestechung-eu-kommission<\/a>).<\/p>\n<h2>Und Glyphosat wird doch verschwinden<\/h2>\n<p>2019 wurde der Gegenwind f\u00fcr Bayer\/Monsanto sch\u00e4rfer. Die mexikanische Regierung wies die Einfuhr von 1.000 Tonnen des Herbizids zur\u00fcck. Die Begr\u00fcndung waren die Risiken f\u00fcr die menschliche Gesundheit sowie die negativen Auswirkungen auf die \u00d6kosysteme. Mit dem Jahr 2024 soll die Ausbringung von Glyphosat in dem mittelamerikanischen Land sowie auch in Deutschland und Thailand beendet werden. In Kanada ist die Verarbeitung und Vermarktung von Hafer ab 2021 verboten, wenn die Pflanzen mit Glyphosat bespr\u00fcht worden war.<\/p>\n<p>Diese begr\u00fc\u00dfenswerten Entscheidungen k\u00f6nnen schwerlich r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht werden. Warnsignal f\u00fcr Bayer\/Monsanto ist ein Zivilprozess in den USA. Dort hatten 125.000 Kl\u00e4ger Schadensersatz gefordert, weil Glyphosat bei ihnen zu Lymphdr\u00fcsenkrebs gef\u00fchrt hatte. Der Konzern erkl\u00e4rte sich freiwillig zu Entsch\u00e4digungen in H\u00f6he von rund 10 Milliarden US-Dollar breit. Doch 20.000 Kl\u00e4ger wollten sich mit dem Angebot vorerst nicht zufrieden geben.<\/p>\n<p>Eine andere Vereinbarung des Vergleichs stie\u00df bei vielen Kl\u00e4geranw\u00e4lten auf Bedenken.\u00a0 Auch Richter Chhabria sah in der Absicht verfassungsrechtliche Probleme.<\/p>\n<p>Der Beschluss sah vor, f\u00fcr die Bewertung der Frage, ob das Herbizid krebserregend ist, ein unabh\u00e4ngiges Gremium aus Wissenschaftlern ins Leben zu rufen. Zwei Experten sollten von Bayer\/Monsanto und zwei von den Kl\u00e4geranw\u00e4lten benannt werden. Ein weiterer Wissenschaftler sollte von den 4 anderen gew\u00e4hlt werden.<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Wer Macht und Geld genug hat, der kann beides vermehren, indem er Gift auf den Markt bringt, es teuer verkauft und seine Kunden von sich abh\u00e4ngig macht. Wissenschaft dient hier nur als Feigenblatt, um die Giftigkeit des Produkts nicht sofort augenmerklich werden zu lassen. Und die bekannten &#8222;Firmen&#8220;\/Hersteller, scheinen da auch bei renommierten Professoren keine Ausnahme zu machen. Wer nicht spurt, der wird entfernt \u2013 heute noch in den Publikationsmedien, morgen werden wir sehen&#8230;<\/p>\n<p>Doch der Widerstand gegen die Konzerne kann auch Erfolg haben, wenn er beharrlich genug auftritt. Aber es gibt inzwischen 150 Millionen verschieden Chemikalien, die wir zum gr\u00f6\u00dften Teil wohl nicht loswerden. Wer sollte denn den aufwendigen \u00f6ffentlichen Protest f\u00fcr jede einzelene solcher Gifte betreiben?<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Praxis-Newsletter mit den &#8222;5 Wundermitteln&#8220; an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pD2TS\"><\/script><\/p>\n<p>Kleine Anmerkung: Die Sache mit den &#8222;5 Wundermitteln&#8220; ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen&#8230;<\/p>\n<p>Dieser Beitrag wurde im Februar 2014 erstellt und letztmalig am 5.4.2021 erg\u00e4nzt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Gen-Industrie wollte uns damals gentechnisch ver\u00e4nderte Nutzpflanzen \u201eschmackhaft\u201c machen mit der Begr\u00fcndung, dass diese weitaus weniger Herbizide ben\u00f6tigen als die nat\u00fcrlichen Counterparts. Monsanto, der Kopf und Marktf\u00fchrer in diesem Segment, versprach dies und noch andere Dinge. Danach ging man nach Hause und erweiterte als erstes die Produktionskapazit\u00e4ten f\u00fcr die hauseigenen Herbizide, wie zum Beispiel [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":858,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[35,66],"class_list":["post-910","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-gesundheit","tag-gentechnik","tag-glyphosat"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/910","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=910"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/910\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5659,"href":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/910\/revisions\/5659"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/858"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=910"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=910"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=910"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}