Dancing Auschwitz – Ich lebe…

„Schaut her – ich lebe!“ sagt Adam Kohn, 89 Jahre alt, Vater von zwei Töchtern, sechsfacher Großvater und zweifacher Urgroßvater.

Dancing Auschwitz ist ein Kurzfilm, den sein Tochter Jane Korman produzierte. Der Film wurde 2009 bei einer Ausstellung in Ausstralien gezeigt. Populär wurde der Film erst (wie konnte es anders sein) durch Youtube.

Auf den ersten Blick sieht Dancing Ausschwitz wie eine Provokation aus. Ein Tabubruch. Und im Jahr 2010 scheint es nicht mehr vieler solcher Tabus zu geben… Der Holocaust scheint noch eines der Letzten zu sein.

Wenn man jedoch nachdenkt kann man zu dem Schluß kommen, dass sich die Tochter von Adam Kohn aber mehr Gedanken gemacht hat, als nur zu provozieren.

Jenseits der Dokumentationen die uns 40 Jahre lang das Grauen zeigten, sehen wir hier etwas völlig anderes: „Ich habe überlebt!“ – Die Freude eines Überlebenden.

Und wenn Opa Kohn vor einem Krematorium in Auschwitz die Hand zum Victory-Zeichen erhebt könnte man das genau so interpretieren: „Mich habt ihr nicht gekriegt!“

Das Video wurde bei Youtube bereits mehrfach gesperrt. Anscheinend hat Sony etwas gegen die Verletzung der „Musikrechte“ des Liedes „I will survive“. Zumindest scheint das in Deutschland der Fall zu sein. Appell an Sony: „Bleibt mal locker! Im Dienst der Sache kann man mal Zugeständnisse machen.“ Ich verkaufe ja auch nicht jeden Report und Artikel in den ich durchaus viel Zeit investiert habe.“

René Gräber

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  1. Avatar

    Das Problem bei den Musikrechten ist nicht unbedingt die Tatsache, dass Sony die Rechte nicht rausrücken will sondern meistens, dass die GEMA für jede Aufführung etc. Kohle kassieren will, auch bei youtube. 🙁

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