Gentechnikkonzern Monsanto erhält Patent auf Wassermelonen

Donnerstag, 1. September 2011 13:33

Es gibt wieder schlechte Nachrichten aus der Gentechnik: Der US-amerikanische Agrarkonzern Monsanto hat im Mai 2010 das Patent für eine Wassermelone erworben. Dies teilen Greenpeace und das Bündnis „Keine Patente auf Saatgut!“ mit. Das wäre vielleicht noch legitim, wenn Monsanto sie selbst in ihren Laboren entwickelt hätte, aber dem ist gar nicht der Fall: Indische Bauern hatten die Melone mit herkömmlichen Verfahren gezüchtet.

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Eine Firma die ein Patent auf Schweine beantragt

Donnerstag, 22. April 2010 16:59

Seit Jahren warnt die Umweltorganisation Greenpeace vor der zunehmenden Monopolisierung der Lebensmittelproduktion.

Mittlerweile wird der internationale Markt durch wenige multinationale Konzerne kontrolliert. Ein Beispiel ist die Firma Monsanto, die ursprünglich Agrochemikalien wie Düngemittel und Pestizide vertrieb, darunter das im Vietnamkrieg eingesetzte Entlaubungsmittel „Agent Orange“.

In den vergangenen 15 Jahren kaufte der US-Konzern eine ganze Reihe von landwirtschaftlichen Unternehmen und Saatgutproduzenten auf. 2005 übernahm man die kalifornische Firma Seminis, damals Marktführer für Gemüsesaatgut. Durch die Patentierung von Saatgut, Pflanzen und Tieren geraten Landwirte und Lebensmittelhersteller weltweit in immer größere Abhängigkeit. Milliardenschwere Multis wie Monsanto versuchen die Märkte für gentechnisch veränderte Nahrungsmittel zu öffnen, die vor allem in Europa von vielen Verbrauchern abgelehnt werden.
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