Warnung vor neuen Blasen an Finanzmärkten

Um ihr Mandat erfüllen zu können hat die amerikanische Notenbank die Leitzinsen auf einen historisch niedrigen Zinskorridor zwischen 0 und 0,25 % gesenkt und die Märkte mit Liquidität überflutet, um so die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise abfedern zu können. Im Gegensatz zu anderen Zentralbanken steht in Amerika nicht allein die Preisstabilität im Fokus, sondern zusätzlich noch das Wirtschaftswachstum und die Lage am Arbeitsmarkt.

Innerhalb des „Offenmarktausschusses“ (FOMC) scheint zunehmend Uneinigkeit über die Gestaltung der künftigen Zinspolitik aufzukommen. Die Furcht vor einer erneuten Blasenbildung an den Finanzmärkten wächst.

Manche Mitglieder, wie der Chef der Notenbank von Kansas City Thomas Hoenig, sehen die Niedrigzinspolitik als Ursache für die erneute „Blasengefahr“ und pochen daher auf eine baldige Zinserhöhung. Seine Begründung: „Bleiben diese Bedingungen unverändert, so werden sie einen Kreditboom fördern und unweigerlich zu einem Platzen der Blase führen.“

Andere Mitglieder wie der FED-Chef Ben Bernanke und der Präsident der New Yorker FED sehen die Zeiten für einen Strategiewechsel (weg von der Niedrigzinspolitik), noch nicht für gekommen. Bernanke hierzu: „Viele Amerikaner kämpfen noch immer gegen die Arbeitslosigkeit oder eine Zwangsvollstreckung oder sogar beides.“

René Gräber

René Gräber

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