Monsanto-Pflanzenschutzmittel hat Landwirt vergiftet

Donnerstag, 16. Februar 2012 16:06

Die gerichtliche Auseinandersetzung zwischen dem Landwirt Paul Francois und dem Agrochemie-Hersteller Monsanto endete mit einem Schuldspruch für den amerikanischen Konzern. Ein Gericht in Lyon sah es als erwiesen an, dass dem Getreidebauern ein erheblicher gesundheitlicher Schaden durch das von Monsanto hergestellte Herbizid “Lasso” entstanden war.

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Politiker entdecken: Herbizide sind doch gesund

Dienstag, 6. September 2011 17:51

“Roundup” von der US Firma Monsanto ist das weltweit meistverkaufte Unkrautvertilgungsmittel (Sie wissen noch nicht, wer “Monsanto” ist? Dann lesen Sie meinen Artikel: “Monsanto – Der Konzern mit der Lizenz zum Herrschen“). “Roundup” wurde 1970 von Monsanto patentiert und in den Markt gebracht. Inzwischen ist das Patent abgelaufen (2000), sprich: Man kann nur noch wenig Geld damit verdienen. Heute gibt es andere Präparate, die dem “Roundup” ähnlich sehen, da der Hauptwirkstoff des Herbizids der Gleiche ist: Glyphosat.

Dies ist ein nicht-selektives Blattherbizid, das über chlorophyllhaltige Pflanzenteile aufgenommen wird. Es wirkt aber nicht nur gegen Unkräuter verschiedenster Natur, sondern leider auch gegen die Nutzpflanzen, die mit dem Mittel in Kontakt kommen. In der Pflanze blockiert das Glyphosat ein spezifisches Enzym, das für die Synthese von aromatischen Aminosäuren zuständig ist.

Außerdem begünstigt die Substanz den Befall mit Wurzelpilzen. Und zuletzt wird die Entwicklung von Knöllchenbakterien eingeschränkt, so dass das Angebot an Mangan und Stickstoff für die betroffene Pflanze deutlich reduziert ist. Dieser ganze Wirkkomplex bedeutet für die betroffene Pflanze den sicheren Untergang.
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Gentechnikkonzern Monsanto erhält Patent auf Wassermelonen

Donnerstag, 1. September 2011 13:33

Es gibt wieder schlechte Nachrichten aus der Gentechnik: Der US-amerikanische Agrarkonzern Monsanto hat im Mai 2010 das Patent für eine Wassermelone erworben. Dies teilen Greenpeace und das Bündnis „Keine Patente auf Saatgut!“ mit. Das wäre vielleicht noch legitim, wenn Monsanto sie selbst in ihren Laboren entwickelt hätte, aber dem ist gar nicht der Fall: Indische Bauern hatten die Melone mit herkömmlichen Verfahren gezüchtet.

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KOKOPELLI – Wir überlassen das Saatgut nicht den Konzernen

Mittwoch, 18. Mai 2011 16:07

Die genetische Vielfalt der Pflanzen ist das Erbe der gesamten Menschheit, die zu ihrem Nutzen eingesetzt werden sollte und nicht zum Vorteil einiger weniger Konzerne wie z.B. Monsanto verkommen darf. Über Jahrtausende haben die in der Landwirtschaft tätigen Menschen dieses Geschenk der Natur mit Dankbarkeit angenommen und es mit Respekt behandelt. Was sich jetzt nunmehr sei zwei Jahren in einem gegen “Kokopelli” angestrengten Rechtsstreit in Frankreich abspielt, zeigt, dass die großen Konzerne nicht an der Bestandsicherung des Saatgutes an sich interessiert sind, sondern über eine Monopolbildung an der eigenen Gewinnmaximierung.

Und wer ist “Kokopelli”?

Der Verein, die französische “Association Kokopelli” setzt sich für den Erhalt alter Obst- und Gemüsesorten ein. Klicken Sie HIER um den ganzen Artikel zu lesen

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Die Genetik und der medizinische Fortschritt

Dienstag, 29. März 2011 9:00

Wie so häufig wird das Wohl und Übel der Menschheit in Abhängigkeit gesetzt von der Allmacht der Wissenschaft und deren der Natur überlegenen Wirkweisen. So wurde dann auch vollmundig vor 10 Jahren verkündet, dass die Genetik spätestens heute, also nach 10 Jahren, in der Lage sein werde, alle Gen-Codes zu entschlüsseln, die entsprechenden Erbkrankheiten vollständig zu verstehen und die entsprechenden Therapien anzubieten.

Politiker der 90er Jahre (u.a. Bill Clinton) und zahlreiche Wissenschaftler waren sich einig: Das Gesundheitswesen von 2010 wird mit dem von 2000 kaum noch etwas gemeinsam haben – Dank der „genetischen Revolution“. Die Ernsthaftigkeit dieses Optimismus wurde dann durch einen 3 Milliarden Dollar Einsatz unterstrichen. Klicken Sie HIER um den ganzen Artikel zu lesen

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Entscheidung Gentechnikgesetz

Mittwoch, 23. Februar 2011 7:00

„Am 24. November 2010 entschied das Bundesverfassungsgericht, dass das Gesetz mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Landwirte müssen demnach in vollem Umfang für Schäden haften, wenn genverändertes Material in konventioneller Ernte von Nachbarfeldern gefunden wird und diese dadurch nicht mehr oder nur eingeschränkt verwertbar ist.“
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Illegal: Genmais auf deutschen Äckern

Sonntag, 18. Juli 2010 14:10

Eigentlich ist der Anbau von NK603 in Europa verboten, denn der Mais mit diesem Namen ist gentechnisch verändert. Dennoch gelangte er nun unter gängiges Saatgut und wurde in sieben Bundesländern ausgesät. Und das, obwohl routinemäßig Proben entnommen und im Labor auf Verunreinigungen untersucht wurden. Allerdings dauerte es in diesem Fall im Landwirtschaftsministerium in Niedersachsen statt der üblichen fünf bis zehn Tage glattweg über zwei Monate, bis das Ergebnis vorlag – und da war der Mais natürlich schon auf den Äckern.
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Was mich erstaunt…

Freitag, 25. Juni 2010 10:39

Wisst Ihr was mich erstaunt?

Themen wie “Impfen” erzeugen im Handumdrehen zahlreiche Kommentare bei mir auf Facebook.

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Eine Firma die ein Patent auf Schweine beantragt

Donnerstag, 22. April 2010 16:59

Seit Jahren warnt die Umweltorganisation Greenpeace vor der zunehmenden Monopolisierung der Lebensmittelproduktion.

Mittlerweile wird der internationale Markt durch wenige multinationale Konzerne kontrolliert. Ein Beispiel ist die Firma Monsanto, die ursprünglich Agrochemikalien wie Düngemittel und Pestizide vertrieb, darunter das im Vietnamkrieg eingesetzte Entlaubungsmittel „Agent Orange“.

In den vergangenen 15 Jahren kaufte der US-Konzern eine ganze Reihe von landwirtschaftlichen Unternehmen und Saatgutproduzenten auf. 2005 übernahm man die kalifornische Firma Seminis, damals Marktführer für Gemüsesaatgut. Durch die Patentierung von Saatgut, Pflanzen und Tieren geraten Landwirte und Lebensmittelhersteller weltweit in immer größere Abhängigkeit. Milliardenschwere Multis wie Monsanto versuchen die Märkte für gentechnisch veränderte Nahrungsmittel zu öffnen, die vor allem in Europa von vielen Verbrauchern abgelehnt werden.
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Monsanto – der Konzern mit der Lizenz zum Herrschen

Mittwoch, 13. Januar 2010 17:39

Gegen Monsanto, den Marktführer in Sachen Gentechnik für gentechnisch manipuliertes Saatgut ermitteln das amerikanische Justizministerium und Staatsanwälte.

Zur Verdeutlichung der Größenordnung: Monsanto ist international der größte Anbieter von genmanipuliertem Saatgut, alleine in den USA wachsen rund 95% der Sojabohnen und 80% des gesamten Getreides alleine mit Genen des „Soja- Barons“!

Es wird nun überprüft, ob der Biotech-Goliath gegen das Kartellgesetz verstößt.

Laut der US- Nachrichtenagentur Associated Press (AP) enthalten die Lizenzvereinbarungen von Monsanto eventuell unlautere Bedingungen.

Monsanto betreibt die globale Vermarktung von moderner landwirtschaftlicher Technologie nach alter Gutsherrenart…
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