{"id":1250,"date":"2017-03-09T10:37:26","date_gmt":"2017-03-09T09:37:26","guid":{"rendered":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/?p=1250"},"modified":"2017-03-09T10:37:26","modified_gmt":"2017-03-09T09:37:26","slug":"arzneimittelreform-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/arzneimittelreform-2017\/","title":{"rendered":"Die Arzneimittelreform im Jahr 2017 &#8211; Man glaubt es kaum!"},"content":{"rendered":"<p>Hurra, Hurra! Die neue Arzneimittelreform ist da!<\/p>\n<p>Eine Pressemitteilung (bundestag.de\/presse\/hib\/2017_03\/-\/496516) des Deutschen Bundestages hat uns \u00fcber die Neuerungen informiert. Und wenn man sich die Fragestunde des Bundestags an die Regierung am 8.3.2017 angesehen hat, dann scheinen selbst zahlreiche Abgeordnete nicht mehr zu wissen, als in dieser Erkl\u00e4rung des Gesundheitsausschusses steht.<\/p>\n<p>Und\u00a0dabei soll diese Reform noch dieses Jahr, ganz ohne die Zustimmung des Bundesrates, in Kraft treten. Was also wurde da in der Vorlage beschlossen?<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Als erstes erfahren wir, dass es sich\u00a0bei der\u00a0Arzneimittelreform 2017\u00a0um eine \u201eSt\u00e4rkung der Arzneimittelversorgung in der GKV\u201c handelt, wogegen man ja nichts einwenden kann. Denn St\u00e4rkung ist immer gut, richtig? Dann erfahren wir weiter, dass die Gesetzesvorlage unter anderem \u201eauf den Ergebnissen eines Pharmadialogs fu\u00dft\u201c.<\/p>\n<p>Und dieser Dialog hat etwas ganz Fantastisches hervorgebracht: Kostend\u00e4mpfung und gleichzeitig das komplette Gegenteil, n\u00e4mlich \u201eAnreize f\u00fcr die rasche Bereitstellung innovativer Medikamente\u201c.<\/p>\n<h2>&#8222;Kostend\u00e4mpfung&#8220; &#8211; h\u00f6rt sich gut an. aber was wird da denn ged\u00e4mpft?<\/h2>\n<p>Kostend\u00e4mpfung, das h\u00f6rt sich immer gut an. Was eine \u201erasche Bereitstellung innovativer Medikamente\u201c sein soll, dar\u00fcber gibt es keine weiteren Erl\u00e4uterungen. Vor allem das Wort \u201einnovativ\u201c halte ich f\u00fcr ein Alibi, um \u201eAnreize\u201c f\u00fcr die Pharmaindustrie anzubieten, deren Charakter keiner weiteren Definition bedarf.<\/p>\n<p>Der Kontext dieser Passage h\u00f6rt sich so an, als wenn die arme Pharmaindustrie unter einem eklatanten Mangel an Anreizen leidet, der mit dieser Reform behoben werden soll. Au\u00dferdem werden die vielen \u201eme-too\u201c Pr\u00e4parate auf dem Markt, die mehr als drei Viertel aller Pr\u00e4parate ausmachen, als Resultat von mangelnden Anreizen hingestellt.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<h2>Innovation &#8211; von wegen&#8230;<\/h2>\n<p>Wenn es dann mit den Anreizen klappt, dann d\u00fcrfte dies das Aus f\u00fcr die Nachahmerpr\u00e4parate sein, oder? Und was hei\u00dft \u201einnovativ\u201c? Viele dieser sogenannten \u201einnovativen\u201c, neuen Substanzen sind biochemische Aufg\u00fcsse alter Substanzen, die mit minimalen Ver\u00e4nderungen in ihrer biochemischen Struktur zu patentierbare Medikamente mutierten.<\/p>\n<p>Mehr zu diesem Ph\u00e4nomen hatte ich bereits hier geschrieben:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.yamedo.de\/blog\/viele-neue-medikamente-sind-flops-2013\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Viele neue Medikamente sind Flops <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.yamedo.de\/blog\/neue-medikamente-oft-ohne-zusatznutzen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Neue Medikamente oft ohne Zusatznutzen<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Nachdem der Leser seine Leckerbissen (Kostensenkung und innovative Medikamente) erhalten hat, geht es ans Eingemachte.<\/p>\n<p><strong>Denn einer dieser Anreize scheint zu sein, dass bei neuen (steht das jetzt f\u00fcr \u201einnovativ\u201c?) Medikamenten die urspr\u00fcnglich beabsichtigten Preisregulierungen doch nicht zum Tragen kommen.<\/strong> Die sahen n\u00e4mlich vor, dass \u201e<i>die freie Preisbildung im ersten Jahr nach Markteinf\u00fchrung nur noch bis zu einem Schwellenwert in H\u00f6he von 250 Millionen \u20ac gelten. Bei Ums\u00e4tzen \u00fcber diesen Wert w\u00e4ren Rabatte f\u00e4llig geworden<\/i>\u201c. <strong>Demnach gibt es jetzt kein \u201eerstes Jahr\u201c und keine \u201eRabatte\u201c mehr zu bef\u00fcrchten.<\/strong><\/p>\n<h2>Ein Lacher&#8230;<\/h2>\n<p>Als Ausgleich f\u00fcr dieses massive Entgegenkommen in Richtung Pharmaindustrie sollen die Erstattungsbetr\u00e4ge f\u00fcr diese \u201einnovativen\u201c und andere Medikamente \u00f6ffentlich gelistet werden, was zwar nicht die Kosten senkt, aber das Gef\u00fchl von Kontrolle vorgaukelt. Oder hat die Pharmaindustrie noch nie bei den von ihr produzierten Daten gelogen und die Verbraucher hinters Licht gef\u00fchrt? Trau, schau wem: <a href=\"http:\/\/naturheilt.com\/blog\/pharmaindustrie-mafia-2015\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Pharmaindustrie \u2013 schlimmer als die Mafia?<\/a><\/p>\n<p>Ich werde mir die Daten jedenfalls genau anschauen.<\/p>\n<h2>Warum das alles?<\/h2>\n<p><strong>Endlich sprudelt es dann aus den Volksvertretern heraus: es geht um den Pharmastandort Deutschland und dessen St\u00e4rkung. Prima! Applaus!<\/strong><\/p>\n<p>Und damit das durchgesetzt werden kann, braucht man (wer ist man?) einen Spielraum (im Kindergarten gibt es deren viele) f\u00fcr Preisvereinbarungen. Was die Volksvertreter uns damit unterjubeln wollen, ist, dass der Spielraum f\u00fcr die Pharmaindustrie immer noch zu klein ist, und dass eine St\u00e4rkung des Pharmastandorts Deutschland keinen Platz f\u00fcr Spielr\u00e4ume hat, sondern dass die Pharmaindustrie selbst und ohne begrenzenden Spielraum die Preise diktieren soll.<\/p>\n<p>Urspr\u00fcnglich war jedenfalls vorgesehen, durch die Geheimhaltung der Erstattungsbetr\u00e4ge diesen besagten Spielraum zu schaffen. Das h\u00f6rt sich f\u00fcr mich so an, dass die Geheimhaltung selbst der Spielraum f\u00fcr allerlei standortst\u00e4rkende Mauscheleien werden sollte, worauf man aber jetzt gro\u00dfz\u00fcgig verzichtet.<\/p>\n<h2>Brandbrief an die Abgeordneten wegen Arbeitspl\u00e4tzen in der Pharmaindustrie?<\/h2>\n<p>Bezeichnend war in der Fragestunde des Bundestags an die Regierung vom 8.3.2017 auch, dass eine Abgeordnete danach fragte, was es mit einem &#8222;Brandbrief&#8220; zahlreicher Mitarbeiter aus der pharmazeutischen Industrie auf sich habe, die sich Sorgen um den Standort Deutschland und Ihren Arbeitsplatz machen?<\/p>\n<p>Ich bin mir nicht mehr sicher wie die Frage genau lautete, aber es war von einem &#8222;Brandbrief&#8220; die Rede. Ich nehme an, dass da zahlreiche Organisationen der\u00a0pharmazeutischen Industrie aufgerufen waren, an die Abgeordneten zu schreiben und\u00a0ordentlich Druck zu machen wegen Ihres Arbeitsplatzes. So kann man das Spiel nat\u00fcrlich auch spielen&#8230;<\/p>\n<h2>Das Preismoratorium f\u00fcr Arzneimittel<\/h2>\n<p>Eine weitere Ma\u00dfnahme\u00a0um den Standort zu st\u00e4rken, ist die Einigung in Bezug auf ein Preismoratorium von 2010, demzufolge im Jahr 2018 eine <strong>Preisanpassung (= Preiserh\u00f6hung) f\u00fcr Medikamente ohne Festbetrag erfolgt<\/strong>, um die Inflationsrate zu antagonisieren.<\/p>\n<p><strong>Wie dies zur Kostensenkung passt, dazu muss man einfach Politiker sein, um das zu verstehen?<\/strong><\/p>\n<p>Danach geht es nahtlos weiter mit \u201eArzneimitteln\u201c.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pDDkW\"><\/script><\/p>\n<h2>Antibiotika<\/h2>\n<p>Antibiotika und deren Resistenzentwicklung sollen in die \u201eNutzenbewertung\u201c mit einbezogen werden. Und falls neue Resistenzen auftreten, dann soll die \u201e<i>Wartefrist f\u00fcr eine erneute Bewertung des Zusatznutzens verk\u00fcrzt<\/i>\u201c werden, was die Vermutung nahelegt, dass Antibiotikaresistenzen das Ergebnis zu langer Wartefristen sind.<\/p>\n<p>Ist das jetzt ein Eingest\u00e4ndnis, dass man in der Politik in dieser Angelegenheit zu lange geschlafen hat? Aber das ist ja nichts Neues, wie ich bereits im meinem <a href=\"http:\/\/www.naturheilt.com\/Inhalt\/Antibio.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Beitrag zu den Antibiotika<\/a> zeigte.<\/p>\n<p>Aber es geht ja um die St\u00e4rkung des Pharmastandorts Deutschland, f\u00fcr den eine Einschr\u00e4nkung von Medikamenten aufgrund von Nebenwirkungen kontraproduktiv ist. Wie lange ist die Wartefrist bisher? Keine Ahnung. Vielleicht sechs Monate? Wie lang ist die verk\u00fcrzte Wartefrist? Keine Ahnung. Ich sch\u00e4tze nur noch ein halbes Jahr.<\/p>\n<h2>Zytostatika: Die Krebsmittel<\/h2>\n<p>Dann kommen in der Arzneimittelreform 2017 auch noch die Zytostatika an die Reihe. Diese Medikamente sind standortgerecht super teuer, sodass die Krankenkassen die M\u00f6glichkeit hatten, \u00fcber eine Ausschreibung den preisg\u00fcnstigsten Anbieter auszusuchen. Das wird ab sofort nicht mehr m\u00f6glich sein.<\/p>\n<p>Der Grund, der hier angegeben wird, ist wieder einer, dem nur ein Politiker verstehen kann: die Versorgungssicherheit soll hiermit erh\u00f6ht werden. Also hatte es Versorgungsengp\u00e4sse gegeben &#8211; aber das war bekannt. Denn: das Zeug muss vor Ort in Apotheken hergestellt werden und immer weniger Apotheken waren bereit dazu.<\/p>\n<p><strong>Mit der Aufhebung der Ausschreibungen haben wir jetzt wieder die Verh\u00e4ltnisse, wie wir sie schon einmal hatten und die ich im Beitrag <a href=\"http:\/\/www.naturheilt.com\/medikamentenskandal\/betrug-bei-krebsmittel.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Betrug bei Krebsmitteln f\u00fcr Chemotherapie<\/a> beschrieben hatte: Bestechlichkeit, Korruption, Schmiergelder und Preisdiktate, inklusive Mondpreise.<\/strong><\/p>\n<p>Ich wei\u00df nur, dass das mit Kostensenkung absolut nichts zu tun hat.<\/p>\n<p><strong>Das Gleiche gilt auch f\u00fcr Impfstoffe, die damit kostensenkend zu H\u00f6chstpreisen die Kassen der Hersteller f\u00fcllen werden!<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<h2>Rabattvertr\u00e4ge &#8211; wir sind gespannt&#8230;<\/h2>\n<p>Damit aber niemand auf den Gedanken kommt, dass hier keine Kostensenkung, sondern eher etwas \u00e4hnliches wie Kosten-Detonation betrieben wird, schiebt die Erkl\u00e4rung noch einen weiteren Leckerbissen mit ein, n\u00e4mlich den von Rabattvertr\u00e4gen. Die werden n\u00e4mlich zwischen Krankenkassen und Pharmafirmen \u201eerm\u00f6glicht\u201c. Erm\u00f6glicht jedoch hei\u00dft, dass es von bestimmten Bedingungen abh\u00e4ngig gemacht wird, ob man Rabatte verhandelt oder nicht, ob man sie bekommt oder nicht usw. F\u00fcr mich hei\u00dft das, dass Pharmafirmen, die diese M\u00f6glichkeit nicht m\u00f6gen, auch keinen Rabatt geben m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Und damit man sieht, dass die armen Pharmafirmen es auch nicht einfach haben, werden sie per Reform dazu verdonnert, \u201e<i>den zust\u00e4ndigen Bundesoberbeh\u00f6rden<\/i> (toller Ausdruck) <i>Informationen \u00fcber die Absatzmenge und das Verschreibungsvolumen\u201c <\/i>auf Anfrage zu \u00fcbergeben.<\/p>\n<p>Damit dies allen klar ist: Es darf niemand anders als die heilige \u201eBundesoberbeh\u00f6rde\u201c solche Informationen anfordern. Falls sie von diesem neu entstandenen Recht keinen Gebrauch macht, dann kann man diese Reform als vollen Erfolg bezeichnen. Zu viele diesbez\u00fcgliche Anfragen w\u00fcrden ja auch den Pharmastandort Deutschland in Mitleidenschaft ziehen.<\/p>\n<h2>Fazit zur Arzneimittelreform<\/h2>\n<p>Die Kostensenkung ist da. Und wer nicht an sie glaubt, der hat hier einiges missverstanden. Es geht nicht um die Kostensenkung im sogenannten \u201eGesundheitssystem\u201c. Denn dann s\u00e4he die Reform ganz anders aus. Es geht um eine \u201eKostensenkung\u201c f\u00fcr die Pharmaindustrie, deren Standort dadurch gest\u00e4rkt werden soll. Dazu eignet sich diese Reform bestens.<\/p>\n<p>Fazit vom Fazit: Kein Wort von einer St\u00e4rkung des \u201ePatientenstandorts Deutschland\u201c. Es geht wieder einmal nur um die Gesundheit der Pharmaindustrie. Das ist die wirkliche Bedeutung des Wortes \u201eKostensenkung im Gesundheitswesen\u201c.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Praxis-Newsletter mit den &#8222;5 Wundermitteln&#8220; an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pD2TS\"><\/script><\/p>\n<p>Kleine Anmerkung: Die Sache mit den &#8222;5 Wundermitteln&#8220; ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hurra, Hurra! Die neue Arzneimittelreform ist da! Eine Pressemitteilung (bundestag.de\/presse\/hib\/2017_03\/-\/496516) des Deutschen Bundestages hat uns \u00fcber die Neuerungen informiert. 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