{"id":2380,"date":"2020-09-24T15:55:25","date_gmt":"2020-09-24T14:55:25","guid":{"rendered":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/?p=2380"},"modified":"2020-09-24T15:55:25","modified_gmt":"2020-09-24T14:55:25","slug":"corona-geberkonferenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/corona-geberkonferenz\/","title":{"rendered":"Die Corona-Geberkonferenz:  Die Regierungen im W\u00fcrgegriff der &#8222;Global Player&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Anfang Mai 2020 kam es zu einer COVID-19-Geberkonferenz, bei der die Regierungen der EU-Staaten sowie einiger weiterer europ\u00e4ischer L\u00e4nder die Zusage erteilten, insgesamt 7,4 Milliarden Euro Steuergelder zur Bek\u00e4mpfung der Corona-Pandemie lockerzumachen.<\/p>\n<p>Verwalten und verf\u00fcgen sollen dieses viele Geld verschiedene Organisationen, die vom Weltwirtschaftsforum und von Bill Gates finanziert werden.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Das Einsammeln der Milliarden sei nach Einsch\u00e4tzung des \u201eGlobal Preparedness Monitoring Board\u201c (GPMB) dringend erforderlich, um angemessen auf Corona reagieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die deutsche Bundesregierung kommentiert den Vorgang damit, dass sie es f\u00fcr n\u00f6tig erachte, dass sich Deutschland an der \u201ehistorischen Global-Response-Initiative zum Kampf gegen das Corona-Virus\u201c beteilige. Das Ganze wurde im Fernsehen ja auch zur besten Sendezeit zum ausgestrahlt.<\/p>\n<p>Es war kein Geringerer als die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die am 24. April 2020 die \u201eGlobal Response\u201c-Initiative unter anderem gemeinsam mit der Bill &amp; Melinda Gates Stiftung gestartet hat.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<h2>Schauen wir uns das &#8222;Strickwerk&#8220; etwas genauer an:<\/h2>\n<p>Das im Jahre 2018 von der WHO gegr\u00fcndete GPMB preist sich als \u201eunabh\u00e4ngige\u201c Institution an.<\/p>\n<p>Zu seinen Aufgaben geh\u00f6rt es, zu bewerten, wie gut oder schlecht die Weltgemeinschaft und einzelne L\u00e4nder auf Pandemien vorbereitet sind &#8211; was schlie\u00dflich in Beratungsleistungen f\u00fcr Regierungen m\u00fcnden soll.<\/p>\n<p>Die Bill &amp; Melinda Gates Stiftung ist wiederum ein ganz wesentlicher Sponsor der WHO. \u00dcber diese &#8222;Finanzierungen&#8220; hatte ich bereits ausf\u00fchrlicher in meinem Beitrag berichtet: <a href=\"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/bill-gates-finazierungen\/\">Wer wird von Bill Gates finanziert?<\/a><\/p>\n<p>Weiterhin wird die WHO durch die Weltbank finanziert, die im Rahmen mehrerer Gremien eng mit der Gates Stiftung zusammenarbeitet. Zu nennen w\u00e4re hier zum Beispiel die \u201eBetter Than Cash Alliance\u201c. Der Pr\u00e4sident des Globalen Entwicklungsprogramms der Gates Stiftung hei\u00dft <em>Chris Elias<\/em> und sitzt im Vorstand des GPMB.<\/p>\n<p>Der Bill Gates Stiftung und dem Weltwirtschaftsforum liegt die gemeinsame &#8222;kapitalistische Philosophie&#8220; zugrunde, dass die Welt nur dann effizient verbessert werden kann, wenn \u00fcberall und zu jedem Zeitpunkt konsequent kommerzielle Prinzipien angewendet werden. Mit Hilfsma\u00dfnahmen Geld zu verdienen, sei daher keinesfalls zweifelhaft oder gar ein Widerspruch.<\/p>\n<h2>Wie und an wen wird das Geld verteilt?<\/h2>\n<p>Immerhin eine Milliarde Euro kommen von der EU und 500 Millionen Euro allein von Deutschland mit dem Ziel, die Entwicklung von gut geeigneten Impfstoffen und die Herstellung von besseren Medikamenten zu bef\u00f6rdern sowie die Aussagef\u00e4higkeit der Corona-Tests sicherer zu machen, so in etwa steht es in einer Pressemitteilung der Bundesregierung.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nur mal eine kleine Anmerkung: Wir bekommen also einen Impfstoff in Deutschland, obwohl wir kaum noch Erkrankte mit Covid-19 haben. Wir bezahlen die Entwicklung des Impfstoffs, zahlen f\u00fcr die Impfdosen und <a href=\"https:\/\/freie-impfentscheidung.de\/corona-impfstoff-steuerzahler-sollen-hersteller-risiken-mittragen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">befreien die Hersteller auch noch von m\u00f6glichen Nebenwirkungen der Impfung<\/a>. Also wenn das nicht ein hervorragendes Gesch\u00e4ftsmodell ist!<\/p>\n<p>Aber weiter im Text: Deshalb flie\u00dfe also ein gro\u00dfer Teil des Geldes an die WHO, an die \u201eKoalition f\u00fcr Innovationen in der Epidemievorbeugung\u201c (CEPI) und an die \u201eGlobale Allianz f\u00fcr Impfstoffe und Immunisierung\u201c (Gavi). Letztere besch\u00e4ftigt sich mit Impfungen in Entwicklungsl\u00e4ndern und wird haupts\u00e4chlich von der WHO, der Weltbank und der Bill &amp; Melinda Gates Stiftung finanziert.<\/p>\n<p>CEPI (Coalition for Emergency Prepardness Innovations) wurde im Jahre 2017 in Davos aus der Taufe gehoben, wo sich die gr\u00f6\u00dften multinationalen Konzerne im Rahmen des Weltwirtschaftsforums Gedanken dar\u00fcber gemacht haben, wie sich ihre Gewinne noch weiter steigern lassen.<\/p>\n<p>Zu den Gr\u00fcndungsmitgliedern geh\u00f6ren die Gates Stiftung, die WHO und die EU-Kommission. Letztere entsendet wiederum ein Mitglied in den CEPI-Vorstand. Dar\u00fcber hinaus erhalten noch Unitaid und The Global Fund etwas Geld aus dem gro\u00dfen Steuertopf.<\/p>\n<p>Unitaid ist selbst wieder ein WHO-Ableger, der Arzneimittel in gro\u00dfen Mengen und daher rabattiert in arme L\u00e4nder verkauft. Partnerorganisationen sorgen dann vor Ort f\u00fcr eine zuverl\u00e4ssige Verteilung, damit diese Medikamente nicht wieder in Industriel\u00e4ndern auftauchen und die Preise verderben. Unterst\u00fctzt wird das Prozedere von Gavi, der Gates Stiftung und der Clinton Stiftung.<\/p>\n<p>Auch The Global Fund mit Sitz in Genf wurde unter WHO-\u00c4gide mit Mitteln der Gates Stiftung gegr\u00fcndet. Heute haben vornehmlich Regierungen die Finanzierung \u00fcbernommen. The Global Fund verteilt also zun\u00e4chst Geld an arme L\u00e4nder, die damit Medikamente einkaufen. Im Vorstand sitzt \u00fcbrigens ein Vertreter der Gates Stiftung.<\/p>\n<p>Cornelia F\u00fcllkrug-Weitzel ist die Pr\u00e4sidentin der \u201eDiakonie Katastrophenhilfe\u201c und \u201eBrot f\u00fcr die Welt\u201c. Im SWR kritisierte sie, dass st\u00e4ndig \u00f6ffentliche Gelder ohne transparente Regeln zur Rechenschaftslegung an Gro\u00dfkonzerne flie\u00dfen. Dies sei in dieser Weise \u201estark ungew\u00f6hnlich\u201c, wie sie sich ausdr\u00fcckte.<\/p>\n<h2>Mit Gef\u00e4lligkeitsstudien ein krankes System untermauern<\/h2>\n<p>Das Global Preparedness Monitoring Board ver\u00f6ffentlichte auch f\u00fcr 2019 seinen Jahresbericht mit einer Danksagung an die WHO, die Weltbank, die Gates Stiftung und das \u201eJohns Hopkins University Center for Health Security\u201c sowie an Deutschland insgesamt. Dies steht in einem Zusammenhang mit der Corona-Pandemie-\u00dcbung \u201eEvent 201\u201c, die das Johns Hopkins Center und die Gates Stiftung im Oktober 2019 veranstaltet haben.<\/p>\n<p>Gemeinsam mit der \u201eNuclear Threat Initiative\u201c und \u00fcber zwei Millionen Dollar durch die Gates Stiftung erstellte das Johns Hopkins Center den Pandemic Preparedness Index, eine Studie zur weltweiten Situation der Pandemie Preparedness, die es aber offenbar nicht wert ist, in besagtem Jahresbericht des Preparedness Monitoring Boards erw\u00e4hnt zu werden.<\/p>\n<p>Gleichwohl wird auf das vom GPMB in Auftrag gegebene Hintergrundpapier mit dem Titel \u201ePreparedness for a High-Impact Respiratory Pathogen Pandemic\u201c vom Johns Hopkins Center for Health Security hingewiesen, das im September 2019, also nur einen Monat vor dem Pandemic Preparedness Index, ver\u00f6ffentlicht wurde.<\/p>\n<p>Vielleicht liegt es daran, dass der Index gleich ein ganzes Kapitel dar\u00fcber widmet, was es sonst noch so an einschl\u00e4gigen Analysen gibt, die man der \u00d6ffentlichkeit und auch so mancher Regierung lieber vorenthalten m\u00f6chte?<\/p>\n<h2>Was m\u00f6glicherweise hinter all dem steckt&#8230;<\/h2>\n<p>Das Hintergrundpapier vom Johns Hopkins Center for Health Security ist sich nicht zu schade, \u00fcber absichtlich freigesetzte Viren zu berichten mit einem Verweis darauf, dass sich die Nuclear Threat Initiative immer dann f\u00fcr Gesundheitsfragen interessiert, wenn biologische Kriegsf\u00fchrung im Spiel ist.<\/p>\n<p>Es sieht nat\u00fcrlich nicht so gut aus, wenn die genannten Institutionen der Pandemievorbereitung und deren Aktivit\u00e4ten in irgendeinem Lichte der biologischen Kriegsf\u00fchrung in Erscheinung treten, also l\u00e4sst man das unbequeme Nuclear Threat Institute lieber au\u00dfen vor.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anfang Mai 2020 kam es zu einer COVID-19-Geberkonferenz, bei der die Regierungen der EU-Staaten sowie einiger weiterer europ\u00e4ischer L\u00e4nder die Zusage erteilten, insgesamt 7,4 Milliarden Euro Steuergelder zur Bek\u00e4mpfung der Corona-Pandemie lockerzumachen. 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