{"id":742,"date":"2018-09-04T14:16:42","date_gmt":"2018-09-04T13:16:42","guid":{"rendered":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/?p=742"},"modified":"2018-09-04T14:16:42","modified_gmt":"2018-09-04T13:16:42","slug":"die-unterwasserfabriken-von-monsanto-und-cargill","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/die-unterwasserfabriken-von-monsanto-und-cargill\/","title":{"rendered":"Die Unterwasserfabriken von Monsanto und Cargill"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem Monsanto &amp; Co. die Gene auf die Felder gebracht haben, scheinen sie sich jetzt auch auf das Wasser zu konzentrieren. Genetisch modifizierte <a href=\"http:\/\/naturheilt.com\/blog\/genfood-soja\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Soja<\/a> ist heute als das Standardfutter f\u00fcr Mastbetriebe anzusehen, vor allem in den Vereinigten Staaten. Aber nicht nur dort kommt die genetische Soja zum Einsatz.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Soja taucht dort ebenfalls in der ganz normalen t\u00e4glichen Nahrung auf, besonders \u201egerne\u201c in industriell gefertigten Nahrungsmitteln. Es ist gerade so, als sollten die Menschen in Sachen Ern\u00e4hrung nicht besser behandelt werden als das Schlachtvieh. Die \u00fcberproportionierten Dimensionen, sprich Leibesf\u00fclle, vieler Zeitgenossen spricht f\u00fcr diese Annahme.<\/p>\n<p>Nun kommt der n\u00e4chste logische Schritt: Wenn man K\u00fche, H\u00fchner, Schweine etc. in Mastbetrieben halten kann, dann sollte gleiches auch f\u00fcr die Fischzucht machbar sein. Nat\u00fcrlich gibt es schon vergleichbare Einrichtungen. Diese werden genauso unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrieben wie die Maststationen an Land. Und deshalb haben die Fische dort ebenfalls \u201enichts zu lachen\u201c. Wie diese Unterwasserfabriken aussehen, hatte ich bereits unter <a href=\"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/lachsfieber-wwf-sterben-der-meere\">https:\/\/renegraeber.de\/blog\/lachsfieber-wwf-sterben-der-meere<\/a>\/ beschrieben.<\/p>\n<p>Aber \u00e4hnlich wie an Land soll jetzt auch das Futter der Fische auf genetisch modifizierte Soja umgestellt werden. Denn was sich an Land als \u00e4u\u00dferst \u00f6konomisch erwiesen hat, darf im Wasser nicht fehlen. So werden nach den K\u00fchen, Schweinen und H\u00fchnern nun auch noch die Fische zu Soja-Fressern.<\/p>\n<p>Ein solches Ansinnen mag \u00f6konomisch sinnvoll sein. Aber f\u00fcr die Umwelt und die Gesundheit der Fischkonsumenten ist es eine Trag\u00f6die.<\/p>\n<h2>Genetische Soja im Meer und noch mehr genetische Soja<\/h2>\n<p>Sch\u00e4tzungsweise die H\u00e4lfte der Meeresfr\u00fcchte weltweit kommt nicht aus dem traditionellen Fang von Wildarten, sondern aus \u201eAquakulturen\u201c \u2013 eine andere Bezeichnung f\u00fcr Unterwasserfabriken mit Massenz\u00fcchtung. Wie schon beschrieben, \u00e4hneln sich die Probleme der Land- und Unterwasserzucht: Auch unter Wasser werden die Tiere zusammengepfercht. Bis zu 2 Millionen Tiere m\u00fcssen sich in einer Lachsfarm ihren tristen Lebensraum teilen. Dadurch sind die Fische anf\u00e4lliger f\u00fcr die \u00dcbertragung von <a href=\"http:\/\/www.yamedo.de\/krankheiten\/infektionen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Infektionserkrankungen<\/a> und Parasiten.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pDDkW\"><\/script><\/p>\n<p>Durch diese Haltungsbedingungen entsteht enorm viel Unrat, der die unmittelbare Umwelt belastet. Der Meeresboden in norwegischen Fjorden ist im Bereich der Lachsfarmen mit einer teils 15 Meter dicken Schicht aus Kot und Futterresten bedeckt. Und auch hier sind bislang \u201eseltsam\u201c anmutende Futtermittel zum Einsatz gekommen wie hydrolysierte H\u00fchnerfedern. Vollkornbrot, Sojaschrot, Maismehl und Raps\u00f6l sowie Fette von Gefl\u00fcgel sind ebenfalls Nahrungsmittel, die den Fischen nicht gerade zutr\u00e4glich sind.<\/p>\n<p>Noch sinnloser erscheint das Verf\u00fcttern von Fisch, um Fische zu z\u00fcchten. So braucht es 5 Kilogramm Wildfisch, um 1 Kilogramm Lachs zu produzieren. Diese Negativ-Bilanz tr\u00e4gt dann erheblich zur \u00dcberfischung der umliegenden Region bei. Und wenn man dann auch noch z.B. Lachs in Chile z\u00fcchtet, wo dieser Raubfisch \u00fcberhaupt nicht vorkommt, dann stellen die ausgeb\u00fcxten Fische eine weitere Bedrohung der heimischen Arten dar.<\/p>\n<p>Hier st\u00fcrzen sich die Protagonisten der genetischen Soja sofort auf das Argument, dass die Soja f\u00fcr Fische einen zus\u00e4tzlichen Fang von Wildfischen \u00fcberfl\u00fcssig macht und so die \u00dcberfischung reduziert. Das mag zwar in Bezug auf diesen Punkt richtig sein, setzt aber keineswegs die anderen Problempunkte au\u00dfer Kraft und f\u00fcgt obendrauf andere noch dazu. <strong>F\u00fcr die Soja-Hersteller w\u00e4re dieses Ansinnen eine tolle Ausweitung ihrer M\u00e4rkte.<\/strong><\/p>\n<p>Denn nat\u00fcrlich gibt es auch genetisch modifizierte Soja nicht umsonst. Sie ist einfach nur billiger als artgerechtes Futter. Deshalb werden die Mastbetriebe ja schon damit versorgt.<\/p>\n<p>Aber niemand wei\u00df bislang, wie die Fische sich unter einer Soja-Di\u00e4t entwickeln werden. Niemand wei\u00df bislang, was es f\u00fcr das Meer bedeutet, wenn tonnenweise Soja als Futter ins Wasser gekippt werden.<\/p>\n<p><strong>Welche Reaktionen und Ver\u00e4nderungen erfolgen im Laufe der Zeit, wenn sojaspezifische Proteine, vor allem die genetisch ver\u00e4nderten Substanzen aus der Soja ins Wasser gelangen und \u00fcber diesen Weg von anderen freilebenden Arten aufgenommen werden?<\/strong> Eine Verbreitung von diesen Substanzen ist auf dem Wasserweg viel schneller und viel einfacher zu bewerkstelligen als auf dem Land.<\/p>\n<p>Damit h\u00e4tte man zwar vordergr\u00fcndig der \u00dcberfischung Einhalt geboten, da statt Wildfisch nur noch Soja verf\u00fcttert wird, aber durch die Verunreinigung der Gew\u00e4sser durch die sojaspezifischen Substanzen k\u00f6nnte es zu einer Reduktion der nat\u00fcrlichen Fischpopulationen kommen, was dann noch nachhaltiger w\u00e4re als einfaches \u00dcberfischen. Unter diesen Bedingungen kann man kaum noch an ein Nachwachsen der Populationen denken, da die von der Soja \u201evergiftet\u201c worden sind.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<h2>Vier plus eins Gr\u00fcnde f\u00fcr die Soja-Katastrophe<\/h2>\n<p>Wie bereits erw\u00e4hnt, ist Soja keinesfalls ein artgerechtes Fischfutter. Wenn also Fische auf diese Weise gem\u00e4stet werden, dann besteht die hohe Wahrscheinlichkeit, dass neben der Verunreinigung der Umwelt mit Soja auch noch eine signifikante Verunreinigung durch den vermehrten Dung der Fische erfolgt.<\/p>\n<p>Denn Soja-Fische produzieren mehr Abfall als nat\u00fcrlich ern\u00e4hrte Fische. Die Soja selbst tr\u00e4gt neben ihren spezifischen Substanzen auch noch Reste des Herbizids \u201eRoundup\u201c, das auf diese Art ebenfalls ins Meerwasser gelangt.<\/p>\n<p>\u201eRoundup\u201c ist ein Umweltgift der Sonderklasse. Auch hier habe ich bereits einiges zu geschrieben, wie z.B. <a href=\"http:\/\/naturheilt.com\/blog\/glyphosat-gift-und-gentechnik-ausser-kontrolle\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/naturheilt.com\/blog\/glyphosat-gift-und-gentechnik-ausser-kontrolle\/<\/a> oder <a href=\"http:\/\/naturheilt.com\/blog\/genfood-soja\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/naturheilt.com\/blog\/genfood-soja\/<\/a>. Sie sehen, die Liste wird immer l\u00e4nger, je l\u00e4nger man sich mit dieser idiotischen Idee befasst.<\/p>\n<p>Und so werden der Unrat der Fische, die genetisch ver\u00e4nderten Soja-Substanzen und die \u201eRoundup\u201c-Reste von der marinen Umwelt aufgenommen und reichern sich in der Nahrungskette an, ganz so wie die Schwermetalle, die man in den gro\u00dfen Raubfischen in erh\u00f6hter Konzentration nachweisen kann. Schlussendlich landet der M\u00fcll mit den Schwermetallen und dem Fisch auf unserem Teller und reichert sich nachhaltig in unserem Organismus an. <strong>Und das soll gesund sein?<\/strong><\/p>\n<p>Den zweiten Grund hatte ich schon umrissen: <strong>Soja, das von den Zuchtfischen nicht gefressen wird, treibt ab in andere Teile des Meers und wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von den wild lebenden Arten aufgenommen. Konsequenzen: unbekannt.<\/strong> Wenn es den Fischen so ergeht wie den Labortieren, die versuchsm\u00e4\u00dfig mit genetisch ver\u00e4nderten Pflanzen ern\u00e4hrt worden sind, dann stellen sich auch bei den Fischen \u00fcber wenige Generationen Deformationen des Ern\u00e4hrungstrakts und Unfruchtbarkeit ein.<\/p>\n<p>Nummer Drei: <strong>Wenn dann alle Wildformen vernichtet sind, dann geh\u00f6ren das Meer und seine Bewohner den multinationalen Konzernen.<\/strong> Dann ist es aus und vorbei mit dem nat\u00fcrlichen Fischfang mit Netz oder Angel. Ein Versuch, selbiges zu tun, ohne vorher eine Genehmigung f\u00fcr teures Geld erhalten zu haben, wird dann strafrechtlich verfolgbar sein.<\/p>\n<p>Nummer Vier: Soja w\u00e4chst nicht auf Wolken. <strong>Um den erh\u00f6hten Soja-Bedarf f\u00fcr die Fischzucht zu decken, wird das Umfunktionieren von nat\u00fcrlichen Landstrichen, W\u00e4ldern etc. in Soja-Felder erforderlich werden.<\/strong> All das wird diesen Feldern weichen m\u00fcssen, was an sich schon eine \u00f6kologische Katastrophe sein wird. So gibt es jetzt schon in S\u00fcdamerika weite Landstriche, die nichts als Soja-Felder beherbergen, so weit das Auge reicht.<\/p>\n<p>Diese Monokulturen machen die Arbeiter von ihren Landbesitzern noch abh\u00e4ngiger, sind kurz- und langfristig gesehen \u00f6kologisch besonders fragw\u00fcrdig und stellen f\u00fcr die ans\u00e4ssige Bev\u00f6lkerung eine gesundheitliche Bedrohung aufgrund der eingesetzten Herbizide und Pestizide und genetisch ver\u00e4nderten Substanzen der Soja dar.<\/p>\n<p><strong>Plus Eins:<\/strong> Da Soja nicht die artgerechte Ern\u00e4hrung der Zuchtfische bzw. der Fische \u00fcberhaupt ist, wird der N\u00e4hrwertgehalt dieser Zuchtfische genauso hoch bzw. gering sein wie unser t\u00e4gliches industriell produziertes Lebensmittelgut. Die meisten Fische gelten deshalb als gesunde Ern\u00e4hrung, da sie einen hohen Anteil an Omega-3-Fetts\u00e4uren enthalten.<\/p>\n<p>Diese k\u00f6nnen sie zwar nicht selbst synthetisieren, genau wie Tiere und auch Menschen, aber sie fressen Algen, Bakterien, die dies k\u00f6nnen. Fische, die in der Nahrungskette weiter oben stehen, fressen die Fische, die die Algen fressen usw. Nicht nur die Schwermetalle reichern sich in den gro\u00dfen Fischen an.<\/p>\n<p>Auch die guten Substanzen, wie die Omega-3-Fetts\u00e4uren, werden in der Nahrungskette weitergereicht. Woher aber bekommen die Zuchtfische, die nur Soja kennen, ihr Omega-3? Was f\u00fcr die Omega-3-Fetts\u00e4uren gilt, gilt auch f\u00fcr andere positive Substanzen, die eine Ern\u00e4hrung mit Fisch so wertvoll machen. In Wildlachsen ist der Gehalt an gesunden Omega-3-Fetts\u00e4uren zehnmal h\u00f6her als die Menge an Omega-6-Fetts\u00e4uren. Bei den gequ\u00e4lten Farmfischen hingegen betr\u00e4gt die Relation nur 2,5.<\/p>\n<p>Zuchtfisch auf Soja-Basis hat im Gegensatz zu Wildfisch keine Vorteile f\u00fcr die Gesundheit zu bieten. Es ist ein Fisch mit \u201eleeren Kalorien\u201c, der potenziell gef\u00e4hrlich ist. Wenn man dann noch die genetische Komponente bei der Soja dazu rechnet, dann sollten bei allen die Alarmglocken schrillen: Eine Ern\u00e4hrung mit solchen Fischen kann langfristig nur eine Katastrophe sein.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Praxis-Newsletter dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pD2gv\"><\/script><\/p>\n<h2>Soja und die Gene<\/h2>\n<p>Genetisch ver\u00e4nderte Soja ist so konzipiert, dass sie hohe Dosen von Monsantos Herbizid \u201eRoundup\u201c ohne Schaden \u00fcberstehen kann. Also gibt es Ver\u00e4nderungen in der Pflanze, die nicht sichtbar sind, die aber zum Tragen kommen und die in den Fisch und \u00fcber ihn auf unseren Teller gelangen.<\/p>\n<p>Langzeitstudien \u00fcber die Effekte einer Ern\u00e4hrung mit genetisch ver\u00e4nderten Nahrungsmitteln ist von der Gen-Industrie bislang noch nicht unternommen worden. Aus gutem Grund: Unabh\u00e4ngige Forscher haben dagegen festgestellt, dass Labortiere, die \u00fcber Jahre mit diesen GMOs ern\u00e4hrt wurden, Auff\u00e4lligkeiten in vielen Bereichen des Organismus aufwiesen. Eine der wichtigsten war, dass die dritte Folgegeneration der Tiere, die Enkel also der urspr\u00fcnglichen Versuchstiere, steril waren (http:\/\/www.huffingtonpost.com\/jeffrey-smith\/genetically-modified-soy_b_544575.html).<\/p>\n<p>Auch diese Diskussion hatte ich schon in meinem vorhin erw\u00e4hnten Beitrag unter <a href=\"http:\/\/naturheilt.com\/blog\/genfood-soja\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/naturheilt.com\/blog\/genfood-soja\/<\/a> gef\u00fchrt. Bis heute wei\u00df niemand, ob nicht auch wir unter einem permanenten \u201eGenuss\u201c von genetisch ver\u00e4nderten Lebensmitteln und\/oder mit solchen Nahrungsmitteln gef\u00fctterten Tieren bzw. Fischen ein \u00e4hnliches Schicksal zu erwarten haben. In einer brasilianischen Arbeit fanden deren Autoren, dass mit GM-Soja gef\u00fctterte weibliche Ratten nach nur 15 Monaten signifikante Ver\u00e4nderungen am Uterus und im Reproduktionszyklus aufwiesen.<\/p>\n<p>Ratten, die nat\u00fcrliche Soja oder keine Soja zu fressen bekamen, zeigten diese Ver\u00e4nderungen nicht (Quelle: http:\/\/onlinelibrary.wiley.com\/doi\/10.1002\/ar.20878\/full). Laut evidenzbasierter schulmedizinischer Wissenschaft m\u00fcsste dieses Ergebnis, auch wenn es nur an Ratten gewonnen worden ist, jeden stutzig machen. Aber warum hat man denn die Studie mit Ratten gemacht, wenn man die Ergebnisse, wenn sie einem nicht passen, sofort in den Rei\u00dfwolf wirft?<\/p>\n<p>Wenn man diese Ergebnisse einmal rein theoretisch (was aber in der Praxis gar nicht so theoretisch ist) auf den Menschen \u00fcbertr\u00e4gt, dann ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch, dass GM-Soja essende Frauen ein deutlich h\u00f6heres Risiko tragen, hormonelle Ver\u00e4nderungen zu erleiden, mit erh\u00f6hten Konzentrationen von \u00d6strogen und einer erh\u00f6hten physiologischen Aktivit\u00e4t dieses Hormons.<\/p>\n<p>Es kann zum vermehrten Haarwuchs kommen und einer Beeintr\u00e4chtigung, vielleicht sogar Sch\u00e4digung der Hirnanhangdr\u00fcse.<br \/>\nF\u00fcr die Herren der Sch\u00f6pfung indes gibt es keine Entwarnung, denn es wird vermutet, dass GM-Soja verantwortlich ist f\u00fcr Erektionsst\u00f6rungen und Libidoverlust.<\/p>\n<p>Die einzige Ern\u00e4hrungsstudie am Menschen, die bislang gemacht worden ist, zeigte zudem den \u00dcbergang des Gens, das in die Soja k\u00fcnstlich eingepflanzt worden ist, auf die Mikroorganismen in der Darmflora der Konsumenten. Das Gen ging dabei nicht nur \u00fcber in die Bakterien, sondern es behielt auch seine biologische Funktionalit\u00e4t.<\/p>\n<p>Auch hier h\u00e4lt der Fluch der b\u00f6sen Tat noch lange Zeit an. Denn auch wenn man l\u00e4ngst aufgeh\u00f6rt hat, dieses Zeugs zu essen, das Gen ist in den Bakterien vorhanden und vermehrt sich bei jeder Zellteilung derselben. Die von diesem Gen produzierten Proteine haben mit einiger Wahrscheinlichkeit ein allergenes Potenzial, das man nie wieder loswird. Man kann sich kaum vorstellen, was dies f\u00fcr die Betroffenen bedeutet \u2013 ein permanent wirksames Allergen in einem Bereich, der f\u00fcr das Immunsystem eine so zentrale Rolle spielt!<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Genetisch ver\u00e4nderte Soja als Fischfutter zieht einen Rattenschwanz an Konsequenzen hinter sich her. Zuchtlachs ist zudem hoch belastet mit Polychlorierten Biphenylen (PCB), Dioxin und dem Konservierungs-Stoff Ethoxyquin. Die gesundheitlichen Risiken durch diese R\u00fcckst\u00e4nde sind langfristig unserer Gesundheit abtr\u00e4glich, sodass es h\u00f6chste Zeit ist, sich gegen diese Praktiken zu wehren.<\/p>\n<p>Ein m\u00e4chtiges Instrument ist die Vermeidung von solchen Produkten. Wenn kaum jemand den Mist kauft, dann treten \u00f6konomische Spielregeln in Kraft, die sagen, dass die Ausgaben f\u00fcr Zucht und Futter h\u00f6her sind als der Gewinn, da es an Umsatz fehlt. Dann werden die Betreiber sich \u00fcberlegen m\u00fcssen, ihren Hokuspokus aufzugeben.<\/p>\n<p>Also gilt das, was f\u00fcr organische Eier, Fleisch, Gem\u00fcse und Obst gilt, auch f\u00fcr Fisch und Meeresfr\u00fcchte: Organisch muss es sein. Dann ist auch gew\u00e4hrleistet \u2013 in der Regel jedenfalls \u2013 dass man nicht nur ein St\u00fcck Pappe zu sich nimmt, das wie Fleisch, Fisch, Obst usw. aussieht und so schmeckt, sondern dass man die N\u00e4hrstoffe bekommt, die der Organismus ben\u00f6tigt. Nur so kann man gesund bleiben.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Praxis-Newsletter mit den &#8222;5 Wundermitteln&#8220; an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pD2TS\"><\/script><\/p>\n<p>Kleine Anmerkung: Die Sache mit den &#8222;5 Wundermitteln&#8220; ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen&#8230;<\/p>\n<p>Dieser Beitrag wurde\u00a0im September 2012 erstellt und am\u00a04.9.2018 aktualisiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem Monsanto &amp; Co. die Gene auf die Felder gebracht haben, scheinen sie sich jetzt auch auf das Wasser zu konzentrieren. Genetisch modifizierte Soja ist heute als das Standardfutter f\u00fcr Mastbetriebe anzusehen, vor allem in den Vereinigten Staaten. 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