Die Zahlentrickser: Wie Schulmedizin, Pharmaindustrie und Politik uns an der Nase herumführen

Donnerstag, 2. Februar 2017 18:33

Zahlen lügen nicht. So sagt man. Denn der Unterschied zwischen einer „1“ und einer „2“ ist unanfechtbar. Aber dennoch werden gerade Zahlen die Basis von Täuschungen und Lügengebilden. Dieses System nennen manche Statistik, obwohl Statistik eigentlich eine sehr „sauebere“ Wissenschaft ist.

Besondere „Freunde“ der (anderen) Statistik scheinen aber Schulmedizin, Pharmaindustrie und Politik zu sein. Wenn hier etwas bewiesen werden soll, dann fast immer und oft ausschließlich mit Hilfe der Statistik. Dabei hat Statistik noch nie eine Beweiskraft gehabt, noch hat sie sie für sich in Anspruch genommen. Aber wenn man etwas „bewiesen“ haben will, was man „bewiesen“ haben will, dann leistet eine verbogene und missbrauchte Statistik außerordentlich gute Dienste. Nicht umsonst gibt es den Spruch: „Traue nur der Statistik, die du selbst gefälscht hast.“

Die ARD brachte eine sehr sehenswerte Reportage heraus, wo es um Statistik ging, und wie man sie für Täuschung und legalen Betrug benutzen kann und auch evidenzbasiert nutzt. Unter „ Im Land der Lügen – Warum Zahlen uns täuschen können | Reportage“ gibt es den Beitrag noch in Youtube zu sehen.

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Pharmastudien: Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing

Donnerstag, 23. Juni 2016 11:36

Das es ein Geschäft mit wertlosen und gekauften Medizinstudien gibt, ist bereits länger bekannt. Langzeitbeobachtungen von verschiedenen Medizinstudien zeigen jetzt (wieder einmal), was die Lektüre einzelner klinischer Pharmastudien in medizinischen Fachzeitschriften nicht vermag: Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing.
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Unglaublich: Neue EU Verordnung für Tierarzneimittel

Sonntag, 7. Februar 2016 16:31

Um es gleich vorweg zu nehmen: Unglaublich ist die folgende Nachricht für mich gar nicht, sondern nur eine logische Konsequenz dessen, was „die Pharmaindustrie“ seit Jahrzehnten versucht: nämlich die „kleinen“ Naturheilmittel-Hersteller und die Homöopathie vom Markt verschwinden zu lassen.

Und noch etwas gleich vorweg: Diesmal fordere ich Sie nicht nur zu einem Kommentar auf, sondern vor allem dazu, eine Petition mitzuzeichnen, die an die Abgeordneten des Deutschen Bundestags gerichtet ist:

https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/
_2015/_10/_28/Petition_61871.html

Falls Sie in Eile sind: Klicken Sie den obigen Link an, geben Sie ihre Daten an. Ganz wichtig: Sie erhalten eine E-Mail, in der Sie einen Link finden, den Sie noch durch anklicken bestätigen müssen. Erst dann wird ihre Stimme auch gezählt!

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Politiker in der Pharmaindustrie – Das falsche Spiel mit den Patienten

Dienstag, 1. Februar 2011 17:48

Oder: Zwischen gewissenhafter Forschung und geschickter Manipulation

Gut erforschte Medikamente, die gegen Krankheiten wirklich helfen und dabei so wenige Nebenwirkungen wie möglich haben – das wünschen wir Verbraucher uns von den Pharmakonzernen. Die Chancen scheinen gut zu stehen, denn auf dem Markt erscheinen immer neue Arzneimittel und Patente für innovative Biotechnologien. Von allen Erwerbstätigen waren im Jahr 2007 sechs Prozent im Wirtschaftszweig „Herstellung von chemischen Erzeugnissen“ beschäftigt. Hochqualifizierte Wissenschaftler bescheren der deutschen Pharmaindustrie Umsätze in Milliardenhöhe.

Doch noch weit mehr Geld als für die Entwicklung neuer Medikamente gibt die Pharmaindustrie für die Vermarktung ihrer Produkte aus. So betragen, laut den kanadischen Forschern Marc-André Gagnon und Joel Lexchin, die Kosten für die Herstellung von Arzneimitteln in den USA nur der Hälfte von dem Geld, das die Konzerne in Werbung, PR und Lobbyarbeit stecken. Dabei sind es nicht nur Werbespots in TV und Zeitschriften, sondern auch die kostenlosen Proben die uns Apotheker und Ärzte mitgeben, um uns Patienten von der Güte eines Produkts zu überzeugen. Pharmakonzerne richten Websites für Selbsthilfegruppen ein, sponsern deren Treffen und manipulieren die Organisationen, um ihre Medikamente gewinnbringend auf den Markt zu bringen.

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Wenn die Pharmaindustrie zum Doktor muss

Mittwoch, 19. Januar 2011 15:02

Ich sprach neulich mit einem Arzt, der sich fürchterlich aufgeregt hatte.

Worüber?

Da hat es einen Kollegen gegeben, der von einem Interessensverband von Eltern von impfgeschädigten Kindern bezahlt worden sei, mit dem Ziel zu behaupten, dass Autismus und Impfung in einem kausalen Zusammenhang stehen (darüber hatte ich auch in meinem Artikel: „Autismus durch Impfung?“ berichtet).

Fröhlich berichtete er mir, dass dieser Schandfleck von Kollege darob aus dem Olymp der Halbgötter-in-Weiß ausgestoßen wurde, und von nun an sein Leben als Gemeiner unter Gemeinen zu verbringen hat.

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Schweinegrippe – Der Skandal danach

Dienstag, 6. Juli 2010 12:02

Die WHO hatte die Schweinegrippe letztes Jahr zur weltweiten Katastrophe erklärt, der man sich nur entziehen konnte, wenn man auf die Impfprodukte der Pharmaindustrie zurückgreift. Die meisten europäischen Länder folgten dem Ruf, deckten sich großzügig mit Impfstoffen ein und riefen die Bevölkerung auf, sich impfen zu lassen. Das Resultat der Katastrophe war, das viel weniger als erwartet sich impfen ließen und die Zahl der Toten verschwindend gering ausfiel.

Der einzige Nutznießer war die Pharmaindustrie.

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Machte man mit der Schweinegrippe viel Lärm um nichts?

Dienstag, 22. Juni 2010 7:40

Die Schweinegrippe verschwand fast so schnell von der Bildfläche wie sie aufgetaucht war. Das von Pharmafirmen, Politikern und Medien beschworene Katastrophenszenario fand glücklicherweise nicht statt. Im Nachhinein wird Kritik an der Weltgesundheitsorganisation laut.

Lesen Sie dazu auch meinen Beitrag: Schweinegrippeimpfung und Wirkverstärker – Gefährliche Folgen oder unbegründete Panikmache?

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Pharmafirmen verdienen auf Kosten der Allgemeinheit?

Mittwoch, 27. Januar 2010 10:03

Gestern wurde uns Kassenversicherten offenbart: Zusatzbeiträge kommen!

Na – also ob wir das nicht schon gewußt hätten! Gestern musste man nur aufmerksam die Wirtschaftsnachrichten verfolgen um die Zusammenhänge zu sehen: Rekordergebnis für Novartis in 2009.

Das liest sich dann ungefähr so:
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Starker Ausgabenanstieg bei Arzneimitteln

Donnerstag, 21. Januar 2010 20:30

Wirtschaftkrise? Finanzkrise? Aber nicht in der Pharmaindustrie!

Die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) haben im Monat November des Jahres 2009 gegenüber des Monats November des Jahres 2008 durchschnittlich 10,9 Prozent mehr für Arzneimittel und Impfstoffe bezahlt.

Je nach Region liegen die Steigerungsraten dabei zwischen 6,3 und 13,3 Prozent. Da die gesetzliche Krankenversicherungen mehr Geld in Arzneimittel investieren muss als in Impfstoffe, ist es für sie schwerwiegend, dass die Preise für Arzneimittel um 11,1 Prozent stiegen.
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