{"id":2006,"date":"2020-06-10T12:45:30","date_gmt":"2020-06-10T11:45:30","guid":{"rendered":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/?p=2006"},"modified":"2020-06-10T12:45:30","modified_gmt":"2020-06-10T11:45:30","slug":"ard-zdf-systemjournalismus-hofberichterstattung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/ard-zdf-systemjournalismus-hofberichterstattung\/","title":{"rendered":"ARD und ZDF: \u201eSystemjournalismus\u201c und \u201eHofberichterstattung\u201c in Sachen Corona?"},"content":{"rendered":"<p>Deutschland (und die Welt) steckt in einer noch nie dagewesenen Situation: Eine Pandemie mit noch weitreichenderen Folgen als die von 2009 (als wenn man aus der \u00fcberhaupt nichts hat lernen wollen) mit einer dramatischen Beschr\u00e4nkung von B\u00fcrgerrechten und pers\u00f6nlichen Rechten, Stilllegung der Wirtschaft.<\/p>\n<p>Dazu kommt wohl noch etwas, was man auch sonst nur von &#8222;autorit\u00e4ren Staaten&#8220;: Eine Art &#8222;Gleichschaltung eines gro\u00dfen Teil der Medien\u00a0von innen heraus, im Sinne einer Selbstzensur&#8220;.<\/p>\n<p>Und nein, diese Ansicht stammt nicht von mir, sondern von Professor Ottfried Jarren, emeritierter Professor am Institut f\u00fcr Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Universit\u00e4t Z\u00fcrich und Pr\u00e4sident der Eidgen\u00f6ssischen Medienkommission in der Schweiz.<\/p>\n<p>Aber eins nach dem anderen&#8230;<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Facebook, Google, YouTube etc. \u00fcberpr\u00fcfen hochgeladene Posts auf \u201eFake News\u201c, was nichts anderes bedeutet, als dass die Aussagen der ver\u00f6ffentlichten Beitr\u00e4ge auf keinen Fall dem \u00f6ffentlichen Glaubensbekenntnis der staatlichen Pandemie-Beschw\u00f6rer widersprechen d\u00fcrfen. Bei Zuwiderhandlung erfolgt die Zensur nach chinesischem Vorbild (=L\u00f6schung). Nihao&#8230;<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pDDkW\"><\/script><\/p>\n<h2>Die Falschmeldungen der Falschmeldungen-W\u00e4chter<\/h2>\n<p>\u201eSeltsamerweise\u201c genie\u00dfen staatlich verbreitete \u201eFake News\u201c eine signifikant l\u00e4ngere Halbwertszeit. Das Online-Magazin \u201eMultipolar-Magazin\u201c<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> bringt das Paradebeispiel f\u00fcr irref\u00fchrende Berichterstattungen, wenn es um die Darstellung der Pandemie geht.<\/p>\n<p>Gem\u00e4\u00df dieses Beitrags werden Z\u00e4hlweisen ge\u00e4ndert, aus dem Zusammenhang gerissene Fallzahlen und Horror-Prognosen ver\u00f6ffentlicht, alles nur zu offensichtlich, um die Angst und Panik, die sich inzwischen breitgemacht hat, so lange wie m\u00f6glich am Leben zu erhalten.<\/p>\n<p>Der Beitrag von \u201eMultipolar\u201c ist auch aus einem anderen Grunde empfehlenswert, da er die Bedeutung der vermehrt durchgef\u00fchrten Tests f\u00fcr die Beurteilung von Fallzahlen genau erkl\u00e4rt. Und das sind die \u201eFake News\u201c von Bundesregierung und Robert-Koch-Institut, dass die Zunahme der Fallzahlen keine Zunahme der Infektionen bedeuten k\u00f6nne (wie es uns verkauft wird).<\/p>\n<p>Vielmehr beruht dieser Effekt auf einer (fast exponentiellen) Zunahme der Testaktivit\u00e4ten und dies hat mit einer Zunahme der Infektionen m\u00f6glicherweise \/ wahrscheinlich \u00fcberhaupt nicht zu tun.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich werden diese offiziellen \u201eFake News\u201c bereitwillig von der Masse der Medien aufgenommen und in rei\u00dferischer Form an den Mann gebracht. Praktisch alle Medien berichten nur noch 24 Stunden am Tag in der gleichf\u00f6rmigen, gleich t\u00f6nenden Art und Weise \u00fcber die Schrecken von Covid-19. Abweichende Meinungen existieren nur im \u201eUntergrund\u201c des Internets.<\/p>\n<h2>Die Aufgabe der Medien ist Herrschaftskritik<\/h2>\n<p>Den Einheitsbrei der sogenannten \u201e\u00f6ffentlichen Meinung\u201c, der immer wieder in Print-Medien und TV zu beobachten ist, bem\u00e4ngelten Demokratie-Theoretiker nicht erst seit der \u201eCorona-\u00c4ra\u201c. So kritisierte der Philosoph Michel Foucault schon 1970 ein in seiner \u201eOrdnung des Diskurses\u201c die Machtverh\u00e4ltnisse in der Medienlandschaft.<\/p>\n<p>In den Redaktionen konzentriert sich soziale Gruppe, die mit den politischen Eliten komplent\u00e4r ist. Abweichende Meinungen kommen dabei nicht so zur Geltung, dass sie eine gesellschaftliche Bedeutung erlangen k\u00f6nnte. So entsteht eine Situation, die nachgerade demokratiegef\u00e4hrdend sei. Juristisch gesehen ist nichts daran nicht auszusetzen, aber eben nach dem Motto \u201eSie k\u00f6nnen ja in der Bahnhofskneipe Ihre Meinung sagen, so viel Sie wollen\u201c.<\/p>\n<p>Menschen, die aufgrund ihrer Herkunft und Sozialisation die erforderliche N\u00e4he zu den Systemmedien genie\u00dfen, k\u00f6nnen hingegen ihre Meinungen mit \u00f6ffentlicher Breitenwirkung kundtun. Und so kommt es dann, dass in Deutschland rund 600 einflussreiche Chefredakteure das formulieren, was als \u201e\u00f6ffentliche Meinung\u201c gilt und auch politische Relevanz erh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Foucault forderte von den Massenmedien eine besondere Verantwortung. Die \u201evierte Gewalt im Staate\u201c sei zur Herschfatskritik verpflichtet. In der Realit\u00e4t werden Dissidenten aber nicht nur ignoriert, sondern auch diskreditiert. In Deutschland wird dabei mit Begriffen wie \u201eVerschw\u00f6rungstheoretiker\u201c und \u201eNazi\u201c von vornherein suggeriert, als seien Minderheitenmeinungen verwerflich.<\/p>\n<p>Eine sachliche Diskussion mit ihnen er\u00fcbrigt sich damit. Man redet nicht mit ihnen, sondern nur \u00fcber sie, und zwar von oben herab.<\/p>\n<h2>Peinlich, peinlich am peinlichsten<\/h2>\n<p>Wie weit diese staatstreue Berichterstattung geht und zu welchen peinlichen Ergebnissen sie f\u00fchrt, dar\u00fcber berichtet \u201e\u00dcberMedien.de\u201c<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a>.<\/p>\n<p>Am 17. M\u00e4rz berichtete ein Online-Beitrag des Magazins \u00fcber eine \u201eFake News\u201c Warnung seitens des Bundesministeriums f\u00fcr Gesundheit. Hier hatte selbiges Ministerium auf Twitter Berichte und Ger\u00fcchte \u00fcber \u201emassive weitere Beschr\u00e4nkungen des \u00f6ffentlichen Lebens durch die Regierung\u201c als \u201eFake News\u201c bezeichnet. Man wandte sich an die Leser, dabei zu helfen, die Verbreitung dieser irref\u00fchrenden Meldungen zu stoppen.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich sprangen die Medien in Scharen sofort herbei und eilten zu Hilfe. Der Beitrag nennt einige dieser Helfershelfer, unterst\u00fctzt durch die entsprechenden Links zu den Beitr\u00e4gen, die von den jeweiligen Medien dazu angefertigt wurden. Wir finden hier ARD, ZDF, Deutschlandfunk, \u201eWelt\u201c, Redaktionsnetzwerk Deutschland und den \u201eStern\u201c. Der Deutschlandfunk scheint inzwischen seinen Beitrag entfernt zu haben. Die Beitr\u00e4ge der anderen Genannten stehen immer noch im Netz.<\/p>\n<p>Denn: Nur 48 Stunden sp\u00e4ter trat das ein, was das Bundesministerium f\u00fcr Gesundheit zuvor noch als \u201eFake News\u201c bezeichnet hatte. Zu diesem Zeitpunkt wurde \u201edie Schlie\u00dfung aller Gesch\u00e4fte (bis auf Ausnahmen), Bars, Kneipen, Theater, Konzerth\u00e4user, Museen, Kinos, Zoos, Spielpl\u00e4tze, sowie aller \u00f6ffentlichen und privaten Sportanlagen\u201c beschlossen. Und es gab zudem ein Verbot von Gottesdiensten in Kirchen, Moscheen, Synagogen etc. und einige andere Einschr\u00e4nkungen mehr.<\/p>\n<p>Inzwischen darf man davon ausgehen, dass gro\u00dfe Teile der Bev\u00f6lkerung und die Medien ein Problem mit ihrem Langzeitged\u00e4chtnis haben, da sich niemand mehr so recht an die Pandemie 2009 erinnern kann oder erinnern will. Dass man aber bereits nach 48 Stunden vergessen hat, dass \u201eFake News\u201c dann doch keine \u201eFake News\u201c sind, scheint ein Hinweis zu sein, dass jetzt auch das Kurzzeitged\u00e4chtnis betroffen ist.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<h2>Der Deutschlandfunk und seine Kritik<\/h2>\n<p>Am 31. M\u00e4rz 2020 erscheint dann ein Online-Beitrag<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> auf der Seite des Deutschlandfunks, mit folgender \u00dcberschrift:<\/p>\n<h2>\u201eScharfe Kritik an ARD und ZDF wegen Berichterstattung zum Coronavirus\u201c<\/h2>\n<p>In diesem Bericht kommt der Medienwissenschaftler Otfried Jarren<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> zu Wort, der die Berichterstattung im deutschen \u00f6ffentlich-rechtlichen Fernsehen \u00fcber das Coronavirus kritisiert. Otfried Jarren ist (wie bereits oben erw\u00e4hnt) Professor f\u00fcr Publizistikwissenschaft und Medienforschung an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich.<\/p>\n<p>Seine Analyse dessen, was medial in den letzten Wochen in Deutschland abgelaufen ist, sieht wie folgt aus:<\/p>\n<ol>\n<li>Es treten immer wieder die gleichen Experten und Politiker auf, die sich als Krisenmanager profilieren. Diese Form von \u201eSystemjournalismus\u201c (wie er das nennt) dient der Inszenierung von Bedrohung und Macht. Federf\u00fchrend bei dieser \u201eHofberichterstattung\u201c sei der Norddeutsche Rundfunk.<\/li>\n<li>Er bem\u00e4ngelt weiter, das keine wirkliche Diskussion der Situation erfolgt, da nicht konforme \u00dcberlegungen ausgeblendet werden, das Ganze in einzelnen Statements abgehandelt wird und damit keine Debatte zwischen Wissenschaftlern erfolgen kann.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Was soll das wohl bedeuten?<\/p>\n<p>Denn wenn so ist, dann wird eine Debatte zwischen Experten\/Wissenschaftlern\u00a0 gewollt unterdr\u00fcckt, da diese zu (f\u00fcr die Regierung) sehr unliebsamen\u00a0 Konsequenzen f\u00fchren k\u00f6nnte. Denn eine wirklich wissenschaftliche Diskussion der Fallzahlen zum Beispiel w\u00e4re m\u00f6glicherweise das fr\u00fchzeitige Aus der Pandemie, der Kontaktsperren, Ausgangsverbote, Versammlungsverbote, Gesch\u00e4ftsschlie\u00dfungen usw.<\/p>\n<p>Aber was wohl noch schlimmer w\u00e4re: die Zahl der Menschen, die nie so richtig an eine Pandemie geglaubt haben, k\u00f6nnte steigen.<\/p>\n<p>Und hier spielen die Medien als ein \u201everl\u00e4ngerter Arm der Regierung\u201c eine entscheidende Rolle bei der Unterdr\u00fcckung der wahren Gegebenheiten. Alles, was auf diese tats\u00e4chlichen Gegebenheiten hindeutet, wird als \u201eFake News\u201c denunziert und inzwischen zensiert.<\/p>\n<p>Das Paradebeispiel (das ich oben bereits erw\u00e4hnte) waren die zun\u00e4chst angeblichen \u201eFake News\u201c von den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Einschr\u00e4nkungen, die gerade einmal 48 Stunden sp\u00e4ter Realit\u00e4t wurden.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pDDkW\"><\/script><\/p>\n<h2>Noch ein Beitrag vom Deutschlandfunk: \u201eSystemjournalismus\u201c und \u201eHofberichterstattung\u201c<\/h2>\n<p>Ebenfalls am 31.3.2020 erschien auf der Onlineseite vom Deutschlandfunk ein Beitrag mit der \u00dcberschrift: \u201eMedien und die Corona-Pandemie &#8211; wie gut ist der deutsche Journalismus?\u201c<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a><\/p>\n<p><strong>Auch in diesem Beitrag wird Professor Jarren wieder zitiert, der dem \u00f6ffentlich-rechtlichen Fernsehen \u201eSystemjournalismus\u201c und \u201eHofberichterstattung\u201c vorwirft.<\/strong><\/p>\n<p>Danach geht es um Zensur und Einsch\u00fcchterung von Journalisten, die sich gegen das offizielle &#8222;Glaubensbekenntnis&#8220; von der Coronavirus-Pandemie aussprechen. Dies scheint kein typisch deutsches Ph\u00e4nomen zu sein, sondern in vielen L\u00e4ndern der Welt bereits etabliert zu sein. Beispiel sind hier China, die Philippinen, Ungarn, Tschechien etc.<\/p>\n<p>In Deustchland spielen dabei die sogenannten \u201e\u00f6ffentlich-rechtlichen\u201c (Staats-) Medien die unr\u00fchmlichste Rolle. Nicht eine Talkshow von Illner, Maischberger, Plasberg, Will und Co lie\u00df einen Vertreter der Demonstranten gegen die Corona-Beschr\u00e4nkungen zu Wort kommen.<\/p>\n<p>Und da wird dann in den Vordergrund gestellt, dass es sich bei den Kritikern um ein \u201eteilweise unappetitliches Publikum\u201c befindet, wie es Thomas Strobel im SWR formulierte. Aber auch der Spiegel bezeichnete die Andersdenkenden pauschal als \u201er\u00fccksichtslos\u201c und der FAZ-Redakteur Jasper von Altenbockum sprach den Kritikern sogar die Grundrechte ab.<\/p>\n<p>Grund f\u00fcr die linientreue Berichterstattung der Medien scheint zu sein, dass man sich hier wirtschaftliche Vorteile verspricht. Denn auch die Medien sind vom wirtschaftlichen Shutdown betroffen. Das Anzeigengesch\u00e4ft bricht um bis zu 80% ein. Was das f\u00fcr viele Zeitungsverlage bedeutet d\u00fcrfte klar sein.<\/p>\n<p>Da liegt der Verdacht nahe, dass man durch eine linientreue Berichterstattung Signale f\u00fcr die Bundesregierung setzen m\u00f6chte, in der Hoffnung, eine entsprechende Unterst\u00fctzung und Hilfe in der Not zu erhalten. Oder aber man ist wirklich davon \u00fcberzeugt, dass alles seine Richtigkeit hat, was auf einen Mangel an Kompetenz bei der Beurteilung der Gef\u00e4hrlichkeit von Covid-19 r\u00fcckschlie\u00dfen l\u00e4sst? Aber darauf kommt es ja anscheinend schon seit langem nicht mehr an.<\/p>\n<p>Der Deutschlandfunk sieht in Zeiten der Krise ein besonderes Bed\u00fcrfnis nach \u201everl\u00e4sslicher und unabh\u00e4ngiger Information\u201c. Dem kann ich nur zustimmen. Nur, eine \u201ezunehmende Gleichf\u00f6rmigkeit der Berichte und Interviews in den \u00f6ffentlich-rechtlichen Fernsehsendungen\u201c hat mit verl\u00e4sslich und unabh\u00e4ngig nur wenig zu tun.<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Haben wir es tats\u00e4chlich mit \u201egleichgeschalteten Medien\u201c zu tun? Sicher sind die Medien in Deutschland nicht wie in einer Diktatur komplett zensiert. Aber die Tendenzen auf der informellen Ebene sind bedenklich. F\u00fcr den Zustand unserer Demokratie muss man sich da Sorgen machen, wozu die Corona-Reportagen Anlass geben.<\/p>\n<p>Doch es gibt auch Hoffnungsschimmer wie zum Beispiel der Deutschlandfunk, die im Moment laufende Corona-Berichterstattung distanzierter betrachten und diese auch hinterfragen und kritisieren.<\/p>\n<p>Ich kann nur hoffen, dass eine gr\u00f6\u00dfere Verbreitung der alternativen, wissenschaftlich begr\u00fcndeten Analysen der Pandemie nicht die geistigen Kapazit\u00e4ten der Dichter und Denker \u00fcbersteigt. Denn das, was wir erleben, ist kein virtuelles Spiel auf einer Spielkonsole. Zur Beurteilung der Realit\u00e4t sind andere Qualit\u00e4ten erforderlich.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Praxis-Newsletter mit den &#8222;5 Wundermitteln&#8220; an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pD2TS\"><\/script><\/p>\n<p>Kleine Anmerkung: Die Sache mit den &#8222;5 Wundermitteln&#8220; ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen&#8230;<\/p>\n<p><strong>Quellen:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a><a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/artikel\/coronavirus-irrefuhrung-fallzahlen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Coronavirus: Irref\u00fchrung bei den Fallzahlen nun belegt &#8211; multipolar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a><a href=\"https:\/\/uebermedien.de\/47188\/corona-krise-staatsraeson-als-erste-medienpflicht\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Staatsr\u00e4son als erste Medienpflicht? | \u00dcbermedien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20200403043322\/https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/covid-19-scharfe-kritik-an-ard-und-zdf-wegen.2849.de.html?drn:news_id=1115988\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Covid-19 &#8211; Scharfe Kritik an ARD und ZDF wegen Berichterstattung zum Coronavirus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Otfried_Jarren\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Otfried Jarren \u2013 Wikipedia<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20211103192929\/https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/die-nachrichten-kulturnachrichten.2792.de.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Covid-19 &#8211; Medien und die Corona-Pandemie &#8211; wie gut ist der deutsche Journalismus?<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Dieser Beitrag wurde im April 2020 erstellt und letztmalig im Juni 2020 \u00fcberarbeitet und erg\u00e4nzt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutschland (und die Welt) steckt in einer noch nie dagewesenen Situation: Eine Pandemie mit noch weitreichenderen Folgen als die von 2009 (als wenn man aus der \u00fcberhaupt nichts hat lernen wollen) mit einer dramatischen Beschr\u00e4nkung von B\u00fcrgerrechten und pers\u00f6nlichen Rechten, Stilllegung der Wirtschaft. 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