Schöne Welt der Studien

Jetzt reichts mal wieder. Wieder eine dieser „Studien“ aus dem Bereich der Medizin, die uns:

1. wieder „irgendwas“ beweisen, was wir eh schon wußten
2. Im Boulevard-Teil (hier web.de) präsentiert werden
3. nachdem eine ausländische Zeitung darüber berichtet hatte (brit. Telegraph)
4. nirgendwo ein Hinweis auf die Original Studie angebracht ist, damit ich mir mal die Studie ansehen könnte…

Und um das hier geht es mal wieder:


„Schöne Frauen sind schlecht fürs Herz“
http://magazine.web.de/de/themen/gesundheit/krankheiten/10346036-Schoene-Frauen-sind-schlecht-fuers-Herz.html

Ist das die These der Studie gewesen?
„Schöne Frauen sind schlecht fürs Herz“

Und wurde diese These bestätigt?
Sprich: „Schöne Frauen sind schlecht fürs Herz“

Tatsächlich?

Im web.de Artikel erfahren wir:

„Wissenschaftler haben laut einem Bericht des britischen „Telegraph“ festgestellt, dass sich bei Männern die Produktion des Hormons Cortisol deutlich erhöht, wenn sie mit einer schönen Frau alleine sind.“

So so: Festgestellt wurde also nicht: „Schöne Frauen sind schlecht fürs Herz“. Sondern: dass sich das Hormon Cortisol deutlich erhöht, wenn Männer mit einer schönen Frau alleine sind.

Später erfahren wir dann auch noch, dass sich dieses Hormon erhöht, wenn ein Mann mit einer unbekannten (als attraktiv empfundenen Dame) alleine in einem Raum ist und dabei ein Sudoku-Rätsel zu lösen hat.

Das ist doch etwas ganz anderes!

Aber: „Schöne Frauen sind schlecht fürs Herz“ hört sich doch viel besser an.

Toll – René.

Und was soll die Erbsenzählerei jetzt?

Ganz einfach: ich arbeite an einem Report zu Studien in der Medizin. Ich möchte dem medizinischen „Laien“ näherbringen, was da so „abgeht“. Da wird nämlich verallgemeinert, abstrahiert und geschlußfolgert was das Zeug hält. Alles unter dem Mantel der „Wissenschaft“. Von den gekauften und voreingenommen Studien ganz zu schweigen.

Und in der Presse lesen wir dann so Sachen, wie ich diese auf web.de gefunden habe.

Obige Geschichte mit den „Frauen“ und dem „Herz“ könnten wir ja noch mit einem Schmunzeln als „nett“ abtun.

Aber was ist, wenn solche „Beziehungen“ in Bereichen der Operationsverfahren oder Chemotherapie hergestellt werden?

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René Gräber

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