{"id":903,"date":"2014-02-07T16:42:43","date_gmt":"2014-02-07T15:42:43","guid":{"rendered":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/?p=903"},"modified":"2014-02-07T16:42:43","modified_gmt":"2014-02-07T15:42:43","slug":"krankheiten-genetisch-bedingt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/krankheiten-genetisch-bedingt\/","title":{"rendered":"Krankheiten sind genetisch bedingt? Von wegen!"},"content":{"rendered":"<p>Ich kann mich noch gut an mein Studium Anfang der\u00a01990er\u00a0erinnern,\u00a0als es eine heftige Kontroverse gab, ob der Mensch\u00a0mehr von seinen Genen gesteuert\u00a0sei (und damit unver\u00e4nderlich festgenagelt ist auf das, was er oder sie &#8222;darstellt&#8220;), oder aber, ob die Umwelt\u00a0(Erziehung, Ern\u00e4hrung\u00a0usw.) den Menschen\u00a0pr\u00e4gt und ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Zu diesem Zeitpunkt kam die Genforschung\u00a0immer mehr in Schwung. Man hatte\u00a0bereits in den 1970ern\u00a0die genetische Steuerung der Proteinbiosynthese erforscht und entr\u00e4tselt, was die Diskussion zus\u00e4tzlich ankurbelte und beeinflusste. Aber zu diesem Zeitpunkt war es eigentlich zu fr\u00fch, zu diesem Thema definitiv Stellung zu beziehen.<\/p>\n<p>Denn die Bef\u00fcrworter der Gene wussten nur (beziehungsweise glaubten zu wissen), dass Gene unver\u00e4nderlich sind und damit das Schicksal eines jeden Gentr\u00e4gers besiegelt und in Stein gemei\u00dfelt ist.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Aber auch die Umwelt-Anh\u00e4nger gingen von Hypothesen aus, die sie genau so wenig belegen konnten. Denn f\u00fcr einen mehr oder weniger ungehemmten Einfluss der Umwelt h\u00e4tte man wissen m\u00fcssen, warum die Gene nicht so \u00fcberm\u00e4chtig sein k\u00f6nnen, wie so oft behauptet.<\/p>\n<p>Unter dem Strich ging man seinerzeit davon aus, dass beide Faktoren eine Rolle spielen mussten, ohne aber zu wissen, wie stark diese Faktoren waren und welcher \u00fcberwog.<\/p>\n<p>Aber auch damals schon gingen die Umwelt-Anh\u00e4nger davon aus, dass eine Theorie, die einen unver\u00e4nderlichen Einfluss der Gene annimmt, einen sozialpolitischen Hintergrund hat und keinen wissenschaftlichen.<\/p>\n<p><strong>Schon damals wussten die Umwelt-Anh\u00e4nger, dass die Gene sich leicht als Entschuldigung zum Beispiel f\u00fcr ein Versagen bei der Bek\u00e4mpfung von Krankheiten hernehmen l\u00e4sst, als unausweichliches Schicksal sozusagen.<\/strong><\/p>\n<p>Ein weiteres \u201ebeliebtes\u201c Beispiel zu dieser Zeit war die vererbte oder erworbene Intelligenz von Kindern. Auch hier waren die mehr konservativen Vertreter der Meinung, dass Dummheit oder Intelligenz in erster Linie von den Eltern stammen m\u00fcsse. Wer also Eltern mit Volksschulbildung hatte, der wurde von vornherein f\u00fcrs Gymnasium und Hochschule\u00a0als unqualifiziert erachtet.<\/p>\n<p><strong>Und so blieben\u00a0diesen\u00a0Kindern\u00a0die besser bezahlten Jobs verschlossen, da es an der daf\u00fcr notwendigen beruflichen Qualifikation mangelte.<\/strong><\/p>\n<p>Wo zuerst\u00a0&#8222;g\u00f6ttliche F\u00fcgung&#8220;\u00a0oder das Schicksal als bestimmende Gr\u00f6\u00dfe fungiert hatten, zogen\u00a0als in den\u00a070ern \/ 80ern\u00a0die Gene als neue gro\u00dfe unbekannte Variable ein &#8211;\u00a0die die Aufgaben von den beiden Erstgenannten (Gott und Schicksal) zu \u00fcbernehmen hatte.<\/p>\n<p><strong>Nun, wer an &#8222;g\u00f6ttliche F\u00fcgung&#8220;, das Schicksal oder die Gene als unumst\u00f6\u00dfliche Richtlinie f\u00fcr sein Leben glaubt, der wird ein guter Untertan, der alle Unbilden in Politik, Gesellschaft und privat erduldet. Denn man kann keinen der drei Urheber f\u00fcr unliebsame Ereignisse zur Rechenschaft ziehen, so dass man sich in sein \u201eSchicksal\u201c eben f\u00fcgen muss.<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<h2>Heute nach 40 Jahren<\/h2>\n<p>Sieht es heute anders aus? Antwort: Es sieht anders aus, doch bleibt alles beim Alten. Vor 40 Jahren wusste niemand etwas \u00fcber <em>Epigenetik<\/em>. Es war nicht bekannt, dass es DNA auch au\u00dferhalb des Zellkerns gibt; in diesem Fall in den Mitochondrien der Zellen.<\/p>\n<p>Und es war damals auch nicht bekannt, dass diese DNA ebenfalls vererbt wird, aber nur von der Mutter auf die Nachkommenschaft. Im Zuge der Forschung auf diesem Gebiet wurde man gewahr, dass Gene nicht so unver\u00e4nderlich sind wie lange angenommen.<\/p>\n<p><strong>Unter bestimmten Umst\u00e4nden werden Gene ein- und abgeschaltet, was die Annahme, das Gene unver\u00e4nderbar sind, gewaltig ins Wanken brachte.<\/strong> Mehr zu diesem Thema unter <a href=\"http:\/\/www.yamedo.de\/blog\/heilslehre-genetik-genom-2012\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Heilslehre der Genetik \u2013 Oder: das vertrackte Genom<\/a>.<\/p>\n<p>Und eben diese Epigenetik gibt allen Grund zu der Annahme, dass sie \u00fcber Umweltfaktoren in der Lage ist, die Aktivit\u00e4ten von Genen zu ver\u00e4ndern. <strong>Damit w\u00e4re das Dogma von der Unver\u00e4nderbarkeit der Gene so gut wie vom Tisch gefegt.<\/strong> Auch die Ern\u00e4hrung kann dazu beitragen, dass \u201eschlechte\u201c Gene abgestellt werden (nur wenn man sich dementsprechend ern\u00e4hrt) und \u201egute\u201c Gene aktiviert werden.<\/p>\n<p>Ein weiteres gutes Beispiel finden wir beim Fasten. Denn das <a href=\"http:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/wie-fasten-die-gene-positiv-veraendern-kann\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fasten kann Gene positiv ver\u00e4ndern<\/a>. Oder mit anderen Worten: Es gibt einen nicht zu vernachl\u00e4ssigenden Spielraum f\u00fcr jeden von uns, in dem wir zu unserem eigenen Wohl aktiv werden k\u00f6nnen. Wir m\u00fcssen nur wissen, wie wir richtig vorzugehen haben.<\/p>\n<p>Das Gleiche scheint auch f\u00fcr die Intelligenz zu stimmen. Laut \u201e<a href=\"http:\/\/www.independentsciencenews.org\/science-media\/science-and-social-control-political-paralysis-and-the-genetics-agenda\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Independent Sciene News<\/a>\u201c vom August 2013 <strong>geht man heute davon aus, dass 98 Prozent aller Variationen von Errungenschaften in der Ausbildung von umweltbedingten und nicht genetischen Faktoren beeinflusst wird.<\/strong><\/p>\n<p>Der Lernerfolg ist also kein Resultat der Gene der Eltern, sondern die F\u00e4higkeit des Sch\u00fclers, auf seine Umwelt einzugehen und mit ihren Faktoren zu interagieren. Aber dieser Erkenntnis wurde keine besondere Beachtung geschenkt \u2013 seltsamerweise. Die Zahl von 98 Prozent Umwelteinfluss wurde weder in der \u00dcberschrift des Independent Science Artikels erw\u00e4hnt, noch kam sie in der Pressever\u00f6ffentlichung zur Sprache.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr kaute man intensiv auf einer anderen Sache herum: Der Genetik dahinter. Denn man hatte bei der Untersuchung drei genetische Varianten gefunden, die zu 0,02 Prozent an Unterschieden in den ausbilderischen Erfolgsvarianten beteiligt waren.<\/p>\n<p>Und dementsprechend fiel dann auch die Schlussfolgerung der Wissenschaftler aus: Statt nach M\u00f6glichkeiten zu suchen, diesen 98 Prozent gerecht zu werden und nachhaltig den Erfolg der Auszubildenden zu f\u00f6rdern, st\u00fcrzten sich die Forscher auf diese 0,02 Prozent und empfahlen, nach diesen wenigen genetischen Varianten zu forschen. <strong>Eigentlich unglaublich &#8211; oder?<\/strong><\/p>\n<p>Nun, fr\u00fcher wussten wir nicht so viel \u00fcber Genetik und seine Beziehung zur Umwelt. Heute wei\u00df man, dass hier augenscheinlich 98 Prozent gegen 0,02 Prozent stehen. Aber dennoch bewegt sich die Diskussion auf dem Niveau von 1970. Ist das als Fortschritt anzusehen?<\/p>\n<p><strong>Wider besseres Wissen die gefundenen Resultate zu ignorieren und an den alten (\u00fcberholten) Erkenntnissen (die keine sind), festzuhalten? So eine unlogische Praxis muss System haben.<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<h2>Die &#8222;unlogische&#8220; Praxis hinter dem &#8222;SYSTEM&#8220;<\/h2>\n<p>Dieses System wird deutlich, wenn man erf\u00e4hrt, dass sogar die Tabakindustrie Forschungen unterh\u00e4lt, die sich mit \u201eVerhaltensgenetik\u201c besch\u00e4ftigt. Man m\u00f6chte spontan meinen, dass die Tabakindustrie an genetisch modifizierten Tabakpflanzen arbeitet. Vielleicht macht sie das auch. Aber welches Verhalten sollte ein GMO-Tabak an den Tag legen?<\/p>\n<p>Nein, diese Industrie forscht nach M\u00f6glichkeiten zu erkl\u00e4ren, dass die Sucht nach Zigaretten und Zigarren eine genetische Grundlage hat und nicht im Produkt zu suchen ist. Hier immer und immer wieder die Genetik zu bem\u00fchen hat nur einen Zweck.<\/p>\n<p>Und der wird besonders deutlich in einer Mitteilung (Memo) vom amerikanischen Vice President for Public Relations des Tabaccos Instituts, Fred Panzer (bei dem Namen kein Wunder), der es auf den Punkt brachte: <em>Ziel der Forschung muss sein, den Fokus der Aufmerksamkeit zu \u00e4ndern weg vom Produkt (Rauchzeugs) hin zu einer bestimmten Sorte von Personen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Oder mit anderen Worten: Wenn ihr Probleme mit dem Rauchen habt, dann liegt das nicht an den Zigaretten. Nein, denn die sind eigentlich harmlos. Das Problem ist der Raucher, der nicht das richtige genetische R\u00fcstzeug f\u00fcrs Rauchen (Verhalten) hat.<\/strong><\/p>\n<p>Ach so ist das! Ja, darauf muss ich mir jetzt erst mal eine anz\u00fcnden. Oder lieber nicht. Denn ich wei\u00df von mir, dass ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die falsche Genetik f\u00fcrs Rauchen habe. Meine Genetik jedenfalls duldet keinen Rauch in meiner Lunge. Bei den anderen, die rauchen, gibt es vielleicht ein Rauch-in-der-Lunge-Gen, womit die sich f\u00fcr einen Job bei der Feuerwehr qualifiziert h\u00e4tten oder als Helmut Schmidt \ud83d\ude42<\/p>\n<h2>1970 ist l\u00e4ngst nicht vorbei<\/h2>\n<p><strong>Es ist schon verwunderlich. Wir wissen heute mehr \u00fcber Genetik als vor 40 Jahren und doch haben sich keine richtigen Konsequenzen aus diesem Wissen abgeleitet.<\/strong> Wie es aussieht, trifft das auch f\u00fcrs Rauchen zu. Es gibt wohl kaum jemanden, der nicht wei\u00df, dass Rauchen mit gesundheitlichen Risiken verbunden ist. Aber dennoch kann eine ganze Industrie die Wissenschaft vergewaltigen, nur um die Realit\u00e4t so zu verbiegen, damit sie ins Gesch\u00e4ftsmodell passt.<\/p>\n<p>Auch die Bildungsfrage und Intelligenzfrage von damals wird immer noch so diskutiert wie 1970. <strong>Man will auch heute noch den\u00a0Menschen vermitteln, dass soziale Unterschiede mit Genetik zu tun haben und daher unvermeidbar sind. Denn wenn die Leute glauben, dass ihre Gene die elementare Ursache sind f\u00fcr ihre Krankheiten, f\u00fcr geistige Gebrechen, f\u00fcr mangelnde schulische Qualifikationsm\u00f6glichkeiten und so weiter, dann braucht nichts mehr ver\u00e4ndert zu werden.<\/strong><\/p>\n<p>Umweltgifte sind dann entlastet und k\u00f6nnen mit sch\u00f6ner Regelm\u00e4\u00dfigkeit in die Umwelt abgegeben werden, was den Verursachern eine Menge Geld in Sachen Entsorgung spart. Krankheiten werden so behandelt, wie die <a href=\"https:\/\/renegraeber.de\/Schulmedizin-Studien-Report.pdf\">Schulmedizin<\/a> sie seit je her behandelt hat: als Verwaltung der Krankheit und Kaschierung der Symptome. Heilung ist ja nicht m\u00f6glich, da die Gene daf\u00fcr nicht vorhanden sind.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/zucker-noch-giftigere-wahrheiten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zucker<\/a> in jeder Form der Ern\u00e4hrung aus dem Hause der Lebensmittelindustrie ist auch \u00fcber jeden Zweifel erhaben, denn nicht der Zucker und seine toxische Potenz treiben die Leute in die Krankheit, sondern die genetischen Voraussetzungen sind Schuld.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich kommen dann noch andere seltsame Faktoren hinzu, die das Bild abrunden. Wenn die Genetik nicht als Erkl\u00e4rung herangezogen werden kann, dann erfindet man etwas Neues. So zum Beispiel die Hysterie um das\u00a0<a href=\"http:\/\/vitalstoffmedizin.com\/blog\/kann-zu-viel-sonne-suende-sein\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sonnenlicht<\/a>. Eigentlich sollten die Gen-Fans einmal abchecken, ob Hautkrebs durch Sonnenlicht eine genetische Voraussetzung hat.<\/p>\n<p>So viel ich wei\u00df gibt es keine Untersuchung dieser Art. Und es wird sie auch nicht geben, da <a href=\"http:\/\/www.yamedo.de\/blog\/ueberraschende-ursache-hautkrebs-2012-2\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Sonne keinen Hautkrebs erzeugt<\/a>, sondern in den Himmel gesetzt worden ist, um <a href=\"http:\/\/www.yamedo.de\/blog\/boese-sonne-gute-sonne-vitamin-d-2012\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Vitamin D<\/a> zu erzeugen. Und dieses Vitamin hat den Ruf, eine Reihe von\u00a0<a href=\"http:\/\/www.yamedo.de\/krankheiten\/krebs\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Krebserkrankungen<\/a> zu bremsen oder sogar zu verhindern \u2013 ganz ohne Genetik.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<h4>Fazit<\/h4>\n<p>Wir befinden uns immer noch im Jahr 1970. Die Wissenschaft ist schon ein St\u00fcck weiter. Aber die Interessen von Politik und Wirtschaft sehen ein reibungsloses Verwalten der Untertanen vor, was man mit erfundenen Ideologien und Pseudo-Wissenschaft in die K\u00f6pfe der Betroffenen eintrichtern will.<\/p>\n<p><strong>Vielleicht sollten diese Leute einmal nach einem Erkenntnis-Gen forschen, damit man auch dieses Eintrichtern leichter durchf\u00fchren kann.<\/strong><\/p>\n<p>Aber eins ist auch mir jetzt klar geworden: Auch wenn der Erkenntnisfortschritt der Wissenschaft gro\u00dfe Spr\u00fcnge macht: es liegt kein Grund vor anzunehmen, dass diese Erkenntnis in die Praxis umgesetzt wird. Zumindest nicht zum Wohle der Allgemeinheit. Bestenfalls zum Wohle von Politik und Industrie. F\u00fcr uns bleiben nur dumme M\u00e4rchen vom Legoland und dessen sch\u00f6ne Gene.<\/p>\n<p><strong>Was die Genetik sonst noch so macht (und wie das aus meiner Sicht zu bewerten ist), das k\u00f6nnen Sie hier nachlesen:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/naturheilt.com\/blog\/genetisch-modifizierte-babys-ein-alptraum\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Genetisch modifizierte Babys \u2013 ein Alptraum ist wahr geworden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/diaet\/blog\/essen-macht-dick-nicht-die-gene\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Essen macht dick \u2013 nicht die Gene<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/die-genetik-und-der-medizinische-fortschritt\/\">Die Genetik und der medizinische Fortschritt<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vitalstoffmedizin.com\/newsletter-5-vitalstoffe-rene-graeber.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1861 aligncenter\" src=\"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/vitalstoffe-610px.jpg\" alt=\"5 Wundermittel auf die ich in der Praxis nicht verzichten w\u00fcrde\" width=\"610\" height=\"282\" srcset=\"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/vitalstoffe-610px.jpg 610w, https:\/\/renegraeber.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/vitalstoffe-610px-300x139.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 610px) 100vw, 610px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich kann mich noch gut an mein Studium Anfang der\u00a01990er\u00a0erinnern,\u00a0als es eine heftige Kontroverse gab, ob der Mensch\u00a0mehr von seinen Genen gesteuert\u00a0sei (und damit unver\u00e4nderlich festgenagelt ist auf das, was er oder sie &#8222;darstellt&#8220;), oder aber, ob die Umwelt\u00a0(Erziehung, Ern\u00e4hrung\u00a0usw.) den Menschen\u00a0pr\u00e4gt und ver\u00e4ndert. Zu diesem Zeitpunkt kam die Genforschung\u00a0immer mehr in Schwung. Man hatte\u00a0bereits [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":905,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[51],"class_list":["post-903","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-gesundheit","tag-genetik"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/903","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=903"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/903\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/905"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=903"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=903"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=903"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}