{"id":5134,"date":"2024-08-20T21:52:33","date_gmt":"2024-08-20T20:52:33","guid":{"rendered":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/?p=5134"},"modified":"2024-08-20T21:52:33","modified_gmt":"2024-08-20T20:52:33","slug":"hiroshima-wunder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/hiroshima-wunder\/","title":{"rendered":"Hiroshima-Wunder: Wie acht Jesuitenpriester die Atombombe \u00fcberlebten"},"content":{"rendered":"<p>Die Jesuitenpriester Hubert Cieslik, Wilhelm Kleinsorge, Hugo Lassalle, Hubert Schiffer und weitere befanden sich gerade im Pfarrhaus der Kirche \u201eUnserer Lieben Frau von der Himmelfahrt\u201c, die ungef\u00e4hr nur 1.500 Meter vom Einschlagsort der Atombombe entfernt stand.<\/p>\n<p>Wie jeder wei\u00df, waren die Zerst\u00f6rungen verheerend und die Strahlenbelastung unbeschreiblich. Doch diese Kirchenm\u00e4nner erlitten nur erstaunlich geringf\u00fcgige Verletzungen und entwickelten auch sp\u00e4ter keinerlei Strahlensch\u00e4den. Liegt hier ein Wunder vor?<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die Priester jedenfalls beteten jeden Tag den Rosenkranz und waren fest davon \u00fcberzeugt, dass es die Jungfrau Maria war, die sie an jenem denkw\u00fcrdigen Tage besch\u00fctzt hat. Viele \u00c4rzte haben die Priester immer wieder untersucht, alle konnten deren k\u00f6rperliche Unversehrtheit \u00fcberhaupt nicht erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Am 6. August 2024 j\u00e4hrte sich die Bombardierung von Hiroshima zum 79. Mal. Am 29. Juli 2024 verstarb Theodore \u201eDutch\u201c VanKirk mit 93 Jahren in Georgia. Er geh\u00f6rte der Besatzung an, die damals als Navigator die Enola Gay, ein B-29 Superfortress-Flugzeug, als 24-J\u00e4hriger ins Ziel steuerte.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pDDkW\"><\/script><\/p>\n<p>Am 6. August 1945 wurde eine Uran-235-Atombombe mit Codenamen \u201eLittle Boy\u201c auf Hiroshima abgeworfen, drei Tage sp\u00e4ter eine zweite auf Nagasaki.<\/p>\n<p>Ausgehend vom Einschlagsort der Atombombe muss man sich einen Radius von vielen Kilometern vorstellen. Innerhalb dieser Fl\u00e4che von circa 2.000 Quadratkilometern wurden in jeder Richtung alle Geb\u00e4ude vollst\u00e4ndig dem Erdboden gleichgemacht. Instantan starben 140.000 Menschen.<\/p>\n<p>Allein jene acht Priester um Pater Schiffer erlitten nur leichte Verletzungen und hatten alle noch ein recht langes Leben, sogar ohne die ber\u00fcchtigte Strahlenkrankheit. Auch einen H\u00f6rverlust durch die Explosion erlitt keiner von ihnen. Pater Schiffer war zu jenem Zeitpunkt 30 Jahre alt. Auf dem Eucharistischen Kongress in Philadelphia im Jahre 1976, alle acht Mitglieder der Jesuitengemeinschaft waren damals noch am Leben, erz\u00e4hlte Schiffer seine Geschichte.<\/p>\n<p>An jenem fr\u00fchen Morgen des 6. August 1945 hatte er die Messe gefeiert, um sich gleich danach zum Fr\u00fchst\u00fcck in die K\u00fcche des Pfarrhauses zu begeben. Eben als er seinen L\u00f6ffel in eine Grapefruit gegraben hatte, gab es einen hellen Lichtblitz.<\/p>\n<p>Er vermutete eine Explosion im nahe gelegenen Hafen. In Wahrheit war die Luft von einer schrecklichen Explosion erf\u00fcllt und es gab einen einzigen blitzenden Donnerschlag. Da war eine Kraft, die ihn vom Stuhl anhob und durch die Luft schleuderte, ihn schlug, sch\u00fcttelte und wie ein Blatt im Herbstwind herumwirbelte.<\/p>\n<p>Als er sodann seine Augen \u00f6ffnete, lag er am Boden. Egal, in welche Richtung er schaute, es gab nur ein einziges <a href=\"http:\/\/www.tldm.org\/news7\/schiffer.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nichts<\/a>. Alle Geb\u00e4ude, auch der Bahnhof, waren dem Erdboden gleichgemacht. In seinem Nacken sp\u00fcrte er ein paar Glassplitter stecken.<\/p>\n<p>Japan war nun von den Amerikanern erobert. Deren Arme\u00e4rzte sagten Schiffer voraus, dass sich sein gesundheitlicher Zustand aufgrund der hohen Strahlendosis, die er abbekommen hatte, langsam aber sicher verschlechtern w\u00fcrde. So viele Japaner trugen Blasen und Wunden am ganzen K\u00f6rper.<\/p>\n<p>Doch es sollte ganz anders kommen, denn Pater Schiffer blieb gesund. Er selbst f\u00fchrte dieses \u201eWunder\u201c darauf zur\u00fcck, dass er die Gottesmutter so verehrt und jeden Tag den Rosenkranz in der Fatima-Version betet:<\/p>\n<p>\u201eO Gott, komm mir zu Hilfe. \u2026<\/p>\n<p>Herr, eile mir zu helfen. Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist. \u2026<\/p>\n<p>Wie im Anfang so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.\u201c<\/p>\n<p>Schiffer selbst dr\u00fcckte es so aus, dass er das Gef\u00fchl gehabt habe, dass er von der Gottesmutter eine Art Schutzschild bekommen habe. Diese Sichtweise ist \u00fcberhaupt nicht abwegig, denn das Franziskanerkloster in Nagasaki, das einst durch den heiligen Maximilian Kolbe gegr\u00fcndet worden war, blieb ebenfalls unversehrt. Dort beteten die Br\u00fcder auch jeden Tag dieselbe Variante des Rosenkranzes.<\/p>\n<p>Pater Schiffer interpretiert die Verschonung der acht Priester so:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>\u201eWir glauben, dass wir \u00fcberlebt haben, weil wir die Botschaft von Fatima gelebt haben.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Erst 37 Jahre nach dem Bombenabwurf starb Schiffer am 27. M\u00e4rz 1982.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<p>Dieser Beitrag wurde am 20.08.2024 erstellt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Jesuitenpriester Hubert Cieslik, Wilhelm Kleinsorge, Hugo Lassalle, Hubert Schiffer und weitere befanden sich gerade im Pfarrhaus der Kirche \u201eUnserer Lieben Frau von der Himmelfahrt\u201c, die ungef\u00e4hr nur 1.500 Meter vom Einschlagsort der Atombombe entfernt stand. Wie jeder wei\u00df, waren die Zerst\u00f6rungen verheerend und die Strahlenbelastung unbeschreiblich. 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