{"id":122,"date":"2020-01-10T10:21:57","date_gmt":"2020-01-10T09:21:57","guid":{"rendered":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/?p=122"},"modified":"2020-01-10T10:21:57","modified_gmt":"2020-01-10T09:21:57","slug":"nanoteilchen-schaedigen-erbgut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/nanoteilchen-schaedigen-erbgut\/","title":{"rendered":"Nanoteilchen: Der synthetische Feinstaub der jede Zelle durchdringen kann"},"content":{"rendered":"<p>Nanoteilchen sind f\u00fcr verschiedene Anwendungsbereiche deswegen so interessant, weil sie eben so winzig klein sind. Ihre &#8222;Gr\u00f6\u00dfe&#8220; betr\u00e4gt 1 bis 100 Nanometer, das entspricht einem Milliardstel Meter oder einer Millionstel Millimeter.<\/p>\n<p>Das ist so unvorstellbar klein, dass man diese Nanoteilchen mit dem Auga gar nicht erkennen kann. Das Problem: die sind in zahlreichen Alltagsgegenst\u00e4nden enthalten. Und in der Produktbeschreibung sind Nanoteilchen ebenfalls (fast nie)\u00a0 zu erkennen. Denn nur wenn die H\u00e4lfte aller kleinen Partikel per definitionem &#8222;nano&#8220; sind, m\u00fcssen die Hersteller dies dem Verbraucher mitteilen.<\/p>\n<p><!--more-->So kann der Konsument r\u00e4tseln, ob seine Lieblingsschokolade so sch\u00f6n gl\u00e4nzt, weil sie mit Nanopartikeln angereichert ist.<\/p>\n<p>Oder rieselt der l\u00f6sliche Kaffee so praktisch in die Tasse, weil er durch den &#8222;Feinstaub&#8220; nicht verklebt?<\/p>\n<p>Andere m\u00f6gen sich schon gefragt haben, ob es die Nanopartikel sind, die ihre Zahnpasta zu einem hervorragenden Feinschmirgelmittel macht, das die Z\u00e4hne so sch\u00f6n gl\u00e4nzen l\u00e4sst?<\/p>\n<p>In anderen Produkten scheinen sie auf den ersten Blick harmlos zu sein. Impr\u00e4gniersprays verzehrt man schlie\u00dflich nicht, dann k\u00f6nnen die Nanoteilchen darin doch wohl nicht schaden? Schade aber, dass der Nutzer die Luft einatmet, die mit der umstrittenen Zugabe angereichert ist.<\/p>\n<p>Auf dem gleichen Wege gelangen Carbon-Nano-Tubes aus Autoreifen in die Lungen. Der st\u00e4ndige Abrieb der Verschlei\u00dfteile verseucht besonders die Luft in unseren St\u00e4dten.<\/p>\n<h2>Nanopartikel durchdringen Zellw\u00e4nde<\/h2>\n<p>Alle Stoffe, die in eine Zelle eindringen und dort nicht hingeh\u00f6ren, richten Schaden an. Das gilt auch f\u00fcr Nanopartikel, die ohne weiteres in die Zelle gelangen. Welche Gefahren genau durch die Kleinstpartikel drohen, ist (offiziell zumindest) noch nicht abschlie\u00dfend gekl\u00e4rt.<\/p>\n<p>Sicher ist nur, dass spr\u00f6de &#8222;Feink\u00f6rner&#8220; die Zellmembranen regelrecht durchstechen k\u00f6nnen. Wie sie dort wirken, h\u00e4ngt auch von ihrer Form ab. So haben einige kubische, andere eine l\u00e4ngliche Gestalt, darunter biegsame F\u00e4den, die intrazellul\u00e4re Kn\u00e4uel bilden.<\/p>\n<p>Inzwischen wird das Risiko durch Nanoteilchen weltweit untersucht. Klar ist bisher nur, dass die Partikel in menschlichen Organen nachgewiesen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das Bundesamt f\u00fcr Riskobewertung erforscht die Wechselwirkung der Nanoteilchen mit anderen Verbindungen.<\/p>\n<p>Rolf Buschman vom BUND weist darauf hin, dass der k\u00fcnstlich hergestellte Feinstaub schon heute unter dem Verdacht steht, Krebs zu verursachen.<\/p>\n<p>Die erste Wirkung im Organismus sind Entz\u00fcndungen, die beispielsweise in der Lunge entstehen k\u00f6nnen, weil das Reinigungssystem des Organs die Nanopartikel nicht mehr loswird. Infolge dieser Prozesse k\u00f6nnen schlie\u00dflich einzelne Zellen entarten und sich ungehemmt vermehren.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pDDkW\"><\/script><\/p>\n<h2>Offenbar sch\u00e4digen Nanopartikel die DNA<\/h2>\n<p>Der sch\u00e4digende Einfluss von Nanoteilchen auf das menschliche Erbgut ist bereits vor Jahren von ein einem Forscherteam um Dr. Patrick Case nachgewiesen worden. Die Wissenschaftler der Universit\u00e4t Bristol in Gro\u00dfbritannien hatten die Ergebnisse ihrer Forschung in der Fachzeitschrift \u201eNature Nanotechnology\u201c ver\u00f6ffentlicht. Demnach interagieren Nanoteilchen mit Gewebestrukturen, die die Zellen eigentlich vor aggressiven Agenzien sch\u00fctzen sollen.<\/p>\n<p>Nanoteilchen sind eine Art Super-Mini-F\u00e4hren und die perfekten Transporteure f\u00fcr Wirkstoffe in Regionen des K\u00f6rpers, zu denen Teilchen normalerweise keinen Zugang haben.<\/p>\n<p>Deren Vorteil: sie haben die F\u00e4higkeit, selbst un\u00fcberwindlich scheinende Hindernisse wie Zellmembranen und die Blut-Hirnschranke zu knacken. Genau da aber sehen Kritiker auch ihre Unberechenbarkeit und Gef\u00e4hrlichkeit. Die brisanten Forschungsergebnisse von Dr. Case und seinem Team untermauern diese Kritik nun wissenschaftlich.<\/p>\n<p>Die Bristoler Forscher legten zwei menschliche Zellkulturen an und setzten sie jeweils dem Einfluss von Kobalt-Chrom-Nanopartikeln aus. Dabei wurde eine Kultur ungebremst den Superzwergen ausgesetzt, bei der zweiten eine Barriere aus k\u00f6rpereigenem Gewebe dazwischen gesetzt. Dieses Gewebe hatten sie zuvor im Labor gez\u00fcchtet, um eine m\u00f6glichst authentische Versuchsanordnung zu schaffen.<\/p>\n<p>Das Ergebnis \u00fcberrascht: Die Zellen mit der vermeintlich sch\u00fctzenden nat\u00fcrlichen Barriere wurden \u00e4hnlich schwer gesch\u00e4digt wie die ungesch\u00fctzten. In einem weiteren Versuch mit einer por\u00f6sen Membran als Barriere erwies sich diese sogar als wirksamer gegen den Angriff als der k\u00f6rpereigene Schutzwall.<\/p>\n<p>Wie gut die Zusammenarbeit der Nanopartikel mit dem k\u00f6rpereigenen Gewebe funktioniert, zeigte ein weiterer Versuch: Die Nanoteilchen drangen nicht selber durch, sondern brachten das Gewebe dazu, bestimmte Signalmolek\u00fcle zu bilden. Diese machten sich dann auf den Weg zu den Zellen, um das sch\u00e4digende Werk zu vollenden.<\/p>\n<p>Warum das so ist, wird noch erforscht. Die Wissenschaftler warnen zur Vorsicht in der Nanomedizin, bevor diese Forschungen ausgereift seien.<\/p>\n<h2><span style=\"color: #111111;\">Fazit<\/span><\/h2>\n<p>Meines Erachtens haben wir mit dieser &#8222;Nano-Technologie&#8220; einen weiteren krankmachenden Faktor, der Entz\u00fcndungen beg\u00fcnstigt und auch Krebs Vorschub leistet. Krebserkrankungen nehmen weiter rasant zu, ebenso die chronisch unterschwelligen Entz\u00fcndungen.<\/p>\n<p>Je nach Menge und Art der Nanoteilchen vermute ich mehr oder weniger Sch\u00e4den durch diese. Ich habe derzeit auch keine wirkliche L\u00f6sung diese aus dem K\u00f6rper zu bekommen. Daher bleibt die oberste Pr\u00e4misse: vermeiden wo es geht!<\/p>\n<p>L\u00f6sungen aus der Praxis beschreibe ich unter anderem auch in folgendem Newsletter:<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<p>Dieser Beitrag wurde im Dezember 2009 erstellt und letztmalig im Januar 2020 \u00fcberarbeitet. Beitragsbild: 123rf.com, Aliaksei Marozau<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nanoteilchen sind f\u00fcr verschiedene Anwendungsbereiche deswegen so interessant, weil sie eben so winzig klein sind. Ihre &#8222;Gr\u00f6\u00dfe&#8220; betr\u00e4gt 1 bis 100 Nanometer, das entspricht einem Milliardstel Meter oder einer Millionstel Millimeter. Das ist so unvorstellbar klein, dass man diese Nanoteilchen mit dem Auga gar nicht erkennen kann. Das Problem: die sind in zahlreichen Alltagsgegenst\u00e4nden enthalten. 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