{"id":1006,"date":"2024-08-19T08:00:11","date_gmt":"2024-08-19T07:00:11","guid":{"rendered":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/?p=1006"},"modified":"2024-08-19T08:00:11","modified_gmt":"2024-08-19T07:00:11","slug":"chip-implantate-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/chip-implantate-2015\/","title":{"rendered":"Das Grauen hat einen Namen: Chip-Implantate, Mikrokugeln und &#8222;Quantenpunkte&#8220; unter der Haut und im Gehirn"},"content":{"rendered":"<p>Chip-Implantate zur Total-\u00dcberwachung galten bis vor einigen Jahren noch als Inkarnation des Horror-SciFi-Romans \u201e1984\u201c von George Orwell. Laut Umfragen aus 2014 waren die elektronischen Module, die unter die Haut gepflanzt werden, \u00fcberhaupt nur 42 % der interviewten Teilnehmer bekannt. \u00dcber 80 % lehnten die Implantate auf Nachfrage ab.<\/p>\n<p>Einer Erhebung von Bitkom zufolge wussten 2019 schon fast 70 % der Deutschen, was die Mini-Chips so alles k\u00f6nnen. Trotzdem war die Zustimmung auf ein Drittel der Befragten angewachsen. \u00dcberraschend dabei: Nicht die IT- und Internet-verliebte Jugend fand die elektronischen Stasi-Nachfolger toll. Nur 22 % der bis zu 29-J\u00e4hrigen w\u00e4ren bereit, sich die Dinger verpassen zu lassen.<!--more--><\/p>\n<p>Aber 36 % der Menschen zwischen 50 und 64 Jahren bef\u00fcrworteten ihre pers\u00f6nliche Total-\u00dcberwachung. Im Alterssegment der \u00dc-65er waren es sogar 40 %.<\/p>\n<p>2024 waren 58 % der Deutschen grunds\u00e4tzlich dagegen, sich die Mini-Spione einpflanzen zu lassen. 40 % gaben an, die Technik f\u00fcr moralisch verwerflich zu halten. Wenn der Chip allerdings der medizinischen Versorgung dient, erkl\u00e4ren sich auf einmal 82 % der Bundesb\u00fcrger mit einer m\u00f6glichen Implantation einverstanden. Dazu passt, dass 60 % der Befragten eine Medizin-Revolution erwarten, wenn die Technik eingef\u00fchrt wird: <a href=\"https:\/\/www.bitkom.org\/Presse\/Presseinformation\/Chip-Implantate-unter-Haut-Koerper\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Chip unter der Haut oder im K\u00f6rper? \u2013 Kann sich ein Drittel vorstellen<\/a>.<\/p>\n<p>Diese Haltung machen sich die Protagonisten des \u201eTranshumanismus\u201c zunutze. Mit dem Versprechen, l\u00e4nger und ges\u00fcnder leben zu k\u00f6nnen, verf\u00fchren sie die Menschen, sich zum biologisch-technischen Mischwesen mutieren zu lassen. Inzwischen wird Gegnern das Argument entgegengehalten: Einige neurolgische Erkrankungen (Epilepsie, Morbus Parkinson) k\u00f6nnten schon heute mit implantierten Chips behandelt werden.<\/p>\n<p>Irgendwann soll dann auch ein ewiges Leben als Festplatte m\u00f6glich sein. Bewusstsein ohne K\u00f6rper: Mal ganz davon abgesehen, dass das sowieso nicht m\u00f6glich ist, was f\u00fcr eine Lebensqualit\u00e4t h\u00e4tte das Dasein dann noch?<\/p>\n<h2>Medizin-Patienten-Daten auf dem Chip?<\/h2>\n<p>Vor allem Senioren erhoffen sich von den digitalen Mess- und Sende-Chips im K\u00f6rper ein sorgenfreieres Leben. Die h\u00e4ufiger kranken Menschen plagen \u00c4ngste, ihnen k\u00f6nnte zu Hause etwas zusto\u00dfen und es k\u00e4me nicht schnell genug Hilfe. Dann k\u00f6nnte ein Medizin-Chip automatisch die 112 rufen und die Paramedics k\u00f6nnen gleich die Anamnese abrufen.<\/p>\n<p>Auch k\u00f6nnten Parameter wie Blutzucker, Blutdruck oder sogar Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten im EKG sofort an den Hausarzt gesendet werden. Auf diese Weise k\u00f6nne man l\u00e4nger und selbstst\u00e4ndiger leben, wird den \u00e4lteren Mitb\u00fcrgern eingeredet. Doch nicht nur in Deutschland sind die unheimlichen System-Techniker aktiv. Ein Haupt-Popagandist ist der Schwede Jowan \u00d6sterlund vom Unternehmen Biohax.<\/p>\n<p>Derweil hat in Schweden die Zukunft schon begonnen. Und das nicht nur in irgendwelchen Geheim-Laboren, sondern in der schwedischen Realit\u00e4t.<\/p>\n<h4>Sie haben richtig gelesen: Dieses Mal sind es nicht die Amerikaner, die Science-Fiction wahr werden lassen, sondern die Schweden.<\/h4>\n<p>Denn die \u201eMail Online\u201c wei\u00df von einer Sensation aus Schweden zu berichten. Schon 5000 Chipler leben in dem skandinavischen Land. Selbstverst\u00e4ndlich bringt diese Sensation so viele Vorteile f\u00fcr die Betroffenen dort, dass man hier ganz hei\u00df darauf wird, diese Dinge hier auch zu bekommen.<\/p>\n<p>Aber um welche Vorteile soll es denn hier gehen? Hier die Geschichte:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.dailymail.co.uk\/news\/article-2934241\/Swedish-company-implants-microchips-staff.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Swedish company implants microchips in its staff which lets them use the photocopier and pay in the canteen<\/a>, wei\u00df die \u201eMail Online\u201c zu berichten. Auf Deutsch:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201e<i>Eine schwedische Firma implantiert Mikrochips in die Angestellten, die die Verwendung von Fotokopierern erlauben und das Essen in der Kantine bezahlen.<\/i>\u201c<\/p>\n<p>Aha, sehr interessant. Hei\u00dft das, dass ich mit einem Chip im K\u00f6rper lebenslang freies Essen in der Kantine habe, da ja nicht ich, sondern der Chip mein Essen bezahlt? Wenn das wahr ist, dann sollte man das mal den <a href=\"http:\/\/www.mezis.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Medzis<\/a> erz\u00e4hlen. Aber vielleicht habe ich da etwas falsch verstanden&#8230;<\/p>\n<p>Ich f\u00e4nde das Ganze auch nur komisch (und w\u00fcrde kaum dar\u00fcber berichten), wenn ich nicht einige Tage, nachdem ich den Artikel der DailyMail sah, eine mir bekannte (freiberufliche) Hebamme getroffen h\u00e4tte, die \u00fcbrigens auch einem meiner S\u00f6hne auf die Welt geholfen hatte.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich kamen wir auf die Sache mit den Versicherungspr\u00e4mien f\u00fcr Hebammen zu sprechen. Falls Sie von diesem Problem noch nichts geh\u00f6rt haben: <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20151017080956\/http:\/\/www.hebammenfuerdeutschland.de\/hintergrundwissen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hintergrundwissen zur Versicherung f\u00fcr Hebammen<\/a>. Das ist f\u00fcr die freien Hebammen eine schlichte Katastrophe. Und niemanden scheint es zu interessieren &#8211; wie so manches in der Medizin.<\/p>\n<p>Im Gespr\u00e4ch \u00e4u\u00dferte ich meine Vermutung, dass die freien Hebammen von der Politik und der \u00c4rzteschaft gar nicht mehr gew\u00fcnscht seien und die Aufgaben der Hebammen wohl von den \u00c4rzten in den Kliniken \u00fcbernommen werden sollen. Die Sache mit den Versicherungen\u00a0sei da nur die erste Spitze eines Eisbergs.<\/p>\n<p>Daraufhin meinte &#8222;meine&#8220; Hebamme: &#8222;Klar. Das Ziel ist, dass alle Kinder gechipt werden sollen. Und das geht nur, wenn man die Kontrolle \u00fcber die Geburten hat.&#8220;<\/p>\n<p>Was sich f\u00fcr manche wie eine krude Verschw\u00f6rungstheorie anh\u00f6rt, lie\u00df mich direkt aufhorchen. Vor allem, weil ich den Beitrag aus der DailyMail gelesen hatte&#8230;<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<h2>Der &#8222;Vorteilswahn&#8220; der Implantate<\/h2>\n<p>Der Artikel f\u00e4hrt fort, dass eine Firma in Stockholm (Name der Firma wird verschwiegen, warum eigentlich?) jedem ihrer 700 Angestellten einen Mikrochip in den Handr\u00fccken hat einpflanzen lassen, mit dem sie per Handbewegung T\u00fcren \u00f6ffnen, den Fotokopierer zum Kopieren bewegen und in der firmeneigenen Kantine das Essen bezahlen k\u00f6nnen. Damit h\u00e4tte sich mein Traum, dass der Chip und nicht ich das Essen bezahlt, ausgetr\u00e4umt. Der Chip erleichtert mir nur, mein Geld loszuwerden (als wenn ich gerade daf\u00fcr eine elektronische Hilfe br\u00e4uchte!).<\/p>\n<p>Aber wie macht er das, der Chip? Dieser geh\u00f6rt zu einem \u201eSender-Empf\u00e4nger-System\u201c, das mit Radiowellen (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/RFID\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">RFID<\/a>) arbeitet. Das Prinzip geht so (Wikipedia):<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201e<i>Ein RFID-System besteht aus einem Transponder (umgangssprachlich auch Funketikett genannt), der sich am oder im Gegenstand bzw. Lebewesen befindet und einen kennzeichnenden Code enth\u00e4lt, sowie einem Leseger\u00e4t zum Auslesen dieser Kennung.<\/i>\u201c<\/p>\n<p>Diese Chips sind in etwa so gro\u00df wie ein Reiskorn und enthalten in unserem Fall pers\u00f6nliche Sicherheitsinformationen, die dann \u00fcber kurze Distanz an bestimmte Empf\u00e4nger (in der T\u00fcr, Kopierer, Kasse der Kantine) \u00fcbermittelt werden.<\/p>\n<p>\u00c4hnliches, nur auf einer Chip-Karte, benutzt das Londoner Verkehrsnetz f\u00fcr das bargeldlose Benutzen von Bussen und Bahnen (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Oyster-Card\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Oyster-Card<\/a>). Allerdings gehen hier keine T\u00fcren auf, wenn man mit der Karte winkt.<\/p>\n<p>Da es sich hier um eine Art Prepaid-Karte handelt, die man aufl\u00e4dt, wird beim Einsteigen in den Bus oder die Bahn der f\u00e4llige Betrag elektronisch von der Karte abgezogen. \u00c4hnlich geht es wohl auch an der Kasse unseres schwedischen Unternehmens zu, deren Mitarbeiter den Chip als Reiskorn im Handr\u00fccken tragen.<\/p>\n<p>Danach kommen die Technik-Freaks zu Wort, die die Vorteile des Systems genauer erkl\u00e4ren m\u00fcssen. Denn die T\u00fcren kann ich zur Not auch noch alleine aufmachen. Und den Fotokopierer kann ich auch noch anschalten und bedienen. Oder wechselt der Chip auch das Papier und den Toner beim Kopierer, wenn die aufgebraucht sind?<\/p>\n<p>Der Implanteur der schwedischen Chips in schwedische Handr\u00fccken, Hannes Sjoblad, wei\u00df von den Vorteilen zu berichten (muss er ja auch). Denn er meint, dass es heute ein wenig umst\u00e4ndlich sei, mit den immer notwendigen Codes und Passw\u00f6rtern, sodass diese Methode nur eine Ber\u00fchrung mit der Hand erforderlich macht. Prost! Meine T\u00fcr geht auch ohne Passwort auf, aber auch nur, wenn ich ohne Implantat meine Hand benutze.<\/p>\n<p>Und mein Fotokopierer braucht auch kein Passwort, sondern nur Strom. Das bargeldlose Bezahlen mag zwar unter Umst\u00e4nden recht angenehm sein. Aber sich deswegen ein Reiskorn in die Hand stanzen zu lassen?<\/p>\n<p>Und als wenn er w\u00fcsste, dass diese Vorteile eigentlich gar keine sind, f\u00fcgt er hinzu (\u00fcbersetzt): \u201eWir wollen in der Lage sein, diese Technologie zu verstehen bevor gro\u00dfe Firmen und die Regierung auf uns zukommen und ein Chip-Implantat f\u00fcr jedermann fordern \u2013 den Finanzamt-Chip, Google-Chip oder Facebook-Chip.\u201c<\/p>\n<p>Holla! Da werden uns Vorteile aufgetischt, die so langweilig und lahm sind, dass die damit verbundenen Nachteile schon wieder als Vorteile erscheinen. Denn in Wirklichkeit ist das wieder nur Zuckerguss \u00fcber etwas, was, falls es durchgesetzt wird, niemandem besonders gut schmecken wird.<\/p>\n<p>Ich hoffe innig, dass das Ziel der &#8222;Chiperei&#8220; nicht ist, dass wir alle besser kontrolliert werden k\u00f6nnen. Denn eines ist klar: Mit solchen Chips kann man m\u00fchelos auslesen, wer wann (und vielleicht auch warum) wo war.<\/p>\n<p>Ein m\u00f6gliches Szenario: An \u00fcbermittelten physiologischen Daten k\u00f6nnte man zum Beispiel feststellen, wann man zuletzt Geschlechtsverkehr hatte. Und wenn die mit der Aktivit\u00e4t verbundene Lokalit\u00e4t nicht das eigene Zuhause ist, dann wird die\/der Betroffene beziehungsweise Ertappte erpressbar. Hier h\u00e4tten wir einen weiteren Wahnsinnsvorteil: Schutz gegen &#8222;Ehebruch&#8220;.<\/p>\n<h2>Strategie: Die Wirtschaft macht den Vorreiter<\/h2>\n<p>Jowan \u00d6sterlund hat Freiwillige des Reiseunternehmens TUI mit den Chips versorgt. Allerdings konnte er nur 115 von 500 der Angestellten von den Vorz\u00fcgen \u00fcberzeugen. Hatten da vielleicht einige Angst, irgendwann k\u00f6nne ihr Chef mithilfe der Eingangs-Kontrolle in einem Aufwasch die Krankengeschichte checken?<\/p>\n<p>Von solchen Verschw\u00f6rungstheorien will der schwedische Mr. Orwell nichts wissen. Es k\u00f6nne doch jeder entscheiden, welche Daten auf sein Reiskorn kommen, beruhigt der Daten-Krake. Und f\u00fcr die Datensicherheit h\u00e4tte Bioax (Biohacks?) die hervorragendsten Hacker engagiert. Na, das ist doch aber beruhigend, wenn man das schon n\u00f6tig hat! Dann sind Hacker-Angriffe auf Reiskorn-Zombies in Zukunft nur die Ausnahme.<\/p>\n<p><strong>Aber wir sind ja noch nicht ganz so weit. Denn momentan bem\u00fcht man sich noch, uns tolle Vorteile zu pr\u00e4sentieren, die aber eher ein saftiges G\u00e4hnen provozieren als Begeisterung.<\/strong> Und die Chips \u00f6ffnen auch nur die T\u00fcren einiger schwedischer Firmen.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pDDkW\"><\/script><\/p>\n<h2>Wenn T\u00fcren von Zauberhand ge\u00f6ffnet werden k\u00f6nnen&#8230;<\/h2>\n<p>Daher bem\u00fcht man einen australischen Zeitgenossen, Mr. Slater, der auf das ganze Programm an Chip-Vorteilen abzufahren scheint \u2013 und uns auch daf\u00fcr begeistern soll.<\/p>\n<p>Denn auch er hat einen schwedischen Chip in seiner linken Hand, der ihm in einem T\u00e4towier-Studio in Melbourne per Spritze implantiert worden war.<\/p>\n<p>Und jetzt kann er mit seiner \u201eZauberhand\u201c T\u00fcren \u00f6ffnen (nur seine eigene Haust\u00fcr allerdings), das Licht aufflammen lassen (Hui!) und seine pers\u00f6nlichen Informationen auf anderer Leute Handy abspeichern, ohne dass diese alles eintippen m\u00fcssen. Das Handy muss allerdings <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Near_Field_Communication\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">NFC<\/a>-f\u00e4hig sein, sonst muss der ungl\u00fcckliche Besitzer doch wieder anfangen zu tippen.<\/p>\n<p>Aber auch hier kann bei mir keine richtige Begeisterung aufkommen, denn T\u00fcr und Licht kann ich auch auf konventionelle Weise bedienen. Das mit der \u00dcbertragung von Informationen auf ein anderes Handy w\u00e4re vielleicht ein Argument. Nur wer \u00fcbertr\u00e4gt seine Daten auf jedes Handy, das er sieht. Bestenfalls auf das neue Handy des Freundes etc. Daf\u00fcr brauche ich mir kein Reiskorn anzuschaffen.<\/p>\n<p>Und Daten\u00fcbertragung auf anderer Leute Handy geht nicht nur von Reisk\u00f6rnern, sondern auch von NFC-f\u00e4higen Handys zu anderen NFC-f\u00e4higen Handys. Aber auch unser australischer Reiskorn-Freund scheint sich nicht sicher zu sein, ob seine geschilderten Vorteile den Rest der Welt umhauen.<\/p>\n<p>So sagt er, dass er sich den Chip hat einpflanzen lassen, nicht wegen der T\u00fcren, Lichter und der angeschlossenen Z\u00fcndung seines Wagens, sondern weil er eine Diskussion entfachen will \u00fcber dieses Thema. Letzteres scheint dann geklappt zu haben, denn ich bin ja gerade dabei.<\/p>\n<p>F\u00fcr viele wird aber auch die Diskussion endg\u00fcltig ein Ende finden, wenn sie von Mr. Slater erfahren m\u00fcssen, dass das Implantieren recht schmerzvoll gewesen war. Aber auch das hatte einen Vorteil: Der Schmerz war schnell vorbei \u2013 und es ist doch immer wieder enorm vorteilhaft, wenn der Schmerz schnell nachl\u00e4sst.<\/p>\n<h2>Neuralink prescht vor<\/h2>\n<p>Ein gewisser Milliard\u00e4r in den USA h\u00e4tte die Entwicklung fast verschlafen, wachte 2016 aber auf: Elon Musk gr\u00fcndete das Unternehmen Neuralink. Der Trump-Fan veranlasste die dort t\u00e4tigen Wissenschaftler im Januar 2024, einem Menschen einen Chip ins Gehirn zu setzen.<\/p>\n<p>Mit dem Ding sollte der teilweise Gel\u00e4hmte ein Smartphone nur durch seine Gedanken bedienen k\u00f6nnen. Der Patient wurde im Internet vorgef\u00fchrt, wie er online Schach spielen kann. Im August desselben Jahres k\u00fcndigte Musk an, noch acht weiteren Menschen die Dinger zu implantieren: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/wissen\/neuralink-gehirnimplantat-moeglichkeiten-faq-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Patient steuert Schachfiguren mit Gedanken<\/a>.<\/p>\n<p>K\u00fcnftig soll k\u00fcnstliche Intelligenz solche Techniken ins Unermessliche steigern k\u00f6nnen. Dann verl\u00e4uft die Informations-\u00dcbertragung nicht mehr nur vom Gehirn \u00fcber den Chip hin zu Anwendungen (\u201eInternet of Things\u201c, IoT), sondern auch umgekehrt. Dann zwingen uns Computer-Programme zu Handlungen, die wir ohne die Befehle niemals untern\u00e4hmen (\u201eInternet of Bodies\u201c, IoB).\u00a0 In 50 Jahren brauchen wir dann dank KI und Elon Musk wohl gar kein Gehirn mehr.<\/p>\n<h2>Jenseits der Kr\u00fcmel-Vorteile von Implantaten<\/h2>\n<p><strong>Implantate sind Kontrollate.<\/strong> Das ist eine \u201eWortsch\u00f6pfung\u201c meinerseits und bedeutet, dass durch das Implantat Kontrolle ausge\u00fcbt werden kann. Ich hatte es bereits angerissen, wie das bei einem noch nicht existierenden, ausgereiften System m\u00f6glich sein kann.<\/p>\n<p>Aber es ist auch denkbar, dass Implantate nicht nur Daten \u00fcbermitteln. Vielmehr ist es denkbar, dass sie neben der Daten\u00fcbertragung auch zum Beispiel Impfungen im Nanoformat (siehe auch <a href=\"http:\/\/www.yamedo.de\/umweltgifte\/Nanopartikel.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nanopartikel und Nanotechnologie: Wo stecken denn die Teilchen?<\/a> oder <a href=\"http:\/\/www.yamedo.de\/blog\/gefaehrden-nanopartikel-unsere-gesundheit-2011\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gef\u00e4hrden Nanopartikel unsere Gesundheit?<\/a>) oder andere Substanzen enthalten, die das Gesundheitsministerium verordnet hat.<\/p>\n<p>Solche Chips, wenn sie staatlich aufgezwungen werden, w\u00fcrden dann nicht nur ein elektronisches \u201eFahrtenbuch\u201c f\u00fcr jeden Betroffenen sein, sondern dessen Freiheit, sich gegen Impfungen zu entscheiden, vollkommen ausradieren. Und Babys und Kleinkinder br\u00e4uchten nicht mehr zum Impfen zu gehen, da der implantierte Chip egal an welchem Ort zur rechten Zeit den vorprogrammierten Impfstoff freisetzen w\u00fcrden. Also wenn das kein Vorteil ist, oder?<\/p>\n<p>Wenn dann noch die <a href=\"http:\/\/naturheilt.com\/blog\/genetisch-modifizierte-babys-ein-alptraum\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">genetisch modifizierten Babys<\/a> dazu kommen, dann w\u00e4re die Zukunft so gut wie perfekt. Aber noch scheinen wir weit davon entfernt zu sein. Ach wie schade&#8230;<\/p>\n<p>Etwas n\u00e4her an diese virtuelle Wirklichkeit in der Medizin bringt uns ein gewisser Prof. <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kevin_Warwick\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Warwick<\/a> von der Reading Universit\u00e4t. Der hatte sich 1999 einen Chip in den eigenen Arm eingepflanzt, genauer gesagt diesen Chip an Nervenstr\u00e4nge in seinem Arm angeschlossen. \u00dcber diesen und \u00fcber die elektronische \u00dcbertragungstechnik war er dann in der Lage, mit Hilfe seiner Gedanken einen Roboterarm zu bewegen. Hier winkt nat\u00fcrlich der Vorteil f\u00fcr Leute, die gel\u00e4hmt sind oder ihre Arme verloren haben.<\/p>\n<h2>Wo Implantate zu teuer sind, tun\u00b4s auch Nanokristalle<\/h2>\n<p>In der sogenannten &#8222;Dritten Welt&#8220; kann man sich solchen Luxus nicht leisten. Doch zumindest begrenzte Informationen lassen sich auch kosteng\u00fcnstig unter der Haut speichern. Wissenschaftler vom MIT fanden f\u00fcr solche Methoden ein ideales Bet\u00e4tigungsfeld in armen L\u00e4ndern. Dort stehen \u00c4rzte manchmal vor dem Problem, welcher Patient schon geimpft oder wann die letzte Injektion erfolgt ist. Krankenakten und Datensicherung auf PCs sind in diesen L\u00e4ndern ein strukturelles Problem.<\/p>\n<p>So erfanden die Forscher ein System, bei dem Nanokristalle oder sogenannte &#8222;Quantenpunkte&#8220; unter die Haut verpflanzt werden. Die Partikel emittieren Infrarotlicht, das ein Smartphone registrieren kann, bei dem die Infrarotfilter entfernt wurden. In dem Muster der Punkte sind Informationen codiert, sodass der Arzt erkennt, wann die n\u00e4chste Impfdosis f\u00e4llig ist. Sogar die Chargennummer des Serums l\u00e4sst sich so unter der Haut verstecken.<\/p>\n<p>Die Quantenpunkte auf Kupferbasis in der Gr\u00f6\u00dfe von 4 Nanometern werden in Mikrokugeln verpackt, die 20 Nanometer im Durchmesser betragen. Die K\u00fcgelchen bestehen aus einem angeblich biokompatiblen Polymer, wozu allerdings erst Vertr\u00e4glichkeitsstudien durchgef\u00fchrt werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Der letzte Schrei ist die Verabreichung durch Mikronadeln, die in einem Pflaster stecken. Die N\u00e4delchen l\u00f6sen sich nach einiger Zeit auf und geben ihren Dateninhalt frei. Ein Problem sehen allerdings auch die Wissenschaftler: Die Nanopartikel halten nur schlappe 5 Jahre.<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Ich bin ein Met\u00fcmisa (Abk\u00fcrzung f\u00fcr: meine T\u00fcren mach ich selber auf). Ich brauche keinen Chip dazu, auch nicht f\u00fcr den Fotokopierer, das Licht, die Autoz\u00fcndung oder die \u00dcbertragung meiner Telefonnummer auf das Handy anderer. Und ich will keine Befehle \u00fcber Internet bekommen, denen ich willenlos folgen muss.<\/p>\n<p>Langsam aber stetig w\u00e4chst die Entwicklung \u00fcber die Sci-Fi-Vision eines <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/George_Orwell\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">George Orwell<\/a> hinaus. War es in seinem Roman\u00a0<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/1984_(Roman)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">1984<\/a>\u00a0noch die Total\u00fcberwachung, ist es in nicht allzu ferner Zukunft die Totalsteuerung der Gesellschaft.<\/p>\n<p>Dann sind wir \u201etranshumanistische Schachfiguren\u201c in einem Spiel, das \u2013 ja, vom wem eigentlich? \u2013 manipuliert wird. Das kann man eine Verschw\u00f6rungstheorie nennen, aber h\u00e4tten Sie die heutigen Techniken noch vor 20 Jahren f\u00fcr m\u00f6glich gehalten?<\/p>\n<p>Jetzt gibt es sogar schon einen injizierbaren Biochip f\u00fcr den SARS-CoV-2-Nachweis, der kurz vor der Zulassung durch die US-Arzneimittelbeh\u00f6rde (FDA) steht. Das Unternehmen Profusa hat daf\u00fcr von der US-amerikanischen Agentur f\u00fcr fortgeschrittene Verteidigungsforschungsprojekte (DARPA) Anfang August 2019 zus\u00e4tzliche Mittel erhalten.<\/p>\n<p>Es sollte ein Fr\u00fcherkennungssystems zur Erkennung von Krankheitsausbr\u00fcchen, biologischen Angriffen und Pandemien entwickeln. Profusa hofft, bis Anfang 2021 die Zulassung der FDA zu erhalten. Mit Hilfe dieses Chips k\u00f6nnten Menschen mit grippe\u00e4hnlichen Infektionen einschlie\u00dflich SARS-CoV-2 in der Bev\u00f6lkerung erkannt werden, bevor sie symptomatisch werden.<\/p>\n<p>Als solche sollen die Biosensoren Teil zuk\u00fcnftiger Pandemie-Detektions-Systeme werden. (PR Newswire August 8, 2019; Defense One March 3, 2020)<\/p>\n<p>Und wenn Sie es wissen wollen, was noch so in der Medizin &#8222;abgeht&#8220; dann fordern Sie einfach meinen kostenlosen Praxis-Newsletter an:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.naturheilt.com\/newsletter.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1854\" src=\"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/3-minuten-quer-510px.jpg\" alt=\"Gesundheitsvorhersage Rene Gr\u00e4ber\" width=\"510\" height=\"331\" srcset=\"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/3-minuten-quer-510px.jpg 510w, https:\/\/renegraeber.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/3-minuten-quer-510px-300x195.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 510px) 100vw, 510px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Praxis-Newsletter mit den &#8222;5 Wundermitteln&#8220; an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pD2TS\"><\/script><\/p>\n<p>Kleine Anmerkung: Die Sache mit den &#8222;5 Wundermitteln&#8220; ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen&#8230;<\/p>\n<p>Dieser Beitrag wurde im Februar 2015 erstellt und letztmalig am 19.08.2024 aktualisiert. Beitragsbild: 123rf.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chip-Implantate zur Total-\u00dcberwachung galten bis vor einigen Jahren noch als Inkarnation des Horror-SciFi-Romans \u201e1984\u201c von George Orwell. Laut Umfragen aus 2014 waren die elektronischen Module, die unter die Haut gepflanzt werden, \u00fcberhaupt nur 42 % der interviewten Teilnehmer bekannt. \u00dcber 80 % lehnten die Implantate auf Nachfrage ab. 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