{"id":786,"date":"2013-01-10T13:01:08","date_gmt":"2013-01-10T12:01:08","guid":{"rendered":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/?p=786"},"modified":"2013-01-10T13:01:08","modified_gmt":"2013-01-10T12:01:08","slug":"gentechnik-weg-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/gentechnik-weg-2013\/","title":{"rendered":"Gr\u00fcne Gentechnik &#8211; Weg damit!"},"content":{"rendered":"<p>Diesmal sind es die Norweger, die unbedingt die genetisch modifizierten Spielverderber mimen wollen. Denn deren Wissenschaftler haben sogenannte F\u00fctterungsstudien von \u00fcber 10-j\u00e4hriger Dauer mit genetisch modifizierten Pflanzen durchgef\u00fchrt. Das Ergebnis war dann auch \u00fcberraschend eindeutig: Wenn Sie z.B. \u00dcbergewicht\u00a0vermeiden wollen, dann sollten Sie tunlichst auf &#8222;Gen-Mais&#8220; und \u00e4hnliche gentechnisch\u00a0modifizierte (GM) Produkte verzichten.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Aber nicht nur der direkte Verzehr von &#8222;Gentechnik-Pflanzen&#8220; scheint negative Folgen zu zeitigen. Auch der Verzehr von Tieren, die mit &#8222;Gen-Pflanzen&#8220; ern\u00e4hrt worden sind, scheint \u00e4hnlich negative Auswirkungen zu haben wie der direkte Verzehr von &#8222;Gen-Pflanzen&#8220;. Es scheint gerade so als wenn die \u201egenetische G\u00fclle\u201c durch die Tiere weiter geleitet w\u00fcrde.<\/p>\n<h4>Wie &#8222;Gen-Mais&#8220; und &#8222;Gen-Soja&#8220; die Gesundheit \u201evernaschen\u201c<\/h4>\n<p>Wer des\u00a0Norwegischen m\u00e4chtig ist, der kann sich \u201evor Ort\u201c \u00fcber die Arbeit der finnischen Forscher informieren unter <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20130423104315\/http:\/\/www.forskning.no\/artikler\/2012\/juli\/327547\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Rotter fetere av genmat<\/a>. Eine englischsprachige Webseite hatte sich dieser Arbeit angenommen, auf die ich mich hier im Wesentlichen beziehe: <a href=\"http:\/\/www.cornucopia.org\/2012\/07\/obesity-corn-gmos\/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=obesity-corn-gmos\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Obesity, Corn, GMOs<\/a>.<\/p>\n<p>Hier werden die\u00a0norwegischen Autoren folgenderma\u00dfen zitiert:<\/p>\n<blockquote><p>\u201e<i>Die Resultate zeigen eine positive Beziehung zwischen GM-Mais und \u00dcbergewicht. Die Tiere, die eine Ern\u00e4hrung auf GM-Mais-Basis erhalten hatten, wurden in der Regel schneller fett und behielten ihr Gewicht bei im Vergleich zu Tieren, die eine normale Di\u00e4t ohne genetisch modifizierten Mais erhalten hatten. Die Studien wurden mit Ratten, M\u00e4usen, Schweinen und Lachsen durchgef\u00fchrt. Bemerkenswerterweise ergaben sich f\u00fcr alle Tiere genau die gleichen Ergebnisse. <\/i><\/p>\n<p><i>Die Forscher fanden ganz bestimmte Ver\u00e4nderungen im Gastrointestinaltrakt der Tiere, die mit dem GM-Mais gef\u00fcttert worden waren. In normal ern\u00e4hrten Tieren waren diese Ver\u00e4nderungen nicht zu beobachten. \u00c4hnliche Ergebnisse hatten US-Wissenschaftler zuvor auch ver\u00f6ffentlicht. Signifikante Ver\u00e4nderungen wurden bei den Test-Tieren in Leber, Nieren, Bauchspeicheldr\u00fcse, Genitalien usw. beobachtet.<\/i>\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Zudem konnten die finnischen Forscher zeigen, dass die Tiere, die den genetisch ver\u00e4nderten <a href=\"http:\/\/www.transgen.de\/pdf\/kompakt\/mais.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Bt-Mais<\/a> fra\u00dfen, deutlich mehr fra\u00dfen, fetter wurden und sich weniger in der Lage zeigten, Proteine (Eiwei\u00dfe) zu verdauen. Diese eingeschr\u00e4nkte F\u00e4higkeit beruhte auf Ver\u00e4nderungen der Mikrostruktur des Gastrointestinaltrakts.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<p>Dazu gesellten sich dann noch Ver\u00e4nderungen des Immunsystems. Denn die eingeschr\u00e4nkte F\u00e4higkeit, Proteine zu verdauen, hat noch andere negative Konsequenzen f\u00fcr die Gesundheit. Denn ohne eine verl\u00e4ssliche Verdauung von Proteinen kann auch keine verl\u00e4ssliche Produktion von <a href=\"http:\/\/www.vitalstoffmedizin.com\/aminosaeuren\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Aminos\u00e4uren<\/a> erfolgen. Diese wiederum sind die elementaren Bausteine f\u00fcr k\u00f6rpereigene Proteine, Zellwachstum und deren Funktionen.<\/p>\n<p>Die amerikanische Webseite kommentiert diesen Sachverhalt so: \u201e<i>Dies mag keinen direkten Bezug zum \u00dcbergewicht haben. Jedoch ist ein Bezug zu vielen modernen Erkrankungen zu vermuten. Dies sind z.\u00a0B. <a href=\"http:\/\/www.diabetiker-experte.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Diabetes<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/darmerkrankungen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Erkrankungen des Verdauungstrakts<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/darmerkrankungen\/darmentzuendung.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">chronisch-entz\u00fcndliche Darmerkrankungen<\/a>, Colitis ulcerosa, <a href=\"http:\/\/naturheilt.com\/blog\/autismus-durch-gestoerte-darmflora-2012\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Autismus<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.naturheilt.com\/Inhalt\/Autoimmunerkrankungen.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Autoimmunerkrankungen<\/a>, sexuelle Funktionsst\u00f6rungen, <a href=\"http:\/\/www.naturheilt.com\/Inhalt\/Unfruchtbarkeit.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Sterilit\u00e4t<\/a>, Asthma, <a href=\"http:\/\/www.yamedo.de\/krankheiten\/lungenkrankheiten\/copd-chronisch-obstruktive-lungenerkrankung.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">chronisch obstruktive Atemwegserkrankungen<\/a> und etliche mehr. <\/i><\/p>\n<p><i>Die Leiterin der Forschergruppe, Professor Krogdahl, erkl\u00e4rte, dass nur zu oft behauptet worden sei, dass neue Gene in genetisch modifizierten Nahrungsmitteln keinen Schaden anrichten k\u00f6nnen, da angeblich alle diese Gene im Gastrointestinaltrakt so abgebaut werden, dass sie nicht mehr biologisch funktionsf\u00e4hig sind. Die Arbeit der Finnen jedoch zeigte das genaue Gegenteil. <\/i><\/p>\n<p><i><strong>Die Gene wurden durch die Darmwand geschleust, gerieten ins Blut und verblieben dort und in der Muskulatur, der Leber etc. in gr\u00f6\u00dferen Mengen, und konnten somit relativ leicht identifiziert werden<\/strong>\u2026. Bislang ist jedoch die biologische Bedeutung dieses Transfers noch nicht bekannt.\u201c<\/i><\/p>\n<h4>Nicht vorhandenes Gen-Gift, oder &#8222;Copperfield auf genetisch&#8220;<\/h4>\n<p>Uns ist ja immer wieder versichert worden, dass GM-Produkte in Sachen Sicherheit kaum noch zu \u00fcbertreffen sind. Besonders die GM-Pflanzen, die in der Lage sind, ihr eigenes Pestizid zu erzeugen, gaben den besorgten \u201eIdioten\u201c Anlass, GM-Pflanzen abzulehnen, da man ja nicht nur die Pflanze, sondern auch noch ein Pestizid dazu auf den Mittagstisch bekommt.<\/p>\n<p>Die GM-Industrie dagegen versicherte immer wieder, auch aufgrund ihrer eigenen Studienergebnisse, dass das alles kein Grund zur Sorge sei. Nicht nur die Gene verschwinden im Darm, sondern das Pestizid ginge da auch &#8222;irgendwie&#8220; verloren.<\/p>\n<p>\u201eBt\u201c &#8211; das steht f\u00fcr \u201eBacillus thuringiensis\u201c, ein Bakterium, das das Bt-Toxin produziert. Dieses Toxin bzw. Pestizid zerst\u00f6rt die magen\u00e4hnliche H\u00fclle von bestimmten Insekten und vernichtet diese dadurch. Diese Technologie wurde erstmals in den sp\u00e4ten 1990er Jahren von der Firma Monsanto praktisch eingef\u00fchrt. Selbige Firma versicherte immer wieder, dass das genetische Pflanzengift gegen die Insekten nur f\u00fcr selbige gef\u00e4hrlich sei.<\/p>\n<p>Eine amerikanische Beh\u00f6rde, die US Environmental Protection Agency (EPA), leistete bei dem &#8222;Meineid&#8220; aktive Sch\u00fctzenhilfe. \u00c4hnlich wie die neuen Gene w\u00fcrde das Bt-Toxin vollkommen im Gastrointestinaltrakt des Konsumenten vernichtet und sei damit f\u00fcr Tiere und Menschen ohne Gefahr. Es g\u00e4be auch keine Interaktionen mit der Darmwand und deren Mukosa, so die Herstellerfirmen.<\/p>\n<p>Wenn man einmal die firmeneigenen Studien au\u00dfer Acht l\u00e4sst und sich in der Welt der unabh\u00e4ngigen Arbeiten und Ver\u00f6ffentlichungen herumtreibt, dann f\u00e4llt man aus rosaroten Wolken knallhart auf granitharten Boden. Eine solche Studie wurde in Kanada durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<div style=\"margin: 0; margin-right: 10px; border: 2px solid #dfdfdf; padding: 0em 1em 1em 1em; background-color: #ecffe4; text-align: center;\">\n<p style=\"text-align: left;\"><i>Aris und Leblanc<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><i>Department of Obstetrics und Gynecology, University of Sherbrooke Hospital Centre, Sherbrooke, Quebec, Canada.<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><i>\u201eMaternal und fetal exposure to pesticides associated to genetically modified foods in Eastern Townships of Quebec, Canada.\u201c<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><i>Reprod Toxicol. 2011 May;31(4):528-33. Doi: 10.1016\/j.reprotox.2011.02.004.<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/21338670\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/21338670<\/a><\/p>\n<\/div>\n<p>In dieser Arbeit wurde das Blut von schwangeren und nicht-schwangeren Frauen auf Pestizide untersucht, die ausschlie\u00dflich von GM-Pflanzen mit Bt-Genen stammten. Dabei stellte sich heraus, dass\u2026.<\/p>\n<ul>\n<li>93 Prozent der untersuchten schwangeren Frauen Bt-positiv waren<\/li>\n<li>80 Prozent des Nabelschnurbluts der F\u00f6ten positiv war, und<\/li>\n<li>67 Prozent der nicht-schwangeren Frauen ebenfalls das Pestizid im Blut hatte.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Nat\u00fcrlich ist man jetzt geneigt, zu vermuten, dass ein Gift, dass die Magenschleimh\u00e4ute von Insektenm\u00e4gen durchl\u00f6chert, vielleicht auch die Schleimh\u00e4ute des menschlichen Gastrointestinaltrakts \u00e4hnlich maltr\u00e4tieren kann.<\/strong><\/p>\n<p>Zumindest gibt es momentan keine andere Erkl\u00e4rung, warum alle diese Behauptungen von Sicherheit und Unbedenklichkeit sich als reine L\u00fcge entlarvt haben und Bt-Toxin im Blut von Probanden nachweisbar ist. Es ist da, ohne Frage. Aber wie sonst soll es da hinein gelangt sein, wenn nicht \u00fcber die gleichen Mechanismen, die f\u00fcr die Insekten auch gelten und diesen zum Verh\u00e4ngnis werden?<\/p>\n<p>Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Probandinnen, besonders die Schwangeren, den Forschern einen Gefallen tun wollten, und sich das Zeugs heimlich und leise selbst injiziert haben\u2026.<\/p>\n<p>Man kann nat\u00fcrlich immer noch argumentieren, dass die Mengen m\u00f6glicherweise nicht gro\u00df genug sind, um einen satten Schaden anzurichten. Aber auch kleine Mengen, besonders wenn sie immer und immer wieder nachgef\u00fcllt werden, k\u00f6nnen zu nachhaltigen Sch\u00e4den f\u00fchren.<\/p>\n<p>Wir kennen das z.\u00a0B. vom Rauchen, wo auch nicht eine einzige Zigarette zum sofortigen Exitus f\u00fchrt. Die Wissenschaftler vermuten, dass eine regelm\u00e4\u00dfige Zufuhr von Bt-Toxinen, wie sie bei der regelm\u00e4\u00dfigen Nahrungsaufnahme solcher Produkte der Fall w\u00e4re, zu Autoimmunerkrankungen und Nahrungsmittelallergien f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Bei den Neugeborenen kommt noch hinzu, dass deren Blut-Hirn-Schranke bis zum 6. Monat offen bleibt. Das Gift kann also ungehindert in das Hirn eindringen und f\u00fcr kognitive Sch\u00e4den sorgen. <strong>Das Resultat k\u00f6nnte Autismus sein, so vermuten es eine Reihe von Kinder\u00e4rzten und Wissenschaftlern<\/strong>.<\/p>\n<p>Erste Hinweise f\u00fcr solche Probleme kommen aus dem Land der unbegrenzten Unm\u00f6glichkeiten, den USA. Gastrointestinale Probleme, Autoimmunerkrankungen, Nahrungsmittelallergien, Lernschwierigkeiten bei Kindern etc. haben merkw\u00fcrdigerweise seit der Einf\u00fchrung der Bt-Pflanzen im Jahr 1996 deutlich zugenommen.<\/p>\n<p>So erh\u00f6hte sich die Zahl der Krankenhausaufenthalte aufgrund von <a href=\"http:\/\/www.yamedo.de\/krankheiten\/allergie\/nahrung-allergie.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Nahrungsmittelallergien<\/a> zwischen 1997 und 2002 um sage und schreibe 265 Prozent (in den USA). Heute hat jedes 17. Kind dort irgend eine Art von Nahrungsmittelallergie, bei steigender Tendenz.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<h4>MG-Nahrung und das l\u00e4stige Immunsystem<\/h4>\n<p>Wenn wir von einer Nahrungsmittelallergie reden, dann ist der Gedanke an einen negativen Einfluss auf das Immunsystem nicht weit. Inzwischen gibt es dann auch eine Menge an Hinweisen, dass Bt-Toxine aus diesen GM-Pflanzen, wie Mais oder Baumwolle, \u201eauch\u201c f\u00fcr den Menschen nicht unbedenklich ist (um es einmal ganz vorsichtig und seicht auszudr\u00fccken). Und \u201evielleicht\u201c kann es sogar das Immunsystem des Menschen unvorteilsm\u00e4\u00dfig beeinflussen \u2013 ach&#8230;<\/p>\n<div style=\"margin: 0; margin-right: 10px; border: 2px solid #dfdfdf; padding: 0em 1em 1em 1em; background-color: #ecffe4; text-align: center;\">\n<p style=\"text-align: left;\"><i>Finamore et al.<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><i>Istituto Nazionale di Ricerca per gli Alimenti e la Nutrizione, Roma, Italy.<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><i>\u201eIntestinal und peripheral immune response to MON810 maize ingestion in weaning und old mice.\u201c<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><i>J Agric Food Chem. 2008 Dec 10;56(23):11533-9. doi: 10.1021\/jf802059w.<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/19007233\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/19007233<\/a><\/p>\n<\/div>\n<p>Man kann solche Studien nicht mit Menschen durchf\u00fchren und muss sich auf die Ergebnisse bei z.\u00a0B. M\u00e4usen begn\u00fcgen &#8211; oder w\u00fcrden Sie sich f\u00fcr so eine Studie zur Verf\u00fcgung stellen?<\/p>\n<p>Die M\u00e4usestudien\u00a0sind aber\u00a0doch nicht vollkommen ohne Aussagekraft. Dies zeigte die Arbeit aus Italien, bei der die gastrointestinale und periphere Immunantwort auf GM-Mais bei M\u00e4usen begutachtet worden war. Die Autoren verglichen abstillende und alte M\u00e4use, die mit MON810 gef\u00fcttert wurden, bzw. als Plazebo einen GM-freien Mais bekamen f\u00fcr die Dauer von 30 bzw. 90 Tagen. Die \u201eBt-M\u00e4use\u201c zeigten dann eine Reihe von Immunreaktionen, wie z.\u00a0B.<\/p>\n<ul>\n<li>Die Erh\u00f6hung von IgE- und IgG- (Immunglobulin) Antik\u00f6rper, eine typische Reaktion bei Allergien oder Infektionen.<\/li>\n<li>Den Anstieg von Zytokinen, die eng mit Allergien und Entz\u00fcndungen assoziiert sind. Interleukine waren signifikant erh\u00f6ht, was beim Menschen auf eine Reihe von Beschwerden hinweisen w\u00fcrde, wie Arthritis, chronisch-entz\u00fcndliche Darmerkrankungen, Multiple Sklerose und Krebserkrankungen.<\/li>\n<li>Eine Erh\u00f6hung von T-Zellen, wie sie beim Menschen bei Asthma und bei Kindern bei Nahrungsmittelallergien, jugendlicher Arthritis und Bindegewebeerkrankungen auftauchen w\u00fcrden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Eine andere Arbeit benutzte Monsantos Bt-MON863:<\/p>\n<div style=\"margin: 0; margin-right: 10px; border: 2px solid #dfdfdf; padding: 0em 1em 1em 1em; background-color: #ecffe4; text-align: center;\">\n<p style=\"text-align: left;\"><i>S\u00e9ralini et al.<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><i>Committee for Independent Information und Research on Genetic Engineering CRIIGEN, Paris, France.<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><i>\u201eNew analysis of a rat feeding study with a genetically modified maize reveals signs of hepatorenal toxicity.\u201c<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><i>Arch Environ Contam Toxicol. 2007 May;52(4):596-602.<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/17356802\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/17356802<\/a><\/p>\n<\/div>\n<p>Schon die \u00dcberschrift \u201ehepatorenal toxicity\u201c (leber- und nierentoxisch) l\u00e4sst auf b\u00f6se Ergebnisse schlie\u00dfen. Die Autoren beschreiben, dass dieser Mais aufgrund von firmeneigenen Studien der Firma Monsanto im Jahr 2005 zugelassen wurde. Dies ist verwunderlich, da es bislang keine mittel- und langfristige toxikologische Untersuchungen zu dem Monsanto-Mais gibt.<\/p>\n<p>Eine Beschwerde bei einem Gericht in M\u00fcnster erm\u00f6glichte immerhin die Einsichtnahme in die Originaldaten der Zulassungsstudie von Monsanto, bei der \u00fcber 90 Tage Ratten mit dem Monsanto-Mais gef\u00fcttert worden waren. Aufgrund dieser Daten wurde das Material neu bewertet und ausgewertet.<\/p>\n<p>Das Ergebnis der unabh\u00e4ngigen Wissenschaftler:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Ratten zeigten eine dosisabh\u00e4ngige und signifikante Variation des Wachstums f\u00fcr beide Geschlechter, was in einer 3,3-prozentigen Gewichtsabnahme f\u00fcr M\u00e4nnchen und einer 3,7-prozentigen Gewichtszunahme f\u00fcr Weibchen resultierte.<\/li>\n<li>Laborchemische Daten zeigten Zeichen von toxischen Reaktionen in Leber und Nieren, die f\u00fcr M\u00e4nnchen und Weibchen verschieden stark ausfielen.<\/li>\n<li>Triglyceride erh\u00f6hten sich um 24 bis 40 Prozent bei den Weibchen \u2013 nach 14 Wochen bei einer 11-prozentigen Dosis oder schon nach 5 Wochen bei einer 33-prozentigen Dosis.<\/li>\n<li>Die Ausscheidung von Phosphaten und Natrium im Urin nahm bei den M\u00e4nnchen um 31 bis 35 Prozent ab (14. Woche bei 33-prozentiger Dosierung)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Autoren schlossen aus ihren Beobachtungen, dass die angegebenen Daten kein Grund f\u00fcr die Annahme ist, dass MON863-Mais als ein sicheres Produkt anzusehen ist.<\/p>\n<h4>Ohne Bt, daf\u00fcr mit Roundup<\/h4>\n<p>\u201e<a href=\"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/politiker-entdecken-herbizide-sind-doch-gesund\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Roundup ready<\/a>\u201c hei\u00dft, dass die genetisch ver\u00e4nderte Nutzpflanze diesmal kein Gen enth\u00e4lt, dass ein Pestizid produziert. Daf\u00fcr enth\u00e4lt es ein Gen, dass sie unempfindlich macht gegen ein spezifisches Pestizid, dem \u201eRoundup\u201c, aus dem Hause Monsanto.<\/p>\n<p>Spr\u00fcht der Bauer also sein \u201eRoundup\u201c auf seine Monsanto-Saat, dann wird nur das Unkraut, nicht aber seine Saat vernichtet \u2013 so die Versprechungen der Firma. Und damit man auch sicher alles Unkraut beseitigt, r\u00e4t die Firma nicht von einer intensiven bzw. extensiven Nutzung ihres Pestizids ab. Denn je mehr verspr\u00fcht wird, desto lauter klingeln die Kassen bei Monsanto.<\/p>\n<p>Diese Tendenz zur \u00dcberdosierung ist dann auch mitverantwortlich f\u00fcr die sich mittlerweile einstellenden Resistenzentwicklungen gegen\u00fcber dem Hauptwirkstoff in \u201eRoundup\u201c, dem <a href=\"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/glyphosat-im-broetchen-unser-taegliches-gift-gib-uns-heute\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Glyphosat<\/a>. Was dieser Wirkstoff so alles kann, besonders wenn man ihn als Verbraucher schlucken muss, habe ich bereits skizzieren k\u00f6nnen unter <a href=\"http:\/\/naturheilt.com\/blog\/genfood-soja\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Soja \u2013 Warum ich das lieber nicht essen w\u00fcrde<\/a>.<\/p>\n<p>Und da nach Einsch\u00e4tzung der Experten jetzt ca. 130 verschiedene Arten von &#8222;Unkr\u00e4utern&#8220; in 40 Staaten der USA schon gegen Glyphosat resistent geworden sind, werden die Farmer angehalten, noch mehr von der Chemie auf ihre Felder zu sch\u00fctten oder aggressivere Pestizide zum Einsatz zu bringen.<\/p>\n<p>Damit w\u00fcrden dann die bislang schon belegten gesundheitlichen Probleme, die von \u201eRoundup\u201c-Pflanzen und -Produkten herr\u00fchren, nur noch verst\u00e4rkt. Diese Probleme beziehen sich besonders auf Fertilit\u00e4t und Geburtsdefekte.<\/p>\n<p>Welche seltsamen Bl\u00fcten dies z.\u00a0B. in den USA treibt, sei nur noch als \u201eAnh\u00e4ngsel\u201c hier vermerkt. Es gab 2008 eine Initiative, die die genetisch ver\u00e4nderten Zuckerr\u00fcben von Monsanto, auch \u201eRoundup ready\u201c, verbieten wollte. Nach einigem Hin und Her und einer Klage gegen die USDA (Landwirtschaftsministerium der USA) im Jahr 2009 wegen einer fehlenden Umweltstudie, wurden die GM-Zuckerr\u00fcben erst einmal auf Eis gelegt.<\/p>\n<p>Nur wenig sp\u00e4ter wurde diese Ma\u00dfnahme von der USDA unterlaufen mit der Begr\u00fcndung, dass man ohne die GM-Zuckerr\u00fcben in einen Zucker-Engpass geraten w\u00fcrde (ja, richtig \u2013 GM-Produkte sollen ja auch den Nahrungsmangel und damit den Welthunger beseitigen). Nach ein paar weiteren rechtlichen Slalomakten seitens der USDA ist dann die uneingeschr\u00e4nkte Zulassung der GM-Zuckerr\u00fcben im August 2012 \u00fcber die B\u00fchne gelaufen.<\/p>\n<p>Somit hat die Welt und ihr freiheitlicher Vorreiter nicht nur ausreichend <a href=\"http:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/diaet\/blog\/warum-wir-mehr-essen-als-wir-sollten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Zucker<\/a>, um entsprechend <a href=\"http:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/billige-nahrungsmittel-teuer-bezahlt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">billige Nahrungsmittel<\/a> zu produzieren, die f\u00fcr <a href=\"http:\/\/www.diabetiker-experte.de\/Angriffspunkte_des_Blutzuckers.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">zuckerbedingte Folgeerkrankungen<\/a> sorgen. Nein, durch die GM-Variante wird jetzt auch sicher gestellt, dass weitere Erkrankungen, die vom Zuckern unber\u00fchrt bleiben, auch noch dazu kommen. Wenn das nicht nach zivilisatorischer Perfektion aussieht&#8230;<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Wie so h\u00e4ufig werden die kritischen Ergebnisse der Wissenschaft komplett ignoriert, wenn es um die Implementierung von gewinntr\u00e4chtigen, aber h\u00f6chst bedenklichen Produkten geht. Hier hat dann der Finanz- und Marketingchef die Entscheidungsgewalt. Und der entscheidet aufgrund von Dingen, von denen er glaubt, etwas zu verstehen \u2013 den Profiten und Bilanzen. Wissenschaft und ihre Ergebnisse sind nur dann willkommen, wenn sie Profite und Bilanzen nicht st\u00f6ren, sondern unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>F\u00fcr uns Otto-Normal-Genetiker wird dann eine Wissenschaft gebraut, die genau die Ergebnisse erfindet, die uns zum eifrigen Kauf von Dingen verleitet, von denen wir besser die Finger lassen sollten. Aber das ist halt Marketing&#8230; f\u00fcr gesundes Essen braucht man keinen Marktschreier. Gesundes Essen spricht f\u00fcr sich selbst, oder?<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diesmal sind es die Norweger, die unbedingt die genetisch modifizierten Spielverderber mimen wollen. Denn deren Wissenschaftler haben sogenannte F\u00fctterungsstudien von \u00fcber 10-j\u00e4hriger Dauer mit genetisch modifizierten Pflanzen durchgef\u00fchrt. Das Ergebnis war dann auch \u00fcberraschend eindeutig: Wenn Sie z.B. \u00dcbergewicht\u00a0vermeiden wollen, dann sollten Sie tunlichst auf &#8222;Gen-Mais&#8220; und \u00e4hnliche gentechnisch\u00a0modifizierte (GM) Produkte verzichten.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":4445,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[34,67,35,66,61,36,49],"class_list":["post-786","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-gesundheit","tag-genfood","tag-genmais","tag-gentechnik","tag-glyphosat","tag-lebensmittellugen","tag-monsanto","tag-studien"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/786","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=786"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/786\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4445"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=786"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=786"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=786"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}