{"id":746,"date":"2021-05-25T09:44:09","date_gmt":"2021-05-25T08:44:09","guid":{"rendered":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/?p=746"},"modified":"2021-05-25T09:44:09","modified_gmt":"2021-05-25T08:44:09","slug":"vorsicht-genmais","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/vorsicht-genmais\/","title":{"rendered":"Vorsicht Genmais! So ein sch&#8230;\u00e4dliches Lebensmittel!?"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/genmais-ist-giftig1.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"left alignleft\" title=\"genmais ist giftig\" src=\"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/genmais-ist-giftig1.jpg\" alt=\"Vorsicht Genmais\" width=\"253\" height=\"342\" \/><\/a> Es rauscht hin und wieder im deutschen Bl\u00e4tterwald, wenn es um die Bewertung von genetisch ver\u00e4nderten Nahrungsmitteln geht, wie zum Beispiel in der Hamburger Morgenpost.<\/p>\n<p>Franz\u00f6sische Wissenschaftler ver\u00f6ffentlichten vor einigen Jahren alarmierende Ergebnisse bez\u00fcglich genetisch ver\u00e4nderten Mais (kurz Genmais), und schon gibt es die entsprechenden Reaktionen wie z.B. in &#8222;Die Welt\u201c und &#8222;Spiegel&#8220;.<\/p>\n<p>Was war passiert?<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Laut \u201eDie Welt\u201c(1) ma\u00dften sich die franz\u00f6sischen Forscher um Prof. Gilles-Eric Seralini an, eine \u201eWeltpremiere\u201c pr\u00e4sentieren zu k\u00f6nnen. Denn ihnen zufolge ist ihr Forschungsprojekt die erste Langzeitbeobachtung von genetisch manipulierten Nahrungsmitteln und deren Auswirkungen auf die Gesundheit von S\u00e4ugern. Und wie es aussieht, scheint der Anspruch durchaus gerechtfertigt.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pDDkW\"><\/script><\/p>\n<p>Denn die Franzosen hatten 200 Ratten zwei Jahre lang beobachtet (<a href=\"http:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S0278691512005637\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S0278691512005637<\/a>).<\/p>\n<p>Die Tiere wurden in 10 Gruppen aufgeteilt. Gruppe 1, 2 und 3 bekam Monsanto-Genmais in verschiedenen Dosierungen von 11, 22 und 33 Prozent der gesamten Ern\u00e4hrung. Dieser Mais war jedoch nicht mit dem Monsanto Pestizid \u201eRoundup\u201c oder einem anderen Pestizid behandelt worden.<\/p>\n<p>Gruppe 4, 5 und 6 bekam eine konventionelle Ern\u00e4hrung ohne Genmais, wurden aber mit Wasser versorgt, in dem Roundup in verschiedenen Konzentrationen enthalten war. Die niedrigste Dosierung entsprach den Konzentrationen, wie man sie im Leitungswasser nachweisen kann. Die h\u00f6chsten Dosierungen entsprachen den erlaubten amerikanischen Grenzwerten f\u00fcr gentechnisch ver\u00e4nderte Nahrungsmittel.<\/p>\n<p>Die Gruppen 7, 8 und 9 erhielten mit Roundup behandelten Genmais mit einem Anteil an der Gesamtern\u00e4hrung von jeweils 11, 22 und 33 Prozent.<\/p>\n<p>Die 10. Gruppe lebte am ges\u00fcndesten. Als Kontrollgruppe erhielt sie konventionellen Mais und sauberes Wasser.<\/p>\n<p>Schon nach 17 Monaten nach Studienbeginn zeigte sich, dass die Genmais- und Pestizid-Gruppen 5 Mal mehr tote Ratten aufwiesen als in der Kontrollgruppe. Die Weibchen erkrankten deutlich h\u00e4ufiger an Brustkrebs, w\u00e4hrend die M\u00e4nnchen signifikant h\u00e4ufiger Hautkrebs, Leberkrebs und Nierenkrebs-Formen aufwiesen.<\/p>\n<h3>Jetzt sollte man meinen, dass hier ein paar Alarmsirenen losgehen m\u00fcssten&#8230;<\/h3>\n<p>Zumindest scheint dies in Frankreich der Fall zu sein, wo der Anbau von Genmais bereits seit Mai 2012 verboten ist. Aber der Europ\u00e4ische Gerichtshof hatte seinerzeit befunden, dass man prinzipiell erst einmal beweisen m\u00fcsse, dass Genmais und Co ein Risiko f\u00fcr Mensch, Tier und Umwelt sei, was dem franz\u00f6sischen Forscherteam jetzt wohl gelungen ist. Denkt man.<\/p>\n<p><strong>Denn der \u201eSpiegel\u201c kommt der leidenden Gen-Industrie und dem Europ\u00e4ischen Gerichtshof rettend zur Hilfe.<\/strong><\/p>\n<p>So wei\u00df er voller Freude von Experten zu berichten, die diese Studien aufs Heftigste kritisieren. Darum vermutet der Spiegel schon, dass die Ergebnisse als \u201ehinf\u00e4llig\u201c zu betrachten sind.<\/p>\n<p>Es ist schon bemerkenswert, wie \u201ehinf\u00e4llig\u201c die Spiegel-Analyse ist, die erst einmal von komplett falschen Voraussetzungen ausgeht, wenn er schreibt: \u201e<em>Fressen Ratten ihr Leben lang gentechnisch ver\u00e4nderten Mais (NK603) anstatt einer herk\u00f6mmlichen Maissorte,&#8230;<\/em>\u201c Tatsache ist, dass der Anteil an Genmais \u201enur\u201c 11, maximal 33 Prozent der gesamten Ern\u00e4hrung ausmachte und keine 100 Prozent, wie es der Spiegel gerne h\u00e4tte. Der Hintergedanke hier ist, dass bei einer 100-prozentigen Gen-Ern\u00e4hrung der vielleicht sogar berechtigte Einwand kommen k\u00f6nnte, dass dies zur Zeit nicht der Realit\u00e4t entspricht. Niemand ist in der Lage, sich ausschlie\u00dflich mit genetisch ver\u00e4nderten Nahrungsmitteln zu versorgen.<\/p>\n<p>Aber da der Spiegel auch die Arbeit gelesen und sogar die methodische Vorgehensweise der Arbeit beschrieben hatte, wei\u00df er, dass sein \u201elebenslanges Fressen von Genmais\u201c mit der Wirksamkeit der angesprochenen Studie nichts zu tun hat. <strong>Also m\u00fcssen andere Gesch\u00fctze her.<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<h4>Von Experten und Wiederholungst\u00e4tern<\/h4>\n<p>Prof. Seralini ist kein unbeschriebenes Blatt, wenn es um die Beurteilung von genetisch ver\u00e4nderten Nahrungsmitteln und Pestiziden auf die menschliche Gesundheit geht. Sein Team hatte schon vor ca. 2 Jahren eine \u00e4hnliche <a href=\"https:\/\/ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/20011136\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Arbeit<\/a> durchgef\u00fchrt, die aber nur \u00fcber 90 Tage verlief.<\/p>\n<p>Dieser Beobachtungszeitraum war nach Meinung der Forscher zu kurz, um definitive Aussagen \u00fcber \u00e4hnlich negative Auswirkungen zu machen, die auch in dieser Arbeit gesichtet worden waren. Die Autoren f\u00fchrten hier die beobachteten <a href=\"http:\/\/www.naturheilt.com\/Inhalt\/Herzkrankheiten-Herzprobleme.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Herzsch\u00e4den<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.naturheilt.com\/nierenprobleme-nierensteine\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Nierenprobelem<\/a>, Milzprobleme,\u00a0<a href=\"http:\/\/www.naturheilt.com\/Inhalt\/Leberschwaeche.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Leberprobleme<\/a> etc. auf die Genmais spezifischen Pestizide zur\u00fcck, schlossen aber metabolische Einfl\u00fcsse seitens der genetischen Ver\u00e4nderungen der Pflanzen nicht aus.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/tag\/monsanto\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Monsanto<\/a> bem\u00fchte sich darauf hin zu einer genetisch modifizierten <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20140226142042\/https:\/\/www.monsanto.com\/newsviews\/Documents\/SpirouxdeVendimois.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gegendarstellung<\/a> (Link f\u00fchrt zur archivierten Version vom Feb. 2014), die den franz\u00f6sischen Forschern unangebrachte Statistikauswertungen vorwarf, die zu keiner verl\u00e4sslichen Aussage \u00fcber die Sch\u00e4dlichkeit der Monsanto-Produkte h\u00e4tten f\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Monsanto spricht dann gleich im Nebensatz \u00fcber die eigenen Befunde in Sachen Sicherheit seiner Produkte. Ver\u00f6ffentlichungen \u00fcber diese eigenen Arbeiten scheint es aber nicht zu geben, au\u00dfer halt die frohe Kunde von Monsanto selbst, dass alles sicher sei.<\/p>\n<p>Eine weitere Ver\u00f6ffentlichung von Seralini et al. vom Oktober 2010 (<a href=\"https:\/\/ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/20941377\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Debate on GMOs health risks after statistical findings in regulatory tests.<\/a>) kommt jedoch zu dem Schluss, dass \u201e<em>the test data and the corresponding results are kept in secret by the companies\u201c <\/em>(Die Testdaten und die damit verbundenen Ergebnisse werden von den Firmen geheim gehalten).<\/p>\n<p>Die Forscher bem\u00e4ngeln in dieser Arbeit auch den Mangel bzw. das Fehlen von epidemiologischen Studien zu genetisch ver\u00e4nderten Produkten in den Herstellungsl\u00e4ndern. <strong>Im Nachsatz werfen die Autoren Monsanto &amp; Co. Unzul\u00e4nglichkeiten im Versuchsaufbau von den Arbeiten vor, die die Gen-Firmen bislang zu ver\u00f6ffentlichen geneigt waren.<\/strong><\/p>\n<p>So wie es aussieht, wenn man die Seralini\u00b4schen Aussagen hinterfragt, gibt es keine evidenzbasierten Arbeiten, die die Sicherheit und Vertr\u00e4glichkeit von genetisch modifizierten Nahrungsmitteln beweisen kann. Diese Forderungen werden aber sofort reflexartig an <a href=\"https:\/\/www.naturheilt.com\/heilpflanzen-lexikon\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Heilkr\u00e4uter<\/a> und alternative Verfahren gestellt, auch und obwohl diese schon seit Jahrhunderten integraler Bestandteil von alternativen Heilverfahren sind, was man von der Gen-Pampe nicht behaupten kann.<\/p>\n<p><strong>Schlimmer noch:<\/strong> Die Gerichte verdonnern jeden, der die Gen-Produkte verbieten will oder verboten haben will, dazu, nachzuweisen, dass sie nicht sicher sind. Man darf also laut Gerichten nicht mehr behaupten, dass bew\u00e4hrte Methoden und Kr\u00e4uter bew\u00e4hrt sind; und dass gef\u00e4hrliche Stoffe gef\u00e4hrlich sind. Denn beides ruiniert die Gesch\u00e4ftsbasis.<\/p>\n<p>Und das, was an evidenzbasierten Beweisen angeboten werden kann seitens der Herstellerfirmen, sind selbst gebackene Arbeiten, die das beweisen, was man selbst profitabel verkaufen will.<\/p>\n<p><strong>Die Tatsache, dass die Arbeiten und Ergebnisse weitestgehend unter Verschluss geblieben sind, ist f\u00fcr mich ein evidenzbasierter Hinweis, dass die Ergebnisse dieser Arbeiten keine wissenschaftliche Grundlage haben, sondern vom Marketing der Firmen diktiert worden sind.<\/strong><\/p>\n<p>Soweit der kleine Ausblick in die j\u00fcngere Vergangenheit der Arbeiten von Seralini und seinen Kollegen. Seine Gegnerschaft wird auch bei der neu vorgestellten Arbeit nicht m\u00fcde, die gleichen Kritikpunkte zu wiederholen: die Statistik und seine unkonventionellen Methoden lassen die Ergebnisse der Arbeit als unglaubw\u00fcrdig erscheinen. Der Spiegel geht sogar so weit, dass er behauptet, dass diese statistischen Methoden es den Auswertenden erlauben, dass sie \u201e<em>nach Abschluss ihrer Studie eventuell so lange herumrechnen konnten, bis etwas statistisch auff\u00e4llig war<\/em>\u201c. Oops!<\/p>\n<p><strong>Soll das etwa hei\u00dfen, dass die Monsanto-Arbeiten, die ja weitestgehend noch unter Verschluss sind, deswegen unter Verschluss sind, da deren Ergebnisse so schlecht sind, dass beim besten Willen kein Herumrechnen in der Lage ist, sie sch\u00f6n zurechnen?<\/strong><\/p>\n<p>Ein weiteres, \u201eh\u00f6chst \u00fcberzeugendes\u201c Argument gegen die Ergebnisse dieser Arbeit ist die Beobachtung, dass die Amerikaner, die ja bekanntlich eine Menge Genzeugs in sich hineinstopfen, nicht \u201ewie die Fliegen sterben\u201c. Denn wenn der Genmais etc. wirklich so verheerend wirken, dann gibt es bald keine Amerikaner mehr, so die Logik.<\/p>\n<p>Das \u00fcberzeugt! Deshalb bin ich auch daf\u00fcr, dass man Zigaretten wieder zu altem Glanz und Gloria verhilft. Denn immerhin sind die Raucher auch nicht wie die Fliegen gestorben, sondern haben sich erst nach 20, 30 und mehr Jahren den Folgen ihres Tabakkonsums ergeben m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Auch der Hinweis auf die steigende Lebenserwartung \u00fcberzeugt mich nicht wirklich. Denn auch die Raucher-Generation zeigte eine steigende Lebenserwartung. Aber auch damals gab es seitens der Zigarettenindustrie massiven Widerstand gegen den Bann von Zigaretten. Die Politik spielte mit, da es sich hier um ein Milliardengesch\u00e4ft handelte, ganz wie heute beim Gen-Gesch\u00e4ft.<\/p>\n<p>Auch damals bewertete die Tabakindustrie wissenschaftliche Studien, die dem Rauchen krebserzeugendes Potential zusprachen, als Unsinn und wissenschaftlich nicht haltbar (<a href=\"https:\/\/ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/5507202\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Smoking dogs: tobacco institute tries to discount cancer studies.<\/a> Leider ohne Zusammenfassung, aber der Titel spricht B\u00e4nde).<\/p>\n<p><strong>Man sieht, der Industrie und ihren Lakaien ist kein Argument zu bl\u00f6d, wenn es um die Erhaltung und Ausweitung von profitablen Gesch\u00e4ften geht.<\/strong> Dass diese Argumente (die keine sind), auch noch auf einem sehr niedrigen Niveau gehalten werden, zeigt zudem, dass man seine Adressaten (n\u00e4mlich uns &#8222;Ottonormalverbraucher&#8220;), f\u00fcr entsprechend bl\u00f6d h\u00e4lt.<\/p>\n<h4>Noch nicht \u00fcberzeugt?<\/h4>\n<p>Ein weiteres Genprodukt ist Soja. Auch dar\u00fcber habe ich bereits ausf\u00fchrlich berichtet unter: <a href=\"http:\/\/naturheilt.com\/blog\/genfood-soja\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Soja \u2013 Warum ich das lieber nicht essen w\u00fcrde<\/a>. \u00c4hnlich wie Genmais wurde auch Gensoja einer wissenschaftlichen <a href=\"http:\/\/readersupportednews.org\/news-section2\/312-16\/12842-gmo-fed-hamsters-become-infertile-have-stunted-growth\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">W\u00fcrdigung<\/a> unterzogen. Diesmal waren es russische Wissenschaftler, die zu \u00e4hnlich alarmierenden Ergebnissen kamen wie ihre franz\u00f6sischen Kollegen um Seralini.<\/p>\n<p>Der russische Biologe Alexey Surov f\u00fctterte Campbell Hamster, die sich durch eine besonders schnelle Reproduktionsrate auszeichnen, 2 Jahre lang mit Monsanto Gensoja. Soja ist allerdings nicht die nat\u00fcrliche Nahrung von Hamstern, so wie Mais nicht auf dem Speisezettel von K\u00fchen steht. Laut Surov ging zun\u00e4chst alles gut. Aber als die 3. Generation von Hamstern mit der Gensoja gef\u00fcttert wurde, zeigten sich die alarmierenden Effekte.<\/p>\n<p>Diese Generation fiel durch eine langsamere Wachstumsrate auf und erreichte nur langsam die Geschlechtsreife. Au\u00dferdem war die komplette 3. Generation unfruchtbar geworden.<\/p>\n<p>Viele der Tiere zeigten ein ungew\u00f6hnliches Wachstum von Haaren im Inneren des Mauls, das sich in etlichen Variationen vollzog (einzelne Haare, Haarb\u00fcschel, in den Backentaschen, um die Z\u00e4hne, pigmentiert und unpigmentiert usw.). Au\u00dferdem war die Geburtenrate in der Gensoja-Gruppe signifikant geringer als in der Kontrollgruppe, die kein Gensoja bekam. 25 Prozent der Hamster-Babys aus der Gen-Gruppe starben. Im Vergleich dazu waren es nur 5 Prozent in der Kontrollgruppe.<\/p>\n<p>Laut Surov ist allerdings noch nicht vollkommen klar, ob es sich hier um einen Effekt handelt, der auf die Gensoja zur\u00fcckzuf\u00fchren ist oder auf Pestizide wie Roundup. Es spricht aber einiges f\u00fcr die genetische Ver\u00e4nderung als Ursache f\u00fcr diese Effekte, da die meisten Folgen erst in der 3. Generation zu beobachten waren. W\u00e4ren die Pestizide die Verursacher gewesen, h\u00e4tte man diese Effekte auch in der 1. und 2. Generation erwarten k\u00f6nnen.<\/p>\n<h4>Vom Hamster zum Schwein<\/h4>\n<p>Aber nicht nur die Surov\u00b4schen Labor-Hamster fielen durch Sterilit\u00e4t auf. Auch im praktischen Leben sind \u00e4hnliche Beobachtungen gemacht worden. Hier ein kurzer \u00dcberblick \u00fcber die uns alle \u00fcberzeugenden Beweise f\u00fcr die Unbedenklichkeit von genetisch modifizierten Nahrungsmitteln:<\/p>\n<ul>\n<li>\u00d6sterreichische Forscher beobachten ein Steril-werden von mit Monsantos \u201eFrankenstein-Mais (<a href=\"http:\/\/www.cbsnews.com\/2100-204_162-543679.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Frankencorn<\/a>)\u201c gef\u00fctterten M\u00e4usen in der 4. Generation.<\/li>\n<li>Etliche Berichte von Bauern in den USA, die genetisch ver\u00e4ndertes Futter einsetzen und nun \u00fcber unfruchtbare Schweine und K\u00fche klagen.<\/li>\n<li>Tausende von toten Schafen, B\u00fcffeln und Ziegen in Indien, nachdem die Tiere Genbaumwolle gefressen hatten.<\/li>\n<li>Nachkommen von Ratten, die Gensoja gefressen hatten, waren innerhalb von 3 Wochen tot und deutlich kleiner als normal gef\u00fctterte Tiere.<\/li>\n<li>Gekochte Gensoja hat bis zu 7 Mal mehr Allergene als normale Soja.<\/li>\n<li>Beobachtungen von organischen Ver\u00e4nderungen, ver\u00e4nderten Leber- und Pankreaszellen und Ver\u00e4nderungen von Enzymen.<\/li>\n<li>Genmais im Verdacht, die Ursache zu sein f\u00fcr \u00dcbergewicht und Organversagen beim Menschen (Monsanto\u2019s GMO Corn Contributing to Weight Gain, Disrupts Organs).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Selbst wenn nur die H\u00e4lfte davon stimmt: wie kann man dann noch behaupten, dass die genetisch ver\u00e4nderten Nahrungsmittel f\u00fcr den menschlichen und tierischen Verzehr geeignet sind und keinen Unterschied zu den nat\u00fcrlichen Vorg\u00e4ngern zeigen?<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pDDkW\"><\/script><\/p>\n<h2>DNA von Gen-Mais doch \u00fcbertragbar<\/h2>\n<p>UNd dann war da noch die Sache mit der \u00dcbertragbarkeit der Gene. Kanadische Wissenschaftler der &#8222;University of Guelph&#8220; kamen bei einer Studie zur Wirkung des Roundup Ready Mais (Hersteller Monsanto), zu einem erstaunlichen Ergebnis.<\/p>\n<p>Offensichtlich wird transgene DNA von genmanipuliertem Mais auf mehrere Gruppen von Bodenorganismen (etwa Regenw\u00fcrmer) \u00fcbertragen. Durch den Gentechnik-Mais findet also ein <strong>horizontaler Gentransfer<\/strong> statt, der auf Bodenorganismen \u00fcbergreift, bei denen man sp\u00e4ter transgene DNA nachweisen kann.<\/p>\n<p>Es steht jedoch noch nicht fest, ob diese transgene DNA zu bakteriellen Zellen umgewandelt wird, oder in Kombination mit den Pflanzenr\u00fcckst\u00e4nden als freie DNA au\u00dferhalb der Zellen bestehen bleibt. Man ist sich nicht sicher, wie lange transgene DNA in verschiedenen Natursystemen und auch im Bereich der Landwirtschaft erhalten bleibt und wie sie genau verbreitet wird.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem konnten die kanadischen Wissenschaftler herausfinden, dass transgene DNA innerhalb der Nahrungskette diverser Bodenorganismen nicht wesentlich abgebaut wird.<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Genmais, Gensoja und Zigaretten werden von den Herstellerfirmen mit allen Mitteln verteidigt, damals wie heute. Die Geschichte wiederholt sich &#8211;\u00a0wieder einmal. Gesunde Alternativen sind in diesem chemischen Gruselkabinett fehl am Platz. Und die, die sie propagieren, werden eines Tages genetisch so modifiziert werden, dass auch sie das hohe Lied vom Monster-Mais und der Zombie-Soja singen, mit Haaren auf den Z\u00e4hnen. Wenn das kein wunderbarer technischer Fortschritt ist.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<p>Quelle:<\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #808080;\">(1) welt.de\/gesundheit\/article109325059\/Mit-Genmais-gefuetterte-Ratten-sterben-viel-frueher.html<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/renegraeber.de\/gentechnik-report.pdf\"><img decoding=\"async\" class=\"left\" title=\"Die gr\u00fcne Gentechnik L\u00fcge\" src=\"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/Genetchnik_470px.jpg\" alt=\"Gentechnik L\u00fcge\" width=\"470\" height=\"198\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Beitrag wurde 2012 erstmalig ver\u00f6ffentlicht und am 25.5.2021 geringf\u00fcgig erg\u00e4nzt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es rauscht hin und wieder im deutschen Bl\u00e4tterwald, wenn es um die Bewertung von genetisch ver\u00e4nderten Nahrungsmitteln geht, wie zum Beispiel in der Hamburger Morgenpost. 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